Passiontec Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Peters seit 21.12.2006 | Geschäftsführer |
Daniel Schmidt seit 21.12.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Jens PetersPassiontec Holding GmbH | 50.00% |
Daniel SchmidtPassiontec Holding GmbH | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Passiontec GmbHLübbenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodel des Unternehmens Die Passiontec GmbH ist ein Hybrid-Händler im Bereich Elektrowerkzeuge, Heim- und Gartengeräte sowie dazugehöriges Zubehör, mit einer Fokussierung auf Markenhersteller. Ihre Kunden kommen aus dem B2B, B2C und öffentlichen Bereich. Zirka 97 % vom Umsatz werden in Deutschland erzielt und 3 % in Westeuropa. Externe Einflussfaktoren für das Geschäft der Gesellschaft gibt es nur in geringem Maße. Mit einer eigenen hocheffizienten Logistik, welche über eine fast autarke Energieversorgung verfügt, ist es ihr möglich, Kundenbestellungen innerhalb von sehr kurzer Zeit zu liefern und auch individuelle Kundenwünsche zu erfüllen. Eine hohe Verfügbarkeit an Produkten, ein guter Service und eine große Kundenzufriedenheit haben oberste Priorität in der Unternehmensphilosophie. Kundenbedürfnisse vollumfänglich zu erfüllen, ist das Leitmotiv aller Mitarbeiter. Eine schlanke Hierarchie ermöglicht es, sich zeitnah und effizient an den sich immer schneller verändernden Markt anzupassen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine neuen Geschäftsmodelle erschlossen. 2. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung wird durch die Gesellschaft nicht betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Berichtszeitraum war die allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland und Europa von verschiedenen Faktoren mit negativen wirtschaftlichen Auswirkungen geprägt: die wirtschaftlichen Folgen der Lieferkettenprobleme, die Inflationsentwicklung, die anhaltende Unsicherheit in den Märkten durch Kriegshandlungen und starke Preisschwankungen bei Rohstoffen und Transportkosten. Die Konsumstimmung bei Verbrauchern ist aufgrund geopolitischer Spannungen sehr verhalten. Eine Normalisierung und Erholung der Gesamtwirtschaft in Europa und speziell in Deutschland erfolgte im Jahr 2023 nicht. Obwohl die Lieferengpässe und Störungen in den Logistikketten überwunden waren, dämpfte eine noch sehr hohe Inflation auf Jahresbasis in Deutschland von 5,9 % die Kaufkraft vieler Haushalte. Der noch andauernde russisch-ukrainische Krieg in Europa führte noch zusätzlich zu einer negativen Stimmung bei den Verbrauchern und der Konsumkonjunktur. Um die Inflation zu senken, erhöhten die Zentralbanken die Zinsen massiv und verteuerten die Unternehmensfinanzierungen. Durch eine sich verschlechternde Konsumstimmung und eine Abschwächung der Bautätigkeit wurden die Prognosen für den Groß- und Einzelhandel im Bau- und Gartenbereich in 2023 permanent nach unten revidiert. Die wirtschaftlichen Aussichten, insbesondere für den Handel, verschlechterten sich zunehmend. Diverse Entlastungspakete für die Wirtschaft und Verbraucher konnten die negativen Entwicklungen nur abmildern, aber nicht stoppen. Der Einzelhandelsumsatz schrumpfte um 3,1 % im Jahr 2023 gegenüber 2022 (real, kalender- und saisonbereinigt). 2. Geschäftsverlauf und Lage In der neuen Logistik der Passiontec GmbH wurde die Optimierung aller Logistikprozesse im Jahr 2022 abgeschlossen, so dass im Jahr 2023 eine optimale Auslastung und Funktion dieser gewährleistet war. Das war eine Grundvoraussetzung, um Umsatz und Ertrag zu steigern. Eine größere Bevorratung bei wichtigen Saisonartikeln war jetzt möglich und wurde auch konsequent umgesetzt. Durch langfristige Planungen, Abnahmeverpflichtungen und intensiven Kontakt mit den wichtigsten Lieferanten konnten die Lieferengpässe bei Saisonartikeln wesentlich abgemildert werden. So ist es der Gesellschaft trotz negativer Konsumentwicklung und mangelnder Verfügbarkeiten hochwertiger Elektrowerkzeuge und Gartengeräten gelungen, eine Umsatzsteigerung gegenüber 2022 von ca. 25 % im Jahr 2023 zu erreichen. Ein schärferer Wettbewerb im Onlinehandel und gestiegene Beschaffungspreise, führten zu einer geringeren Steigerung des Rohertrags gegenüber dem Umsatz. Der Rohertrag ist gegenüber 2022 um ca. 21 % im Jahr 2023 gestiegen. Durch die Effizienzsteigerungen in der Logistik und einer permanenten Kostenkontrolle ist es gelungen, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber 2022 im Jahr 2023 um 33 % zu steigern. Gemessen an der gesamtwirtschaftlichen Lage unserer Branche ist dies ein sehr gutes Ergebnis. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Die Beschaffungsprobleme infolge gestörter Lieferketten gab es nur noch im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres. Ein im Laufe des Jahres stärker werdender Wettbewerb hatte zur Folge, dass die Werbekosten überproportional gestiegen sind. Um bürokratischen Anforderungen und gesetzlichen Regularien zu erfüllen, kam es zu einem höheren Personalaufwand und folglich auch zu höheren Personalkosten. Spezielle Risiken in der Entwicklung der Gesellschaft, die über das allgemeine Branchenrisiko hinausgehen, sind auf absehbare Zeit nicht ersichtlich. a) Ertragslage Die Eigenkapitalrentabilität liegt im Geschäftsjahr bei 24,95 %. b) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist sehr stabil. Sie verfügt über ausreichende Liquiditätsreserven. Die Inanspruchnahme von kurzfristigen Kreditlinien erfolgte nur noch im ersten Halbjahr und diente zur Abdeckung von Leistungsspitzen. Auf Grundlage der hohen Eigenkapitalquote ist es der Gesellschaft möglich gewesen, die Fremdfinanzierung bei stark steigenden Zinsen zu senken, um die Zinslast zu minimieren. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und grundsätzlich Skontomöglichkeiten zu nutzten. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag T€ 700. Weitere Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betrugen zum Bilanzstichtag T€ 674. Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten verringerten sich auf T€ 1.430. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote von 52,74 %, welche über dem Branchendurchschnitt liegt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag T€ 4.092. c) Vermögenslage Durch Optimierung des Sortimentes und der entsprechenden Mengen konnte der Lagerbestand zum Bilanzzeitpunkt 2022 von T€ 7.301 auf T€ 6.514 zum Bilanzzeitpunkt 2023 verringert werden. Der geringere Lagerbestand ermöglicht es der Gesellschaft, die Fremdfinanzierung zu senken. Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 um T€ 831,8 auf T€ 7.759 verringert. Das Anlagevermögen hat sich nur unwesentlich verändert. Rückstellungen sind im Wesentlichen für Körperschaftssteuerzahlungen in Höhe von T€ 89 und Gewerbesteuerzahlungen in Höhe von T€ 202 gebildet. Weitere Rückstellungen für Personalkosten, Abschluss und Prüfung, Aufbewahrung und Kundenbonusprogramm betragen T€ 201. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag konnten auf T€ 1.430 gesenkt werden, was im Wesentlichen auf die Optimierung des Lagerbestandes zurückzuführen ist. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von T€ 150. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus der Gesellschaft auf der Umsatzentwicklung, dem Betriebsergebnis und der Branchenentwicklung. Die Gesellschaft zieht für die interne Unternehmenssteuerung vor allem die Kennzahlen Umsatzrentabilität und Eigenkapitalrentabilität heran. Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss von 1.021 T€ abgeschlossen (Vorjahr 765 T€). Die Eigenkapitalquote beträgt 52,74 % (Vorjahr 41 %). Aus dem erzielten Ergebnis ergibt sich eine Umsatzrentabilität von 4,34 % (Vorjahr 4,1 %), eine Eigenkapitalrentabilität von 24,95 % (Vorjahr 22,0 %) und eine Gesamtkapitalrentabilität von 13,55 % (Vorjahr 9,5 %). 3. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzt die Gesellschaft als gut bis sehr gut ein. Die Umsatzentwicklung und Ergebnisentwicklung sind konstant und zufriedenstellend. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. III. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. IV. Prognosebericht Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden sich im Jahr 2024 nicht wesentlich verbessern, sondern eher verschlechtern. Die Gesellschaft geht von einem rückläufigen Konsumverhalten und gleichbleibend hohen Zinsen aus. Durch sich verringernde Energiepreise, höhere Verfügbarkeit von Produkten bei gleichzeitig sinkender Nachfrage wird die Inflation rückläufig sein. Ein Schwerpunkt im Jahr 2024 wird weiterhin die Optimierung der Lagerbestände und die Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sein. Die Gesellschaft plant die Online-Präsenz weiter auszubauen, neue Vertriebskanäle zu erschließen und Investitionen in eine noch effizientere Logistik. Hierfür hat die Gesellschaft bereits Fördermittel beantragt, welche bereits genehmigt wurden. Durch Anmietung von Logistikflächen von der Gesellschafterin wurde eine relative Unabhängigkeit im Bereich Logistik erreicht. Risiken bestehen jedoch durch unterschiedliche Krisen, welche einen negativen Einfluss auf den weiteren Geschäftsverlauf in 2024 nehmen können. Auch politische Entscheidungen und neue gesetzliche Regularien können einen negativen Einfluss haben. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den ersten 6 Monaten im Jahr 2024 war stabil. Im Laufe des Jahres wird das negative Konsumverhalten und die negative Investitionsneigung mit noch stärkerem Wettbewerb zu etwas geringeren Umsätzen und einem wesentlich geringeren Ergebnis führen. Für 2024 erwarten wir einen Umsatz in Höhe von 20.500 T€ bis 21.500 T€ und einen Jahresüberschuss in Höhe von 600 T€ bis 700 T€. Aufgrund des Produktportfolios und der breiten Kundenbasis sieht die Passiontec GmbH positiv in die Zukunft. V. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Gesamtwirtschaftliche Risiken Gesamtwirtschaftliche Risiken sieht die Gesellschaft im Wesentlichen in der hohen Inflation, stark gestiegener Energiekosten, Preisschwankungen bei Rohstoffen und eine hierdurch geringe Investitionsneigung von Verbrauchern und Unternehmen. Der noch andauernde Krieg in der Ukraine und fehlende politische Rahmenbedingungen führen zu einer zusätzlichen Verunsicherung bei Investitionsentscheidungen. Branchenspezifische Risiken Branchenspezifische Ertragsrisiken der künftigen Geschäftsentwicklung sieht die Gesellschaft in einem extrem starken Wettbewerbsumfeld, welches sich im Kampf um Aufträge negativ auf die Ertragslage auswirkt. Das Risiko, Marktanteile zu verlieren, bei gleichzeitig steigenden Materialpreisen, Werbe- und Personalkosten, begegnen wir durch kontinuierliche Optimierung aller Prozesse und permanente Kostenkontrolle. Risiken in der künftigen Entwicklung sieht die Gesellschaft in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld bei stagnierenden oder sogar sinkenden Preisen. Aufgrund der guten Liquiditätslage und der effizienten Strukturen geht die Gesellschaft von einer positiven Entwicklung aus. Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation nicht erkennbar. Durch eine negative Bonitätsentwicklung einiger Kunden kann es vereinzelt zu Forderungsausfällen kommen. Dieses ist die Ausnahme, da nur sehr wenige Kunden auf Zahlungsart Rechnung beliefert werden. Wesentliche Währungsrisiken bestehen nicht, da alle Beschaffungs- und Absatzgeschäfte in Euro abgewickelt werden. Chancenbericht Um eine sehr hohe Kundenzufriedenheit zu gewährleisten, führt die Gesellschaft permanent interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Ziel ist es, dem Kunden ein möglichst professionelles und positives Einkauferlebnis zu vermitteln. Dem Wettbewerb am Markt wird die Gesellschaft weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Einschätzung Die Passiontec GmbH hat in den letzten Jahren ein solides und kontinuierliches Wachstum erreicht und wesentliche Kennziffern verbessert. Durch ständige Kostenkontrolle, nachhaltige und vorsichtige Investitionen, eine solide Finanzlage und hervorragende Mitarbeiter sieht sich die Passiontec GmbH für die Zukunft gut aufgestellt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.
Lübbenau, den 01. Oktober 2024 gez. Jens Peters, Geschäftsführer gez. Daniel Schmidt, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss 2023Passiontec GmbHI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Passiontec GmbH hat ihren Sitz in Lübbenau. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter HRB 7677 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft im Berichtsjahr eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken - soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren - ist durch die Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes linear vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer des Vermögensgegenstands beträgt 3 Jahre. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes linear vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände beträgt zwischen 3 und 13 Jahren. Die im Geschäftsjahr erworbenen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis 800,00 Euro wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den ursprünglichen Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedriger Wert anzusetzen war. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wurde das Verbrauchsfolgeverfahren nach der gleitenden, gewogenen Durchschnitts-Methode angewendet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung angemessen dotierter Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel Der Bestand an flüssigen Mitteln ist mit seinem Nominalwert angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 150.629,29 Euro (Vorjahr: 141.795,92 Euro) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr bestehen in Höhe von 470.066,05 Euro (Vorjahr: 273.057,50 Euro). Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen in Höhe von 22.736,90 Euro (Vorjahr: 22.970,65 Euro). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von 100.041,71 Euro (Vorjahr: 700.000,00 Euro). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bis 5 Jahren bestehen in Höhe von 500.000,00 Euro (Vorjahr: 500.000,00 Euro). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren bestehen in Höhe von 100.000 Euro (Vorjahr: 200.000,00 Euro). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von 1.430.268,93 Euro (Vorjahr: 2.194.539,34 Euro). Sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von 305.410,99 Euro (Vorjahr: 274.155,84 Euro). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. § 285 S. 1 Nr. 4 HGB wurde unter Bezug auf § 288 Abs. 2 S. 1 HGB unterlassen. VI. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 17,5 Arbeitnehmer beschäftigt. Auszubildende wurden nicht beschäftigt. Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch die Geschäftsführer Daniel Schmidt und Jens Peters geführt. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 161.023,68 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen für 2024. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um Mietverpflichtungen. Honorar des Abschlussprüfers Der Ausweis und die Aufgliederung des Honorars des Abschlussprüfers wird gem. § 288 Abs. 2 S. 2 HGB unterlassen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.020.947,36 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. VII. Angaben gem. § 42 GmbHG Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 673.948,33 Euro (Vorjahr: 450.000,00 Euro).
Lübbenau, den 01. Oktober 2024 gez. Jens Peters, Geschäftsführer gez. Daniel Schmidt, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Passiontec GmbH, Lübbenau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Passiontec GmbH, Lübbenau, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Passiontec GmbH, Lübbenau, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 09.10.2024 Behse
GmbH
Joachim E. Behse, Wirtschaftsprüfer |
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