Ilim Timber Europe GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Liche seit 9.7.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ilim Timber Bavaria GmbHLandsberg am LechJahresabschluss zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014der Ilim Timber Bavaria GmbH, Landsberg am Lech1. Geschäftsmodell Die Gesellschaft Ilim Timber Bavaria GmbH, Landsberg am Lech, (im Weiteren auch ITB GmbH) gehört der deutschen Ilim Timber-Gruppe an und betreibt ein Säge- und Hobelwerk. Im September 2013 wurden die Anteile an der ITB GmbH von der bisherigen alleinigen Gesellschafterin, Firma Servis LLC., St. Petersburg/Russland, veräußert. Sie ist seitdem ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Firma Ilim Nordic Timber GmbH & Co. KG, Wismar. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Landsberg am Lech, Franz-Kollmann-Straße 5 und besitzt keine weiteren Betriebsstätten oder Niederlassungen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr und läuft somit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Die ITB GmbH verkauft Schnittholz, Hobelware und Restholzprodukte. Sie ist dabei wie die gesamte Ilim Timber-Gruppe sowohl auf dem jeweiligen Inlands- wie auch auf dem Auslandsmarkt aktiv. Basierend auf dem eingesetzten Wandel der Unternehmenspolitik, sich nicht mehr in Abhängigkeiten von einzelnen Märkten zu begeben, werden kontinuierlich neue Märkte für die Produkte gesucht und hinsichtlich Absatzpotenzial, Preis- und Qualitätsniveau analysiert, um im zweiten Schritt ggf. als neue Absatzmärkte erschlossen zu werden. 2. Geschäfts- und Marktumfeld Nach der überstandenen Finanzkrise in Europa im Jahr 2009 ist die Gesamtwirtschaft in den Folgejahren wieder deutlich gewachsen. Aufgrund der Nachwirkungen der Schuldenkrise im Euroraum kam es in den Jahren 2012 und 2013 zu deutlichen Wachstumsabschwächungen bzw. zu negativen Wachstumsraten. Im Jahr 2014 wurden wieder positive Wachstumsraten erreicht: Das europäische reale Bruttoinlandsprodukt stieg nach Angaben von Eurostat in 2014 um 1,3 % (Vj. 0,1 %), während es in Deutschland mit 1,6 % (Vj. 0,4 %) ein höheres Wachstum gab. Die Inflationsrate verringerte sich 2014 sowohl in der Europäischen Union als auch in Deutschland nun schon das dritte Jahr in Folge: Europäische Union +0,6 % (Vj. +1,5 %), Deutschland +0,8 % (Vj. +1,6 %). Unserer Einschätzung nach werden sich die makroökonomischen Aussichten für das Jahr 2015 bei einem positiven Trend nicht grundlegend ändern. So geht Eurostat in seiner Winterprognose 2015 von folgenden Wachstumsraten des realen Bruttoinlandsproduktes aus: Europäische Union 1,7 %, Deutschland 1,5 %. Für das Jahr 2016 wird mit noch einmal deutlich verbesserten Wachstumsraten gerechnet: Europäische Union 2,1 %, Deutschland 2,0 %. Trotz der üblicherweise in der gesamten Bauwirtschaft, insbesondere im Wohnungsbaumarkt, vorhandenen sehr sensitiven Reaktion auf ökonomische Unsicherheiten, gelang es der mitteleuropäischen Holzindustrie im Jahr 2014, die im Vorjahr eingesetzte deutliche Erholung hinsichtlich der produzierten Mengen zu bestätigen. Die Absatzpreise gerieten jedoch ab dem 2. Quartal unter Druck. Die Baukonjunktur in Europa zeigte sich dabei in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Insbesondere in den traditionell wichtigen südeuropäischen Absatzmärkten (z.B. Spanien, Italien) aber auch in Irland, Griechenland und Portugal herrschte eine weiter katastrophal schwache Baukonjunktur mit in der Folge geringerer Nachfrage nach Schnitt- und Bauholz. Dagegen kam es getrieben durch das geringe Zinsniveau im mitteleuropäischen Wohnungsbau zu einem deutlichen Aufschwung, welcher in 2015 weiter voranschreiten wird. Unter anderem in Frankreich, Österreich, Belgien und Polen ist die Wohnungsbauintensität sogar noch deutlich höher als in Deutschland. Weltweit weisen die wichtigen Regionen jedoch weiter eine anhaltende Wachstumsphase der Baubranche mit stabiler Nachfrage auf, wenn sich auch beispielsweise in China Abschwächungstendenzen zeigen. Auch der weltgrößte Schnittholzmarkt in den USA hat sich nach der Immobilienkrise weiter stabilisiert, so konnten im 2. Halbjahr 2014 die Lieferungen dorthin wieder aufgenommen werden. Hier wird auch für die nächsten zwei bis drei Jahre noch ein deutliches Wachstum unterstellt. Dies macht diese Märkte derzeit wieder attraktiv für alle größeren Schnittholzhersteller. Im Nahen Osten und Nordafrika war die Nachfrage von großen Schwankungen aufgrund von politischen Unsicherheiten geprägt, ist aber insgesamt gestiegen. Die Rundholzversorgung der deutschen und mitteleuropäischen Sägewerksindustrie war im 1. Halbjahr 2014 deutlich verbessert. Dadurch wurde die vorhandenen Überkapazitäten wesentlich besser ausgenutzt und die Schnittholzproduktion entsprechend erhöht. Dies führte zu einem erhöhten Angebot auf dem Schnittholzmarkt, woraufhin die Verkaufspreise unter Druck gerieten. Die bereits im Jahr 2010 begonnene Marktbereinigung durch den starken Verdrängungswettbewerb führte im Verlauf der Jahre 2010-2013 zu Betriebsschließungen bzw. Produktionsrücknahmen im Umfang einer jährlichen Produktionskapazität von über 2,5 Mio. Festmetern. Wie sich jedoch bereits seit Jahresbeginn 2014 zeigte, konnte die deutsche Ilim-Gruppe diesen Trend auch zum eigenen Vorteil nutzen. Es gelang, die Produktion gegenüber dem Vorjahr in allen Bereichen deutlich zu steigern. Ein Hauptgrund dafür ist die Sicherung eines großen Anteils des Rundholzbedarfs durch einen Langfristvertrag. Im Wesentlichen kann festgestellt werden, dass sich das Marktumfeld für die gesamte Sägewerksindustrie in 2014 etwas schwächer zeigte, nachdem es 2013 zu einer deutlichen Erholung gekommen war. Dies birgt Zukunftschancen, die die ITB GmbH bereits im ersten Quartal 2015 erneut nutzen konnte. Vorhersagen über die zukünftige Entwicklung der nächsten Geschäftsjahre sind mit Unsicherheit verbunden. Für das Gesamtjahr 2015 wird ein moderates Umsatzwachstum des Bauhauptgewerbes in Deutschland von etwa 2 % erwartet. Längerfristig, d.h. in drei bis fünf Jahren, kann wieder von höheren Absatzmengen durch steigende Nachfrage in den angestammten Kernmärkten (Italien, Spanien, China und nicht zuletzt USA) ausgegangen werden. In der Summe wird für das Säge- und Hobelwerk in Landsberg im Jahr 2015 basierend insbesondere auf einer Erhöhung der Produktionsmengen ein deutliches Umsatzwachstum von 14,8 % erwartet. In diesem Planungs-Szenario wurde noch keine Belebung des US-amerikanischen Marktes unterstellt. Sollte dieser wieder seine weltweite Führungsposition einnehmen, können unsere Annahmen übertroffen werden. 3. Wirtschaftsbericht 3.1 Produktion Der Einschnitt im Säge- und Hobelwerk Landsberg konnte im Geschäftsjahr 2014 auf 934.729 fm (Vj. 773.835 fm) gesteigert werden. Dies bedeutet eine Überbietung des Planansatzes von 930.076 fm (siehe Prognosebericht im Vorjahreslagebericht) um 0,5 %-Punkte und gleichzeitig eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um +20,8 %. Die Schnittholzproduktion der ITB GmbH konnte dementsprechend im Berichtszeitraum auf 537.261 cbm (Vj. 448.798 cbm) gesteigert werden, was einer Erhöhung um 19,7 % entspricht. 3.2 Umsatz- und Ertragsentwicklung Im Lagebericht des Vorjahres wurde für 2014 ein moderates Umsatzwachstum des Säge- und Hobelwerkes Landsberg von +28,1 % (EUR 101,0 Mio. in 2013 auf EUR 129,4 Mio. in 2014) prognostiziert. Tatsächlich realisiert wurden in 2014 demgegenüber Umsätze in Höhe von EUR 120,5 Mio., dies entspricht einer Steigerung von +19,3 %. Ursächlich dafür ist zum einen die Erhöhung der Produktionsmengen und daraus folgend eine höhere Verkaufsmenge von 434.054 cbm in 2013 auf 514.007 cbm in 2014 (+79.953 cbm entspricht +18,4%). Demgegenüber sind im Geschäftsjahr 2014 entgegen den Annahmen die durchschnittlichen Schnittholzpreise um 0,6 % und Restholzerlöse pro Festmeter Einschnitt um 2,3 % gefallen. Geplant waren Preissteigerungsraten von +3,2 % für Schnittholz und +6,5 % für Restholz. Der Rohgewinn (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung und abzüglich Materialaufwand) ist im Saldo der gegenläufigen Mengen- und Preiseffekte um TEUR 127 auf TEUR 31.278 gefallen. Die Rohgewinnmarge sank von 31,1 % im Vorjahr auf 26,0 % im aktuellen Geschäftsjahr. Ursächlich für diese Entwicklung waren neben den oben beschriebenen Preiseffekten auch deutlich höhere durchschnittliche Beschaffungskosten für Rundholz. 3.3 Entwicklung ausgewählter Aufwandspositionen Der Materialaufwand ohne Aufwendungen für bezogene Leistungen lag im Geschäftsjahr 2014 bei TEUR 88.058 (Vj. TEUR 69.845). Der durchschnittliche Materialaufwand pro Festmeter Rundholz ist gegenüber dem Geschäftsjahr 2013 um 4,5 % gestiegen. Der Personalaufwand ist auf TEUR 9.645 (Vj. TEUR 9.196) gestiegen. Davon entfielen TEUR 3.783 (Vj. TEUR 3.587) auf die Position Gehälter, TEUR 5.559 (Vj. TEUR 4.952) auf die Position Löhne und TEUR 303 (Vj. TEUR 657) auf sonstige Personalnebenkosten. Zum Stichtag 31. Dezember 2014 beschäftigte die ITB GmbH insgesamt 218 Mitarbeiter (Vj. 207 Mitarbeiter), davon 156 gewerbliche Arbeitnehmer (Vj. 143), 50 Angestellte (Vj. 53) und 12 Auszubildende (Vj. 11). Der sonstige betriebliche Aufwand beträgt im Berichtszeitraum TEUR 16.095 (Vj. TEUR 16.062). Die wesentlichen Posten im Geschäftsjahr sind Ausgangsfrachten Schnitt- und Restholz (TEUR 5.451, Vj. TEUR 3.840), Verpackungskosten (TEUR 711, Vj. TEUR 365), Strom-, Wasser- und Entsorgungskosten (TEUR 1.828, Vj. TEUR 2.729), betriebliche Transportmittel (TEUR 1.291, Vj. TEUR 1.687), Instandhaltung (TEUR 1.306, Vj. TEUR 1.155), Managementumlage Headquarter (TEUR 1.082, Vj. TEUR 862) und Lizenzgebühren (TEUR 1, Vj. TEUR 1.709). Das Netto-Zinsergebnis beläuft sich auf TEUR -3.292 (Vj. TEUR -3.812) und enthält Zinsaufwand im Verbund in Höhe von TEUR 393 (Vj. TEUR 1.439) und Zinserträge im Verbund von TEUR 336 (Vj. TEUR 128). 3.4 Geschäftsergebnis Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2014 beläuft sich auf TEUR -1.714 (Vj. TEUR -908). Im Prognosebericht des Vorjahres wurde für 2014 mit einem EBITDA des Säge und Hobelwerkes in Landsberg von +14,9 Mio. Euro gerechnet. Erreicht wurde ein EBITDA von +7,8 Mio. Euro. 3.5 Finanz- und Vermögenslage Um die Finanzierung der Wachstumsstrategie der deutschen Ilim-Gruppe weiter langfristig gesellschafterunabhängig zu gestalten, wurde im Geschäftsjahr 2014 die bestehende Rahmenkreditvereinbarung mit der Amsterdam Trade Bank N.V. auf ein Volumen von insgesamt EUR 35 Mio. für die gesamte deutsche Ilim Timber-Gruppe erhöht, davon stehen EUR 33 Mio. der ITB GmbH zu. Die Inanspruchnahme dieses Darlehens durch die ITB GmbH beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 24.000 (Vj. TEUR 25.260). Dieses Darlehen wurde zum Stichtag außerdem durch die Muttergesellschaft Ilim Nordic Timber GmbH & Co. KG im Umfang von TEUR 4.409 (Vj. TEUR 562) in Anspruch genommen. Im vorherigen Geschäftsjahr wurden Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen durch langfristige Kredite bei der Sberbank of Russia, zum Stichtag valutierend in Höhe von TEUR 15.856 (Vj. TEUR 17.304) abgelöst. Des Weiteren wurde die Finanzierung der Gesellschaft zum Stichtag durch Bürgschaften renommierter deutscher Finanzinstitute über insgesamt TEUR 8.985 (Vj. TEUR 8.414) ergänzt. Die Geschäftsleitung ist der Auffassung, dass die Finanzierung der ITB GmbH durch die langfristigen Darlehen der Sberbank of Russia und der Ilim Timber Europe S.A., die gewährten Bürgschaftslinien und die Rahmenkreditvereinbarung mit der Amsterdam Trade Bank N.V. langfristig gesichert ist. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.965 von TEUR 4.758 auf TEUR 8.723 erhöht. Grund dafür sind höhere Lagerbestände an Rundholz in Rinde. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen ist im Wesentlichen wie im Vorjahr auf die weitere Zuführung zur Rückstellung für eine mögliche Rückzahlung von Fördermitteln an das Eisenbahnbundesamt wegen Nichteinhaltung von vergebenen Transportmengen zurückzuführen. Der Rückgang des Anlagevermögens ist wie im Vorjahr im Wesentlichen auf planmäßige Abschreibungen zurückzuführen. Das Umlaufvermögen der ITB GmbH beträgt zum Stichtag TEUR 32.463 und liegt damit um TEUR 1.108 über dem Vorjahreswert von TEUR 31.355, wobei es insbesondere zu einer Erhöhung der Rund- und Schnittholzbestände gekommen ist. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben einer effizienten und gut geführten Organisation haben die nachfolgend dargestellten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren entscheidenden Anteil an dem nachhaltigen Unternehmenserfolg. Qualifikation der Mitarbeiter: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein wesentlicher Teil des Kapitals. Ihre Identifikation mit dem Unternehmen und ihr Engagement für dessen Ziele leisten den entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg. Eine finanzielle Anerkennung von individueller Leistung durch moderne Prämienmodelle ist uns ebenso wichtig wie die Honorierung der Gesamtleistung der Belegschaft. Daneben werden Potenziale der Mitarbeiter unter anderem durch ein hohes Maß an Eigenverantwortung gefordert und gefördert. Aufgrund der hohen Qualifikation der Mitarbeiter kann der überwiegende Teil der vakanten Führungspositionen aus den eigenen Reihen besetzt und damit das vorhandene Know-how im Unternehmen gesichert und weiter ausgebaut werden. Um eine regelmäßige und systematische Schulung der Mitarbeiter zu gewährleisten, wurde im Geschäftsjahr 2014 das Projekt ISI (Interne Schulung Ilim Timber) gestartet. Qualität der Produkte: Um die Qualität unserer Schnitt- und Restholzprodukte kundenindividuell zu gewährleisten, haben wir in ein effizientes Qualitätsmanagementsystem investiert. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 zertifiziert. Kenntnis der Märkte: Ein weiterer entscheidender Erfolgsfaktor für die nachhaltige Entwicklung war und ist in zunehmendem Maße der enge Kontakt zu Kunden sowie ein fundiertes Wissen über die internationalen Märkte. In diesem Bewusstsein fokussieren wir unsere Anstrengungen auf ein strategischen Business Development in konzernweiter Zusammenarbeit mit unseren Kollegen in Russland und in den USA. Unsere Leistungsfähigkeit zeigt sich nicht nur in wirtschaftlichen Kennziffern, sondern auch in der Nachhaltigkeit unseres Handelns. Nachhaltigkeit: Wir entwickeln effiziente Lösungen, die Ressourcen, Umwelt und Klima schonen. Besonders wichtig ist uns dabei, dass wir nur Rohstoffe aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung verarbeiten. Zur Deckung unseres Wärmeenergiebedarfs verwenden wir keine fossilen Rohstoffquellen sondern ausschließlich die als Abfallprodukt zur Verfügung stehende Rinde. Um unseren Elektroenergieverbrauch effizienter zu gestalten, haben wir uns entschlossen, unser Energiemanagement nach ISO 50001 zertifizieren zu lassen. Wir erhoffen uns davon neben den finanziellen Ersparnissen eine Minderung des durch unser Werk verursachten direkten und indirekten CO2-Ausstoßes. 5. Nachtragsbericht Der Start in das neue Geschäftsjahr 2015 ist bis heute von einer etwa konstanten Nachfrage auf dem außereuropäischen Schnittholzmarkt und damit einhergehend von auskömmlichen Verkaufspreisen im globalen Export gekennzeichnet. Die Nachfrage im Inland und auf dem EU-Markt entwickelt sich dabei eher mäßig. Der aktuelle Rundholz-Einkaufspreis scheint sich im ersten Quartal 2015 trotz eines im Vergleich zum Vorjahr wieder knapperen Angebotes bei etwas über 95 EUR/Festmeter zu stabilisieren. Für das erste Quartal 2015 zeichnet sich ein schlechteres Ergebnis ab, da die Preisannahmen sowohl im Rund- als auch im Schnittholzbereich nicht erreicht werden konnten. Die Produktion liegt demgegenüber sogar leicht über den Planwerten. Insgesamt konnten die Unternehmen der Ilim Timber Deutschland-Gruppe aber vom positiven Trend auf den Schnittholzmärkten profitieren und ihre Marktposition festigen. 6. Chancen- und Risikobericht Die Chancen- und Risikopolitik der ITB GmbH ist darauf ausgerichtet, Chancen zu nutzen, wenn die damit einhergehenden Risiken im Sinne des Fortbestandes und der Fortentwicklung des Unternehmens vertretbar erscheinen. Auch wenn die Märkte in den Jahren 2008-2010 auf breiter Front eingebrochen sind, nimmt der Bedarf an Schnittholz auf dem Weltmarkt seitdem grundsätzlich zu. Im Geschäftsjahr 2013 war im Vergleich zu den letzten beiden Geschäftsjahren davor, eine weitere Stabilisierung zu verzeichnen. Die Märkte stagnierten mit z. T. geringen Steigerungen. Holz als nachwachsender Rohstoff und als CO2-Speicher ist zu einem Rohstoff der Zukunft geworden. Sein Stellenwert im Bauwesen und der energetischen Wirtschaft steigt stetig, insbesondere aufgrund der in Deutschland ausgerufenen Politik der Energiewende und der Bekämpfung des Klimawandels. Das Kontroll- und Risikomanagement der Ilim-Unternehmensgruppe wurde trotzdem kontinuierlich weiterentwickelt. Dazu wurde ein Risikoatlas erarbeitet, welcher die wesentlichen Risiken benennt und quantifiziert. Die Geschäftsführung ist sich bewusst, dass die Risiken der aktuellen Marktlage mit den Marktunsicherheiten auf der Beschaffungs- sowie Absatzseite hinsichtlich verfügbarer Einkaufs- und Absatzmengen und der Preisentwicklung nach wie vor rasche Entscheidungen über schnelle Kapazitätsanpassungen und eine genaue Steuerung der verfügbaren Ressourcen notwendig machen. Das Delkredere-/Ausfall- und das Transportrisiko sowie alle anderen Risiken liegen bei der ITB GmbH. Entsprechende Versicherungen sind abgeschlossen worden bzw. durch das Kontrollsystem werden die Risiken beobachtet und begrenzt. Das Währungskursrisiko im Ein- und Verkauf kann über entsprechende Devisensicherungsgeschäfte abgesichert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kamen bei der ITB GmbH keine Währungssicherungsgeschäfte zum Einsatz, da der überwiegende Teil der Geschäfte in Euro abgewickelt wird und der Zeitraum vom Geschäftsabschluss bis zur Lieferung und zum Zeitpunkt des Zahlungseingangs überschaubar ist. Das Delkredere-/Ausfallrisiko wurde und wird über eine Warenkreditversicherung größtenteils abgesichert. Für zweifelhafte Forderungen wurden ausreichende Wertberichtigungen gebildet. Im Rahmen unseres Chancenmanagements werten wir Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie Umweltszenarien aus und befassen uns mit der Ausrichtung unseres Produktportfolios, den Kostentreibern sowie den kritischen Erfolgsfaktoren unserer Branche. Daraus werden konkrete Marktchancen abgeleitet, die die Geschäftsführung im Rahmen der Geschäftsplanung und der Zielvereinbarungen mit dem operativen Management abstimmt. Unsere Geschäftsperspektiven basieren auf der Erwartung, dass die künftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unserer Darstellung im Kapitel Geschäfts- und Marktumfeld entsprechen. Sollte sich die Weltwirtschaft nachhaltiger erholen als dargestellt. Könnten unsere Umsätze und Ergebnisse unseren aktuellen Ausblick und die mittelfristigen Perspektiven übertreffen. 7. Prognosebericht Nach der erfolgreichen Integration der Gesellschaft in die Ilim-Gruppe plant Ilim Timber, zum einen die Marktposition in Deutschland zu halten und zum anderen die Aktivitäten auf den westeuropäischen Märkten weiter nachhaltig zu stabilisieren. Der globale Export wird forciert. Aufgrund seiner geographischen Lage konzentriert sich das Werk in Landsberg am Lech innerhalb der Ilim Timber Gruppe dennoch hauptsächlich auf den Inlandsmarkt und den Export in das angrenzende europäische Ausland. Für das Jahr 2015 wird mit einer verbesserten Rundholzversorgung gerechnet. Die Geschäftsleitung geht darum für das Geschäftsjahr 2015 von einem Rundholzeinschnitt am Standort Landsberg von 1.024.816 fm aus. Die Prognose für 2014 im vorherigen Lagebericht betrug 930.076 fm. Dies bedeutet gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 eine Steigerung um 9,6 %, die sich positiv auf alle daraus resultierenden Kennzahlen und deren Entwicklung auswirkt: So beträgt der Planumsatz 2015 für das Säge- und Hobelwerk in Landsberg EUR 137,3 Mio. (GJ 2014: EUR 120,5 Mio.). Die Prognose für 2014 im vorherigen Lagebericht betrug EUR 129,4 Mio. und wurde aufgrund geringerer Verkaufspreise nicht ganz erreicht. Beim EBITDA wird mit einem Ergebnis von 14,2 Mio. Euro (GJ 2014: 7,8 Mio. Euro) gerechnet. Auch beim EBITDA war die Prognose für 2014 im vorherigen Lagebericht mit EUR 14,9 Mio. zu hoch. Die Planung für 2015 geht hier von einer deutlichen Verbesserung aus, wobei eine weitere Belebung des US-amerikanischen Marktes noch nicht berücksichtigt ist - ein Anziehen würde positive Effekte für alle Kennzahlen zur Folge haben. Für die Folgejahre erwartet die Geschäftsleitung ein kontinuierliches Wachstum von Produktion, Umsatz und Ergebnis.
Landsberg am Lech, den 30. März 2015 Carsten Doehring, Geschäftsführer Ilim Timber Bavaria GmbH, Landsberg am Lech Bilanz zum 31.12.2014Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Rechnungslegung Der Jahresabschluss der Ilim Timber Bavaria GmbH, Landsberg am Lech, (im Folgenden auch ITB GmbH) wurde nach den Vorschriften zur Rechnungslegung im Dritten Buch des Handelsgesetzbuches (§§ 242 - 288 HGB) und den allgemeinen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung erstellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht der Vorjahresgliederung. Die Gesellschaft wendet für die Gliederung ihrer Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren an. Die in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang anzubringenden "davon-Vermerke" werden nicht in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern im Anhang dargestellt. Die ITB GmbH ist nach den Kriterien für Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Bei den Bewertungen ist die Fortführung der Unternehmenstätigkeit unterstellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände werden nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bestände an Rohstoffen sowie an Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, wobei diese neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie eindeutig der Produktion zurechenbare Gemeinkosten enthalten. Ferner wird ein Werthaltigkeitstest/Niederstwerttest für die so ermittelten Herstellungskosten durchgeführt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen ggf. Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bewertet. Erkennbare Risiken werden ausreichend durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf steuerliche Verlustvorträge gebildet, soweit dies nach § 274 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. Satz 4 HGB zulässig ist. Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt zu dem am Entstehungstag maßgeblichen Devisenkassamittelkurs bzw. zum niedrigeren Stichtagskurs bei Forderungen oder höheren Stichtagskurs bei Verbindlichkeiten, sofern es sich um langfristige Posten handelt. Im Falle von kurzfristigen Fremdwährungsposten erfolgt die jeweilige Umrechnung immer zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel unter Angabe der Abschreibungen, Zugänge und Abgänge nachvollziehbar. Finanzanlagen Die Finanzanlagen enthalten eine 100%ige Beteiligung an der INT Geschäftsführungs-GmbH, Wismar, der Komplementärin der Ilim Nordic Timber GmbH & Co. KG, Wismar. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25, das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2014 TEUR 31 (Vj. TEUR 30) und das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2014 beträgt TEUR 2 (Vj. TEUR 0). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von TEUR 315 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vj. TEUR 2.957). Davon betreffen die Gesellschafterin TEUR 103 (Vj. TEUR 1.505). Alle übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind sonstige Forderungen. Davon betreffen TEUR 1.034 (Vj. TEUR 0) die Gesellschafterin. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für eine mögliche Rückzahlung von Fördermitteln an das Eisenbahnbundesamt sowie für Bonuszahlungen, für ausstehenden Urlaub, Abschluss- und Prüfungskosten und Berufsgenossenschaft. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch erstrangige Abtretung der Fertigwaren-Lagerbestände, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie durch Verpfändung aller Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens und Belastungen auf Grundstücke abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit TEUR 2 (Vj. TEUR 27) aus Lieferungen und Leistungen und betreffen mit TEUR 2 (Vj. TEUR 19) die Gesellschafterin. Alle übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr sonstige Verbindlichkeiten und betragen TEUR 18.488 (Vj. 23.718), davon gegenüber der Gesellschafterin TEUR 0 (Vj. TEUR 2.616). Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 98 (Vj. TEUR 95) die Lohn- und Kirchensteuer. Der Verbindlichkeitsspiegel mit Angabe der Restlaufzeiten kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:
Latente Steuern Es wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 737 (Vj. TEUR 469) auf körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge, für die sich eine Nutzung innerhalb der nächsten fünf Jahre entsprechend der Mittelfristplanung ergibt, gebildet. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 15,825 % für die Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag und in Höhe von 11,9 % für die Gewerbesteuer. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren in Höhe von TEUR 268 aus latentem Steuerertrag (im Vj. in Höhe von TEUR 625 aus latentem Steueraufwand). Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Zukünftige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingvertragen betragen TEUR 164. Für den gemeinsamen mit der Ilim Nordic Timber GmbH & Co. KG, Wismar, und der Ilim Timber Europe S.A., Genf/Schweiz, bestehenden langfristigen Kreditrahmen von TEUR 58.500 haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch. Zum Stichtag wurde diese Kreditlinie mit TEUR 51.246 (davon TEUR 15.856 durch Ilim Timber Bavaria GmbH und TEUR 35.390 durch die Ilim Nordic Timber GmbH & Co. KG) in Anspruch genommen. Für die gemeinsam mit der Ilim Nordic Timber GmbH & Co. KG, Wismar, und der HWN Holz Werke Nord GmbH, Wismar, bestehende revolvierende Kreditlinie über TEUR 31.000 bei der Amsterdam Trade Bank N. V., Amsterdam/ Niederlande, hat die Gesellschaft die gesamtschuldnerische Haftung übernommen. Zum Stichtag wurde diese Kreditlinie mit TEUR 24.000 durch die Ilim Timber Bavaria GmbH und TEUR 3.000 durch die Ilim Nordic Timber GmbH & Co. KG in Anspruch genommen. Auf Basis der finanziellen Situation der genannten Unternehmen ist mit keiner Inanspruchnahme zu rechnen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Beim Verkauf von Schnitt- und Restholz und bereinigt um Innenumsätze entfallen davon TEUR 77.591 (Vj. TEUR 68.858) auf Inlandsverkäufe und TEUR 40.927 (Vj. TEUR 30.871) auf Auslandsverkäufe. Der Exportanteil liegt somit bei rund 34 % (Vj. 31 %). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 63, davon unrealisiert TEUR 0 (Vj. TEUR 3, davon unrealisiert TEUR 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Verluste aus Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 9 (Vj. TEUR 39). Zum Stichtag sind unrealisierte Kursverluste in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 43) vorhanden. Zinserträge/Zinsaufwendungen Die Zinserträge betreffen mit TEUR 336 (Vj. TEUR 128) verbundene Unternehmen. Die Zinsaufwendungen betreffen mit TEUR 393 (Vorjahr: TEUR 1.439) verbundene Unternehmen. Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen des Jahres 2014 beinhalten eine Erhöhung der Rückstellung für eine mögliche Rückzahlung von Fördermitteln an das Eisenbahnbundesamt in Höhe von TEUR 600 (Vj. TEUR 700). SONSTIGE ANGABEN Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB (Ausschüttungssperre) Zum Abschlussstichtag bestehen gemäß § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrte Beträge von TEUR 737, die aus der Aktivierung von latenten Steuern resultieren. Geschäftsführung Die Geschäftsführung der ITB GmbH besteht mit Eintragung vom 26. August 2010 aus dem allein zeichnungsberechtigten Geschäftsführer Carsten Doehring, Landsberg am Lech. Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers der Gesellschaft wird unter Hinweis auf die Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter ohne Auszubildende beträgt im Durchschnitt des Geschäftsjahres 203 (Vorjahr: 189). Abschlussprüferhonorar Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 28. Konzernverhältnisse Die ITB GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Ilim Nordic Timber GmbH & Co. KG mit Sitz in Wismar. Ein Konzernabschluss für diese Gesellschaft wird aufgestellt und in Deutschland veröffentlicht (www.unternehmensregister.de). Ein Konzernabschluss für den größeren Unternehmenskreis wird von der Ilim Timber Continental S.A., Genf/Schweiz, aufgestellt. Dieser Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht.
Landsberg am Lech, den 30. März 2015 Carsten Doehring, Geschäftsführer Ilim Timber Bavaria GmbH, Landsberg am Lech Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ilim Timber Bavaria GmbH, Landsberg am Lech, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Ilim Timber Bavaria GmbH, Landsberg am Lech, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 30. März 2015 Deloitte
& Touche GmbH
gez. Kritzer, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Fedotova, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde am 8. Juni 2015 festgestellt. |
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