ECOM Engineering GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Willi Seitz seit 27.2.2026 | Geschäftsführer |
Roolf Heinrich Wessels seit 12.1.2017 | Geschäftsführer |
Michael Rudolf Blüm seit 12.1.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ECOM Instruments GmbHAssamstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr 01.05.2016 - 31.12.2016der ECOM Instruments GmbHI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Geschäftsmodell Die ECOM Instruments GmbH (nachfolgend ECOM) entwickelt, konstruiert und integriert Schutzelemente zum Erreichen von Explosionsschutz in Baugruppen und Geräten (Ex-Schutz) für die Bereiche Kommunikation, Mobile Computing, Mess- und Kalibriertechnik sowie mobile Leuchten. Als Branchenpionier hat ECOM die weltweit ersten explosionsgeschützten Handys, Smartphones und PDAs im Markt eingeführt. ECOM vertreibt die Produkte weltweit über acht eigene Tochtergesellschaften sowie internationale Partnernetzwerke. Ein weiterer Absatzkanal besteht im Geschäft mit OEM-Kunden. ECOM liefert seine Produkte vorwiegend in die Branchen Öl und Gas, Chemie und Petrochemie, Pharma, Lebensmittel, Energie und Umwelt sowie Bergbau. Hierbei zählen viele der führenden Unternehmen zum ECOM-Kundenkreis. Im Zentrum des Geschäftsmodells und damit prägend für den Vertriebsansatz steht das "Mobile Worker Concept": ECOM-Hardware-Produkte, Partner-Peripheriegeräte und branchen- wie auch kundenspezifische Softwarelösungen (sog. Apps) werden in kundenindividuelle EDV-Netzwerke eingebunden. ECOM bietet damit seinen Kunden eine deutlich erhöhte Sicherheit und Produktivität bei der Digitalisierung und Automation ihrer eigenen Kommunikation, Prozessen und Aufgaben (v.a. im Bereich Maintenance und Service), was in Folge auch zur Absenkung der Betriebskosten beiträgt. Diesem Modell folgend baut ECOM mit Priorität das internationale Projektgeschäft weiter aus. Ziele und Strategien ECOM zeichnet sich als mittelgroßes Familienunternehmen durch kurze Entscheidungswege und große Flexibilität aus. Mit eigenen Tochtergesellschaften, deren Anteile überwiegend unmittelbar von der ECOM Instruments GmbH gehalten werden sowie dem weltweitem Vertriebsnetz des neuen Gesellschafters, der Pepperl+Fuchs GmbH, ist das Unternehmen global tätig. Ziel ist es, den Kunden Komponenten, Systeme und Lösungen anzubieten, die individuell auf deren Bedürfnisse zugeschnitten werden können. Strategisch verfolgt ECOM den Ausbau der Marktposition durch ein profitables und organisches Wachstum. Dabei ist das Ziel, in den bearbeiteten Produktsegmenten zu den weltweit führenden Anbietern zu zählen. Im Fokus steht der Ausbau der Technologieposition, der Wertschöpfungskette sowie des Vertriebsnetzwerkes. Zur Zielerreichung setzt ECOM auf eine Innovationsführerschaft, die durch anhaltend hohe Investitionen in die Forschung und Entwicklung erhalten und ausgebaut werden soll. Forschung und Entwicklung Gegenstand der Entwicklungstätigkeit von ECOM sind Innovationen im Bereich tragbarer, elektronischer und eigensicherer Ex-Geräte, die in der Öl- und Gasindustrie, der chemischen Industrie, der pharmazeutischen Industrie, im Bergbau und der Nahrungsmittelindustrie zum Einsatz kommen. Ein tragender Pfeiler der Innovationskraft sind die hochqualifizierten Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 20 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung tätig. Im Rumpfgeschäftsjahr 2016 wurden TEUR 800 für Forschung und Entwicklung aufgewendet, im Vorjahr lag der Betrag bei TEUR 2.013. Erfolgreich abgeschlossene Projekte, wie zum Beispiel die Fertigstellung eines neuen Scannerkopfes für einen eigensicheren Handheld Computer sowie ein Lokalisierungssystem für explosionsgefährdete Bereiche unterstreichen die erfolgreiche Arbeit und Innovationskraft. Gleichzeitig wurden Weiterentwicklungen im Bereich explosionsgeschützter Tablets vorangetrieben. II. WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen sowie die Volatilität der Wechselkurse stellen neben den konjunkturellen und politischen Einflüssen in Amerika, England, Brasilien und Russland große Herausforderungen dar. Eine Erholung der Öl- und Gasindustrie sowie ein Anstieg bei den damit verbundenen Investitionstätigkeiten in diesem Marktsegment sind in den nächsten 12 bis 18 Monaten nicht zu erwarten. Insofern wird es für ECOM in 2017 darum gehen, sehr konsequent Wachstumspotenziale zu erkennen und zu verfolgen sowie die Kostenentwicklung an der Entwicklung der Umsätze auszurichten. Geschäftsverlauf Auf Grund der erstmaligen Anwendung der Neu-Definition der Umsatzerlöse nach BilRUG und des Vorliegens eines Rumpfgeschäftsjahres für den Zeitraum 01.05.2016 - 31.12.2016 können diese nicht mit den Vorjahreszahlen verglichen werden. Bei den folgenden Erläuterungen wurden die Zahlen des Rumpfgeschäftsjahres 2016 mit den Zahlen des Geschäftsjahres 2015/2016, die sich aus der Anwendung von § 277 Absatz 1 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes ergeben würden, verglichen. Damit unterscheiden sich diese Werte von den im Jahresabschluss 2015/2016 ausgewiesenen Beträgen. Im Rumpfgeschäftsjahr 2016 konnten die Umsätze unter Berücksichtigung des verkürzten Geschäftsjahreszeitraums auf dem Niveau des Vorjahres stabilisiert werden. Der Umsatz ist um 34,3 % auf TEUR 18.005 gegenüber 2015/2016 gesunken. Die ECOM Instruments GmbH verzeichnete einen Jahresfehlbetrag im Rumpfgeschäftsjahr 2016 in Höhe von TEUR -8.003 (Vorjahr: TEUR -2.277). Der Anstieg des Jahresfehlbetrages lag insbesondere an Einmaleffekten aus der Bewertung der Lagerbestände (TEUR 1.461), hier insbesondere an der Abwertung eines Produktes, einer Neubewertung der Beteiligungsansätze, Ausleihungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 3.709), einer geänderten Vorgehensweise bei der Bilanzierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (TEUR 1.285), erhöhten Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Unternehmens (TEUR 522) sowie der geänderten Bewertung von Pensionsverpflichtungen (TEUR 238). Unter Berücksichtigung dieser Sondereinflüsse konnte der Jahresfehlbetrag wie im Vorjahr prognostiziert deutlich reduziert werden. Die Erwartungen bezüglich der Umsatzerlöse konnten auf Grund eines zeitlich verzögerten Erfolgs bei der Markteinführung neuer und innovativer Produkte nicht vollständig erreicht werden. Der Auftragseingang von Dritten ist von TEUR 28.435 in 2015/2016 auf TEUR 18.009 im Rumpfgeschäftsjahr 2016 gesunken (36,7 %). Im Rumpfgeschäftsjahr wurden Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 209 getätigt. Der Personalbestand ist im Vergleich zum Vorjahr um 13 auf durchschnittlich 155 Beschäftigte gesunken. Im Folgenden ist die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft dargestellt. Im Rumpfgeschäftsjahr 2016 wurde ein Umsatzrückgang um 34,3 % auf TEUR 18.005 verzeichnet. Wesentliche Umsatzträger stellen die Bereiche Communication und Mobile Computing dar. Diese machen mehr als 84 % des gesamten Umsatzes aus. Über 85 % der Umsätze werden im Export erzielt. Ein Großteil der Exporte entfällt auf die Märkte Europa, USA und Mittlerer Osten. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Die ECOM Instruments GmbH verzeichnete im Rumpfgeschäftsjahr 2016 einen Rückgang im Umsatz um 34,3 % von TEUR 27.417 in 2015/2016 auf TEUR 18.005 in 2016. Die Änderungen durch das BilRUG, deren erstmalige Anwendung mit dem Geschäftsjahr 2016 wirksam ist, führen zu einer Änderung der Definition der Umsatzerlöse. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 259 (Vorjahr: TEUR 232). Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus Währungsumrechnungen. Die Materialeinsatzquote ist von 59,5 % im Geschäftsjahr 2015/2016 auf 64,1 % im Rumpfgeschäftsjahr 2016 gestiegen, was im Wesentlichen auf eine höhere Abwertung von Beständen zurückzuführen ist. Der Personalaufwand ist um TEUR 3.372 (35,7 %) auf TEUR 6.065 gesunken. Die Abweichung resultiert im Wesentlichen aus dem geänderten Vergleichszeitraum zwischen dem Vorjahr und dem aktuellen Rumpfgeschäftsjahr. Überdies hat die im Vorjahr auf Grund angepasster Prozesse und hiermit einhergehender Effizienzsteigerungen bedarfsgerechte Anpassung des Personalbestands zu reduzierten Kosten geführt. Darüber hinaus konnte die Rückstellung für nicht genommene Urlaubstage um TEUR 180 reduziert werden. Dagegen wurden die Rückstellungen für die Pensionsverpflichtungen um TEUR 311 erhöht. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen sind im Rumpfgeschäftsjahr 2016 mit TEUR 2.792 um 1,9 % höher als im Vorjahr (TEUR 2.738). Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf Abschreibungen von Beteiligungen (TEUR 658) und Ausleihungen (TEUR 410) an verbundenen Unternehmen bei einer gleichzeitigen Reduzierung der Abschreibungen für aktivierte Eigenleistungen (TEUR 443) und der außerplanmäßigen Abschreibungen auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (TEUR 324) im Rumpfgeschäftsjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 69,2 % auf TEUR 5.726 gestiegen. Die Veränderungen sind insbesondere auf Wertberichtigungen auf Forderungen an verbundene Unternehmen (TEUR 2.640), erhöhten Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Unternehmens (TEUR 522) sowie einer geänderten Darstellung im Zusammenhang mit Zertifizierungskosten (TEUR 147) zurückzuführen. Das Betriebsergebnis hat sich von TEUR -3.151 im Vorjahr auf TEUR -6.889 verändert. Dies resultiert im Wesentlichen aus den Einmaleffekten aus der Bewertung der Lagerbestände (TEUR 1.461), hier insbesondere an der Abwertung eines Produktes, einer Neubewertung der Forderungen an verbundene Unternehmen (TEUR 2.640), einer geänderten Vorgehensweise bei der Bilanzierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (TEUR 1.285), erhöhten Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Unternehmens (TEUR 522) sowie der geänderten Bewertung von Pensionsverpflichtungen (TEUR 238). Das Finanzergebnis ist um TEUR 1.313 auf TEUR -1.284 gesunken. Ursächlich für diese Entwicklung sind insbesondere die um TEUR 282 gesunkenen Beteiligungserträge sowie eine außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligungsansätze und Ausleihungen an verbundene Unternehmen (TEUR 1.068). Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen ist um TEUR 2.783 auf TEUR 5.063 gesunken. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen ergab sich eine Veränderung um TEUR -1.360, die aus der Abschreibung, in Verbindung mit der Entscheidung, dass keine neuen selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände aktiviert werden, resultiert. Die Sachanlagen verringerten sich um TEUR 155. Bei den Finanzanlagen ergab sich insgesamt ein um TEUR 1.268 geringerer Bilanzansatz. Dieser resultiert im Wesentlichen aus der Abschreibung von Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 658 und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 410. Die Vorräte sind um TEUR 606 auf TEUR 8.860 gesunken. Die Veränderung resultiert insbesondere aus der Abwertung eines Produktes mit TEUR 1.461. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 1.819 auf TEUR 2.051 zurückgegangen, was in erster Linie auf eine Neubewertung der Forderungen zurückzuführen ist. Die liquiden Mittel sind um TEUR 111 auf TEUR 162 gesunken. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme von USD-Währungsreserven um TEUR 108. Die bilanzielle Eigenkapitalquote ist im Vorjahresvergleich um 28,4 Prozentpunkte auf 16,9 % gesunken. Ursache hierfür sind Einmaleffekte aus der Bewertung der Lagerbestände (TEUR 1.461), der Beteiligungsansätze, Ausleihungen sowie Forderungen an verbundene Unternehmen (TEUR 3.709), einer geänderten Vorgehensweise bei der Bilanzierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (TEUR 1.285), erhöhten Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Unternehmens (TEUR 522) sowie der geänderten Bewertung von Pensionsverpflichtungen (TEUR 238). Im Bereich der Rückstellungen ist ein Anstieg um TEUR 424 auf TEUR 2.092 zu verzeichnen. Dies resultiert einerseits aus der Zunahme bei den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (TEUR 311), für Drohverluste (TEUR 106), für Verpflichtungen aus Lizenzgebühren (TEUR 104) und für Garantieleistungen (TEUR 73) bei einer gleichzeitigen Abnahme bei den Rückstellungen für Urlaub (TEUR 180) andererseits. Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 2.406 auf TEUR 12.378 gestiegen. Dabei sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 1.730 angestiegen, was insbesondere auf den erhöhten Kapitalbedarf für die Finanzierung der Beteiligungen (TEUR 735) zurückzuführen ist. Die Finanzierung setzt sich insbesondere aus zur Verfügung stehenden Kreditlinien sowie Kontokorrentkrediten eines Bankenkonsortiums aus 3 unterschiedlichen Kreditinstituten zusammen. Des Weiteren haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 772 erhöht. Ursache hierfür sind erhöhte Beschaffungsaktivitäten zur Optimierung der Lieferbereitschaft für ein neues strategisches Produkt sowie ein Last Call für ein Kernprodukt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 113 gesunken. Auf die Bildung latenter Steuern wurde verzichtet, da bei der Ermittlung des Saldos aus aktiven und passiven latenten Steuern die aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge lt. DRS 18 unabhängig von ihrem Realisationszeitpunkt bis zur Höhe einer ansonsten bestehenden passiven Abgrenzungsspitze aus temporären Differenzen anzusetzen sind. Angaben aus der Kapitalflussrechnung der ECOM Instruments GmbH
Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der ECOM Instruments GmbH entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
III. PROGNOSEN-, RISIKO- UND CHANCENBERICHT Prognosebericht Auf Grund der volatilen Weltkonjunktur, der weltweiten politischen Lage und der anhaltend schwachen Nachfrage im Öl- und Gassektor ist im Hinblick auf den zu erwartenden Umsatz und Auftragseingang die weitere Entwicklung nur schwer einzuschätzen. Es ist davon auszugehen, dass sich der private Konsum weiterhin auf hohem Niveau stabilisiert, dass jedoch keine nennenswerten neuen Impulse in den Zielmärkten, welche an das Wachstum der früheren Jahre anknüpfen könnten, zu erwarten sind. Die im laufenden Jahr erfolgten Anpassungen der Ausgaben an die gesamtwirtschaftliche Situation werden daher in 2017 fortgeführt. Ungeachtet dessen werden strategische Projekte und die Intensivierung von Vertriebsaktivitäten weiterhin vorangetrieben. Das Unternehmen erwartet eine Umsatzsteigerung von 73,1 %, was einem Planumsatz von TEUR 31.172 entspricht. Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus dem geänderten Vergleichszeitraum zwischen dem Vorjahr und dem aktuellen Rumpfgeschäftsjahr sowie aus positiven Effekten durch zusätzliche Vertriebskapazitäten aus der Integration in die Pepperl+Fuchs Gruppe. Das Unternehmen wird die aktuelle Lage der Weltkonjunktur, die Vielzahl an geopolitischen Risiken sowie die Volatilität an den Devisenmärkten weiterhin eng monitoren, um gegebenenfalls veränderten Rahmenbedingungen schnell Rechnung tragen zu können. Risiken stellen weiterhin die Finanzkrisen in einigen europäischen Ländern sowie nach wie vor die politischen Entwicklungen in Amerika, England, der arabischen Welt und Osteuropa dar. Zudem könnte der anhaltend niedrige Ölpreis das Geschäftsfeld der Prozessautomation weiterhin nachhaltig beeinflussen. Neben der vorsichtigen Einschätzung eines zurückhaltenden Marktwachstums wird gleichzeitig ein sich verstärkender Preisdruck erwartet. Die Umsatzrentabilität im Jahr 2017 wird im Wesentlichen von der erfolgreichen Integration der ECOM in die Pepperl+Fuchs Gruppe abhängig sein. Darüber hinaus werden positive Wachstumsimpulse von der Entwicklung neuer Produktgenerationen erwartet. Die Generationswechsel sowie Neuentwicklungen werden in den nächsten beiden Geschäftsjahren verwirklicht. Bei entsprechenden Erträgen aus diesem Bereich ist mit einem geringfügigen Jahresüberschuss zu rechnen. Für das Jahr 2017 wird für die Bereiche Kommunikation, Mobile Computing, Mess- und Kalibriertechnik sowie mobile Leuchten eine Steigerung der Umsätze in einer Größenordnung von 73,1 % erwartet. Das Unternehmen wird mit Beginn des Jahres 2017 seine Aktivitäten im Hinblick auf Märkte und Technologien weiter ausbauen. Im Rahmen einer Weiterentwicklung der Vertriebsorganisation werden sich die Vertriebsregionen neben dem Kerngeschäft des Komponentenvertriebs, der Kommunikation und dem Mobile Computing im Ex-Bereich auf das Lösungsgeschäft mit OEMs fokussieren. Ein ebenfalls positiver Effekt wird aus der Integration der Gesellschaft in die Pepperl+Fuchs Gruppe, die insbesondere durch den weltweiten Vertriebskanal zu weiterem Wachstum beisteuern wird, erwartet. Risikobericht a. Branchenspezifische Risiken Die Entwicklung des Ölpreises ist für einige Kunden von ECOM von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Ein durch hohe Ölpreisvolatilität sowie ein lang anhaltendes niedriges Ölpreisniveau geprägtes Marktumfeld kann kundenseitig zu Investitionsverschiebungen führen und damit die Nachfrage beeinflussen. Daraus können Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ungeachtet dessen wird erwartet, dass auch unter den oben geschilderten Marktbedingungen eine weiterhin auf hohem Niveau bestehende Nachfrage nach mobilen Lösungen von ECOM besteht. Diese Erwartungshaltung basiert insbesondere auf der Nachfrage nach innovativen Produkten, die eine Automatisierung und Effizienzsteigerung ermöglichen. Eine weiterhin gute Lieferperformance wird durch eine risikoorientierte Auswahl von Lieferanten sowie durch Partnerschaften und Vertriebskooperationen sichergestellt. Die bereits in den Vorjahren begonnene Harmonisierung und Optimierung der weltweiten Order-Handling-Prozesse in den Bereichen Planung und Logistik wurde erfolgreich fortgesetzt. Qualitätsansprüche werden sowohl durch entsprechende Kontrollen bei den Lieferanten als auch durch Prüfungen im eigenen Labor gesichert. b. Ertragsorientierte Risiken Auf Grund der Attraktivität des Marktes ist mit zusätzlichen Wettbewerbern zu rechnen. Der Zugang zu Technologiepartnern, spezifischem Entwicklungs-Know-how, länderspezifischen Zulassungen sowie Projektlaufzeiten, beeinflussen jedoch den Markteintritt neuer Mitbewerber. Diesen Herausforderungen wird mit Flexibilität, Innovation sowie einem hohen Maß an Qualität begegnet. Durch Kosten- und Wettbewerbsvorteile werden mögliche Ertragsrisiken als gering eingeschätzt. c. Finanzwirtschaftliche Risiken und Liquiditätsrisiken Ein aktives Cash Management wirkt möglichen Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, entgegen. Bisher nicht in Anspruch genommene Kreditlinien sichern die Liquidität der Gesellschaft. Chancenbericht Die Unternehmensentwicklung wird analog der positiven Markt- und Branchenaussichten sowie der technologischen Vorreiterrolle als positiv beurteilt. Die Ex-Schutz Branche und insbesondere der Bereich Ex-geschützter mobiler Endgeräte bieten ein überproportionales Wachstumspotential. Um den Anforderungen des internationalen Projektgeschäftes Rechnung zu tragen, werden die bereits begonnen Maßnahmen zur Qualifikation der Mitarbeiter mit entsprechenden finanziellen Mitteln fortgesetzt. Daneben sind signifikante Investitionen in die Produktpflege und -weiterentwicklung vorgesehen. Mit diesen Maßnahmen werden die Voraussetzungen für einen Zugang in neue Märkte und Branchen geschaffen. Daneben wird die vertriebliche Integration in die Pepperl+Fuchs Gruppe weitere Chancen in der Zusammenarbeit mit langjährigen Geschäftspartnern und OEMs aus der Pepperl+Fuchs Gruppe bieten. Das "Mobile Worker Concept" ermöglicht vom globalen Trend Industrie 4.0, dem Wechsel von der analogen zur digitalen Kommunikation sowie der Digitalisierung und Automatisierung der Arbeitsbereiche Maintenance/Service zu profitieren. Als Innovationsführer in diesem Bereich wird ein überproportionales Wachstum erwartet. Die technologisch getriebene Bereitstellung kostengünstiger Netzwerklösungen, beispielsweise auf Standort- oder Anlagenebene, durch entsprechende Carrier ist hierbei ein wesentlicher Schlüssel für den Einsatz von Mobile Worker Lösungen. Das vielseitige Produktportfolio von ECOM bietet eine ideale Plattform für technologisch getriebene Entwicklungen in einer fortschreitenden Industrialisierung, die das effiziente Betreiben bestehender und den Aufbau neuer Kapazitäten in der Industrie erfordert. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr 01.05.2016 - 31.12.2016der ECOM Instruments GmbH, AssamstadtAngaben gem. § 264 Abs. 1a HGB Firma: ECOM Instruments GmbH Sitz: Industriestr. 2, 97959 Assamstadt Registergericht: Amtsgericht Ulm, HRB 680352 Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der ECOM Instruments GmbH wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung hat die Gesellschaft das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im Zusammenhang mit der erstmaligen Anwendung des BilRUG wurden zur Herstellung der Vergleichbarkeit der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Vorjahr nach den Grundsätzen des § 265 Abs. 2 HGB die Vorjahreszahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung nach der neuen Umsatzerlösdefinition des BilRUG angepasst. Diese Anpassung betrifft folgende Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung: - Umsatzerlöse: tatsächliche Vorjahreszahl TEUR 27.190 (angepasst: TEUR 27.417) - Sonstige betriebliche Erträge: tatsächliche Vorjahreszahl TEUR 458 (angepasst: TEUR 232) Die bisher unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Erlöse aus Nebentätigkeiten (Gestellung Kraftfahrzeuge, etc.) in Höhe von TEUR 226 wurden in die Umsatzerlöse umgegliedert. Auf Grund des Vorliegens eines Rumpfgeschäftsjahres für den Zeitraum 01.05.2016 - 31.12.2016 ist eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen jedoch nicht möglich. Währungsumrechnungsmethode Forderungen sowie Bankguthaben in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten inklusive Bankverbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung bzw. Darlehnsaufnahme oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden angewendet: Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung entsprechender Nebenkosten aktiviert und - soweit abnutzbar - entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Zum Ende des Vorgeschäftsjahres wurde entschieden, dass keine neuen selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände mehr aktiviert werden. Die aktivierten Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer weiter linear abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten erfasst und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, planmäßig abgeschrieben. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden darüber hinaus vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei nachhaltiger Minderung des inneren Wertes erfolgt eine entsprechende Abwertung. Zuschreibungen gemäß § 253 Abs. 5 S. 1 HGB erfolgen, soweit die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit dem gleitenden Durchschnitt bewertet oder falls dieser niedriger ist, mit dem letzten Einkaufspreis. Eventuell notwendige Abschläge zur Berücksichtigung veränderter Situationen am Absatzmarkt sind vorgenommen worden. Abschläge wegen verminderter Gängigkeit bzw. übergroßer Reichweite wurden vorgenommen. Fertige Erzeugnisse und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. Diese umfassen die Einzelkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Eventuell notwendige Abschläge zur Berücksichtigung veränderter Situationen am Absatzmarkt sind vorgenommen worden. Abschläge wegen verminderter Gängigkeit bzw. übergroßer Reichweite wurden ebenso vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und übrige Forderungen werden zum Nennbetrag abzüglich angemessener Pauschal- bzw. Einzelwertberichtigungen wegen allgemeiner und besonderer Kreditrisiken angesetzt. Flüssige Mittel wurden zum Nennwert bewertet. Für die Pensionsrückstellungen wurde die versicherungsmathematische Berechnung unter Anwendung der projizierten Einmalbeitragsmethode vorgenommen. Dabei wurde ein Rechnungszins von 1,4 % zugrunde gelegt. Da keine Gehalts- bzw. Rentensteigerungen vereinbart sind, wurden diese aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalls nicht berücksichtigt. Es wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Abweichend von § 253 Abs. 2 S. 1 Alt. 1 HGB wurde für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen der Stichtagszinssatz zum 31.12.2016 (1,4 %) angesetzt. Falls die Gesellschaft entsprechend § 253 Abs. 2 S. 1 Alt. 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre (4,01 %) abgezinst hätte, hätte sich ein Pensionsrückstellung von TEUR 725 ergeben. Eine Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (3,24 %) hätte eine Pensionsrückstellung von TEUR 785 ergeben. Der Unterschiedsbetrag von TEUR 60 unterliegt nicht der Ausschüttungssperre, da die Rückstellung aufgrund der Verwendung des Stichtagszinssatzes mit TEUR 963 bilanziert wurde. Für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten wurden sonstige Rückstellungen gebildet. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze für 2016 je nach Restlaufzeit 1,59 % bis 2,84 %. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des Warenlagers, Globalzession aller gegenwärtigen und künftigen Forderungen und Verpfändung aller gegenwärtigen und künftigen gewerblichen Schutzrechte sowie Abtretung von Ansprüchen aus Lizenzverträgen und sonstiger Ansprüche bezüglich der verpfändeten Schutzrechte besichert. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten in branchenüblichem Umfang bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Fremdwährungspositionen wurden entsprechend den oben aufgeführten Grundsätzen zur Währungsumrechnung angesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden aktive und passive latente Steuern in Ausübung des Wahlrechts des § 274 HGB saldiert ausgewiesen. Weitere Angaben Anlagevermögen Im Berichtsjahr wurden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Entwicklungsleistungen) gemäß § 248 Abs. 2 HGB aktiviert. Im Rumpfgeschäftsjahr sind insgesamt Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 800 (Vorjahr: TEUR 2.013) angefallen. Eine Aktivierung der Entwicklungsaufwendungen erfolgte in Höhe von TEUR 113 (Vorjahr: TEUR 1.177). Der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegen insgesamt TEUR 2.677. Unter den immateriellen Vermögensgegenständen haben wir erworbene Software und Lizenzen ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurden folgende außerplanmäßige Abschreibungen im Anlagevermögen aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen:
Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den nachfolgenden Anlagespiegel. Entwicklung des Anlagevermögens im Rumpgeschäftsjahr vom 1. Mai bis 31. Dezember 2016ECOM Instruments GmbH
Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält Anteile an folgenden Gesellschaften:
1) letzter vorliegender Jahresabschluss 30.04.2016 2) letzter vorliegender Jahresabschluss 31.12.2016 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.941 (Vorjahr: TEUR 3.660) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 210). Folgende Positionen enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit
Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen für Lizenzgebühren (TEUR 334), Garantieleistungen (TEUR 183), Drohverluste aus Beschaffungsgeschäften (TEUR 106), Altersteilzeit (TEUR 43), Urlaub und Gleitzeit (TEUR 124), sonstige Personalkosten (TEUR 77) sowie ausstehende Rechnungen (TEUR 72) erfasst. Die Rückstellung für Pensionen wurde nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS ermittelt und mit dem DBO (defined benefit obligation) in Höhe von TEUR 963 ausgewiesen. Aus dem versicherungsmathematischen Gutachten über die Bewertung der Pensionsverpflichtung nach Handelsrecht ergibt sich eine Rückstellung in Höhe von TEUR 725. Hieraus resultiert ein zusätzlich bilanzierter Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 238. Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde nach den Vorschriften des HGB in Höhe des Erfüllungsrückstandes von TEUR 187 mit dem beizulegenden Zeitwert (entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten bzw. dem Nominalwert des Vertragsguthabens der Rückdeckungsversicherung) des Deckungsvermögens (TEUR 228) saldiert und somit nur noch in Höhe von TEUR 43 (Rückstellungsbetrag vor Saldierung TEUR 230) ausgewiesen. Der den Erfüllungsrückstand der Altersteilzeit übersteigende Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 41 wird in der Bilanz als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Der Zinsaufwand aus der Altersteilzeitverpflichtung beträgt TEUR 7. Der Ertrag aus dem Deckungsvermögen beläuft sich auf TEUR 5. Daraus ergibt sich in der Gewinn- und Verlustrechnung ein Zinsaufwand von TEUR 2. Der reguläre Zuführungsbetrag zu den Altersteilzeitrückstellungen wird im Personalaufwand ausgewiesen. Die Bewertung der Altersteilzeitrückstellung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Für die Abzinsung dieser Rückstellung beträgt der Zinssatz 3,24 % (Vorjahr: 3,7 %). Erwartete Gehaltssteigerungen wurden aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalls nicht berücksichtigt. Für die Ermittlung der Rückstellung wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Das Deckungsvermögen ist an den Mitarbeiter verpfändet und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Entsprechend werden die Verpflichtungen und der Aktivwert des Deckungsvermögens nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen. Es findet eine Saldierung nur in Höhe des Erfüllungsrückstandes statt. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert des Treuhandvermögens die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz. Verbindlichkeiten
Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Pfand- und Sicherungsrechte durch Sicherungsübereignung des Warenlagers, Globalzession aller gegenwärtigen und künftigen Forderungen und Verpfändung aller gegenwärtigen und künftigen gewerblichen Schutzrechte sowie Abtretung von Ansprüchen aus Lizenzverträgen und sonstiger Ansprüche bezüglich der verpfändeten Schutzrechte. Ferner bestehen für die Verbindlichkeiten in branchenüblichem Umfang bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 533 (Vorjahr: TEUR 533) aus Verbindlichkeiten gegenüber einem Gesellschafter enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Lieferungen und Leistungen. Haftungsverhältnisse Für die Tochtergesellschaften ECOM Instruments Inc., Houston (USA), ECOM Instruments UK Ltd., Chesterfield (Großbritannien) sowie ECOM INSTRUMENTS (SEA) PTE. LTD. (Singapur) bestehen Zusagen der Muttergesellschaft, die Tochtergesellschaften mit den notwendigen liquiden Mitteln auszustatten, damit diese ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können. Darüber hinaus besteht ein Rangrücktritt für Forderungen gegenüber der Tochtergesellschaft ECOM Instruments GmbH, Sursee (Schweiz). Das Risiko einer Inanspruchnahme wurde bei der Forderungsbewertung sowie dem Beteiligungsansatz dieser Gesellschaften entsprechend berücksichtigt.
Sonstige betriebliche Erträge Hierin sind unter anderem TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 1) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 97) aus Währungsumrechnungen, TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 0) aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen enthalten. Personalaufwand Enthalten sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 305 (Vorjahr: TEUR 48). Sonstige betriebliche Aufwendungen Enthalten sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 127). Erträge aus Beteiligungen Hierin sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 282) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Hierin sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 126) enthalten. Ferner Erträge aus der Abzinsung eines Körperschaftsteuerguthabens in Höhe von 1 TEUR (Vorjahr: TEUR 2). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Hierin sind Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 26) und TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 3) aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Mit Wirkung zum 04.01.2017 hat die Pepperl+Fuchs GmbH, Mannheim mit Geschäftsanteilskauf und Abtretungsvertrag sämtliche Geschäftsanteile an der ECOM Instruments GmbH einschließlich ihrer in- und ausländischen Tochtergesellschaften erworben. Unmittelbar nach dem Kauf der Geschäftsanteile wurde Anfang Januar 2017 die bisherige aus Darlehen und Kontokorrentlinien bestehende Finanzierung durch ein Bankenkonsortium bestehend aus 3 unterschiedlichen Kreditinstituten durch den Neugesellschafter Pepperl+Fuchs GmbH vollumfänglich abgelöst und durch eine konzerninterne Finanzierung ersetzt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Bilanz, noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, waren nicht zu verzeichnen. Organmitglieder Zu Geschäftsführern sind bestellt: Herr Rolf Nied, Elektronikingenieur, Geschäftsführer ECOM Instruments GmbH (Abberufung am 04.01.2017) Herr Michael Blüm, Regional Director Finance DACH der Pepperl+Fuchs GmbH (Berufung am 04.01.2017) Herr Roolf Wessels, technischer Geschäftsführer ECOM Instruments GmbH (Berufung am 04.01.2017) Gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9a HGB wird die Angabe der gewährten Gesamtbezüge der Organe der Gesellschaft unterlassen. Im Geschäftsjahr betrug die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter :
In Ausbildung befanden sich im Durchschnitt 13 Auszubildende.
Assamstadt, den 5. Mai 2017 ECOM Instruments GmbH, Assamstadt Michael Blüm, Geschäftsführer Roolf Wessels, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ECOM Instruments GmbH, Assamstadt, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Mai bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der ECOM Instruments GmbH, Assamstadt, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, den 17. August 2017 Deloitte
GmbH
Wilsch, Wirtschaftsprüfer Graber, Wirtschaftsprüfer |
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