ALHO Projektservice GmbH International
Selbe AdresseArchitekturbüros für Hochbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Moritz Montnacher seit 19.1.2026 | Geschäftsführer |
Pauline Christin Wuttig seit 19.1.2026 | Prokura |
Frederik Wolfram Johannes seit 30.9.2025 | Prokura |
Aaron Weber seit 30.9.2025 | Prokura |
Felix Füllgraff seit 2.7.2024 | Prokura |
Pascal Schalles seit 12.3.2024 | Prokura |
Frank Bruno Sonza-Reorda seit 23.12.2021 | Prokura |
Gabriele Vorwerk seit 23.12.2021 | Prokura |
Christoph Dipl.-Ing. Röllinghoff seit 3.12.2021 | Prokura |
Christoph Zielinski seit 21.8.2019 | Prokura |
Markus Quast seit 8.2.2019 | Prokura |
Daniel Maag seit 8.2.2019 | Prokura |
Michael Würbel seit 8.2.2019 | Prokura |
Guido Weber seit 24.5.2016 | Prokura |
Peter Orthen seit 18.1.2013 | Geschäftsführer |
Marko Grisse seit 7.4.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALHO Systembau GmbHFriesenhagen-HammerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ALHO SYSTEMBAU GMBH, FRIESENHAGEN-HAMMERGrundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die ALHO Systembau GmbH ist eine Gesellschaft der ALHO-Gruppe, die sich seit über 50 Jahren mit der Herstellung und dem Vertrieb von unter industriellen Bedingungen vorgefertigten Modulgebäuden befasst. Die Modulgebäude werden oft als Alternative zum Massivbau eingesetzt. Die Schwerpunkte liegen in dem Bau von Gebäuden für den Bildungssektor, den Gesundheitssektor sowie den Geschosswohnungsbau und den Bau von Büroimmobilien. Die Produkte werden hauptsächlich in Deutschland, aber auch im europäischen Ausland, verkauft. Bei der Muttergesellschaft ALHO Holding GmbH ist ein Beirat eingerichtet, dessen beratende Funktion auch die ALHO Systembau GmbH einschließt. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die technische Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie die Neuentwicklung von Produkten. Wir betreiben die Entwicklungen, um den sich laufend ändernden Marktbedingungen zu entsprechen. Hierbei spielt insbesondere die Erfüllung der geltenden baurechtlichen Vorschriften eine wichtige Rolle. Unterstützt werden wir im Bereich Forschung und Entwicklung durch die technische Abteilung unserer Schwestergesellschaft ALHO Group Services GmbH. In diesem Kurs bestätigen uns zahlreiche erfolgreich abgewickelte Projekte sowie die Entwicklung verschiedener Details für die optimale Erfüllung der baurechtlichen Bestimmungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Dezember nahm die weltweite Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um +0,5 % zu, im Vorjahresvergleich lag sie damit um 2,5 % im Plus. Die weltweite Industriekonjunktur, die sich infolge der erhöhten Unsicherheit durch geopolitische Konflikte, der nachwirkenden Zinserhöhungen und der auslaufenden pandemiebedingten Stützungsmaßnahmen im vergangenen Jahr schwach entwickelte, scheint sich damit langsam zu stabilisieren. Auch die Einkaufsmanagerindizes in wichtigen Handelspartnerländern Deutschlands haben sich etwas aufgehellt, z.B. in den USA und im Euroraum. Sie signalisieren aber vielerorts noch keine nachhaltige konjunkturelle Belebung. Der Stimmungsindikator von S&P Global hat im Februar seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und liegt nun mit 52,1 Punkten über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Dabei verbesserte sich die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe (von 50,0 auf 50,3 Punkte) und auch die Dienstleister blicken etwas optimistischer in die Zukunft (+0,1 Punkte auf 52,4 Punkte). Die Normalisierung der globalen Nachfrage scheint damit weiter voranzuschreiten.1 Nach dem schwachen Jahresausklang 2023 mit einem Rückgang des realen BIP um 0,3 Prozent deuten aktuelle Frühindikatoren noch keine Belebung zu Jahresbeginn an. Die Stimmung der Verbraucher*innen und in den Unternehmen hat sich zuletzt wieder eingetrübt. Belastende Faktoren wie die außenwirtschaftliche Nachfrageschwäche, Streiks im öffentlichen Verkehr, hohe Krankenstände bei den Erwerbstätigen sowie geopolitische Spannungen mit Verzögerungen bei Lieferketten können in der Summe dazu führen, dass sich die erwartete konjunkturelle Erholung nochmals verzögert. Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ging im Dezember gegenüber dem Vormonat um 1,6 % zurück, womit es zum Jahresende nochmal zu einem merklichen Dämpfer kam. Sowohl Industrie als auch Baugewerbe verringerten ihren Ausstoß (-1,5 % bzw. -3,4 %). Der Bereich Energie hingegen meldete erneut ein deutliches Plus (+4,1 %). Die Auftragseingänge sind im Dezember gegenüber dem Vormonat deutlich gestiegen (+8,9 %), nachdem sie im November unverändert geblieben (0,0 %) und im Oktober merklich zurückgegangen waren (-3,8 %). Allerdings waren die Ordereingänge im Dezember im Vormonatsvergleich wieder stark durch Schwankungen bei Großaufträgen geprägt; ohne diese ergab sich ein Minus von 2,2 %. Die realen Umsätze im Einzelhandel ohne Kfz sind im Dezember gegenüber dem Vormonat um -1,6 % gesunken, nachdem sie bereits im November um 0,8 % rückläufig waren. Im Vergleich zum Vorjahresmonat meldete der Einzelhandel im Dezember ein reales Umsatzminus von 1,8 %. Die Frühindikatoren für die Entwicklung des privaten Konsums geben aktuell ein eher pessimistisches Bild. Die Inflationsrate belief sich im Januar auf 2,9 %; das ist der niedrigste Wert seit Juni 2021. Im Dezember hatte die Rate mit 3,7 % spürbar höher gelegen, was maßgeblich auf einen Basiseffekt durch die sog. Soforthilfe im Dezember 2022 zurückzuführen war. Dieser Basiseffekt schlug nun im Januar nicht mehr zu Buche, so dass sich die Vorjahresrate - trotz wegfallender Energiepreisbremsen sowie der wirksam gewordenen CO 2 -Preiserhöhung - merklich verringerte. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich zum Jahresanfang angesichts milder Witterung etwas günstiger. Die Arbeitslosigkeit verringerte sich im Januar saisonbereinigt um 2.000 Personen, die Erwerbstätigkeit legte im Dezember zu und auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg im November leicht. Die Frühindikatoren zeichnen im Januar ein gemischtes Bild: Während die Zahl der offiziell gemeldeten Stellen stagnierte, verbesserte sich das IAB-Arbeitsmarktbarometer und deutet auf günstigere Beschäftigungsaussichten hin. Der Frühindikator IWH-Insolvenztrend weist für Januar 2024 einen nahezu unveränderten Wert gegenüber dem Vormonat aus. Das IWH geht davon aus, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in den kommenden Monaten weiter steigen wird.2 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 weisen wir Umsatzerlöse in Höhe von T€ 205.529,5 aus. Die Gesamtleistung lag bei T€ 205.361,3. Gründe für die höheren Umsätze sind der gute Auftragseingang im Geschäftsjahr 2022 sowie zu Beginn des Geschäftsjahres 2023. Aufgrund der guten Auslastung in der Produktion im Jahr 2023 in Verbindung mit einer verbesserten Projektabwicklung sowie der Absicherung gegen unkalkulierbare Preiserhöhungen über die Einbindung einer Preisgleitklausel liegt das Jahresergebnis deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres. Die im Vorjahr prognostizierten Leistungsindikatoren Umsatzrendite und Cashflow wurden dadurch deutlich übertroffen. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf als sehr positiv zu beurteilen. 3. Lage a) Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen setzen sich aus dem Verkauf von Modulgebäuden sowie zugehörigen Serviceleistungen an Kunden aus den Bereichen Industrie/Dienstleistung, öffentliche Auftraggeber, Träger medizinischer Einrichtungen und Wohnungsbaugesellschaften zusammen. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 60.066,2 erhöht. In Verbindung mit dem Bestandsaufbau im Bereich der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und der aktivierten Eigenleistungen wurde eine Gesamtleistung in Höhe von T€ 205.361,3 (Plan T€ 190.000,0 - T€ 210.000,0) erreicht. Der Materialaufwand hat bedingt durch die höhere Gesamtleistung sowie höhere Einkaufspreise gegenüber dem Vorjahr um 5,6 % zugenommen. Der sich aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie bezogenen Leistungen zusammensetzende Materialaufwand ist auf T€ 131.058,2 gestiegen. Die Personalkosten liegen im abgelaufenen Geschäftsjahr bei T€ 29.528,8 und damit um T€ 4.034,1 höher als im Vorjahr. Gründe hierfür sind Lohnerhöhungen sowie Neueinstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit T€ 22.202,5 um 24,7 % über dem Vorjahreswert. Ursache hierfür sind im Wesentlichen die Umlagen von der Schwestergesellschaft ALHO Group Services GmbH und von der Muttergesellschaft ALHO Holding GmbH für verschiedene Dienstleistungen im kaufmännischen und technischen Bereich. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr bei T€ 22.210,6. b) Finanzlage Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist, möglichst unter Skontoausnutzung, zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Fremdkapital besteht mit Ausnahme langfristiger Bankfinanzierungen überwiegend aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von T€ 2.932,5 hauptsächlich in Form von fristenkongruenten Finanzierungen des Anlagevermögens. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen der ALHO Systembau GmbH betragen zum Stichtag 34,5 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig - meist unter Skontoausnutzung - beglichen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Jahres 2023 hat sich durch den Jahresüberschuss verbessert. Die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben den Cashflow positiv beeinflusst. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen in etwa auf dem Vorjahresniveau. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit wird im Wesentlichen durch Investitionen in das Sachanlagevermögen beeinflusst. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden erhebliche Investitionen in Grundstücken und Gebäude getätigt. Ein Großteil der bisher angemieteten Betriebsliegenschaften wurden käuflich übernommen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beinhaltet neben der Tilgung der Darlehen in Höhe von T€ 1.110,0 auch gezahlte Zinsen in Höhe von T€ 451,8. Dem gegenüber wirken sich Zinserträge in Höhe von T€ 672,2 Cashflow verbessernd aus. Die Finanzmittel liegen insgesamt bei T€ 59.710,6. c) Vermögenslage Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr um T€ 51.001,8 erhöht. Wesentlichen Anteil daran haben die Guthaben bei Kreditinstituten und die Erhöhung des Anlagevermögens durch den Kauf von Grundstücken und Gebäuden. Ein Teil des Immobilienerwerbs soll im Jahr 2024 durch ein Darlehen finanziert werden. Das Eigenkapital beträgt T€ 40.627,0. Die Eigenkapitalquote beträgt 34,6 %. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 27.331,4 erhöht. Dieser Wert beinhaltet im Wesentlichen die Verbindlichkeiten, die aus dem Kauf von Grundstücken und Gebäuden entstanden sind. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung verschiedene Kennzahlen heran. Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren bilden hierbei die Kennzahlen Umsatzrendite, Cashflow und der Deckungsbeitrag pro Projekt. Die Umsatzrendite berechnen wir, indem das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsaufwand ins Verhältnis zu den Umsatzerlösen gesetzt wird. Für die Ermittlung des Cashflows bilden wir die Summe aus Jahresergebnis und Abschreibung. Die Deckungsbeiträge pro Projekt erhalten wir über ein selbst entwickeltes Bewertungsinstrument für das Projektcontrolling. Die Umsatzrendite liegt mit 11,1 % (Vorjahr: 4,3 %) deutlich über dem derzeitigen Zinsniveau am Kapitalmarkt. Der Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr bei T€ 18.033,3 (Vorjahr: T€ 6.555,5). Bei den Deckungsbeiträgen pro Projekt gab es keine gravierenden Abweichungen zu den Projektzielen. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Vor diesem Hintergrund haben wir ein Energiemanagementsystem etabliert und daraus Leitlinien zur Energieeffizienz und Ressourcenschonung definiert, die auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommuniziert werden. Das Energiemanagementsystem wird im Rahmen der Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001:2018 durch externe Experten überwacht. Wesentliche grundlegende Ziele sind für unser Unternehmen sowohl die Ressourcenschonung als auch der Klimaschutz und die Kostensenkungen, bei Sicherstellung des Energiebedarfs. Dabei setzen wir strukturiert Energieeffizienzmaßnahmen im Rahmen des Energiemanagements um. Durch die systematische Bewertung der Energieverbräuche in allen Bereichen werden Potentiale zur Energieeinsparung ermittelt und hinsichtlich Umsetzbarkeit, Einsparung sowie Wirtschaftlichkeit bewertet. Wir verwenden bevorzugt schadstoffarme und wiederaufbereitete Baustoffe, verzichten möglichst auf den Einsatz von Chemikalien und achten darauf, sparsame Maschinen und Fahrzeuge einzusetzen - zum Beispiel durch Anschaffung moderner, rein elektrisch betriebener Gabelstapler in unseren Werkhallen oder den Ersatz von lösemittelbasierten Lacken durch wasserbasierte. Die Einhaltung aller umweltrechtlichen Vorschriften ist für uns selbstverständlich. Für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsthemen wurde in der Unternehmensgruppe eine Arbeitsgruppe "Nachhaltigkeit" installiert, in die auch Mitarbeiter der ALHO Systembau GmbH integriert sind. Ein wichtiges Instrument zur Unternehmenssteuerung ist für uns das Managementsystem. Dieses integrierte Managementsystem vereinbart die Schwerpunkte Qualität und Arbeitsschutz und ist durch die TÜV Rheinland Cert GmbH nach DIN 9001:2015 zertifiziert. Die Aspekte des Arbeits- und Gesundheitsschutzes wurden durch das Verfahren der BGHM "Sicher mit System" begutachtet und das Gütesiegel entsprechend erteilt. Unsere Unternehmensleitlinien sind durch das Leitbild "Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter und die Region" definiert. Die Geschäftsleitung legt in Abstimmung mit den Gesellschaftern die Managementziele fest, die integraler Bestandteil des Managementsystems sind. Unser etabliertes, prozessorientiertes Managementsystem unterliegt kontinuierlicher Verbesserung. Dabei sind die internen Audits ein wichtiges Instrument. In regelmäßigen Abständen werden die Prozesse hinsichtlich Verbesserungen gemeinsam mit den Prozessbeteiligten bewertet und eventuell notwendige erforderlichen Maßnahmen abgeleitet. Auf Prozessebene sind die Standards vom Kundenkontakt und Vertragsabschluss, für die Planungsphase, zur Herstellung der Raummodule, zur Baustellenabwicklung bis zur Übergabe des Gebäudes festgelegt und etabliert. Ein Kernelement ist dabei der gesamte Projektabwicklungsprozess. Somit stellen wir eine transparente und nachhaltige Projektabwicklung sicher. Im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses optimieren wir ständig die Prozesse und Abläufe. Die Geschäftsleitung bewertet die Aktivitäten zum Managementsystem kontinuierlich und fasst die Ergebnisse und notwendigen Maßnahmen zur Weiterentwicklung im jährlichen Managementbericht zusammen. Die Basis für jedes erfolgreiche Unternehmen ist unter anderem eine motivierte und gesunde Belegschaft. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) beinhaltet das "systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen sowie die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten". Ziel ist es, die Organisation am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten. Wir investieren mit dem BGM in die Zukunftssicherheit unseres Unternehmens, indem wir gute Arbeitsbedingungen und Lebensqualität am Arbeitsplatz schaffen wollen. Gleichzeitig werden Belastungen der Beschäftigten minimiert und die persönlichen Ressourcen gestärkt. Dadurch sollen Gesundheit und Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig gefördert werden. Als eines der größten Unternehmen der regionalen Baubranche leisten wir unseren Beitrag zur Ausbildung junger Menschen. So haben in 2023 14 Auszubildende ihre Ausbildung bei der Gesellschaft begonnen. Das eingerichtete Ausbildungszentrum bietet optimale Bedingungen für angehende Konstruktionsmechaniker. Hier können die Fähigkeiten erlernt werden, die später für den Einsatz in der Produktion benötigt werden. Besonderen Wert legen wir auf eine persönliche Begleitung, Flexibilität und individuelle Förderung der Auszubildenden. Arbeits und Gesundheitsschutz steht bei uns an erster Stelle. Wir investieren in die fachliche und persönliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter. III. Prognosebericht Nach dem schwachen Jahresendquartal ist auch zu Jahresbeginn 2024 keine spürbare konjunkturelle Belebung der deutschen Wirtschaft erkennbar. Zwar haben die Industrieproduktion und - infolge der günstigen Witterung - der Bau zu Jahresbeginn positiv tendiert. Auch der deutsche Warenhandel, insbesondere der Export, startete mit deutlichen Zuwächsen in das neue Jahr. Diese Entwicklungen stellen aber zum Teil eine Gegenbewegung zu den deutlichen Rückgängen zum Jahresende 2023 dar. Gleichzeitig waren die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe - ohne Berücksichtigung der hohen monatlichen Schwankungen durch Großaufträge - im Januar in der Tendenz weiter abwärtsgerichtet und auch die Einzelhandelsumsätze entwickelten sich zu Jahresbeginn erneut rückläufig. Stimmungsbasierte Frühindikatoren zeigen aktuell noch keine nachhaltige Trendumkehr an: Die Stimmung in den Unternehmen hat sich laut ifo Geschäftsklima im Februar zwar leicht aufgehellt. Dabei bewerten die Unternehmen den Ausblick auf die kommenden Monate positiver, die Beurteilung der Lage verharrt aber weiter auf niedrigem Niveau. Vor dem Hintergrund verlängerter Lieferzeiten infolge der Angriffe auf Schiffe im Roten Meer und den Streik bei der Bahn haben laut ifo Institut auch die Materialengpässe wieder etwas zugenommen. Bei der Stimmung der privaten Haushalte in Deutschland, abgebildet im GfK-Konsumklima und dem HDE-Konsumbarometer, deutet sich zuletzt eine Bodenbildung an. Allerdings bleibt die Anschaffungsneigung trotz der gestiegenen Einkommenserwartungen auf einem niedrigen Niveau, während die Sparneigung den höchsten Stand seit Juni 2008 erreicht. Angesichts der insgesamt noch schwachen Indikatorenlage und der weiter hohen Unsicherheit der privaten Haushalte sowie der Unternehmer*innen gehen die meisten Wirtschaftsforschungsinstitute in ihren jüngsten Konjunkturprognosen für das erste Quartal 2024 von einem erneuten, leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts aus. Erst im weiteren Jahresverlauf ist im Zuge weiter rückläufiger Inflationsraten, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmenden Impulsen von der Außenwirtschaft mit einer spürbaren konjunkturellen Belebung zu rechnen.3 Zurzeit ist für uns nicht absehbar, in welcher Form und in welchem Umfang wir bei der Materialbeschaffung, der Ausführung von Nachunternehmerleistungen, der Bezahlung von Ausgangsrechnungen von der weiteren Entwicklung der vielfältigen weltweiten Krisen betroffen sein werden. Um die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft frühzeitig erkennen zu können, wird regelmäßig ein detaillierter Forecast erstellt. Die Umsatzrendite, den Cashflow und den Deckungsbeitrag pro Projekt erwarten wir im Jahr 2024 leicht rückläufig im Vergleich zu 2023. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die zu erwartenden massiven weltweiten wirtschaftlichen Auswirkungen, die durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten verursacht werden, können eine starke Bedrohung für unsere Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten darstellen. Gleichzeitig können sich für uns Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung sowie der Vergabe von Nachunternehmerarbeiten ergeben. Daraus können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Operative Risiken Auch in unserer Branche wird es zunehmend schwieriger eine ausreichende Anzahl an qualifizierten Mitarbeitern zu gewinnen. Um dem entgegenzuwirken, werden Maßnahmen umgesetzt, um ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben. Produktions- und Gewährleistungsrisiken werden, unterstützt durch unser seit Jahren bewährtes und zertifiziertes Qualitätskontrollsystem, entgegengewirkt. Generell besteht im Baubereich das Risiko, dass Verzögerungen von Aufträgen zu Konventionalstrafen führen können. Aufgrund unserer besonderen Bauweise in Verbindung mit der über Jahre aufgebauten Erfahrung im Projektmanagement stufen wir dieses Risiko als gering ein. Da weder der russische noch der ukrainische Markt Absatzmärkte von uns sind und von uns keine Investitionen im Krisengebiet getätigt wurden, besteht für uns kein direktes Risiko aus dem russisch-ukrainischen Konflikt. Gleiches gilt für den Konflikt im Nahen Osten. Ertragsorientierte Risiken Beschaffungsrisiken können in Form von steigenden Material- und Nachunternehmerpreisen entstehen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen und Handwerksunternehmen zurück, mit denen wir eine langfristige Zusammenarbeit anstreben, die mit dem Abschluss von Rahmenverträgen gefestigt werden. Aufgrund des russisch-ukrainischen Krieges sowie des Konflikts im Nahen Osten besteht das Risiko, dass benötigte Materialien nicht oder nur zu einem deutlich höheren Preis beschafft werden können. Das gilt auch für Subunternehmerleistungen, die wiederum von der Beschaffung bestimmter Materialien abhängig sind. Lieferengpässe bei Standardmaterialien begegnen wir daher momentan mit einer größtmöglichen Vorratshaltung. Durch die Konzentration auf mehrere, voneinander unabhängige Zielgruppen auf Kundenseite, wird dafür gesorgt, dass im Absatzbereich keine Abhängigkeit von einer bestimmten Wirtschaftsbranche entsteht. Das bestehende Kundennetz wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Es besteht das Risiko, dass die, durch die weltweiten Kriege und Konflikte bedingten Preissteigerungen in den bestehenden Aufträgen nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Dies gilt besonders für Aufträge aus dem öffentlichen Bereich. Wir begegnen dem Risiko, indem wir nur Aufträge annehmen, bei denen Preisgleitklauseln vereinbart werden können. Generell besteht das Risiko, dass sich der Markt für modulare Gebäude insgesamt durch die weltweiten Kriege und Konflikte rückläufig entwickelt. Dies ist aktuell nicht absehbar, da die Nachfrage nach modularen Gebäuden nach wie vor gut ist. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Abrechnung mit unseren Kunden erfolgt ausschließlich auf Euro-Basis und somit sind wir keinem Währungsrisiko ausgesetzt. Die von Banken und Versicherungen der ALHO-Unternehmensgruppe eingeräumten Avallinien betrugen zum 31.12.2023 112,5 Mio.€ und boten noch ausreichend freie Linien. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren rechtlichen Risiken werden laufend abgewogen und sind in den Jahresabschluss und in unsere Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Risiken aus der Informationstechnologie Informationstechnologien bilden die Basis nahezu aller Geschäfts- und Kommunikationsprozesse der ALHO Systembau GmbH. Auf Ausfälle oder Störungen von IT-Systemen können weitreichende Beeinträchtigungen in allen Wertschöpfungsstufen der Gesellschaft folgen, die wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben können (IT-Risiken). Hinzu kommen mögliche Risiken aus dem Verlust von Daten oder der Entwendung von Geschäftsgeheimnissen. Der reibungslosen Zurverfügungstellung von IT-Anwendungen und IT-Services wird bei der ALHO Systembau GmbH eine hohe Bedeutung beigemessen. Um dies zu gewährleisten, sind entsprechende Prozesse und Organisationsstrukturen etabliert. Für den Fall von wesentlichen Störungen oder Datenverlusten existieren Notfallpläne. 2. Chancenbericht In der Produktion wurden die Prozessabläufe optimiert, damit ein schnellerer Durchlauf der Module erfolgen kann. Die ständige Weiterentwicklung des Projektgeschäftes bietet auch zukünftig die Chance unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen in einzelnen Branchen zu werden. Durch eine Verbesserung und Intensivierung des kaufmännischen und operativen Projektcontrollings werden zukünftig kritische Projekte noch früher erkannt, so dass entsprechend gegengesteuert werden kann. Der Ausbau der Niederlassungen über ganz Deutschland führt dazu, dass unsere Angebote an die lokalen Bedürfnisse der Kunden angepasst werden können, um auf diese Weise Marktanteile zu gewinnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Materialpreisen und in den weiteren Auswirkungen, die sich aus dem Krieg in der Ukraine sowie inflationären Entwicklungen ergeben. Aufgrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet und vertrauen darauf, dass die von den für uns bedeutenden europäischen Staaten und der EU umfangreichen wirtschaftspolitischen beschlossenen Hilfsmaßnahmen die erwarteten wirtschaftlichen Folgen abmildern werden. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden kurzfristigen Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Trotzdem besteht auch für die ALHO Systembau GmbH das latente Risiko, dass Forderungen ausfallen können. Um das Risiko einzuschränken, wird auch weiterhin für alle Kunden eine Debitorenversicherung abgeschlossen. Hiermit wird das Forderungsausfallrisiko auf 10 % begrenzt. Bei größeren Anfragen erfolgt bereits vor Angebotsabgabe eine Bonitätsprüfung der Kunden. Bei Nichtversicherung eines Kunden durch die Kreditversicherung wird nur gegen Vorkasse geliefert. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist, meist unter Skontoausnutzung, gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen und Vertriebsbüros in Hamburg, Hannover, Coswig, Heidelberg, Neuss und München sowie in Belgien. Über Schwestergesellschaften sind wir auch in den Ländern Frankreich, Schweiz und Luxemburg vertreten. Die Geschäftsführung spricht an dieser Stelle den Mitarbeitern Dank und Anerkennung für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete, hervorragende Arbeit aus.
Friesenhagen, den 04. April 2024 ALHO SYSTEMBAU GMBH Geschäftsführung 1https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html 2https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240214-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-februar-2024.html 3https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ALHO SYSTEMBAU GMBH, FRIESENHAGEN-HAMMERAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ALHO SYSTEMBAU GMBH, FRIESENHAGEN-HAMMERI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die ALHO Systembau GmbH hat ihren Sitz in 51598 Friesenhagen-Hammer und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur unter der Registernummer HR B 2793 eingetragen. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie ab 2016 in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Im Einzelnen sind dies folgende Grundsätze und Methoden: Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung auf Zugänge beweglicher Gegenstände des Anlagevermögens erfolgt soweit handelsrechtlich zulässig entsprechend den Regelungen des Steuerrechts. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden in einen wirtschaftsjahresbezogenen steuerlichen Sammelposten eingestellt, der im Jahr der Bildung und über die folgenden Wirtschaftsjahre mit jeweils 1/5 gewinnmindernd aufzulösen ist. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein Ansatz zu niedrigeren Marktpreisen erforderlich ist. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die in Ausführung befindlichen Bauaufträge werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden Einzelkosten, angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der notwendigen Fertigungsgemeinkosten, der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, und angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten eingerechnet. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet, indem die Herstellungskosten um die erwarteten Verluste gemindert, beziehungsweise Rückstellungen gebildet werden. Dabei werden die voraussichtlich noch anfallenden Lieferungs- und Leistungsverpflichtungen der Gesellschaft zu Vollkosten angesetzt. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Flüssige Mittel werden mit den Nennwerten bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält mit dem Nominalwert angesetzte Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen von im Durchschnitt 1%) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf der Grundlage des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre unter Berücksichtigung der Restlaufzeit abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält mit dem Nominalwert angesetzte Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die latenten Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen (Rückstellungen) gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Steuersatz beträgt 30 %. Die Umrechnung von Forderungen/Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt unter Beachtung der Regelungen in § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. IV. ANGABEN ZU BESTIMMTEN BILANZPOSTEN SOWIE ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem als Sonderanlage beigefügten Anlagespiegel. Die Wertpapiere des Anlagevermögens, deren beizulegender Wert sich auf TEUR 2.325 beläuft, werden aufgrund der Rückzahlung zum Nennbetrag von 100 % nicht außerplanmäßig abgeschrieben. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 686 (Vorjahr TEUR 118) enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 686 (Vorjahr TEUR 118). Restlaufzeiten von über einem Jahr belaufen sich bei den sonstigen Vermögensgegenständen auf TEUR 67 (Vorjahr TEUR 73). Die sonstigen Rückstellungen umfassen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.933 (Vorjahr TEUR 4.043) sind mit TEUR 2.933 (Vorjahr TEUR 4.043) durch die Abtretung von Mietforderungen und der Sicherungsübereignung von Mietcontaineranlagen gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gelten die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 801) und betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit TEUR 0 (Vorjahr TEUR 143) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 0 (Vorjahr TEUR 658). Die Umsatzerlöse gliedern sich nach folgenden Tätigkeitsbereichen auf:
Die im Inland erzielten Umsatzerlöse betragen TEUR 201.194 (Vorjahr TEUR 134.122), auf das Ausland entfallen TEUR 4.335 (Vorjahr TEUR 11.341). V. SONSTIGE ANGABEN Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 3.238 (Vorjahr: TEUR 25.113). Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen in folgendem Umfang:
Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der Verbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Ebenso bestehen derzeit keine Anhaltspunkte für Risiken, uns aus den Gewährleistungsverträgen in Anspruch zu nehmen. Die Gesellschaft wird in einen Konzernabschluss einbezogen. Mutterunternehmen ist die ALHO Holding GmbH mit Sitz in Friesenhagen-Hammer. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt durch Einreichung und Bekanntmachung im elektronischen Bundesanzeiger. Der Konzernabschluss stellt sowohl den kleinsten als auch den größten Kreis von Unternehmen gem. § 285 Nr. 14, 14a HGB dar. Gemeinsam vertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr: Herr Torsten Prauser, Dipl.-Ing., 57223 Kreuztal Herr Marko Grisse, Dipl.-Ing., 57299 Burbach Herr Peter Orthen, Dipl.-Ing., 51597 Morsbach Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers erfolgen im Konzernanhang des Mutterunternehmens. Die Geschäftsführung schlägt vor, dass der Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Friesenhagen-Hammer, den 27. März 2024 Die Geschäftsführung gez. Torsten Prauser gez. Marko Grisse gez. Peter Orthen Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt. Gewinnverwendungsbeschluss vom 30.08.2024Die Gesellschafter beschließen den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 35.115.712,22 auf neue Rechnung vorzutragen.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ALHO Systembau GmbH, Friesenhagen-Hammer Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALHO Systembau GmbH, Friesenhagen-Hammer, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALHO Systembau GmbH, Friesenhagen-Hammer, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freudenberg, 5. Juni 2024 BERGZWEI
Audit GmbH
Schäfer, Wirtschaftsprüfer Partmann, Wirtschaftsprüfer |
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