Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 45139
Eingetragen
8.11.2010
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
die Entwicklung von und der Handel mit Software und sonstigen Produkten im IT-Bereich, Pflegeservice, Training, Projektentwicklung und Beratung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Suresh Shamanna
seit 8.11.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Aancer GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Aancer GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hexad GmbH

Langen (Hessen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.360,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.953,00 122.257,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 10.000,00 10.000,00
Summe Anlagevermögen 39.953,00 133.617,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.134.097,17 4.373.121,41
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.716.267,22 3.609.524,49
2.850.364,39 7.982.645,90
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 31.953.497,39 13.287.613,19
Summe Umlaufvermögen 34.803.861,78 21.270.259,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 100.311,85 123.002,39
Summe Aktiva 34.944.126,63 21.526.878,48

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 0,00 0,00
III. Jahresüberschuss 14.885.867,86 0,00
IV. Bilanzgewinn 0,00 5.329.491,28
14.910.867,86 5.354.491,28
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 5.121.402,20 1.782.286,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.604.687,50 4.342.750,00
6.726.089,70 6.125.036,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.342.372,90 4.699.403,80
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 8.342.372,90 (EUR 4.699.403,80)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.287.713,22 4.800.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 3.287.713,22 (EUR 4.800.000,00)
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.677.082,95 547.947,40
- davon aus Steuern EUR 1.652.629,77 (Vj. EUR 490.451,48)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 4.952,61 (Vj. EUR 33.585,86)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.677.082,95 (EUR 547.947,40)
13.307.169,07 10.047.351,20
Summe Passiva 34.944.126,63 21.526.878,48

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 32.238.466,14 20.478.193,62
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.304.224,98 -8.675.878,55
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.241.160,72 -1.625.365,53
-8.545.385,70 -10.301.244,08
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -98.027,92 -116.781,09
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.033.800,47 -1.532.633,52
- davon aus Währungsumrechnung EUR 191,25 (Vj. EUR 31,58)
5. Betriebsergebnis 20.561.252,05 8.527.534,93
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 461.182,25 42.262,85
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -273,50 -30.218,55
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.133.058,09 -3.250.925,01
9. Ergebnis nach Steuern 14.889.102,71 5.288.654,22
10. Sonstige Steuern -3.234,85 -941,00
11. Jahresüberschuss 14.885.867,86 5.287.713,22
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 41.778,06
13. Bilanzgewinn 5.329.491,28

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung nach §§ 276, 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Hexad GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Langen (Hessen)
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Offenbach am Main
Register-Nr.: HRB 45139

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer orientiert sich an den steuerlichen AfA-Tabellen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer orientiert sich an den steuerlichen AfA-Tabellen.

Vermögensgegenstände, die einem nach den steuerlichen Vorgaben geringwertigen Wirtschaftsgut entsprechen, werden sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Im Geschäftsjahr sind ausschließlich Genossenschaftsanteile in den Finanzanlagen enthalten.

Außerplanmäßige Abschreibungen im Anlagevermögen werden nur im Falle von voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden am Bilanzstichtag zum Nennbetrag bewertet. Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Jahr 2023 sind im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in dieser Position nicht enthalten.

Sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen EUR 35.460,74 (Vorjahr EUR 28.936,04).

Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen den Geschäftsführer in Höhe von EUR 10.468,99 (Vorjahr EUR 2.092.681,05). Der im Vorjahr bilanzierte Betrag wurde im Geschäftsjahr vollständig getilgt. Die Salden werden mit 2 % über dem Basiszinssatz der EZB p.a. verzinst.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten waren insbesondere Werbeaufwendungen und Versicherungsbeiträge abzugrenzen.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden Steuern, die noch nicht veranlagt wurden.

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für potentielle vertragliche Garantiekosten und für Personalkosten. Weiterhin sind Gewährleistungsrückstellungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses enthalten.

Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 13.307.169,07 (Vorjahr: EUR 10.047.351,20).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 3.287.713,22 (Vorjahr: EUR 4.800.000,00) betreffen sonstige Verbindlichkeiten aus beschlossenen Ausschüttungen.

IV. Sonstige Angaben

Erträge aus Währungsumrechnungen

Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen EUR 12,26 (Vorjahr EUR 0,00) und sind im Rohergebnis enthalten.

Erträge und Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist der Gewinn aus der Veräußerung des Betriebsteils "Mobility-Service-Platform" enthalten, der eine wesentliche Auswirkung auf das Rohergebnis der Gesellschaft hat. Aufgrund einer Vertraulichkeitsklausel kann der Kaufpreis an dieser Stelle nicht genannt werden.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus potentiellen vertraglichen Garantiekosten in Höhe von EUR 1.000.000,00 enthalten (Vorjahr EUR 0,00). Die Rückstellung für potenzielle vertragliche Garantiekosten basiert auf einer betriebswirtschaftlichen Analyse, die mögliche zukünftige Verpflichtungen und Rechtsansprüche in Bezug auf bestehende Vertragsverhältnisse berücksichtigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultiert im Wesentlichen aus Mietverpflichtungen und beträgt TEUR 127, wovon TEUR 61 im Folgejahr fällig sind.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 86 (Vorjahr 127).

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Suresh Shamanna, Langen (Hessen) geführt. Der Beruf des Geschäftsführers ist mit der Organstellung identisch.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Organe und ehemaliger Organmitglieder.

Nachtragsbericht

Am Anfang des Jahres 2024 wurde eine Vorabausschüttung auf den voraussichtlichen Jahresüberschuss des Jahres 2023 in Höhe von TEUR 15.500 beschlossen, die einen wesentlichen Effekt auf die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft im Jahr 2024 hatte. Gemäß vorläufiger Zahlen wird die Gesellschaft zum 31.12.2024 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von rund TEUR 600 ausweisen. Um diesen Fehlbetrag auszugleichen und eine stabile Kapitalbasis sicherzustellen, soll im Rahmen des Ergebnisverwendungsbeschlusses für 2023 beschlossen werden, eine Rückforderung der nicht gedeckten Vorabausschüttung in Höhe von mindestens EUR 700.000 vorzunehmen. Zusätzlich steht der Gesellschaft zur Sicherung der Liquidität ein Rahmendarlehensvertrag mit einem Volumen von EUR 2.000.000 zur Verfügung, der eine nachhaltige finanzielle Absicherung bietet. Auch nach der Rückführung der Vorabausschüttung bleibt die Kapitalausstattung der Gesellschaft weiterhin ein zentraler Aspekt, der fortlaufend beobachtet wird.

Die Veräußerung des Betriebsteils "Mobility-Service-Platform" mit 76 Mitarbeitern im August des Jahres 2023 hatte eine wesentliche Auswirkung auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Neben der Verringerung des Geschäftsvolumens nach der Veräußerung des Betriebsteils hat sich die Auftragslage zudem im Jahr 2024 erheblich verschlechtert. Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld ist durch zunehmenden Preisdruck und eine allgemeine Marktrezession geprägt. Kunden kürzen spürbar ihre Budgets und stellen Projekte ein. Somit wurde bereits im Jahr 2024 damit begonnen eine umfassende Kostensenkungsstrategie durchzusetzen, um die Kostenstruktur an die aktuelle wirtschaftliche Lage der Gesellschaft anzupassen. Dies führte auch dazu, dass in der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2024 sowohl Kurzarbeit angeordnet als auch Kündigungen ausgesprochen werden mussten. Letztlich schließt das Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich mit deutlich reduzierten Umsatzerlösen, einem deutlich reduzierten Rohergebnis sowie mit einem leichten Jahresfehlbetrag ab.

Die bereits im Jahr 2024 begonnene Kostensenkungsstrategie wird auch im Jahr 2025 weitergeführt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft zu sichern. Dazu gehört auch, dass sich die Gesellschaft als strategischer Partner für bestehende und neue Kunden etabliert und diesen in Zusammenarbeit mit den Schwesterngesellschaften in Spanien (Nearshore) und Indien (Offshore) ein kosteneffizientes Shoring-Modell anbieten kann. Gemäß unseren aktuellen Planungen für das Geschäftsjahr 2025 wird die Gesellschaft auf Basis der bereits umgesetzten Maßnahmen und der aktuellen Auftragslage trotz gegenüber dem Jahr 2024 weiter deutlich reduzierten Umsatzerlösen und eines deutlich reduzierten Rohergebnisses wieder einen leichten Jahresüberschuss erzielen können.

Die Geschäftsführung sieht keine Bestandsgefährdung der Gesellschaft. Neben dem Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit stehen der Gesellschaft liquide Mittel aus einem Darlehensrahmenvertrag mit dem Gesellschafter zur Sicherung der Liquidität zur Verfügung.

Ergebnisverwendung

Der im Vorjahr ausgewiesene Bilanzgewinn von TEUR 5.329.491,28 (davon Gewinnvortrag EUR 41.778,06) wurde vollständig an den Gesellschafter ausgeschüttet. Somit ist zum 31.12.2023 kein Gewinnvortrag vorhanden. Der Jahresüberschuss zum 31.12.2023 beträgt EUR 14.885.867,86, der zu verwenden ist. Mit Beschluss vom 13.02.2024 wurde bereits eine Vorabgewinnausschüttung auf den zu erwartenden Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 15.500.000,00 beschlossen. Daher ist eine Rückzahlung des nicht gedeckten Betrags der Vorabausschüttung in Höhe von EUR 614.132,14 vorzunehmen. Zur langfristigen Sicherung der Eigenkapitalstruktur wird empfohlen, den Rückzahlungsbetrag entsprechend der wirtschaftlichen Entwicklung anzupassen. Ein höherer Betrag von mindestens EUR 700.000 könnte die finanzielle Stabilität verbessern und potenzielle Risiken ausgleichen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Langen, den 5.3.2025

Unterschrift

Entwicklung des Anlagevermögens der Hexad GmbH, Langen, im Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 52.647,32 0,00 52.647,32 0,00
52.647,32 0,00 52.647,32 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 630.317,28 5.947,92 70.739,18 565.526,02
630.317,28 5.947,92 70.739,18 565.526,02
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 10.000,00 0,00 0,00 10.000,00
10.000,00 0,00 0,00 10.000,00
692.964,60 5.947,92 123.386,50 575.526,02
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 51.287,32 1.357,00 52.644,32 0,00
51.287,32 1.357,00 52.644,32 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 508.060,28 96.670,92 69.158,18 535.573,02
508.060,28 96.670,92 69.158,18 535.573,02
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
559.347,60 98.027,92 121.802,50 535.573,02
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 1.360,00
0,00 1.360,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.953,00 122.257,00
29.953,00 122.257,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 10.000,00 10.000,00
10.000,00 10.000,00
39.953,00 133.617,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Hexad GmbH wurde am 26.08.2010 gegründet und hat ihren Sitz in Langen. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Hexad GmbH liegt in der Entwicklung von und dem Handel mit Software und sonstigen Produkten im IT-Bereich, Pflegeservice, Training, Projektentwicklung und Beratung. Wesentliche Standorte sind Langen, Wolfsburg und Berlin. Die Gesellschaft ist im Wesentlichen im Inland tätig.

Steuerungssysteme

Die Geschäftsführung verwendet zur Steuerung und Überwachung der Geschäftstätigkeit insbesondere die Entwicklung der Umsatzerlöse, des Rohergebnisses sowie des Jahresüberschusses. Anhang dieser finanziellen Leistungsindikatoren wird die strategische bzw. operative Zielerreichung in regelmäßigen Abständen überprüft.

Forschung und Entwicklung

Aufgrund der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist keine klare Abgrenzung von Investitionen und Kosten im Bereich Forschung und Entwicklung zu Kosten und Investitionen in sonstigen Unternehmensbereichen möglich. Grundsätzlich ist die Gesellschaft im Rahmen von Kundenverträgen tätig, wobei die dabei anfallenden Entwicklungsleistungen ausschließlich den Kunden zustehen.

B. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 um 0,1% leicht gesunken und stand weiterhin unter dem Einfluss einer hohen Inflation, steigender Zinsen und einer verhaltenen Investitionstätigkeit. Die Energiepreise stabilisierten sich auf hohem Niveau, während sich die Konsumnachfrage aufgrund von Kaufkraftverlusten abschwächte. (Quelle: DESTATIS, Pressemitteilung Nr. 19 vom 15.01.2024).

Entwicklung der Branche

Die Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) zeigte sich weiterhin als stabiler Wachstumssektor. Laut Bitkom e.V. ist der Umsatz im ITK-Markt in Deutschland im Geschäftsjahr 2023 um 2,0% gestiegen. Die Nachfrage nach Cloud- und Kl-basierten Lösungen sowie IT-Sicherheitsdienstleistungen sorgte für anhaltende Wachstumsimpulse. (Quelle: Bitkom, Presseinformation vom 10.01.2024)

Geschäftsverlauf

Die gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen waren für die Gesellschaft im Geschäftsjahr zwar herausfordernd, jedoch insgesamt positiv.

Für die Gesellschaft war das Jahr 2023 von wesentlichen strukturellen Veränderungen und damit einhergehenden Herausforderungen geprägt. Im August 2023 wurde der Betriebsteil "Mobility-Service- Platform" mit 76 Mitarbeitern veräußert. Somit sank im Geschäftsjahr die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl von 127 im Jahr 2022 auf 86 im Jahr 2023.

Entsprechend den Planungen für das Jahr 2023 haben sich durch die Betriebsteilveräußerung die Umsatzerlöse stark vermindert. Gegenläufig dazu hat sich der sonstige betriebliche Ertrag durch den Veräußerungserlös stark erhöht. Insgesamt hat sich somit das Rohergebnis von TEUR 20.478 auf TEUR 32.238 gegenüber dem Vorjahr stark gesteigert und entspricht damit der Prognose.

Durch die Veräußerung des Betriebsteils und dem damit einhergehenden Verringerung der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl haben sich auch die Personalaufwendungen von TEUR 10.301 auf TEUR 8.545 vermindert.

Weiterhin führten die mit der Veräußerung des Betriebsteils zusammenhängenden Rechts- und Beratungskosten sowie weitere Garantiekosten zu einem wesentlichen Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.533 auf TEUR 3.034.

Insgesamt hat sich der Jahresüberschuss von TEUR 5.288 auf TEUR 14.886 stark erhöht und entspricht damit der Prognose.

C. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Hexad GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 weiterhin positiv.

1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 sind die Umsatzerlöse wie geplant aufgrund der Veräußerung des Betriebsteils im August 2023 stark gesunken. Gegenläufig dazu hat sich der sonstige betriebliche Ertrag durch den Veräußerungserlös deutlich erhöht. Weiterhin konnten die bezogenen Fremdleistungen deutlich vermindert werden. Insgesamt ist somit das Rohergebnis von TEUR 20.478 auf TEUR 32.238 stark gestiegen.

Die Auftragslage im Geschäftsjahr kann insgesamt weiterhin als positiv bezeichnet werden.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten durch die Veräußerung des Betriebsteils deutlich von TEUR 10.301 auf TEUR 8.545 gesunken. Korrespondierend ist zugleich der durchschnittliche Mitarbeiterbestand von 127 auf 86 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 1.533 auf TEUR 3.034 überdurchschnittlich angestiegen. Die große Steigerung ist insbesondere auf Beratungskosten, die in Zusammenhang mit der Veräußerung des Betriebsteils stehen, zurückzuführen sowie auf eine Erhöhung der Rückstellungen für Garantiekosten in Höhe von TEUR 1.000. Die Rückstellung für potenzielle vertragliche Garantiekosten basiert auf einer betriebswirtschaftlichen Analyse, die mögliche zukünftige Verpflichtungen und Rechtsansprüche in Bezug auf bestehende Vertragsverhältnisse berücksichtigt.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind aufgrund des hohen Bestands an liquiden Mitteln von TEUR 42 auf TEUR 461 gestiegen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind durch das gestiegene Ergebnis vor Steuern von TEUR 3.251 auf TEUR 6.133 gestiegen.

Gegenüber dem Vorjahr war durch die beschriebenen Effekte insgesamt eine außergewöhnliche Steigerung des Jahresüberschusses von TEUR 5.288 auf TEUR 14.886 zu verzeichnen.

2. Finanzlage

Die Versorgung der Liquidität wird grundsätzlich durch den operativen Cashflow der Gesellschaft sichergestellt. Darlehen von Kreditinstituten bestehen unverändert zum Vorjahr nicht.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr wieder zufriedenstellend, so dass der Liquiditätsbestand durch den erwirtschafteten Cashflow von TEUR 13.288 auf TEUR 31.953 stark gestiegen ist. Dabei hatten sowohl geflossene Ausschüttungen für das Jahr 2022 in Höhe von TEUR 2.042 sowie der Veräußerungserlös aus der Veräußerung des Betriebsteils einen wesentlichen Effekt auf den Liquiditätsbestand.

Die Investitionen im Berichtsjahr von TEUR 6 konnten ohne die Aufnahme von Fremdmitteln finanziert werden.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Liquiditätsengpässe waren im Geschäftsjahr und sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht erkennbar. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Wir verweisen jedoch auf den Nachtrags- und Prognosebericht in Kapitel D. des Lageberichts und den dort gemachten Ausführungen zur Lage der Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2024.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Hexad GmbH hat sich von TEUR 21.527 auf TEUR 34.944 stark erhöht. Gegenläufig zu dem gestiegenen Liquiditätsbestand von TEUR 13.288 auf TEUR 31.953 haben sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 7.983 auf TEUR 2.850 aufgrund des gesunkenen Abrechnungsvolumens im Monat Dezember 2023 stark vermindert.

Auf der Passivseite der Bilanz ist insbesondere das Eigenkapital durch den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres von TEUR 5.354 auf TEUR 14.911 gestiegen. Trotz der beschlossenen Ausschüttungen für das Jahr 2022 in Höhe von TEUR 5.329, davon sind TEUR 3.288 als Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen, ist die Eigenkapitalquote von 25% im Vorjahr auf 43% gestiegen.

Die Steuerrückstellungen sind insbesondere aufgrund von Sondereffekten im Zusammenhang mit dem veräußerten Betriebsteil von TEUR 1.782 auf TEUR 5.121 gestiegen.

Besonders durch den Rückgang der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zum Bilanzstichtag haben sich die sonstigen Rückstellungen von TEUR 4.343 auf TEUR 1.605 vermindert. In den sonstigen Rückstellungen sind potentielle Garantiekosten von TEUR 1.000 enthalten. Korrespondierend zu der Verminderung der sonstigen Rückstellungen haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 4.699 auf TEUR 8.342 erhöht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 3.288 (Vorjahr TEUR 4.800) und resultieren, wie bereits im Vorjahr, aus einem Ausschüttungsbeschluss.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind stichtagsbedingt von TEUR 548 auf TEUR 1.677 insbesondere aufgrund von erhöhten Verbindlichkeiten aus Steuern stark gestiegen.

4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage

Die Geschäftsführung beurteilt die Lage der Gesellschaft und den Geschäftsverlauf als positiv.

D. Nachtrags- und Prognosebericht

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branchenentwicklung

Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist weiterhin angespannt. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2024 um 0,2% gesunken. (Quelle: DESTATIS, Pressemitteilung Nr. 19 vom 15.01.2025). Für das Jahr 2025 wird eine leichte Steigerung von 0,3% erwartet. (Quelle: BMWK; Jahreswirtschaftsbericht 2025; Pressemitteilung vom 29.1.2025).

Dagegen zeigt die Branchenentwicklung trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds gemäß Bitkom e.V. ein Wachstum des deutschen Marktes für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik von 3,3% im Jahr 2024. Für das Jahr 2025 erwartet Bitkom e.V. sogar ein Umsatzplus von 4,6% (Quelle: Bitkom, Presseinformation vom 9.01.2025).

Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2024 und voraussichtliche Entwicklung im Jahr 2025

Auf Ebene der Gesellschaft wurde am Anfang des Jahres 2024 eine Vorabausschüttung auf den voraussichtlichen Jahresüberschuss des Jahres 2023 in Höhe von TEUR 15.500 beschlossen, die einen wesentlichen Effekt auf die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft im Jahr 2024 hat. Gemäß den vorläufigen Zahlen wird die Gesellschaft zum 31.12.2024 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von rund TEUR 600 ausweisen. Zur Wiederherstellung der bilanziellen Eigenkapitalstruktur und zur Vermeidung eines Verstoßes gegen den Grundsatz der Kapitalerhaltung soll im Rahmen des Ergebnisverwendungsbeschlusses für 2023 eine Rückforderung der Vorabausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von mindestens EUR 700.000 beschlossen werden. Dies berücksichtigt neben der Beseitigung des Fehlbetrags auch die erwartete wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2025.

Die Veräußerung des Betriebsteils "Mobility-Service-Platform" mit 76 Mitarbeitern im August des Jahres 2023 hatte eine wesentliche Auswirkung auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Neben der Verringerung des Geschäftsvolumens nach der Veräußerung des Betriebsteils hat sich zudem die Auftragslage im Jahr 2024 erheblich verschlechtert. Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld ist durch zunehmenden Preisdruck und eine allgemeine Marktrezession geprägt. Kunden kürzen spürbar ihre Budgets und stellen Projekte ein. Somit wurde bereits im Jahr 2024 damit begonnen eine umfassende Kostensenkungsstrategie durchzusetzen, um die Kostenstruktur an die aktuelle wirtschaftliche Lage der Gesellschaft anzupassen. Dies führte auch dazu, dass in der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2024 sowohl Kurzarbeit angeordnet als auch Kündigungen ausgesprochen werden mussten. Letztlich schließt das Geschäftsjahr 2024 mit voraussichtlich deutlich reduzierten Umsatzerlösen, einem deutlich reduzierten Rohergebnis sowie mit einem leichten Jahresfehlbetrag ab.

Die bereits im Jahr 2024 begonnene Kostensenkungsstrategie wird auch im Jahr 2025 weitergeführt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft zu sichern. Dazu gehört auch, dass sich die Gesellschaft als strategischer Partner für bestehende und neue Kunden etabliert und diesen in Zusammenarbeit mit den Schwesterngesellschaften in Spanien (Nearshore) und Indien (Offshore) ein kosteneffizientes Shoring- Modell anbieten kann. Die Gesellschaft erwartet auf Basis der bereits ergriffenen Maßnahmen und einer stabilen Liquiditätslage durch das Rahmendarlehen sowie die Rückführung der Vorabausschüttungen eine schrittweise Konsolidierung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Trotz des reduzierten Geschäftsvolumens soll durch gezielte Kosteneinsparungen und strategische Partnerschaften im Nearshore- und Offshore-Bereich ein positives Ergebnis erzielt werden. Gemäß unseren aktuellen Planungen für das Geschäftsjahr 2025 wird die Gesellschaft auf Basis der bereits umgesetzten Maßnahmen und der aktuellen Auftragslage trotz gegenüber dem Jahr 2024 weiter deutlich reduzierten Umsatzerlösen und eines deutlich reduzierten Rohergebnisses wieder einen leichten Jahresüberschuss erzielen können.

Die Geschäftsführung sieht keine unmittelbare Bestandsgefährdung der Gesellschaft. Neben dem operativen Cashflow verfügt die Gesellschaft über eine finanzielle Absicherung durch einen Rahmendarlehensvertrag mit dem Gesellschafter in Höhe von EUR 2 Millionen. Dieses Darlehen bietet eine zusätzliche Liquiditätsreserve zur Abdeckung kurzfristiger Finanzierungsbedarfe und unterstützt die laufende Geschäftstätigkeit.

E. Risiko- und Chancenbericht

Wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die Hexad GmbH ist stark von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung sowie den Entwicklungen in der IT-Dienstleistungsbranche abhängig. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten, insbesondere in der Automobilindustrie, könnten sich die Investitionsbereitschaft und die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen weiter abschwächen.

Die Auftragseinstellungen durch den Volkswagen-Konzern im vierten Quartal 2023 haben gezeigt, dass Großkunden in der aktuellen wirtschaftlichen Lage ihre Budgets kurzfristig anpassen und Projekte verschieben oder stoppen können. Diese Entwicklung könnte sich auch in den kommenden Geschäftsjahren fortsetzen und somit zu einer reduzierten Auftragslage führen, die das Erreichen der geplanten Umsatzziele gefährden könnte.

Darüber hinaus ist ein zunehmender Konkurrenzdruck in der IT-Branche erkennbar. Insbesondere internationale Wettbewerber aus Niedriglohnländern können ähnliche Dienstleistungen zu günstigeren Konditionen anbieten, was den Preisdruck erhöht.

Projektrisiken

Die Hexad GmbH ist in einem projektbasierten Geschäft tätig, das von der termingerechten und qualitativen Umsetzung von IT-Dienstleistungen abhängt. Verzögerungen oder technische Schwierigkeiten in Projekten können zu finanziellen Mehraufwänden und Reputationsrisiken führen.

Ein wesentliches Risiko besteht in der Unterauslastung von Mitarbeitern, insbesondere nach den Auftragseinstellungen durch Großkunden. Sollte es nicht gelingen, neue Kunden und Projekte kurzfristig zu akquirieren, könnten längere Leerlaufzeiten entstehen, die sich negativ auf die Wirtschaftlichkeit der Gesellschaft auswirken.

Personalrisiken

Die Hexad GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Der anhaltende Fachkräftemangel in der IT-Branche stellt weiterhin eine Herausforderung dar.

Nach der Veräußerung der Mobility-Service-Platform (MSP) im Jahr 2023 wurden zahlreiche Mitarbeiter in diesen Bereich transferiert. Gleichzeitig kann es durch die veränderte Auftragssituation zu einem erhöhten Unsicherheitsgefühl unter den verbleibenden Mitarbeitern kommen, was das Risiko von Fluktuation und damit den Verlust wertvoller Fachkräfte erhöht.

Um diesem Risiko entgegenzuwirken, setzt die Gesellschaft weiterhin auf umfangreiche Recruiting- und Weiterbildungsmaßnahmen. Die interne Qualifizierung und Schulung von Mitarbeitern soll zudem sicherstellen, dass Fachkräfte optimal auf neue Kundenanforderungen vorbereitet sind.

Bestandsgefährdende Risiken

Trotz der aktuellen Herausforderungen sieht die Geschäftsführung keine unmittelbare Bestandsgefährdung für die Hexad GmbH. Allerdings könnten sich wirtschaftliche Rahmenbedingungen, insbesondere durch eine anhaltende Rezession oder weitere Rückgänge in der Automobilbranche, negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken.

Um auf mögliche Krisensituationen vorbereitet zu sein, werden regelmäßige Risikobewertungen durchgeführt, und es werden Maßnahmen zur Kostenoptimierung und Liquiditätssicherung ergriffen.

Wesentliche Chancen

Zunehmende Digitalisierung und neue Geschäftsfelder

Die Digitalisierung schreitet weiterhin in vielen Branchen voran und eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten für IT-Dienstleister wie die Hexad GmbH.

Nach der Veräußerung der MSP investiert das Unternehmen verstärkt in neue Technologien, insbesondere in den Bereichen Software-Plattformen, Cloud-Lösungen und Künstliche Intelligenz (KI). Die interne Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen soll das Portfolio erweitern und neue Kunden außerhalb der Automobilbranche ansprechen.

Besonders in den Bereichen Datenanalyse, Machine Learning und Automatisierung sieht das Unternehmen erhebliches Wachstumspotenzial. Durch gezielte Investitionen in diese Technologien können neue Geschäftsfelder erschlossen und das bestehende Angebot optimiert werden.

Diversifikation des Kundenstamms

Die Hexad GmbH hat sich in den vergangenen Jahren stark auf den Volkswagen-Konzern als Hauptkunden fokussiert. Die jüngsten Entwicklungen haben gezeigt, dass eine Abhängigkeit von einem einzigen Großkunden mit erheblichen Risiken verbunden ist.

Daher verfolgt das Unternehmen eine strategische Neuausrichtung, um neue Kunden aus unterschiedlichen Branchen zu gewinnen. Erste Gespräche mit potenziellen Neukunden wurden bereits geführt. Durch eine Diversifikation des Kundenportfolios soll langfristig eine stabilere Umsatzstruktur geschaffen und die Abhängigkeit von einzelnen Kunden reduziert werden.

Internationale Expansionsmöglichkeiten durch Nearshore- und Offshore-Kooperationen

Die Hexad GmbH arbeitet bereits mit Schwesterunternehmen in Spanien (Nearshore) und Indien (Offshore) zusammen. Diese Kooperationen ermöglichen es, kosteneffiziente IT-Dienstleistungen anzubieten und auf Marktanforderungen flexibler zu reagieren.

Durch den weiteren Ausbau dieser Kooperationen kann das Unternehmen wettbewerbsfähige Lösungen entwickeln, die sowohl bestehende als auch neue Kunden ansprechen. Die verstärkte Nutzung internationaler Ressourcen stellt somit eine wesentliche Wachstumschance dar.

Fachkräftemangel

Obwohl der Fachkräftemangel in der IT-Branche eine Herausforderung darstellt, bietet er auch Chancen. Unternehmen, die über qualifiziertes Personal verfügen, können Kunden gezielt entlasten, die selbst keine geeigneten IT-Fachkräfte finden.

Durch die kontinuierliche Weiterbildung und Qualifikation der eigenen Mitarbeiter stellt die Hexad GmbH sicher, dass sie den steigenden Anforderungen ihrer Kunden gerecht wird und sich als kompetenter IT- Dienstleister am Markt behaupten kann.

Gesamtaussage zu den Chancen und Risiken

Insgesamt sieht sich die Gesellschaft gut gerüstet, um den Risiken angemessen zu begegnen und durch die Nutzung der vorhandenen Chancen ein nachhaltiges Wachstum zu erreichen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Langen, den 5.3.2025

Unterschrift

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hexad GmbH, Langen:

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hexad GmbH, Langen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hexad GmbH, Langen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Innerhalb der sonstigen Rückstellungen hat die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 eine Rückstellung für potentielle vertragliche Garantiekosten in Höhe von TEUR 1.000 gebildet, obwohl die Rückstellung zum Stichtag nicht im Sinne von § 249 HGB hinreichend konkretisiert ist. Demzufolge sind die sonstigen Rückstellungen sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um jeweils TEUR 1.000 zu hoch ausgewiesen, die Steuerrückstellungen sowie die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind um jeweils TEUR 291 zu niedrig ausgewiesen. Insgesamt ist das Eigenkapital und der Jahresüberschuss somit um TEUR 709 zu niedrig ausgewiesen.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen An-forderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts

Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter in Abschnitt IV. des Anhangs und Abschnitt D des Lageberichts, welche die entwicklungsbeeinträchtigenden Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und deren Einflüsse auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beschreiben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Über-einstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-treffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rodgau, 5. März 2025

DW Drasler Wullenkord Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Wullenkord, Wirtschaftsprüfer

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