Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
DO & CO Frankfurt GmbH
Langer Kornweg 38, 65451 Kelsterbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
genannt Echeverria, Johannes Echeverria Goñi seit 11.12.2016 | Geschäftsführer |
Isabel Dr. Eissler seit 12.7.2010 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DO & CO Frankfurt GmbHKelsterbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022Bilanz zum 31. März 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021/2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2021/ 2022I . ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN
II. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Der Jahresabschluss zum 31. März 2022 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Von den Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 i. V. m. § 267 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. III. BILANZI ERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Für Uniformen wurden zur Vereinfachung der Bewertung Festwerte gebildet. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Abschreibungen wurden unter Berücksichtigung der jeweiligen voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zwischen 1 und 33 Jahren linear vorgenommen. Zusätzlich wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert teilweise beibehalten. Die Vorräte wurden zu Durchschnittspreisen unter Beachtung der Anschaffungskosten und des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die geleisteten Anzahlungen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bzw. gegen verbundene Unternehmen wurden erkennbare Einzelrisiken berücksichtigt bzw. dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Ungewisse Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahren entsprechend der Vorgaben der Deutschen Bundesbank abgezinst. Dabei sind künftige Preis- und Kostensteigerungen mitberücksichtigt worden. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ1. Anlagevermögen Der Anlagenspiegel ist nachfolgend beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von EUR 765.557,03 (31.03.2021: EUR 5.722.224,23) den Forderungen gegen Gesellschafter und in Höhe von EUR 191.301,08 (31.03.2021: EUR 146.506,62) den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mitzugehörig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 33.500,00 (31.03.2021: EUR 14.000,00) ausgewiesen. 3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten In Höhe von EUR 134.230,35 (31.03.2021: EUR 134.231,20) dienen Bankguthaben als Aval-Sicherheiten. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich zum 31. März 2022 wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von EUR 0,00 (31.03.2021: EUR 7.331.911,29) den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) und in Höhe von EUR 159.471,11 (31.03.2021: EUR 296.319,33) den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mitzugehörig. V. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Zuschreibung von Sachanlagevermögen in Höhe von EUR 149.333,53, die aus der Wertaufholung der im Vorjahr getätigten außerplanmäßigen Abschreibungen resultieren. Ebenso werden Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung aus der Corona Überbrückungshilfe III, III plus und IV in Höhe von EUR 2.420.685,61 ausgewiesen. Im Zusammenhang mit der Zahlung von Kurzarbeitergeld von der Agentur für Arbeit wurden das Kurzarbeitergeld und die gewährten Erstattungen von Sozialversicherungsbeträgen als Kürzung vom Personalaufwand erfasst. Insgesamt wurden von der Agentur für Arbeit Kurzarbeitergeld und Sozialversicherungsbeiträge von TEUR 779 erstattet. VI. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen (netto ohne Umsatzsteuer):
2. Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 180 Angestellte sowie keine gewerblichen Mitarbeiter beschäftigt. 3. Gesellschaftsorgane Mitglieder der Geschäftsführung sind derzeit: Herr Johannes Echeverria, Geschäftsführer 4. Mutterunternehmen Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt, ist die DO & CO Aktiengesellschaft mit Sitz in Wien, Österreich. Der Konzernabschluss wird beim zuständigen Gericht in Wien, Österreich, hinterlegt.
Kelsterbach, den 30. Juni 2022 Johannes Echeverria, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. März 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die DO & CO Frankfurt GmbH ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der DO & CO (Deutschland) Holding GmbH. Die DO & CO (Deutschland) Holding GmbH wird als 100 % Tochter der DO & CO Aktiengesellschaft im Wege der Vollkonsolidierung in den von der Muttergesellschaft per 31. März 2022 erstellten Konzernabschluss einbezogen. Dieser wird beim Handelsgericht Wien offengelegt. Die DO & CO Holding GmbH ist als 100%iges Tochterunternehmen der DO & CO Aktiengesellschaft von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Die DO & CO Frankfurt GmbH ist dennoch verpflichtet ihren Jahresabschluss und Lagebericht beim Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Die Geschäftsaktivitäten des DO & CO Konzerns umfassen die folgenden drei Bereiche: Airline Catering, International Event Catering sowie Restaurants, Lounges & Hotel. Die Tätigkeiten der DO & CO Frankfurt GmbH beziehen sich nahezu ausschließlich auf das Airline Catering international operierender Luftfahrtgesellschaften. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach dem Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 (3,1 %) als Folge der COVID-19 Pandemie ist im Jahr 2021 bereits eine deutliche Erholung erkennbar. Im Oktober 2021 rechnete der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 5,9 %. Diese Einschätzungen decken sich im Wesentlichen auch mit dem Update aus April 2022, in welchem der IWF das Wirtschaftswachstum für das Kalenderjahr 2021 schließlich mit 6,1 % beziffert. Für die Jahre 2022 und 2023 prognostizieren die Ökonomen des IWF ein globales Wirtschaftswachstum von jeweils 3,6 %. Die im Vergleich zu den Erwartungen aus Oktober (4,9 %) nach unten korrigierte Prognose für das Jahr 2022 resultiert vor allem aus den erwarteten Auswirkungen des andauernden Krieges in der Ukraine, welcher am 24. Februar 2022 ausgebrochen ist. Der IWF räumt ein, dass die Prognosen mit erheblicher Unsicherheit behaftet sind und stark von den zukünftigen Geschehnissen rund um den Krieg in der Ukraine abhängen. Die derzeitigen Prognosen des IWF basieren auf den Annahmen, dass sich die Kampfhandlungen weiterhin auf das Gebiet der Ukraine beschränken und, dass die Sanktionen gegen Russland über den gesamten Planungszeitraum bestehen bleiben, diese allerdings nicht weiter verschärft werden. Weiterhin sind die Wachstumserwartungen für 2022 und 2023 mit Ermessen hinsichtlich der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemie behaftet. Der IWF rechnet damit, dass sich die Hospitalisierungs- und Sterberaten gegen Ende 2022 in einem Großteil der Länder auf einem niedrigen Niveau einpendeln. Der zunehmende Kostendruck sowie der harte Wettbewerb in der Luftfahrtbranche führen im Airline Catering weiterhin zu Kosteneinsparungen der Fluggesellschaften. Dies hat bereits in der Vergangenheit zu Servicereduktionen mit unmittelbaren Auswirkungen auf den Lieferumfang der DO & CO Frankfurt GmbH geführt. Auch das Geschäftsjahr 2021/2022 ist von den beispiellosen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie geprägt. Ein weltweiter Konjunktureinbruch und die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie belasten die Branche schwer. Mit einem unverwechselbaren, innovativen und kompetitiven Produktportfolio, reagiert die DO & CO Frankfurt GmbH auf den zunehmend harten Wettbewerb. Hierdurch können Bestandskunden gehalten werden. Des Weiteren konnten namhafte Airlines, auch für die Zukunft, als Kunde gewonnen werden. 2. Geschäftsverlauf Die im Vorjahr prognostizierten Umsatz- und Ertragszahlen konnten nur zum Teil erreicht werden. Die gewünschte Verbesserung der EBITDA- und EBIT-Marge durch Weiterführung von Kostensenkungsprogrammen, auch unter dem Einfluss der COVID-19 Pandemie, hat nicht im geplanten Ausmaß stattgefunden. Das Ergebnis entspricht nicht den Erwartungen des DO & CO Managements. Die Umsatzerlöse der DO & CO Frankfurt GmbH sind im Geschäftsjahr 2021/2022 um TEUR 11.986 von TEUR 2.490 auf TEUR 14.476 gestiegen. Der Anstieg gegenüber dem Geschäftsjahr 2020/2021 resultiert vorrangig aus den Lockerungen der gesetzten Maßnahmen seitens der Regierung und des daraus resultierenden Anstieges des Passagierflugverkehrs. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, sowie Waren und für bezogene Leistungen stiegen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020/2021 deutlich, bedingt durch den ebenso deutlichen Anstieg der Umsätze. Im Verhältnis zum Umsatz ergibt sich eine leichte Verbesserung zum Vorjahreszeitraum von 62,5 % auf 59,4 %. Die Erhöhung der Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe im Vergleich zum Vorjahreswert von TEUR 1.556 auf TEUR 8.603 im Geschäftsjahr 2021/2022 ist mit dem Anstieg des Flugverkehrs und dem damit einhergehenden Umsatzanstieg zu begründen. Ebenso sind die bezogenen Leistungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020/2021 von TEUR 619 auf TEUR 3.064 gestiegen. Die Aufwendungen für festangestellte Mitarbeiter sind im Verhältnis zu den Umsatzerlösen von 86,4% im Vorjahr auf 46,8% gesunken. Diese Reduktion im Verhältnis zum Umsatz resultiert vorrangig aus den Lockerungen der gesetzten Maßnahmen seitens der Regierung und des daraus resultierenden Anstieges des Passagierflugverkehrs sowie dem damit einhergehendem Umsatzanstieg. Des Weiteren wurden im Vorjahr 2020/2021 die Mitarbeiter zum größten Teil in Kurzarbeit gehalten. Im Geschäftsjahr 2021/2022 betrugen die Personalaufwendungen TEUR 6.775 (Vorjahr: TEUR 2.152). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 2.717 im Geschäftsjahr 2020/2021 auf TEUR 3.959 im Geschäftsjahr 2021/2022 gestiegen. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf den höheren Kosten für Instandhaltungen und den am Umsatzvolumen bemessenen Overheadkosten. Die Quote im Verhältnis zum Umsatz ist dabei auf 27,3% im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020/2021 von 109,1% gesunken. Die Abschreibungen sind im Geschäftsjahr 2021/2022 von TEUR 2.111 auf TEUR 524 gesunken. Dies ist u.a. auf die im Vorjahr vorgenommen außerordentlichen Abschreibungen zurückzuführen. Im laufenden Jahr erfolgte eine Wertaufholung in Höhe von TEUR 149 auf ein Teil der im Vorjahr getätigten außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR -2.669 und hat sich gegenüber dem Vorjahr (2020/2021: TEUR -4.137) um TEUR 1.468 verbessert. Umfassende Maßnahmen der Umstrukturierung, auch in der Abteilungsleiterebene, wurden bereits ergriffen, um den Erwartungen des Managements verstärkt gerecht zu werden. 3. Lage a. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2021/2022 erzielte die DO & CO Frankfurt GmbH Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 14.476 (Vorjahr: TEUR 2.490). Das Ergebnis vor Steuern befindet sich mit TEUR -2.669 wieder über Niveau des Vorjahres (2020/2021: TEUR -4.137), aber noch deutlich unter den Erwartungen des Managements. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Umsatzanstieg um TEUR 1 1.986 und eine positive Veränderung des Ergebnisses vor Steuern um TEUR 1.468. b. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2021/2022 von TEUR 9.178 im Vorjahr um TEUR 4.868 auf TEUR 4.310 gesunken. Dies resultiert u.a. aus dem deutlichen Rückgang um TEUR 4.912 auf TEUR 957 der Forderungen gegen verbundenen Unternehmen. Die höheren Forderungen des letzten Geschäftsjahres waren u.a. auf die Forderungen aus der Beantragung von Überbrückungshilfen zurückzuführen. Der entsprechende Antrag wurde über die DO & CO (Deutschland) Holding GmbH gestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind von TEUR 7.628 zum 31.03.2021 auf TEUR 159 zum 31.03.2022 gesunken, was an einem Ausgleich der internen Verbindlichkeiten und Forderungen liegt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von TEUR 593 auf TEUR 2.344 gestiegen, was an dem deutlich höherem Umsatzvolumen und den damit einhergehenden höheren Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Vergleich zu Vorjahr liegt. c. Finanzlage Kapitalstruktur Im Eigenkapital der Gesellschaft gab es keine Veränderungen. Das Fremdkapital inklusive der Rückstellungen ist im vergangenen Geschäftsjahr von TEUR 9.153 auf TEUR 4.285 gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus den Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen (siehe oben). Laufende Finanzierung Im Rahmen des Cash Managements der DO & CO (Deutschland) Holding GmbH wird die DO & CO Frankfurt GmbH mit der notwendigen Liquidität versorgt. Die Liquidität der DO & CO (Deutschland) Holding GmbH wurde durch die DO & CO Aktiengesellschaft in Wien so weit gestützt, dass die DO & CO (Deutschland) Holding GmbH über eine auskömmliche Liquiditätsausstattung zur Abfederung der Auswirkung der COVID-19 Pandemie verfügt. Das Cash-Pooling für die DO & CO Frankfurt GmbH und die anderen deutschen DO & CO Firmen ist bei der DO & CO (Deutschland) Holding GmbH angesiedelt und bilanziert. Die DO & CO Frankfurt GmbH ist über "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen" in dieses Cash-Pooling integriert. Cashflow-Entwicklung Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf TEUR 498 und liegt um TEUR 200 über jenem des Vergleichszeitraumes des Vorjahres. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist aufgrund Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen negativ und beläuft sich auf TEUR -505 (2020/2021: TEUR -296). Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode beläuft sich auf TEUR 165 und liegt somit leicht unter dem Niveau des Vorjahres (2020/2021: TEUR 172). Der Bankbestand ist größtenteils als Aval-Sicherheit hinterlegt. Verlustübernahme Zwischen der DO & CO (Deutschland) Holding GmbH als Organträgerin und der DO & CO Frankfurt GmbH wurde mit Verträgen vom 20. Juli 2000/08. März 2001 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Aus diesem Grund wird der Jahresüberschuss mit EUR 0,00 ausgewiesen. d. Personallage Im Geschäftsjahr 2021/2022 waren durchschnittlich 180 fest angestellte Mitarbeiter (davon 0 Auszubildende) in Voll- oder Teilzeit (2020/2021: 185 fest angestellte Mitarbeiter, davon 0 Auszubildende) sowie 0 Aushilfen (2020/2021: 0 Aushilfen). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung zieht die DO & CO Frankfurt GmbH die Umsatzrendite (EBITDA- und EBIT-Marge) als Kennzahl heran. Die EBITDA-Marge (definiert als EBITDA durch Umsatzerlöse) ist von -81,3 % im Vorjahr auf -14,7 % im Jahr 2021/2022 gestiegen. Diese Kennzahl entspricht nicht den Erwartungen des DO & CO Managements. Wir verweisen auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf und zur Ertragslage. Die EBIT-Marge (definiert als EBIT durch Umsatzerlöse) veränderte sich von -166,1 % im Vorjahr auf -18,3 % im Jahr 2021/2022. III. NACHTRAGSBERICHT Ereignisse von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eintraten, sind nicht zu nennen. IV. PROGNOSEBERICHT Aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemie, den stark gestiegenen Energiekosten und Rohstoffpreisen sowie der aktuell unvorhersehbaren weiteren Entwicklung des Ukraine-Konfliktes rechnet die Geschäftsführung auch im kommenden Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem herausfordernden Marktumfeld. Insbesondere die Luftfahrt wird voraussichtlich länger als andere Branchen von den Folgen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus betroffen bleiben. DO & CO geht davon aus, dass sich die Passagiernachfrage nicht vor 2024 auf das Niveau von 2019 erholen wird. Auch das kommende Geschäftsjahr 2022/2023 und damit auch das Ergebnis werden weiterhin von der COVID-19 Pandemie und gestiegenen Rohstoffpreisen als Folgewirkung belastet sein. DO & CO Frankfurt GmbH ist jedoch sowohl mit den bestehenden Geschäftsmodellen als auch mit neu entwickelten Produkten, sehr gut vorbereitet. Innovationen, beste Produkt- und Dienstleistungsstandards, sowie sehr gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter stellen auch schon immer die Basis der DO & CO Frankfurt GmbH für die bestmögliche Ausnützung vorhandener Wachstumspotenziale dar. Besonders erfreulich ist die der Pandemie trotzende starke Nachfrage. Abzuleiten ist diese vom wachsenden Kundenfokus auf hochwertige Zutaten, die bestmöglich regional bezogen und vor Ort frisch zubereitet werden müssen. Trends wie dieser erhöhen den weitreichenden Wunsch nach qualitativ hochwertigen Produkten und bestätigen somit die besondere Aktualität des Geschäftsmodells von DO & CO. Daher ist im kommenden Geschäftsjahr 2022/2023 trotz der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein weiterer leichterer Umsatzanstieg sowie eine Ergebnisverbesserung zu erwarten. Die Geschäftsführung ist zuversichtlich, den erfolgreichen Weg der letzten Jahre fortsetzen zu können. In der Planung sind weiterhin staatliche Unterstützungsleistungen in Form der Überbrückungshilfe IV integriert, welche die DO & CO Holding (Deutschland) GmbH als Muttergesellschaft beantragt. Obwohl die DO & CO- Gruppe durch diese Pandemie in allen Divisionen und Ländern gleichzeitig besonders betroffen ist, ist der Vorstand der DO & CO Aktiengesellschaft überzeugt, dass die starke Innovationskraft, flexible Unternehmenskultur und ein sehr fokussiertes Team diese Herausforderungen im Wettbewerb sehr gut meistern werden und DO & CO gestärkt aus dieser Krise herauskommen wird. V. CHANCEN- UND RISIKENBERICHT 1. Risikobericht Die Aufgaben des Risikomanagements werden für die DO & CO Frankfurt GmbH zum Teil durch die DO & CO Aktiengesellschaft in ihrer Funktion als Holding- bzw. Muttergesellschaft durchgeführt. Das Risikomanagement wird bei DO & CO als wichtiges Instrument der Unternehmenssteuerung gesehen. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurden die folgenden Risikofelder als wesentlich identifiziert: Konjunkturelle Entwicklung und spezifische Risiken der Airline Branche Die Airline Branche ist durch ihre starke Abhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen gekennzeichnet. Die Luftfahrtindustrie ihrerseits ist besonders von der Entwicklung der Treibstoffpreise, der Besteuerung sowie den Flughafen- und Sicherheitsgebühren abhängig. Auch die globale wirtschaftliche Entwicklung hat Auswirkungen auf die Aktivitäten der Gesellschaft, da ein erheblicher Einfluss auf den Tourismus und das Freizeitverhalten der Konsumenten besteht. Die volatile Reise- und vor allem Flugaktivität der Konsumenten hat direkte Auswirkungen auf das Airline Catering. Da wesentliche Teile des Umsatzes mit einigen wenigen Hauptkunden erwirtschaftet werden, ist ein "Klumpenrisiko" gegeben. Mit permanentem Monitoring der gesamtwirtschaftlichen Lage als auch der Sicherheitslage einerseits und durch den laufenden Kontakt des Key Account Managements mit den Kunden andererseits kann auf sämtliche Veränderungen zeitnah reagiert werden. Risiken auf Grund von Terror und politischen Unruhen Terroranschläge und Terrorbedrohung, sowie aktuell auch die unvorhersehbare weitere Entwicklung des Ukraine-Konfliktes, führen immer wieder zu Sicherheitsrisiken. Dies betrifft sowohl die Luftfahrt direkt als auch indirekt durch ein dadurch verändertes Reiseverhalten. Der Ukraine-Konflikt führt zu einer erheblichen und in ihrer Dauer unbekannten Steigerung der Treibstoff- und Energiekosten. Diese Preissteigerungen sollen an den Kunden weitergegeben werden. Sofern dies nicht durchsetzbar wäre, könnten sich die erhöhten Energiekosten zum Teil in der Ertragslage der Gesellschaft niederschlagen. DO & CO betreibt aktives Monitoring, um Entwicklungen in bestimmten Regionen der Welt bereits im Vorfeld einschätzen zu können und Präventivszenarien für den Fall etwaiger Beeinträchtigungen zu entwerfen. Notwendige Sicherheitsmaßnahmen richten sich dabei nach der Wahrscheinlichkeit und Auswirkung eines Schadensereignisses. Bei der Erstellung umfassender Sicherheitsanalysen für das Unternehmen und dessen Kunden greift DO & CO auf die von nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden zur Verfügung gestellten Informationen zurück. Risiken auf Grund von Naturkatastrophen Umweltrisiken können sich plötzlich und ohne Vorwarnung konkretisieren, wie Ereignisse in der Vergangenheit immer wieder gezeigt haben. Derartige Ereignisse sind nicht beeinflussbar und können den Flugverkehr einer gesamten Region ganz oder teilweise lahmlegen. Dem spezifischen Risiko einer längerfristigen und großräumigen Luftraumsperre und den damit verbundenen umfassenden Ausfällen von Flügen der Vertragspartner wird durch enge Kooperation mit den Fluglinien, Luftfahrtbehörden (EASA) und dem internationalen Flugwetterdienst entsprechend entgegengewirkt. Risiken aufgrund von epidemischen und pandemischen Erkrankungen Zu den Risiken, die ebenfalls nicht in der Einflusssphäre von DO & CO liegen, aber massiven Einfluss auf die Luftfahrt- und Tourismusindustrie nach sich ziehen, zählen unter anderem der Ausbruch von Epidemien und Pandemien, wie beispielsweise des Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS) in Form der Viruserkrankung COVID-19 ("Coronavirus") oder des Ebolafiebers. Durch epidemische, pandemische oder sonstige Ausbreitungsmuster wie Bioterrorismus drohen hohe Krankheitsraten durch die Übertragung von Infektionserregern. Jüngste Entwicklungen bestätigen Expertenschätzungen, wonach innerhalb weniger Wochen Menschen auf allen Kontinenten durch Krankheitserreger infiziert werden können. Daraus resultierende Reise- bzw. Ausgangsbeschränkungen durch die Gesundheitsbehörden können Einfluss auf das Reise- sowie Freizeitverhalten von Menschen haben, weshalb Flüge als auch Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden könnten. Darüber hinaus kann der operative Betrieb durch Reisebeschränkungen oder die Krankheitsraten der Mitarbeiter gefährdet oder eingeschränkt werden. DO & CO prüft permanent Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), des deutschen Robert-Koch-Instituts und mehrerer nationaler Gesundheitsbehörden, um epidemische oder pandemische Gefährdungen frühzeitig identifizieren und bestmöglich angemessene Maßnahmen setzen zu können. Die entsprechenden Fachabteilungen der einzelnen Länder sind in regelmäßigem Austausch mit nationalen Behörden zur Aufdeckung, Verhinderung der Verbreitung und Einschränkung von epidemischen oder pandemischen Gefährdungen. Mitarbeiter werden intensiv informiert, Risikogruppen erhalten persönliche Schutzausrüstung und alle in den operativen Betrieben tätigen Mitarbeiter werden verpflichtend periodischen Gesundheitschecks unterzogen. Hygienerisiken Um den hohen hygienischen Standard der von DO & CO produzierten Speisen sicherzustellen, wurden in allen Geschäftsbereichen Risikoanalysen im Rahmen der Weiterentwicklung des bestehenden HACCP-Systems (Hazard Analysis and Critical Control Points) durchgeführt und auf Basis dieser Analysen Maßnahmen in Form von konzernweiten Hygienerichtlinien zur Beherrschung bzw. Minimierung der Risiken umgesetzt. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird durch ein international tätiges Qualitätssicherungsteam permanent überwacht und entsprechend den neuesten internationalen Erkenntnissen weiterentwickelt. Personalrisiken Für DO & CO sind die MitarbeiterInnen und die von ihnen gelebte Unternehmenskultur das größte Kapital und damit die wichtigste Säule des Erfolges. Die zukünftige Entwicklung von DO & CO hängt maßgeblich davon ab, inwiefern es gelingt, hoch qualifizierte und motivierte MitarbeiterInnen einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Professionelle Ausbildung und konsequente Personalentwicklung sind die zentralen Instrumente, um das angestrebte Wachstum sicherzustellen. In Zeiten hoher Personalfluktuation bestehen erhöhte Risiken in Bezug auf den Verlust von Know-Hows und die Veränderungsbereitschaft bzw. -fähigkeit der Mitarbeiter. DO & CO wirkt diesen Risiken durch besondere Bemühungen in Personal- Bindungsmaßnahmen, durch die Förderung von kontinuierlichem Austausch von Know-Hows und dem variablen Einsatz von Personal zwischen den einzelnen Divisionen entgegen. Eine große Herausforderung für den zukünftigen Erfolg von DO & CO wird es sein, neue Unternehmensteile professionell und wertbringend zu integrieren. Gemeinsame Werte und eine starke Unternehmenskultur tragen dazu bei, neuen MitarbeiterInnen den hohen Qualitätsanspruch an Produkt und persönlicher Dienstleistung näher zu bringen und dauerhaft zu verankern. Beschaffungsrisiken Als Verarbeiter von Lebensmitteln ist DO & CO bei den eingesetzten Rohstoffen einem Beschaffungsrisiko ausgesetzt. Durch klimatische, logistische und sonstige Ereignisse wie beispielsweise epidemische oder pandemische Gefährdungen können Rohstoffe unter Umständen nur in geringeren Mengen verfügbar sein. Auch unterliegen diese Rohstoffe Preisschwankungen, die nicht immer vollständig an die Abnehmer weitergegeben werden können. Durch langfristige Lieferbeziehungen, Lieferantendiversifikationen und permanentes Monitoring der Beschaffungsmärkte wird sichergestellt, dass die benötigten Rohstoffe in der höchstmöglichen Qualität und zu wettbewerbsfähigen Preisen permanent verfügbar sind. Bereits das Geschäftsjahr 2021/2022 war von einem stark erhöhten Preisniveau auf den Beschaffungsmärkten geprägt. Der historisch hohe Preisanstieg von Energie und Rohstoffen wird nun durch die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine noch weiter befeuert. Um die Belastung des Ergebnisses so gering wie möglich zu halten, evaluiert DO & CO daher laufend geeignete Gegenmaßnahmen. Ausfallrisiko von Produktionsanlagen Zur Minimierung des Ausfallsrisikos bei kritischen Produktionsanlagen (Großküchen, Kühlhäusern) werden permanent gezielte, umfangreiche Investitionen in die technische Optimierung sensibler Aggregate getätigt. Konsequente vorbeugende Instandhaltung, risikoorientierte Reserveteillagerung sowie umfassende Schulung von Mitarbeitern sind weitere zentrale Maßnahmen zur Risikoreduktion im Produktionsanlagenbereich. Strikte Hygienemaßnahmen, proaktive Information der Mitarbeiter, die Zurverfügungstellung von Schutzausrüstung und verpflichtende periodische Gesundheitschecks minimieren das Risiko eines Ausfalls aufgrund von Epidemien und Pandemien sowie damit einhergehender vorübergehender Schließung. Rechtliche Risiken Auf Grund der fortlaufenden Expansion sowie der globalen Tätigkeit von DO & CO sind eine Vielzahl gesetzlicher Anforderungen auf nationaler und internationaler Ebene - vor allem in den Bereichen Lebensmittelrecht, Hygiene, Abfallwirtschaft, Personalwesen, Steuern und Abgaben - sowie spezielle Richtlinien und Vorgaben diverser Airlines zu beachten. Auf geänderte Rechtslagen gilt es weiter, zeitgerecht zu reagieren und die Änderungen in die Geschäftsprozesse zu implementieren. Die Nichtbeachtung gesetzlicher Regelungen sowie die Nichteinhaltung von vertraglichen Vereinbarungen können den Konzern durch Schadenersatzforderungen erheblich belasten. Darüber hinaus ist DO & CO dem Risiko wirtschaftlich motivierter Nichteinhaltung bzw. einseitig forcierter Änderungen vertraglicher Verpflichtungen durch Kunden ausgesetzt. Diesen Risiken wird durch eine zentral organisierte Rechtsabteilung, geordnetem Vertragsmanagement und periodischer Evaluierung der Verträge gegengesteuert. Haftungsrisiken aus Schäden, die trotz der implementierten Schadensvermeidungsvorkehrungen nicht verhindert werden konnten, werden im gesamten Konzern weitgehend durch den Abschluss spezifischer Versicherungen auf ein Minimum reduziert. Bonitätsrisiken DO & CO hält durch ein zeitnahes Monitoring im Rahmen des Debitorenmanagements das Risiko von Zahlungsausfällen möglichst gering. Durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen wird proaktiv das Risiko des Zahlungsausfalls von Großkunden gesteuert. Kreditversicherungen werden durch DO & CO nicht in Anspruch genommen. Durch die Unterstützung der Muttergesellschaft, der DO & CO Aktiengesellschaft, Wien, verfügt die DO & CO (Deutschland) Holding GmbH als die den Cashpool führende Gesellschaft der deutschen DO & Co-Gruppe über eine auskömmliche Liquiditätsausstattung zur Abfederung der Auswirkungen der COVID-19 Pandemie. Die bereits im Prognosebericht dargestellten Maßnahmen zur Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die Ertragslage führen zusammen mit der rechtzeitigen Umsetzung von Maßnahmen zur Sicherstellung einer auskömmlichen Liquidität dazu, dass die COVID-19 Pandemie für die deutsche DO & CO-Gruppe und damit für die Gesellschaft beherrschbar ist. 2. Chancenbericht Trotz all dieser beispiellosen Herausforderungen sieht der DO & CO Konzern die aktuellen Krisen auch als Chance, seine Prozesse und Strukturen verstärkt auf äußerste Effizienz zu prüfen. Das Ziel ist es, die Chancen, die sich weiterhin bieten werden, noch effektiver und flexibler nutzen zu können. Die Produkte der DO & CO Frankfurt GmbH zeichnen sich insbesondere durch ihre Frische und Qualität aus. Dieser Fokus auf herausragende Premium produkte wird als besondere Stärke des Unternehmens und als Chance für weiteres Wachstum gesehen. DO & CO nimmt laufend an bedeutenden Ausschreibungen teil, was zur Steigerung des Geschäftsvolumens und zur Stärkung der Marktposition von DO & CO am Standort Frankfurt beitragen wird. 3. Gesamtaussage Die anhaltende Ausbreitung der Viruserkrankung COVID-19 ("Coronavirus") bzw. deren Mutationsvarianten beeinflussen weiterhin die Konjunktur in Ländern, in welchen die Kunden von der DO & CO Frankfurt GmbH aktiv sind, und haben Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung, insbesondere die Nachfrage. Der krisenbedingte Personalabbau führte sowohl direkt, durch den möglichen Verlust von Know-How- Trägern, als auch indirekt, durch Personal-Fluktuation und möglichen negativen Auswirkungen auf die Mitarbeitermotivation, zu einem erhöhten Personalrisiko. Hinzu kommt eine allgemein verschärfte Situation auf dem Arbeitsmarkt, die als Herausforderung für die Entwicklung des Unternehmens und die Expansion der Geschäftstätigkeit zu sehen ist. Der Anstieg von Cyber-Angriffen und die laufende Weiterentwicklung entsprechender Vorgangsweisen dafür, führen trotz höchster Sicherheitsvorkehrungen zu einer Erhöhung der IT-Risiken, der entsprechend entgegengewirkt werden muss. Der Konflikt in der Ukraine sowie daraus resultierende mögliche weitere Auswirkungen auf die Weltwirtschaft führen zu einem erhöhten Risiko in veränderter Auftragslage, Beschaffung und Inflation, dem das Unternehmen durch erhöhtes Monitoring und gezielte Gegenmaßnahmen entgegensteuert. Der weitere Fortgang der Corona-Krise, die Auswirkungen der politischen Entwicklungen in Europa und die Dauer der damit einhergehenden Belastungen sind derzeit nicht absehbar, sodass eine abschließende Risikoabschätzung zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich ist. Grundsätzlich bleibt die Geschäftsführung von der Wirksamkeit des Chancen- und Risikomanagement-Systems überzeugt. Er strebt weiterhin ein ausgewogenes Verhältnis von Chancen und Risiken an. Derzeit sieht der Vorstand den Bestand des Unternehmens nicht gefährdet. VI. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Zum Stichtag waren keine derivativen Instrumente im Einsatz. Zu den bei der DO & CO Frankfurt GmbH bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Konzernverrechnungsmöglichkeiten. DO & CO Frankfurt GmbH verfügt im Wesentlichen über einen solventen Kundenstamm, mit dem eine langjährige Zusammenarbeit besteht, sodass Forderungsausfälle selten sind. Soweit bei Forderungen ebenso wie bei anderen finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen teilweise unter Abzug von Skonto bezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus dem Cash Flow und der konzerninternen Kreditlinie. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Gesellschaft eine konservative Risikopolitik.
Kelsterbach, den 30. Juni 2022 Johannes Echeverria, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und nicht auf den hier unter Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegten Jahresabschluss. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DO & CO Frankfurt GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DO & CO Frankfurt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DO & CO Frankfurt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 14. Juli 2022 Baker
Tilly GmbH
Michael Esser, Wirtschaftsprüfer Jana Lübben, Wirtschaftsprüferin Datum der FeststellungDatum der Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31. März 2022 wurde am 12. September 2022 festgestellt. |
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