Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
KONSORTIUM AKTIENGESELLSCHAFT
Tannhäuserweg 44, 89518 Heidenheim an der Brenz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Wilhelm Reich seit 13.2.2020 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KONSORTIUM AKTIENGESELLSCHAFT UnternehmensbeteiligungsgesellschaftMittenwald (vormals: Gersthofen)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013LageberichtKONSORTIUM AG im Jahr 2013:Das Geschäftsjahr 2013 ist für die KONSORTIUM AG im Rahmen der Erwartungen verlaufen. Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 24 T€ erzielt. Das Portfolio der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich verändert. Die Beteiligung an der KK Immobilien Fonds III AG & Co. KG a.A. wurde in einer Höhe von 432.000 € im Jahr 2013 eingegangen. Im Gegenzug wurden die von der KK Immobilien Fonds III AG & Co. KG a.A. ausgegebenen Schuldverschreibungen auf 105.000 € ermäßigt. Das Beteiligungsportfolio der KONSORTIUM AG gliedert sich nun in folgende drei Schwerpunkte: 1. Direktbeteiligungen an nicht notieren Gesellschaften, 2. Wandelanleihen, und 3. Unternehmensanleihen.
Die KONSORTIUM AG ist seit der Neuausrichtung schwerpunktmäßig im Immobilienbereich investiert. Mit der Beteiligung an der Karwendelbahn AG ist noch eine weitere Branche im Portfolio. Im Gesamtportfolio kommt die Karwendelbahn AG auf einen Anteil von 30%. Betrachtet man nur die direkt gehaltenen Aktien, so ist die Aufteilung 53% Immobilien und 47% Touristik.
Gewinn- und Verlustrechnung 1.1.-31.12.13 Im Geschäftsjahr 2013 gab es kaum Änderungen im Portfolio. Die Erträge aus Beteiligungen und die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Jahr 2013 bei 34,0 T€ (Vorjahr 253,5 T€). Das Zinsergebnis stieg von 0,4 T€ in 2012 auf 57 T€. Zinsergebnis (T€):
Die Verwaltungskosten (Personalkosten und Sachkosten) sind im Jahr 2013 auf 60 T€ (Vorjahr 69 T€) gesunken. Dabei stiegen die Personalkosten von 20 T€ auf 25 T€ und die Sachkosten fielen von 49 T€ auf 35 T€. Verwaltungskosten (T€):
Der Jahresüberschuss der KONSORTIUM AG beläuft sich im Geschäftsjahr 2013 auf 24 T€ (Vorjahr 184 T€). Der Bilanzgewinn erhöhte sich dadurch von 313 T€ auf 338 T€. Bilanzpositionen zum 31.12.2013 Der Buchwert der Beteiligungen liegt am Bilanzstichtag bei 2.813 T€ (Vorjahr 2.238 T€). Das Beteiligungsportfolio umfasst zum 31.12.2013 die Beteiligungen an der Karwendelbahn AG, KK Immobilien Fonds I AG & Co. KG a.A., KK Immobilien Fonds II AG & Co. KG a.A. und der KK Immobilien Fonds III AG & Co. KG a.A. (siehe im Einzelnen im Anhang unter F). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 57 T€ (Vorjahr 23 T€) beinhalten Körperschaftsteuerguthaben und -forderungen in Höhe von 29 T€ sowie Forderungen aus dem Verkauf der eigenen Aktien, die im Folgejahr beglichen wurden. Die KONSORTIUM AG verfügt Ende 2013 über flüssige Mittel in Höhe von 19 T€ (Vorjahr 20 T€). Die Bilanzsumme lag am 31.12.2013 bei 4.589 T€ (Vorjahr 4.486 T€). Das Eigenkapital stieg von 4.456 T€ auf 4.508 T€. Die Rückstellungen lagen am Jahresende bei 58 T€ (Vorjahr 18 T€). Die Verbindlichkeiten beliefen sich per 31.12.2013 auf 23 T€ (Vorjahr 12 T€). Bankkredite wurden während des abgelaufenen Geschäftsjahres nicht in Anspruch genommen. Die Eigenkapitalquote lag am 31.12.2013 bei 98,2 Prozent (Vorjahr 99,3 Prozent). Finanzierungsstruktur:
RisikoberichterstattungDie KONSORTIUM AG unterliegt in ihrer Tätigkeit als Unternehmensbeteiligungsgesellschaft vielfältigen Risiken, deren Überwachung oberste Priorität eingeräumt wird. Zur Überwachung der Risiken hat die KONSORTIUM AG ein Risikokontrollsystem gemäß § 91 Abs. 2 AktG eingerichtet. Darin sind die Hauptrisiken definiert und geeignete Maßnahmen zum Risikomanagement festgelegt. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat entsprechend den Anforderungen des Risikoüberwachungssystems der Gesellschaft regelmäßig informiert. Ein wesentliches Risiko ist das Ausfallrisiko von Beteiligungen. Die KONSORTIUM AG hat zur Vermeidung bzw. Minimierung des Ausfallrisikos ein umfassendes Beteiligungs-Controlling-System installiert. Der Vorstand hat im Jahr 2013 das Risikokontrollsystem neu erarbeitet. Als Hauptrisiken aus der Geschäftstätigkeit werden neben den Gewichtungsrisiken insbesondere Zielabweichungen bei Portfoliounternehmen und in der Geschäftsentwicklung der KONSORTIUM AG gesehen. Das neue Controlling-System gewährleistet eine sehr enge und zeitnahe Überwachung der Portfoliounternehmen. Bei den Portfoliogesellschaften erhält der Vorstand monatlich betriebswirtschaftliche Auswertungen, um eine Planabweichung zeitnah zu erkennen. Der Vorstand ist bei allen Portfoliogesellschaften im Vorstand oder im Aufsichtsrat vertreten. Bei Portfoliogesellschaften, in denen der Vorstand der KONSORTIUM AG im Vorstand ist, erhält der Aufsichtsratsvorsitzende der KONSORTIUM AG automatisch ebenfalls die monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, um eine zusätzliche Kontrolle zu gewährleisten. Die Geschäftstätigkeit der KONSORTIUM AG birgt naturgemäß das Risiko hoher Wertberichtigungen, die notwendig werden können, wenn die Geschäftsentwicklung von Beteiligungsunternehmen einen nicht planmäßigen Verlauf nimmt. Im Geschäftsjahr 2013 wurden keine Wertberichtigungen erforderlich. Dennoch kann das Risiko nicht ausgeschlossen werden, bei Planabweichungen Abwertungen vornehmen zu müssen. Dies gilt insbesondere im Bereich der nicht notierten Mittelstandsunternehmen, kann aber auch im Bereich Mezzaninekapital und bei börsennotierten Small Caps (derzeit nicht im Bestand) der Fall sein. Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktGDie VCI Venture Capital und Immobilien AG, Heidenheim, hat im Oktober 2012 die Mehrheitsbeteiligung von der Value-Holdings AG übernommen. Die VCI Venture Capital und Immobilien AG hat ihren Anteil an der KONSORTIUM AG im Dezember 2013 auf unter 40% reduziert. Der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 nach den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, ist die Gesellschaft nicht benachteiligt worden. AusblickDie konjunkturelle Lage hat sich in 2013 vor allem in Deutschland weiter gebessert. Die Aktienindizes konnten erneut deutliche Kursgewinne verbuchen. Der MDAX legte stolze 39% zu, der SDAX folgt mit 29%, beim DAX waren es noch 25%. Die Staatsschuldenkrise hat sich entschärft, obwohl die Staatsverschuldung der europäischen Staaten zugenommen hat. Die Probleme wurden nicht gelöst, die Zentralbanken (allen voran die Fed) druckten und drucken weiterhin Geld durch den Kauf von Anleihen. Auch die europäische Zentralbank hat bekannt gegeben, dass sie zur Deflationsbekämpfung möglicherweise Anleihen erwerben wird. Die Krisenstaaten in Europa sind inzwischen wieder auf den Kapitalmarkt zurückgekehrt. Möglich wurde dies nicht durch eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Situation, sondern durch die Zusage der EZB, notfalls unbegrenzt Anleihen zu erwerben. Aus diesem Hintergrund erscheinen uns Sachwertanlagen weiterhin als sichere Investition. Wir fühlen uns daher mit dem Schwerpunkt in Immobilien weiterhin gut aufgehoben. Daraus sind zwar keine kurzfristigen schnellen Erfolge zu erwarten, dafür ist das Risiko deutlich geringer. Der Vorteil der Immobilien wird sich bei der sich abzeichnenden Geldentwertung zeigen. Die KONSORTIUM AG ist im ersten Halbjahr 2014 eine Beteiligung an der KK Immobilien Fonds IV AG & Co. KG a.A. über 45 T€ eingegangen. Dieser Gesellschaft wurde zusätzlich Liquidität in Form einer Anleihe über 135 T€ zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug wurde die Beteiligung an der KK Immobilien Fonds I reduziert. Die Kostensituation der KONSORTIUM AG hat sich in 2013 ermäßigt. Laufende Erträge werden aus den Zinszahlungen erwirtschaftet. Dividendenerträge sind für 2014 und 2015 aus keinem unserer Portfoliounternehmen zu erwarten, dafür eine Steigerung des Substanzwertes. Die KONSORTIUM AG plant in 2014 und 2015 mit Verwaltungskosten in Höhe von 65 T€. Die Zinserlöse in 2014 werden rund 55 T€ betragen, in 2015 ist mit einem Rückgang auf 51 T€ zu rechnen. Im Geschäftsjahr 2014 wurden bislang Erträge aus dem Verkauf von Beteiligungen in Höhe von 40 T€ erwirtschaftet. Somit ist in 2014 mit einem positiven Jahresergebnis und in 2015 mit einem ausgeglichenen Ergebnis zu rechnen. Die KONSORTIUM AG ist eine Unternehmensbeteiligungsgesellschaft nach dem Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG). Damit ist sie von der Gewerbesteuer und der Vermögenssteuer befreit. Das UBGG gibt der Gesellschaft jedoch enge Auflagen bei der Anlage ihres Vermögens sowie einen hohen bürokratischen Aufwand, der sich auch auf der Kostenseite auswirkt. Die Verwaltung der Gesellschaft hat daher bereits im Jahr 2002 geprüft, den Status als Unternehmensbeteiligungsgesellschaft aufzugeben. Eine Aufgabe kann steuerliche Auswirkungen für die vergangenen Jahre haben. Eine verbindliche Auskunft über die steuerliche Auswirkung hat vor zwölf Jahren zu dem Ergebnis geführt, dass die Aufgabe zur rückwirkenden Zahlung von Gewerbe- und Vermögenssteuer geführt hätte. Der Vorstand hat erneut eine verbindliche Auskunft beim Finanzamt angefordert und inzwischen das Ergebnis erhalten. Das Finanzamt hat uns bestätigt, dass es zutreffend ist, dass bei einem Verzicht auf die Anerkennung als Unternehmensbeteiligungsgesellschaft eine in der Vergangenheit zurückwirkende Festsetzung von Gewerbesteuer und Vermögenssteuer nicht erfolgt. Mit Aufgabe des Status als Unternehmensbeteiligungsgesellschaft entfallen die engen Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften. Die Verwaltung wird der Hauptversammlung daher entsprechende Beschlussvorschläge unterbreiten. Aufgrund dieser Prüfung sind in 2014 bislang Kosten von rund 5 entstanden. Nach erfolgter Aufgabe des Status als Unternehmensbeteiligungsgesellschaft gemäß UBGG ist zukünftig mit geringeren Verwaltungskosten zu rechnen. Die Chancen der KONSORTIUM AG liegen in der Wertsteigerung ihrer Beteiligungen. Bei den Immobiliengesellschaften bestehen stille Reserven in den Immobilien, die gehoben werden können. Die Standorte der Immobilien liegen hauptsächlich im Kreisgebiet Heidenheim. In diesem Bereich sind die Immobilienpreise noch moderat, was bei anhaltend niedrigen Zinsen noch Spielraum nach oben in der Preisentwicklung der Immobilien zulässt. Bei der Karwendelbahn AG gehen wir davon aus, dass deren Vorstände mittlerweile die Kosten im Griff haben. Die Ergebnisentwicklung der Karwendelbahn AG hängt in hohem Maße von der Anzahl der Besucher in den Sommermonaten ab. Die Besucheranzahl im Sommer 2013 war wetterbedingt sehr schlecht. Der Umsatz gegenüber dem Vorjahr sank von 1,5 Millionen Euro auf 1,4 Millionen Euro. In einem Jahr mit geringer Besucheranzahl sollte es der Karwendelbahn AG gelingen, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen, bei einem guten Jahr mit hoher Besucheranzahl in den entscheidenden Monaten ist mit einem deutlich positiven Ergebnis zu rechnen.
Gersthofen, 08.09.2014 KONSORTIUM
AKTIENGESELLSCHAFT
Hans-Jochen Grüninger Vorstand Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2013
Anhang für das Geschäftsjahr 2013KONSORTIUM AG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft A. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine offene Unternehmensbeteiligungsgesellschaft nach § 1a UBGG. Der Abschluss zum 31. Dezember 2013 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB; gemäß § 8 Abs. 1 UBGG (Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften) sind jedoch die für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB geltenden Vorschriften anzuwenden. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten einer Unternehmensbeteiligungsgesellschaft wurde die gesetzlich vorgeschriebene Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 265 Abs. 6 HGB abgeändert. Die erforderlichen Angaben zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind in den Anhang übernommen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDas Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bilanziert und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere Wert angesetzt. Forderungen, Wertpapiere und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt; sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Das aktivierte Körperschaftsteuerguthaben beläuft sich auf 4 TEUR (Vorjahr: 5 TEUR), wovon 3 TEUR (Vorjahr: 4 TEUR) eine Laufzeit von über einem Jahr haben. Das Körperschaftsteuerguthaben wird ratierlich ausgezahlt. Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt zum 31.12.2013 1.932.187,00 EUR und ist eingeteilt in 1.932.187 Stückaktien. Im Geschäftsjahr 2008 hat die KONSORTIUM AG von der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien Gebrauch gemacht. Gemäß der Ermächtigung und durch Beschluss von Vorstand und Aufsichtsrat sind die erworbenen Aktien ausschließlich zur Einziehung bestimmt. Erworben wurden 165.000 eigene Aktien, die im Rahmen der Kapitalherabsetzung zu 16.500 Aktien zusammengelegt wurden. Gemäß § 272 Abs. 1 a HGB werden die eigenen Aktien von dem Posten "Gezeichnetes Kapital" offen abgesetzt. Im Geschäftsjahr 2013 wurden 12.020 eigene Aktien veräußert, somit verbleiben zum 31.12.2013 keine eigenen Aktien im Bestand. Genehmigtes Kapital: Zum 31.12.2013 besteht kein Genehmigtes Kapital. Die Kapitalrücklage beträgt 2.238.337,82 EUR. Die Kapitalrücklage hat sich im Geschäftsjahr 2013 durch den Verkauf eigener Aktien um 15.626,00 EUR erhöht. Für das Geschäftsjahr 2013 ergibt sich folgende Entwicklung des Bilanzgewinns:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen Kosten für Buchhaltung, Abschluss und Prüfung, Personalkosten, Aufbewahrung sowie Aufsichtsratsvergütungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 13.410,46 € (Vorjahr 12.000,00 €) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 9.840,43 € (Vorjahr 0,00 €) haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter a) ordentliche betriebliche Aufwendungen enthalten:
Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beträgt im Jahr 2013 6 TEUR. E. Übersicht Beteiligungen
*) Karwendelbahn AG per 31.10.2012, andere per
31.12.2012
F. Sonstige AngabenVorstand:
Aufsichtsrat:
Die Bezüge des Vorstands betragen 25 T€. Die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betragen 9 T€. Neben dem Vorstand wurden von der Gesellschaft keine weiteren Mitarbeiter beschäftigt.
Gersthofen, 08.09.2014 KONSORTIUM
AKTIENGESELLSCHAFT
Der Vorstand Hans-Jochen Grüninger Geschäftsbericht 2013 Organe der GesellschaftAufsichtsrat
Vorstand
Inhalt Bericht des Aufsichtsrats Übersicht Beteiligungsportfolio Lagebericht Ausblick Bilanz zum 31. Dezember 2011 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 Anhang Bestätigungsvermerk Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat während des Berichtszeitraums die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. In vier Sitzungen sowie zahlreichen Einzelgesprächen hat sich der Aufsichtsrat über die Arbeit des Vorstands und die Geschäftsentwicklung informiert und aktuelle Themen diskutiert. Am 25.10.2013 fand die bilanzfeststellende Sitzung des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss 2012 statt. Weitere Sitzungen fanden am 05.12.2013, 27.03.2013 und 02.01.2013 statt. Schwerpunkte der Besprechungen waren:
Mit Beschluss des Amtsgerichts Augsburg vom 05.11.2012 wurden zu neuen Mitgliedern des Aufsichtsrats die Herren Dr. Karl-Heinz Engels, Wolfgang Reich und Gerhard Proksch bestellt. Auf der ordentlichen Hauptversammlung am 04.12.2013 wurde der Aufsichtsrat neu gewählt, es gab keine personellen Veränderungen. Auf der konstituierenden Sitzung am 05.12.2013 wurden der Vorsitzende und sein Stellvertreter gewählt. Die Risikoüberwachung im Rahmen der Grundsätze des KonTraG wurde regelmäßig beachtet. Tatsachen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können haben sich nicht ergeben. Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht sind von dem Wirtschaftsprüfer VIA GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Nürnberg geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Dem Ergebnis der Prüfung stimmen wir zu. Am 25.10.2013 haben wir den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt. Dieser ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für seine guten Leistungen für die KONSORTIUM AG
Heidenheim, 31.10.2014 gez. Wolfgang E. Reich, Vorsitzender des Aufsichtsrats Beteiligungsportfolio zum 31.12.2013
Die Gesellschaften:Karwendelbahn AG Die Karwendelbahn AG betreibt die Seilbahn von Mittenwald zum Karwendel. Von wesentlicher Bedeutung für die Karwendelbahn ist das Beförderungsgeschäft während der Sommersaison, das rund ¾ der Beförderungsleistung erbringt. Im Winter verfügt die Karwendelbahn mit dem Skigebiet "Dammkar" über die längste Skiabfahrt in Deutschland. Die Dammkarabfahrt wird nicht präpariert, sondern als Skiroute für Tiefschneeanhänger geöffnet. Die Karwendelbahn AG hat im Geschäftsjahr 2011/2012 Umsätze in Höhe von 1,5 Mio. Euro erlöst. Das Eigenkapital wurde im vergangenen Geschäftsjahr durch Ausgabe von 3.350 Aktien zum Ausgabepreis von 70,00 € erhöht. Weitere Infos unter www.karwendelbahn.de KK Immobilien Fonds I AG & Co. KG a.A.Die KK Immobilien Fonds I AG & Co. KG a.A. ist eine Immobiliengesellschaft mit Sitz in Heidenheim an der Brenz. Komplementärin ist die Reich Immobilien AG, eine hundertprozentige Tochter der Klosterbrauerei Königsbronn AG. Die KK Immobilien Fonds I AG & Co. KG a.A. hat per 31.12.2013 folgenden Immobilienbesitz:
Weitere Infos unter www.kk-fonds1.de KK Immobilien Fonds II AG & Co. KG a.A.Die KK Immobilien Fonds II AG & Co. KG a.A. ist eine Immobiliengesellschaft mit Sitz in Heidenheim an der Brenz. Komplementärin ist die Reich Immobilien AG, eine hundertprozentige Tochter der Klosterbrauerei Königsbronn AG Die KK Immobilien Fonds II GA & Co. KG a.A. hat per 31.12.2013 folgenden Immobilienbesitz:
Weitere Infos unter www.kk-fonds2.de KK Immobilien Fonds III AG & Co. KG a.A.Die KK Immobilien Fonds III AG & Co. KG a.A. ist eine Immobiliengesellschaft mit Sitz in Heidenheim an der Brenz. Komplementärin ist die Reich Immobilien AG, eine hundertprozentige Tochter der Klosterbrauerei Königsbronn AG Die KK Immobilien Fonds III AG & Co. KG a.A. ist erst seit 2012 operativ tätig. Sie besitzt eine gewerblich genutzte Immobilie in Heidenheim. Im Geschäftsjahr 2013 hat die KK Immobilien Fonds III eine Kapitalerhöhung durchgeführt, die Aktien wurden größtenteils von der KONSORTIUM AG übernommen. Klosterbrauerei Königsbronn AGDie Klosterbrauerei Königsbronn AG ist eine Immobiliengesellschaft mit Sitz in Heidenheim an der Brenz. Die Klosterbrauerei Königsbronn AG hat ihren Ursprung in der Gründung des Zisterzienserklosters im Jahre 1303. Viele Jahrhunderte brauten die Mönche des Klosters einen edlen Gerstensaft, der besonders in den damaligen Eisenhütten- und Schmelzwerken sehr beliebt war. Mit Auflösung des Klosters ging die Brauerei 1710 in Privatbesitz über. Im April 1904 starb Georg Meier bei einem tragischen Unglücksfall in der Brauerei, worauf Adolf Haible und Fritz Weischedel im Oktober 1904 den ganzen Wirtschaftsbetrieb mit den dazugehörigen Grundstücken von der Witwe kauften und unter einer neuen Firma in der Rechtsform einer OHG zusammenfassten. Am 02.01.2002 erfolgte die Übernahme der Klosterbrauerei Königsbronn OHG mit dem gesamten Wirtschaftsbetrieb durch die zuvor gegründete Klosterbrauerei Königsbronn AG. Das Geschäftsfeld der Klosterbrauerei Königsbronn AG ist die Verwaltung und der Erwerb von Immobilien. Vorzugsweise erwirbt die Klosterbrauerei Königsbronn AG Immobilien aus Zwangsversteigerungsverfahren. Interessant ist auch der Erwerb von Immobilien aus Notverkäufen im Vorfeld von Zwangsversteigerungen. Weitere Infos unter www.kk-aktie.de Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KONSORTIUM AKTIENGESELLSCHAFT Unternehmensbeteiligungsgesellschaft, Gersthofen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Weiterhin haben wir die Einhaltung der Begrenzung der Geschäftstätigkeit nach den Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften geprüft. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) in Deutschland festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften wurden eingehalten.
Nürnberg, 24. September 2014 VIA GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Dipl.-Kfm. Udo Heuberger, Wirtschaftsprüfer |
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