Stephan
Willmes GmbH
Drolshagen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
77.678,00 |
87.333,00 |
| I.
Sachanlagen |
62.128,00 |
71.783,00 |
| II.
Finanzanlagen |
15.550,00 |
15.550,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
342.905,57 |
377.160,19 |
| I.
Vorräte |
105.876,09 |
163.461,16 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
152.385,90 |
179.659,42 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
84.643,58 |
34.039,61 |
| Summe
Aktiva |
420.583,57 |
464.493,19 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
26.721,69 |
2.073,96 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
30.000,00 |
30.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
50.000,00 |
50.000,00 |
| III.
Verlustvortrag |
77.926,04 |
-82.520,13 |
| IV.
Jahresüberschuss |
24.647,73 |
-160.446,17 |
| B.
Rückstellungen |
218.538,19 |
206.599,66 |
| C.
Verbindlichkeiten |
175.323,69 |
255.819,57 |
| Summe
Passiva |
420.583,57 |
464.493,19 |
Anhang
I.
Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Stefan Willmes GmbH hat ihren Sitz in
Drolshagen-Feldmannshof. Sie ist im Handelsregister des
Amtsgerichts Siegen unter HRB 6772 eingetragen.
II.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für kleine
Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des
GmbHG aufgestellt.
Größenabhängige Erleichterungen bei
der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des
Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gliederungsschema des Gesamtkosten-verfahrens zugrunde
gelegt.
III.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Jahresabschluss sind sämtliche
Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und
Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes
bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit
Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit
Erträgen verrechnet worden.
Vermögensgegenstände, die
ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus
Altersversorgungsverpflichtungen dienen, sind mit den
Schulden verrechnet worden.
Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände
aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb
dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung
des Unternehmens und für die Beschaffung des
Eigenkapitals wurden nicht bilanziert.
Rückstellungen wurden nur im Rahmen des §
249 HGB gebildet.
Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind
alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum
Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt
worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag
und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden
sind.
Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie
bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen
und Erträge des Geschäftsjahres sind
unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung
berücksichtigt worden.
Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:
1.
Sachanlagen
Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder
Herstellungskosten, vermindert um planmäßige
Abschreibungen angesetzt.
Grundlage der planmäßigen Abschreibung war
die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen
Vermögensgegenstandes.
2.
Finanzanlagen
Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten
angesetzt.
Vorräte
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender
Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder
Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein
Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden
sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.
Die in Ausführung befindlichen Aufträge
werden auf der Basis von Einzelkalkulationen, zu
Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt
zurechenbaren Materialkosten, Fertigungslöhnen auch
Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen
entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang
berücksichtigt werden.
In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h.
es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen
Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.
3.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich
mit dem Nennbetrag angesetzt.
Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen wurde durch eine
Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.
4.
Rückstellungen
Rückstellungen wurden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
5.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
IV.
Angaben zur Bilanz
1.
Pensionsrückstellungen
Der ausgewiesenen Rückstellung für Pension
liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten der
Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH vor.
Durch die Umstellung der Bewertung der
Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein
zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in
Höhe von TEUR 42. Von der Übergangsregelung gem.
Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von
diesem Betrag wurde demgemäß 1/15, also EUR
2.768,00 den Pensionsrückstellungen zugeführt und
als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die
Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023
beträgt TEUR 3 (VJ TEUR 6)
(Art. 67 Abs. 2 EGHGB).
Die Pensionsrückstellung ist durch eine
Lebensversicherung rückgedeckt. Die Versicherung ist
an den Pensionsbegünstigten abgetreten worden. Da
somit Deckungsvermögen besteht, wird nach § 246
Abs. 2 HGB das Deckungsvermögen in Höhe von TEUR
186 (VJ TEUR 183) mit der Rückstellung in Höhe
von
TEUR 389 (VJ TEUR 370) saldiert.
Die Pensionsverpflichtungen wurden aufgrund der
Neuregelung durch das Gesetz zur Umsetzung der
Wohnimmobilienkreditrichtlinie und der damit verbundenen
Änderung des Handelsrechts mit einem
durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich aus
den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Vor der
Neuregelung wurde ein durch-schnittlicher Marktzinssatz
berücksichtigt, der sich aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren ergibt.
Der Unterschiedsbetrag i. S. d. § 253
Abs. 6 S. 1 HGB beträgt im
Geschäftsjahr
TEUR 15 (VJ TEUR 23).
2.
Verbindlichkeiten
Eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben
Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 175 (Vorjahr
TEUR 256). Verbindlichkeiten aus Steuern bestehen in
Höhe von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 5) und
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in
Höhe von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 6).
Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
3.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen beträgt TEUR 14 (jährliche
Pachtaufwendungen).
V.
Sonstige Pflichtangaben
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten im
Geschäftsjahr 2023 betrug 10 (Vorjahr: 11).
Drolshagen, den
29.08.2024
Stefan Willmes GmbH
Drolshagen
Die Geschäftsführung
Gez.
Stefan Willmes
Gez.
Florian Heinrichs
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses
erfolgte am 29.8.2024.
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