Oberpfälzer Projektentwicklung GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Werner Ettl seit 20.8.2024 | Prokura |
Viktoria Dankerl seit 6.11.2018 | Geschäftsführer |
Johannes Fischer seit 29.5.2008 | Geschäftsführer |
Werner Decker seit 26.7.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Michael Dankerl Bau GmbHWillmeringJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023WIRTSCHAFTSBERICHT Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Der Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 markierte einen Wendepunkt in der bislang florierenden deutschen Baukonjunktur. Den enormen Anstieg der Energiepreise, Sanktionen gegen Russland und Produktionsausfälle in der Ukraine hätte die deutsche Bauwirtschaft vielleicht - wie vorher die Coronakrise - meistern können, jedoch nicht noch zusätzlich den Wegfall stabiler politischer Rahmenbedingungen, die den Bauboom über Jahre hinweg gestützt hatten. Vor allem können hier • das sprunghafte Anziehen der Bauzinsen ab April 2022 von 1 % auf 4 %, • stetig steigende Material- und Energiepreise (durch das politische Vorantreiben der Klimawende), • eingeengte finanzielle Spielräume privater Bauherren durch eine hohe Inflation und gestiegene Lebenshaltungskosten, • die schleppende Genehmigung laufender Bauvorhaben, • die restriktive Finanzierungspolitik der Banken bezüglich Baufinanzierungen, • als auch sich ständig und unplanmäßig ändernde Förderrichtlinien im Gebäudebereich inklusive dem Stopp gerade erst neu aufgelegter Fördermittel, sowie der fast vollständige Wegfall der Neubauförderung, genannt werden. Dies alles hat dem Hochbau, insbesondere dem Wohnungs- und Einfamilienhausbau massiv geschadet und zu einem Großteil zum Umsatzrückgang in der Bauwirtschaft beigetragen. Die Einkaufspreise für Baumaterial verharren hingegen weiterhin auf historisch hohem Niveau, was auch die Preise für Bauleistungen auf hohem Niveau hält. Aufgrund unseres breiten Leistungsspektrums, welches sich im Bereich Hochbau vor allem auf den Wirtschaftsbau einschließlich Um- und Anbauten bzw. Bauen im Bestand spezialisiert hat, als auch unsere eigenen Projektentwicklungen, konnten wir diese allgemeine Krise am Bau bestmöglich meistern und gehen auch weiterhin von einer positiven Firmenentwicklung aus. Bauleistung: Der Auftragseingang startete im Frühjahr schleppend und war geprägt von einem zusehens schärfer werdenden Wettbewerb. Lieferschwierigkeiten gab es kaum noch. Die Materialpreise bewegten sich zwar auf hohem Niveau, schwankten aber nicht mehr so stark. Auf hohem Niveau stabil waren auch die Energiepreise, obwohl auf dem Energiemarkt bereits wieder zu geringeren Preisen gehandelt wurde. Die geplante Gesamtleistung des Vorjahres konnte unter diesen Voraussetzungen leider nicht ganz erreicht werden. Das Geschäftsjahr 2023 schließt für die Michael Dankerl Bau GmbH mit einer Gesamtleistung von 35,5 Mio. €. Der Hauptanteil unserer Umsatzrealisierung liegt weiterhin schwerpunktmäßig auf dem schlüsselfertigen Gewerbebau. Die Bauhauptgewerke werden mit dem eigenen, umfassend qualifizierten Personal, als auch im Ausbaubereich mit ausgewählten, überwiegend langjährigen, Nachunternehmern als Partnerfirmen ausgeführt. Die geplante Bauleistung für 2024 wird sich voraussichtlich wieder auf einem ähnlich niedrigerem Wert bewegen und erst 2025, allein durch die Umsetzung eigener genehmigter und finanzierter Projektentwicklungen zum Berichtszeitpunkt, wieder ansteigen. Der Jahresüberschuss 2023 lag bei € 661.158,69 gegenüber € 936.882,62 im Vorjahr. Die Bilanzsumme der Michael Dankerl Bau GmbH lag zum 31. Dezember 2023 mit € 17.181.304,15 um -6,37% unter dem Vergleichswert des Vorjahres (€ 18.350.133,78). Das Eigenkapital der Michael Dankerl Bau GmbH betrug zum 31. Dezember 2023 € 9.792.317,16. Auftragsbestand: Der Auftragsbestand liegt zum 31. Dezember 2023 mit rund € 26,0 Mio. etwas unter den Vorjahreswerten, konnte im Laufe 2024 aber durch verstärkte Akquisitionsbemühungen, Teilnahme an Ausschreibungen, als auch verzögert erteilte Baugenehmigungen wieder kompensiert werden. Entscheidend ist hier aber auch, dass wir erfreulicherweise eine Vielzahl von Stammkunden vorweisen können, deren Investitionsfreude sowohl 2023, als auch 2024 weiter, wenn auch etwas zögerlicher, anhält. Aktuell zum Berichtszeitpunkt November 2024 liegt mit rund 25,0 Mio. € bereits ein sehr positiver Auftragsbestand für 2025 vor. Das Bauhauptgewerbe startet somit zurückhaltend optimistisch in das kommende Geschäftsjahr. Zusätzlich wird die Bauleistung weiterhin durch den erfolgreich aufgebauten Bereich eigener Projektentwicklungen gestärkt, ausgebaut und gesteuert. Erfreulich hier ist, dass der Michael Dankerl Bau GmbH durch Ihren guten Ruf immer mehr Grundstücke für Entwicklungen von Wohn- und Gesundheitszentren, Seniorenimmobilien oder Lebensmitteleinzelhandel angeboten werden. Investitionen: Die im abgelaufenen Jahr getätigten Investitionen lagen erneut über dem Niveau der Vorjahre und beinhalteten erforderliche Ersatz- als auch Erweiterungsinvestitionen. Der Neubau eines modernen Lagerbereiches inklusive PV-Anlage zur fast ganzjährig autarken Stromversorgung und zusätzlichen Einspeisung, als auch der Neubau eines eigenen Hackschnitzelheizhauses zur Wärmeversorgung des Stammsitzes wird 2024 durch die Besitzfirma abgeschlossen und durch die Michael Dankerl Bau GmbH genutzt werden. In diesem Sinne kommen wir nicht nur dem Umweltgedanken und der Nachhaltigkeit nach, sondern können zukünftig auch mit stabilen Fixkosten im Energiebereich für den Hauptsitz unseres Unternehmens (Verwaltung, Werkstatt, Lager) planen. Finanzierung: Neue Darlehensmittel wurden nur kurzfristig während der Winterperiode beziehungsweise für Projektfinanzierungen in der eigenen Projektentwicklung aufgenommen. Die Finanzierung der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erfolgte ansonsten ganzjährig aus dem Cash-Flow. Die bestehenden Kontokorrentlinien waren ausreichend. Die Liquiditätslage war im Berichtsjahr als gut zu bewerten, so dass wir auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen können. Personal: Die Unternehmensleitung hat wiederholt festgestellt, dass die gute Wettbewerbsposition der Michael Dankerl Bau GmbH in erster Linie auf die hervorragend ausgebildeten, engagierten und aktuell geschulten Mitarbeiter zurück zu führen ist. Das Bewusstsein für Leistung, Qualität und Kosten bei allen Mitarbeitern ist Voraussetzung für das Erreichen der Unternehmensziele. Um dem steigenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken, bilden wir weiterhin in verschiedenen Berufsbildern eine hohe Zahl von Lehrlingen (mittlerweile auch Umschüler) aus. Zudem stellen wir immer wieder Praktikumsplätze und seit über einem Jahrzehn auch Dual-Studienplätze zum Bauingenieur zur Verfügung. Die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt, mit insbesondere Mangel an technischen Fachkräften und Facharbeitern, muss weiterhin kritisch im Auge behalten werden, wird sich kurzfristig durch die Konjunkturflaute der Wohnungsbauunternehmen aber wohl etwas entspannen. Die Michael Dankerl Bau GmbH ist als mittelständisches Familienunternehmen verstärkt bestrebt sich nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Die Gesamtzahl der Beschäftigten konnte im Vergleich zu den Vorjahren, auch im Bereich der Auszubildenden, einigermaßen konstant gehalten werden. Liquidität: Die Firma zahlt wie in der Vergangenheit grundsätzlich unter weitestgehender Ausnutzung der von Kunden angebotenen Skontierungsmöglichkeiten. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Ausland: Keine Tätigkeit. Sonstiges: Die Vorgaben des Datenschutzes wurden im gesamten Unternehmen durch Einschaltung externer Dienstleister gewährleistet. PROGNOSEBERICHT Der schlüsselfertige Wirtschaftsbau bleibt das wichtigste Standbein der Firma. Unsere speziellen Objekterfahrungen, unsere Flexibilität und auch unser guter Firmenruf helfen unsere Position in diesem Marktsegment zu sichern. Die fast vollständige Streichung der Kfw-Fördermittel für den Neubaubereich, als auch die gestiegenen Zinsen und der Wegfall gewisser zuvor genannter politischer Rahmenbedingungen wirken sich aber im Gesamten negativ auf die Bauwirtschaft aus. Der Wirtschaftsbau startete relativ verhalten ins Jahr 2024, auch wenn sich die Stimmung im Laufe des Jahres in einigen Wirtschaftsbereichen erholt hat. Geplante Baumaßnahmen wurden dennoch teilweise zurückgestellt. Hoffnung und Abhilfe könnten gegebenenfalls die für Frühjahr 2025 angesetzten Neuwahlen mit einer neuen, wieder wirtschaftsfreundlicheren Regierung bringen. Der Anteil Tiefbau an unserer Gesamtleistung bewegt sich auf dem Vorjahresniveau. Die erzielbaren Preise bei den öffentlichen Ausschreibungen auf dem Markt unterlagen jedoch weiterhin starken Schwankungen. Ein Anstieg bei den Beschäftigten wird sich - auch mangels verfügbarer Facharbeiter und konjunkturbedingt - für 2024 kaum abzeichnen und wird nur durch verstärkte Nachwuchskräfte-Werbung möglich sein. Wir gehen für die nächsten beiden Jahre von einer im Mittel konstanten Gesamtleistung der Firma bei gleichbleibender Ertragslage aus. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Im Rahmen der künftigen Entwicklung des Unternehmens bestehen nach unserer Ansicht folgende grundsätzliche Risiken: Die Gesellschaft hat seit mehreren Jahren personelle und organisatorische Vorkehrungen getroffen für ein Risikomanagement, das sie in die Lage versetzt, eventuell auftretende Risiken rechtzeitig erkennen zu können. Für uns bleibt es im Zuge des wirtschaftlichen Umfeldes und der steigenden Insolvenzquote von Unternehmen weiter wichtig mit bonitätsmäßig einwandfreien Auftraggebern, als auch mit zuverlässigen Nachunternehmer zusammen zu arbeiten, um Ausfallrisiken zu minimieren und unseren vertraglichen Verpflichtungen und Vereinbarungen erfüllen zu können. Bauverträge werden daher im Vorfeld grundsätzlich juristisch überprüft, die Bonität der Auftraggeber vor und während der Bauzeit von einer Wirtschaftsauskunftei überwacht und die Zahlungspläne im Voraus gegen entsprechende Bürgschaften gestaltet. Die Materialpreise bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau, wenn auch nicht mehr so volatil. Dafür setzen die Energiepreise zu einem Höhenflug an, was erhebliche Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft im Wirtschaftsbau hat. Weitergehende wesentliche Risiken sind für uns derzeit nicht erkennbar. Chancen ergeben sich durch den weiteren Ausbau unserer Kompetenz "Schlüsselfertigbau" hin zum umfassenden Baudienstleister inklusive Planung in allen Bereichen dieses Marktsegments. Effizienzsteigerungen in der Bauleistung und ständiges Bemühen um Kostensenkungen bleiben weiter unser Ziel. So ist die Michael Dankerl Bau GmbH weiterhin bestrebt bestimmte eigene Projektentwicklungen zu realisieren, um ihre Wertschöpfung zu steigern. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Willmering, 26. November 2024 Michael Dankerl Bau GmbH, Willmering Die Geschäftsführer gez. Michael Dankerl Viktoria Dankerl Werner Decker Johannes Fischer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
Der Jahresabschluss der Firma Michael Dankerl Bau GmbH, Willmering, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zur Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ansatzmethoden Allgemeine Angaben Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 800 Euro nicht übersteigen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Bauten in Ausführung wurden mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 S. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten der Erzeugnisse wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Zinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke, Wohn- und Gewerbeeinheiten sind zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird wie im Vorjahr eine Pauschalwertberichtigung von 3 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Bildung von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte unter Berücksichtigung von § 250 Abs. 1 HGB bei Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen, zum Nominalwert. Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zu Beginn des Geschäftsjahres Euro 8.741.328,42. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres Euro 9.558.142,70.
Buchwerte
Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Sonstige Rückstellungen Die Aufgliederung des Postens "sonstige Rückstellungen" entfällt gemäß § 327 Nr. 2 HGB. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Aufgliederung der Umsatzerlöse Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde nach § 288 Satz 2 HGB i. V. m. § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB verzichtet. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Michael Dankerl (Maurermeister), Herrn Dipl.-Ing. Werner Decker, Herrn Dipl.-Ing. Johannes Fischer und Frau Viktoria Dankerl (Betriebswirtin) geführt. Vergütungen der Geschäftsführer Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betragen im Kalenderjahr 2023 Euro 908.235,07. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Geschäftsführer schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 661.158,69. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von Euro 2.942.035,89, ergibt sich ein Betrag von Euro 3.603.194,58, der zu verwenden ist. In die Gewinnrücklagen werden Euro 330.579,35 eingestellt. Auf neue Rechnung sollen Euro 3.272.615,23 vorgetragen werden. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 % der Anteile Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag an folgenden Gesellschaften beteiligt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Unterschrift der Geschäftsführung
Cham, 26. November 2024 gez. Michael Dankerl Viktoria Dankerl Werner Decker und Johannes Fischer Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Michael Dankerl Bau GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Michael Dankerl Bau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Michael Dankerl Bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Cham, 26. November 2024 Annette Brunner, Wirtschaftsprüferin |
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