PEP Energie Grün GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Guido Dr. Zimmermann seit 20.3.2026 | Geschäftsführer |
Alexander Saadi Dr. Jawad seit 20.3.2026 | Prokura |
Jan Mehlberg seit 2.12.2025 | Prokura |
Jochen Theo Hauser seit 2.12.2025 | Prokura |
Matthias Franz Josef Meffert seit 22.10.2025 | Prokura |
Hajo Hoops seit 24.6.2025 | Prokura |
Marko Natho seit 16.6.2025 | Prokura |
Kathrin Hageböke seit 16.6.2025 | Prokura |
Dennis Holland seit 16.6.2025 | Prokura |
Christian Rudolf Willing seit 14.5.2025 | Geschäftsführer |
Olaf Schäfer seit 20.1.2025 | Prokura |
Harald Roth seit 20.1.2025 | Geschäftsführer |
Matthias Genske seit 20.1.2025 | Prokura |
Jens Kolk seit 20.1.2025 | Prokura |
Henning Dr. Lustermann seit 20.1.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GETEC Contracting GmbHOsnabrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2016I. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist unter der Firma GETEC Contracting GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter der Registernummer HRB 209845 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Osnabrück. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die GETEC Contracting GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB. Im Zusammenhang mit der Erstanwendung der durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten Vorschriften wurde die Zuordnung nachfolgender Aufwendungen und Erträge in der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung geändert und eine entsprechende Anpassung der Vorjahreswerte vorgenommen: Erträge aus Mieteinnahmen in Höhe von TEUR 125 wurden aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse gegliedert. Zudem wurden außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 16.564 aus der gleichlautenden Kategorie in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert. Umsatzbestandteile der Strom- und Erdgassteuer in Höhe von TEUR 2.281 wurden gegen gleichlautende Position im Materialaufwand verrechnet. Darüber hinaus wurden (u.a. zur Vereinheitlichung der Darstellung im Konzern) nachfolgende Anpassung in der Zuordnung zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung unter Anpassung der Vorjahresausweise vorgenommen: Aufwendungen für Bezug von Strom, Gas, Fernwärme und Wasser in Höhe von TEUR 35.118 wurden aus den Aufwendungen für bezogene Leistung in die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Materialaufwand) umgegliedert. Freiwillige Aufwendungen für Personal und Sozialversicherungskosten (Personalbeschaffungskosten, Schulungskosten, Aufwand für Arbeitssicherheit etc.) in Höhe von TEUR 120 wurden aus den Personalaufwendungen in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Das in 2011 erworbene Versorgungsrecht wird über 15,5 Jahre entsprechend der erwarteten Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen. Im Falle voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Entfallen die Gründe für die Wertminderung erfolgt insoweit eine Zuschreibung. Die Abschreibungszeiträume basieren auf der jeweils steuerlich anerkannten Nutzungsdauer bzw. auf der vertraglich fixierten Contracting-Laufzeit. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis netto EUR 410 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. 2. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich mit den durchschnittlichen Einstands-preisen bewertet. Die Heizöl und Biomassevorräte werden aufgrund der starken Preisschwankungen anhand des strengen Niederstwertprinzips nach § 253 Absatz 4 bewertet. Bei den übrigen Lagervorräten erfolgt aufgrund der stabilen Einstandspreise und der nachrangigen Bedeutung für den Gesamtwert des Unternehmens keine individuelle Wertanpassung. Die nicht abgerechneten Leistungen enthalten die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Sondereinzelkosten (Werkvertragsleistungen), Material- und Fertigungsgemeinkosten und angemessene anteilige Verwaltungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko, das branchentypisch sowohl aus Delkredererisiken als auch aus Risiken durch kundenseitige Rechnungskürzungen besteht, wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen, die mit 2,5 % angesetzt wird. Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. 3. Rückstellungen Die Pensionsrückstellung wird nach Maßgabe des § 253 HGB mit einem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Abzinsungszinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, berechnet. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Für das Risiko der Inanspruchnahme aus Gewährleistungsverpflichtungen ist im Jahresabschluss eine Rückstellung in Höhe von 0,75 % (Vorjahr: 0,75 %) der garantiepflichtigen Umsätze 2016 gebildet worden. Die garantiepflichtigen Umsätze verstehen sich nach Kürzung um darin enthaltene besicherte Werkvertragsleistungen und bestimmte Fremdleistungen. Die Rückstellung für Rückbau berücksichtigt die vertragliche Verpflichtung, Anlagen nach Vertrags-ende in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Dabei erfolgt der Ansatz einer Rückstellung für Rückbauverpflichtungen, sofern die Laufzeit des Contracting-Vertrages zumindest 65 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Contracting-Anlagen beträgt. Die Bemessung des zu erwartenden Erfüllungsbetrags erfolgt im Wege einer pauschalierten Schätzung. In Abhängigkeit von den Anschaffungs- und Herstellungskosten der Anlage werden hierbei 4,5 % bis 15,0 % der Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Zukünftige Kostensteigerungen sind durch einen Kostensteigerungsfaktor von 2,0 % berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei den Pensionsrückstellungen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und im Falle der sonstigen Rückstellungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 5. latente Steuern Differenzen zwischen den steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Wertansätzen ergeben sich im Anlagevermögen (passive latente Steuern), aus den Pensions- und sonstige Rückstellungen sowie im Vorjahr aus steuerlichen Verlustvorträgen (aktive latente Steuern). Der Ausweis der latenten Steuern erfolgt saldiert. Die latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von 29,8 % bewertet. Die passiven latenten Steuern haben sich um TEUR 83 auf insgesamt TEUR 779 erhöht. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016 wird gesondert im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
2. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 76 resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen ehemalige verbundene Unternehmen in Höhe von nominal TEUR 12.299 ausgewiesen, wobei TEUR 6.480 auf die Imtech Deutschland GmbH & Co. KG und der Restbetrag auf die Imtech Holding GmbH entfällt. Diese Forderungen wurden in 2015 auf eine anzunehmende Quote von 10 % wertberichtigt. In 2016 wurde die Schätzung der zu erwartenden Insolvenzquote auf die Forderungen gegen die Imtech Holding GmbH mangels Masse von 10% auf 0% vermindert. Gegenüber der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG wird nach wie vor eine Forderung auf Basis einer erwarteten Insolvenzquote von 10 % bilanziert. Weiterhin werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen Erstattungsansprüche gegen das Hauptzollamt aus Strom- und Energiesteuererstattungen i.H.v. TEUR 809, Steuererstattungsansprüche gegenüber dem Finanzamt Osnabrück-Stadt aus überzahlter Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 664 sowie aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 9 ausgewiesen. 3. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 3.500. Zum 22.07.2016 wurde die Veritas GmbH auf die GETEC Energie Holding GmbH in Magdeburg verschmolzen, welche im Frühjahr 2017 die Anteile an die G+E GETEC Holding GmbH veräußert hat. 4. Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Folgende Annahmen liegen der Bewertung zu Grunde:
Nach HGB § 253 Absatz 6 ergibt sich ein alternativer Rechnungszinssatz (Durchschnittszinsatz der vergangenen sieben Jahre) von 3,24 %, so dass die Pensionsrückstellung bei dessen Ansatz um EUR 9.419 höher anzusetzen wäre. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Kostenrechnungen in Höhe von TEUR 2.831 und Rückbauverpflichtungen von TEUR 1.676 sowie den Personalbereich betreffende Rückstellungen (Urlaub, Überstunden, Tantiemen etc.) in Höhe von TEUR 730. 6. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.194. 7. Passive Rechnungsabgrenzung Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde als Ausgleichsposten für die im Zusammenhang mit der Finanzierung von Contracting-Anlagen durch Forfaitierung vereinnahmten Anlagenerlöse gebildet. Die passive Rechnungsabgrenzung wird linear über die jeweilige Vertragsdauer der Contracting-Verträge ergebniswirksam aufgelöst. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen im Berichtsjahr für Gebäudemieten, Contracting-Anlagen, Kraftfahrzeuge und Mieten für Büromaschinen zukünftige Zahlungsverpflichtungen von TEUR 3.201, davon TEUR 1.048 in den nächsten 12 Monaten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt: Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Seit dem 1. Januar 2016 wendet das Unternehmen die Vorschriften zum Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz an. In Folge dessen wird die Strom- und Erdgassteuer nicht mehr in den Umsatzerlöse ausgewiesen. Stattdessen erfolgt eine Verrechnung mit dem korrespondieren Strom- und Erdgassteueraufwand. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.517 enthalten vor allem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.085, wobei hiervon ein Großteil auf die Verminderung der Rückstellung für Rückbau in Höhe von TEUR 786 zurückzuführen ist. Neben den vorgenannten Erträgen wurden nicht mehr benötigte Rückstellungen für ausstehende Energierechnungen aufwandsmindernd aufgelöst. Der mit den Aufwendungen verrechnete Auflösungsbetrag, der vorhergehenden Perioden zuzurechnen ist, beträgt TEUR 1.868. Zusätzlich wurden bisher nicht erfasste Abrechnungsspitzen aus Abrechnungen für Vorperioden in Höhe von TEUR 237 aufwandsmindernd berücksichtigt. Gleichzeitig wurden bisher nicht berücksichtigte und Vorperioden betreffende Abrechnungssalden gegenüber Kunden in Höhe von TEUR 116 umsatzmindernd gebucht. V. Sonstige Angaben1. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtszeitraum durchschnittlich 110 (Vorjahr: 126) Mitarbeiter, wobei durchschnittlich 84 Vollzeitkräfte, 10 Teilzeitkräfte und 16 geringfügig Beschäftigte angestellt waren. 2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft ist:
Die Gesellschaft hat von einer Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Abstand genommen. 3. Konzernzugehörigkeit Alleinige Gesellschafterin der GETEC Contracting GmbH ist die - GETEC Energie Holding GmbH, Magdeburg. Die GETEC Energie Holding GmbH, Magdeburg, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt. Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar, schlüsselt sich wie folgt auf:
4. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor das Ergebnis auf die nächste Periode vorzutragen. 5. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB) liegen nicht vor. Der bisherige Gesellschafter, die GETEC Energie Holding GmbH, hat in 2016 beschlossen, 60,55% der Anteile der GETEC heat & power AG, der GETEC Wärme & Effizienz AG, der GETEC media AG sowie der GETEC Contracting GmbH an die EQT Infrastructure bzw. die Keller Lux Holding S.à.r.l. zu verkaufen. Der Verkauf wurde im Frühjahr 2017 vom Kartellamt genehmigt. Neuer Gesellschafter der GETEC Contracting GmbH ist nunmehr die neu gegründete G+E GETEC Holding GmbH, an der Keller Lux Holding S.à.r.l. mit 57,269%, die GETEC Energie Holding GmbH mit 38,18% und die G+E Management Beteiligungs GmbH & Co. KG mit 4,549% beteiligt sind.
Osnabrück, den 28. Juni 2017 GETEC Contracting GmbH Willy Grözinger Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016I. Grundlage des UnternehmensDurch Gesellschaftervertrag vom 13. Juli 2009 wurde die Imtech Contracting GmbH & Co. KG, die seinerzeit zum Imtech Konzern gehörte, im Wege eines Formwechsels in die Imtech Contracting GmbH umgewandelt. Aufgrund eines Erwerbs der Imtech Contracting GmbH im August 2015 durch die GETEC-Gruppe, wurde am 15. Oktober 2015 durch Gesellschafterbeschluss die Firmierung in GETEC Contracting GmbH geändert (eingetragen im Handelsregister am 27.10.2015), um der in 2015 geänderten Konzernzugehörigkeit Ausdruck zu verleihen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt Mio. EUR 3,5. Der bisherige Gesellschafter, die GETEC Energie Holding GmbH, hat in 2016 beschlossen, 60,55% der Anteile der GETEC heat & power AG, der GETEC Wärme & Effizienz AG, der GETEC media AG sowie der GETEC Contracting GmbH an die EQT Infrastructure bzw. die Keller Lux Holding S.à.r.l. zu verkaufen. Der Verkauf wurde im Frühjahr 2017 vom Kartellamt genehmigt. Neuer Gesellschafter der GETEC Contracting GmbH ist nunmehr die neu gegründete G+E GETEC Holding GmbH, an der Keller Lux Holding S.à.r.l. mit 57,269%, die GETEC Energie Holding GmbH mit 38,18% und die G+E Management Beteiligungs GmbH & Co. KG mit 4,549% beteiligt sind. EQT ist ein führendes Private Equity Unternehmen und verwaltet ein Fondskapital von rund 30 Milliarden Euro. EQT arbeitet mit seinen Portfoliounternehmen um nachhaltiges Wachstum und operative Marktführerschaft zu erreichen. 1 Schwerpunkte der unternehmerischen Aktivitäten der GETEC Contracting GmbH sind die Optimierung des Primärenergieeinkaufs, der Vertrieb, das Konzipieren, Finanzieren und Errichten oder die Übernahme von Energie- und Medienversorgungsanlagen, das effiziente Betreiben der unter Vertrag stehenden Kunden- und Eigenanlagen sowie die Nutzung von Präferenzkonditionen im Rahmen der Energiesteuergesetzgebung. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene und witterungsbedingte Rahmenbedingungen Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2016 weiter in sehr solider Verfassung gezeigt. Mit einem realen Wirtschaftswachstum von 1,9% bestätigte sich der Vorjahrestrend nachhaltig und wird auch für das Jahr 2017 in gleicher Weise, wenn auch etwas gedämpfter mit 1,4 %, erwartet. 2 Die positive Wirtschaftsentwicklung schlägt sich in gleicher Weise auf dem Arbeitsmarkt nieder. So gingen in 2016 rund 43,5 Millionen Personen einer Erwerbstätigkeit nach, was im Ergebnis zu einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten seit 25 Jahren bei 6% führte. 3 Die günstigen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt haben gleichzeitig zu einer Verbesserung der Kaufkraft der privaten Haushalte beigetragen. So ist insbesondere in der weiteren Steigerung der Binnennachfrage, welche von 1,6% im Jahr 2015 auf 2,2% im Jahr 2016 erfolgte, ein maßgeblicher Grund für die robuste wirtschaftliche in Entwicklung in Deutschland zu finden. 4 Entwicklung der Energiebranche Die Energiewende war im Jahr 2016, wie bereits in den Vorjahren, der maßgeblich beeinflussende Faktor im Bereich der Energiewirtschaft. Den zentralen Zielen, die konventionelle Energieerzeugung zugunsten erneuerbarer Energien zurückzufahren, Energieeffizienz weiter auszubauen, den Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 zu forcieren sowie den Klimaschutz weiter zu fördern, wurde durch verschiedene Gesetzesvorhaben Rechnung getragen. Der zielgerichtete Ausbau erneuerbarer Energien ist weiter vorangeschritten. In 2016 stieg der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch in Deutschland im Vergleich zum Jahr 2015 abermals von 31,5% auf 32,3%. 5 Der Anteil erneuerbarer Energien soll somit weiter von heute knapp 33% auf 45% im Jahr 2025 ansteigen. Ein weiteres Energiemarkt relevantes Gesetz, welches am 23.06.2016 beschlossen wurde, regelt die Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung des Strommarktdesigns - das Strommarktgesetz. Mit diesem Gesetz hat sich die Bundesregierung gegen einen Kapazitätsmarkt und für die Umsetzung von Netz-, Kapazitäts- und Braunkohlereserve zur Absicherung der Versorgungssicherheit entschieden. Dem grundsätzlichen Gedanken, den Strommarkt effizienter, marktgerechter und zudem sicher aufzustellen bei gleichzeitig zunehmender Erhöhung der fluktuierenden erneuerbaren Erzeugung, soll so Rechnung getragen werden.
2 Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie (2017): Jahreswirtschaftsbericht 2017, S. 7.
Negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie hat sich die Novelle des Kraft-WärmeKopplungs-Gesetz (KWKG) ausgewirkt. Das im Dezember 2015 verabschiedete KWKG-Änderungsgesetz tritt zum 01.01.2017 in Kraft und zielt darauf ab, die Nettostromerzeugung aus KWK-Anlagen zu erhöhen und Investitionen in besonders effiziente, flexible und CO 2-arme KWK-Anlagen zu steigern.6 Bis auf stromkostenintensive Industriebetriebe erhalten industrielle Eigenerzeuger zukünftig keine Förderung nach dem KWKG mehr und werden damit gegenüber den Kommunen benachteiligt. Damit fällt für viele Industrieunternehmen die Möglichkeit einer kostengünstigen und effizienten Stromversorgung weg. Die Förderhöhe für Strom aus KWK wird künftig für Anlagen zwischen 1 und 50 MW sowie aus innovativen KWK-Systemen per Ausschreibung festgelegt, was zu Investitionsunsicherheit führt und eine weitere Dämpfung des KWK-Zubaus in 2017 erwarten lässt. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die fortlaufenden Anpassungen der verschiedenen Regularien zur Umsetzung der Energiewende in Verbindung mit den sich rasant verändernden Rahmenbedingungen zu großen Herausforderungen für alle Akteure in der Energiebranche führen. Witterungsbedingte Einflussfaktoren Der Umsatz der GETEC Contracting ist zu einem gewissen Maße auch vom Wetter und der damit verbundenen Nachfrage nach Wärme abhängig. Bei der Gebäudewärme kann die wetterabhängige Nachfrage über die Gradtagszahl beschrieben werden. Sie wird als Differenz zwischen der Außen- und der Raumtemperatur ermittelt. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2015 ist die Gradtagszahl, um 55 Punkte bzw. 1,6 % von 3.494 auf 3.549 angestiegen. Die Veränderung ist insbesondere auf das gegenüber dem Vorjahr kältere, letzte Quartal zurückzuführen. Letztlich hat der Anstieg die insgesamt erfreuliche Geschäftsentwicklung unterstützt. 2. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2016 wurde insbesondere von den folgenden Schwerpunktthemen geprägt:
6 Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie (2017): Jahresbericht 2017, S. 48.
Der im letzten Lagebericht konservativ prognostizierte Jahresüberschuss nach Steuern von TEUR 5.000 bis TEUR 5.500 wurde mit TEUR 6.494 aufgrund diverser, unvorhersehbarer Sondereffekte übertroffen. Hierunter fallen insbesondere die einmaligen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Darüber hinaus konnte ein drohender Rechtsstreit mit einem Großkunden über die Weiterberechnung von EEG-Kosten einvernehmlich beigelegt werden, so dass die Ertragskraft aufgrund des langfristigen Vertrages noch einmal nachhaltig signifikant gesteigert werden konnte. Die Philosophie der Geschäftsführung sich auf hoch komplexe Energieversorgungsanlagen zu spezialisieren zeigt hier einmal mehr ihre Wirkung. 3. Lage des Unternehmens3.1 Vermögenslage Anlagevermögen Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 wird insgesamt ein Anlagevermögen von Mio. EUR 34,6 ausgewiesen. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von Mio. EUR 3,7 ist insbesondere auf die ratierliche Abschreibung in Höhe von Mio. EUR 4,3 zurückzuführen. Umlaufvermögen Das Umlaufvermögen (inklusive aktiver Rechnungsabgrenzungsposten) hat sich gegenüber der Vorperiode um 2,1 Mio. EUR gemindert, so dass zum Bilanzstichtag insgesamt ein Umlaufvermögen von 13,0 Mio. EUR ausgewiesen wird. Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen erwartete, quotale Forderungen aus der Insolvenz der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 648, Erstattungsansprüche gegen das Hauptzollamt aus Strom-/Energiesteuer in Höhe von TEUR 809, Erstattungsansprüche aus überzahlter KSt/Soli und USt gegen das Finanzamt Osnabrück-Stadt in Höhe von TEUR 673 sowie noch nicht fakturierte Guthaben aus Energieeinkauf in Höhe von TEUR 795. Eigenkapital Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2016 TEUR 3.039. Aufgrund der Insolvenz der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG sowie der Imtech Holding GmbH musste hier im Vorjahr noch ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von Mio. EUR 3,5 ausgewiesen werden. Rückstellungen Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum insgesamt um Mio. EUR 2,6 auf Mio. EUR 7,1 gemindert. Die Veränderung ist maßgeblich auf die Verminderung der Rückstellung für ausstehende Kostenrechnungen um Mio. EUR 2,5 auf Mio. EUR 2,8 zurückzuführen. Von den übrigen Rückstellungen entfallen Mio. EUR 1,7 auf vertragliche Verpflichtungen zum Rückbau von Contracting-Anlagen, Rückstellung für Gewerbesteuer in Höhe von Mio. EUR 1,1, sowie Mio. EUR 0,8 auf Personal- respektive Pensionsrückstellungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt Mio. EUR 5,9 auf Mio. EUR 8,6 (Vorjahr: Mio. EUR 14,5) gemindert. Zu diesem Rückgang hat maßgeblich der Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Mio. EUR 7,4 beigetragen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. EUR 3,2 beinhalten im Wesentlichen noch zu erteilende Gutschriften in Höhe von Mio. EUR 1,7, kreditorische Debitoren in Höhe von Mio. EUR 0,2 sowie sonstige erhaltene Zahlungen in Höhe von Mio. EUR 1,3. Passive Rechnungsabgrenzung Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Einnahmen aus Forfaitierungen im Zusammenhang mit der Finanzierung von Contracting-Anlagen gebildet. Die passive Rechnungsabgrenzung wird linear über die jeweilige Vertragsdauer der Contracting-Verträge ratierlich ergebniswirksam aufgelöst. Zum 31. Dezember 2016 weist die Bilanz einen Wert von Mio. EUR 28,1 (Vorjahr: Mio. EUR 32,0) aus. 3.2 Finanzlage Im Zuge der Übernahme durch die neue Gesellschafterin wurde der Gesellschaft ein Abrufdarlehn von maximal Mio. EUR 7,0 gewährt. Im Verlauf des Geschäftsjahres konnte die Restschuld von Mio. EUR 2,0 vollständig getilgt werden. Neben dem Darlehn zur Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs wurde der Gesellschaft ein Gesellschafterdarlehn mit Rangrücktritt von Mio. EUR 5,5 gewährt. Aufgrund der außerordentlich guten Ertrags- und Liquiditätsentwicklung konnte dieses Darlehn ebenfalls bereits in 2016 vollständig zurückgeführt werden. Bezüglich der Finanzierung der Contracting Anlagen verweisen wir auf unsere Ausführungen zur passiven Rechnungsabgrenzung. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente von wesentlicher Bedeutung für die GETEC Contracting GmbH wurden nicht eingesetzt. 3.3 Ertragslage Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Mio. EUR 58,2 und sind damit um Mio. EUR 5,2 gegenüber dem Vorjahr (Mio. EUR 63,4) gesunken. Mit rund Mio. EUR 52,2 (Vorjahr: Mio. EUR 56,9) entfällt ein Großteil der Erlöse auf das Contracting Kerngeschäft während weitere Mio. EUR 6,0 (Vorjahr: Mio. EUR 6,4) mit Service/FM Dienstleistungen erwirtschaftet wurden. Aktivierte Eigenleistungen Im Geschäftsjahr wurden keinen nennenswerten Eigenleistungen aktiviert. Materialaufwand Der Materialaufwand setzt sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für den Energieverbrauch in Höhe von Mio. EUR 30,3 (Vorjahr: Mio. EUR 33,9) und Werkvertragsleistungen in Höhe von Mio. EUR 7,6 (Vorjahr: Mio. EUR 9,6) zusammen. Personalaufwand Der Personalaufwand betrifft mit Mio. EUR 5,0 Löhne und Gehälter sowie mit Mio. EUR 0,9 Sozialaufwendungen. Die Gesellschaft beschäftigte zum 31. Dezember 2016 insgesamt 110 Mitarbeiter (Vorjahr: 129 Mitarbeiter), überwiegend an den Standorten Osnabrück, Kiel, und Neubiberg. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf Mio. EUR 3,6 (Vorjahr: Mio. EUR 19,1 durch BILRuG Anpassung der a. o. Aufwendungen in Höhe von Mio. EUR 16,6). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere TEUR 948 Dienstleistungs- und Beraterkosten, TEUR 195 Verlust aus der Anpassung der Insolvenzquote gegen die Imtech Holding GmbH, TEUR 356 Verwaltungsumlagen, TEUR 303 Aufwendungen für Mieten, TEUR 288 Fuhrparkkosten sowie TEUR 270 allgemeine Verwaltungskosten. Zinsergebnis Den Zinserträgen von Mio. EUR 0,2 standen Zinsaufwendungen in Höhe von Mio. EUR 0,2 gegenüber, so dass das Unternehmen ein nahezu ausgeglichenes Finanzergebnis erzielen konnte. Latente Steuern Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr passive latente Steuern in Höhe von Mio. EUR 0,1 zugeführt, somit belaufen sich die passiven latenten Steuern zum Stichtag auf Mio. EUR 0,8. Auf Grund des positiven Jahresergebnisses beläuft sich die laufende Belastung aus Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer für 2016 auf Mio. EUR 3,0. Der steuerliche Verlustvortrag wurde in voller Höhe verrechnet. Jahresergebnis Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von Mio. EUR 6,5 erwirtschaftet. Die GETEC Konzernleitung bewertet alle Gesellschaften nach folgenden Leistungsindikatoren: Eigenkapitalquote (6,39%), Umsatzrendite auf Basis des EBIT 7 (16,03%) und EBITDA 8 (Mio. EUR 13,67). Dies trifft auf Monats- und Jahresabschlusse sowie auf Budget und Forecast zu. Abweichungen werden analysiert und Gegenmaßnahmen eingeleitet. Auf Ebene der GETEC Contracting GmbH wird auf Grund von Wirtschaftlichkeits- und Umweltaspekten der Wirkungsgrad der einzelnen Versorgungsanlagen kontrolliert und bewertet. Ergeben sich Abweichungen, wird Ursachenforschung betrieben und Maßnahmen zur Verbesserung werden eingeleitet. Weiterhin werden Fluktuation-, Krankheits- und Arbeitsunfallstatistiken als Leistungsindikatoren mit herangezogen. Um Mitarbeiter besser an das Unternehmen zu binden, wird in Zusammenarbeit mit der GETEC Gruppe an der Einführung von diversen HR-Programmen gearbeitet. IV. Risiko- und ChancenberichtIm Hinblick auf Forderungen gegen die Imtech Deutschland GmbH & Co. KG und Imtech Holding GmbH bestehen Ausfallrisiken aufgrund der Insolvenz dieser Gesellschaften. Das Risiko wurde 2015 im Rahmen einer vorsichtigen Bewertung durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. In 2016 wurde die Einzelwertberichtigung für die Forderungen an die Imtech Holding GmbH auf 100% erhöht. Das Geschäftsmodell der GETEC Contracting basiert auf langfristigen Verträgen und auf dem Vertrauen der Kunden, diese Verpflichtung einzuhalten. Der hohe Auftragsbestand und die relativ beständigen Ergebnisse aus diesen Verträgen ermöglichen es der GETEC Contracting kurzfristigen Auftragsschwankungen gelassen entgegenzusehen. Die Übernahme durch den GETEC Konzern hat das Unternehmen gestärkt. Der Energieeinkauf wurde wie geplant auf die Schwestergesellschaften verlagert, so dass bereits in 2016 günstigere Einkaufskonditionen vereinbart werden konnten. Projektentwicklung und Vertrieb wurden reaktiviert und werden derzeit weiter ausgebaut. Erste Aufträge konnten bereits in 2016 akquiriert werden, so dass die GETEC Contracting in absehbarer Zeit steigende Umsatzerlöse erwartet. Die eigenen Vertriebs- und Projektentwicklungsaktivitäten werden zudem dort wo es sinnvoll erscheint vom GETEC Konzern flankiert, so dass das volle GETEC Leistungsangebot unseren aktuellen und potenziellen Kunden offeriert werden kann. V. Bestandsgefährdende RisikenBestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor.
7 EBIT=Jahresergebnis vor Steuern und
Zinsergebnis
VI. PrognoseberichtDer 2017er Jahresüberschuss nach Steuern dürfte deutlich über TEUR 5.000 (vor Steuern TEUR 7.000) liegen. Der Eingliederungsprozess der GETEC Contracting (bspw. Aufteilung in die Geschäftsbereiche Industrie und Immobilien) in den GETEC Konzern wird zu diversen Synergieeffekten führen, welche die Gesamtprofitabilität der Gesellschaft nachhaltig erhöhen.
Osnabrück, den 28. Juni 2017 GETEC Contracting GmbH Willy Grözinger Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GETEC Contracting GmbH, Osnabrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs-grundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der GETEC Contracting GmbH, Osnabrück, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Magdeburg, 6. Juli 2017 Deloitte
GmbH
Bornkampf, Wirtschaftsprüfer Waeke, Wirtschaftsprüfer |
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