Bulten GmbH
Industriestraße 20, 59192 Bergkamen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Strecker seit 1.2.2023 | Prokura |
Johannes Martin Hammer seit 9.2.2022 | Geschäftsführer |
Heiko Dickheiwer seit 26.4.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Buften Fasteners AB | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bulten GmbHBergkamenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen1. Branchenentwicklung Die Bulten GmbH operiert als internationaler Zulieferer für Automobilhersteller sowie Automobilzulieferer und ist somit stark abhängig von der Branchenentwicklung. Der Inlands-Umsatzanteil unserer Hauptkunden in Deutschland beträgt 30,3 % (VJ. 32 %). Die Weltautomobilproduktion der PKW stellt sich wie folgt dar:
(Quelle: VDA - Automobilproduktion, Stand Mai 2024) Nahezu in allen wichtigen Produktionsländern hat es im letzten Jahr ein deutliches Wachstum gegeben. Die höchsten Zuwächse verzeichnen die asiatischen Standorte. Allen voran Japan mit einem Plus von 18 Prozent auf 7,8 Mio. PKW. Auch in Europa kam es mit 12 Prozent zu einem deutlichen Produktionsplus. Das gilt auch für Deutschland, das mit 4,1 Mio. Einheiten (Nr. 5 weltweit) gegenüber dem Vorjahr die Produktion um 12 Prozent steigern konnte. Die Veränderung der Weltautomobilproduktion stellt sich wie folgt dar:
Die Entwicklung der globalen Automobilproduktion im letzten Jahr war geprägt von einem Bündel von Faktoren. Die Materialengpässe, die insbesondere im Bereich der Halbleiter die Produktion nach der Coronapandemie behindert hatten, treten langsam etwas in den Hintergrund. Dafür hat der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine für dauerhaft hohe Energiepreise und damit zu einer seit den Siebzigerjahren nicht dagewesenen Inflation geführt. Damit hat sich die globale Automobilnachfrage schwächer als möglich entwickelt und konnte die Weltautomobilproduktion nur eingeschränkt beflügeln. Die insbesondere in Europa und China, aber auch in den USA hochlaufende Produktion von E-Autos profitierte von den günstigen staatlichen Rahmenbedingungen; politisch vorgegebene strenge CO 2 -Grenzwerte, um die Transformation hin zum klimaneutralen Elektroantrieb zu bewerkstelligen, verfehlen ihre Wirkung nicht. Die positive Fertigungsentwicklung 2023 ist zu einem guten Teil dem E-Hochlauf geschuldet. Diese Umstände haben dazu geführt, dass es wie schon im Vorjahr zu einem weltweiten Produktionsplus von 10 Prozent auf nun 77,9 Mio. Pkw gekommen ist. Damit wurde erstmals wieder das 2019er Vorkrisenniveau von 76,7 Mio. Stück übertroffen. Die Automobilindustrie in Deutschland erzielte folgende Umsätze:
(Quelle: VDA - Umsatzdaten, Stand Mai 2024) Die Exportquote der PKW ist leicht von 76,1 % auf 75,7 % gesunken. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz der Bulten GmbH stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 25,8 % auf 89,5 Mio. €. Nahezu in allen wichtigen Produktionsländern hat es letztes Jahr ein deutliches Wachstum gegeben. Die höchsten Zuwächse verzeichneten die asiatischen Standorte. Auch in Europa kam es zu einem deutlichen Produktionsplus. Man liegt jedoch immer noch um ein Fünftel unter dem 2019er Produktionsvolumen. Das liegt nicht nur an Russland, dessen Produktion sich gedrittelt hat und über eine Millionen Einheiten verloren hat. Insgesamt ist der europäische Markt gesättigt und die Bestandsflotte erneuert sich nur langsam, das Durchschnittsalter steigt an. Die Umsatzentwicklung nach Regionen stellt sich wie folgt dar:
Umsätze nach Tätigkeitsbereichen:
Die Zusammenarbeit mit unserem größten Kunden Ford im Bereich Engineering trägt zur guten Geschäftsbeziehung bei. Gleichzeitig blieb der Umsatz aufgrund eines verzögerten Modellwechsels von Verbrenner auf Elektro in einem der Kundenwerke hinter den Erwartungen zurück. Die Kundenstruktur ist weitgehend gegenüber dem Vorjahr unverändert, jedoch nimmt Tesla einen steigenden, wenn auch schwankenden Anteil ein. Darüber hinaus wurden aus einem abgewickelten Schwesterstandort mehrere Kundenprojekte aus dem Non-automotive-Bereich übernommen, die sich aber erst nach Anlauf in den Folgejahren umsatzseitig auswirken werden. Eine Bestimmung der Marktstellung der Bulten GmbH ist wegen der Vielzahl der Wettbewerber und Kunden sowie der Definition des Produktspektrums nicht möglich. Der Anteil des Umsatzes mit verbundenen Unternehmen am Gesamtumsatz beträgt 44,2 % und liegt somit leicht unter dem Vorjahresniveau (45 %). Die Bulten GmbH hat in 2023 folgende Neuauftragsvolumen erhalten:
Diese Umsätze stellen ein Jahresvolumen dar und sind in 2023 voll umsatzwirksam. Auftragseingänge von 2020 bis 2023:
Die Bulten Gruppe hat Neuverträge mit Automobilherstellern und Non-Automotive-Kunden abschließen können. Weiterhin sind bestehende Verträge erneuert worden, die den Umsatz für weitere Jahre, abhängig von Modellreihen, sicherstellen. 3. Produktion Folgende Tabelle zeigt die Produktionszahlen in Tonnen:
Die produzierte Tonnage konnte aufgrund der verbesserten Auftragslage deutlich gesteigert werden. 4. Beschaffung Das Einkaufsportfolio der Bulten GmbH für Rohstoffe der eigenproduzierten Waren setzt sich aus einigen wenigen Rohstofflieferanten aus Europa, im Wesentlichen aus Österreich, Spanien, den Niederlanden und Deutschland zusammen. Die marktübliche Beschaffungszeit von 6-8 Wochen für Walzdraht hat sich nach den unsicheren Jahren der Pandemieausbreitung hinsichtlich Liefer- und Transportzeiten wieder deutlich entspannt und ein planbares Niveau erreicht. Bei der Auftragsverteilung an Lieferanten wurde dies zeitnah berücksichtigt. Die Einkaufsmengen der Drahtcoils entsprechen in etwa den produzierten Tonnagen der Halb- bzw. Fertigteile. Sie beliefen sich auf 6.259 Tonnen in 2022 und auf 8.100 Tonnen in 2023. Die Preise für Walzdraht waren im Durchschnitt um 9% niedriger als im Jahr 2022. Eine deutliche Verringerung ergab sich im 2. Halbjahr 2023 und basierte zu dem Zeitpunkt auf einer stabilen Marktlage. Einflüsse aus der zuvor hohen Preisentwicklung auf dem Energiemarkt haben sich nahezu normalisiert. Für 2024 zeigt die Entwicklung des ersten Quartals wieder leicht steigende Stahlpreise mit stabilerer Aussicht auf das gesamte Jahr 2024. Gründe liegen in der weiterhin beruhigten Energiebeschaffung und einer Kostenstabilisierung bei den Erzeugern. Kapazitätsengpässe in den Stahlwerken sind derzeitig nicht erkennbar. 5. Investitionen Die Investitionen bei den Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr 2023 2.285 T€. Die Investitionen bei den immateriellen Vermögensgegenständen für Software betrug 4 T€. Die Investitionen bei den Sachanlagen teilen sich wie folgt auf:
Bei den Anzahlungen und Anlagen im Bau handelt es sich um Erweiterungsinvestition in den Maschinenpark und in Solarenergie. II. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren1. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Belegschaftsstärke ohne geringfügig Beschäftigte betrug 171 Personen (VJ. 169). In die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wurden im Geschäftsjahr auf stabilem Niveau investiert. 2. Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheitsmanagement Das Qualitätsmanagement ist zertifiziert gemäß Richtlinie IATF16949 und ISO 9001. Das Umweltmanagementsystem entspricht den Anforderungen der ISO14001. Die Elemente Gesundheit und Arbeitssicherheit sind gemäß ISO 45001 zertifiziert. Entsprechende Überwachungsaudits wurden durchgeführt. III. WirtschaftsberichtDie wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz, das Betriebsergebnis und das EBIT. Alle drei Ergebnisse liegen über dem Niveau des Vorjahres, sind aber aufgrund der weiterhin hohen vorherrschenden Inflation bei gleichzeitig anhaltendem Preisdruck der Automobil-OEMS nicht zufriedenstellend. 1. Ertragslage Das Ergebnis nach Steuern ist um 449 T€ auf 2.042 T€ gestiegen. So ergibt sich folgendes Bild:
Die Gesamtleistung liegt aufgrund der gesteigerten Produktionszahlen mit +16 Mio. € deutlich über den Vorjahren. Der Anstieg resultiert vor allem aus unserem externen Umsatz mit Automobilherstellern und -zulieferern. Der Deckungsbeitrag konnte durch die gestiegene Gesamtleistung um 32,8 % erhöht werden. Die Abschreibungen sind bedingt durch gesteigerte Investitionstätigkeit um 82 T€ höher als im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 3.661 T€ erhöht.
Der höhere Deckungsbeitrag abzüglich der Abschreibung und des erhöhten betrieblichen Aufwands, auf Grund von gestiegenen inflationsbedingten Kosten wie z. B. Frachtkosten, führt zu einem um 938 T€ höherem Betriebsergebnis, was der Prognose aus dem Vorjahr entspricht (VJ. +858 T€). Die Entwicklung des Betriebsergebnisses stellt sich wie folgt dar:
Die o.g. Effekte auf das Betriebsergebnis und die höheren Umsätze führen zu einem höheren Ergebnis vor Steuern.
Das Ergebnis vor Steuern führt somit zu einem um 449 T€ höherem Jahresüberschuss gegenüber 2022. Das EBIT beträgt +3.060 T€ und ist damit um +737 T€ höher als im Geschäftsjahr 2022, was der Prognose aus dem Vorjahr entspricht (VJ. +496 T€). Die Umsatzrenditen betragen:
2. Vermögenslage Das Vermögen der Bulten GmbH stellt sich wie folgt dar:
Das Anlagevermögen erhöhte sich vor allem im Bereich Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Erhöhung des Umlaufvermögens ist im Wesentlichen auf den Aufbau der Fertigerzeugnisse sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.
Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss. Die Rückstellungen erhöhten sich im Bereich der Steuerrückstellungen aufgrund des höheren Jahresüberschusses. Der Anstieg der Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 71,32 % zum Vorjahresstichtag auf 63,14 % zum Bilanzstichtag. Die Kapitalrenditen entwickelten sich wie folgt:
Basis: Ergebnis vor Steuern 3. Finanzlage Die Finanzlage zum 31.12.2023 kann nach wie vor als solide und gut bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Durch vorhandene Bankkreditlinien bestände allerdings zusätzlich die Möglichkeit, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Die Kreditlinie ist im Geschäftsjahr 2023 nicht in Anspruch genommen worden. Die Bulten GmbH nimmt unverändert am Gruppen Cashpooling teil. Die Forderungen aus dem Cashpool tendieren gegen null (VJ. 5.395 T€). IV. Chancen- und Risikobericht1. Grundzüge des Risikomanagement Der Risikomanagement-Prozess der Gesellschaft ist ein integraler Bestandteil des Controlling- und Managementüberwachungssystems. Dabei liegt der Fokus sowohl in der Ergreifung sich bietender Chancen als auch in der Identifikation und Bewertung potentieller Risiken. Die frühzeitige Erkennung von Risiken und die Veränderungen der internationalen Märkte sind für die gesamte Bulten Gruppe von besonderer Bedeutung, um darauf aufbauend notwendige strategische Entscheidungen einleiten zu können. Es finden deshalb in verschiedenen, regelmäßig durchgeführten Managementmeetings Besprechungen über die rechtzeitige Erfassung und Bewertung von Risiken statt, um gegebenenfalls zeitnah gegensteuern zu können. Gleichzeitig werden Chancen analysiert und Umsetzungsmöglichkeiten geprüft. Es ist Ziel, flexibel und situativ auf Risiken zu reagieren bzw. diesen von vorneherein vorzubeugen. Mögliche Risiken werden quantifiziert, indem potentielle Schadenshöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten ermittelt werden. 2. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Aus der engen Bindung an unseren großen Bestandskunden und der Projektierung zur Belieferung weiterer Fertigungsstandorte und Modellpaletten mit dem Konzept eines Full Service Providers wird das größte Wachstum für die nächsten Jahre dort erwartet. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg sind die Qualität der geleisteten Entwicklungsarbeit und die Akzeptanz der neuen Automodelle am Markt. Parallel dazu erfolgt eine Anpassung und Flexibilisierung der Fertigungskapazitäten und -fähigkeiten, um eine Erweiterung des Produktspektrums (z.B. auch verstärkt auf Non-Automotive-Anwendungen) zu ermöglichen. Die Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung liegen in der Entwicklung der deutschen, europäischen und asiatischen Automobilindustrie auf Grund der gegebenen Abhängigkeit als Automobilzulieferer. Die Transformation der gesamten Automobilbranche hin zur E-Mobilität birgt sowohl Risiken (durch geringere Teilevolumen pro Fahrzeug im Vergleich zum Verbrenner) als auch Chancen für die Bulten Gruppe und Bulten GmbH. Chancen sehen wir in der Hinzugewinnung neuer Kunden (Automotive und Non-Automotive, auch durch die kürzlich verhängten Importzölle für Waren aus China) und in der Intensivierung der Zusammenarbeit mit unseren großen bestehenden Kunden. Auslastungsrisiken auf Grund von branchenweiten Produktionsausfällen, wie während der Coronapandemie, und Supply-Chain-Unterbrechungen (z.B. Halbleiter) haben sich deutlich reduziert, der Planungshorizont ist allerdings wesentlich kürzer verglichen mit der Vor-Corona-Zeit, weswegen auch Bestandsrisiken entstehen können. Ggf. auch durch Nachholeffekte ist die Nachfrage anhaltend hoch, jedoch besteht ein inflationsbedingt höheres Risiko von temporären Nachfragerückgängen. Allerdings erwarten wir hier eine Stabilisierung bzw. Verbesserung deckungsgleich mit der Inflationsentwicklung für das zweite Halbjahr. Diesen Risiken wirken wir entgegen, in dem wir Projekte zum Ausbau unserer Produktionstiefe und -breite intensiv verfolgen und umsetzen sowie das Abrufverhalten unserer Kunden detailliert analysieren und Prognosen ableiten. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos, das wir eher als gering ansehen und zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis der Finanzdisposition dient. Zusätzlich besteht ein Cashpooling zur Liquiditätssicherung im Konzernverbund. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. Ebenfalls zu berücksichtigen sind die Preisentwicklungen bei Stahl, Energie, Logistikdienstleistungen sowie über das gesamte weitere Einkaufsspektrum. Bulten konnte in der Vergangenheit jedoch Stahlpreiserhöhungen weitgehend an die Endkunden weitergeben, so dass wir auch bzgl. Preissteigerungen in weiteren Bereichen keinen deutlich negativen Ergebniseffekt erwarten zumal in allen Kategorien mittlerweile eine Normalisierung bzw. sogar erste Rückgänge zu verzeichnen sind. Aktivitäten im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit der Bulten Vertriebsorganisationen zeigen Potentiale nicht nur zur Belieferung weiterer deutscher Premiumfahrzeughersteller sondern auch zahlreicher Non-Automotive-Kunden auf, auch speziell vor dem Hintergrund des in der Firmenpolitik verankerten Nachhaltigkeitseffektes und eines hohen Umsetzungsgrades. Wesentliche operative Risiken sowie bestandsgefährdende Risiken werden derzeit nicht gesehen. V. PrognoseberichtProjekte, die in der Vergangenheit begonnen wurden, erzielten gute Ergebnisse und werden in Zukunft weiter intensiviert, um eine Umsatzausweitung und Profitabilitätsverbesserung in Zukunft sicherzustellen. Die Bulten Gruppe ist mit Automobilherstellern im Premiumsektor und Non-Automotive-Kunden in Kontakt, um die Geschäftsbeziehung auszuweiten oder neu aufzunehmen. Aus bestehenden Verträgen und vorbereiteten Projekten erwarten wir eine Stabilisierung der Umsatz- und Profitabilitätssituation, die auch die Auswirkungen etwaiger Nachfrageschwankungen kompensieren sollte. Nach einem herausforderndem Geschäftsjahr 2023 erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen einstelligen prozentualen Anstieg des Umsatzes über Vorjahresniveau. Die schwankende und schwächelnde Nachfrage durch obige Einflussfaktoren kann aber in der Regel durch Neugeschäft oder Übernahme von Aufträgen aus Schwesterwerken (über)kompensiert werden. Die Gesamteinschätzung für das Geschäftsjahr 2024 wird erst nach einer nachhaltigen Trendumkehr bei der Inflationsentwicklung möglich sein. Auf Grund der o.g. Entwicklungen gehen wir allerdings von einem einstelligen prozentualen Anstieg von Umsatz, Betriebsergebnis und EBIT gegenüber dem Vorjahr aus. Die Gefahr von Unterbrechungen unserer Lieferketten auf Grund des im Februar 2022 ausgebrochenen Ukrainekrieges sehen und erwarten wir weiterhin nicht. Der Tendenz zur Energiekostensteigerung haben wir durch Eigengewinnung, weiteren geplanten Verbrauchsreduzierungen und einem geänderten Einkaufsverhalten entgegengewirkt. Momentan stellt sich hier an breiter Front eine Beruhigung und Stabilisierung der Preise ein. Insgesamt werden die negativen Auswirkungen auf das Ergebnis und die Liquidität nicht vollständig zu kompensieren sein, jedoch durch die bereits eingeleiteten und umgesetzten Maßnahmen soweit wie möglich reduziert. Unter der Voraussetzung, dass sich die Entwicklung der Automobilbranche nach einem weiteren schwierigen Jahr 2023 und den Nachfrageunsicherheiten durch Handelszölle und den Technologiewandel Verbrenner-Elektro wieder normalisiert, erwarten wir auch für unsere Gesellschaft wieder leicht ansteigende Umsätze und eine entsprechend positive Entwicklung des Betriebsergebnisses und EBIT. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.
Bergkamen, 22. Januar 2025 Bulten GmbH Die Geschäftsführung Johannes Hammer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft wurde am 19. Januar 1995 gegründet. Seit dem 27.09.2004 ist sie eingetragen beim Amtsgericht Hamm unter HRB 4748. Der Sitz der Gesellschaft ist Bergkamen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Aufgrund der Größenmerkmale gemäß § 267 Abs. 3 HGB gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wird in Euro erstellt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB und der rechtsformspezifischen Vorschriften aufgestellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIm Berichtsjahr wurden die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 1-5 Jahren, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Anschaffungsnebenkosten oder zu Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Die Abschreibungen auf das bewegliche Anlagevermögen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern für technische Anlagen und Maschinen werden mit 8-15 Jahren, für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung mit 1-25 Jahren angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich € 250 im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Aufwand unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Für Werkzeuge wurde ein Festwert gebildet. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden mit ihrem Nennbetrag bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten nach der Verbrauchsfolge LIFO oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Unfertige Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse sind unter Beachtung des Fertigstellungsgrades zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB einbeziehbaren Kosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird im Bedarfsfall durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen gegen Kunden, bei denen ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde, werden grundsätzlich einzelwertberichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Forderungsbestandes nach Abzug der einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden für temporäre Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,83 % p.a. (VJ. 1,78 % p.a.) bewertet. Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Weiterhin wird wie im Vorjahr eine dynamische Entwicklung der Löhne und Gehälter von 2,4 % p.a. und der Renten von 2,1 % p.a. zugrunde gelegt sowie eine Fluktuationswahrscheinlichkeit angenommen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB, der sich aus dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen bei Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte, beträgt 185 € (VJ. 1.008 €). Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2023 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen gemäß IDW RS HFA 3 nach dem Entlohnungscharakter gebildet. Die Bewertung erfolgte auf der Basis von laufzeitabhängigen Rechnungszinssätzen in Höhe von 1,07 % p.a. bis 1,18 % p.a. (VJ. 0,59 % - 0,75 % p.a.), wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß § 253 Abs. 2 HGB für Restlaufzeiten von 3-5 Jahren veröffentlicht sind. Ferner wurde wie im Vorjahr ein Gehaltstrend in Höhe von 2,4 % p.a. angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken und sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind mit Erfüllungsbeträgen passiviert. In Fremdwährungen bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr findet das Anschaffungskostenprinzip sowie das Realisations- und Imparitätsprinzip Anwendung. III. Angaben zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagespiegel. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der Höhe von 12.516 T€ (VJ. 8.578 T€) und Forderungen aus dem Cash Pool in Höhe von 4 T€ (VJ. 5.395 T€). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen den Gesellschafter Bulten Fasteners AB, Schweden, von 4.867 T€ (VJ. 4.035 T€) enthalten. 4. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag bestehen ausschließlich aktive Steuerlatenzen in Höhe von 6 T€ (VJ. 14 T€). Die ermittelten aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus abweichenden Wertansätzen im Bereich der Pensions- und sonstigen Rückstellungen. Der zugrunde gelegte Steuersatz beträgt 32,63 % (VJ. 32,63 %). Vom Ansatz der aktiven Steuerlatenz wurde gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB abgesehen. 5. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt 2.557 T€ und die Kapitalrücklage beläuft sich auf 5.317 T€. 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen stellen sich wie folgt dar:
Einem Teil der Verpflichtungen aus Altersteilzeit stehen Vermögensgegenstände aus kongruenten Rückdeckungsversicherungen gegenüber. Das zweckgebundene, verpfändete und insolvenzgesicherte Deckungsvermögen wurde gemäß § 255 Abs. 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert, der dem Marktwert zum 31. Dezember 2023 entspricht, bewertet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung ist am Abschlussstichtag aus der Bestätigung der Versicherungsunternehmen abgeleitet und entspricht gleichzeitig den fortgeführten Anschaffungskosten sowie dem Aktivwert. Auf Grund des Saldierungsgebots nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Rückstellungen für Altersteilzeit mit dem Deckungsvermögen aus der Rückdeckungsversicherung verrechnet, soweit diese verpfändet sind. Der in der Bilanz auf der Passivseite ausgewiesene Betrag setzt sich zusammen aus Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von 117 T€ (VJ. 118 T€) und der Rückstellung für Altersteilzeit 155 T€ (VJ. 194 T€). 7. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Geschäftsjahr 2023 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin Bulten Fasteners AB in Höhe von 264 T€ (VJ. 114 T€). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Umsätze nach Tätigkeitsbereichen:
Umsätze nach Regionen:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außergewöhnliche Erträge in Höhe von 17 T€, welche aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen resultieren. Weiterhin sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 189 T€ (VJ. 26 T€) enthalten. 3. Personalaufwand Die Personalaufwendungen sind insbesondere aufgrund einer höheren Mitarbeiteranzahl im Verhältnis zum Vorjahr gestiegen. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten keine periodenfremden oder außergewöhnlichen Aufwendungen. Weiterhin sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 219 T€ (VJ. 29 T€) enthalten. 5. Zinsergebnis Erträge (inkl. Zu- oder Abschreibungen) aus Deckungsvermögen in Höhe von 1,1 T€ wurden mit Aufzinsungen/Abzinsungen auf Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von 0,8 T€ saldiert. Ebenso wurden Erträge (inkl. Zu- oder Abschreibungen) aus Deckungsvermögen in Höhe von 1 T€ mit Aufzinsungen/Abzinsungen auf Pensionsrückstellungen in Höhe von 1,2 T€ saldiert. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern umfassen vor allem Körperschaftsteuer einschließlich anrechenbarer Kapitalertragsteuer mit 461 T€, Gewerbesteuer mit 559 T€ und Solidaritätszuschlag mit 25 T€ für das laufende Geschäftsjahr. 7. Jahresüberschuss / Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von 2.042.169,20 € (VJ. 1.592.868,23 €) auf neue Rechnung vorzutragen. V. Sonstige Angaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen mit folgenden Fälligkeiten:
2. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers nach § 285 Abs. 17 HGB setzt sich wie folgt zusammen:
4. Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen Im Rahmen der normalen Geschäfte unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:
Die Geschäfte erfolgten zu marktüblichen Preisen. 5. Nachtragsbericht Besondere Ereignisse sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. 6. Geschäftsführung Nach dem Austritt von Herrn Fredrik Bäckström aus der Geschäftsführung vertritt Herr Johannes Hammer die Gesellschaft ab dem 1. Februar 2023 als alleiniger Geschäftsführer. Herr Fredrik Bäckström hat von der Gesellschaft im Berichtsjahr keine Bezüge erhalten. 7. Konzernverhältnis Alleinige Gesellschafterin (Muttergesellschaft) ist die Bulten Fasteners AB mit Sitz in Göteborg (Schweden). Diese ist Tochtergesellschaft der Bulten AB mit Sitz in Göteborg (Schweden) und wird in den Konzernabschluss der Bulten AB, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Bulten AB (publ), reg no 556668-2141, ist erhältlich beim Patent- och Registreringsverket, Bolagsavdelningen, S-851 81 Sundsvall, Schweden, sowie bei den genannten Gesellschaften.
Bergkamen, den 22. Januar 2025 Bulten GmbH Die Geschäftsführung Johannes Hammer, Geschäftsführer
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bulten GmbH, Bergkamen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bulten GmbH, Bergkamen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bulten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 22. Januar 2025 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Michael Herting, Wirtschaftsprüfer ppa. Detmar Lentz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 29. April 2025 festgestellt. |
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