Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Jankowski seit 11.2.2025 | Prokura |
Huber Magnus seit 14.3.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Magnus Emil Huber | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARCTIC GmbHBraunschweigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020LageberichtGrundlagen des Unternehmens Die ARCTIC GmbH agiert als moderne multichannel Vertriebsgesellschaft für den Distributionskanal, das Fachhandelssegment sowie Online und für den Plattformverkauf. Sie vertreibt die in Eigenproduktion herstellten Produkte der in Hong Kong ansässigen Schwestergesellschaft ARCTIC (HK) Ltd. für den deutschen und den europäischen Markt. Bei den Produkten handelt sich um geräuschreduzierte Luftkühler für CPUs und GPUs, Flüssigkeitskühler für CPUs, Gehäuselüfter für Computer, Wärmeleitpaste und Pads sowie Monitorhalterungen und Monitorständer. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Durch die Auswirkungen der Corona Pandemie war die deutsche Wirtschaft im Kalenderjahr 2020 einem rückläufigen Wirtschaftswachstum ausgesetzt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war laut den Berechnungen des statistischen Bundesamtes 5,0 % geringer als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Die Corona-Pandemie hat sich auch deutlich auf das Konsumverhalten der privaten Haushalte in Deutschland ausgewirkt: Die monatlichen Konsumausgaben sanken im Jahr 2020 um 3 % gegenüber dem Vorjahr, für bestimmte Produkte und Dienstleistungen wie Computer, Fahrräder, Innenausstattung, Nahrungsmittel und Wohnen gaben die privaten Haushalte nach den Angaben des statistischen Bundesamtes jedoch mehr aus als im Vorjahr. Lt. Branchenverband BITKOM ist der Markt für Informationstechnologie, Telekommunikationstechnologie, Unterhaltungselektronik und Consumer Electronics gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 0,6 % gewachsen, das Marktvolumen hat sich von 170,7 Mrd. Euro auf 171,7 Mrd. Euro erhöht. Dabei hat der Markt für Consumer Electronics, für sich betrachtet, während der Corona-Pandemie um 5,7 % gegenüber dem Vorjahr zugenommen. b) Entwicklung der Gesellschaft Die ARCTIC GmbH verkauft die Produkte ihrer Palette sowohl direkt an Endkunden als auch an Großhändler, Fachhändler und Systemintegratoren. Die Bekanntheit in der Fachwelt, die gewachsene Reputation und das hervorzuhebende Preisleistungsverhältnis gewähren langfristig eine stabile Durchdringung der Märkte. Kerngeschäft des Unternehmens ist die IT Distribution. Im Einzelhandel stellen daneben preisbewusste, auf Qualität achtende Computernutzer aus unterschiedlichen Bereichen, denen eine Reduzierung des Geräuschlevels wichtig ist, eine bedeutende Zielgruppe dar. Hierzu zählen u.a. sog. "Gamer" aus der eSport Community, aber auch klassische Anwender aus der Dienstleistung. Das zunehmende Geschäft im E-Commerce hat während der Corona Pandemie im Jahr 2020 zu einem überdurchschnittlichen Wachstum der Gesellschaft geführt. Die ARCTIC GmbH verfügt über umfassende Lagerflächen an ihrer Geschäftsadresse. Das Lager wird gegenwärtig auf ein effizientes Softwaresystem umgebaut und die Mitarbeiter hierauf speziell und umfänglich geschult. Gleichwohl werden Fullfillmentläger von Drittanbietern eingebunden, um Auftragsspitzen abzufangen. Im Verkauf werden modernste digitale Werkzeuge benutzt. Die ARCTIC GmbH koordiniert ihr Marketing im europäischen Raum mit einem Team aus hoch und speziell ausgebildeten Mitarbeitern und ist Ansprechpartner und Serviceanlaufstelle für alle Produkte der Marke ARCTIC. Hierfür wird ein vollumfängliches Ersatzteillager aus Gründen der Nachhaltigkeit vorgehalten, für die die ARCTIC Gruppe im Zeichen des Klimaschutzes steht. Die ARCTIC GmbH hatte am 31.12.2020 48 Mitarbeiter und ist ein Ausbildungsbetrieb. Sie bietet den Mitarbeitern umfangreiche Zusatzleistungen und ist sehr flexibel in Bezug auf die Arbeitszeiten und Teilzeitregelungen. Hierdurch konnte sie in dem gegenwärtigen arbeitnehmerfreundlichen Umfeld herausragende Mitarbeiter gewinnen und halten. Im Unternehmen werden eine Vielzahl von unterschiedlichen Fachkompetenzen vereint und es werden mehr als zehn Fremdsprachen gesprochen. Dies führt zu einem sehr harmonischen multikulturellen Arbeitsumfeld mit Akzeptanz und Toleranz ohne, dass die Unternehmensziele vernachlässigt werden. c) Bedeutsamste LeistungsindikatorenFür das Monitoring der finanziellen Situation werden als bedeutsamste Leistungsindikatoren die Kennzahlen Rohergebnis (Umsatz zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Materialaufwand) und das Ergebnis vor Steuern herangezogen. Ertragslage Der Rohergebnis der Gesellschaft beträgt im Geschäftsjahr 2020 4,970 Mio. € gegenüber 2,469 Mio. € im Geschäftsjahr 2019. Entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend des Jahres 2020 konnte die Gesellschaft deutlich von dem pandemiebedingten Bedarf an IT-Technik profitieren. Die Planung für 2020 hatte mit 3,5 Mio. € bis 3,9 Mio. € noch einen deutlich geringeren Rohertrag vorgesehen. Die Personalaufwendungen steigen vor dem Hintergrund eines im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen durchschnittlichen Mitarbeiterbestandes (2020 48 Mitarbeiter; 2019 34,5 Mitarbeiter) um 0,588 Mio. € auf nunmehr 1,929 Mio. €. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Anstieg in Höhe von 0,203 Mio. € festzustellen. Der Anstieg entfällt im Wesentlichen auf umsatzabhängige Kosten für Frachten und Kosten der Warenabgabe. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2020 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 0,763 Mio. € (Vorjahr - 0,327 Mio. €) erzielt. Das Ergebnis spiegelt die Anstrengungen der Vorjahre und während der Corona-Pandemie wider. Die Planung hatte ein Ergebnis von 0,5 Mio. € bis 0,8 Mio. € vorgesehen. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2020 beträgt 8,482 Mio € (Vorjahr 11,697 Mio €). Der Rückgang ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf einen geringeren Bestand an Vorräten (-1,208 Mio. €) sowie gesunkene Guthaben bei Kreditinstituten (-0,751 Mio. €) zurückzuführen. Auf der Passivseite sinken im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aufgrund von Darlehenstilgungen sowie stichtagsbedingt geringeren Außenständen aus Lieferungen und Leistungen (-3,758 Mio. €). Das Eigenkapital bleibt zwar negativ, steigt aber aufgrund des Jahresergebnisses um 0,763 Mio. €. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich um Wesentlichen innerhalb der Unternehmensgruppe über gewährte Dispositionskredite (2,705 Mio. €; Vorjahr 2,000 Mio. €) sowie gruppeninterne Lieferantenverbindlichkeiten (0,000 Mio. €; Vorjahr 2,705 Mio. €). Die Finanzierung war im Unternehmensverbund zu jeder Zeit gegeben, die Gesellschaft verfügte jederzeit über ausreichende finanzielle Mittel. Gegen Forderungsausfälle gegenüber Kunden hat die ARCTIC GmbH eine Warenkreditversicherung bei der Euler Hermes Kreditversicherung AG abgeschlossen. Es ist zu keinem Ausfall in 2020 gekommen. Der folgenden Tabelle kann eine vereinfachte Ermittlung der Cashflows aus betrieblicher, Investitions- und Finanzierungstätigkeit entnommen werden. Der Finanzmittelfonds ist definiert als Saldo aus flüssigen Mitteln (0,511 Mio. €; Vorjahr 1,263 Mio. €) und den innerhalb der Unternehmensgruppe gewährten Dispositionskrediten (2,705 Mio. €; Vorjahr 2,000 Mio. €).
d.) Gesamtaussage Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2020 als äußerst zufriedenstellend. Sowohl das Rohergebnis als auch das Ergebnis vor Steuern haben sich, wie erwartet, gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Chancen- und Risikobericht a.) Chancen Die kontinuierliche Unternehmensentwicklung hat sich im Geschäftsjahr 2020 deutlich niedergeschlagen. Durch umfangreiche Investition in Digitalisierung und HR ist die Gesellschaft für die nächsten Jahre gut gerüstet. Insbesondere durch die neue Lagersoftware und die entsprechende Schulung der Mitarbeiter können zukünftige Aufträge noch effizienter bearbeitet werden. Durch den Aufbau einer Serviceabteilung mit umfangreichem Ersatzteillager wurde ein wichtiger Zukunftstrend im Rahmen des Klimaschutzes bereits frühzeitig erkannt und die Gesellschaft hierauf ausgerichtet. b.) Risiken Die ARCTIC GmbH ist immer bestrebt, im Geschäftsbetrieb potenzielle Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu überwachen und diesen durch geeignete Steuerungsinstrumente zu begrenzen. Die Überwachung und die Kontrolle des laufenden Geschäfts werden durch interne, festgelegte Kommunikationswege gewährleistet. Gesamtwirtschaftliches Risiko Es ist denkbar, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage aufgrund externer, von der Gesellschaft nicht zu beeinflussender Faktoren weiterhin negativ entwickelt. Da ein Großteil der bezogenen Waren aus Asien stammt, sind vorausschauendes Handeln der Einkaufsabteilung und bedarfsgerechte Bevorratung von großer Bedeutung um Lieferausfälle zu vermeiden. Durch die Investitionen in die neue Lagesoftware und entsprechende Schulung der Mitarbeiter sieht die Geschäftsführung dies Risiko als beherrschbar an. Finanz- und Liquiditätsrisiko Die ARCTIC GmbH verfügt aufgrund nicht ausgeschöpfter Kredit- und Valutalinien im Konzernverbund über ausreichende Reserven, um nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Forderungsausfallrisiken sind durch eine Warenkreditversicherung in ausreichender Höhe abgesichert. Leistungswirtschaftliches Risiko Ein latentes Risiko besteht, wenn neue Produkte im Markt eingeführt werden. Unvermeidbare Ansprüche Dritter aus Gewährleistung und Garantie sind zusätzlich zu nennen. Die ARCTIC GmbH erhält für diese Fälle eine fixe Einkaufsrückvergütung des Herstellers, die ausreichend bemessen ist, um diese Ansprüche abzufedern. Die Erfahrung der Vergangenheit zeigt, dass diese Rückvergütung eventuelle Ansprüche Dritter aus Gewährleistung und Garantie mehr als gedeckt hat. Bei neuen Produkten oder ganzen Produktkategorien ist dieses Risiko höher einzuschätzen. Durch die bereits eingerichtete und gut funktionierende Serviceabteilung sowie standardmäßig durchgeführte (Langzeit-) Tests wird dieses Risiko durch die Geschäftsführung aber als gut beherrschbar eingeschätzt. Im Falle auftretender Ausfälle von Produkten der Gesellschaft wird dem Risiko etwaiger Gewährleistungsfälle durch entsprechende Rückstellungsbildung Rechnung getragen. Sonstige Risiken Bereits im Jahr 2018 wurde als weiteres Risiko die unwissentliche Verwicklung in ein Umsatzsteuerkarussell identifiziert. Um dieses Risiko zu vermeiden, wurden in Zusammenarbeit mit entsprechend spezialisierten Beratern umfangreiche Compliance Maßnahmen festgelegt, die einer regelmäßigen Überprüfung unterzogen werden. Prognosebericht Das Jahr 2021 wird weiter von den Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst werden. Die ARCTIC GmbH hat sich frühzeitig mit den möglichen Auswirkungen auseinandergesetzt um hier bestmöglich aufgestellt zu sein. Die Gesellschaft wird insbesondere von den Erweiterungen im Performance Marketing und im Verkauf profitieren, auch wenn bereits im Jahr 2020 corona-bedingt viele Investitionen in IT-Technik erfolgt sind. Die Geschäftsführung geht daher für das Geschäftsjahr 2021 von einem leicht rückläufigen Rohertrag aus. Durch die Neuausrichtung und Verbesserung des Lagers und die digitalen Investitionen ergeben sich positive Effekte auf die Kostenstruktur der Gesellschaft. Die Geschäftsführung geht daher für das Geschäftsjahr 2021 von einem konstanten Ergebnis vor Steuern aus. Für das Jahr 2022 rechnet die Gesellschaft mit einem leicht sinkenden Rohertrag sowie einem leicht sinkenden Ergebnis vor Steuern. Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Auch in Deutschland wird dies voraussichtlich zunehmend zu Folgen und Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft führen. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft können noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Es ist jedoch mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringen Investitionen zu rechnen. Eine zuverlässige Quantifizierung möglicher negativer Folgen und ihrer Auswirkungen auf die Vermögens, Finanz- und Ertragslage der ARCTIC GmbH für die Folgejahre ist derzeit nicht möglich.
Jona/CH, den 1.08.2022 Magnus Huber BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss 2020 bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches i. d. Fassung vom 23.07.2015 (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die gem. §§ 276, 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften vorgesehenen größenabhängigen Erleichterungen wurden beachtet. II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: ARCTIC GmbH Firmensitz laut Registergericht: Braunschweig Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Braunschweig Register-Nr.: HRB 203471 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde vom Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip) ausgegangen. Die Arctic GmbH ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet (-783 TEUR; Vorjahr -1.546 TEUR). Eine materielle Überschuldung liegt im Sinne des § 19 InsO aufgrund einer Rangrücktrittsvereinbarung über Verbindlichkeiten in Höhe von 1.800 TEUR (Vorjahr 1.800 TEUR) nicht vor. Die Unternehmensfinanzierung ist zudem jederzeit innerhalb des Konzern gesichert. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Zugangsjahr in vollem Umfang abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem folgenden Anlagenspiegel entnommen werden:
Fertige Erzeugnisse und Waren Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese zugrunde gelegt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, flüssige Mittel Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zum Nominalwert. Rechnungsabgrenzung Hierbei handelt es sich um transitorische Abgrenzungen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Eine Abzinsung war nicht vorzunehmen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen potentielle Gewährleistungen (316TEUR), zu gewährende Umsatzboni (167 TEUR), Kosten für Abschluss, Steuerberatung und Prüfung (94 TEUR) sowie mitarbeiterbezogene Rückstellungen (35 TEUR). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
* davon durch Rangrücktrittvereinbarungen nachrangig 1.800 TEUR (Vorjahr: 1.800 TEUR) Von den Verbindlichkeiten sind 4.295 TEUR (Vorjahr 4.611 TEUR) durch Sicherungsübereignung von Vorräten und Kundenforderungen besichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den folgenden Vorgängen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind: Mietvertrag
Der Mietvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31.03.2028. Angaben zur GuV Sonstige betriebliche Erträge Hierin enthalten sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 5 TEUR (Vorjahr 10 TEUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung und Größenordnung in Höhe von 316 TEUR, welche aus der Bildung von Gewährleistungsrückstellungen resultieren. Hierin enthalten sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 10 TEUR (Vorjahr 10 TEUR). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschälte des Unternehmens durch Herrn Magnus Huber, Geschäftsführer für alle Bereiche, wohnhaft Jona, Schweiz, geführt.
Jona/CH den 1.08.2022 Magnus Huber sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.08.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Arctic GmbH, Braunschweig Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Arctic GmbH, Braunschweig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Arctic GmbH, Braunschweig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von EUR 2.679.394,27 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Braunschweig, den 2.08.2022 PKF
Fasselt Partnerschaft mbB
Düe, Wirtschaftsprüfer Fiedler, Wirtschaftsprüfer |
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