MU LIAN Import und Export GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Getränken
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timothy Oliver Wessel seit 27.8.2025 | Geschäftsführer |
Viktor Kröker seit 27.8.2025 | Prokura |
Robert John Mueller IV seit 1.7.2025 | Geschäftsführer |
Christopher Rupsch seit 1.7.2025 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
R.I.M. LOGISTICS, LTD. | 96.00% |
R.I.M. LOGISTICS, LTD. | 4.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RIM Logistics GmbHTroisdorf (vormals: Frankfurt am Main)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024FESTGESTELLT AM 16.04.2025BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2024RIM LOGISTICS GMBH, FRANKFURT AM MAINAKTIVA scroll
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024scroll
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024RIM Logistics GmbH, Frankfurt am MainI. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Sitz der RIM Logistics GmbH ist in Frankfurt am Main. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 127524 eingetragen. Der Jahresabschluss der RIM Logistics GmbH wurde für das Geschäftsjahr 2024 nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 2 HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB hat die Gesellschaft in Anspruch genommen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Die Abschreibungssätze auf entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer unter Orientierung an den steuerlichen AfA-Tabellen festgesetzt. Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden bis zum 01. Januar 2024 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Im Anlagenspiegel wurden die Geringwertigen Wirtschaftsgüter als Zu- und Abgang gezeigt. Seit dem 01. Januar 2024 werden auch diese Wirtschaftsgüter entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer aktiviert und linear abgeschrieben. Die Änderung hat einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt. In Arbeit befindliche Aufträge wurden mit den Einzelkosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger findet § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB keine Anwendung. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024 ist im Anlagenspiegel der RIM Logistics GmbH dargestellt, der Bestandteil des Anhangs ist. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen die Gesellschafterin (§ 42 GmbHG) in Höhe von TEUR 1.626 (i.Vj. TEUR 946). Bie den Forderungen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 222 (i.Vj. TEUR 335). In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 40 (i.Vj. TEUR 48) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. 3. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 6.334 enthalten. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. 5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 2.169 (i.Vj. TEUR 1.824) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (i.Vj. TEUR 0). Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen TEUR 838 und beinhalten im Wesentlichen Miet- und Leasingverpflichtungen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Wechselkursgewinne in Höhe von TEUR 196 (i.Vj. TEUR 126). 2. Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 22 (i.Vj. TEUR 23). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Wechselkursverluste in Höhe von TEUR 107 (i.Vj. TEUR 119). V. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt im Durchschnitt 28 (i.Vj. 28) Angestellte, davon sind im Durchschnitt 2 (i.Vj. 2) Angestellte in der Verwaltung tätig. 2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörte Herr Mr Robert J. Mueller IV., Unternehmer, Illinois (US) an. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 3. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der RIM Logistics Ltd., 200 N Gary Avenue, Roselle, IL 60172, (Umzug im März 2025 nach 1303 Jack Court, Bartlett, IL 60103) die einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen aufstellt einbezogen. Der Konzernabschluss ist nicht öffentlich zugänglich, da in den USA keine Verpflichtung zur Offenlegung von privat gehaltenen Gesellschaften besteht. 4. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 992 auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 31. März 2025 RIM Logistics GmbH scroll
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LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024RIM Logistics GmbH, Frankfurt am MainI. Grundlagen des Unternehmens Die RIM Logistics GmbH betreibt mit Hauptsitz in Frankfurt am Main und weiteren Niederlassungen in Hamburg, Troisdorf und Tuttlingen mit insgesamt rund 29 Mitarbeitern zum Stichtag 31.12.2024 die Besorgung von Güterverwendungen auf dem Gebiet der Luft und Seefracht sowie aller Logistikdienstleistungen. Die RIM Logitstics GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der RIM logistics Ltd, Illinois, USA und wird in den dortigen Konzernabschluss einbezogen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Wie bereits in den Vorjahren, war auch im Jahr 2024 die Entwicklung der Weltwirtschaft geprägt durch anhaltende geopolitische Spannungen und Konflikte. Insbesondere die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten haben das Weltwirtschaftswachstum gebremst. Darüber hinaus konnten in mehreren westlichen Ländern konservativ bis national orientierte Parteien bzw. Staatsoberhauptskandidaten Wahlsiege erringen. Insbesondere der Wahlsieg von Donald Trump in den USA, der bereits im Wahlkampf eine bedingungslose "America first Politik" ankündigte, die u.a. durch die Einführung bzw. drastische Erhöhung von Zöllen auf Einfuhren von Waren in die USA realisiert werden soll, trug zur weiteren Verunsicherung über die Rahmenbedingungen für den internationalen Handel bei. Auch in Europa und hauptsächlich in Deutschland, der größten Volkswirtschaft der EU, wies das politische Umfeld eine ungewöhnliche Volatilität auf. Spätestens seit dem Scheitern der Ampelregierung war eine zunehmende Verunsicherung über die zukünftigen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen spürbar. Der deutliche Inflationsrückgang in den wichtigen Industrieländern, der ab Mitte des Jahres zu einer Lockerung der restriktiven Geldpolitik bedeutender Zentralbanken führte, hatte einen positiven Effekt auf die Weltkonjunktur. Jedoch konnte diese Entwicklung die vorgenannte Verunsicherung nicht vollends kompensieren, so dass eine anhaltende Zurückhaltung bei Investoren und Konsumenten zu beobachten ist. Das globale Wachstum der Weltwirtschaft ging gemäß S&P Global Market Intelligence von 2,9% im Vorjahr auf 2,7% im Berichtsjahr zurück. Die Industrieländer isoliert betrachtet, blieben stabil bei einer Wachstumsrate von 1,8%, wobei sich das Wirtschaftswachstum im Euroraum nach dem im Wesentlichen durch den Ukrainekrieg verursachten Rückgang auf 0,5% im Vorjahr mit nun 0,7% leicht verbessert zeigt. Das Wachstum der Wirtschaftsleistung in den USA, das enormen Einfluss auf die Weltwirtschaft hat, ging geringfügig von 2,9% in 2023 auf 2,8% in 2024 zurück. Eine ähnliche Entwicklung war in China zu verzeichnen, hier betrug die Wachstumsrate in 2024 5,0% nach 5,2% in 2023. Die Bundesrepublik Deutschland verzeichnete gemäß Regierungsangaben im Jahreswirtschaftsbericht 2025 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,2%. Auch für das Jahr 2025 muss aufgrund der genannten Verunsicherungen mit einer angespannten Wirtschaftslage gerechnet werden. So geht der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. im Januar 2025 von einem Rückgang der weltweiten Wirtschaftswachstumsrate auf 2,7% aus. Für die amerikanische Volkswirtschaft wird ein Rückgang auf 2,4% prognostiziert. Die Bundesregierung erwartet laut Jahreswirtschaftsbericht 2025 für die Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland eine geringe positive Wachstumsrate von 0,3%. Insgesamt bleibt die Lage sehr volatil und insbesondere im Falle neuer Zölle droht ein Wachstumseinbruch der Weltwirtschaft, der einzelne exportorientierte Länder, wozu auch Deutschland gehört, in die Rezession führen kann. Die branchenspezifischen Rahmenbedingungen werden im Wesentlichen von der volkswirtschaftlichen Entwicklung insbesondere dem internationalen Handel bestimmt, da die globalen Frachtvolumina in Abhängigkeit dazu stehen. Deutschland ist in Europa das Land mit dem größten Anteil am Umsatz des Logistikmarktes. Im weltweiten Vergleich belegt Deutschland Platz 3 im letzten verfügbaren Logistics Performance Index (LPI) der Weltbank. Auch in 2024 konnte die Logistikbranche in Deutschland weiter wachsen. Sowohl der Luft-, als auch der Seefrachtmarkt konnten im Geschäftsjahr 2024 weiter wachsen. Dabei sind die Luftfrachtraten im Jahresverlauf leicht und die Seefrachtraten im Jahresverlauf deutlich gestiegen, was auf begrenzte Kapazitäten zurückzuführen ist. Auch für die Zukunft prognostiziert das Bundesministerium für Digitales und Verkehr einen wachsenden Markt. So wird laut Verkehrsprognose für die Bundesrepublik Deutschland bis zum Jahr 2051 mit einer Steigerung des Güterverkehrs auf der Straße um 54% verglichen mit dem Verkehrsaufkommen von 2019 gerechnet. Für die Schiene beträgt das prognostizierte Wachstum im vorgenannten Zeitraum 33%. 2. Geschäftsverlauf a) Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind das Rohergebnis und das Jahresergebnis. b) Ertragslage Wirtschaftlich blieb das Jahr 2024 leicht hinter den Erwartungen zurück. Nach einem herausragenden Geschäftsjahr 2022, auf das ein normalisiertes, jedoch immer noch erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 folgte, konnte auch im Jahr 2024 ein insgesamt zufriedenstellendes Jahresergebnis erreicht werden. Das Rohergebnis beläuft sich auf TEUR 4.730 nach TEUR 4.742 im Jahr 2023. Somit konnte das hohe Niveau des Vorjahres nahezu gehalten werden. Im Vergleich dazu lag das Rohergebnis im Jahr 2021 bei TEUR 4.150 und damit um TEUR 580 niedriger als im Jahr 2024, was die insgesamt positive Entwicklung der RIM Logistics GmbH verdeutlicht. Ursächlich für den leichten Rückgang des Rohergebnisses im Geschäftsjahr 2024 ist eine um 3,0%-Punkte gesunkene Rohertragsmarge, die durch eine preisbedingte Steigerung des Umsatzes um 7,3% teilweise kompensiert werden konnte. Im Geschäftsjahr 2024 beschäftigte die RIM Logistics GmbH durchschnittlich ca. 30 Mitarbeiter, nach durchschnittlich 26 im Geschäftsjahr 2023. In Folge dessen hat sich der Personalaufwand um TEUR 203 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen auf Vorjahresniveau. Insgesamt führen die Entwicklungen zu einem Rückgang des Jahresüberschusses von TEUR 1.115 im Jahr 2023 auf TEUR 992 im Jahr 2024. c) Finanzlage Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von TEUR 4.734 gegenüber TEUR 4.145 am Vorjahresstichtag. Sie finanziert sich im Wesentlichen aus Eigenmitteln. Die finanzielle Lage des Unternehmens kann als gut bezeichnet werden. Die Liquidität war zu jedem Zeitpunkt gesichert. d) Vermögenslage Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 1.997 nach TEUR 1.620 im Vorjahr. Im Vorjahresvergleich verlief insbesondere das letzte Quartal umsatzstark. In 2023 lagen die stärkeren Umsatzmonate hingegen im 1. Halbjahr. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist somit stichtagsbedingt. Selbiges ist ebenfalls ursächlich für den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 946 auf TEUR 1.626. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von TEUR 470 auf TEUR 297 verringert; wesentlicher Grund hierfür sind geringere Umsatzsteuererstattungsansprüche. Daneben waren im Vorjahr Ertragssteuererstattungsansprüche enthalten. Im Berichtsjahr hingegen wurde eine Rückstellung für Ertragssteuerverpflichtungen gebildet. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresergebnisses von TEUR 992 von TEUR 6.359 auf TEUR 7.351 deutlich erhöht; es wird eine Eigenkapitalquote von rd. 62,7% (i.Vj. rd. 61,9%) ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich stichtagsbedingt im Wesentlichen aufgrund noch abzuführender Einfuhrumsatzsteuer um TEUR 348 erhöht. III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Derzeit bestehen starke Unsicherheiten im internationalen Handel und daraus resultierend auch im internationalen Frachtgeschäft, die insbesondere in der Ungewissheit der zukünftigen Zoll- und Handelspolitik diverser Länder begründet liegen. Die durch die neue US-Regierung angedrohten -und teilweise bereits in Kraft getretenen- Zölle auf Wareneinfuhren aus Kanada, Mexiko aber auch auf Waren aus der Europäischen Union (EU) sowie China betreffen die internationalen Warenströme unserer Hauptmärkte. Da die Regierungen aller vorgenannten Länder sowie die EU angekündigt haben, im Falle der Aktivierung der Zölle durch die US-Administration, ihrerseits Zölle auf die Einfuhr von US-Waren zu erheben, droht eine Zollspirale bis hin zu einem internationalen Handelskrieg. Dies könnte erhebliche negative Auswirkungen auf die Konjunktur und damit zusammenhängend die internationalen Frachtmärkte sowie schlussendlich auch auf die Frachtvolumina der RIM Logistics GmbH haben. Wir schätzen das Risiko insgesamt als hoch ein. Auch der von der US-Regierung geplante Stopp der Förderung von erneuerbaren Energien könnte zu Verwerfungen an den globalen Energiemärkten führen, wodurch die Planbarkeit von Investitionen erschwert werden würde. Letztendlich würde auch dies in einen Rückgang internationaler Frachten münden sowie nicht abzuschätzende Folgen für die Energiekosten aller in der Lieferkette beteiligten Frachtunternehmen auslösen. Wir schätzen das Risiko insgesamt als moderat ein. Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur weiter abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach Transportdienstleistungen negativ beeinflussen und zu erheblichen Umsatz und Ergebnisrisiken auch im Transportsektor führen. Insbesondere das B2B-Logistikgeschäft ist stark konjunkturabhängig. Dieses Risiko schätzen wir insgesamt als moderat ein. Die Personalbeschaffung stellt ein zentrales Thema dar. Die Herausforderung für uns ist die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter und das Halten von Auszubildenden sowie langjährigen Mitarbeitern. Wir schätzen dieses Risiko insgesamt als gering ein. Ein permanentes Risiko stellen Währungskursschwankungen dar, da sowohl erlös als auch aufwandsseitig ein wesentlicher Anteil in Fremdwährungen, insbesondere US Dollar gehandelt wird. Wir schätzen das Risiko als gering ein. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand sind für uns keine wesentlichen oder bestandsgefährdenden Risiken für die Entwicklung und den Fortbestand des Unternehmens in dem für den Lagebericht üblichen Prognosezeitraum von einem Jahr ersichtlich. 2. Chancenbericht Die Speditionsbranche bietet ein sehr großes Wachstumspotential bei einem sich langfristig fortsetzenden Weltwirtschaftswachstums. Insbesondere der asiatische Markt bietet Chancen, da dort die Handelsströme mit anderen Regionen und speziell innerhalb des Kontinents weiter zunehmen werden. Die Gesellschaft legt diesbezüglich einen Fokus auf den weiteren Marktausbau in Asien. Durch ständige Vertriebsaktivitäten streben wir eine weitere Diversifizierung unserer Kunden und Umsätze an. Insbesondere die Akquise von Neukunden sowie die verstärkte Präsenz auf dem europäischen Binnenmarkt stellt für uns eine Chance, gerade in den Zeiten unsicherer Zoll- und Handelspolitik dar. Das im Risikobericht geschilderte Risiko des möglichen Handelskriegs der USA mit seinen wichtigsten Handelspartnern macht es für betroffene Unternehmen gegebenenfalls erforderlich sowohl ihre Absatz- als auch ihre Beschaffungsmärkte zu diversifizieren. Dies stellt für die RIM Logistics GmbH eine Chance dar, die Frachtvolumina global zu diversifizieren und darüber hinaus weiteres Geschäft mit Neukunden zu akquirieren. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die aggressive Verkaufspolitik einiger Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Dem Währungskursrisiko begegnen wir durch permanentes Monitoring unserer Forderungen und Verbindlichkeiten sowie der jeweils relevanten Wechselkursentwicklungen. Dies bietet gleichzeitig die Chance, für uns vorteilhafte Zahlungs bzw. Abrufzeitpunkte im Rahmen der vereinbarten Zahlungsziele zu wählen und somit von positiven Entwicklungen der Währungsumrechnungskurse zu profitieren. III. Prognosebericht Auch zukünftig gehen wir davon aus, dass die globalen Handelsströme attraktives Wachstumspotential für Logistikdienstleistungen bieten. Wie im Wirtschafts- und Risikobericht bereits ausgeführt, ist eine Einschätzung der kurzfristigen Entwicklung des Welthandels jedoch schwierig. Unter Berücksichtigung der dargelegten geopolitischen Rahmenbedingungen gehen wir von einer Verlangsamung der Konjunktur aus. Die Betriebskosten sowie die Frachtraten werden immer noch stark von den Kraftstoffpreisen beeinflusst sein; auch im Jahr 2025 bleibt dies eine große Unsicherheit. Weiterhin bleibt abzuwarten, wie sich die Wirtschaftspolitik der neuen Bundesregierung auf die Festlegung des Mindestlohns auswirken wird. Wir werden diesen Entwicklungen mit einer stärkeren Marktbearbeitung im Vertriebsbereich sowie der entsprechenden technologischen Leistungsfähigkeit entgegensehen. Für das Geschäftsjahr 2025 gehen wir davon aus, die Frachtvolumina und damit einhergehend unser Rohergebnis sowie unser Jahresergebnis leicht steigern zu können.
Frankfurt am Main, den 31. März 2025 gez. Robert J. Mueller IV. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die RIM Logistics GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RIM Logistics GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RIM Logistics GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 16. April 2025 Dr. Dienst & Partner GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Angelika Osterrieder, Wirtschaftsprüferin Tatjana Crecelius, Wirtschaftsprüferin |
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