SteelTec Engineering GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Meik Schücke seit 28.2.2017 | Geschäftsführer |
Uwe Heiland seit 23.4.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
EIFFAGE Métal (SAS) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SEH Engineering GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die SEH Engineering GmbH (kurz SEH) ist ein 100%iges Tochterunternehmen der EIFFAG EMétal SAS, Vélizy-Villacoublay/Frankreich, des EIFFAGE-Konzerns. Der EIFFAGE-Konzern ist eine börsennotierte französische Baugruppe und zählt zu den führenden europäischen Bauunternehmen. Der Konzern ist einer der Marktführer für Bau, Konzessionen und bauverwandte Dienstleistungen. Die Einbettung des Unternehmens in den EIFFAGE-Konzern ermöglicht, für den Fall, dass solche Bedarfe existieren, einen geregelten Ressourcenaustausch sowie die Synergienutzung eines großen Konzernverbundes. Die SEH ist ein renommiertes deutsches Stahlbau-Engineering-Unternehmen, dessen Engineering- und Maschinenbaufähigkeiten kontinuierlich entwickelt werden und dessen Wurzeln bis in das Jahr 1808 zurückreichen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hannover und einen Standort in Dortmund. Die SEH konzentriert ihre Aktivitäten auf den deutschen Markt, ist auftragsbezogen auch international tätig. Das Produkt-Portfolio wird durch folgende Business Units abgebildet: • Brückenbau • Stahlhochbau • Reconstruction • Systembrücken • Fördertechnik/Automatisierungstechnik Neben den oben dargestellten Business Units werden in geringerem Umfang Serviceleistungen im Bereich der Stahlbau-Fertigung und der Montagedienstleistungen erbracht. Die Gesellschaft verfolgt ganzheitliche Lösungen für ihre Auftraggeber, was Entwicklungs-,Entwurfs-, Planungs-, Fertigungs-, Montageleistungen usw. umfasst. Die Tochtergesellschaft EDS Steel Solution GmbH, Hannover, ist am Sitz von SEH für den leichten Stahlbau/Profilbau zuständig. Mit der Ausweitung der Fertigungstiefe soll die Wertschöpfung und die Möglichkeit, zügig Bedarfe ohne komplizierte Nachunternehmerbeziehungen zu bedienen, verbessert werden. Darüber hinaus hat sich die EDS Steel Solution GmbH mit der Fertigung der mobilen Plattformen für das Großprojekt Ariane6 in Französisch-Guayana und der Trägerkonstruktion für die S- und U-Bahnstationen an den Hamburger Elbbrücken eine Position als Fertiger außergewöhnlicher Stahlbauerzeugnisse erarbeitet. Neben der operativen Tätigkeit nimmt die SEH - zusammen mit der Schwestergesellschaft Stahlbau Engineering GmbH - als Holdinggesellschaft administrative Funktionen für die jeweiligen Tochterunternehmen und Schwestergesellschaften wahr. Dazu gehören neben den zentralen Finanzaufgaben wie Rechnungswesen, Controlling & Reporting, das Personalwesen inklusive der zentralen Lohn- und Gehaltsabrechnung, der Einkauf sowie die Rechtsberatung der Gruppe. Die Gesellschaft steuert sich aktuell im Wesentlichen über die finanziellen Leistungsindikatoren Ergebnis vor Steuern (operatives Ergebnis) und Gesamtleistung. 2. Wirtschaftsbericht Die SEH hat den positiven Trend bei der Unternehmensentwicklung hinsichtlich der Auftragseingänge mit einem weiteren Rekordergebnis fortgesetzt und konnte auch weiterhin positive Jahresergebnisse erzielen. Die Umsatzerlöse verringerten sich - vor dem Hintergrundeiner in das Folgejahr verschobenen Abnahme eines Großprojektes - auf 77,6 Mio. € (Vorjahr:137,1 Mio. €) bei einem deutlich höheren Jahresüberschuss von 1,9 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €). Vor dem Hintergrund der Abwicklung von langfristigen Großaufträgen erfolgt zunächst ein Bestandsaufbau an unfertigen Erzeugnissen und die Umsatz- und Gewinnrealisierung erst mit Beendigung der Projekte. Unter Berücksichtigung einer Bestandserhöhung von 26,2 Mio. € wurde eine im Vorjahresvergleich niedrigere Gesamtleistung von 103,8 Mio. € (Vorjahr: 172,3 Mio. €) erwirtschaftet. Die für die Steuerung des Unternehmens wesentlichen Leistungs- und Ergebnisgrößenentsprechen unserer Prognose auch unter Berücksichtigung der sich im letzten Jahrandeutenden Verschiebung der Fertigstellung eines Großprojektes. Der deutliche Rückgang der betrieblichen Erträge resultiert aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens im Vorjahr. Der gesunkene Personalaufwand spiegelt die geringere Mitarbeiteranzahl wider. Die gesunkene Materialeinsatzquote betrifft den veränderten Produktmix hinsichtlich der bezogenen Leistungen und korreliert mit dem Leistungsniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind trotz gesunkener Gesamtleistung u.a. durch Inflationssteigerungen nahezu unverändert im Vorjahresvergleich. Die infolge des erheblich erhöhten europäischen Leitzinssatzes gestiegenen Zinserträge für Ausleihungen sowie leicht erhöhten Zinsaufwendungen führen zu einem höheren Finanzergebnis und zusammen mit den gestiegenen Steueraufwendungen ergibt sich ein Jahresüberschuss von 1,9 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €). Aufgrund der sehr positiven Liquiditätslage erfolgte bereits im Dezember 2023 eine Vorabausschüttung von 1,6 Mio. € an den Gesellschafter. Das an die Schwestergesellschaft STAHLBAU ENGINEERING GmbH ausgereichte Darlehen wurde vollständig zurückgezahlt. Das Anfang 2023 ausgereichte Gesellschafterdarlehen wurde im Dezember 2023 vollständig getilgt. Im Januar 2024 erfolgte die nochmalige Gewährung eines kurzfristig kündbaren Gesellschafterdarlehens in Höhe von 35,0 Mio. € (Vorjahr: 25,0 Mio. €). Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Vermögenslage ist - unter Berücksichtigung der beschlossenen Gewinnausschüttung des Jahresergebnisses 2022 von 0,1 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €), des Jahresüberschusses von 1,9 Mio € und einer hierauf entfallenden erstmaligen Vorabausschüttung von 1,6 Mio. € - durch ein hieraus resultierendes erhöhtes Eigenkapitalvolumen von 13,9 Mio. € (Vorjahr: 13,6 Mio. €)gekennzeichnet, das das Anlagevermögen vollständig deckt. Damit stehen den kurzfristigen Verbindlichkeiten ausreichend Vermögensgegenstände mit entsprechender Fristigkeit gegenüber. Neben den vorwiegend auf das Inland ausgerichteten Geschäftstätigkeiten ist SEH bestrebt, sich in einem harten Wettbewerb auch international zu behaupten. Vor dem Hintergrund wachsender inländischer Ausschreibungen konnte trotz eines hohen Wettbewerbs der erwartete Auftragseingang mit einem weiteren Rekordergebnis übertroffen werden. Dieser Auftragseingang auf sehr hohem Niveau spiegelt die Wettbewerbsfähigkeit der SEH wider. Die Ertragslage ist durch die Ausführung langfristiger Bauaufträge mit einer durchschnittlichen Ausführungszeit von rund zwei Jahren und länger gekennzeichnet. Der Auftragsbestand in Höhe von 449,3 Mio. € (Vorjahr: 330,9 Mio. €) ist zu ca. 52 % (Vorjahr: 65 %) angearbeitet. Die Gesellschaft verfügt mit 157,5 Mio. € (Vorjahr: 131,3 Mio. €) über einen aktivierten Bestand an unfertigen Erzeugnissen, der vollständig durch Kundenanzahlungen gedeckt ist. Investiert wurde in 2023 ein Betrag von 2,0 Mio. € (ausschließlich aus eigenen Mitteln). In den Zugängen sind u.a. das Montage-Sky-Office und ein im Bau befindliches UP-Schweißportalenthalten. In den Abgängen von 0,2 Mio. € sind die Anteile an der SEH Fördersysteme GmbH erfasst, die an eine Schwestergesellschaft veräußert wurden. Die Zugänge konnten die Abschreibungen und Abgänge des Anlagevermögens vollständig kompensieren, sodass das Anlagevermögen um 0,5 Mio. € auf 8,0 Mio. € gestiegen ist. Zum Stichtag wurden 99 (Vorjahr: 115) Mitarbeiter beschäftigt, davon 12 AT-Angestellte, 57 Tarif Angestellte und 30 Lohnempfänger. Der Rückgang resultiert aus einer Reorganisation mit einer stärkeren Einbindung von Schwestergesellschaften. Die Beschäftigung war aufgrund des Arbeitsvorrats in allen Bereichen gesichert. Bei der Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit auch in branchenüblichen Arbeitsgemeinschaften ausübt. 3. Risiken- und Chancenbericht Die Risiken und Chancen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht Wesentlich verändert und werden in der Rangfolge ihrer Relevanz dargestellt. Naturgemäß können sich durch die Auftragsabwicklung im Stahl- und Anlagenbau einzelne Auftrags-, Gewährleistungs- und/oder Rechtsrisiken ergeben. Dem begegnet die Gesellschaft im Vorfeld durch ein Angebotscontrolling sowie im Auftragsverlauf durch eine intensive Auftrags- und Qualitätskontrolle. Dennoch auftretende Risiken wie Rechts- und Gewährleistungsfälle sind in der Bilanz adäquat bewertet. Den sich aus häufig langen Auftragslaufzeiten ergebenden Preissteigerungsrisiken begegnet die Gesellschaft entweder durch vertraglich vereinbarte Preisgleitklauseln oder durch Fixpreiszuschläge in ihren Angeboten/Verträgen. Etwaige Bonitätsrisiken sichert die Gesellschaft im Vorfeld durch Bürgschaften und durch Vorauszahlungen auf Abschlagsrechnungen ab. Durch die vorhandene Auftraggeberstruktur ist eine weitere Risikominimierung gegeben. Der zunehmenden Bedrohung von Cyber-Risiken wird durch verschiedene Langzeit-Maßnahmenbegegnet. Neben der bereits vorhandenen Cyber-Versicherung zur Schadensbegrenzung wurden seit 2022 u.a. als Präventionsmaßnahmen vermehrt regelmäßige E-Learnings mit Wirksamkeitskontrollen sowie simulierte Cyber-Attacken und externe Penetrationstests durchgeführt. Diese Schwachstellenanalysen, deren Ergebnisse ein gutes Sicherheitsniveauauswiesen, führten bei Bedarf umgehend zur Behebung der kritischen IT-Umgebung. Durch diese Maßnahmen werden die Mitarbeiter weiter auf hohem Niveau für Cyber-Attacken sensibilisiert. In 2023 wurde eine Zwei-Faktor-Authentifizierung eingeführt um mit einem Identitätsnachweis eines Nutzers durch zwei unabhängige Faktoren eine weitere Sicherheitsebene zu implementieren. Risiken aus der Energiekrise infolge des Angriffskrieges auf die Ukraine wurde intern durch die Implementierung einer Energie-Task-Force begegnet. Aus der Analyse von Einsparpotential konnten Maßnahmen abgeleitet werden, den Gasverbrauch zu senken. Die mittel- und langfristige Auslastung des Unternehmens durch Aufträge öffentlicher Auftraggeber sowie die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft lässt keine nennenswerten Risiken aus Finanzierungsvorgängen erwarten. Ein Risiko- und Qualitätsmanagementsystem ist fester Bestandteil der Gesellschaft. Darüber hinaus besteht die Anbindung an ein Management- und Kontrollsystem des EIFFAGE - Konzerns. Mit der in 2023 eingeführten "Third Party Evaluation" sollen Geschäftsbeziehungen hinsichtlich der Einhaltung von Compliance, Integrität, Menschenrechte und Umweltverantwortung mit Geschäftspartnern sichergestellt werden. Umweltrisiken wird durch ein zertifiziertes Umweltmanagement Rechnung getragen. In 2023erfolgte die Rezertifizierung nach ISO 14001-2015 im Rahmen der EMAS- (Eco-Management and Audit Scheme) Verordnung. Weitere wesentliche Risiken werden bei der Gesellschaft nicht gesehen. Chancen für ein Wachstum werden durch den hohen Arbeitsvorrat und einer Sicherstellung von Mitarbeitern trotz des Fachkräftemangels gesehen. Chancen für weiteres Wachstum sind durch den Arbeitsvorrat zum Ende des Geschäftsjahres und die bereits erfolgten Auftragseingänge in 2024 gegeben. Wir gehen davon aus, dass für ein weiteres Wachstum auch weiterhin neue Mitarbeiter gewonnen werden können. SEH ist als Arbeitgeber u.a. für Werkstudenten durch die Begleitung von Bachelor- sowie Masterarbeiten interessant. Darüber hinaus wurden die bestehenden Benefits-Programme weiter ausgebaut, u.a. über das Angebot von Diensträdern und Job-Tickets. Ebenso wird die Mitarbeiterbindung durch Mitarbeiteraktienprogramme des EIFFAGE-Konzerns intensiviert. In 2023 waren mehr als 80% der Beschäftigten Gesellschafter des EIFFAGE-Konzerns und drücken damit die Verbundenheit zum Konzernverbund aus. Insgesamt bewerten Mitarbeiter SEH bei kununu weit über Branchendurchschnitt, so dass SEH auch mit dem Top Company Siegel für 2023 und 2024 ausgezeichnet wurde. Zur Erreichung der konzerneinheitlichen Zielsetzungen bzgl. der Nachhaltigkeitsindikatoren zum Ausgleich von ökologischen, ökonomischen und sozialen Zielen, insbesondere dem 1,5°C-Pfad,werden Maßnahmen zur Umsetzung von SEH ergriffen. Diese Nachhaltigkeitslösungen bedeuten wirtschaftliche, soziale und ökologische Risiken und Chancen ganzheitlich zu steuern, dadurch die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen und sich im Rahmen von Vertriebsaktivitäten vom Wettbewerb zu differenzieren. Auch der "Green Deal" und die EU-Taxonomie, an der SEH aufgrund desbörsennotierten Konzernverbunds beteiligt ist, wird als zusätzliche Unterstützung der ökologischen Transformation der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität gesehen. In 2024 ist die Erarbeitung eines Aktionsplans zur Einhaltung und Förderung der Biodiversität geplant. Im Rahmen des Aktionsplans werden die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die 5 Erosionsfaktoren herausgearbeitet und anschließend Ziele festgelegt, die durch Maßnahmen den Erhalt der Artenvielfalt sicherstellen sollen. Die Umweltstrategie hinsichtlich Klima, Ressourcen und Artenvielfalt wird somit konzerneinheitlich umgesetzt und durch den deutschsprachigen Climat Report 2023 und den Aktionsplan Artenvielfalt 2023 - 2025 dokumentiert. Der Eiffage-Konzern lässt jährlich seine gesellschaftliche Verantwortung im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens "CSR: Corporate Social Responsibility" im Rahmen eines EcoVadisRatings bewerten. Im September 2023 hat der Konzern inklusive SEH die EcoVadis Auszeichnung in "Gold" erhalten. 4. Prognosebericht Für das Jahr 2023 berechnet das ifo-Institut einen preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 0,3 %. Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage wurde im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftliche Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen negativ beeinflusst. Die Entwicklung ist im letzten Vierteljahr 2023 daher schwächer als vorausgesagt und wirkt sich auf das Folgejahr aus. Das Ifo-Institut hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum 2024 von 1,4 % auf 0,9 % reduziert. Für 2025 wird ein Wachstum von 1,3% erwartet. Mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft aber im Laufe des Jahres 2024 reduzieren und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. Der ungewöhnlich hohe inflationsbedingte Kaufkraftverlust im Vorjahr führte in den Tarifverhandlungen der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie zu einer einmaligen steuerfreien Inflationsprämie von insgesamt 3.000 € und kräftigen Tarifsteigerungen in 2023 von5,2% und 2024 von 3,3 %. Der Tarifvertrag Endet im September 2024. Die vorliegende Prognose ist mit einer Reihe von Risiken verbunden. Hohe Unsicherheit besteht vor allem im Hinblick auf die Dauer, den Ausgang und den weiteren Verlauf des russisch ukrainischen Krieges und die Spannungen zwischen den USA und China mit einhergehenden Exportbeschränkungen und Sanktionen, die nicht vollständig abzuschätzen sind. Auch die US Wahl in 2024 und die Haushaltslücke birgt neue Risiken für die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr. Trotz dieser Unsicherheiten geben die Rahmenbedingungen der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung auch zukünftig Anlass zu einer optimistischen Sicht auch für die Fähigkeiten des Unternehmens im Bereich Reconstruction, Engineering und Stahlbau. Der bestehende Sanierungsstau bei der Infrastruktur führt zu Sperrungen von Brücken des Straßen- und Bahnverkehrs. Das erzwingt Investitionen in Sanierungen und Ersatzneubauten. Im Januar 2020 haben der Bund und die Deutsche Bahn ein Infrastrukturpaket in Höhe von 86 Milliarden € für das Schienennetz beschlossen, mit dem in den nächsten 10 Jahren unter anderem auch 2.000 Brücken erneuert werden sollen. Der ehrgeizige Ausbau der Infrastruktur ist auch nötig, um das von der Regierung vorgegebene Ziel einer Verdopplung der Fahrgastzahlen bis 2030 und einer Ausweitung des Schienengüterverkehrsanteils auf 25 % umzusetzen. Außerdem soll der sogenannte Deutschlandtakt realisiert werden, bei dem Fernzüge auf den Hauptstrecken alle halbe Stunde verkehren und ländliche Regionen durch auf einander abgestimmte Umsteigemöglichkeiten besser angebunden werden. Der Bund hat angekündigt, trotz angespannter Haushaltslage, rund 40 Milliarden € zusätzlich bis 2027 für die Sanierung des maroden Schienennetzes der Deutschen Bahn zur Verfügung zu stellen. Das Investitionspaket ist das seit der Bahnreform 1994 größte und umfassendste Infrastrukturprogramm für das Schienennetz und die Bahnhöfe. In 2016 wurde der aktuelle Bundesverkehrswegeplan vorgestellt und verabschiedet. Straßen, Schienen und Wasserwege in ganz Deutschland sollen bis 2030 mit mehr als 270 Mrd. € repariert und ausgebaut werden. Dabei sollen Sanierungen generell Vorrang vor neuen Bauprojektenbekommen. Die Hälfte aller Mittel ist für Bundesstraßen und Autobahnen vorgesehen, 40 % gehen an Bahnprojekte, ein kleiner Rest ist für schiffbare Flüsse und Kanäle vorgesehen. Im März 2022 gab es einen sogenannten "Brückengipfel" zwischen Bundesverkehrsministerium, Experten und Vertretern der Bauwirtschaft. Um marode Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen zu sanieren, sind mehr Mittel nötig, sagt Bundesverkehrsminister Wissing. Der "Sanierungsstau" betreffe 4.000 Brücken. Die Bauwerke sollen in den kommenden zehn Jahren modernisiert werden - also 400 statt wie bisher geplant 200 Brücken pro Jahr. Insgesamt gibt es laut Angaben des Ministeriums rund 40.000 Autobahn- und Bundesstraßen-Brücken mit 52.000 Teilstücken. Davon müssten mehr als 10.000 modernisiert werden. An vielen Brücken sind die Arbeiten bereits gestartet, 2.700 Teilstücke müssten aber nun dazukommen. Um Autobahnen zu erhalten, sollen die Ausgaben schrittweise von heute 4,5 Mrd. € auf 5,7 Mrd. € im Jahr 2026 erhöht werden Nach einem Jahr mit einem weiter an außergewöhnlich hohen Auftragseingang erwarten wir für2024 einen Auftragseingang auf weiterhin hohem Niveau, der sich an den Umsatzplanungen orientiert. Bisher haben die Auswirkurgen des Angriffskrieges auf die Ukraine, u.a. die hohe Inflation, Energiekrise und Lieferengpässe auf die Ausschreibungsverfahren keinen nennenswerten Einfluss genommen. Unsere Erwartung wird durch die bisherigen Beauftragungen von rd. 30 Mio € gestützt. Das Produktionsvolumen ist für das 1. Halbjahr 2024 durch den Arbeitsvorrat gesichert. Für das Erreichen der Produktionsziele und der Umsatzprognose sind aber noch kurzfristige Auftragseingänge notwendig, die in 2024 zu realisieren sind. In der für die Business Unit "Automatisierungstechnik/Fördertechnik" wichtigen Automobilindustrie wurde ein anhaltendes Wachstum erwartet. Allein der Volkswagen-Konzern hat im Wettstreit mit Tesla und Konkurrenten aus China noch einmal mehr Investitionen in die Entwicklung neuer Modelle, Antriebe und Technologien geplant. Bis 2027 wurden Gesamtinvestitionen von 180 Mrd.€ veranschlagt, mehr als Zwei Drittel des Investments entfallen auf die Kernbereiche Digitalisierung und Elektrifizierung. Parallel wurde ein Effizienzprogramm für die Kernmarke Volkswagen beschlossen. Dieses Sparprogramm führt zu geringeren Investitionen in die Modelle und Werke, weil derzeit noch sowohl in Verbrenner als auch in neue Elektro-Modelle investiert werden müsse. Dieser Entwicklung wurde in der Business Unit "Automatisierungstechnik/Fördertechnik" mit dem Ausbau des Non-Automotiv-Geschäftes Rechnung getragen. Wenngleich die weiteren Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und die Sanktionen zwischen den USA und China sowie der US-Wahl auf die Weltwirtschaft nichtvollständig prognostizierbar sind, gehen wir bei einer kurz- bis mittelfristigen Planung von überschaubaren Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit aus. Die Gesellschaft hat einen langfristigen Auftragsbestand. Auftraggeber sind Im Wesentlichen die öffentliche Hand und die Automobilindustrie, die teilweise Im Landeseigentum steht. Aufgrund der Kriegsauswirkungen und der Spannungen zwischen den Großmächten könnte es zu Leistungs- und Ergebnisverschiebungen kommen. Forderungsausfälle und Liquiditätsrisiken sind nicht angezeigt. Die Gesellschaft erwartet für 2024 unter Berücksichtigung einer über das Berichtsjahr hinausverschobenen Projektabnahme- eine Gesamtleistung weit über Vorjahresniveau und ein deutlich höheres Ergebnis.
Hannover, den 19. Februar 2024 Dr.-Ing Uwe Heiland Dipl.-Kfm. Meik Schücke Bilanz 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung 2023
Anhang 2023Die SEH Engineering GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft ist beim Registergericht Hannover unter der Handelsregisternummer HRB 55118 gemeldet. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches(HGB) für große Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend dieGesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. (1) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten für selbsterstellte Anlagen enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Planmäßige Abschreibungen werden nach der linearen Methode durchgeführt. Es werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: technische Anlagen und Maschinen 4 -15 Jahre, andere Anlagen 3 - 25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre. Zugänge von beweglichen Anlagegegenständen werden nach Beendigung der Anschaffung bzw. Herstellung zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter, soweit die Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 € betragen, werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zu- und Abgang behandelt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu ihren Anschaffungskosten bewertet. Sofern notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Unfertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskostenbewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Bei langfristigen Fertigungsaufträgen werden darüber hinaus auch anteilige projektbezogene Verwaltungskosten und freiwillige soziale Leistungen aktiviert. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten - bei Vollbeschäftigung einschließlich der projektbezogenen Verwaltungskosten aber ohne Vertriebskosten - niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Risiken aus eingeschränkter Verwertbarkeit sind angemessen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert, erkennbare Risiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Wie bereits in den vorangegangenen Jahren werden für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung nicht mehr die auf Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,76 %, i.Vj. 1,45 %) zugrunde gelegt, sondern der nach § 253 Abs. 2 HGB veränderte Rechnungszins auf Basis der letzten 10 Jahre - bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren - kalkuliert, welcher für 2023 1,83 % beträgt (i.Vj. 1,79 %). Der Differenzbetrag der Rückstellung aus den beiden unterschiedlichen Zinssätzen von T€ 31 ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB mit einer Ausschüttungssperre belegt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,5%, eine nach Alter gestaffelte Fluktuationsrate von 0% bis 8% und Rentensteigerungen von jährlich 2,25 % zugrunde gelegt. Für weitere Verpflichtungen im Personalbereich, wie beispielsweise für Jubiläumszuwendungen und Urlaubsansprüche, werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. (2) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Entwicklung der Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen ist im Einzelnen im - auf Seite 13 des Anhangs wiedergegebenen - Anlagenspiegel dargestellt. Zum Jahresende wurde der Montage Cube fertiggestellt. Darüber hinaus handelt es sich bei den Zugängen zum Sachanlagevermögen im Wesentlichen um die Anschaffung von Containern und anderen Baustellenausrüstungen. (3) Finanzanlagen
Die SEH Fördersysteme GmbH, Ostrhauderfehn wurde per 26.01.2023 zum Buchwert an die Schwestergesellschaft Stahlbau Engineering GmbH verkauft.Eine Angabe nach § 285 Nr. 11 HGB für Arbeitsgemeinschaften entfällt gemäß § 286 Abs. 3 Satz 2 HGB. (4) Vorräte
Die Rohstoffe entfallen im Wesentlichen auf Stahlbleche für ein Großprojekt. Das in denVorjahren zum Festwert bewertete Kleinteilelager wurde in 2023 aufgelöst. In den unfertigen Erzeugnissen sind zum 31.12.2023 Abwertungen im Rahmen der verlustfreien Bewertung in Höhe von 2.528 T€ (i.Vj. 1.571 T€) enthalten. Die Gesellschaft macht von dem Bilanzierungswahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB dergestalt Gebrauch, dass erhaltene Anzahlungen bis zur Höhe der unfertigen Erzeugnisse aktivisch von den Vorräten offen abgesetzt werden. (5) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die EIL Engineering Innovation Lab GmbH in Höhe von 69.106 T€ (i.Vj. 39.620 T€) sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die SEH Reconstruction GmbH in Höhe 36.493 T€ (i.Vj. 21.107 T€). Darüber hinaus bestehen Forderungen gegen die Storage GmbH in Höhe von 4.102 T€ (i.Vj. 4.102 T€) aus dem Verkauf von Behelfsbrückeneinheiten sowie gegen die Stahlbau Engineering GmbH in Höhe von 399 T€ (i.Vj. 399 T€) aus Lieferungen und Leistungen. Gegenüber anderen verbundenen Unternehmen bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.526 T€ (i.Vj. 497 T€). Gegenüber dem Gesellschafter bestehen Forderungen in Höhe von 297 T€ (i.Vj. 203 T€), davon aus Lieferungen und Leistungen 0 T€ (i.Vj. 38 T€). Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten hauptsächlich Zahlungen von Einlagen an Arbeitsgemeinschaften (ARGEN). Aufgrund des Abschlusses von Bauvorhaben und der damit zusammenhängenden Konkretisierung des Ergebnisses wird der Einlagewert bei Bedarf entsprechend angepasst. Die Ansprüche sind mit Ausnahme der Einlagen in Höhe von 730 T€ (i.Vj. 1.396 T€) innerhalb eines Jahres fällig. (6) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten waren zum Bilanzstichtag in Höhe von 177 T€ (i.Vj. 0 T€) für gezahlte Versicherungsbeiträge zu bilden. (7) Aktive latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,625 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,8 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 480 %. Zum Bilanzstichtag ergeben sich aktive latente Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu aktiven latenten Steuern führen, resultieren aus: • Bewertungsunterschieden zwischen der Handelsbilanz und Steuerbilanz in Höhe von 1.895 T€ (i.Vj. 2.008 T€) aus abweichenden Bewertungen der Pensionsrückstellungen und Jubiläumsrückstellungen und Altersteilzeitrückstellungen. Die Differenzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultieren aus: • Bewertungsunterschieden aufgrund der steuerlichen Sonderabschreibung von digitalen Wirtschaftsgütern in Höhe von 971 T€ (i.Vj. 1.215 T€). (8) Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage Das gezeichnete Kapital von 102 T€ wird ausschließlich von der EIFFAGE Métal SAS, VélizyVillacoublay (Frankreich), gehalten. Die Kapitalrücklage beträgt 10.889 T€ (i.Vj. 10.889 T€). (9) Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen bestehen für noch ausstehende Lieferantenrechnungen (16.622 T€, i.Vj. 13.007 T€), noch zu erwartende Kosten bei abgerechneten Aufträgen und Risiken aus Arbeitsgemeinschaften (188 T€, i.Vj. 492 T€) sowie für Gewährleistungsverpflichtungen (1.287 T€, i.Vj. 1.163 T€). Die Position enthält ferner Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Prozessrisiken sowie Rückstellungen für sonstige Leistungen. (10) Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.362 (i.Vj: 9.600 T€) bestehen aus Lieferungen und Leistungen. (11) Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet aus Beteiligungen an Arbeitsgemeinschaften gesamtschuldnerisch. Von einer Inanspruchnahme ist auf Basis unseres laufenden Controllings nach derzeitigem Kenntnisstand nicht auszugehen. (12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen An Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren insgesamt rund 2.043 T€ (davon 656 T€ in 2024, 614 T€ in 2025, 601 T€ in 2026, 98 T€ in 2027, 52 T€ in 2028 und 22 T€ in 2029) fällig. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. (13) Umsatzerlöse
(14) Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erlöse aus betriebsleistungsfremden Tätigkeiten wie z.B. dem Verkauf von Anlagegütern sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die aperiodischen Erträge belaufen sich auf T€ 402 (i.Vj. T€ 3.021). (15) Mitarbeiter
(16) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere sächliche Verwaltungs- und Vertriebskosten, Verkaufsfrachten, Mieten und Pachten, Reise- und Repräsentationsaufwendungen, Zuführungen zu Rückstellungen, Sachversicherungsprämien, Beiträge, Honorare, Gebühren und öffentliche Abgaben. (17) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.145 T€ (i.Vj. 237 T€). Davon entfallen 1.131 T€ (i.Vj. 232 T€) auf Gesellschafter. (18) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen setzen sich u. a. aus Aufzinsungen in Höhe von 59 T€ (i.Vj. 111 T€) zusammen. Diese resultieren in Höhe von 59 T€ (i.Vj. 111 T€) aus dem Zinsaufwand im Zusammenhang mit den Pensionsverpflichtungen. Die Zinsen enthalten in Höhe von 13 T€ (i.Vj. 112 T€) Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen, diese entfallen vollständig auf Gesellschafter. (19) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern resultieren im Wesentlichen aus Körperschaft- und Gewerbeertragsteuern für den Veranlagungszeitraum 2022 und 2023. (20) Konzernzugehörigkeit Die SEH Engineering GmbH gehört zum Eiffage-Konzern, Vélizy-Villacoublay (Frankreich), und wird in deren Konzernabschluss einbezogen, der den größten und zugleich kleinsten Konsolidierungskreis abbildet. Dieser Konzernabschluss wird unter www.eiffage.com offengelegt. (21) Bezüge der Geschäftsführer Die Gesellschaft macht von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind T€ 1.358 (i.Vj. T€ 1.437) zurückgestellt. Die Pensionszahlungen an ehemalige Geschäftsführer belaufen sich auf T€ 70 (i.Vj. T€ 75). (22) Honorar des Abschlussprüfers:
Der Ausweis für das Jahr 2023 enthält Nachberechnungen von T€ 14 für die Jahresabschlussprüfung des Vorjahres. (23) Ergebnisverwendungsvorschlag:Aus dem Jahresüberschuss sollen T€ 325 - vorbehaltlich der Zustimmung durch die Gesellschafter - ausgeschüttet werden. (24) Nachtragsbericht: Fehlanzeige (25) Geschäftsführung: Dipl.-Ing. Uwe Heiland (Technischer Geschäftsführer), Eschede Dipl.-Kfm. Meik Schücke (Kaufmännischer Geschäftsführer), Wedemark
Hannover, den 8. Februar 2024 SEH Engineering GmbH Dipl.-Ing. Uwe Heiland Dipl.- Kfm. Meik Schücke Anlagenspiegel 2023
Ergebnisverwendungsbeschluss 2023Feststellung des Jahresabschlusses und Beschluss über die ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 8. April 2024 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie folgt beschlossen: Aus dem Bilanzgewinn werden bis zum 30.04.2024 EUR 300.000,00 an den Gesellschafter ausgeschüttet. Zum 22.12.2023 erfolgte bereits eine Ausschüttung in Höhe von EUR 1.600.000,00. Der verbleibende Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 2023An die SEH Engineering GmbH, Hannover Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SEH Engineering GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SEH Engineering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein dentatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt dieChancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig inÜbereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung derdeutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie inÜbereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationender Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um aus reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und desLagebericht Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage derGesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass einein Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungenkönnen aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichenEntscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungern resultierendewesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandtenRechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht,die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder,falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oderGegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtungder deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen
Hamburg, den 15. März 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Scharfenberg, Wirtschaftsprüferin Dr. Nommensen, Wirtschaftsprüfer |
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