Van Hoorne Theater auf Tour GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Schnurbusch seit 3.2.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Teijin Holdings Europe B.V. | 50.00% |
| 40.00% | |
Toyobo Co., Ltd. | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TTI GmbHWuppertalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
Anhang 2023TTI GMBH, WUPPERTAL
Die TTI GmbH hat ihren Sitz in Wuppertal und wurde am 26. Februar 2002 beim Registergericht Wuppertal unter der Nummer HRB 10647 ins Handelsregister eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Von den entsprechenden größenabhängigen Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Trotz der bilanziellen Überschuldung zum Bilanzstichtag geht die Geschäftsführung von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus, da die Gesellschaft über ausreichend finanzielle Ressourcen verfügt, um allen absehbaren Zahlungsverpflichtungen in einem zweijährigen Prognosezeitraum nachzukommen. Außerdem besteht von Gesellschafterseite unverändert die Zusage, bei einer unvorhergesehenen negativen Entwicklung der Gesellschaft kurzfristig erforderliche Stützungsmaßnahmen zu ergreifen. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear entsprechend den voraussichtlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Letztere umfassen die aktivierungspflichtigen Kosten i.S.v. § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB. Im Falle abnutzbarer Sachanlagen wird eine planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibung vorgenommen. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250,00 EUR nicht übersteigen. Entsprechende Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250,00 EUR und 1.000,00 EUR werden seit dem 1. Januar 2008 jahresweise in einem Sammelposten zusammengefasst, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Vorräte sind zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Anwendung der Durchschnittsmethode angesetzt. Letztere umfassen die aktivierungspflichtigen Kosten i.S.v. § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB. Soweit erforderlich werden die Vorräte zu niedrigeren Tageswerten bewertet. Für nicht voll verwertbare oder länger lagernde Vorräte werden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Forderungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel werden mit den Nominalwerten bzw. den Anschaffungskosten angesetzt. Da das Eigenkapital durch in vorangegangenen Geschäftsjahren angesammelten Verlusten aufgebraucht wurde, wird im Posten nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag der sich ergebende Überschuss der Passiv- über die Aktivposten ausgewiesen. Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe. Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der BilMoG-Anpassung der Pensionsrückstellung zum 1. Januar 2010 wurde von dem Wahl-recht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht, eine Zuführung in Höhe von mindestens 1/15 des gesamten Zuführungsbetrags im Berichtsjahr vorzunehmen. Bis spätestens zum 31. Dezember 2024 ist vorgesehen, die Raten zuzuführen und anzusammeln. Auf Grund der BilMoG-Umstellung zum 1. Januar 2010 ergab sich demgemäß ein Zuführungsbetrag in Höhe von 36.068,20 EUR, der im Geschäftsjahr 2023 letztmalig zugeführt wurde und in der Gewinn- und Verlustrechnung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt wird. Der gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB anzugebende Betrag für noch nicht gebildete Pensionsrückstellungen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 0. Darüber hinaus werden Vermögensgegenstände, welche dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionen oder vergleichbaren Verpflichtungen dienen, gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit diesen verrechnet. Der Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen wird seit 2010 mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen verrechnet. Die Bewertung der Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen, die mit den Pensionsrückstellungen verrechnet wurden, erfolgte mit den Anschaffungskosten, die dem Zeitwert entsprechen. Innerhalb der Rückstellung für Pensionen werden auch mittelbare Pensionsverpflichtungen ausgewiesen, wenn eine anteilige Deckungslücke zwischen dem Kassenvermögen der Jordan- Vits-Stiftung e.V. und den Pensionsverpflichtungen entsteht. In diesen Fällen bildet die Gesellschaft eine entsprechende Rückstellung. Seit dem 1. Dezember 2010 gilt hinsichtlich der Jubiläumsrückstellung eine neue Betriebsvereinbarung, die im Wesentlichen künftig keine Jubiläumszahlungen, sondern nur noch Freizeit vorsieht. Für den Stichtag wurde der Vorjahreswert beibehalten. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Handelt es sich um Rentenverpflichtungen, sind diese zum Barwert unter Verwendung eines fristadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre angesetzt. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS BILANZ Vorräte Die Vorräte enthalten neben Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im Wert von 66.327,79 EUR (Vorjahr 66.518,78 EUR) auch unfertige Leistungen in Höhe von 38.681,16 EUR (Vorjahr 43.101,08 EUR). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen gegenüber einer der beiden Gesellschafterinnen, der Indorama Ventures Mobility Obernburg GmbH (bis 28. März 2023: PHP Fibers GmbH) in Höhe von 64.527,28 EUR (Vorjahr 70.333,58 EUR). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen an das Hauptzollamt aus Stromsteuererstattungen für die Jahre 2022 und 2023 in Höhe von 24.000,00 EUR (Vorjahr 24.000,00 EUR), sowie eine Forderung gegenüber dem Finanzamt aus der Umsatzsteuer in Höhe von 13.240,60 EUR enthalten. Außerdem resultiert zum Bilanzstichtag noch eine Forderung für die Erstattung der zu hoch vorausgezahlten Mietnebenkosten für das Vorjahr in Höhe von 127.294,14 EUR (Vorjahr: 156.771,10 EUR) und eine Kautionsforderung in Höhe von 4.526,30 EUR (Vorjahr 4.526,30 EUR). Alle in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben jeweils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel betreffen Guthaben bei Kreditinstituten. Kapital Das gezeichnete Kapital von 25.100,00 EUR wird zum Bilanzstichtag zu 50 % von der Teijin Aramid GmbH und zu 50 % von der Indorama Ventures Mobility Obernburg GmbH (bis 28.März 2023: PHP Fibers GmbH) gehalten. Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsverpflichtungen belaufen sich zum 31.12.2023 auf 1.377.914,00 EUR (Vorjahr 1.436.442,00 EUR). Der in diesem Zusammenhang anzugebende Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 8.162 EUR. Für diesen Betrag besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB. Für den Unterschiedsbetrag zwischen dem anteiligen Kassenvermögen bei der Jordan-Vits-Stiftung e.V. und der entsprechenden mittelbaren Verpflichtung wurde eine Rückstellung in Höhe von 1.076.503 EUR (Vorjahr 1.120.013,00 EUR) gebildet. Diese ist in den gesamten Pensionsverpflichtungen in Höhe von 1.377.914 EUR (Vorjahr 1.436.442,00 EUR) entsprechend enthalten. Die Rückstellungen für die tarifliche Altersversorgung in Höhe von 286.376,78 EUR (Vorjahr 256.671,26 EUR) wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Aktivwert der zur Erfüllung dieser Verpflichtungen bestehenden Vermögensgegenstände saldiert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen der TTI GmbH in Höhe von 163.624,99 EUR (Vorjahr 46.458,02 EUR) wurden für Personalaufwendungen und andere betriebstypische Sachverhalte gebildet. Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 12.665,41 EUR (Vorjahr 33.842,10 EUR) enthalten. Außerdem resultiert eine Verbindlichkeit aus einem Finanzierungskauf einer neuen Webmaschine, welche sich um monatliche Tilgungsraten reduziert und im Jahr 2024 vollständig beglichen ist (26.690,15 EUR, Vorjahr: 63.818,15 EUR). Daher haben alle Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Es bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus vertraglich festgelegten Mietverhältnissen für Büroflächen, Technikräume und Lagerflächen (ohne Nebenkosten), welche sich jeweils um 1 bzw. 2 Jahre verlängern, sofern keine Kündigung erfolgt. Bis zum Ende des Jahres 2024 bestehen daher insgesamt Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 721.247,76 EUR (Vorjahr: 514.431,84 EUR). SONSTIGE ANGABEN Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 45.200,68 EUR ab. Die TTI GmbH beschäftigte im Berichtsjahr ohne die in der Berufsausbildung stehenden Personen im Durchschnitt 29 (Vorjahr 31) Mitarbeiter. Wuppertal, 30.08.2024 Die Geschäftsführung Schnurbusch Graf Hartert
Wuppertal, den 30. August 2024 gez. Schnurbusch Graf Hartert Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 24. Januar 2025 |
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