Beteiligungsgesellschaften
LandE GmbH
Hinterm Hagen 13, 38442 Wolfsburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silke Donath seit 17.1.2025 | Prokura |
Tobias Draber seit 24.5.2013 | Prokura |
Sybille Schönbach seit 6.3.2012 | Geschäftsführer |
Sven-Erik Timm seit 13.9.2010 | Prokura |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LandE GmbHWolfsburg-FallerslebenJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 20231. Das Unternehmen Die Tätigkeit der LandE GmbH, Wolfsburg-Fallersleben (LandE), konzentriert sich vornehmlich auf die Verpachtung von Energie- und Wasserverteilungsanlagen, die Vermietung von Immobilien sowie die Steuerung der Beteiligungsgesellschaften und anderer Finanzanlagen. Die Betriebsführung erfolgt durch die LSW Netz GmbH & Co. KG, Wolfsburg (LSW Netz KG). Im Sinne des § 6b Abs. 3 EnWG ist die Gesellschaft in den Bereichen Elektrizitäts- und Gasverteilung tätig. 2. Rahmenbedingungen 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war im Jahr 2023 das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 durch das krisengeprägte Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Im gesamten Jahresverlauf war für Wirtschaft und Haushalte die Inflation spürbar, die gemäß OECD im Jahr 2023 im Schnitt bei 6,9 % lag. 2.2 Energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Entwicklung der LandE wird maßgeblich geprägt von den Entwicklungen bei den Beteiligungsunternehmen. Veränderungen im energiewirtschaftlichen Umfeld wirken sich somit mittelbar auf die Gesellschaft aus. Hier sind insbesondere ungewöhnlich volatile Beschaffungsmärkte zu nennen. Weiterhin wuchs die Zahl der Kunden in der Grundversorgung, nachdem konkurrierende Händler mit Kurzfristbeschaffungsstrategien aus dem Markt austraten. 2.3 Finanzwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Teuerungsraten und das Zinsniveau wirken sich nach wie vor auf das Geschäft der LandE als Verpächterin von Leitungsnetzen, Vermieterin von Gebäuden sowie auf die Finanzanlagen aus. Die für LandE maßgebliche Entwicklung bei der Teuerung betrifft die Baupreise. Diese zeigen seit 2017, mit Ausnahme einer Coronaphase, eine weiterhin deutlich steigende Tendenz, welcher zusätzlich durch Personalmangel und gestörte Lieferketten angeheizt wird. Aufgrund der Straffung der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank entwickelte sich der kurzfristige Zins (ESTER) von 1,906% am 02.01.2023 bis Mitte des Jahres auf rund 3,4%. Am Jahresende wurden 3,882% erreicht. Der für kurzfristige Geldanlagen bedeutende Ein-Monats-EURIBOR lag bei 3,856%. 3. Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf im Jahre 2023 war zufriedenstellend. Der Verlauf des Geschäftsjahres sowie der aktuelle wirtschaftliche und finanzielle Kontext erlauben den Vorschlag einer Gewinnausschüttung in Höhe von 17,0 Mio. EUR. 3.1 Ertragslage Die LandE erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 27,0 Mio. EUR (Vorjahr 26,8 Mio. EUR) und sonstige betriebliche Erträge von 1,1 Mio. EUR (Vorjahr 13,5 Mio. EUR) vornehmlich aus der Verpachtung ihrer Energie- und Wasserverteilungsanlagen, der Vermietung von Immobilien, der Auflösung von Ertragszuschüssen sowie aus Kostenerstattungen. Dem stehen Materialaufwendungen von 8,7 Mio. EUR (Vorjahr 9,5 Mio. EUR), Abschreibungen von 7,1 Mio. EUR (Vorjahr 6,7 Mio. EUR) sowie betriebliche Aufwendungen von insgesamt 0,7 Mio. EUR (Vorjahr 0,7 Mio. EUR) gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich im Wesentlichen durch geringere Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen und Auflösung der Rückstellung für drohende Verluste aus der Biogasabnahme für das Schwimmbad in Gifhorn. Insbesondere höhere Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen führten zur Steigerung des Personalaufwands. Alle übrigen Posten liegen annähernd auf Vorjahresniveau. Damit erreichte die LandE ein Betriebsergebnis (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) von 10,7 Mio. EUR. Das Finanzergebnis (Zins- und Beteiligungsergebnis) erhöht sich um 8,3 Mio. EUR auf 17,2 Mio. EUR. Dies ist im Wesentlichen auf verbesserte Erträge aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen, gestiegenen Zinserträgen aus der Verwahrung von liquiden Mittel bei Kreditinstituten und verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag, die sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aus Effekten der Beteiligungserträge überproportional verringert haben, verbleibt für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von 21,2 Mio. EUR (Vorjahr 24,0 Mio. EUR). Damit übertrifft der tatsächliche Geschäftsverlauf die Prognose aus dem Vorjahreslagebericht um 3,0 Mio. EUR. Das Spartenergebnis in der Stromverteilung hat sich um 2,8 Mio. EUR auf 6,2 Mio. EUR vermindert. Im Gasnetzbereich betrug der Rückgang 5,6 Mio. EUR; das Spartenergebnis beträgt 1,3 Mio. EUR. Den Gewinnrücklagen wurden im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses unter teilweiser Gewinnverwendung 4,2 Mio. EUR aus dem Jahresüberschuss zugeführt. Aus dem Bilanzgewinn von 24,0 Mio. EUR sind 17,0 Mio. EUR zur Ausschüttung an die Gesellschafter vorgesehen. Der verbleibende Restbetrag von 2,8 Mio. EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 3.2 Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2023 stellt sich wie folgt dar:
1 Einschließlich anteiliger Ertragszuschüsse, die zu 70 % dem wirtschaftlichen Eigenkapital und in Höhe der Steuerquote von 30 % der langfristigen Fremdmittel zugeordnet sind. Die Bilanzsumme per 31. Dezember 2023 erhöhte sich auf 258,9 Mio. EUR (Vorjahr 245,5 Mio. EUR). Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen gestiegene Investitionen in das Sachanlagevermögen und höhere Steuererstattungsansprüche aus der Umsatzsteuer. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 87,7 % (Vorjahr 87,7 %). Das Sachanlagevermögen betrifft zu 90,6 % die Sparten Strom- und Gasverteilung. Der Anteil des Sachanlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt in der Sparte Stromverteilung 82,4 % (Vorjahr 84,9 %) und in der Sparte Gasverteilung 48,7 % (Vorjahr 46,6 %). Das wirtschaftliche Eigenkapital erreichte 200,4 Mio. EUR. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote weist mit 77,3 % (Vorjahr 79,9 %) unverändert einen günstigen Wert aus. Das Anlagevermögen ist nahezu vollständig durch eigene Mittel finanziert. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. 3.3 Finanzlage Zum 31.12.2023 verfügt die Gesellschaft über flüssige Mittel von 9,5 Mio. EUR. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen positiven Brutto-Cashflow von 28,7 Mio. EUR. Die Zahlungsfähigkeit der LandE war zum Bilanzstichtag sowie zu jedem anderen Zeitpunkt des Geschäftsjahres uneingeschränkt gegeben. Die Finanzierung der Sparten Strom- und Gasverteilung war ebenfalls sichergestellt. Investitionen Die Investitionen in Sachanlagen betrugen im Berichtsjahr 19,0 Mio. EUR (Vorjahr 12,0 Mio. EUR), davon betreffen 0,6 Mio. EUR EEG- bzw. biogasgetriebene Investitionen (Vorjahr 0,4 Mio. EUR). Auf den Ausbau und die Erneuerung der Stromverteilungsanlagen entfallen 16,5 Mio. EUR. Hiervon betreffen die Niederspannungsnetze einschließlich der Hausanschlüsse und Zähler 8,5 Mio. EUR, die Mittelspannungsnetze 4,2 Mio. EUR, die Ortsnetzstationen bzw. -transformatoren 2,7 Mio. EUR, 0,8 Mio. EUR das Hochspannungsnetz sowie 0,3 Mio. EUR auf Fernwirkanlagen im Bereich Strom. In Gasverteilungsanlagen wurden 1,4 Mio. EUR investiert. Davon entfielen auf Hausanschlüsse und Zähler 0,5 Mio. EUR, auf den Leitungsbau und Bezugsstationen 0,9 Mio. EUR. Die Investitionen in Wasserverteilungsanlagen betrugen 0,3 Mio. EUR. Hiervon wurden 0,2 Mio. EUR in Hausanschlüsse und Zähler sowie 0,1 Mio. EUR in Versorgungsleitungen investiert. Des Weiteren wurden 0,8 Mio. EUR in den Umbau des Betriebs- und Verwaltungsgebäudes in Wittingen investiert. Investitionsschwerpunkte waren die Hausanschlusserstellung, der Bau der 20 kV Netze der LandE und die Erneuerung der 110 KV-Kompensationsspule im Umspannwerk Hattorf. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Geschäft der LandE wird mit Hilfe finanzieller Leistungsindikatoren gesteuert. Die finanziellen Leistungsindikatoren umfassen die Größen Jahresüberschuss und Sachanlageinvestitionen. Der Jahresüberschuss beträgt für 2023 21,2 Mio. EUR (Vorjahr 24,0 Mio. EUR) und stellt sich damit im Vergleich zur Prognose aus dem Vorjahr (18,2 Mio. EUR), insbesondere aufgrund höherer Beteiligungs- und Zinserträge, besser als erwartet dar. Die Sachanlageinvestitionen betragen im Geschäftsjahr 19,0 Mio. EUR (Vorjahr 12,0 Mio. EUR) und liegen damit leicht über den geplanten Investitionen ins Sachanlagevermögen von 20,8 Mio. EUR. 4. Chancen- und Risikoberichterstattung 4.1 Risikomanagement Um Risiken frühzeitig zu identifizieren und rechtzeitig angemessene, zielgerichtete Gegensteuerungsmaßnahmen ergreifen zu können, hat die LandE gemäß den aktienrechtlichen Anforderungen ein Risikomanagementsystem installiert. Aufgrund der Konzernzugehörigkeit ist die Gesellschaft in das konzernweite Risikomanagement der E.ON SE eingebunden und wendet die entsprechenden Konzernrichtlinien an. Die betrieblichen Risiken werden aufgezeichnet sowie hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Auf der Grundlage einer systematischen Risikoanalyse werden konkrete Gegensteuerungsmaßnahmen abgeleitet. Die Berichterstattung über die aktuelle Risikosituation erfolgt in regelmäßigen Abständen gegenüber der Geschäftsführung. 4.2 Chancen und Risiken Die wesentlichen Chancen und Risiken liegen vornehmlich in der Steuerung der Beteiligungsgesellschaften und anderen Finanzanlagen. Die Beteiligungen unterliegen einem intensiven Beteiligungscontrolling, da diese neben den Risiken aus der Regulierung auch vollumfänglich an den Risiken und Chancen aus dem Energiehandel teilhaben. Insbesondere der Druck auf die Margen aus dem Strom- und Erdgasgeschäft als Folge des unverändert intensiven Wettbewerbs sowie die volatilen Beschaffungsmärkte sind hier zu nennen. Der Risikowert für das Beteiligungsergebnis liegt in einem mittleren einstelligen Millionenbetrag. Die anderen Finanzanlagen unterliegen den üblichen Kapitalmarkt- und Gläubigerrisiken, wobei aus der Langfristigkeit der Anlagen ein Überhang der Chancen über die Risiken erwartet wird. Dies gilt auch für die Pensionsverpflichtungen, die über ein vollständig kapitalgedecktes Treuhandverhältnis (so genanntes Contractual Trust Arrangement) abgewickelt werden. Risiken im Zusammenhang mit auslaufenden Konzessionsverträgen unterliegen auf Grund der hohen Bedeutung einer besonderen Beobachtung durch die Geschäftsführung und den Aufsichtsrat der LandE. Der Verlust von Konzessionen und die entsprechenden Folgewirkungen stellen wirtschaftlich ein bedeutendes Risiko dar. Der aktuelle Risikowert hierfür liegt deutlich in einem geringen einstelligen Millionenbetrag. Vermögensrisiken, die das verpachtete Leitungsnetz betreffen, wird durch einen angemessenen Versicherungsschutz Rechnung getragen, der Risikowert liegt hier in einem geringen einstelligen Millionenbetrag. Finanzgeschäfte, die eine Sicherung durch derivative Finanzinstrumente erfordern, wurden von der LandE nicht vorgenommen. Die Risiken sind insgesamt branchenüblich und beherrschbar. Chancen u.a. im Wettbewerb um Kunden sind insbesondere durch unsere Beteiligungsunternehmen im Wege von intensiven Vertriebs- und Werbeaktivitäten zu realisieren. Bestandsgefährdende Risiken sind aus heutiger Sicht für das Unternehmen nicht zu erkennen. 5. Ausblick 5.1 Gesamtwirtschaftliche Situation Laut Prognose der führenden Wirtschaftsinstitute (Gemeinschaftsdiagnose) wird im Jahr 2024 ein Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 1,3 % gegenüber dem Vorjahr erwartet. Für das Jahr 2025 sagen die führenden Wirtschaftsinstitute eine weitere Steigerung der deutschen Wirtschaftsleistung von 1,5 % voraus. 5.2 Prognose für die LandE Für 2024 rechnet die LandE, aufgrund des Rückgangs bei den Verpachtungserlösen und höheren Abschreibungen, mit einem rückläufigen Geschäftsergebnis. Die Geschäftstätigkeit der LandE wird sich in einem weitgehend unveränderten Rahmen bewegen. Über die Beteiligungen an der LSW Holding GmbH & Co. KG und der Gasversorgung im Landkreis Gifhorn GmbH ergeben sich weiterhin Auswirkungen aus der Netzverpachtung und der Entwicklung am Energiemarkt. Die umfangreichen Anforderungen auf Grund der Energiewende führen zukünftig zu steigenden Investitionen. Im Jahr 2024 sind für die Erhaltung und Erweiterung der Gebäude und Leitungsnetze 25,0 Mio. EUR vorgesehen. Dieses Niveau wird sich in den Folgejahren erhöhen. Die LandE erwartet insgesamt für das laufende Geschäftsjahr einen handelsrechtlichen Jahresüberschuss von 19,9 Mio. EUR.
Wolfsburg-Fallersleben, den 19. Januar 2024 LandE GmbH Schönbach Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Vorbemerkungen a) Jahresabschluss Die LandE GmbH, Wolfsburg (LandE) ist beim Amtsgericht Braunschweig unter der Nummer HRB 100007 im Handelsregister geführt. Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden im Berichtsjahr fortgeführt. Die LandE ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses haben wir von den größenabhängigen Erleichterungsvorschiften des § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise Gebrauch gemacht. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. b) Konzernzugehörigkeit Gemäß § 291 HGB ist die LandE von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß § 290 HGB aufzustellen, befreit. Die LandE und ihre Tochterunternehmen werden in den befreienden Konzernabschluss der E.ON SE, Essen, (HRB 28196) einbezogen. Die E.ON SE ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB der das Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch übermittelt Die E.ON SE stellt den Konzernabschluss entsprechend § 315a HGB nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS). Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a) Aktiva Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Neben der linearen findet auch die degressive Abschreibungsmethode Anwendung. Für Sachanlagen, die bereits zum 01.01.2010 vorhanden waren und degressiv abgeschrieben wurden, wird die degressive Abschreibung fortgeführt. Aufgrund der Ausübung des Wahlrechts zur Fortführung der steuerrechtlicher Abschreibungen gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB lag das ausgewiesene Jahresergebnis um 1.110 TEUR über dem ansonsten auszuweisenden Betrag. Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 werden ausschließlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern (ND) der LandE
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 250 EUR nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sowie die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Verzinsliche Ausleihungen sind mit dem Nominalwert angesetzt. Umlaufvermögen Die Forderungen sowie die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Vermögensgegenstände des Deckungsvermögens Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in Fondsanteilen bzw. liquiden Mitteln angelegt. Die Fondsanteile werden vom E.ON Pension Trust e.V., Essen, treuhänderisch für die LandE verwaltet. Die betreffenden Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Das Deckungsvermögen teilt sich auf in am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 62 %) und in nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 38 %). Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde, soweit es sich um am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme von Börsenkursen bewertet. Sofern es sich um nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, wurden die Werte mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden, wie zum Beispiel des Discounted-Cash-Flow-Verfahrens bei Immobilienbewertungen, unter Verwendung branchenspezifischer Annahmen zum Abschlussstichtag abgeleitet. Die jeweilige Verwaltungsgesellschaft respektive die dort beauftragten Gutachter legen die Bewertungsannahmen, wie zum Beispiel Zinssätze fest. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie sind gemäß. § 246 Abs. 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen zu verrechnen. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der sich ergebende Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen erfasst. Der die Verpflichtungen übersteigende beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird als „Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung“ auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe des Zahlungsausgangs abzüglich aufwandswirksamer Auflösungen angesetzt. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei werden bei der LandE nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzposten einbezogen, sondern auch solche, die bei Organtöchtern bzw. bei Personengesellschaften bestehen, an denen die LandE als Gesellschafter beteiligt ist. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 30,00 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Abweichend hiervon werden latente Steuern aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden bei Beteiligungen in der Rechtsform einer Personengesellschaft auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes ermittelt, der lediglich Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag beinhaltet; dieser beträgt derzeit 16,00 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht und auf die Aktivierung verzichtet. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. b) Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Ertragszuschüsse Der Posten beinhaltet die von Netzkunden vereinnahmten Baukostenzuschüsse. Bei der Auflösung der Baukostenzuschüsse wurde grundsätzlich eine Gesamtdauer von 20 Jahren unterstellt. Die Auflösung wird hierbei linear über die Gesamtdauer bzw. über die verbleibende Restdauer zugunsten der Umsatzerlöse vorgenommen. Rückstellungen Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends und einer Rentendynamik. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen sowie der Deputate, die Altersversorgungscharakter haben, wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz vom 20.04.2007 herangezogen. Des Weiteren werden branchenübliche Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet. Den Rückstellungen liegen folgende Annahmen zugrunde:
Der durchschnittliche Marktzinssatz, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt, beträgt 1,82 % p.a. Ohne Berücksichtigung der Änderungen des § 253 Abs. 2 HGB hätte sich ein durchschnittlicher Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ermittelt hätte, von 1,74 % p.a. ergeben. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Erträge und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen sowie aus Änderungen der Zinssätze werden gesondert unter dem Posten „Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge“ bzw. „Zinsen und ähnliche Aufwendungen“ ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag passiviert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe des Zahlungseingangs abzüglich ertragswirksamer Auflösungen angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr werden in einer gesonderten Aufstellung - Entwicklung des Anlagevermögens - dargestellt. Sie ist integraler Bestandteil des Anhangs (Anlage). Finanzanlagen Die unmittelbaren Beteiligungen bestehen an folgenden Gesellschaften:
1) Eigenkapital und Ergebnis 2022 Die mittelbaren Beteiligungen bestehen an folgenden Gesellschaften:
1) Ergebnis 2022 2) Anteile werden von der LSW Netz GmbH & Co. KG gehalten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Termingeldanlagen bei der Avacon AG in Höhe von 20.000 TEUR (Vorjahr 20.000 TEUR), aus laufendem Rechnungsverkehr mit LSW Netz KG in Höhe von 46 TEUR (Vorjahr 110 TEUR) sowie aus der Auszahlung der anteiligen Verlustrücklage der Versorgungskasse Energie VVaG i.L (VKE) in Höhe von 42 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Darlehen zur kurzfristigen Finanzierung der OeWA in Höhe von 200 TEUR (Vorjahr 100 TEUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche aus der Umsatzsteuer und aus den zu erwartenden Ertragsteuern für das laufende Jahr. Alle Forderungen sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Aus der Verrechnung des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens im Zusammenhang mit rückgedeckten Pensionsverpflichtungen ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag, der sich wie folgt zusammensetzt:
Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen entfallen vollständig auf andere Rücklagen und betragen 134.768 TEUR (Vorjahr 130.568 TEUR). Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung sind entsprechende Mittel zweckgebunden und insolvenzgeschützt in Fondsanteile, die vom E.ON Pension Trust e.V., Essen, treuhänderisch verwaltet werden, angelegt. Sie sind in Anwendung des § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Dieser beläuft sich für die LandE zum Abschlussstichtag auf 10.342 TEUR und liegt um 818 TEUR über den Anschaffungskosten von 9.524 TEUR. Der Betrag entfällt komplett auf Werterhöhungen. Diesem Mehrbetrag stehen frei verfügbare Rücklagen in ausreichender Höhe gegenüber. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31. Dezember 2023 für die LandE 92 TEUR (Vorjahr 484 TEUR). Diesem Mehrbetrag stehen frei verfügbare Rücklagen in ausreichender Höhe gegenüber. Eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 Satz 3 i.V.m. Satz 1 HGB sowie nach § 253 Abs. 6 HGB in Bezug auf diese Sachverhalte besteht somit nicht. Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Die Finanzierung erfolgt teils durch den Arbeitgeber und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch die Arbeitnehmer.
Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen enthalten die für das laufende Jahr und das Vorjahr zu erwartenden Abschlusszahlungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen (0,2 Mio. EUR), noch nicht abgerechnete Gehaltsbestandteile und Tantiemen (0,2 Mio. EUR) sowie noch nicht abgerechneten Kommunalrabatt (0,1 Mio. EUR). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der LSW Holding KG aufgrund von Vorabausschüttungen in Höhe von 21.618 TEUR (Vorjahr 14.359 TEUR) und aus der Übernahme von Pensionsverpflichtungen der LSW Netz KG in Höhe von 2.437 TEUR (Vorjahr 2.437 TEUR). Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 28 TEUR (Vorjahr 52 TEUR) sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 12 TEUR (Vorjahr 22 TEUR) enthalten keine Verbindlichkeiten aus Steuern. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Kostenübernahmen des Netzbetreibers, die im Zusammenhang mit den Anschlüssen von Biogaseinspeiseanlagen bestehen. Der Posten wird beginnend mit der Inbetriebnahme der Anlagen ratierlich entsprechend der Nutzungsdauer ertragswirksam aufgelöst. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:
Für die vorstehenden zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung nicht zu rechnen ist. Die weiteren sonstigen finanziellen Verpflichtungen bewegen sich im geschäftsüblichen Rahmen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die ausschließlich im Inland erzielten Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Dieser Posten enthält vor allem Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens, (32 TEUR), aus der Auflösung der Rückstellung für unterlassene Instandhaltung (120 TEUR) und aus der Auflösung von passiven Rechnungsabgrenzungen (640 TEUR). Die LandE GmbH hat zum 30. Dezember 2023 als Mitgliedsunternehmen ihren Austritt aus der Versorgungskasse Energie VVaG i.L. (VKE) erklärt. Mit Ablauf des 30. Dezember 2023 entstand ertragswirksam ein Anspruch auf Auszahlung der anteiligen Verlustrücklage der VKE in Höhe von 42 TEUR. Personalaufwand Ohne die Geschäftsführung waren im Jahresdurchschnitt bei der LandE beschäftigt:
Erträge aus Beteiligungen In den Beteiligungserträgen sind Erträge aus verbunden Unternehmen in Höhe von 16.285 TEUR (Vorjahr 9.284 TEUR) enthalten. Hiervon betreffen 14.382 TEUR die LSW Holding KG und 1.902 TEUR die GLG GmbH. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens enthalten im Wesentlichen Ausschüttungen aus Fondsanteilen in Höhe von 128 TEUR (Vorjahr 110 TEUR) und Zinsen aus der Ausleihung an ein verbundenes Unternehmen von 141 TEUR (Vorjahr 141 TEUR). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen (139 TEUR; Vorjahr 870 TEUR) beinhaltet den Saldo aus der Aufzinsung (einschließlich Zinssatzänderung) von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (156 TEUR) und Verlusten aus dem Verkauf von Anteilen des Deckungsvermögens (48 TEUR). Gegenläufig wirken die Aufwertung des entsprechenden Deckungsvermögens (60 TEUR) und realisierte Gewinne der CTA (5 TEUR). Steuern Latente Steuern sind im Steueraufwand nicht enthalten. Insgesamt erwartet die LandE zum 31.12.2023 aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden - sowohl eigenen als auch solchen bei Personengesellschaften - sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen eine künftige Steuerentlastung von 5.592TEUR. Die Ermittlung dieses Betrages erfolgte auf Grundlage eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 30,00 %, nur körperschaftsteuerliche Bilanzierungsunterschiede mit 16,00 % bzw. nur gewerbesteuerliche Bilanzierungsunterschiede mit 14,00 %. Passive Steuerlatenzen resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen von Gegenständen des Sachanlagevermögens. Unterschiedliche Wertansätze von Beteiligungen an Kapital- und Personengesellschaften führen im Wesentlichen zu aktiven Latenten Steuern. Aus den Pensionsverpflichtungen vor Saldierung mit Deckungsvermögen ergeben sich aufgrund der höheren Verpflichtungen im handelsrechtlichen Abschluss gegenüber den steuerlichen Wertansätzen weitere aktive Steuerlatenzen. Insgesamt werden die passiven latenten Steuern durch aktive Steuerlatenzen bei Weitem überkompensiert. In Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde für den Überhang aktiver Steuerlatenzen eine aktive latente Steuer nicht bilanziert. Sonstige Angaben Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen und assoziierten Unternehmen (§ 6b Abs. 2 EnWG) Die LandE hat im Geschäftsjahr 2023 Geschäfte größeren Umfangs mit folgenden verbundenen Unternehmen durchgeführt:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 gemäß § 285 Nr. 33 HGB liegen nicht vor. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers konnte verzichtet werden, da diese Angaben im Konzernanhang der E.ON SE enthalten sind. Organe der Gesellschaft Die Mitglieder des Aufsichtsrates, des Beirates und der Geschäftsführung sind in der Anlage zum Anhang (Organe der Gesellschaft) gesondert aufgeführt. Für das Geschäftsjahr betrugen die Aufsichtsratsvergütungen 49.600,00 EUR und die Beiratsvergütungen 21.600,00 EUR. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Frühere Mitglieder der Geschäftsführung bzw. deren Hinterbliebene erhielten 390.964,80 EUR. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung bzw. deren Hinterbliebenen sind insgesamt 5.368.102,00 EUR zurückgestellt. GewinnverwendungsvorschlagDen Gewinnrücklagen wurden im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses unter teilweiser Gewinnverwendung 4.200.000,00 EUR aus dem Bilanzgewinn zugeführt. Es wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn von 23.986.521,22 EUR eine Ausschüttung von 17.000.000,00 EUR an die Gesellschafter vorzunehmen und den Restbetrag von 6.986.521,22 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Wolfsburg-Fallersleben, den 19. Januar 2024 LandE GmbH Schönbach Entwicklung des Anlagevermögens HGB
Organe der Gesellschaft 2023Aufsichtsrat Marten Bunnemann - Vorsitzender Vorstandsvorsitzender der Avacon AG, Helmstedt Ulrich Lange - 1. stellv. Vorsitzender Vorstandsvorsitzender der Fallersleber Elektrizitäts-AG, Wolfsburg Karl-Heinz Brandes - 2. stellv. Vorsitzender Beiratsmitglied der LE/EVW-Beiteiligungsgesellschaft mbH, Wittingen Rainer Schmittdiel Vorstandsmitglied der Avacon AG, Helmstedt Michael Stuckmann Bereichsleiter Recht/Vorstandsbüro/ Compliance der Avacon AG, Helmstedt Geschäftsführung Sybille Schönbach Geschäftsführerin der LandE GmbH, Wolfsburg-Fallersleben Beirat Marten Bunnemann - Vorsitzender Helmstedt Michael Stuckmann Helmstedt Rainer Schmittdiel Helmstedt Daniela Middendorf Helmstedt Heinrich Banse Wittingen-Radenbeck Ulrich Lange Brome-Zicherie Stefan Voges Gr. Twülpstedt Hermann Lahmann, Wittingen Dirk Köllner Hankensbüttel Siegfried Weiß Wesendorf Dieter Meinecke Wittingen Bernhard Plaster Wittingen-Radenbeck Gunter Wachholz Gifhorn Tobias Heilmann Gifhorn Karl-Heinz Krüger Gifhorn Christina Steinbrügge Wolfenbüttel Martin Stichnoth Haldensleben Gerhard Radeck Helmstedt TÄTIGKEITSABSCHLÜSSE DER LANDE GMBH, WOLFSBURG-FALLERSLEBEN, GEMÄSS § 6B ABS. 3 ENWG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Erläuterungen der LandE GmbH, Wolfsburg-Fallersleben, gemäß § 6b Abs. 3 EnWG der LandE GmbH für das Geschäftsjahr 2023 Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der Tätigkeitsbereiche nach § 6b Abs. 3 S. 1 und 2 EnWG für das Geschäftsjahr 2023 Erläuterungen der LandE GmbH, Wolfsburg-Fallersleben, gemäß § 6b Abs. 3 EnWG für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlage Nach § 6b Abs. 3 EnWG haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeiten in den nachfolgend aufgeführten Bereichen so zu führen, wie dies erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbstständigen Unternehmen ausgeführt würden: Katalogtätigkeiten nach § 6b Abs. 3 S. 1 und 2 EnWG:
Sonstige Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 S. 3 und 4 EnWG:
Die im Zusammenhang mit der Verpachtung des Stromversorgungsnetzes stehenden Aktivitäten werden in der Katalogtätigkeit Elektrizitätsverteilung angezeigt. Die Tätigkeit Gasverteilung umfasst die Verpachtung des Gasversorgungsnetzes. Die anderen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors und außerhalb des Gassektors betreffen die Aktivitäten zur Verpachtung des Wasserversorgungsnetzes, die Verwaltung der Finanzanlagen, sowie die Vermietung der Verwaltungs-, Betriebs- und Wohngebäude. Die Gesellschaft hat für die Katalogtätigkeiten nach § 6b Abs. 3 S. 1 und 2 EnWG einen Tätigkeitsabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Erläuterungen) erstellt. Die Systematik zur Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse für diese Katalogtätigkeiten ist im Folgenden erläutert. Die entsprechenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen sind im Anschluss an die Erläuterungen dargestellt. Der Tätigkeitsabschluss wurde unter Berücksichtigung der im Anhang der Gesellschaft dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Ausgangspunkt für die Kontentrennung aller Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG und die Erstellung des Tätigkeitsabschlusses bildet der Jahresabschluss der LandE. Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. II. Erläuterungen zur Bilanz Ausgehend von der handelsrechtlichen Bilanz wurde die Kontentrennung der Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und der sonstigen Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 S. 3 und 4 EnWG durchgeführt. Wenn die direkte Zuordnung der Konten nicht möglich ist, wird anhand eines sachgerechten Schlüssels eine Verteilung des entsprechenden Kontos auf die verschiedenen Tätigkeiten vorgenommen. Der Tätigkeitsbereich der Elektrizitätsverteilung enthält keine Kosten für den grundzuständigen Messstellenbetrieb, da dieser vollständig beim verbundenen Unternehmen LSW Netz GmbH & Co. KG abgebildet wird. a) Aktiva Anlagevermögen Die Zuordnung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen auf die entsprechenden Tätigkeiten erfolgt auf Basis der einzelnen Vermögensgegenstände. Folgender Schlüssel wird im Wesentlichen neben der überwiegenden direkten Zuordnung angewendet. Anlagenschlüssel Fernwirken: Mit diesem Anlagenschlüssel werden die Vermögensgegenstände, die im Zusammenhang mit der Verpachtung der Fernwirkleitungen und -anlagen stehen, auf die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und den anderen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors und außerhalb des Gassektors verteilt. Das Sachanlagevermögen beinhaltet Vermögensgegenstände, die mit der Einspeisung und Weitergabe von Bioerdgasmengen zusammenhängen, in Höhe von 6.918.557 EUR (Vorjahr 7.342 TEUR). Die gesamten Finanzanlagen werden den anderen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors und außerhalb des Gassektors zugeordnet. Umlaufvermögen Die wesentlichen Forderungspositionen werden den anderen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors und außerhalb des Gassektors zugeordnet. Im Berichtsjahr sind in geringem Umfang weitere Forderungen vorhanden, die entweder direkt der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung oder mit dem Mischschlüssel, welcher aus dem Anlagenschlüssel und dem Umsatzschlüssel gebildet wird, zugeordnet werden. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden im Wesentlichen direkt den anderen Tätigkeiten außerhalb der Strom- und Gasverteilung zugeordnet. Teilbeträge zur Finanzierung der im nächsten Jahr zu erwartenden Investitionen werden in Abhängigkeit des Investitionsvolumens zuvor direkt auf die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und die anderen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors und außerhalb des Gassektors verteilt. Rechnungsabgrenzungsposten Die im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten vorhandenen Werte werden neben einer direkten Zuordnung mit dem Anlagenschlüssel verteilt. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der aus der Verrechnung des Deckungsvermögens i. Z. mit Pensionsverpflichtungen vorhandene aktive Unterschiedsbetrag wird mit einem Mischschlüssel, welcher aus dem Anlagenschlüssel und dem Umsatzschlüssel gebildet wurde, verteilt. Forderungen gegen andere Unternehmensbereiche Die im Wege der Zuordnung entstehenden Forderungen gegen andere Unternehmensbereiche werden als solche im Tätigkeitsabschluss ausgewiesen. b) Passiva Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wird weiterhin unverändert im Verhältnis historischer Restbuchwerte des gesamten Anlagevermögens den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage wird auf Basis historischer Restbuchwerte des Anlagevermögens auf die einzelnen Sparten verteilt. Andere Gewinnrücklagen Der Altbestand der anderen Gewinnrücklagen wird im Verhältnis historisch vorhandener Restbuchwerte des gesamten Anlagevermögens den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet. Die jährlichen Zuführungen orientieren sich an den jeweiligen Ergebnissen. Zusätzlich wurden im Berichtsjahr die Gewinnrücklagen in den Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung mit dem Ziel der angemessenen Kapitalausstattung angepasst. Durch eine Umverteilung der Gewinnrücklagen aus den sonstigen Tätigkeiten wurden die Rücklagen der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung um 16,0 Mio. EUR sowie der Gasverteilung um 2,3 Mio. EUR erhöht. Basis für diese Umverteilung ist das zukünftige Investitionsvolumen. Aufgrund der avisierten, deutlich ansteigenden Investitionstätigkeiten im Bereich der Elektrizitätsverteilung sind weitere Anpassungen an den künftigen Kapitalbedarf erforderlich. Ertragszuschüsse Die erhaltenen Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskostenbeiträge werden direkt den Tätigkeiten zugeordnet. 440.625 EUR (Vorjahr 491 TEUR) der Ertragszuschüsse sind innerhalb der Tätigkeit Gasverteilung der Einspeisung und Weitergabe von Bioerdgasmengen zuzuordnen. Rückstellungen Die in der Bilanzposition Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthaltenen Pensionsrückstellungen werden analog zu den Finanzanlagen in den anderen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors und außerhalb des Gassektors ausgewiesen. Die pensionsähnlichen Verpflichtungen werden mit einem Mischschlüssel, der sich aus dem Umsatz- und dem Anlagenschlüssel zusammensetzt, verteilt. Die Steuerrückstellungen für Gewerbesteueranteile werden mit dem Umsatzschlüssel verteilt. Weitere Steuerrückstellungen werden den anderen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors zugewiesen. Der überwiegende Anteil der sonstigen Rückstellungen wird den Tätigkeiten direkt zugeordnet. Die weiteren sonstigen Rückstellungen werden über den Mischschlüssel sowie den Umsatzschlüssel verteilt. Verbindlichkeiten Auch bei den Verbindlichkeiten erfolgt soweit wie möglich eine direkte Zuordnung. Im Folgenden wird auf die nicht direkt zuordenbaren Verbindlichkeiten und deren Verteilung eingegangen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden neben einer überwiegend direkten Zuordnung auch mit einem Mischschlüssel verteilt, der sich aus dem Anlagenschlüssel und dem Umsatzschlüssel zusammensetzt. Die Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die einzelnen passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden direkt zugeordnet; wie im Vorjahr betrifft der nahezu vollständige Anteil die Einspeisung und Weitergabe von Bioerdgasmengen. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die wesentlichen Aufwendungen und Erträge werden den Unternehmenstätigkeiten direkt zugeordnet. In den Fällen, in denen dies nicht möglich oder mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden ist, erfolgt grundsätzlich eine Verteilung nach sachgerechten Schlüsselungen, die eine möglichst verursachungsgerechte Zuordnung gewährleistet. Die Umsatzerlöse werden nahezu vollständig direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Verbleibende Restgrößen werden anhand des Umsatzschlüssels verteilt. Die sonstigen betrieblichen Erträge, die Materialaufwendungen, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie die sonstigen Steuern enthalten verschiedenste Sachverhalte. Neben den überwiegend direkt vorgenommenen Zuordnungen werden für die verbleibenden Sachverhalte folgende Schlüssel verwendet: Allgemeiner Hilfskostenschlüssel: Dieser Schlüssel verteilt die Aufwendungen und Erträge auf sämtliche Tätigkeiten. Umsatzschlüssel: Auch mit diesem Schlüssel werden die Aufwendungen und Erträge auf sämtliche Tätigkeiten verteilt. Personalschlüssel: Mit dem Personalschlüssel werden die Aufwendungen und Erträge auf sämtliche Tätigkeiten verteilt. Anlagenschlüssel: Der Anlagenschlüssel ordnet die Geschäftsvorfälle den Tätigkeiten im Elektrizitäts- und Gasbereich sowie - für den Wasseranteil - in geringem Umfang den anderen Tätigkeiten außerhalb des Strom- und Gasbereichs zu. Schlüssel Netz: Die Geschäftsvorfälle werden ausschließlich den Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung sowie, für den Anteil des Wassernetzes, den anderen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors und außerhalb des Gassektors zugeordnet. Schlüssel Netz Strom und Gas: Die Geschäftsvorfälle werden ausschließlich den Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung zugeordnet. Die Personalaufwendungen werden neben einer direkten Zuordnung mit dem allgemeinen Hilfskostenschlüssel auf alle Tätigkeiten verteilt. Die Zuordnung der Abschreibungen auf Sachanlagen entspricht der jeweiligen Zuordnung des Anlagevermögens. Die Aufwendungen und Erträge im Finanzergebnis werden den anderen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und des Gassektors zugeordnet. Die im Zusammenhang mit den der Elektrizitäts- und Gasverteilung zugeordneten Aufwendungen und Erträge aus der Auf- und Abzinsung von Personalrückstellungen werden mit Hilfe des allgemeinen Hilfskostenschlüssels verteilt. Zinserträge aus der Anlage liquider Mittel werden gemäß der Verteilung der Bilanzposition „Guthaben bei Kreditinstituten“ zugeordnet. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden entsprechend dem Ergebnis vor Steuern verteilt.
Wolfsburg-Fallersleben, den 19. Januar 2024 LandE GmbH Schönbach Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungender Tätigkeitsbereiche nach § 6b Abs. 3 S. 1 und 2 EnWG für das Geschäftsjahr 2023 Tätigkeitsbilanz der Sparte Elektrizitätsverteilung zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung in der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung für das Geschäftsjahr 2023 (01.01.-31.12.)
Anlagenspiegel - HGB - Entwicklung des Anlagevermögens 2023 - Sparte Elektrizitätsverteilung
Tätigkeitsbilanz der Sparte Gasverteilung zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung in der Tätigkeit Gasverteilung für das Geschäftsjahr 2023 (01.01.-31.12.)
Anlagenspiegel - HGB - Entwicklung des Anlagevermögens 2023 - Sparte Gasverteilung
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LandE GmbH, Wolfsburg-Fallersleben Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LandE GmbH, Wolfsburg-Fallersleben, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LandE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Hannover, den 27. Februar 2024 KPMG AG Beyer, Wirtschaftsprüfer Möller, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 24. April 2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
7 nahegelegene Organisationen
Fallersleber Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Abwasserentsorgung Schladen GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Kläranlagen
Bioerdgas Isenhagen GmbH
Selbe AdresseGaserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern
Oebisfelder Wasser und Abwasser GmbH
Selbe AdresseWassergewinnung mit Fremdbezug zur Verteilung
FEVA Infrastrukturgesellschaft mbH
Selbe AdresseBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Jagd, Fallenstellerei und damit verbundene Tätigkeiten
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen