Range Vermögensverwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Isabell Braun seit 17.1.2023 | Geschäftsführer |
Dirk Braun seit 19.4.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Range GmbHFritzlarJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für Offenlegungszwecke für das Geschäftsjahr 2023Autohaus Range GmbH, FritzlarA. UnternehmensgegenstandDie Autohaus Range GmbH handelt am Standort in Fritzlar mit neuen Volkswagen Pkw sowie mit gebrauchten Kraftfahrzeugen als autorisierter Händler für "Zertifizierter Gebrauchtwagen" aller Marken. Ferner betreibt die Gesellschaft eine Reparaturwerkstatt als autorisierter Servicepartner für Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Audi. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. AllgemeinesDas Geschäftsjahr war durch eine Reihe von herausfordernden äußeren Einflüssen geprägt, die das Marktumfeld erschwerten. Trotz dieser widrigen Bedingungen konnte die Autohaus Range GmbH eine Umsatzsteigerung verzeichnen. Allerdings stellt der anhaltende Fachkräftemangel eine erhebliche Herausforderung dar, insbesondere im Bereich der Kfz-Mechatronik und des Automobilverkaufs. Zur Abfederung der inflationsbedingten Kaufkraftverluste wurden Inflationsausgleichszahlungen an die Belegschaft geleistet, was jedoch die Betriebskosten weiter erhöhte. Zusätzlich führten enorme Zinserhöhungen zu einem Rückgang der Kaufkraft, was den Neu- und Gebrauchtwagenverkauf erschwerte und den Wettbewerb um finanzstarke Kunden verschärfte. Trotz dieser Faktoren konnte sich das Unternehmen erfolgreich behaupten und strebt weiterhin nachhaltiges Wachstum an. 2. ErtragslageUmsatzerlöse/ Materialaufwendungen Die Umsatzerlöse unserer Gesellschaft erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 112 auf TEUR 20.740. Die Umsatzsteigerung ist auf ein deutlich verbessertes Servicegeschäft zurückzuführen. Die Umsatzerlöse im Neu- und Vorführwagengeschäft, sowie im Verkauf von Gebrauchtwagen, waren branchenbedingt rückläufig. Bedingt durch diese Entwicklung konnte der Rohertrag um TEUR 694 gesteigert werden. Personalaufwand Die Erhöhung der Personalaufwendungen um TEUR 671 auf TEUR 3.312 ist unter anderem dem angespannten Arbeitsmarkt geschuldet. Im gesamten Betrieb wurden Gehaltsanpassungen durch Einführung von Leistungsprämien, Auszahlung der steuerfreien Inflationsprämie und Benefits vorgenommen. Durch die Ausweitung des Servicegeschäfts mussten weitere Mitarbeiter eingestellt werden. Auch Wechsel im Personalbestand haben sich kostenerhöhend ausgewirkt. Auch in die Ausbildung wurde investiert. Die Zahl der Auszubildenden stieg im Vergleich zum Vorjahr von 10 auf 15 Personen. Abschreibungen Die Erhöhung der Abschreibungen um TEUR 14 auf TEUR 262 ist insbesondere auf höhere Abschreibungen auf den Fuhrpark (Vorführwagen) zurückzuführen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 121 ist auf höhere Kosten der Warenabgabe (Händlerfinanzbeteiligungen, Aktionen etc.) in Höhe von TEUR 46, Werbekosten von TEUR 22, Raumkosten in Höhe von TEUR 21 und Kosten für EDV von TEUR 32 zurückzuführen. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen erhöhten sich um TEUR 22 und sind im Wesentlichen auf die höheren Zinsen für Finanzierungen des Neu- und Gebrauchtwagenbestandes zurückzuführen. Betriebsergebnis / Jahresüberschuss Das Betriebsergebnis verminderte sich um TEUR 99. Insbesondere die höheren Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 671, die Steigerung der übrigen Aufwendungen um TEUR 120 sowie die höheren Abschreibungen von TEUR 14 konnten durch den höheren Rohgewinn um TEUR 694 nicht ausgeglichen werden. 3. VermögenslageDas Anlagevermögen erhöhte sich um TEUR 247 auf TEUR 1.768 und ist auf höhere Bestände an Geschäfts- und Vorführwagen in Höhe von TEUR 137 zurückzuführen. Das Umlaufvermögen verminderte sich um TEUR 471 auf TEUR 5.845. Dies ist im Wesentlichen auf die niedrigeren liquiden Mittel (TEUR 161) und die Minderung der Vorräte in Höhe von TEUR 354 zurückzuführen. 4. FinanzlageDie Veränderungen des Eigenkapitals resultieren aus Dividendenzahlungen (TEUR 97) und dem erwirtschafteten Jahresüberschuss 2023. Die Steuerrückstellungen resultieren aus Gewerbesteuernachzahlungen für das Jahr 2022. Die Verbindlichkeiten verminderten sich um TEUR 645 auf TEUR 1.894. Die verminderten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 506 sind auf die niedrigeren Finanzierungsinanspruchnahmen von Neu- und Gebrauchtwagen zum Bilanzstichtag zurückzuführen. Die niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren aus niedrigen Valutierungen von Fahrzeugen. Die Unternehmensfortführung ist sichergestellt. C. Ereignisse nach dem BilanzstichtagEntwicklung des Geschäftsverlaufs in 2024 Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Umsätze im I. Halbjahr 2024 gesteigert werden. Insbesondere die Umsätze im Gebrauchtwagengeschäft konnten sich durch den neuen erweiterten Gebrauchtwagenplatz gut entwickeln. Die Umsätze im Servicegeschäft sind leicht rückläufig. Die Personal- und Sachkosten haben sich erhöht. Das Betriebsergebnis ist weiterhin positiv. D. Chancen, Risiken und Ausblick der künftigen EntwicklungChancen Die Autohaus Range GmbH sieht in der bevorstehenden Neueröffnung der Gebrauchtwagenwelt ein erhebliches Potenzial. Der geplante Verkauf von älteren Fahrzeugen aller Marken eröffnet uns die Möglichkeit, neue Kundengruppen zu erschließen. Durch die Einstellung von Personal, das bereits in diesem Bereich erfahren und bestens ausgebildet ist, können wir die Effizienz steigern und gleichzeitig die Qualität des Verkaufsprozesses sicherstellen. Zudem bieten die höheren Margen in diesem Segment eine hervorragende Chance, den Gewinn und die Rentabilität signifikant zu erhöhen. Ein weiterer strategischer Vorteil wird durch die Hinzunahme einer zusätzlichen Marke erwartet, wodurch das Portfolio diversifiziert und die Kundenbindung erhöht werden kann. Die zunehmende Zahl älterer Fahrzeuge im Bestand wird voraussichtlich auch zu einer höheren Auslastung unserer Werkstatt führen, was sich positiv auf den Servicebereich und die Werkstattauslastung auswirken wird. Risiken Jedoch sind mit der Fokussierung auf ältere Fahrzeuge auch Risiken verbunden. So könnte der Verkauf dieser Fahrzeuge zu erhöhten Gewährleistungsansprüchen führen, was zu zusätzlichen Kosten führen könnte. Zudem bleibt der Personalmangel im Bereich der Werkstatt eine zentrale Herausforderung. Sollte sich diese Situation nicht verbessern, könnte es zu rückläufigen Servicezahlen kommen, was sich negativ auf das Unternehmensergebnis auswirken würde. Ein weiterer Risikofaktor ergibt sich aus der erhöhten Servicebelastung durch die älteren Gebrauchtfahrzeuge. Der anhaltende Fachkräftemangel in der Werkstatt könnte dazu führen, dass wir vermehrt auf Fremdleistungen angewiesen sind, was ebenfalls zusätzliche Kosten verursacht. Ausblick Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir eine gesteigerte Kaufkraft, insbesondere da im Bereich der Finanzdienstleistungen Förderungen in Aussicht stehen, die eine günstigere Zinsbelastung ermöglichen und somit den Fahrzeugverkauf positiv beeinflussen könnten. Allerdings bleibt die wirtschaftliche und politische Gesamtsituation weiterhin angespannt, insbesondere mit Blick auf mögliche Veränderungen im Umweltsektor, die unvorhergesehene Auswirkungen auf den Markt haben könnten. Zudem wird der anhaltende Fachkräftemangel weiterhin ein zentrales Thema bleiben. Um einer erhöhten Fluktuation entgegenzuwirken, sind Gehaltsanpassungen für bestehendes Personal unumgänglich. Dies stellt eine zusätzliche Belastung für das Unternehmen dar, ist jedoch notwendig, um qualifizierte Mitarbeiter langfristig zu binden. Ein weiteres Problem, das sich abzeichnet, ist der Anstieg der Krankheitstage, der bereits Ende 2023 deutschlandweit spürbar war. Diese Entwicklung könnte sich 2024 fortsetzen und zu einer erhöhten Arbeitsbelastung einzelner Mitarbeiter führen, was sich wiederum auf die betriebliche Effizienz auswirken könnte.
Fritzlar, den 26. September 2024 Autohaus Range GmbH, Fritzlar Die Geschäftsführung Dirk Braun Isabell Braun Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für Offenlegungszweck zum Jahresabschlussfür das Geschäftsjahr 2023der Autohaus Range GmbH, Fritzlar,A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Autohaus Range GmbH, Fritzlar, wurde nach den allgemeinen Grundsätzen ordnungsmäßiger Rechnungslegung (§§ 238 bis 261 HGB) und unter Beachtung der für Kapitalgesellschaften geltenden ergänzenden Bestimmungen (§§ 264 ff. HGB) sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Fritzlar und ist beim Amtsgericht Fritzlar unter der Nummer HRB 11726 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 bis 3 HGB auf. Die Gliederungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgten entsprechend den Vorschriften des HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Von der Möglichkeit, geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr des Zugangs voll abzuschreiben, wurde uneingeschränkt Gebrauch gemacht. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird daneben durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Wertberichtigungen wurden, soweit erforderlich, in ausreichender Höhe gebildet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen umfassen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten, Risiken und rückständigen Aufwendungen, soweit sie das abgelaufene Wirtschaftsjahr betreffen. Ihr Ansatz ist in Höhe des Betrages vorgenommen worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erschien. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). C. Erläuterungen zu Posten der BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus der Anlage 3a hervor. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Jahresüberschuss Das Geschäftsjahr der Gesellschaft endet mit einem Jahresüberschuss von EUR 717.494,61 (Vorjahr: Jahresüberschuss EUR 821.218,98), der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 1.720.727,82 (Vorjahr EUR 2.519.603,28). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren bestehen in Höhe von EUR 109.503,87 (Vorjahr EUR 18.660,71). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von EUR 63.301,36 (Vorjahr EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (EUR 943.434,01) sind durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen abgesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB (jährliche Zahlungsverpflichtungen):
D. Sonstige PflichtangabenArbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 58 (Vorjahr: 55). Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 15 Auszubildende beschäftigt. Geschäftsführung: Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer Dirk Braun, Michael Machulik (bis 23. Januar 2023) und Isabell Braun (seit 17. Januar 2023). Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Fritzlar, den 26. September 2024 Die Geschäftsführung Dirk Braun Isabell Braun Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die Autohaus Range GmbH, Fritzlar: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Range GmbH, Fritzlar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Range GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 26. September 2024 TREUGENO
GmbH
Dipl.-Oec. Brede, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des vorstehend erteilten Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 27.09.2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Bei der Veröffentlichung wurden abweichend vom festgestellten Jahresabschluss die für die Veröffentlichung geltenden Erleichterungen gem. §327 HGB in Anspruch genommen. Insoweit bezieht sich der erteilte und hier wiedergegebene Bestätigungsvermerk auf den von uns geprüften und in der Gesellschafterversammlung festgestellten Jahresabschluss und Lagebericht. |
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