Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 347 EL
Eingetragen
5.7.2006
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzGroßhandel mit sonstigen Holzhalbwaren sowie Bauelementen aus HolzTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Rohholz, Holzhalbwaren und Bauelementen aus Holz
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit Holz, Bau- und Kunststoffen sowie Bauelementen, Bearbeitung von Holz, insbesondere durch den Betrieb eines Säge- und Hobelwerkes sowie Herstellung und Vertrieb von Waren und Artikeln der Heimwerkerbranche, die Verlegung von Bodenbelägen und Parkett sowie die Montage von Bauelementen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Leif Owe Junge
seit 5.1.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Jens Eduard Junge
seit 5.7.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Holz-Junge GmbH

Elmshorn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Hauptgeschäftstätigkeit der Gesellschaft, die ihre Aktivitäten von einem Standort in Elmshorn aus zwei Lägern mit über 30.000 m 2 Lager- und Verkäufsfläche heraus betreibt, liegt im Groß- und Einzelhandel mit Holz, Holzwerkstoffen, Bauelementen, Bodenbelägen und Türen, sowie ergänzende Baustoffe aus den Bereichen Trockenbau, Dämmstoffe und Dachbaustoffe. Die Montage und Bearbeitung einzelner Warengruppen und ergänzende Serviceleistungen um die Produktpalette Holz ist ein weiterer Geschäftsbereich.

Als Familienunternehmen beschäftigt sich die Gesellschaft in der 7. Generation nunmehr im 270. Unternehmensjahr mit Holz und Holzprodukten für Neubau, Ausbau und Renovierung. Zu den Kunden gehören im Wesentlichen Zimmereien, Bauunternehmen, Dachdecker und Tischlereien und andere holzverarbeitende Gewerke, sowie Endverbraucher und Online-Käufer im südlichen Schleswig-Holstein und Hamburg.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Metropolregion Hamburg und im südlichen Schleswig-Holstein in der das Unternehmen regional liegt, haben zu einer schwachen Baukonjunktur in 2023 geführt. Maßgebliche Auswirkungen auf den schwachen Jahresverlauf 2023 hat der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ab dem 24. Februar 2022. Lieferketten wurden durch Sanktionen gekappt und Zins- wie auch Preissteigerungen haben das Konsumklima gebremst. Aber auch das politische Hin und Her der aktuellen Regierungskoalition, insbesondere die schlechte Kommunikationspolitik bzgl. des neuen Gebäudeenergiegesetzt GEG haben zu einer Verunsicherung der Verbraucher insbesondere bei Eigenheimbesitzern und Bauwilligen geführt.

Die Bevölkerung wächst im Ballungsraum Hamburg - auch in 2023 unverändert - weiter, so dass weiterhin ein hoher Bedarf an Wohnraum und Mietwohnungsbau besteht, der durch politische Vorgaben bzgl. fertigzustellender Wohneinheiten und der Förderung von Einsatz nachwachsender Rohstoffe wie Holz als Baumaterialien an sich bestärkt wird, wobei die bauliche Umsetzung im Berichtsjahr aus zuvor genannten Gründe eher schleppend geschieht und die Abnahme an Bauanfragen und Baugenehmigungen erhebliche Auswirkung auf die gesamte Branche hat.

2. Geschäftsverlauf

Wir können in 2023 auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken und haben uns trotz Umsatzrückgang noch im Branchendurchschnitt 2023 bewegt. Bei rückläufigen Umsatzerlösen (-17%) ist uns eine Verbesserung der prozentualen Handelsspanne gelungen.

Der Geschäftsverlauf in der ersten Jahreshälfte 2023 war von einem Preisanstieg bei Holzprodukten bis April hinein geprägt. Die Preise für besonders energieintensive Produkte wie Dämmstoffe, Fensterglas und z.B. Dachsteine/Ziegel sind im Jahresverlauf 2023 auf einem vergleichsweise hohem Niveau geblieben, während sich die Preise für Holz und Holzwerkstoffe bereits ab April 2023 wieder beruhigt haben und deutlich rückläufig waren. Zum Jahresende hin war Holz so günstig im Preis wie die vergangenen 5 Jahre nicht mehr. Dieser deutliche Preisrückgang in unserer umsatzstärksten Warengruppe führte letztendlich zu dem zuvor genannten Umsatzrückgang im Gesamtjahresverlauf 2023.

Die unverändert konsequente Ausrichtung auf einen Multi-Channel Vertrieb und die Ausrichtung unserer Werbung auf Online-Medien trägt zur guten Wahrnehmung unseres Unternehmens bei Handwerkern und Verbrauchern und somit zum Erfolg bei. Der stete Ausbau unseres Produktangebotes im B2C als auch im B2B-Profi Online-Shop werden auch in Zukunft zum weiteren Erfolg beitragen.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist solide und gut. Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss in T€ 1.140 erzielt.

a) Ertragslage

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen die Verkäufe an unsere Profikunden und Bauträger, sowie an den Endverbraucher dar. Unsere Umsätze hängen dabei stark von der Auftragslage der Zimmerei-/Holzbaubetriebe, Dachdecker und Tischlereien und anderen holzverarbeitenden Betrieben sowie vom Konsumverhalten und der Konsumbereitschaft der Endverbraucher ab.

Unsere Betriebskosten sind zwar im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr gestiegen, jedoch konnten wir die Personalkosten durch Personalabbau geringfügig um -3% senken. Die Materialaufwandsquote konnte um 1,7%-Punkte gesenkt werden, wodurch sich die prozentuale Handelsspanne gleichsam erhöhte.

Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist und unter Einhaltung von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur ist stabil geblieben. Unverändert steht bei uns eine Konsolidierungspolitik im Fokus, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 48%. Unter Einbeziehung mittelbarer Gesellschafterdarlehen beträgt die Eigenkapitalquote über 66%.

Der Bestand an liquiden Mittel zum Bilanzstichtag konnte um T€ 207 auf T€ 4.525 erhöht werden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf T 422 und machen lediglich 3,67 % der Bilanzsumme aus. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 7,96% (Vorjahr 8,16%) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Gesellschaft verfügt jederzeit über ausreichend liquide Mittel.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft sowie die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

Unsere Vermögenslage wird geprägt durch die Vorräte und die liquiden Mittel.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, die Umschlagshäufigkeit des Forderungs- und Warenbestands sowie den Cashflow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen.

Die Umsatzrendite liegt bei 5,41%. Der Cashflow liegt mit T€ 1.362 bei einem geringeren Jahresergebnis und konstanten Abschreibungen unter Vorjahresniveau.

Diese Kennzahlen sind im Wesentlichen im positiven Bereich und aus unserer Sicht weiterhin sehr zufriedenstellend.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr zufriedenstellend und solide bezeichnet werden.

III. Nachtragsbericht

Ereignisse von besonderer Bedeutung, die sich nach dem Ende des Geschäftsjahres 2023 ereignet haben, liegen nicht vor.

Lieferkettenprobleme haben in 2023 gegenüber 2022 deutlich abgenommen. Auch die stark gestiegene Rohstoff- und Energiepreise haben sich wieder auf ein hohes, jedoch nicht übertriebenes Maß eingependelt und liegen teils wieder auf Vorkriegsniveau. Von Sanktionen betroffene Sortimente, wie z.B. Birkensperrholz aus Russland, sibirischen Lärchen Schnittholz- und Hobelware oder auch Hartfaserplatten aus Belarus, konnten durch Substitutionsgut und neue Sortimente bzw. Lieferantenwechsel in andere Bezugsländer vollumfänglich ausgeglichen werden.

IV. Prognosebericht

Die durch den Ukrainekrieg ausgelöste, sprunghafte Preisentwicklung hat sich in der zweiten Jahreshälfte 2023 beruhigt. Dabei haben sich die Preise für Baustoffe auf einem insgesamt höheren Niveau eingependelt. Auch haben sich die Lieferketten wieder normalisiert. Mit einer sinkenden Investitionsbereitschaft sowohl im Eigenheim-Sektor als auch bei den Unternehmern im Nichtwohnbau ist zu rechnen, dafür werden öffentliche Aufträge und auch staatlich geförderte Sanierung unsere Branche beleben.

Im Ausblick auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2024 rechnen wir insgesamt mit einer vorübergehenden rückläufigen Bautätigkeit. Auf der anderen Seite gehen wir davon aus, dass sich die energetische Sanierung bei den ambitionierten Klimazielen der Regierung in den nächsten Jahren zum Treiber in der Baubranche entwickeln wird. Aber auch ein aktuelles Defizit von über 700.000 Wohnungen in Deutschland bei gleichzeitig steigender Bevölkerungszahl (durch eine unveränderte Zunahme von Einwanderung), lässt erwarten, dass die Bauwirtschaft auf breiter Front wieder anspringen wird, sobald sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld und vor allem die politischen Unruhen wieder beruhigt haben. Sozialer Wohnungsbau, öffentliche Bauaufträge für notwendige Schul- und Kita Neubauten werden die Bauwirtschaft in den kommenden 1-2 Jahren maßgeblich positiv beeinflussen. Dafür wird die Politik gerade auch in Hinblick auf ein 2025er Wahljahr erhebliche Fördermittel durch die KfW Bank und auch Investitionsbank SH bereitstellen.

Auch wenn die zuvor geschilderten Auswirkungen des Krieges pauschal negativ erscheinen, glauben wir an ein gesundes Marktumfeld im Speckgürtel Hamburgs und werden auch in Zukunft unsere Anstrengungen im Vertrieb zur Stärkung unserer Bestandskunden und zur Neukunden-Akquise unternehmen, sowie interne Prozesse und Kosten weiter optimieren. Auch in einem sich aktuell leicht abkühlenden Marktumfeld erkennen wir mit unserem breit gefächerten Sortiment und unserer Vertriebsmannschaft noch ausreichend bislang ungenutzte Potentiale, die es anzusprechen gilt. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens in 2024 daher stabil.

Im Zuge der Digitalisierung weiterer Arbeitsprozesse in Logistik und Verwaltung erwarten wir Einsparpotentiale und eine Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Im Bereich der Logistik sind 2 neue LKW (26to.) mit Mitnahmestapler und Ladekran angeschafft worden, durch die unser Fuhrpark verjüngt und klimafreundlicher wird. Ebenfalls profitieren wir von dem Ausbau und der Modernisierung unseres Außenlagers. Eine neue, zusätzliche befestigte Hoffläche von fast 4.000 m 2 trägt zur Entlastung unseres Freilagers bei. Auch die Weiterentwicklung von unserem B2B-Profi Shop und B2C online-Shop wird vorangetrieben. Mit unserer installierten 100 kWp PV-Anlage können wir ca. 65% unseres eigenen Strombedarfs auf dem Hauptstandort abdecken und dadurch nicht nur Kosten sparen, sondern auch unseren CO 2 footprint erheblich senken.

Mit besonderer Freude sehen wir den Eintritt von Herrn Leif Junge als Mitglied der Geschäftsleitung in unser Unternehmen im Februar 2023. Leif Junge wird im 270. Geschäftsjahr unseres Unternehmens in 8. Generation die Familientradition fortsetzen. Mit dem Eintritt von Leif Junge wird eine langfristige Unternehmensnachfolge eingeleitet.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch kapitalstarke Lieferanten, einem ausreichenden Warenlager sowie durch Einkaufs- und Vertriebskooperationen innerhalb unserer HolzLand-Kooperation.

Angesichts der bislang normal verlaufenden ersten 3 Monate in 2024 und der normalen Auftragslage bei unseren Kunden aus dem Handwerk bis in den Sommer 2024 hinein, gehen wir auch für unser Geschäft in 2024 von einer stabilen Lage aus. Wir werden auch zukünftig allen unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen können.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Hohe Energie- / Kraftstoffkosten, Fachkräftemangel und Bürokratie inkl. Sanktionen/Importverbot für Bezüge von Holzwerkstoffen aus Russland und Belarus erschweren den Handel in unserer Branche. Die politische Verunsicherung unserer aktuellen Ampelkoalition bremst das private Konsumverhalten aus und die angestiegenen Zinsen für Baukredite werden langfristig auch bei unserer Hauptkundengruppe, den gewerblichen Holzverarbeitern und Bauträgern, eine Marktabschwächung bewirken.

Ertragsorientierte Risiken:

Da unsere Produkte und Dienstleistungen im Wesentlichen an unsere regional agierende Kundschaft aus Handwerk, Bauträger und Privatpersonen abgesetzt werden, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich unverändert sind. Mit unserem gewachsenen Multi-Chanel Vertrieb (Verknüpfung unseres onlineshops mit unserem stationären Handel und Drive-in Abholbereich) reagieren wir auf die veränderten Vertriebsstrukturen und Digitalisierung des Handels. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig durch Sortimentserweiterung, Optimierung unserer Prozesse und durch ein noch umfassenderes Dienstleistungsspektrum halten ggf. sogar erhöhen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und guten Eigenkapitalsituation (rd. 48% Eigenkapitalquote) unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Wir unterhalten langfristige Verbindungen zu namhaften europäischen Industrielieferanten sowie zu Produzenten in Übersee. Auch durch unsere Kooperationszugehörigkeit zu der HolzLand GmbH, Dortmund, sowie dem Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GDH), Berlin, profitieren wir von dieser Verbundgruppe bzw. Bundesverband bei Beschaffung und Vertrieb.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Die für 2024 angeschobenen Investitionen im digitalen Vertrieb und Prozessoptimierung werden sich positiv auf unsere Wettbewerbsfähigkeit auswirken. Im Vertrieb profitieren wir von langjährigen, erfahrenen Mitarbeitern und einer geringen Mitarbeiter-Fluktuation. Diese Kontinuität und Zuverlässigkeit im Verkauf schätzen unsere Stammkunden.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen direkt bei unseren Lieferanten und beim Wareneingang durch. Als FSC und PEFC zertifiziertes Unternehmen setzen wir uns für eine nachhaltige Holzwirtschaft ein und auch die getätigte Investition in eine große PV-Anlage zur Erzeugung von ca. 65% unseres eigenen Strombedarfs senkt dauerhaft unseren CO 2 Fußabdruck (Carbon Footprint).

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Fachkompetenz und Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, Flexibilität und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir zum heutigen Zeitpunkt ausschließlich durch die negativen Auswirkungen des Russland-Ukraine Konflikts.

Als Geschäftsleitung haben wir alle bislang zur Verfügung stehenden Mittel genutzt, um den aus dem Krieg resultierenden Risiken wie Lieferkettenprobleme, gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten, angestiegene Inflation und Sanktionen von Holzprodukten aus den am Angriffskrieg beteiligten Ländern entgegen zu wirken.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und unserer Organisationsstruktur sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Die Bonität unserer Kunden überwachen wir stetig durch die Zusammenarbeit mit einem namhaften Warenkreditversicherer. Forderungsausfälle sind die Ausnahme und in branchenüblicher Höhe. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

 

Elmshorn, den 23. Mai 2024

gez. Dipl.Bw. Carsten Junge, Geschäftsführer

gez. Dipl.Bw. Jens Junge, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.252.118,38 944.565,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.577,00 23.877,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 81.577,00 23.877,00
II. Sachanlagen 1.162.872,00 913.019,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.764,00 48.029,00
2. technische Anlagen und Maschinen 151.323,00 176.043,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 967.785,00 688.947,00
III. Finanzanlagen 7.669,38 7.669,38
1. Beteiligungen 7.669,38 7.669,38
B. Umlaufvermögen 10.034.092,03 10.257.017,01
I. Vorräte 4.040.588,60 4.783.444,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.468.316,61 1.155.022,34
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 350.000,00 0,00
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 169.800,00 212.400,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.525.186,82 4.318.550,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 104,17 3.182,29
D. Aktive latente Steuern 233.000,00 256.000,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.519.314,58 11.460.764,68

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.515.949,39 5.075.378,63
I. gezeichnetes Kapital 110.000,00 110.000,00
II. Kapitalrücklage 410.000,00 410.000,00
III. Bilanzgewinn 4.995.949,39 4.555.378,63
B. Rückstellungen 2.351.123,74 2.673.305,08
C. Verbindlichkeiten 3.652.137,29 3.708.324,56
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 422.738,09 272.396,88
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 35.231,84 89.853,37
D. Rechnungsabgrenzungsposten 104,16 3.756,41
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.519.314,58 11.460.764,68

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.557.598,76 8.613.278,27
2. Personalaufwand 3.320.106,33 3.420.240,24
a) Löhne und Gehälter 2.767.168,66 2.823.632,33
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 552.937,67 596.607,91
3. Abschreibungen 268.800,29 279.133,83
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 268.800,29 279.133,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.274.424,50 1.907.577,16
5. Erträge aus Beteiligungen 32.527,44 17.562,22
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 85.709,39 16.721,26
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 159.397,27 208.471,21
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 505.875,42 845.491,12
9. Ergebnis nach Steuern 1.147.231,78 1.986.648,19
10. sonstige Steuern 6.661,02 6.421,97
Jahresüberschuss 1.140.570,76 1.980.226,22

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Holz-Junge GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft, ergänzende Bestimmungen wurden gem. der §§ 264 ff. HGB beachtet.

Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die Holz-Junge GmbH hat ihren Sitz in Elmshorn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter der HRB 347 EL eingetragen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurde für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wie folgt festgelegt:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände: 3 bis 5 Jahre
2. Sachanlagen: 3 bis 23 Jahre

Die aufgrund der Verordnung "Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft - Modul 1 Querschnittstechnologien" erhaltenen Zuschüsse wurden in Höhe von T€ 12,0 (Vj. T€ 18,3) von den Anschaffungskosten der aktivierten Vermögensgegenstände abgezogen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip sowie der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Für die Bewertung der Vorräte wurde die FiFo-Methode als Verbrauchsfolgeverfahren angewandt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Kassenbestände wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Für Auszahlungen, die Ausgaben nach dem Bilanzstichtag darstellen wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Für abweichende bilanzielle Darstellungen in der Steuerbilanz wurden latente Steuern gebildet.

Innerhalb des Postens Eigenkapital wurde das gezeichnete Kapital mit dem Nennwert bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Rückdeckungsansprüche wurden mit den Verpflichtungen saldiert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bewertet wurden die Rückstellungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend der Fristigkeit abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für Einzahlungen, die Einnahmen nach dem Bilanzstichtag darstellen wurde ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Aktive latente Steuern

Entwicklung der aktiven latenten Steuern

2023 Vorjahr
Stand am 01.01.2023 256,0 T€ 239,0 T€
Verminderung -22,0 T€ 17,0 T€
Stand am 31.12.2023 234,0 T€ 256,0 T€

Eigenkapital

Der Jahresabschluss ist unter Berücksichtigung der in der Gesellschafterversammlung vom 14. Dezember 2023 beschlossenen Ergebnisverwendung aufgestellt worden. Der ausgewiesene Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von € 3.855.378,63 (Vorjahr T€ 2.575,2).

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der einzelnen Pensionsrückstellungen wurden das Teilwertverfahren und die PUC-Methode (projected unit credit) angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Teilwertverfahren:

Zinssatz 1,83 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
erwartete Rentensteigerungen 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel 2018 G

PUC-Methode:

Zinssatz (10 Jahresdurchschnitt) 1,82 %
Zinssatz (7 Jahresdurchschnitt) 1,74 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,50 %
erwartete Rentensteigerungen 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel 2018 G

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Vermögensgegenstände gesichert, die in einem Spezialfonds treuhänderisch angelegt sind. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach § 246 Abs. 2 HGB im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten (Rückdeckungsansprüche) wurden folgende Werte ermittelt:

2023 Vorjahr
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.612,0 T€ 1.584,0 T€
Wert der verrechneten Vermögenswerte, gesamt 811,9 T€ 734,7 T€

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 26.129,00 (Vj. T€ 117,7). Der Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von € 1.604.527,61 (Vj. T€ 1.725,6) eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr, € 1.970.613,54 (Vj. T€ 1.921,8) von 1 - 5 Jahre und € 76.996,14 (Vj. T€ 61,0) von mehr als 5 Jahre. Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von € 422.738,09 (Vj. T€ 272,4) durch Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretung besichert.

Von den Verbindlichkeiten entfallen € 2.114.695,24 (Vj. T€ 2.201,4) auf Verbindlichkeiten gegenüber mittelbaren Gesellschaftern, € 64.780,38 (Vj. T€ 121,4) auf Verbindlichkeiten aus Steuern und € 945,14 (Vj. T€ 0,9) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt T€ 262,2 (Vj. 373,8) und ist aus der Aktivierung latenter Steuern sowie aus der unterschiedlichen Verzinsung der Pensionsrückstellungen entstanden.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In dem Posten "soziale Abgaben" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 31,1 (Vj. T€ 93,1) enthalten.

Die Zinserträge enthalten Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 0,0 (Vj. T€ 0,1).

Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 29,5 (T€ 32,8).

V. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

< 1 Jahr Vorjahr
aus Miet- und Leasingverträgen 544,3 T€ 544,3 T€
davon an verbundene Unternehmen 528 T€ 528 T€
aus Altersversorgung 11,6 T€ 11,6 T€

Anzahl der Arbeitnehmer

2023 Vorjahr
Gewerbliche, kaufmännische und technische Mitarbeiter 54 56
Auszubildende 11 6
Aushilfen 3 3
gesamt 68 65

Geschäftsführung

Herr Dipl. Bw. Carsten Junge, Elmshorn, hauptberuflicher Geschäftsführer

Herr Dipl. Bw. Jens Junge, Elmshorn, hauptberuflicher Geschäftsführer.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angaben zum Anteilsbesitz wird gemäß § 286 Abs. 3 HGB verzichtet, da diese für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.

Haftungsverhältnisse

Die Firma Holz Junge GmbH hat eine Bürgschaft in Höhe von nominell T€ 750,0 übernommen. Weiterhin hat die Gesellschaft eine Mithaft von Grundschulden in Höhe von T€ 1.141,8 übernommen. Beide Haftungsverhältnisse sind für die Gesellschafterin eingegangen worden. Das Risiko der Inanspruchnahme aus dieser Bürgschaft schätzen wir als gering ein.

 

Elmshorn, den 23. Mai 2024

gez. Dipl.Bw. Carsten Junge, Geschäftsführer

gez. Dipl.Bw. Jens Junge, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Zugänge
davon FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 129.783,40 91.474,81 0,00 60.308,82 0,00 160.949,39
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 129.783,40 91.474,81 0,00 60.308,82 0,00 160.949,39
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 415.423,53 0,00 0,00 0,00 0,00 415.423,53
technische Anlagen und Maschinen 366.589,29 1.948,00 0,00 0,00 0,00 368.537,29
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.931.449,19 503.155,92 0,00 184.922,00 0,00 3.249.683,11
Summe Sachanlagen 3.713.462,01 505.103,92 0,00 184.922,00 0,00 4.033.643,93
Finanzanlagen
Beteiligungen 7.669,38 0,00 0,00 0,00 0,00 7.669,38
Summe Finanzanlagen 7.669,38 0,00 0,00 0,00 0,00 7.669,38
Summe Anlagevermögen 3.850.914,79 596.578,73 0,00 245.230,82 0,00 4.202.262,70
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Abschreibungen Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 105.906,40 25.552,37 0,00 52.086,38 0,00 79.372,39
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 105.906,40 25.552,37 0,00 52.086,38 0,00 79.372,39
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 367.394,53 4.265,00 0,00 0,00 0,00 371.659,53
technische Anlagen und Maschinen 190.546,29 26.668,00 0,00 0,00 0,00 217.214,29
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.242.502,19 212.314,92 0,00 172.919,00 0,00 2.281.898,11
Summe Sachanlagen 2.800.443,01 243.247,92 0,00 172.919,00 0,00 2.870.771,93
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.906.349,41 268.800,29 0,00 225.005,38 0,00 2.950.144,32
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 81.577,00 23.877,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 81.577,00 23.877,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 43.764,00 48.029,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 151.323,00 176.043,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 967.785,00 688.947,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.162.872,00 913.019,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 7.669,38 7.669,38
Summe Finanzanlagen 0,00 7.669,38 7.669,38
Summe Anlagevermögen 0,00 1.252.118,38 944.565,38

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir für dem vollständigen Jahresabschluss der Holz-Junge GmbH, Elmshorn, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 den folgenden, uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Holz-Junge GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Holz-Junge GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Holz-Junge GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Elmshorn, den 23. Mai 2024

EEP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Siegel)

gez. Au, Wirtschaftsprüferin

gez. Scheele, Wirtschaftsprüfer

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