Engmatec Tecona GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marion Petra Heim seit 6.5.2025 | Prokura |
Peter Sauter seit 6.5.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ENGMATEC GmbHRadolfzell am BodenseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die ENGMATEC GmbH hat ihren Sitz in Radolfzell am Bodensee. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter HRB 550455 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1. S. 2, 266 ff. HGB). Größenabhängige Erleichterungen des § 276 HGB und § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder im Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Ein wesentlicher Faktor in diesem Zusammenhang ist die erfolgte Abgabe einer qualifizierten Rangrücktrittserklärung für Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt 4.800 TEUR. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind mit einer Ausnahme gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die erhaltenen Anzahlungen werden erstmals im Geschäftsjahr 2023 offen von den Vorräten abgesetzt. Der nicht verrechenbare Anteil der erhaltenen Anzahlungen wird unter der Position erhaltene Anzahlungen auf der Passivseite ausgewiesen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren vorgenommen. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden unverändert zu den Vorjahren linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis zwanzig Jahren vorgenommen. In dem Posten "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" sind Festwerte für Werkzeuge mit den Anschaffungskosten vermindert um den Werteverzehr enthalten. Für geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Berichtsjahr Sammelposten gebildet und über fünf Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Bei dauerhafter Wertminderung erfolgt die Bewertung zum niedrigeren beizulegenden Wert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten ggf. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 Abs. 2 S. 2 HGB) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB unter Beachtung der verlustfreien Bewertung geminderte Werte anzusetzen sind (niedrigerer beizulegender Wert § 253 Abs. 4 i. V. m. § 255 Abs. 4 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bewertet. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten bewertet (§ 253 Abs. 1 HGB). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft bereits getätigte Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen. Aktive latente Steuern werden im Wesentlichen auf steuerliche Verlustvorträge angesetzt, sofern der damit verbundene Steuervorteil mit hinreichender Wahrscheinlichkeit in den kommenden fünf Geschäftsjahren realisiert werden kann. Des Weiteren ergeben sich aus den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Rückstellungen und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen werden. Sich daraus - nach Saldierung - insgesamt ergebende Steuerbelastungen werden passiviert und Steuerentlastungen werden aktiviert. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit den Steuersätzen für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer im Zeitpunkt des voraussichtlichen Abbaus der Differenzen (2023: 29,475 %; Vorjahr: 29,475 %). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet (§ 253 Abs. 1 S. 2, 2. HS HGB) und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken und werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde unter Anwendung des modifizierten Teilwertverfahrens durchgeführt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz zum 31. Dezember 2023 von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) angesetzt. Gehalts- und Rentenanpassungen sind grundsätzlich wie auch im Vorjahr mit 0,00 % p.a. eingerechnet. Es wurde eine Fluktuation in Höhe von 14,86 % (Vorjahr: 27,33 %) unterstellt. Erstmalig wurde für die Bewertung die Umsetzung des IDW RH FAB 1.021 nach dem Erfüllungsbetragsverfahren angewandt. Die Bewertung der Rückstellungen und Aktivwerte für nicht-versicherungsgebundene rückgedeckte Versorgungszusagen erfolgt nach dem Passivprimat, für Zusagen mit Versicherungsbindung nach dem Aktivprimat. Ohne Rückdeckung oder ohne Kongruenz der Rückdeckung erfolgt die Bewertung nach § 253 HGB. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung zukünftiger Kostensteigerungen angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2, 2 HS HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend ihrer Laufzeit mit den durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden (§ 253 Abs. 2 S. 1, 4 HGB), abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Verbindlichkeiten, die auf fremde Währungen lauten, sind kurzfristig und werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Unter "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" sind Festwerte in Höhe von 117 TEUR (Vorjahr: 136 TEUR) bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr i. H. v. 82 TEUR (Vorjahr: 85 TEUR) enthalten. Sämtliche weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben -wie im Vorjahr- eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB Für die Ausschüttung gesperrt i. S. von § 268 Abs. 8 HGB sind Beträge i. H. v. 3.617 TEUR (Vorjahr: 3.405 TEUR). Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen Der in der Bilanz saldiert ausgewiesene Betrag setzt sich zusammen aus dem Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, i. H. v. 56 TEUR (Vorjahr: 54 TEUR) sowie dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen i. H. v. 731 TEUR (Vorjahr: 533 TEUR). Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 8 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR). Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Verbindlichkeiten
* In Klammern angegebene Werte betreffen die
Vorjahreszahlen per 31.12.2022
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus einem Gesellschafterdarlehen. Für das Gesellschafterdarlehen wurde eine qualifizierte Rangrücktrittserklärung abgegeben. Verbindlichkeiten in Höhe von 1.100 TEUR (Vorjahr: 1.105 TEUR) haben eine Restlaufzeit von über fünf Jahren und sind besichert. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Berichtsjahr sind in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen Zinsaufwendungen in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr: 12 TEUR) aus der Aufzinsung enthalten, die mit Erträgen in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) gemäß § 246 Abs. 2 S.2 HGB verrechnet wurden. Im Berichtsjahr sind Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von 89 TEUR, resultierend aus der Strompreis- und Gaspreisbremse sowie aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 110 TEUR, im Rohergebnis enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von 437 TEUR (Vorjahr: 888 TEUR) aus den in Anspruch genommenen Rechts- und Beratungsleistungen enthalten. 6. Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich beschäftigt: Arbeiter 60 Angestellte 86 Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich beschäftigt: Arbeiter 69 Angestellte 81 Geschäftsführung Im Berichtsjahr war Herr Peter Sauter, Dipl.-Ing. (FH), durchgehend als technischer und kaufmännischer Geschäftsführer bestellt. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Angaben zum Anteilsbesitz Engmatec Tecona GmbH mit Sitz in Radolfzell am Bodensee; Anteil am Kapital 100 %; Eigenkapital 31. Dezember 2023 111 TEUR; Jahresfehlbetrag für 2023 1 TEUR S.C. ENGMATEC S.R.L. mit Sitz in Miercurea Ciuc/Harghita, Rumänien; Anteil am Kapital 85 %; Eigenkapital 31. Dezember 2023 552 TEUR (2.749 TRON); Jahresüberschuss 2023 83 TEUR (TRON 412) Angaben zum Mutterunternehmen Die Gesellschaft gehört zum 31. Dezember 2023 mit 90,00 % der Schauenburg Industrie Produktion GmbH, Mülheim an der Ruhr, die selbst hundertprozentiges Tochterunternehmen der Schauenburg International GmbH, Mülheim an der Ruhr, ist. Die Gesellschaft wird aufgrund der zuvor genannten Beteiligungsverhältnisse über die Gesellschafter in den Konzernabschluss der Schauenburg International GmbH, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, unter den Prämissen der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss wird dem Betreiber des Unternehmensregisters zur Veröffentlichung eingereicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Das Bestellobligo beläuft sich auf 2.134 TEUR. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 haben. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wurde gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Radolfzell am Bodensee, den 25. März 2024 ENGMATEC GmbH Peter Sauter, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell ENGMATEC GmbH ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich Sondermaschinenbau. Zu den wesentlichen Märkten gehören neben Deutschland insbesondere Europa, China und Mittelamerika. Das Unternehmen ist spezialisiert auf kundenspezifische Projektlösungen im Bereich der Test-, Montage- und Prüftechnik in der Elektronikproduktion, der Automobilindustrie und anderen Branchen. Neben Lösungen für individuelle Aufgabenstellungen liefert ENGMATEC auch standardisierte Produktionsmodule und Systemkomponenten aus dem Bereich der Prüf- und Montagetechnik. Das Portfolio erstreckt sich von Teststeckern über Einzelarbeitsplätze, Rundschalttische und halbautomatische Anlagen bis zu vollautomatischen Komplettlösungen. Die Kunden schätzen maßgeschneiderte technische Lösungen, deren partnerschaftliche Entwicklung sowie einen schnellen und zuverlässigen Service. Der Hauptsitz unseres Unternehmens ist Radolfzell am Bodensee mit Vertrieb, Fertigung, Konstruktionsentwicklung, Softwareentwicklung und Steuerungstechnik sowie Montage. Die ENGMATEC GmbH hält zwei Beteiligungen, und zwar 100 % an der Engmatec Tecona GmbH, Radolfzell am Bodensee, und 85 % an der S.C. ENGMATEC S.R.L., Miercurea Ciuc/ Harghita in Rumänien. 15 % der Geschäftsanteile an der S.C. ENGMATEC S.R.L wurden Ende 2022 an den Geschäftsführer des Unternehmens, Herrn Biro Zsombor, veräußert. Mit der S.C. ENGMATEC S.R.L. betreibt die ENGMATEC GmbH einen Produktionsstandort in Rumänien. Hierdurch stehen dem Unternehmen weitere Fertigungs-, Montage- und Servicekapazitäten zur Verfügung. Zudem bietet unsere rumänische Tochtergesellschaft Dritten Service-Leistungen an. Kerngeschäft der Engmatec Tecona GmbH war die Herstellung und der Vertrieb von Boardhandling-Systemen. Die geschäftlichen Aktivitäten der Gesellschaft ruhen. Die Produktlinie Tecona Boardhandling wurde in 2023 zu 100 % in die ENGMATEC GmbH integriert. 1.2. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (FuE) von ENGMATEC GmbH zielen darauf ab, gemeinsam mit den Kunden effiziente Lösungen im Sondermaschinenbau zu entwickeln. Im Wesentlichen erbringt ENGMATEC GmbH projektbezogene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Rahmen von Kundenaufträgen. Erkenntnisse aus den Projekten kommen dem Unternehmen sowohl in Nachfolgeprojekten desselben Kunden als auch bei zukünftigen Projekten zugute. In 2023 wurden neben Produktpflegeaktivitäten auch kundenprojektunabhängige Entwicklungsanstrengungen unternommen, um das Portfolio anhand der Marktanforderungen weiterzuentwickeln. 1.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis und das EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und vor Steuern). Bei einem Maschinenbauunternehmen mit jahresendüberschreitenden Projektlaufzeiten und einhergehendem Umsatzausweis bei handelsrechtlicher Rechnungslegung zum Projektende spiegelt das Rohergebnis im Wesentlichen die Leistungsfähigkeit des Unternehmens wider, da es neben dem Umsatz und den Materialaufwendungen insbesondere die Bestandsveränderungen bei den fertigen und unfertigen Projekten beinhaltet. Mit dem EBIT als Indikator folgt ENGMATEC der konzerneinheitlichen Betrachtung. Zudem ermöglicht die EBIT-Betrachtung sog. Benchmark-Vergleiche mit strukturell ähnlich gelagerten Unternehmen (VDMA-Kennzahlenspiegel). 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der schwache Jahresausklang 2023 mit einem Rückgang des realen BIP um 0,3 Prozent im letzten Quartal hat keine Erholung gebracht. Für das Gesamtjahr ergab sich damit ein Rückgang des BIP um ebenfalls 0,3 %. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Die Industrie leidet, trotz sinkender Inflationsrate, an der weiterhin hohen Unsicherheit und dem niedrigen privaten wie auch staatlichen Konsum. Zum Jahresende 2023 kam es nochmal zu einem merklichen Rücksetzer bei der Industrieproduktion. Sowohl die Produktionsentwicklung in der Industrie wie auch im Baugewerbe waren gesamt gesehen durchgehend negativ, nur im Energiebereich gab es eine positive Entwicklung. Die Wirtschaftszweige innerhalb der Industrie entwickelten sich sehr unterschiedlich: eine positive Abschlussentwicklung im Automotive- und Pharmabereich, dementgegen eine negative Entwicklung im Maschinenbau und in der Metallerzeugung. Insbesondere der private Konsum ist im Jahr 2023 aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. Damit lag er immer noch etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren mit -1,7 % gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Darin spiegelt sich die Normalisierung der Staatsausgaben nach der deutlichen Ausweitung während der Corona-Pandemie wider. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen mit -0,3 % etwas zurück, vor allem da die Bauinvestitionen infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt erneut um rund 2,0 % sanken. Dagegen konnten die Investitionen in Maschinen und Anlagen mit +3,0 % deutlich zulegen. Die Exporte nahmen infolge der schwachen Nachfrage aus dem Ausland um 1,8 % ab. Die Importe fielen im Zuge der schwachen Binnennachfrage mit -3,0 % sogar noch kräftiger, weshalb der Außenhandel rechnerisch +0,6 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum beitrug. Die Weltwirtschaft kommt zum Jahresende 2023 nur mühsam voran. Die stark gestiegenen Zinsen und der noch nicht abgeschlossene Abbau der hohen Lagerhaltung im Nachgang der Lieferkettenstörungen lasteten weiterhin auf der Industriekonjunktur. In 2023 kamen positive Entwicklungen aus den USA und Indien, dafür hat sich die Entwicklung in China und Japan weiterhin verschlechtert. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt 2023 bei 5,9 Prozent. Der Arbeitsmarkt wies zum Jahresende bei günstiger Witterung einen saisonüblichen Verlauf auf. Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamts zufolge erreichte die Erwerbstätigkeit im Jahresdurchschnitt 2023 mit knapp 46 Millionen Personen einen neuen Höchststand. Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen in Deutschland hat wieder leicht zugenommen, vor allem im Dienstleistungsbereich. Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/02/10-konjunktur-wirtschaftliche-lage.html gemäß RMWK Februar 2024 Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240214-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-februar-2024.html 2.2. Branchenkonjunkturelle Entwicklungen Das Geschäftsjahr 2023 war für den Maschinen- und Anlagebau nach wie vor schwierig, da die wirtschaftliche Gesamtlage auf Grund des schwachen privaten- und staatlichen Konsums rückläufig war. Der Orderrückgang des Maschinen- und Anlagenbaus hat sich im Dezember 2023 ein wenig abgeschwächt - unterm Strich resultiert für das gesamte Jahr aber dennoch ein zweistelliges Minus der Bestellungen. Insgesamt blieben die Aufträge im Gesamtjahr 2023 real 12 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, und weiterhin ist eine Trendwende nicht erkennbar. Es fehlt in den großen Absatzmärkten Europa, den USA und China an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung. Im Inland verbuchten die Unternehmen 2023 ein Orderminus von 11 Prozent, aus dem Ausland kamen 13 Prozent weniger Bestellungen. Dabei betrug das Auftragsminus aus den Euro-Ländern 16 Prozent, die Nicht-Euro-Länder schlugen mit einem Rückgang von 11 Prozent zu Buche. Zum Jahresschluss lagen die Auftragseingänge mit real minus 6 Prozent nur einstellig unter dem Vorjahr, zur Hauptsache der Nicht-Euroländer, deren Bestellungen sogar geringfügig um 1 Prozent stiegen. Dadurch fiel der Rückgang aus dem gesamten Ausland mit 3 Prozent zum Vorjahr vergleichsweise moderat aus. Im Inland (minus 13 Prozent) sowie aus den Euro-Ländern (minus 11 Prozent) wurden allerdings auch im Dezember 2023 zweistellige Rückgänge verbucht. Deutschlands Maschinenbauer haben dank eines starken ersten Halbjahrs und gestiegener Preise im Jahr 2023 einen Rekordwert beim Export verbucht. Zum Jahresende zeigten sich allerdings deutliche Schwächen, wie der Branchenverband VDMA berichtete. Die Ausfuhren sanken im vierten Quartal 2023 nach vorläufigen Berechnungen einschließlich Preiserhöhungen (nominal) um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr 2023 verzeichnete die exportorientierte Branche dennoch ein Plus von nominal 5,9 Prozent. Die Maschinenausfuhren in die Länder der Europäischen Union stiegen im Gesamtjahr 2023 um 4,4 Prozent auf gut 91 Milliarden Euro. Mit einem Anteil von 44 Prozent an den gesamten Maschinenexporten aus Deutschland ist der EU-Binnenmarkt der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt für die hiesigen Unternehmen. Weiterhin ist das Geschäft mit den USA gut, dafür schwächelt das Geschäft mit China. Quelle: https://www.vdma.org/viewer/-/v2article/render/18536559 Quelle: https://www.handelsblatt.com/politik/koniunktur/handel-maschinenbauer-verzeichnen-rekordexport-schwaeche-zum-jahresende/100015035.html 2.3. Geschäftsverlauf der ENGMATEC im Jahr 2023 Die Geschäftsführung hatte für das Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr mit einem positiven EBIT von 0,5 Mio. EUR und einem Rohergebnis i. H. v. 14,1 Mio. EUR geplant. Mit einem Rohergebnis von 13,8 Mio. EUR und Betriebskosten, die unter dem geplanten Niveau (-4,4 %) geblieben sind, wurde ein positives EBIT von 0,8 Mio. EUR realisiert. Das Geschäftsjahr 2023 war von einem hohen Auftragseingang von 33,6 Mio. € geprägt, der zum Teil bereits in 2023 zu Umsatzerlösen von 19,9 Mio. € geführt hat. Innerhalb von einem halben Jahr konnten zwei Anlagen fertiggestellt und der Umsatz dafür generiert werden. Weiterhin konnten die Ergebnisse von kritischen Projekten der vergangenen Jahre bis auf eines, mit beherrschbaren Verlusten, abgeschlossen werden. Auf Grund der guten Auftragslage wurde die Kapazität der ENGMATEC stark gefordert, so dass auch kalkulierte Fremdleistungen zur Abarbeitung der Projekte benötigt wurden. Dennoch konnte das Gesamtkostenbudget deutlich unterschritten werden. Zum einen durch reduzierte Personal kosten, da auf Grund des Fachkräftemangels nicht alle gesuchten Positionen besetzt werden konnten. Zum anderen auf Grund der niedrigeren Energiekosten sowie der Verbesserung der Performance. Für die in der Vergangenheit akquirierten defizitären Projekte hat die ENGMATEC gegenüber der D & O Versicherung einen Schaden in Höhe von 13,1 Mio. EUR geltend gemacht, der die Versicherungssumme von 10 Mio. € überschreitet. Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich noch keine Einigung zu diesem Thema mit den Versicherungen, die Verhandlungen intensivierten sich zum Ende 2023. Zusammengefasst hat die ENGMATEC im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 19,9 Mio. EUR, eine Gesamtleistung von 22,1 Mio. EUR und ein Rohergebnis von 13,8 Mio. EUR erzielt, welches zu einem EBIT von 0,8 Mio. EUR und zu einem positiven Jahresergebnis von 0,4 Mio. EUR geführt hat. 2.4. Ertragslage Insoweit gilt Folgendes:
Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Mio. EUR auf 13,8 Mio. EUR angestiegen und hat annähernd die Planung erreicht. Die Ursachen für den Anstieg des Rohergebnisses liegen im starken Anstieg der Auftragslage und der Abarbeitung der ehemals kritischen Projekte begründet, um nun die Kapazität für Neuprojekte einsetzen zu können. Die Personalaufwendungen liegen aufgrund verringerter Mitarbeiteranzahl mit 9,2 Mio. EUR um 0,4 Mio. EUR unter denen des Vorjahres (9,6 Mio. EUR). Auf Grund des Fachkräftemangels konnten nicht alle gesuchten Positionen neu besetzt werden. Der Kapazitätsbedarf wurde durch Fremdleistungen abgedeckt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um rd. 0,5 Mio. EUR gefallen. Dies ist im Wesentlichen auf die Reduktion der Energiekosten, die sich im Vergleich zu 2022 vermindert haben und das Einhalten eines kostenbewussten Budgets zurückzuführen. Das negative Finanzergebnis hat sich zum Vorjahr aufgrund einer veränderten Zinssituation um 44 TEUR erhöht. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind insbesondere beeinflusst durch aktive latente Steuern, so dass ein Jahresergebnis von 0,4 Mio. EUR ausgewiesen wird. 2.5. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2022 hat die Gesellschafterin, die Schauenburg Industrie Produktion GmbH für die zur Verfügung gestellten Darlehen über insgesamt 4,8 Mio. EUR eine qualifizierte Nachrangerklärung abgegeben. Die Nachrangdarlehen haben zunächst eine Laufzeit bis 31. Dezember 2024. Mit einer Verlängerung der Laufzeit wird gerechnet. Unter Berücksichtigung der zugrundeliegenden Gesellschafterdarlehen mit qualifizierter Nachrangabrede als Eigenkapital errechnet sich zum 31. Dezember 2023 eine Eigenkapitalquote in Höhe von 37,6 % (Vorjahr: 30,6 %) der Bilanzsumme. Insoweit gilt Folgendes:
Die Bilanzsumme des Unternehmens ENGMATEC hat sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund der erstmaligen offenen Absetzung der erhaltenen Anzahlungen von den Vorräten um 1,9 Mio. EUR auf 16,5 Mio. EUR verringert. Das Anlagevermögen hat sich leicht reduziert, im Wesentlichen durch reduzierte Sachanlagenzugänge. Das Umlaufvermögen hat sich um 2,0 Mio. EUR verringert, im Wesentlichen durch die Absetzung der erhaltenen Anzahlung in Höhe von 4,7 Mio. EUR. Dem gegenüber steht die Erhöhung der Unfertigen Erzeugnisse/Leistungen um 2,2 Mio. EUR. Diese waren bedingt durch den hohen Auftragsbestand am Ende des Geschäftsjahres. Des Weiteren haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,6 Mio. EUR reduziert, da einige Projekte erst in 2024 abgerechnet werden. Auf Grund von hohen Anzahlungen einiger großen Projekte wiesen die Guthaben der Banken im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 1,5 Mio. EUR auf. Die aktiven latenten Steuern haben sich leicht um 0,2 Mio. EUR auf rd. 3,5 Mio. EUR erhöht und resultieren im Wesentlichen aus steuerlichen Verlustvorträgen. Das Eigenkapital hat sich um 0,4 Mio. EUR auf Grund des erzielten Jahresüberschusses erhöht. Die Rückstellungen sind um 0,3 Mio. EUR vor allem auf Grund von höheren Rückstellungen für Pensionen sowie Urlaubs- und Überstunden gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Mio. EUR gesunken, im Wesentlichen auf Grund der Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3,5 Mio. EUR. Die gute Liquidität durch die erfolgten Zahlungen großer Projekte, hat die Verpflichtungen gegenüber Banken deutlich reduziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich auf Grund der Projekt Status reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen blieben auf dem gleichen Level wie im Vorjahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die ENGMATEC GmbH Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 250 TEUR vorgenommen. 2.6. Finanzlage Es konnten bei einem wichtigen Großprojekt gute Zahlungsbedingungen ausgehandelt werden, so dass die Liquidität zum Ende des Geschäftsjahres 2023 gut war. Es musste daher auch keine Kontokorrentlinie in Anspruch genommen werden, sondern alle Konten hatten zum Jahresende einen positiven Bestand. Da aber im Anlagenbau normalerweise die Zahlungsbedingungen schwierig sind, kann ein erhöhter Liquiditätsbedarf aus den Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt und den zur Verfügung stehenden Bankkreditlinien in Höhe von 4,1 Mio. EUR gedeckt werden. Zum 31. Dezember 2023 bestehen Avallinien bei den Kreditinstituten in Höhe von 13,5 Mio. EUR, wovon 8,0 Mio. EUR in Anspruch genommen wurden. 3. Zusammenfassung Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 war geprägt von einem erfreulich hohen Auftragseingang, besser als es die allgemeine konjunkturelle Entwicklung erwarten ließ. Zusätzlich konnten die nun nicht mehr durch defizitäre Projekte gebundenen Kapazitäten für profitable Projekte zur zeitgerechten Umsetzung genutzt werden. Begleitend durch eine nach wie vor sehr hohe Kostenkontrolle, konnte nun nach zwei defizitären Jahren, im Geschäftsjahr 2023 ein positives Resultat erzielt werden. Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die Ertragslage des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr als zufriedenstellend. Im Geschäftsjahr 2022 hat die Gesellschafterin, die Schauenburg Industrie Produktion GmbH für die der Gesellschaft zur Verfügung gestellten Darlehen in Höhe von 4,8 Mio. EUR eine qualifizierte Rangrücktrittserklärung abgegeben, womit diese Darlehen Eigenkapitalcharakter erhalten. Die Vermögenslage ist vor dem Hintergrund dieser Nachrangdarlehen aufgrund fristenkongruenter Finanzierung ausgewogen und die Finanzlage wird als gesichert betrachtet. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1. Chancen In 2023 wurde der Umsatz nach den neu eingeführten Geschäftsfeldern segmentiert, so dass eine deutlichere Aussage zu der Entwicklung der einzelnen Geschäftsfelder (Testing, Automation, Wechselsätze, Service und Handelswaren) getroffen werden konnte. Ziel ist es, den in der Vergangenheit großen Anteil an Automation zu reduzieren und die anderen Geschäftsfelder zu stärken, um von regelmäßigen und stabilen Umsätzen zu profitieren. Im Sommer 2023 wurde die bestehende Strategie geprüft und unter zu Zuhilfenahme einer Unternehmensberatung weiterentwickelt, die drei Schwerpunkte aufweist. Als erstes wurden alternative Marktsegmente untersucht, um eine weitere Diversifikation in Branchen und Märkten zu erzeugen. Zusätzlich wurden Maßnahmen zur kontinuierlichen Leadgenerierung umgesetzt, um zusätzlich zum existierenden Vertrieb einen weitreichenden Zugang zum Markt zu erhalten. Erste Erfolge mit Neukunden konnten Ende 2023 erzielt werden. Des Weiteren sollen die Strategien für die einzelnen Geschäftsfelder entwickelt werden, um die Geschäftschancen zu verbessern. Allen voran im Service und der Prüftechnik ist eine Steigerung von profitablem Geschäft möglich. Zudem wurde beschlossen, den Fertigungsstandort in Rumänien weiter auszubauen. Dieser Prozess wurde in 2023 gestartet und wird noch in 2024 weitergeführt. Des Weiteren wurde eine Montage neu etabliert, um auch hier von möglichen Synergien zu profitieren. Diese Strategie wurde in 2023 begleitet von der Erweiterung des ERP-Systems AP+ durch eGecko. Die Einführung lief reibungslos und hat die Transparenz der einzelnen Geschäftsfelder deutlich gesteigert. Auch konnten durch eine neu entwickelte Projektübersicht und einer regelmäßigen Durchsprache aller wichtigen Projekte, mögliche Probleme früher erkannt und diesen entsprechend gegengesteuert werden. Für einen größeren Auftrag, der im Mai 2023 akquiriert wurde, konnte auch deshalb zeitlich sehr ambitioniert im Dezember 2023 der Umsatz gelegt werden. Auch wurden einige Prozesse in 2023 besser strukturiert und haben somit zu einem positiven Impact geführt. Der Einkauf wurde proaktiver aufgestellt, um höhere Einkaufssavings zu generieren. Das Lager und die Arbeitsvorbereitung wurden optimiert, um auch hier Kosten zu sparen. Durch das Insourcing der Finanzbuchhaltung, wurden die Monatsabschlüsse im Hause getätigt und somit eine weitere Detaillierung zur Steuerung des Geschäftes generiert. Ein weiterer Vorteil liegt im detaillierten Reporting, was die Position gegenüber dem Gesellschafter gestärkt hat. Die Verbesserung der Prozesse wird kontinuierlich weitergeführt und auch in 2024 sind neue Schritte vorgesehen, wie z.B. das Insourcing der Lohnabrechnung. Zusammen mit der Verbesserung der Projektabwicklung (reduzierte Materialeinsatzquote), der weiteren Optimierung der Prozesse (z.B. Einkaufseinsparungen), den wieder verbesserten Energiekosten sowie einen weiterhin effektiv gehaltenen Personalstamm, konnte die Kostenbasis weiter verbessert und somit wieder ein profitables Geschäft ermöglicht werden. Zur Teilfinanzierung strebt die ENGMATEC noch immer die Nutzung von öffentlichen Förderprogrammen an. Die ENGMATEC hat in 2023 Anträge nach dem Forschungszulagengesetz gestellt, die - vollumfängliche Bewilligung durch die öffentliche Hand vorausgesetzt - zu einem Liquiditätszufluss von rd. 1,7 Mio. EUR führen könnte. Es wurde bisher nur kleiner Teil genehmigt und der Antragsprozess wird sich in 2024 fortsetzen. Von diesen Maßnahmen erwartet die ENGMATEC in den folgenden Jahren signifikante Verbesserungen der Rentabilität. Diese Erwartungen wurden in der Mehrjahresplanung entsprechend berücksichtigt. 4.2. Risiken In 2024 bleibt die Wirtschaftslage in Deutschland schwierig. Auch wenn sich die Energiekosten und die Inflation reduziert haben, so ist der private Konsum schwach und somit auch die Auftragslage. Das betrifft auch den Automotive Bereich, welches zu einer schwierigen Auftragsgewinnung in 2024 führen kann. Die staatlichen Investitionen nach der Pandemie haben nachgelassen, so dass von dort keine Impulse kommen. Da keine Region in der Welt einen großen Wirtschaftsaufschwung aufweist, kann auch der Export nicht die Auftragslage verbessern. Es gibt aber durchaus Bereiche, die eine positivere Entwicklung aufweisen, so dass es umso wichtiger ist, verschiedene Branchen anzusprechen. Die ENGMATEC plant ihre Liquidität im Rahmen einer integrierten Jahresplanung und darüber hinaus auf der Basis von vorliegenden Aufträgen auf Wochenbasis. Auf Grund der schwierigen allgemeinen Wirtschaftslage, besteht das Risiko, dass sich die relativ schlechten Zahlungsbedingungen der Automobilindustrie auf andere Märkte ausdehnen und ENGMATEC sich der Herausforderung stellen muss, einen guten Teil des Materialeinsatzes vorzufinanzieren. Die Unternehmensplanung zeigt eine ausreichende Unternehmensfinanzierung über Kreditlinien, Gesellschafterdarlehen sowie Kreditorenfinanzierungen vor dem Hintergrund bestehender Limite bei den Kreditversicherungen. Für eine reibungslose Geschäftsabwicklung ist die Aufrechterhaltung der bestehenden Kreditlinien erforderlich. In Bezug auf die Aktivierung der latenten Steuern besteht das Risiko, dass die für die kommenden Jahre geplanten Ergebnisse nicht erzielt werden können und somit deren Aktivierung handelsrechtlich nicht aufrecht zu halten ist und zu ergebnisbelastenden Auflösungen führen würde. 4.2.1. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die ENGMATEC nutzt aktuell keine Finanzinstrumente und -derivate. 4.2.2. Bericht zum Risikomanagement Liquiditätsrisiken aufgrund von Cash-Flow-Verschiebungen werden durch eine Liquiditätsplanung auf Wochenbasis aufgezeigt, so dass erkennbaren Negativentwicklungen mit geeigneten Maßnahmen konsequent gegengesteuert werden kann. Die zur Verfügung stehenden Kreditlinien bieten darüber hinaus hinreichend Liquiditätsspielraum. Preisänderungsrisiken begegnet die ENGMATEC mit langfristigen Lieferverträgen mit Lieferanten hochwertiger und kostenintensiver Bauteile einerseits sowie der Auftragskalkulation auf der Basis aktueller Preisgefüge andererseits. Ausfallrisiken hat die ENGMATEC in den vergangenen Jahren nicht realisiert. Bereits bei Auftragsvergabe wird die Kundenbonität einer eingehenden internen Prüfung unterzogen. Eventuelle Risiken werden durch Anzahlungen und andere Zahlungssicherungsinstrumente minimiert. Clusterrisiken auf der Kundenseite werden durch eine Begrenzung des Auftragsvolumens erreicht. So soll das maximale Auftragsvolumen eines Einzelauftrages/eines Fertigungsmoduls 10 % des geplanten Jahresumsatzes nicht überschreiten. 4.2.3. Risiken der künftigen Entwicklung Die künftige Ertrags- und Finanzlage ist abhängig von der Erreichung der Umsatz- und Ergebnisziele. Die Unternehmensplanung für die Geschäftsjahre 2024 bis 2027 zeigt eine ausreichende Unternehmensfinanzierung über Kreditlinien und Gesellschafterbeiträge und unter Berücksichtigung der bestehenden Limite bei den Kreditversicherungen. Gemäß der für den handelsrechtlichen Prognosezeitraum erstellten Unternehmensplanung der Geschäftsführung geht die Gesellschaft davon aus, jederzeit ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Für den Fall, dass die auf Basis dieser Unternehmensplanung geplanten Zuflüsse von finanziellen Mitteln nicht realisiert werden können, beabsichtigt die Geschäftsführung zusätzliche liquiditätsgenerierende Maßnahmen von Eigen- und Fremdkapitalgebern zu generieren. Der Eintritt der in der Planung dargestellten Sachverhalte und Geschäftsentwicklungen ist nach Auffassung der Geschäftsführung überwiegend wahrscheinlich. Bestandsgefährdende Risiken bestehen für das laufende Geschäftsjahr nicht und werden auch nicht für die folgenden Geschäftsjahre prognostiziert. 5. Prognosebericht 5.1. Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaftsleistung gab im Schlussquartal 2023 spürbar nach, nachdem sie zuvor lange stagniert hatte. Wichtige Monatsindikatoren wie die Produktion blieben im Dezember schwach und die Stimmung hat sich im Januar 2024 erneut verdüstert. Nach einer Stagnation im ersten Quartal 2024 dürfte die Konjunktur jedoch im Laufe des Jahres wieder an Fahrt aufnehmen. KfW Research erwartet für das Gesamtjahr 2024 eine leichte Zunahme des deutschen BIP um 0,3 % (Vorprognose: +0,6 %). 2025 dürfte sich das Wirtschaftswachstum auf 1,2 % beschleunigen (Erstprognose). Aufgrund begrenzter Preiserhöhungsspielräume in einem schwachen Konjunkturumfeld dürfte sich der Anstieg der Verbraucherpreise weiter verlangsamen. KfW Research rechnet für 2024 unverändert mit einer deutschen Inflation von 2,5 % (HVPI) und im kommenden Jahr mit 2,0 % (Erstprognose). Auf Grund weiter fallender Inflation, steigender Nominallöhne, des Fachkräftemangels einer stabilen Beschäftigungslage und einer sich erholenden Weltwirtschaft, ist mit einer Verbesserung des Privatkonsums und einer Steigerung der Exportnachfrage zu rechnen, was die leichte Erholung der Deutschen Wirtschaft wahrscheinlich macht. Die Konsumausgaben des Staates dürften 2024 wieder zulegen, nachdem sie 2023 wegen des Wegfalls staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen erstmals seit 2004 rückläufig gewesen waren. Der hohe Bedarf an Energiewendeprojekten dürfte zusätzlich die Unternehmensinvestitionen stabilisieren, während höhere Rüstungsausgaben die staatlichen Investitionen antreiben. Der Russland-Ukraine-Krieg sorgt weiterhin für eine erhöhte Prognoseunsicherheit, abhängig unter anderem von der Dauer und der Intensität des Kriegs. Quelle: https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details 797888.html 5.2. Branche und Unternehmen Stärker als bisher erwartet beeinflusst eine anhaltende Flaute der globalen Konjunktur die Geschäfte im Maschinen- und Anlagenbau. In den USA könnte die Investitionstätigkeit konjunkturell bedingt nachlassen und in China wegen zahlreicher Herausforderungen der chinesischen Wirtschaft schwach bleiben. Laut VDMA wird die Prognose für 2024 nach unten korrigiert, von bisher minus 2 % auf minus 4 %. Die weitere Investition in die Digitalisierung, die Dekarbonisierung und der Aufbau resilienter Lieferketten sind nicht nur Themen allgemein für den Maschinen- und Anlagebau, sondern stellen auch wichtige Aufgaben für die ENGMATEC GmbH in den kommenden Jahren dar. Eine Reduzierung der Bürokratie in Deutschland und der EU wäre ein wichtiges Signal, um die Wirtschaft wieder zu stimulieren. Der Grad der Umsetzung ist aber nicht einschätzbar. Der Maschinen- und Anlagebau in Deutschland bleibt einer der wichtigsten Stützen der Deutschen Wirtschaft und durch die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die Verbesserung der Standortbedingungen ist mit einer Wiederbelebung der Auftragslage in den kommenden Jahren zu rechnen. Quelle: https://www.vdi-nachrichten.com/technik/produktion/vdma-senkt-prognose-im-maschinen-und-anlagenbau-fuer-2024/ Quelle: https://www.vdma.Org/viewer/-/v2article/render/87418572 5.3. Ausblick Entgegen den konjunkturell schwierigen Marktbedingungen konnte die Firma ENGMATEC in 2023 eine ihrer besten Auftragseingänge in Höhe von 32,5 Mio. EUR erzielen. Ein großer Anteil ist auf Grund der Projektdauer als Auftragsbestand in das Jahr 2024 übertragen worden. Somit ist das Unternehmen mit einer ausgelasteten Fertigung und Montage in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die aktuelle Situation in der Ukraine betrifft die ENGMATEC nicht direkt, da zur Ukraine und auch zu Russland keine Lieferbeziehungen bestehen; auch mittelbare Auswirkungen hat die ENGMATEC bisher nicht realisieren müssen und werden daher auch nicht erwartet. Die ENGMATEC plant für das Geschäftsjahr 2024 (Prognosezeitraum) ein Rohergebnis in Höhe von 17,1 Mio. EUR (Vorjahres-Ist: 13,8 Mio. EUR) sowie ein EBIT in Höhe von 1,4 Mio. EUR (Vorjahres-Ist: 0,8 Mio. EUR). Die Steigerung des Rohergebnisses beruht zum einen auf dem hohen Auftragsbestand von profitablen Projekten in 2024 mit einer geplanten Materialeinsatzquote von 37 % und zum anderen auf einer kosten bewussten Planung der operativen Aufwände. Dem stehen die anhaltenden Schwierigkeiten in der Materialversorgung, die derzeit teilweise schlechten Qualitäten der Zulieferungen und der zurückhaltenden Investitionsentscheidungen auf der Kundenseite (im Wesentlichen Automobilzulieferer) entgegen. Auf Grund dieser Situation besteht das Risiko einer schlechten Auslastung in der zweiten Geschäftsjahreshälfte 2024 und damit eine Verschlechterung der Ergebnislage. Dennoch geht die Geschäftsführung auf Basis des derzeitigen guten Auftragsbestandes von einem positiven Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr 2024 aus.
Radolfzell am Bodensee, den 25. März 2024 ENGMATEC GmbH Peter Sauter, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ENGMATEC GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ENGMATEC GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ENGMATEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Duisburg, den 25. März 2024 PKF
Fasselt Partnerschaft mbB
Müller-Kemler, Wirtschaftsprüfer Hegmanns, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Engmatec GmbH, Radolfzell am Bodensee, mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 414.581,57 EUR ist in der Gesellschafterversammlung vom 26. März 2024 festgestellt worden. ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss in Höhe von 414.581,57 EUR wird in voller höher auf neue Rechnung vorgetragen. |
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