Fulminant Energie GmbH
Selbe AdresseElektrizitätshandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Sobik seit 7.10.2025 | Prokura |
Holger Purbs seit 7.10.2025 | Geschäftsführer |
Frank Fritz Schlimkowski seit 17.12.2024 | Prokura |
Leila Djokovic seit 17.12.2024 | Prokura |
Martin Helmut Krois seit 30.8.2024 | Prokura |
Konrad Amann seit 30.8.2024 | Geschäftsführer |
Michael Hibler seit 30.8.2024 | Prokura |
Regina, geb. Lepping Richarz seit 30.8.2024 | Prokura |
Florian Lange seit 1.7.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
WESER-PETROL Seehafentanklager GmbH & Co. KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bischoff & Vielhauer GmbHGarching b. München (vormals: Bergisch Gladbach)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die Bischoff & Vielhauer GmbH (im folgenden B&V GmbH genannt) ist ein mittelständischer Energieversorger mit durchschnittlich 78 Mitarbeitern und liefert Heizöl und Kraftstoffe an private und gewerbliche Endverbraucher sowie Wiederverkäufer. Hinzu kommt der Betrieb von eigenen Tankstellen. Die Ausweitung des Tankstellennetzes, die Forcierung der Handelsaktivitäten und der Ausbau des Onlinehandels sind das strategische Ziel und haben sich als richtig und zukunftssichernd erwiesen. Auch in Anbetracht einer fortschreitenden Konzentration im deutschen Mineralölhandel konnte sich die B&V GmbH als einer der größten Mineralölhändler in der Region NRW behaupten. Zweigniederlassungen werden in Aachen, Mönchengladbach, Herzogenrath, Kierspe, Hagen, Ingersheim und Monschau betrieben. Die B&V GmbH ist eine 100 %ige Tochter der DS EMOVA GmbH. B. Wirtschaftsbericht I. Entwicklung des Marktes Mit 11,5 Mio t sank der Inlandsabsatz für HEL in 2023 um weitere 5 % ggü. dem Vorjahr und damit auf den zweitniedrigsten Stand seit Veröffentlichung der Absatzzahlen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Die ausgebliebene Gasmangellage sorgte dafür, dass die aufgebauten Ölversorgungen vieler Unternehmen nicht genutzt werden mussten. Auch die vorgehaltenen Logistikkapazitäten wurden nicht benötigt. Die Erhöhung der CO 2 - Abgabe zum 01.01.2024 sorgte im letzten Quartal 2023 für eine Belebung der Heizöl- und Dieselnachfrage, konnte aber das sehr schwache Nachfragejahr nicht kompensieren. Der Dieselmarkt, der mit 33,4 Mio t Inlandsabsatz um rd. 4 % unter dem Vorjahr lag, geriet 2023 durch die massive Einfuhr von Bio-Kraftstoffen aus China unter Druck. Trotz des Verdachts, dass die eingeführten Mengen nicht den von der EU vorgegebenen Standards entsprechen, brachen die THG-Quotenpreise massiv ein. II. Geschäftsverlauf Im Vergleich zum rückläufigen Inlandsmarkt konnte BV den Heizölabsatz im Bereich Endverbraucher um 4,7% steigern. Verantwortlich hierfür ist der erfolgreiche Ausbau des Bereichs eCommerce. Auch der Dieselabsatz konnte im Endverbraucherbereich gesteigert werden. Während der Verteilerbereich über Tankwagen um 6,9% gewachsen ist, konnte der Dieselabsatz über Tankstellen um 9,3% gesteigert werden, was auf den Ausbau der Vertriebsaktivitäten zurückzuführen ist. Im Handelsbereich ging der Absatz sowohl im Heizöl- als auch im Kraftstoffsektor um ca. 50% zurück. Verantwortlich hierfür waren der geplante Rückzug aus einigen Lägern und ungünstige Importpreise im Jahresverlauf. Der massive Einbruch der THG-Quotenkurse und Biodieselpreise durch den Missbrauch von Zertifikaten hat trotz der positiven Absatzzahlen im Endverbraucherbereich zu einem erheblichen Verlust geführt. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Zugänge im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.678 (i.W. bedingt durch die Umgliederung der THG-Zertifikate siehe Anhang und Investitionen in E-Mobilität) standen im Berichtsjahr insbesondere Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.027 gegenüber. Daraus resultiert ein Buchwert des Anlagevermögens zum Stichtag in Höhe von TEUR 6.600 (Vorjahr: TEUR 5.970). Aufgrund der Übernahme der Bestände in den Steuerlägern durch DS reduzierte sich der Warenbestand zum Stichtag auf TEUR 2.233 (Vorjahr: TEUR 42.023). Der Bestand an liquiden Mittel ist um TEUR 1.675 auf TEUR 2.425 gesunken. Bedingt durch den hohen Jahresfehlbetrag des Jahres 2023 sowie einer Gewinnausschüttung sank das Eigenkapital auf TEUR 3.649, woraus eine Eigenkapitalquote von 4,6% resultiert. Finanzlage Die nachfolgenden Ergebnisse aus der Kapitalflussrechnung zeigen, wie sich die Veränderung der liquiden Mittel zusammensetzt:
Ertragslage Der Abfall der Rohertragsmarge, aufgrund hochpreisiger Bestände an THG-Quote und Biodiesel bei gleichzeitigem massivem Preisverfall dieser Komponenten, führte zu einem geringeren Ergebnis. Daraus resultiert im Wesentlichen der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023, welcher nach Steueraufwendungen TEUR -5.728 (Vorjahr: TEUR 21.343) beträgt. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Prognose Für das kommende Geschäftsjahr wird mit einem defensiverem Budgetansatz gerechnet. Auch dahingehend, dass sich die politischen, globalen Rahmenbedingungen für den Energiemarkt kaum voraussagen lassen und eine realistische Prognose nur unter vielen Annahmen zu treffen ist. Unter der Annahme von moderaten Kostensteigerungen und einer leichten Erholung bei den Absatzmengen geht die Geschäftsführung für das kommende Geschäftsjahr von einer positiven Ergebnisentwicklung aus II. Risikomanagement Die Forderungsausfälle konnten erneut auf dem niedrigen Niveau der vorhergehenden Geschäftsjahre gehalten werden. Gravierende Forderungsausfälle mussten nicht verbucht werden. Aufgrund der veränderten Versorgungsstruktur werden Preisänderungsrisiken in der Produktbeschaffung durch die Muttergesellschaft abgesichert. III. Risiken Im Mineralölbereich werden sich durch die zunehmenden gesetzlichen Änderungen, etwaige Fahrverbote etc., Verschiebungen im Absatz von Diesel zu Gunsten von Benzin ergeben. Aber auch beim Benzinabsatz wird in den kommenden Jahren durch erhöhte Beimischungsquoten von Biokomponenten und der fehlenden Exportmöglichkeiten, die Wettbewerbssituation im Inland weiter zunehmen, da der Angebotsüberhang bestehen bleibt. Die Antriebsarten auf fossiler Kraftstoffbasis werden verstärkt dem Wettbewerb alternativer Kraftstoffe bzw. dem eindeutigen politischen Trend hin zur E-Mobilität ausgesetzt sein. Verstärkte Risiken liegen in den Bonitäts- und Liquiditätsgrenzen der Unternehmen im gewerblichen Bereich, wenn sich die Konjunktur nicht in absehbarer Zeit spürbar erholen sollte bzw. die "Stützungsinstrumente" nicht die erwartete Wirkung zeigen und Unternehmen zunehmend in die Insolvenz geraten sollten. Die aktuellen Wirtschaftsprognosen gehen zudem eher von einem weltweiten Rezessionsszenario aus. Dies dürfte die Unsicherheiten in Industrie und Wirtschaft weiter verstärken. Politische Eingriffe bzw. Gesetzesänderungen zu Gunsten anderer Mobilitätsenergien werden Verschiebungen innerhalb der Produktpalette im Mineralölbereich erzeugen. Im Wärmebereich wird die Substitution des Energieträgers Heizöl vom Gesetzgeber noch massiver vorangetrieben. Kurzfristige Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, werden nicht gesehen. Der Mineralölhandel wird gezwungen sein zu diversifizieren und durch gezielte Zukäufe den Kundenstamm zu erweitern. IV. Ausblick und Chancen Weiterhin im strategischen Focus ist es, das Endkundengeschäft durch Übernahmen von Tankstellen und mittelständisch, familiär geführter Mineralölunternehmen weiter auszubauen. Speziell auch durch Kooperationen und Integration von Mineralölhändlern, die im näheren Umfeld der bestehenden Vertriebsgebiete liegen. Mehrere mittelständische, familiär geprägte Unternehmen konnten in den abgelaufenen Geschäftsjahren bereits erfolgreich integriert werden. Sollten sich größere Akquisitionen anbieten, werden diese auf Machbarkeit und Rentabilität geprüft. Das Absatzniveau soll in allen Produktsegmenten, insbesondere beim schwefelfreien Heizöl und der Premiumqualität Heizöl / Diesel weiter gesteigert werden. Der Vertriebskanal Online - Geschäfte im Heizölbereich hat ein gutes Niveau erreicht und wird weiter vorangetrieben und automatisiert werden. Das E-Commerce - Geschäft wird deshalb auch strategisch mit energienahen Produkten erweitert werden, um den rückläufigen Absatz bei Heizöl im Privatkundenbereich zu kompensieren. Die begonnene Digitalisierung wird zielgerichtet weiter vorangetrieben, um die Effizienz im Vertrieb weiter zu erhöhen und die administrativen Prozesse zu reduzieren.
Bergisch Gladbach, den 30. April 2024 Jürgen Springenberg, Geschäftsführer Jürgen Sobik, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Entwicklung des Anlagevermögens der Bischoff & Vielhauer GmbH, Bergisch Gladbach, im Geschäftsjahr 2023
Anhang für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bergisch Gladbach und ist unter der Firma Bischoff & Vielhauer GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Handelsregisternummer HRB 60936 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Eine Anpassung zur Bewertung der THG-Quoten ist unter Kapitel C I. 1. erläutert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibung bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen, im Zugangsjahr zeitanteilig. Die erworbenen Kundenstämme und Firmenwerte werden planmäßig über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben oder in Ausnahmefällen an die steuerlichen Abschreibungsdauern angepasst. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Anschaffungskosten werden unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen ermittelt. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in der steuerlich zulässigen Höhe linear vorgenommen. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Berichtjahr sofort als Aufwand erfasst. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert bzw. zu Wiederbeschaffungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Einzelwertberichtigungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von derzeit 32,5 %. Der Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag (ohne Vorjahre, ohne Umwandlungsfolgewirkungen und Betriebsprüfung). Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht nach § 274 (1) HGB kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Von dem Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Verbindlichkeiten wurde kein Gebrauch gemacht. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. C. Erläuterungen zur Bilanz I. AKTIVA 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs ist. Die Anlagenzugänge beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 1.678 und resultieren im Wesentlichen aus Umgliederung der THG-Zertifikate (TEUR 1.302). Bis zum 31.12.2022 wurden die THG-Zertifikate unter den Vorräten im Umlaufvermögen bilanziert. Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 brach der Preis für diese Zertifikate aufgrund von massiven Einfuhren aus China, die mutmaßlich nicht den von der EU vorgegebenen Standards entsprechen, substanziell ein. Aus Reaktion darauf wurde der strategische Ansatz gewählt, bereits erworbene THG-Quoten dauerhaft im Vermögen zu halten. Hieraus ergibt sich eine Veränderung in der Bewertungsmethode, die auf der Umwidmung dieses Vermögensgegenstandes vom Umlaufvermögen ins Anlagevermögen als Teil der immateriellen Vermögensgestände basiert. Auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat diese Umwidmung keine Auswirkungen, da die Buchwerte nur unter einer anderen Bilanzposition gezeigt werden. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB stellt sich wie folgt dar:
*Werte aus 2020; Die Fulminant Energie GmbH
befindet seit November 2021 im Insolvenzverfahren.
2. Vorräte Der Vorratsbestand hat zum Stichtag einen Warenwert von TEUR 2.233 (Vorjahr TEUR 38.373). Hinsichtlich Lieferungen von Handelswaren bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR 14.454 (Vorjahr: TEUR 12.255) resultieren in Höhe von TEUR 14.454 (Vorjahr: TEUR 12.255) aus Lieferungen und Leistungen. II. PASSIVA 1. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Verpflichtungen aus dem Erwerb von Bioquoten und Co 2 -Zertifikaten (TEUR 3.494; Vorjahr: TEUR 14.376), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 216; Vorjahr TEUR 5.489) sowie Rückstellungen aus dem Personalbereich (TEUR 325; Vorjahr: TEUR 351) und dem Rückbau von Tankstellen (TEUR 736; Vorjahr: TEUR 621). 2. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Cash-Pool und sind Verbindlichkeiten gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 24.209 (Vorjahr: TEUR 19.641) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern (EUR 7.002.155,66; Vorjahr: EUR 9.097.961,58) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (EUR 6.750,15; Vorjahr: EUR 6.445,50). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Schadenersatzansprüchen (TEUR 415; Vorjahr 0) und Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen (TEUR 115; Vorjahr TEUR 647). Daneben sind periodenfremde Erträge aus bereits abgeschriebenen Forderungen (TEUR 11, Vorjahr: TEUR 43) und aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 206, Vorjahr: TEUR 354) enthalten. E. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in folgender Höhe:
Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB in Höhe von TEUR 294. Diese betreffen eine Bürgschaft gegenüber der DS EMOVA GmbH (TEUR 294). 2. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers betraf mit TEUR 18 ausschließlich die Jahresabschlussprüfung. 3. Derivate Aufgrund der veränderten Versorgungsstruktur werden Preisänderungsrisiken in der Produktbeschaffung durch die Muttergesellschaft abgesichert. 4. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer sind bestellt
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 (4) HGB verzichtet. 5. Arbeitnehmerschaft Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt der Berichtsperiode 78 Mitarbeiter (Vorjahr: 77 Mitarbeiter) davon 14 geringfügig Beschäftigte. Diese verteilen sich auf die Bereiche Vertrieb (57) und Verwaltung (21). 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ergeben. 8. Konzernabschluss Die Bischoff & Vielhauer GmbH wird in den Konzernabschluss der Diersch & Schröder GmbH & Co. KG, Bremen/DE einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird beim Betreiber des Unternehmensregisters offengelegt.
Bergisch Gladbach, den 30. April 2024 Jürgen Springenberg, Geschäftsführer Jürgen Sobik, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss der Bischoff & Vielhauer GmbH wurde zum 30. August 2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bischoff & Vielhauer GmbH, Bergisch Gladbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bischoff & Vielhauer GmbH, Bergisch Gladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bischoff & Vielhauer GmbH, Bergisch Gladbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 30. April 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Prof. Dr. Dietrich Grashoff, Wirtschaftsprüfer Frank Schuckenbrock, Wirtschaftsprüfer |
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