Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 41319
Vorher
ÜWG Netz GmbHEnRM - Energienetze Rhein-Main GmbHStadtwerke Mainz Netze GmbH
Eingetragen
22.7.2005
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernElektrizitätsverteilung
Gegenstand
Der Betrieb, die Instandhaltung und der Ausbau von Verteilungsanlagen für Elektrizität, Gas und Wasser sowie Straßenbeleuchtung und die Erbringung von Kommunikations- und Contractingdienstleistungen, einschließlich der Wahrnehmung dazugehöriger Aufgaben und Dienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Dr.-Ing. Priebe
seit 10.7.2025
Geschäftsführer
Jonas Aichinger
seit 17.10.2023
Prokura
Boris Meier
seit 11.8.2020
Prokura
Manuel Schäfer
seit 11.8.2020
Prokura
Markus Schlosser
seit 22.4.2020
Prokura
Michael Worch
seit 28.10.2011
Geschäftsführer
Burkhard Prinz
seit 28.10.2011
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Mainzer Stadtwerke AG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mainzer Netze GmbH

Mainz

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft wurde mit notarieller Eintragung vom 22. Juli 2005 gegründet. Mit Eintragung in das Handelsregister vom 12. Mai 2017 wurde der Name der Gesellschaft in Mainzer Netze GmbH (MN) geändert.

Die MN mit Sitz in Mainz ist eine 100%ige Tochter der Mainzer Stadtwerke AG (MSW), Mainz.

Unternehmensgegenstand ist der Betrieb, die Instandhaltung und der Ausbau von Verteilungsanlagen für Elektrizität, Gas und Wasser sowie die Straßenbeleuchtung und die Erbringung von Kommunikations- und Contracting-Dienstleistungen.

Die Gesellschaft ist Betreiberin für die im eigenen Eigentum stehenden Gas- und Stromnetze sowie für die von der ÜWG Stromnetze GmbH & Co. KG und der Rheinhessen-Energie GmbH gepachteten Stromnetze, die von der Netzwerk Untermain GmbH gepachteten Gas- und Stromnetze und die von der MSW gepachteten Wassernetze. Damit einhergehend ist sie auch Wasserversorger. Weiterhin betreibt die Gesellschaft den von der MSW gepachteten Industriehafen Mainz sowie die von der MSW gepachtete Hafenbahn Mainz als Eisenbahninfrastrukturunternehmen.

Das Netzgebiet des Stromnetzbetriebes erstreckt sich von Sprendlingen-Gensingen (Rheinhessen) bis Biebesheim (Hessen) und umfasst 19 unmittelbar versorgte Kommunen in Rheinland-Pfalz und Hessen sowie die Stadt Mainz.

Das Netzgebiet des Gasnetzbetriebs erstreckt sich von Wackernheim bis Nauheim und umfasst dabei acht unmittelbar versorgte Kommunen in Rheinland-Pfalz und Hessen sowie die Stadt Mainz.

Bezüglich der Kommune Raunheim findet zum 01. Januar 2024 ein Netzbetreiberwechsel in den Sparten Strom und Gas auf die Syna GmbH statt. Folglich wird die Syna GmbH nachgelagerter Netzbetreiber der MN.

Für den künftigen Geschäftsverlauf eines Strom- und Gasnetzbetreibers sind Entwicklungen im energie- und wasserwirtschaftlichen Umfeld von hoher Bedeutung. Gesetzgebung und Rechtsprechung prägen die regulatorischen Rahmenbedingungen. Zusätzlich beeinflussen Entscheidungen der Regulierungsbehörden den Erfolg des Unternehmens nachhaltig. Zu den wichtigsten Gesetzen und Verordnungen zählen das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), die Anreizregulierungsverordnung (ARegV), die Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV), die Gasnetzentgeltverordnung (GasNEV), das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G).

Die grundsätzliche Struktur der Anreizregulierung, welche auf die Reduzierung der Netzentgelte bzw. auf einen Abbau etwaiger Ineffizienzen ausgelegt ist, bleibt unverändert. Die kontinuierliche Senkung der Erlöse führt gleichzeitig zur permanenten Fortführung des bereits bestehenden Kostendrucks trotz zahlreicher neuer Aufgaben. Das Gelingen der Energiewende, Mobilitätswende, Wärmewende und nicht zuletzt der Klimawende (Umlenken im Klimaschutz) hängt im Wesentlichen von leistungsstarken Verteilnetzbetreibern ab. Hierbei ist besonders die weiter fortschreitende Netzintegration von EEG- und KWK-Anlagen, elektrischen Wärmepumpen sowie von Ladeinfrastruktur für die im Geschäftsjahr stark zunehmende Elektromobilität zu nennen. Als zusätzliche Herausforderung erweisen sich zahlreiche Anschlussanfragen leistungsstarker Rechenzentren, die die Nähe des Internetknotens DE-CIX in Frankfurt suchen. Für den Anschluss eines Rechenzentrums wurde im Berichtsjahr mit dem Bau des neuen Umspannwerks Mainspitze in Bischofsheim begonnen.

Mit der MSW bestehen Verträge, wonach sich die MN zur Erbringung von kaufmännischen und technischen Dienstleistungen und Betriebsführungen gegenüber der MSW verpflichtet hat.

Zudem bestehen Dienstleistungsverträge mit zahlreichen verbundenen Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften der MSW zur Erbringung von kaufmännischen und technischen Dienstleistungen von Seiten der MN.

Mit der Mainzer Stadtwerke Energie und Service GmbH (MSES) besteht ein Vertrag über den Verkauf und die Abtretung von Forderungen gegen Dritte aus dem Wassergeschäft.

Wesentliche Vorgänge im Geschäftsjahr

Die im Rahmen der Netznutzung Strom durchgeleitete Strommenge belief sich im Berichtsjahr auf rund 2.995 GWh (i.Vj. 3118 GWh). Davon wurden 2.376 GWh (i.Vj. 2.484 GWh) an Lastgangkunden und 619 GWh (i.Vj. 634 GWh) an Lastprofilkunden abgesetzt. Die Reduzierung der Lastprofilmenge wird u.a. weiterhin in den auf Grund des Ukraine-Krieges hervorgerufenen Preissteigerungen, den damit verbundenen Appellen zum Energiesparen sowie dem verstärkten Zubau von Photovoltaikanlagen begründet. Der Rückgang der Lastgangkundenmenge ist auf die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland zurückzuführen.

Bei der Netznutzung Gas konnten im Berichtsjahr insgesamt 2.873 GWh (i.Vj. 3.216 GWh) Gas durchgeleitet werden. Davon wurden 1.614 GWh (i.Vj. 1.878 GWh) an Lastgangkunden sowie 1.259 GWh (i.Vj. 1.338 GWh) an Lastprofilkunden abgegeben. Die Mengenschwankungen im Gasabsatz sind zum größten Teil witterungsbedingt und weiterhin haben die durch den Ukraine-Krieg hervorgerufenen Preissteigerungen und Appelle zum Energiesparen zu einem Absatzrückgang im Bereich der Industrie- und Gewerbekunden sowie bei Teilen der Bevölkerung geführt.

Der Verkauf von Trinkwasser an Letztverbraucher belief sich im Geschäftsjahr auf 14,28 Mio. m³ (i.Vj. 14,85 Mio. m³).

Als grundzuständiger Messstellenbetreiber (gMSB) im eigenen Netzgebiet wurde derEinbau moderner Messeinrichtungen im Rahmen des turnusmäßigen Zählerwechsels sowie der Ausstattung von Neuanlagen kontinuierlich fortgesetzt. Mittlerweile sind etwa 90.000 moderne Messeinrichtungen (mMe) bei Kunden installiert. Auch der Rollout der intelligenten Messsysteme (iMSys) wurde fortgeführt, sodass mittlerweile rund 2.200 Geräte bei der Kundengruppe mit einem Jahresverbrauch zwischen 6.000 und 100.000 kWh in Betrieb sind. Aufgrund des weltweiten Chipmangels kam es zu Verzögerungen bei der Lieferung von mMe, die durch eine Mehrlieferantenstrategie kompensiert werden konnten.

B. Bericht gemäß § 6b Absatz 7 Satz 4 EnWG

Die MN ist zu einer im Elektrizitäts- und Gassektor tätigen Unternehmensgruppe, d. h. einem vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen i. S. d. § 3 Nr. 38 EnWG, verbunden. Die MN ist Betreiberin von eigenen sowie gepachteten Gas- und Stromnetzen.

C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nebst Kennzahlen

(1) Vermögenslage

  31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
Bilanz TEUR TEUR TEUR
Aktiva      
A. Anlagevermögen 362.838 332.620 30.218
B. Umlaufvermögen 53.585 47.284 6.301
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 175 128 47
Summe 416.598 380.032 36.566
Passive      
A. Eigenkapital 262.099 262.099 0
B. Empfangene Ertragszuschüsse 73.271 60.727 12.544
C. Rückstellungen 35.975 30.367 5.608
D. Verbindlichkeiten 45.174 26.752 18.422
E. Rechnungsabgrenzung 79 87 -8
Summe 416.598 380.032 36.566

Die Erhöhung des Anlagevermögens ist vor allem auf getätigte Investitionen in Höhe von EUR 49,2 Mio (i.Vj. EUR 30,4 Mio), insbesondere zum Netzausbau des Stromnetzes, zurückzuführen. Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von EUR 18,3 Mio (i.Vj. EUR 17,7 Mio) und Abgänge in Höhe von EUR 0,7 Mio (i.Vj. EUR 0,1 Mio) gegenüber. Zum Bilanzstichtag hat das Anlagevermögen einen Anteil von 87,1 % (i.Vj. 87,5 %) an der Bilanzsumme.

Im Umlaufvermögen werden im Wesentlichen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 49,3 Mio (i.Vj. EUR 44,2 Mio) ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt um EUR 14,7 Mio auf EUR 36,9 Mio. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (inkl. Gesellschafterin) betragen EUR 6,9 Mio (i.Vj. EUR 16,6 Mio). Wesentliche Posten sind die Forderungen gegen die MSES in Höhe von EUR 5,3 Mio (i.Vj. EUR 4,1 Mio). Im Vorjahr wurden Forderungen gegen die Gesellschafterin MSW in Höhe von EUR 10,7 Mio ausgewiesen. Zudem verminderten sich die Sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber dem Vorjahr stichtagsbedingt um EUR 0,1 Mio auf EUR 2,9 Mio.

Das Eigenkapital ist aufgrund des bestehendem Ergebnisabführungsvertrages unverändert (EUR 262,1 Mio). Die Eigenkapitalquote beträgt infolge der gestiegenen Bilanzsumme 62,9 % gegenüber 69,0 % im Vorjahr.

Die Veränderung der empfangenen Ertragszuschüsse resultierte aus den Zugängen des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 18,1 Mio (i.Vj. EUR 14,9 Mio), denen Auflösungen in Höhe von EUR 5,5 Mio (i.Vj. EUR 4,9 Mio) gegenüberstehen.

Rückstellungen werden in Höhe von EUR 36,0 Mio (i.Vj. EUR 30,4 Mio) ausgewiesen.

Bei den Verbindlichkeiten ist ein Anstieg von EUR 26,8 Mio auf EUR 45,2 Mio zu verzeichnen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich hierbei abrechnungsbedingt von EUR 19,8 Mio auf EUR 23,8 Mio.

(2) Finanzlage

Die MN ist in das Cash Pooling der MSW einbezogen. Die Salden der Bankkonten werden demzufolge täglich ausgeglichen. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gegeben.

  2023 2022
  Mio. EUR Mio. EUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 32,3 36,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit -48,0 -29,7
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 3,7 1,6
  -12,0 7,9
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 9,1 1,2
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -2,9 9,1

Der Finanzmittelfonds beträgt EUR -2,9 Mio (i.Vj. EUR 9,1 Mio) und entfällt fast vollständig auf kurzfristige Finanzverbindlichkeiten (i.Vj. Finanzforderungen) aus dem Cash Pooling gegen die MSW. Die Veränderung des Finanzmittelfonds des Geschäftsjahres 2023 ist dementsprechend negativ und beträgt EUR -12,0 Mio (i.Vj. positiv EUR 7,9 Mio).

Der operative Cashflow beträgt EUR 32,3 Mio (i.Vj. EUR 36,0 Mio). Der Rückgang des operativen Cashflows ist bei leicht höherem Jahresergebnis vor Abschreibungen und vor Ergebnisübernahme (EUR 32,7 Mio, i.Vj. EUR 32,2 Mio) auf den geringeren positiven Einzahlungssaldo aus sonstigen Aktiva und Passiva sowie Rückstellungen in Höhe von EUR 5,2 Mio (i.Vj. EUR 8,5 Mio) zurückzuführen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt EUR -48,0 Mio (i.Vj. EUR -29,7 Mio). Die Auszahlungen für die Investitionen in das Sachanlagevermögen bzw. in die immateriellen Vermögensgegenstände betragen EUR 49,2 Mio gegenüber EUR 30,3 Mio im Vorjahr.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt EUR 3,7 Mio (i.Vj. EUR 1,6 Mio) und resultiert im Wesentlichen aus Zahlungen im Rahmen der Ergebnisabführung (EUR 14,3 Mio, i.Vj. EUR 13,2 Mio), gezahlten Zinsen (EUR 0,1 Mio, i.Vj. EUR 0,1 Mio) sowie Einzahlungen aus Ertragszuschüssen (EUR 18,1 Mio, i.Vj. EUR 14,9 Mio).

Die Fähigkeit des Unternehmens, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, war im Geschäftsjahr stets gewährleistet.

(3) Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind um EUR 31,9 Mio auf EUR 346,8 Mio gestiegen. Die Umsatzerlöse haben sich in den einzelnen Sparten wie folgt entwickelt:

  2023 2022 Abweichung
  in Mio. EUR in Mio. EUR in Mio. EUR
Elektrizitätsverteilung 197,1 182,6 14,5
Gasverteilung 58,9 44,0 14,9
Wasserversorgung 37,2 36,0 1,2
Technische Dienstleistungen 35,1 34,5 0,6
Straßenbeleuchtung 5,6 6,3 -0,7
Contracting 2,6 2,5 0,1
Infrastruktur 5,7 4,8 0,9
Kaufmännische Dienstleistungen 4,4 3,9 0,5
Sonstige 0,2 0,3 -0,1
  346,8 314,9 31,9

Der Anstieg der Umsatzerlöse aus der Elektrizitätsverteilung trotz Mengenrückgang resultiert insbesondere aus erhöhten vorgelagerten Netzkosten gegenüber dem Vorjahr, höheren Kosten für Verlustenergie und gestiegenen Netznutzungsentgelten in sämtlichen von der MN betriebenen Netz- und Umspannebenen. Die Umsatzerlöse aus gesetzlichen Umlagen verminderten sich demgegenüber (EUR 36,7 Mio; i.Vj. EUR 39,3 Mio). Der Anstieg der Umsatzerlöse aus der Gasverteilung i.H.v. ca. 30% beruht insbesondere aus Erlösen hinsichtlich der Mehr-Mindermengenabrechnungen mit den im Netzgebiet der MN aktiven Gaslieferanten. Diese Erlöse stellen jedoch nur einen durchlaufenden Posten dar, da andererseits die Aufwände entsprechend gestiegen sind. Ursache dafür waren die allgemein, durch den Ukrainekrieg bedingten, sehr hohen Energiepreise. Der Anstieg der Wasserumsatzerlöse resultiert im Wesentlichen auf der zum 1. Juni 2023 durchgeführten Wasserpreiserhöhung, der gegenüber dem Vorjahr gesunkene Verkaufsmengen gegenüberstehen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen EUR 6,5 Mio (i.Vj. EUR 3,7 Mio). Es werden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 4,0 Mio (i.Vj. EUR 2,4 Mio) ausgewiesen.

Der Materialaufwand ist um EUR 23,9 Mio auf EUR 249,7 Mio gestiegen. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betragen EUR 83,8 Mio (i.Vj. EUR 64,1 Mio). Die Bezugskosten stiegen hierbei um EUR 17,2 Mio auf EUR 74,6 Mio. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind von EUR 159,0 Mio auf EUR 166,0 Mio gestiegen. Der Anstieg ist unter anderem auf gestiegene vorgelagerte Netznutzungsentgelte (EUR 64,9 Mio, i.Vj. EUR 57,5 Mio) zurückzuführen. Im Vorjahr wurde periodenfremder Materialaufwand in Höhe von EUR 2,7 Mio ausgewiesen.

Der Personalaufwand ist tarifbedingt sowie aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr von EUR 43,5 Mio auf EUR 45,1 Mio angewachsen.

Bei den Abschreibungen des Geschäftsjahres ist aufgrund der Investitionstätigkeit gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg zu verzeichnen (EUR 18,3 Mio, i.Vj. EUR 17,7 Mio).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund der Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bildung der Rückstellung für das Regulierungskonto (EUR 9,2 Mio, i.Vj. EUR 0,6 Mio) um EUR 9,8 Mio auf EUR 31,6 Mio.

Insgesamt wird ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von EUR 14,2 Mio (i.Vj. EUR 14,5 Mio) ausgewiesen, der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die Muttergesellschaft MSW abgeführt worden ist.

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung ist eine der wesentlichen Steuerungsgrößen der Gesellschaft. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung liegt unter der Ergebnisprognose 2023 aus dem Vorjahr. Einer um EUR 24,2 Mio höheren Gesamtleistung gegenüber dem Plan stehen um EUR 26,0 Mio höhere Aufwendungen gegenüber.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 investierte die Gesellschaft EUR 49,2 Mio in das Anlagevermögen. Schwerpunkt waren hier die Investitionen im Netzbereich. So wurden im Stromnetz EUR 40,4 Mio, im Gasnetz EUR 3,9 Mio und in Netze der Kommunikationstechnik EUR 1,2 Mio investiert. Darüber hinaus erfolgten Investitionen im sonstigen Infrastrukturbereich in Höhe von EUR 2,1 Mio.

Im Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen in Höhe von EUR 66,0 Mio vorgesehen. Hiervon entfallen EUR 37,8 Mio auf das Stromnetz, EUR 16,4 Mio auf das Gasnetz, EUR 1,0 Mio auf die Kommunikationstechnik, und EUR 8,3 Mio auf den sonstigen Infrastrukturbereich.

D. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken
der künftigen Entwicklung

Im Zuge der geschäftlichen Aktivitäten ist die MN einer Vielzahl von untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbundenen Chancen und Risiken ausgesetzt. Das vorausschauende Management der Chancen und Risiken ist ein wichtiger Bestandsteil der Geschäftstätigkeit.

Die MN ist in das konzerninterne Risikomanagement der MSW integriert. Die Risiken werden systematisch erfasst und in die Entscheidungsprozesse einbezogen. Das Risikomanagementsystem entspricht den Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG). Die Risiken werden mit ihrer potenziellen Schadenshöhe und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet . Hierdurch ist die vollständige Erfassung der relevanten Informationen gesichert. Die in diesem System definierten Einzelrisiken und die entsprechenden Gegenmaßnahmen stellen sicher, dass die MN und ihre Muttergesellschaft bei sich ändernden Rahmenbedingungen sofort und wirkungsvoll reagieren können.

Die wichtigsten Risiken und Chancen für MN sind folgenden Kategorien zuzuordnen und werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutsamkeit aufgeführt und erläutert:

Regulierungsrisiken

Die MN rechnet im Zuge der Anreizregulierung mit weiteren Entgeltabsenkungen. Aufgrund dessen muss die Strategie der Netzbewirtschaftung fortlaufend und vorausschauend angepasst werden, um das Risiko zu senken sowie die Chance zu nutzen. Aus diesem Grunde allokiert die MN ihre Investitions- und Instandhaltungsbudgets unter Kosten-, Nutzen- und Risikoaspekten. Ziel ist dabei die langfristige Optimierung der Netzkosten und die Sicherung der Netzrendite. Die Wassersparte der MN unterliegt der allgemeinen Kartellaufsicht. Die vorgenannten Herausforderungen bzw. die vorgenannte Systematik der Netz- und Anlagenbewirtschaftung gelten daher analog auch für die Wassergewinnung, Wassertransport und Wasserverteilung.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts liegen der MN noch keine Erlösobergrenzen-Bescheide (Strom sowie Gas) der vierten Regulierungsperiode vor.

Risiken des operativen Netzbetriebs

Der operative Netzbetrieb muss zunehmend mit veränderten und stärker schwankenden Lastflüssen durch den im Berichtsjahr starken Nachfrageanstieg von Anschlüssen für EEG-Anlagen, dem Ausbau der E-Mobilität sowie einem zunehmenden Anschluss von Wärmepumpen umgehen. Dies erfordert neben einer systematischen Netzausbauplanung auch optimierte responsive Betriebsabläufe unter Einsatz moderner Informations- und Automatisierungstechnik. Das Geschäftsjahr war durch zahlreiche Gesetzesvorhaben geprägt, deren Auswirkungen weder vorhersehbar noch planbar waren. Durch gesetzliche Vereinfachungen und eine verbesserte Förderung, z.B. durch Befreiung von der Umsatzsteuer, wurde unter anderem der Zubau von PV-Anlagen stark beschleunigt. Gegenüber dem Vorjahr waren mehr als viermal so viele Anschlussvorgänge zu bearbeiten und Einrichtungszähler durch Zweirichtungszähler zu tauschen. Trotz gezielter Personalverstärkung und eingeleiteter Digitalisierungsmaßnahmen kam und kommt es zu einer verzögerten Bearbeitung. Neue Mitarbeitende müssen zunächst an die teils komplexen Bearbeitungsvorgänge herangeführt werden und IT-Systeme müssen erst für die zum Teil ohne Übergangsfrist geltenden Gesetzesvorgaben angepasst werden.

Die starke Zunahme von leistungsstarken Anschlussanfragen für Rechenzentren, für Batteriespeicheranlagen und für Freiflächen-PV-Anlagen, aber auch für Dekarbonisierungsmaßnahmen von Industrie-Bestandskunden stellt eine große logistische Herausforderung für den Netzausbau dar. Erschwert wird die Projektumsetzung durch stark gestiegene Lieferpreise, extrem langen Lieferzeiten von bis 4 Jahren für Leistungstransformatoren und Ressourcenengpässen bei spezialisierten Fachfirmen im Leitungs- und Anlagenbau. Auch die die angestrebte Aufstockung eigener Projektleiterkapazitäten wird durch den zunehmend spürbaren Fachkräftemangel zum Risiko, wenn der Netzausbau nicht mehr mit der Nachfrage Schritt halten kann. Die MN wird nicht umhinkommen, ihren Personalbestand zeitnah erheblich aufzustocken, um den gesetzlichen Anforderungen aus der Transformation der Energiesysteme entsprechen zu können. Durch Einleitung einer strategischen Personalplanung begegnet die MN dieser Herausforderung.

Die im Rahmen des Netzausbaus sowie des steigenden Einsatzes von IT entstehenden Risiken werden durch organisatorische sowie personelle Maßnahmen und den Einsatz von Betriebsmitteln, Anlagen und Systemen mit einem hohen Sicherheitsstandard begrenzt. Der Einsatz von zunehmend standardisierten Betriebsmitteln soll ein Bedienungsrisiko minimieren. Die MN hat sowohl eine TSM- als auch eine ISMS-Zertifizierung wiederholt im Geschäftsjahr erfolgreich durchlaufen und abgeschlossen.

Als weiteres wirtschaftliches Risiko wird die politisch beabsichtigte Stilllegung des Gasnetzbetriebs bis zum Jahr 2045 bewertet. Durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wurden entsprechende gesetzliche Weichenstellungen im Geschäftsjahr getätigt. Im Jahr 2045 werden im Gasverteilnetz noch erhebliche Restbuchwerte im Anlagevermögen bestehen. Ohne geeignete regulatorische Weichenstellungen für einen wirtschaftlich geordneten Ausstieg aus dem Gasnetzbetrieb drohen "stranded invests". Der Erwartungswert wird mit 4,4 Mio. € bewertet.

Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen des militärischen Angriffs Russlands auf die Ukraine

Die Auswirkungen des militärischen Angriffs Russlands auf die Ukraine und die dadurch ausgelösten Sanktionen gegenüber Russland haben erhebliche Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die Unternehmen in Deutschland. Die MN bewegt sich zwar als Infrastrukturbetreiber grundsätzlich in einem im Vergleich zur Gesamtwirtschaft stabileren Marktumfeld. Die Rahmenbedingungen für die MN ergeben sich sehr wesentlich aus dem einschlägigen Ordnungsrahmen und den Entscheidungen der Bundesnetzagentur hinsichtlich der anzuerkennenden Kosten und Effizienzwerte im Rahmen der Genehmigungsverfahren für die Sparten Strom- und Gasnetzbetrieb.

Wesentliche offene Rechtsstreitigkeiten

Die wesentlichen offenen Rechtsstreitigkeiten der MN betreffen die Festlegung der Eigenkapitalzinssätze der vierten Regulierungsperiode, die Festlegung von kalkulatorischen Nutzungsdauern von Erdgasleitungsinfrastrukturen (KANU) sowie die EK- und FK-Verzinsung des Kapitalkostenaufschlag (KKAuf) der Sparten Strom und Gas.

Festlegung der Eigenkapitalzinssätze der vierten Regulierungsperiode:

Die BNetzA veröffentlichte im Oktober 2021 die für den Zeitraum der vierten Regulierungsperiode geltenden Eigenkapitalzinssätze (5,07% Neuanlagen, 3,51% Altanlagen). Angesichts der bestehenden rechtlichen Bedenken sowie insbesondere mit Blick auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der für die 4. Regulierungsperiode festgelegten Eigenkapitalzinssätze legte MN legte im Dezember 2021 Beschwerden beim OLG Düsseldorf gegen die Beschlüsse ein (Prozesskostengemeinschaft von BBH als passiver Teilnehmer / Chance auf geschätzt EUR 3,5 Mio bessere EK-Zinsen in der vierten Regulierungsperiode).

Festlegung von kalkulatorischen Nutzungsdauern von Erdgasleitungsinfrastrukturen (KANU):

Am 8. November 2022 beschloss die BK9 der BNetzA die Festlegung von kalkulatorischen Nutzungsdauern von Erdgasleitungsinfrastrukturen ("KANU"). Mit der aktuellen Festlegung hat die BNetzA Anpassungen des regulatorischen Rahmens für Gasnetze an die bis zum Jahr 2045 vorgesehene Dekarbonisierung vorgenommen. Netzbetreiber sollen die Nutzungsdauern - abweichend von Anlage 1 der GasNEV - für ab dem Jahr 2023 aktivierte Anlagengüter in der Weise ansetzen dürfen, dass die Abschreibung dieser Anlagegüter nicht über das Jahr 2045 hinausreicht und somit bis zu diesem Jahr eine vollständige Refinanzierung der Investitionen gewährleistet ist (ausgenommen Verwaltungsgebäude). Gemäß der für MN erstellten Analyse durch BBH zur Beurteilung der wirtschaftlichen Betroffenheit von der KANU-Festlegung beträgt der Ende 2044 drohende Restwertverlust EUR 26,9 Mio für den eine mangelnde Refinanzierung im Rahmen der Dekarbonisierung droht. MN legte am 4. Januar 2023 Rechtsbeschwerde via BBH gegen den Beschluss der Bundesnetzagentur ein und beteiligt sich an einer Prozesskostengemeinschaft als passiver Teilnehmer. Am 6. März 2024 hat das OLG Düsseldorf die Beschwerden der Prozesskostengemeinschaften zurückgewiesen. BBH hat den Musterbeschwerdeführern die Einlegung einer Rechtsbeschwerde bis zum 08. April 2024 empfohlen. Da für die passiven Beschwerdeverfahren eine Begründungsfrist bis zum 30. Juni 2025 vereinbart ist, ergibt sich aktuell kein Handlungsbedarf für MN. Vor dem Hintergrund der noch unklaren Rechtslage im Hinblick auf die Bestandsanlagen empfiehlt BBH weiterhin, gegenüber den zuständigen Regulierungsbehörden in den netzentgeltregulatorischen Verfahren zur Festlegung der Erlösobergrenzen für die 4. RP sowie die Genehmigungen des KKAuf und des Regulierungskontosaldos für die Jahre ab 2021 eine Gleichbehandlungszusage einzufordern.

Festlegung der kalkulatorischen Fremdkapitalzinssätze für Betreiber von Elektrizitäts- und Gasverteilernetzen im Kapitalkostenaufschlag:

MN legte am 05. Oktober 2023 in einer Prozesskostengemeinschaft gegen den Beschluss der BNetzA vom 14. August 2023 zur Festlegung der kalkulatorischen Fremdkapitalzinssätze für Betreiber von Elektrizitäts- und Gasverteilernetzen im Kapitalkostenaufschlag (KKAuf) Beschwerde ein. Seit 15. Januar 2024 nimmt MN dabei als Musterkläger teil. Angesicht der bestehenden rechtlichen Bedenken - insbesondere gegen die unterlassene Ausdehnung des Geltungsbereichs auf getätigte Investitionen (ab dem Jahr 2021 der Sparte Gas bzw. ab dem Jahr 2022 der Sparte Strom) - bestehen unserer Ansicht nach gute Gründe für die Einlegung eines Rechtsmittels gegen die Entscheidung der BNetzA.

Festlegung der kalkulatorischen Eigenkapitalzinssätze für Betreiber von Elektrizitäts- und Gasverteilernetzen im Kapitalkostenaufschlag:

MN legte am 29. Februar 2024 in einer Prozesskostengemeinschaft gegen den Beschluss der BNetzA zur Festlegung der Regelung für die Bestimmung des kalkulatorischen Eigenkapitalzinssatzes für Neuanlagen im Kapitalkostenaufschlag Strom/Gas Beschwerde ein. Da die BNetzA die in dem Zinssatz enthaltene Marktrisikoprämie nach dem gleichen Prinzip ermittelt hat wie in der Festlegung für die 4. Regulierungsperiode, ist die getroffene Entscheidung bereits nach der Rechtsprechung des OLG Düsseldorf vom 30. August 2023 rechtswidrig. Die Festlegung enthält auch keinerlei Hinweise auf eine etwaige Anpassung der Marktrisikoprämie nach Abschluss des Rechtsbeschwerdeverfahrens vor dem BGH.

Für alle Risiken wurden, soweit möglich, geeignete Gegenmaßnahmen getroffen.

Für Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft zukünftig gefährden oder deren Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen könnten, gibt es keine Anhaltspunkte. Zudem besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der MSW.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird laut der bisherigen Planung von einem positiven Ergebnis in Höhe von ca. EUR 13,8 Mio vor Ergebnisabführung ausgegangen.

Einige der im Lagebericht gemachten Angaben enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Diese wurden auf Grundlage unserer Erwartungen und Einschätzungen über künftige uns betreffende Ereignisse formuliert. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse abweichen oder sogar schlechter ausfallen als beschrieben.

 

Mainz, den 14. Juni 2024

Mainzer Netze GmbH

Die Geschäftsführung Michael Worch

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

    31.12.2023 31.12.2022
  Anhang TEUR TEUR
A. Anlagevermögen (1)    
I. Immaterielle Vermögens gegenstände   7.499 7.677
II. Sachanlagen   355.317 324.912
III. Finanzanlagen   22 31
    362.838 332.620
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte (2) 4.256 3.122
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 49.324 44.153
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   5 9
    53.585 47.284
C. Rechnungsabgrenzungsposten   175 128
    416.598 380.032

Passiva

    31.12.2023 31.12.2022
  Anhang TEUR TEUR
A. Eigenkapital (5)    
I. Gezeichnetes Kapital   2.000 2.000
II. Kapitalrücklage   260.099 260.099
    262.099 262.099
B. Empfangene Ertragszuschüsse (6) 73.271 60.727
C. Rückstellungen (7) 35.975 30.367
D. Verbindlichkeiten (8) 45.174 26.752
E. Rechnungsabgrenzungsposten   79 87
    416.598 380.032

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

  Anhang 2023 2022
    TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse (9) 346.820 314.900
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   703 -470
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   4.575 5.514
4. Sonstige betriebliche Erträge (10) 6.545 3.663
5. Gesamtleistung   358.643 323.607
6. Materialaufwand (11) 249.691 225.814
7. Personalaufwand (12) 45.105 43.514
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
(13) 18.276 17.744
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen (14) 31.558 21.759
10. Betriebliche Aufwendungen   344.630 308.831
11. Betriebsergebnis   14.013 14.776
12. Zinsergebnis (15) 522 -34
13. Ergebnis nach Steuern   14.535 14.742
14. Sonstige Steuern   289 287
15. Ergebnis vor Gewinnabführung   14.246 14.455
16. Aufgrund eines Abführungsvertrags abgeführte Gewinne   -14.246 -14.455
17. Jahresüberschuss   0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Registerinformationen

Firma Mainzer Netze GmbH
Sitz der Gesellschaft Rheinallee 41, 55118 Mainz
Zuständiges Registergericht Amtsgericht Mainz
Handelsregisternummer HRB 41319

II. Allgemein

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und des Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt worden. Ergänzend wurde das GmbHG berücksichtigt.

Die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses zu vergrößern, wird vom Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, grundsätzlich Gebrauch gemacht.

Die Bilanz wurde nach § 266 HGB gegliedert. Das Gliederungsschema der Bilanz ist gemäß § 265 Abs. 5 und 6 HGB um Besonderheiten in der Versorgungswirtschaft erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas werden die Posten Gesamtleistung, Betriebsergebnis und betriebliche Aufwendungen ausgewiesen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die wirtschaftlichen Nutzungsdauern sind wie folgt:

Jahre
Software 3 - 5
Sonstige Rechte 3 - 55

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Im Fall einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Die Nutzungsdauer der beweglichen Anlagegüter bemisst sich grundsätzlich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer; die Abschreibung erfolgt pro rata temporis.

Jahre
Gebäude 15 - 50
Bauten auf fremden Grundstücken 25 - 50
Verteilungsanlagen 5 - 55
Technische Anlagen und Maschinen 3 - 50
Andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 35

Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Die in Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen und Abwertungen wurden bei allen Vermögensgegenständen beibehalten.

Die sonstigen Ausleihungen an Arbeitnehmer sind zum Nennwert bilanziert.

2. Umlaufvermögen

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. dem niedrigeren Marktpreis bewertet.

Für Bestandsrisiken wegen langer Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit erfolgen entsprechende Abwertungen. Die Abschlagssätze für die Abwertung werden in regelmäßigen Abständen an die tatsächlichen Verhältnisse angepasst.

Die unfertigen Leistungen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen.

Als fertige Erzeugnisse und Waren werden die Wasserbestände in den Rohrnetzen und Behältern ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen bilanziert. Das allgemeine Kreditrisiko wird in einer Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt.

Innerhalb der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen sind sorgfältig ermittelte Schätzbeträge für die erst bei der Durchführung der Jahresabrechnung abrechnungsfähigen Netznutzungsbeträge erfasst. Erhaltene Abschlagszahlungen von Kunden sind damit verrechnet.

Bei Vorliegen einer Aufrechnungslage nach § 387 BGB werden Forderungen und Verbindlichkeiten gegen die bzw. gegenüber der Gesellschafterin, verbundenen Unternehmen sowie Konzernunternehmen der Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH (ZBM), Mainz, miteinander saldiert.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

3. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben nach § 8a ATG ist die Gesellschaft verpflichtet, die Wertguthaben aus Langzeitkonten gegen das Risiko ihrer eigenen Insolvenz abzusichern. Zur Sicherung dieser gesetzlichen Vorgaben hat die Gesellschaft Wertpapiere gekauft und an einen Treuhänder übertragen. Die Bewertung dieses Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert aufgrund der jeweiligen Marktwerte. Dieser wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der sich ergebende Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen erfasst. Der die Verpflichtung übersteigende beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Dieser Betrag ist ausschüttungs- aber nicht abführungsgesperrt.

4. Jahresverbrauchsabrechnung

Innerhalb der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden im Rahmen der branchenüblichen Jahresverbrauchsabgrenzung Netznutzungsentgelte erfasst, die erst bei der Durchführung der Jahresabrechnung abrechnungsfähig sind. Erhaltene Abschlagszahlungen von Kunden sind damit verrechnet.

Die Zähler der Wassertarifkunden werden rollierend über das ganze Jahr verteilt abgelesen und anschließend unter Anrechnung der vereinnahmten Abschlagszahlungen abgerechnet. Aufgrund der rollierenden Ablesung liegen für diesen Teil der Kunden keine aktuellen Ablesedaten zum Bilanzstichtag vor. Dies führt zu der Notwendigkeit der Durchführung einer Jahresverbrauchsabgrenzung zum Bilanzstichtag auf der Grundlage der aktuellen Tarife und eines angenommenen Verbrauchsverhaltens, so dass Umsätze des Geschäftsjahres und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen am Bilanzstichtag aufgrund einer kundenindividuellen Hochrechnung ermittelt worden sind. Von den so ermittelten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind die erhaltenen Anzahlungen aktivisch abgesetzt.

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen erfasst, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

6. Eigenkapital

Das Eigenkapital ist vollständig eingezahlt und wird zum Nennwert ausgewiesen.

7. Empfangene Ertragszuschüsse

Der Posten beinhaltet erhaltene Zuschüsse für Hausanschlüsse und Baukostenzuschüsse für das vorgelagerte Verteilnetz, die in Höhe von 5 % p. a. über die Umsatzerlöse aufgelöst werden.

8. Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen für Mitarbeiterjubiläen sind zum Bilanzstichtag unter Anwendung versicherungsmathematischer Methoden sowie des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen fristadäquaten Zinssatzes von 1,74 % p. a. ermittelt worden. Bei der Berechnung wurde ein jährlicher Einkommenstrend von 2,50 % p. a. angenommen. Der laufende Zinsaufwand sowie der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes sind im Zinsergebnis des laufenden Jahres ausgewiesen.

Gegenüber den Arbeitnehmern der Mainzer Netze GmbH (MN) besteht aufgrund der arbeitsvertraglichen Regelungen zudem eine mittelbare Pensionsverpflichtung im Zusammenhang mit dem Sanierungsbeitrag zur Zusatzversorgungskasse Darmstadt, die nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB zu einem Passivierungswahlrecht führt. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde, wie in Vorjahren, auf eine Passivierung wegen der eingeschränkten Möglichkeiten bei der Ermittlung des Rückstellungsbetrags verzichtet.

Im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich Verpflichtungen aus Sanierungsgeld in Höhe von TEUR 729 (i. Vj. TEUR 722).

Das zusatzversorgungspflichtige Entgelt betrug TEUR 31.685 (i.Vj. 30.460). Derzeit besteht ein Beitragssatz von 8,00 %, wir gehen aktuell davon aus, dass dieser Beitragssatz konstant bleibt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden dabei berücksichtigt.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind in der Anlage zum Anhang dargestellt.

(2) Vorräte

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.026 2.595
Unfertige Leistungen 1.176 472
Fertige Erzeugnisse und Waren 54 55
4.256 3.122

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 39.378 24.297
Forderungen gegen die Gesellschafterin 0 10.688
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.897 5.928
Forderungen gegen Konzernunternehmen der ZBM 159 233
Sonstige Vermögensgegenstände 2.890 3.007
49.324 44.153

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erhaltene Anzahlungen von TEUR 50.396 (i. Vj. TEUR 47.518) aktivisch abgesetzt.

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin sind im Geschäftsjahr in Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin umgeschlagen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Konzernunternehmen der ZBM resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(4) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Unter dem aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung wurden Rückstellungen für Langzeitkonten mit den Wertpapieren zur Sicherung der Wertguthaben aus Langzeitkonten gemäß § 246 Abs. 2 HGB wie folgt verrechnet:

31.12.2023
TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Verpflichtungen aus Langzeitkonten 2.385
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 2.446
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 2.200
Verrechnete Aufwendungen 262
Verrechnete Erträge 262

Der Unterschiedsbetrag zwischen beilzulegendem Zeitwert und Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände ist ausschüttungsgesperrt gemäß § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB.

(5) Eigenkapital

Das Eigenkapital ist vollständig eingezahlt und wird zum Nennwert ausgewiesen.

(6) Empfangene Ertragszuschüsse

Die empfangenen Ertragszuschüsse von TEUR 73.271 (i. Vj. TEUR 60.727) werden mit 5 % pro Jahr ertragswirksam aufgelöst und unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Im Berichtsjahr ergaben sich Erträge aus der Auflösung in Höhe von TEUR 5.516 (i.Vj. TEUR 4.859).

(7) Rückstellungen

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Personalrückstellungen 2.690 2.700
Sonstige Rückstellungen 33.285 27.667
35.975 30.367

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Mehr- und Mindermengen Strom in Höhe von TEUR 4.048 (i. Vj. TEUR 6.600), für Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 531 (i. Vj. TEUR 530), für ausstehende Rechnungen und Abrechnungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 5.118 (i. Vj. TEUR 2.297), für Prozesskostenrisiken in Höhe von TEUR 41 (i. Vj. TEUR 33), für Archivierung in Höhe von TEUR 365 (i. Vj. TEUR 365), für das Regulierungskonto in Höhe von TEUR 10.260 (i. Vj. TEUR 1.824), für Umlegungsverpflichtungen gegenüber der Stadt Mainz in Höhe von TEUR 711 (i. Vj. TEUR 1.126), für die Anpassung des Netzentgeltes gemäß § 19 StromNEV in Höhe von TEUR 451 (i. Vj. TEUR 929).

(8) Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr davon über einem Jahr davon über fünf Jahre Gesamtbetrag
31.12.2023 31.12.2022
  TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen 786 0 0 786 647
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.842 0 0 23.842 19.832
Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin 10.697 0 0 10.697 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.825 0 0 1.825 502
Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen der ZBM 5.476 0 0 5.476 2.294
Sonstige Verbindlichkeiten 2.548 0 0 2.548 3.477
(davon aus Steuern) (482) (0) (0) (482) (933)
  45.174 0 0 45.174 26.752

Im Vorjahr beliefen sich die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf TEUR 26.752, die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr auf TEUR 0, davon TEUR 0 mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin resultieren im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Cash Pooling in Höhe von TEUR 2.907 (i. Vj. Forderungen TEUR 9.103) und Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung in Höhe von TEUR 14.246 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.820 die mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.276 (i. Vj. TEUR 3.878) verrechnet werden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Konzernunternehmen der ZBM resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(9) Umsatzerlöse

Die vollständig im Inland erzielten Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

2023 2022
TEUR TEUR
Elektrizitätsverteilung 197.075 182.577
Gasverteilung 58.962 44.011
Wasserversorgung 37.253 35.965
Technische Dienstleistungen 35.065 34.457
Straßenbeleuchtung 5.565 6.346
Contracting 2.630 2.549
Infrastruktur 5.668 4.786
Kaufmännische Dienstleistungen 4.357 3.954
Sonstige 245 255
  346.820 314.900

(10) Sonstige betriebliche Erträge

2023 2022
TEUR TEUR
Erträge aus Anlagenabgängen 143 31
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen 0 20
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 4.022 2.351
Sonstige periodenfremde Erträge 336 357
Summe periodenfremde Erträge 4.501 2.759
Übrige Erträge 2.044 904
6.545 3.663

(11) Materialaufwand

2023 2022
TEUR TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 83.813 64.086
Aufwendungen für bezogene Leistungen 165.985 159.018
Periodenfremder Materialaufwand -107 2.710
249.691 255.814

(12) Personalaufwand

2023 2022
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 35.385 33.858
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
und für Unterstützung
9.720 9.656
(davon für Altersversorgung) (2.938) (2.933)
  45.105 43.514

(13) Abschreibungen

Bei den Abschreibungen handelt es sich um planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

(14) Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023 2022
TEUR TEUR
Abschreibungen auf Forderungen 316 434
Aufwendungen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 547 151
Sonstige periodenfremde Aufwendungen 104 93
Summe periodenfremde Aufwendungen 967 678
Kaufmännische und sonstige Dienstleistungen 12.170 10.122
Mieten und Pachten 4.556 4.626
Übrige 13.866 6.333
  31.558 21.759

(15 ) Zinsergebnis

2023 2022
TEUR TEUR
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1 2
Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0 -174

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

(davon aus verbundenen Unternehmen)

543

(537)

198

(160)

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

(davon an verbundene Unternehmen)

-22

(0)

-59

(0)

522 -33

Der Zinsaufwand beinhaltet Aufwendungen aus der Bewertung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 10) und aus der Bewertung der Jubiläumsrückstellungen in Höhe von TEUR 10 (i. Vj. TEUR 9).

VI. Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6 b Abs. 2 EnWG

Geschäfte größeren Umfangs im Sinne von § 6 b Abs. 2 EnWG wurden getätigt mit

Mainzer Stadtwerke AG (MSW), die aufgrund des Pachtvertrags in Rechnung gestellten Beträge belaufen sich auf TEUR 15.459 (i. Vj. TEUR 15.170) einschließlich Konzessionsabgaben und erhaltener Gutschriften in Höhe der jährlichen Auflösung der bei der MSW vereinnahmten und passivierten Baukostenzuschüsse und Hausanschlussbeiträge. An die MSW wurden kaufmännische und technische Dienstleistungen in Höhe von TEUR 31.624 (i. Vj. TEUR 26.884) berechnet. Von der MSW wurden kaufmännische und technische Dienstleistungen in Höhe von TEUR 1.726 (i. Vj. TEUR 1.562) bezogen.

Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG), von der technische Dienstleistungen in Höhe von TEUR 8.949 (i. Vj. TEUR 7.634) bezogen wurden. An die ÜWG wurden kaufmännische und technische Dienstleistungen in Höhe von TEUR 1.489 (i. Vj. TEUR 1.479) berechnet.

ÜWG Stromnetze GmbH & Co. KG (ÜWG Stromnetze), die Pacht in Höhe von TEUR 6.206 (i. Vj. TEUR 6.209) einschließlich der Konzessionsabgabe in Höhe von TEUR 2.496 (i. Vj. TEUR 2.582) in Rechnung gestellt hat.

Weitere Geschäfte mit verbundenen Unternehmen oder assoziierten Unternehmen fallen nicht aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit heraus.

VII. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt ca. EUR 92 Mio (i. Vj. ca. EUR 168 Mio). Hiervon bestehen ca. EUR 24 Mio (i. Vj. ca. EUR 23 Mio) gegenüber verbundenen Unternehmen aus Pacht- und Dienstleistungsverträgen, die Laufzeiten teilweise bis zum Ende des Jahres 2024 haben. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind innerhalb eines Jahres ca. EUR 92 Mio fällig.

Aus Wegenutzungsverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen zur Abgabe von Konzessionsabgaben in Höhe von ca. EUR 91 Mio.

Des Weiteren besteht eine gesetzliche Verpflichtung aus der Beschaffung der benötigten Energie zur Deckung von Netzverlusten, für die die Gesellschaft als Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen verantwortlich ist.

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeitenden nach § 267 Abs. 5 HGB stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
Kaufmännische Angestellte 118 116
Technische Angestellte 368 373
Angestellte auf Zeit 46 30
532 519
Auszubildende und Altersteilzeit 58 57
Geschäftsführer 2 2
592 578

Konzernbeziehungen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der obersten Konzernmuttergesellschaft, der Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH, Mainz, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird der das Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt.

Abschlussprüfungshonorar

Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Angabe des Honorars des Abschlussprüfers von der Erleichterung gemäß § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch und verweist diesbezüglich auf den Konzernanhang der Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH, Mainz, zum 31. Dezember 2023.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage nach dem Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Mithun Basu MBA, kaufmännische Geschäftsführung (bis 30. Juni 2023)

Dipl.-Ing. Michael Worch, technische Geschäftsführung.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 14.246.451,79 wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die MSW abgeführt.

 

Mainz, 14. Juni 2024

Mainzer Netze GmbH

Die Geschäftsführung Michael Worch

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

 

 

01.01.2023 Zugänge
Zuschüsse (I)

 

 

Abgänge Um-
buchungen
31.12.2023
  TEUR TEUR   TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene gewerbliche
Schutzrechte und Software
23.500 827   0 224 24.551
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit            
a) Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 16.141 34   0 0 16.175
2. Grundstücke ohne Bauten 562 0   0 0 562
3. Bauten auf fremden Grundstücken 1.487 0   0 0 1.487
4. Verteilungsanlagen 351.913 14.279   1.304 5.787 369.944
    -731 I      
5. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 4 gehören
119.182 1.730   23 535 121.424
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fuhrpark,
Werkstatteinrichtungen, Kommunikationsanlagen
48.519 1.742   1.072 659 49.818
    -30 I      
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.652 31.484   132 -7.205 46.631
    -168 I      
  560.456 49.269   2.531 -224 606.041
    -929 I      
III. Finanzanlagen            
Sonstige Ausleihungen 31 0   9 0 22
  583.987 50.096   2.540 0 630.614
    -929 I      
  Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Abschreibungen
des
Geschäftsjahres
Abgänge Um-
buchungen
31.12.2023
  TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene gewerbliche
Schutzrechte und Software
15.823 1.230 0 0 17.053
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit          
a) Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 4.233 342 0 0 4.575
2. Grundstücke ohne Bauten 0 0 0 0 0
3. Bauten auf fremden Grundstücken 889 30 0 0 919
4. Verteilungsanlagen 143.729 9.971 799 0 152.901
5. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 4 gehören
52.673 4.221 23 0 56.871
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fuhrpark,
Werkstatteinrichtungen, Kommunikationsanlagen
34.018 2.485 1.048 0 35.455
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  235.542 17.049 1.870 0 250.721
III. Finanzanlagen          
Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0
  251.365 18.279 1.870 0 267.774
  Restbuchwerte
  31.12.2023 31.12.2022
  TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene gewerbliche
Schutzrechte und Software
7.498 7.677
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit    
a) Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 11.600 11.908
2. Grundstücke ohne Bauten 562 562
3. Bauten auf fremden Grundstücken 568 598
4. Verteilungsanlagen 217.043 208.184
5. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 4 gehören
64.553 66.509
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fuhrpark,
Werkstatteinrichtungen, Kommunikationsanlagen
14.363 14.501
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.631 22.652
  355.320 324.914
III. Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen 22 31
  362.840 332.622

Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6b Abs. 3 EnWG Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

An-

hang

Elektrizitäts-
verteilung
Elektrizitäts-
verteilung
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrizitäts-
sektors
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrizitäts-
sektors
  31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
  TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen (1)        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.923 3.295 0 0
II. Sachanlagen   207.274 176.401 16.922 17.521
III. Finanzanlagen   9 13 0 0
    210.206 179.709 16.922 17.521
B. Umlaufvermögen          
I. Vorräte (2) 1.271 805 419 408
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
(3) 29.045 36.643 2.659 -12.857
III. Wertpapiere   0 0 0 0
IV. Kassenbestand und Guthaben
bei Kreditinstituten
(4) 5 10 0 0
    30.321 37.458 3.078 -12.448
C. Rechnungsabgrenzungsposten (5) 0 58 0 1
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus
Vermögensverrechnung
(6) 0 0 0 0
    240.527 217.225 20.000 5.075
Gas-
verteilung
Gas-
verteilung
Moderne
Messein-
richtungen
u. int.
Mess-
systeme
Moderne
Messein-
richtungen
u. int.
Mess-
systeme
Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
  31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023
  TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.984 4.012 0 0 591
II. Sachanlagen 102.564 103.543 3.685 3.377 24.873
III. Finanzanlagen 4 6 0 0 9
  106.552 107.561 3.685 3.377 25.473
B. Umlaufvermögen          
I. Vorräte 438 439 12 11 2.116
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
4.299 20.051 825 -3.233 12.497
III. Wertpapiere 0 0 0 0 0
IV. Kassenbestand und Guthaben
bei Kreditinstituten
2 4 0 0 -2
  4.738 20.494 836 -3.222 14.612
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 54 0 0 175
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus
Vermögensverrechnung
0 0 0 0 0
  111.290 128.109 4.522 156 40.260
Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
Gesamt Gesamt
  31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
  TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 370 7.499 7.677
II. Sachanlagen 24.070 355.317 324.912
III. Finanzanlagen 12 22 31
  24.452 362.838 332.620
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 1.458 4.256 3.122
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
3.549 49.324 44.153
III. Wertpapiere 0 0 0
IV. Kassenbestand und Guthaben
bei Kreditinstituten
-6 5 9
  5.001 53.585 47.284
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15 175 128
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus
Vermögensverrechnung
0 0 0
  29.468 416.598 380.032

Passiva

An-
hang
Elektrizitäts-
verteilung
Elektrizitäts-
verteilung
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrizitäts-
sektors
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrizitäts-
sektors
  31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
  TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital (7) 146.738 146.738 1.743 1.743
B. Empfangene Ertragszuschüsse (8) 53.382 40.157 2.433 2.608
C. Rückstellungen (9) 21.504 16.264 232 215
D. Verbindlichkeiten (10) 18.903 14.067 15.592 509
E. Rechnungsabgrenzungsposten (11) 0 0 0 0
    240.527 217.225 20.000 5.075
Gas-
verteilung
Gas-
verteilung
Moderne
Messein-
richtungen
u. int.
Mess-
systeme
Moderne
Messein-
richtungen
u. int.
Mess-
systeme
Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital 112.438 112.438 77 77 1.103
B. Empfangene Ertragszuschüsse 8.004 8.779 0 0 9.452
C. Rückstellungen 6.390 5.772 70 69 7.779
D. Verbindlichkeiten -15.541 1.121 4.374 10 21.846
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 0 79
  111.290 128.110 4.522 156 40.260
Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
Gesamt Gesamt
  31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
  TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital 1.103 262.099 262.099
B. Empfangene Ertragszuschüsse 9.183 73.271 60.727
C. Rückstellungen 8.047 35.975 30.367
D. Verbindlichkeiten 11.047 45.174 26.752
E. Rechnungsabgrenzungsposten 87 79 87
  29.467 416.598 380.032

Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6b Abs. 3 EnWG Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

  Anhang Elektrizitäts-
verteilung
Elektrizitäts-
verteilung
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrikzitäts-
sektors
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrikzitäts-
sektors
    2023 2022 2023 2022
    TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse (13) 197.075 182.577 5.565 6.346
2. Erhöhung des Bestands an fertigen
und unfertigen Erzeugnissen
  82 0 14 -8
3. Andere aktivierte Eigenleistungen (14) 2.712 3.281 382 556
4. Sonstige betriebliche Erträge (15) 3.276 1.050 693 171
5. Gesamtleistung   203.145 186.908 6.654 7.065
6. Materialaufwand (16) 148.866 138.882 2.911 3.034
verrechneter Materialaufwand   1.035 1.475 -53 65
7. Personalaufwand (17) 0 0 0 -57
verrechneter Personalaufwand   17.858 15.213 2.044 2.144
8. Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
(18) 8.633 8.406 1.074 1.098
verrechnete Abschreibungen   177 673 -7 23
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen (19) 11.262 2.028 23 14
verrechnete sonstige betiebliche Aufwendungen   1.636 2.604 79 72
    189.467 169.281 6.071 6.393
10. Betriebsergebnis   13.678 17.627 583 672
11. Zinsergebnis (ohne Verrechnung) (20) 200 26 0 0
verrechnete Zinsergebnisse   0 17 0 -2
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0 0 0 0
13. Ergebnis nach Steuern   13.878 17.670 583 670
14. Sonstige Steuern (ohne Verrechnung) (21) 243 31 0 161
15. Ergebnis vor Gewinnabführung   13.635 17.639 583 509
16. Aufgrund eines Abführungsvertrags
abgeführte Gewinne
  -13.635 -17.639 -583 -509
17. Jahresüberschuss   0 0 0 0
  Gas-
verteilung
Gas-
verteilung
Moderne Messein-richtungen u. int. Messsysteme Moderne Messein-richtungen u. int. Messsysteme Andere Aktivitäten außerhalb des Elektrizitäts- und Gas-sektors
  2023 2022 2023 2022 2023
  TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 58.962 44.011 1.486 1.313 83.732
2. Erhöhung des Bestands an fertigen
und unfertigen Erzeugnissen
0 0 0 12 607
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 431 713 13 4 1.037
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.066 46 15 0 1.495
5. Gesamtleistung 60.459 44.770 1.514 1.329 86.871
6. Materialaufwand 40.060 24.113 907 659 56.946
verrechneter Materialaufwand 210 396 -133 -125 -1.059
7. Personalaufwand 0 0 0 0 45.105
verrechneter Personalaufwand 9.138 8.140 784 528 -29.824
8. Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
4.312 4.252 258 215 3.999
verrechnete Abschreibungen 48 307 -18 18 -200
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 976 629 10 20 19.287
verrechnete sonstige betiebliche Aufwendungen 682 994 18 13 -2.415
  55.426 38.831 1.826 1.328 91.839
10. Betriebsergebnis 5.033 5.939 -312 1 -4.968
11. Zinsergebnis (ohne Verrechnung) 77 11 0 0 245
verrechnete Zinsergebnisse 0 -8 0 1 0
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0 0 0
13. Ergebnis nach Steuern 5.110 5.942 -312 2 -4.723
14. Sonstige Steuern (ohne Verrechnung) 14 18 0 0 32
15. Ergebnis vor Gewinnabführung 5.096 5.924 -312 2 -4.755
16. Aufgrund eines Abführungsvertrags
abgeführte Gewinne
-5.096 -5.924 312 -2 4.755
17. Jahresüberschuss 0 0 0 0 0
  Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
Gesamt Gesamt
  2022 2023 2022
  TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 80.653 346.820 314.900
2. Erhöhung des Bestands an fertigen
und unfertigen Erzeugnissen
-474 703 -470
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 960 4.575 5.514
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.396 6.545 3.663
5. Gesamtleistung 83.535 358.643 323.607
6. Materialaufwand 59.126 249.691 225.814
verrechneter Materialaufwand -1.811 0 0
7. Personalaufwand 43.571 45.105 43.514
verrechneter Personalaufwand -26.025 0 0
8. Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
3.773 18.276 17.744
verrechnete Abschreibungen -1.021 0 0
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.068 31.558 21.759
verrechnete sonstige betiebliche Aufwendungen -3.683 0 0
  92.998 344.630 308.831
10. Betriebsergebnis -9.463 14.013 14.776
11. Zinsergebnis (ohne Verrechnung) -71 522 -34
verrechnete Zinsergebnisse -8 0 0
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 0 0
13. Ergebnis nach Steuern -9.542 14.535 14.742
14. Sonstige Steuern (ohne Verrechnung) 77 289 287
15. Ergebnis vor Gewinnabführung -9.619 14.246 14.455
16. Aufgrund eines Abführungsvertrags abgeführte Gewinne 9.619 -14.246 -14.455
17. Jahresüberschuss 0 0 0

Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

I. Allgemein

Mit den ersten Binnenmarktrichtlinien aus den Jahren 1996 und 1998 begann die Öffnung der Energiemärkte in der Europäischen Union (EU). Diese Richtlinien wurden in Deutschland mit dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vom 24.04.1998 und dem ersten Gesetz zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts vom 20.05.2003 in deutsches Recht umgesetzt. Mit dem Inkrafttreten des zweiten Gesetzes zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts vom 07.07.2005 (BGB Jahrgang 2005 Teil I Nr. 42 vom 12.07.2005, S. 1970 ff) am 13.07.2005 wurden in Deutschland die Binnenmarktrichtlinien für Elektrizität und Erdgas vom 26.06.2003 umgesetzt.

Mit der letzten Gesetzesänderung wurde u. a. eine einheitliche Regelung zur Trennung der Rechnungslegung (buchhalterisches Unbundling) für Elektrizitäts- und Gasverteilungsunternehmen geschaffen.

Die Verpflichtung zur Führung getrennter Konten erfasst nach § 6b Abs. 3 EnWG u. a. folgende Aktivitäten:

Elektrizitätsverteilung

Gasverteilung

Die Unbundling-Konzeption der Mainzer Netze GmbH (folgend MN) basiert für die Gewinn- und Verlustrechnung auf einer Centergliederung. Die Kostenerfassung geschieht nach den Organisationsprinzipien des Unternehmens entsprechend strukturierter Kostenstellen. Wesentlich ist dabei die Trennung des Kerngeschäfts von den Serviceeinheiten und das damit verbundene Auftraggeber-/Auftragnehmerprinzip.

Die nicht direkt als Einzelkosten verrechneten Leistungen werden in einem mehrstufigen System als Gemeinkostenumlagen gebucht. Die komplexe Umlagesystematik ist in der Abteilung Kostenrechnung und Spartenabschlüsse dokumentiert. Sowohl die internen Leistungsverrechnungen wie auch die Umlagen wurden am Jahresende in Primäre Aufwendungen umgewandelt (vgl. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden).

Zur Gewährleistung einer höheren Transparenz und auch zur gleichzeitigen Darstellung der Ergebnissituation innerhalb der MN wurde folgende Gliederung gewählt:

Elektrizitätsverteilung

Andere Aktivitäten innerhalb des Elektrizitätssektors

Gasverteilung

Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

Andere Aktivitäten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors

Die anderen Aktivitäten innerhalb des Elektrizitätssektors enthalten den Betrieb der Straßenbeleuchtungsanlagen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen aus dem Jahresabschluss der MN.

Weiterhin ist auf die Behandlung der internen Leistungsverrechnungen und der Umlagen hinzuweisen. Diese wurden in primäre Aufwendungen umgewandelt und den jeweiligen Gewinn- und Verlustrechnungs-Positionen zugeordnet. Hierzu wurde die Struktur der Primäraufwendungen (d.h. ohne Berücksichtigung von Erlösen/Erträgen und ohne Berücksichtigung von internen Leistungsverrechnungen/Umlagen) analysiert. Die Kosten je handelsrechtlicher GuV-Position wurden als relativer Anteil an den Gesamtaufwendungen (primär) jeder Kostenstelle ermittelt. Durch diese Darstellung werden die Verrechnungen wesentlich transparenter und erhöhen den Informationsgehalt des Unbundling-Abschlusses.

Die nach der sachgerechten Zuordnung der Aktiva und Passiva entstehende Residualgröße wird unter den Forderungen gegen die Gesellschafterin erfasst.

III. Zuordnung nach Tätigkeitsbereichen in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Zuordnung der Vermögens- und Schuldenposten aus der Bilanz bzw. der Ertrags- und Aufwandsposten aus der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte zu den Tätigkeiten direkt, soweit dies aufgrund wirtschaftlicher, vertraglicher oder sonstiger Kriterien möglich war.

In den Fällen, in denen nur ein mittelbarer Sachbezug zu den Aktivitäten vorliegt oder die weitere Aufteilung der Konten nur mit unvertretbar hohem Aufwand verbunden wäre, wurde die Zuordnung im Wesentlichen durch innerbetriebliche Leistungsverrechnungen (mit anschließender Transformation in Primäraufwendungen) abgebildet oder durch Schlüsselung auf Basis sachgerechter Bezugsgrößen vorgenommen.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens ist den beigefügten Anlagespiegeln zu entnehmen. Es wurden gemeinsam genutzte Anlagegüter mit einem Restbuchwert in Höhe von TEUR 16.336 gemäß ihrer Kostenstelle individuell geschlüsselt.

(2) Vorräte

Elektrizitäts-
verteilung
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrizitäts-
sektors
Gas-
verteilung
Moderne
Messein-
richtungen
u. int.
Mess-
systeme
Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
Gesamt
  TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.188 331 437 0 1.070 3.026
  (805) (335) (438) (-1) (1.018) (2.595)
Unfertige Leistungen 83 88 1 12 992 1.176
  (0) (74) (1) (12) (385) (472)
Fertige Erzeugnisse und Waren 0 0 0 0 54 54
  (0) (0) (0) (0) (55) (55)
  1.271 419 438 12 2.116 4.256
  (805) (408) (439) (11) (1.458) (3.122)

In Klammern sind die Vorjahreswerte angegeben

Entsprechend der Lagerorganisation erfolgte eine direkte Zuordnung der Anschaffungsbestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf Basis der Materialstammsätze in Höhe von TEUR 3.289 (i.Vj. TEUR 3.025). Die entsprechenden Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 264 (i.Vj. TEUR 431) wurden auf Grundlage des Umlageverhältnisses 2023 zugeteilt (Elektrizitätsverteilung 39,29 %; Andere Aktivitäten innerhalb des Elektrizitätssektors 3,02 %; Gasverteilung 15,16 %; Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme 0,17 %; Aktivitäten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors 42,36 %). Die unfertigen Erzeugnisse sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden den Aktivitäten direkt zugeordnet.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Elektrizitäts-
verteilung
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrizitäts-
sektors
Gas-
verteilung
Moderne
Messein-
richtungen
u. int.
Mess-
systeme
Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
Gesamt
  TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
28.436 2.538 3.725 825 3.854 39.378
  (15.428) (1.817) (1.986) (708) (4.357) (24.296)
Forderungen gegen die
Gesellschafterin
0 0 0 0 0 0
  (18.535) (-14.789) (18.004) (-3.942) (-7.120) (10.688)
davon Kapitausgleichsposten 0 0 0 0 0 0
  (10.395) (-15.269) (13.996) (-3.674) (-5.448) (0)
Forderungen gegen
verbundene Unternehmen
165 0 1 0 6.731 6.897
  (198) (-8) (-110) (0) (5.848) (5.928)
Forderungen gegen Unter-
nehmen mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
114 0 0 0 45 159
  (176) (0) (0) (0) (57) (233)
sonstige Vermögensgegenstände 330 121 572 0 1.867 2.890
  (2.305) (123) (171) (0) (408) (3.007)
  29.045 2.659 4.299 825 12.497 49.324
  (36.643) (-12.857) (20.051) (-3.233) (3.549) (44.153)

In Klammern sind die Vorjahreswerte angegeben

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten im Wesentlichen den Aktivitäten direkt zugeordnet werden. Per Umlageverhältnis 2023 wurden TEUR 694 (i.Vj. TEUR 662) verteilt. Dies betrifft hauptsächlich die Konten der Pauschal- und Einzelwertberichtigung.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen konnten in Höhe von TEUR 6.897 (i.Vj. TEUR 5.928) direkt zugeordnet werden.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden den Aktivitäten direkt zugeordnet.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen wurden TEUR 190 (i.Vj. TEUR 266) auf Basis des Umlageverhältnisses 2023 verteilt. Die Zuordnung der restlichen sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte direkt.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(4) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand wird indirekt mit Hilfe eines Verteilerschlüssels nach den Spartenergebnissen auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche aufgeteilt. Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen TEUR 5 (i.Vj. TEUR 9).

(5) Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde auf Basis des Umlageverhältnisses 2023 verteilt.

(6) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag wurde auf Basis des Umlageverhältnisses 2023 verteilt.

(7) Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde direkt den Tätigkeiten zugeordnet.

(8) Empfangene Ertragszuschüsse

Die Zuordnung dieses Postens erfolgte direkt auf Grundlage des zugehörigen Anlagevermögens.

(9) Rückstellungen

Die Rückstellungen für Berufsgenossenschaften, Personalbereich, Jahresabschlusskosten, Ausbildungskosten und Archivierungskosten (in Summe TEUR 5.380; i.Vj. TEUR 5.390) wurden auf Basis des Umlageverhältnisses 2023 zugeteilt. Alle anderen Rückstellungen (TEUR 30.595; i.Vj. TEUR 24.977) konnten den Aktivitäten direkt zugewiesen werden.

(10) Verbindlichkeiten

Elektrizitäts-
verteilung
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrizitäts-
sektors
Gas-
verteilung
Moderne
Messein-
richtungen
u. int.
Mess-
systeme
Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Liefer-
ungen und Leistungen
13.784 218 399 -146 10.373 24.628
(9.826) (438) (542) (13) (9.659) (20.479)
Verbindlichkeiten gegen die
Gesellschafterin
-621 15.357 -16.413 4.434 7.939 10.697
(0) (0) (0) (0) (0) (0)
davon Kapitausgleichsposten -17.603 15.083 -19.870 4.557 17.833 0
(0) (0) (0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
1.244 0 -1 85 497 1.825
(695) (0) (1) (-5) (-188) (502)
Verbindlichkeiten gegenüber
Konzernunternehmen der ZBM
2.934 0 -10 0 2.552 5.476
(1.806) (-0) (-10) (0) (498) (2.294)
sonstige Verbindlichkeiten 1.561 17 485 1 484 2.548
(1.740) (70) (588) (2) (1.078) (3.478)
18.903 15.592 -15.541 4.374 21.846 45.174
(14.067) (509) (1.121) (10) (11.047) (26.753)

In Klammern sind die Vorjahreswerte angegeben.

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden TEUR 1.507 (i.Vj. TEUR 633) entsprechend des Umlageverhältnisses 2023 verteilt. Der Rest konnte den Aktivitäten direkt zugewiesen werden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin wurden mit deren Forderungen saldiert. Die danach verbleibenden Verbindlichkeiten konnten in Höhe von TEUR 7.790 (i.Vj. Forderungen TEUR 3.878) direkt zugeordnet werden.

Weiterer Bestandteil des Saldos sind Verbindlichkeiten aus dem Cash Management mit einem Betrag von TEUR 2.907 (i.Vj. Forderungen TEUR 9.107), dieser wurde anhand des Cash-Flows je Sparte den einzelnen Tätigkeitsbereichen zugeordnet. Die Aufteilung der Verbindlichkeiten aus dem Cash Management auf die Aktivitäten der jeweiligen Sparte stellt sich wie folgt dar (zum besseren Verständnis werden im Anschluss die Verbindlichkeiten mit einem negativen Vorzeichen und die Forderungen mit einem positiven Vorzeichen -also ohne Vorzeichen- dargestellt): Elektrizitätsverteilung TEUR -3.348 (i.Vj. TEUR 8.082); Andere Aktivitäten innerhalb des Elektrizitätssektors TEUR 310  (i.Vj. TEUR 479); Gasverteilung TEUR 1.639 (i.Vj. TEUR 4.088) Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme TEUR -189 (i.Vj. TEUR -268); Aktivitäten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors TEUR -1.318 (i.Vj. TEUR -1.672).

Die Zuordnung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis erfolgte direkt.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten wurden TEUR 580 (i.VJ. TEUR 1.438) auf Basis des Umlageschlüssels verteilt. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um die Verbindlichkeiten gegenüber öffentlichen Kassen und Körperschaften.

Es sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 482 (i.Vj. TEUR 933) enthalten.

Wesentliche Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit sind wie im Vorjahr nicht enthalten.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr betragen TEUR 0 (i.Vj. TEUR 0). Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(11) Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde den "Anderen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors" direkt zugeordnet.

(12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von ca. EUR 92 Mio (i.Vj. ca. EUR 168 Mio) wurden auf Basis des Umlageverhältnisses 2023 verteilt (Elektrizitätsverteilung EUR 36 Mio; Andere Aktivitäten innerhalb des Elektrizitätssektors EUR 3 Mio, Gasverteilung EUR 14 Mio; Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme EUR 0 Mio; Aktivitäten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors EUR 39 Mio).

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(13) Umsatzerlöse

Direkte Zuordnung nach den zugrunde liegenden Vertragsbeziehungen.

(14) Andere aktivierte Eigenleistungen

Die anderen aktivierten Eigenleistungen wurden den Tätigkeiten direkt zugeteilt.

(15) Sonstige betriebliche Erträge

Sämtliche Erträge wurden direkt den Tätigkeiten zugeordnet.

(16) Materialaufwand

Elektrizitäts-
verteilung
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrizitäts-
sektors
Gas-
verteilung
Moderne
Messein-
richtungen
u. int.
Mess-
systeme
Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Bezugskosten und Aufwendungen
für Roh-, Hilfs-Betriebsstoffe und
bezogene Waren
38.920 2.568 22.915 17 19.393 83.813
(35.542) (2.781) (8.527) (14) (17.223) (64.086)
Aufwendungen für
bezogene Leistungen
110.272 236 17.009 863 37.604 165.985
(101.973) (252) (14.321) (645) (41.827) (159.018)
Preriodenfremder
Materialaufwand
-327 1 137 25 58 -107
(1.367) (1) (1.266) (0) (76) (2.710)
Materialaufwand aus
Verrechnungen
1.035 53 210 -133 -1.166 0
(1.475) (65) (396) (-125) (-1.811) (0)
149.900 2.857 40.271 773 55.889 249.691
(140.357) (3.099) (24.509) (534) (57.315) (225.814)

In Klammern sind die Vorjahreswerte angegeben.

Die Zuordnung erfolgte direkt auf die Aktivitäten. Die Position Materialaufwand aus Verrechnungen ergibt sich aus der Umwandlung der internen Verrechnungen und Umlagen in Primäraufwendungen. (vgl. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden).

(17) Personalaufwand

Elektrizitäts-
verteilung
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrizitäts-
sektors
Gas-
verteilung
Moderne
Messein-
richtungen
u. int.
Mess-
systeme
Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 0 0 0 0 35.385 35.385
(0) (-57) (0) (0) (33.915) (33.858)
Soziale Abgaben und Auf-
wendungen für Altersver-
sorgung und für Unterstützung
0 0 0 0 9.720 9.720
(0) (0) (0) (0) (9.657) (9.657)
Personalaufwand aus
Verrechnung
17.858 2.044 9.138 784 -29.823 0
(15.213) (2.145) (8.140) (528) (-26.026) (0)
17.858 2.044 9.138 784 15.282 45.105
(15.213) (2.087) (8.140) (528) (17.545) (43.514)

In Klammern sind die Vorjahreswerte angegeben.

Durch die Aufteilung des Saldos aus Verrechnungen auf die handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnungs-Positionen ergibt sich ein Personalaufwand aus Verrechnungen, der den einzelnen Aktivitäten zugeordnet wurde (vgl. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden).

Der Personalaufwand für Altersversorgung beträgt TEUR 2.938 (i.Vj. TEUR 3.012).

(18) Abschreibungen

Elektrizitäts-
verteilung
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrizitäts-
sektors
Gas-
verteilung
Moderne
Messein-
richtungen
u. int.
Mess-
systeme
Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Planmäßige Abschreibungen 8.633 1.074 4.312 258 3.999 18.276
(8.405) (1.098) (4.252) (215) (3.773) (17.744)
Abschreibungen aus
Verrechnungen
177 -7 48 -18 -200 0
(673) (23) (307) (18) (-1.021) (0)
8.810 1.067 4.360 240 3.798 18.276
(9.079) (1.121) (4.559) (233) (2.752) (17.744)

In Klammern sind die Vorjahreswerte angegeben.

Die Aufteilung der gesamten handelsbilanziellen Abschreibungen auf die Tätigkeiten ergibt sich aus der Zuordnung nach den abzuschreibenden Vermögensgegenständen. Hinzu kommt die Position Abschreibungen aus Verrechnungen (vgl. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden).

(19) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Elektrizitäts-
verteilung
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrizitäts-
sektors
Gas-
verteilung
Moderne
Messein-
richtungen
u. int.
Mess-
systeme
Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Sonstige betriebliche
Aufwendungen
11.262 23 976 10 19.287 31.558
(2.029) (13) (629) (19) (19.069) (21.759)
Sonstige betriebliche Auf-
wendungen aus Verrechnung
1.636 79 682 18 -2.415 0
(2.604) (72) (994) (13) (-3.683) (0)
12.898 102 1.658 28 16.872 31.558
(4.632) (85) (1.623) (32) (15.386) (21.759)

In Klammern sind die Vorjahreswerte angegeben.

(20) Zinsergebnis

Elektrizitäts-
verteilung
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrizitäts-
sektors
Gas-
verteilung
Moderne
Messein-
richtungen
u. int.
Mess-
systeme
Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Abschreibungen auf
Finanzanlagen und auf
Wertpapiere des
Umlaufvermögens
0 0 0 0 0 0
(0) (0) (0) (0) (-174) (-174)
Erträge aus anderen Wert-
papieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens
0 0 0 0 1 1
(0) (0) (0) (0) (2) (2)
Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge
210 0 77 0 255 543
(97) (0) (24) (0) (77) (197)
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
-10 0 0 0 -12 -22
(-36) (0) (-13) (0) (-10) (-59)
Zinsergebnis aus
Verrechnung
0 0 0 0 0 0
(-17) (-2) (-8) (1) (26) (0)
200 0 77 0 245 522
(44) (-2) (3) (1) (-79) (-34)

In Klammern sind die Vorjahreswerte angegeben.

Zinserträge und -aufwendungen wurden im Wesentlichen verursachungsgerecht den Aktivitäten direkt zugeordnet. Im Zinsergebnis sind ebenfalls Verrechnungen enthalten, die in obiger Tabelle separat ausgewiesen sind (vgl. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden).

(21) Sonstige Steuern

Elektrizitäts-
verteilung
Andere
Aktivitäten
innerhalb
des
Elektrizitäts-
sektors
Gas-
verteilung
Moderne
Messein-
richtungen
u. int.
Mess-
systeme
Andere
Aktivitäten
außerhalb
des
Elektrizitäts-
und Gas-
sektors
Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Sonstige Steuern 243 0 14 0 32 289
(31) (161) (18) (0) (77) (287)
Sonstige Steuern
aus Verrechnungen
0 0 0 0 0 0
(0) (0) (0) (0) (0) (0)
243 0 14 0 32 289
(31) (161) (18) (0) (77) (287)

In Klammern sind die Vorjahreswerte angegeben.

 

Mainz, den 14.06.2024

Mainzer Netze GmbH

Michael Worch

Entwicklung des Anlagevermögens Mainzer Netze GmbH 2023

Elektrizitätsverteilung inklusive gemeinsam genutzter Infrastruktur

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Vortrag zum
01.01.2023

Zugänge

 

 

 

Abgänge

 

  TEUR TEUR   TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 13.874 359   0
  13.874 359   0
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit        
a) Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 13.385 29   0
2. Grundstücke ohne Bauten 542      
3. Bauten auf fremden Grundstücken 1.266 0    
6. Verteilungsanlagen 150.365 11.013   624
    -15 I  
8. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 5 bis 7. gehören
91.323 1.116   0
9. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.115 418   341
    -12 I  
10. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.976 27.491   26
  280.972 40.067   991
    -27 I  
  294.846 40.426   991
    -27 I  
III. Finanzanlagen        
Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 13 0   4
  13 0   4
  294.859 40.426   995
    -27 I  

I = Investitionszuschüsse

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  Umbuchungen
Umgliederungen
Stand
31.12.2023
  TEUR   TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 90 AIB 14.323
  0 Umb  
  90 AIB 14.323
  0 Umb  
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit      
a) Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 0 AIB 13.414
    Umb  
2. Grundstücke ohne Bauten   AIB 542
3. Bauten auf fremden Grundstücken     1.266
6. Verteilungsanlagen 4.698 AIB 165.420
  -17 Umb  
8. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 5 bis 7. gehören
531 AIB 92.970
    Umb  
9. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 56 AIB 7.234
  -2 Umb  
10. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -5.378 AIB 39.063
  0 Umb  
  -93 AIB 319.909
  -19 Umb  
  -22   334.232
III. Finanzanlagen      
Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 0   9
  0   9
  -22   334.241

AiB = Umgliederung von AiB auf fertige Anlagen

  Abschreibungen
Vortrag zum
01.01.2023
Abschreibungen
des Geschäftsjahres
Abgänge Umbuchungen Stand
31.12.2023
  TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 10.579 821 0 0 11.400
  10.579 821 0 0 11.400
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit          
a) Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 3.630 294 0 0 3.924
2. Grundstücke ohne Bauten 0 0 0 0 0
3. Bauten auf fremden Grundstücken 778 23 0 0 801
6. Verteilungsanlagen 54.102 4.687 317 -3 58.469
8. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 5 bis 7. gehören
40.609 3.142 0 0 43.751
9. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.452 570 331 -1 5.690
10. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  104.571 8.716 648 -4 112.635
  115.150 9.537 648 -4 124.035
III. Finanzanlagen          
Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 0 0 0 0 0
  0 0 0 0 0
  115.150 9.537 648 -4 124.035
  Buchwerte Buchwerte

 

 

Stand
31.12.2023
Stand
31.12.2022
  TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 2.923 3.295
  2.923 3.295
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit    
a) Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 9.490 9.755
2. Grundstücke ohne Bauten 542 542
3. Bauten auf fremden Grundstücken 465 488
6. Verteilungsanlagen 106.951 96.263
8. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 5 bis 7. gehören
49.219 50.714
9. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.544 1.663
10. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 39.063 16.976
  207.274 176.401
  210.197 179.696
III. Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 9 13
  9 13
  210.206 179.709

Entwicklung des Anlagevermögens Mainzer Netze GmbH 2023

Gasverteilung inklusive gemeinsam genutzter Infrastruktur

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

 

 

Vortrag zum
01.01.2023
Zugänge Abgänge
  TEUR TEUR   TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 6.681 122   0
  6.681 122   0
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und grundstücksgleiche        
Rechte mit        
a) Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 2.646 5   0
2. Grundstücke ohne Bauten 20 0   0
3. Bauten auf fremden Grundstücken 95 0   0
6. Verteilungsanlagen 152.971 1.710   327
8. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 5 bis 7. gehören
10.779 431   23
9. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.260 200   163
    -6 I  
10. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.872 1.389   43
  171.643 3.735   556
    -6 I  
  178.324 3.857   556
    -6 I  
III. Finanzanlagen        
Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 6 0   2
  6 0   2
  178.330 3.857   558
    -6 I  

I = Investitionszuschüsse

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

 

 

Umbuchungen
Umgliederungen
Stand
31.12.2023
  TEUR   TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 44 AIB 6.847
  44 AIB 6.847
  0 Umb  
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit      
a) Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 0 AIB 2.651
2. Grundstücke ohne Bauten 0   20
3. Bauten auf fremden Grundstücken 0   95
6. Verteilungsanlagen 619 AIB 154.990
  17    
8. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 5 bis 7. gehören
4 AIB 11.191
    Umb  
9. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 27 AIB 3.319
  1 Umb  
10. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -693 AIB 2.525
  -43   174.791
  1    
  2   181.638
III. Finanzanlagen      
Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 0   4
  0   4
  2   181.642


AiB = Umgliederung von AiB auf fertige Anlagen UV = Umgliederung von/ an Umlaufvermögen

  Abschreibungen
  Vortrag zum
01.01.2023
Abschreibungen
des
Geschäftsjahres
Abgänge Umbuchungen Stand
31.12.2023
  TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 2.669 194 0 0 2.863
  2.669 194 0 0 2.863
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit          
a) Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 551 45 0 0 596
2. Grundstücke ohne Bauten 0 0 0 0 0
3. Bauten auf fremden Grundstücken 54 3 0 0 57
6. Verteilungsanlagen 61.060 3.946 221 3 64.788
8. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 5 bis 7. gehören
3.943 265 23 0 4.185
9. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.492 268 159 0 2.601
10. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  68.100 4.527 403 3 72.227
  70.769 4.721 403 3 75.090
III. Finanzanlagen          
Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 0 0 0 0 0
  0 0 0 0 0
  70.769 4.721 403 3 75.090
  Buchwerte Buchwerte

 

 

Stand
31.12.2023
Stand
31.12.2022
  TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 3.984 4.012
  3.984 4.012
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit    
a) Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 2.055 2.095
2. Grundstücke ohne Bauten 20 20
3. Bauten auf fremden Grundstücken 38 41
6. Verteilungsanlagen 90.202 91.911
8. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 5 bis 7. gehören
7.006 6.836
9. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 718 768
10. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.525 1.872
  102.564 103.543
  106.548 107.555
III. Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 4 6
  4 6
  106.552 107.561

Entwicklung des Anlagevermögens Mainzer Netze GmbH 2023

Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Vortrag zum
01.01.2023
Zugänge Abgänge Umbuchungen
Umgliederungen
Stand
31.12.2023
  TEUR TEUR TEUR TEUR   TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 0 0 0 0   0
  0 0 0 0   0
II. Sachanlagen            
6. Verteilungsanlagen 3.932 646 105 52 AiB 4.525
8. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 5 bis 7. gehören
0 0 0 0   0
9. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0 0 0   0
10. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 62 0 0 -52 AiB 10
  3.994 646 105 0   4.535
  3.994 646 105 0   4.535

AiB = Umgliederung von AiB auf fertige Anlagen

  Abschreibungen
Vortrag zum
01.01.2023
Abschreibungen
des
Geschäftsjahres
Abgänge Umbuchungen Stand
31.12.2023
  TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 0 0 0 0 0
  0 0 0 0 0
II. Sachanlagen          
6. Verteilungsanlagen 617 258 25 0 850
8. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 5 bis 7. gehören
0 0 0 0 0
9. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0 0 0 0
10. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  617 258 25 0 850
  617 258 25 0 850
  Buchwerte Buchwerte
  Stand
31.12.2023
Stand
31.12.2022
  TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Gewerbliche Schutzrechte und Software 0 0
  0 0
II. Sachanlagen    
6. Verteilungsanlagen 3.675 3.315
8. Technische Anlagen und Maschinen,
die nicht zu Nr. 5 bis 7. gehören
0 0
9. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0
10. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10 62
  3.685 3.377
  3.685 3.377

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Mainzer Netze GmbH, Mainz

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRES ABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurtei le

Wir haben den Jahresabschluss der Mainzer Netze GmbH, Mainz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mainzer Netze GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

G rundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter f ür den Jahres abschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres abschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach §  6b Abs.   3   EnWG und §  3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung", "andere Aktivitäten innerhalb des Elektrizitätssektors", "Gasverteilung", "Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme" und "andere Aktivitäten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach §  6b Abs. 3 EnWG und §  3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach §  6b Abs. 3 EnWG und §  3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Frankfurt am Main, den 14. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marc Krizaj, Wirtschaftsprüfer ppa. Xandra Schulte, Wirtschaftsprüferin


Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 30.07.2024 festgestellt.

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