CURSOR Expert Solutions GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anne-Christin Rühl seit 19.2.2026 | Prokura |
Markus Keil seit 2.1.2025 | Prokura |
Gebriyel Varli seit 19.10.2020 | Prokura |
Andreas Lange seit 15.4.2020 | Vorstandsmitglied |
Jürgen Heidak seit 27.2.2017 | Vorstandsmitglied |
Simone Lyncker seit 19.9.2006 | Prokura |
Thomas Rühl seit 30.9.2003 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CURSOR Software AGGießenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Organisation und Unternehmensstruktur Die CURSOR Software AG zählt seit 37 Jahren zu den führenden Anbietern von CRM - Customer Relationship Management - Lösungen. Im zweiten Geschäftsbereich Solution-Management werden anspruchsvolle IT-Dienstleistungen für Informix-Datenbank-Anwender erfolgreich vermarktet. Wir beschäftigen über 120 Mitarbeitende. Mitglieder des Vorstands waren Thomas Rühl (Vorsitzender), Jürgen Heidak und Andreas Lange.
1.2 Geschäftstätigkeit Seinen Kunden kontinuierlich Mehrwerte zu bieten und Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, ist für den Unternehmenserfolg entscheidend. Dies ist unser Auftrag, unsere "Reason why", zum Vorteil unserer Kunden. Mit dem Selbstverständnis eines innovativen Kümmerers entwickeln wir Software und beraten unsere Kunden. Dies tun wir gemäß unserem Handlungs-Leitbild • Gemeinsam • Begeisternd • Erfolgreich Aus unserem Engagement resultieren eine hohe Kundenzufriedenheit und eine sehr gute Weiterempfehlungsnote seitens der Kunden. Beides wird jährlich ermittelt und durch externe Marktstudien kontinuierlich bestätigt. Diese Kundenzufriedenheit ist die Basis für unsere positive Geschäftsentwicklung. 1.2.1 Geschäftsbereich CRM Das Einsatzgebiet von CURSOR-CRM ist Vertrieb, Marketing und Kundenservice, um Interessenten und Kunden entlang der Customer Journey bestmöglich zu bedienen. Ziel ist es, bei Geschäfts- und Privatkunden eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen, aus der wiederum gute Geschäftsergebnisse resultieren. CURSOR konzentriert sich dabei auf Zielgruppen, in denen branchenspezifische Produkt- und Beratungskompetenz einen besonders großen Kundennutzen erzielt. Dies sind die Energie-, Dienstleistungs- und Finanzbranche. Weitere Zielgruppen wie die Immobilienwirtschaft, ÖPNV, Touristik, Verbände u.a. werden über unsere Vertriebspartner betreut. Durch ihre teilweise komplexen Geschäftsprozesse und durch gesetzliche Vorgaben haben diese Zielgruppen anspruchsvolle Anforderungen an ihr CRM. Um diese Anforderungen aus Kundensicht optimal umzusetzen, bietet CURSOR folgende Leistungsfelder: • Software, die begeistert • Beratung, die zum Ziel führt • Integrationen, die verbinden. Ein weiterer Erfolgsfaktor für den erfolgreichen CRM-Einsatz ist die große Gemeinschaft aller Anwender: • Community, die Synergien schafft. Das Software-Lösungsangebot besteht aus der Web-Produktlinie, der App für Tablets und Smartphones und dem integrierten Prozessmanagement-Modul. Die internationale Vermarktung erfolgt in Österreich durch das Tochterunternehmen CURSOR Austria GmbH mit Sitz in Wien. In weiteren Ländern wird CURSOR durch langjährige Partner vertreten. Dies sind in Italien IFS Italia in Rom, in Slowenien Noema in Ljubljana und in Neuseeland Robotron New Zealand Limited in Christchurch. 1.2.2 Geschäftsbereich Solution Management Im Geschäftsbereich Solution Management werden IBM-Produkte mit Schwerpunkt Informix gehandelt und supportet. Besonderen Mehrwert erhalten die Solution Management-Kunden durch anspruchsvolle IT-Leistungen wie Beratung, Services und Support - letzteres Rund-um-die Uhr 24 x 7, an 365 Tagen im Jahr. Ziel ist die optimale Betriebsunterstützung unternehmenskritischer Datenbank-Anwendungen und IT-Infrastrukturen. Dazu gehört der Einsatz von eigenentwickelten Werkzeugen zur präventiven Administration der Datenbanken. Aus Sicht der Kunden können dank dieser Unterstützung die stetig wachsenden Anforderungen für den Betrieb komplexer Infrastruktur und Datenplattformen abgebildet werden. Diese fachliche Expertise wird zum Treiber für ein qualitatives und profitables Wachstum im Geschäftsbereich Solution Management. Unsere Services sind ausschlaggebend für den Erfolg in diesem Geschäftsbereich, mit verstärkter Einbindung des Themas Daten-Security und der Integration von Cloud-Plattformen. 1.3 Nonne & Schneider Informationssysteme GmbH (NSI) Das Tochterunternehmen NSI supportet eigene Software-Entwicklungstools und vermarktet IBM-Datenbanklizenzen und -Wartung an Endkunden und Partner. 1.4 CURSOR Austria GmbH Unsere Mehrheitsbeteiligung CURSOR Austria mit Sitz in Wien ist unsere "Speerspitze" in Österreich, über die wir die Vermarktung der CRM-Lösungen in unserem Nachbarland forcieren. 2. Wirtschaftsbericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Herausforderungen des letzten Jahres umfassen die Unsicherheit über die Energieversorgungslage, hohe Energiepreise und strukturelle Probleme wie den Fachkräftemangel und geringes Produktivitätswachstum. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung zeigt, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken ist. Dieser Rückgang wurde hauptsächlich durch die globalen Krisen beeinflusst, was zu einer Dämpfung der Konjunktur führte. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging insgesamt leicht zurück (0,1%), wobei private und staatliche Konsumausgaben sanken. Im Produzierenden Gewerbe verringerte sich die Bruttowertschöpfung, während die meisten Dienstleistungsbereiche die Wirtschaft stützten. Die strukturellen Herausforderungen wie demografische Alterung, geringes Produktivitätswachstum und Fachkräftemangel belasten weiterhin die Wirtschaft. Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html Branchenentwicklung Die allgemeine Entwicklung des deutschen ITK-Marktes im Jahr 2023 zeigt ein Wachstum von 4,4 %, was im globalen Vergleich als unterdurchschnittlich betrachtet wird. Der Umsatz wird auf 152,6 Milliarden Euro geschätzt, wobei Softwareausgaben voraussichtlich um 9,6 % auf 41,5 Milliarden Euro steigen und IT-Hardware mit einem Volumen von 52,6 Milliarden Euro den größten Anteil des Marktes ausmacht. Quelle: https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Im Jahr 2023 war unsere Hauptzielgruppe Energiebranche weiterhin von geopolitischen Spannungen geprägt. Die Senkung der Energiepreise führte in den Energieunternehmen zu einer Normalisierung des Geschäftsbetriebs im Vergleich zu 2022. Aus den Investitionsstopps des Vorjahres hat sich die Dynamik gewendet: Die Energiewirtschaft hat sich erneut intensiv um ihre Kunden und deren Bedarfssituation gekümmert, was auch die CRM-Nachfrage beflügelt hat. Daraus folgte, dass wir im CURSOR-Kernmarkt EVU Auftragseingangs-Rekorde erzielt haben, sowohl bei Bestandskunden als auch bei Neukunden. Einen weiteren außerordentlichen Ergebnisbeitrag leistete der Geschäftsbereich Solution Management. Dies führte in Summe zu einem erfolgreichen Geschäftsjahr. Der Vorstand ist mit der Entwicklung des Unternehmens sehr zufrieden. Das Rohergebnis beträgt 10,8 Mio. Euro und hat sich zum Vorjahr um 16,8 % gesteigert. Gegenüber der Planung ist ein Anstieg von 1,3 Mio. Euro (+ 13,4 %) zu verzeichnen. Grund hierfür sind gesteigerte Erlöse und ein verringerter Wareneinsatz. Das EBITDA beträgt 1,7 Mio. Euro und ist der zweitbeste bisher erzielte Wert, und beim EBT wurde mit 1,5 Mio. Euro das bisher höchste Vorsteuerergebnis erreicht. Die Gesellschaft weist ein Ergebnis (Jahresüberschuss nach Steuern) von 1.110.060 Euro aus. Der Bilanzgewinn steigt um 18,5 Prozent auf 5.810.145 Euro. Das Ergebnis je Aktie beträgt 4,44 Euro. Im operativen Cashflow wurden 161 Tsd. Euro erzielt. Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber Vorjahr um 2,09 Mio. Euro (+ 29,1 %) auf 9,28 Mio. Euro erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen aus L&L, dem Anstieg der liquiden Mittel und der Rechnungsabgrenzungsposten. Gegenläufig wirkt sich der Rückgang der Finanzanlagen aus. Der Anstieg des Fremdkapitals ist hauptsächlich auf die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten, der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen und der Verbindlichkeiten aus L&L zurückzuführen. Das Eigenkapital ist um 905.580 EUR (+ 17,5%) auf 6.085.145 Euro gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 65,6 Prozent (VJ: 72,0 Prozent). Die Kennzahlen der letzten 5 Jahre auf einen Blick:
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Nonne & Schneider Informationssysteme GmbH (NSI) Für NSI ist das Geschäftsjahr 2023 sehr positiv verlaufen. Das Rohergebnis beträgt 0,63 Mio. Euro und liegt um 8,7% über der Planung (0,58 Mio. Euro). Grund hierfür ist die Erlössteigerung im Handelsgeschäft. Im Vorjahresvergleich hat sich das Rohergebnis um 12,8 Prozent verringert, dies ist auf einen Rückgang bei den sonstigen Erträgen zurückzuführen. Das Gesamtergebnis in Höhe von 135.222 Euro liegt deutlich über der Planung (35.000 EUR) und schließt an den Wert des ebenfalls erfolgreich verlaufenen Vorjahres (127.684 Euro) an. Das Ergebnis ist auf Basis der Ergebnisabführung in das AG-EBT eingeflossen. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognosebericht Ausblick auf das Jahr 2024 Deutscher IT-Markt wächst 2024 um 4,4 Prozent. Deutschlands digitale Wirtschaft ist auf Wachstumskurs. Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds erwartet der Digitalverband Bitkom für die Unternehmen der IT und Telekommunikation (ITK) für 2024 ein Umsatzplus von 4,4 Prozent auf 224,3 Milliarden Euro. Der ITK-Sektor würde damit um den Faktor drei bis vier stärker wachsen als die Wirtschaft insgesamt. Quelle: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitalbranche-von-Krisen-unbeeindruckt In unserer Hauptzielgruppe Energie stehen die Zeichen gut für deutlich gestiegene Investitionen in Digitalisierung und CRM. Eine wesentliche Basis für 2024 ist der im Vorjahr über alle Branchen erzielte Auftragseingangs-Rekord von 12,7 Mio. €, der sich aus Bestandskunden mit 8,4 Mio. € und Neukunden mit 4,3 Mio. € zusammensetzt. Umsatz und Ergebnis In unserer Planung beträgt das Rohergebnis für 2024 in Summe 10,7 Mio. Euro. Einschließlich eines positiven NSI-Ergebnisses prognostizieren wir ein EBT in Höhe von 1,125 Mio. Euro. 4.2 Chancenbericht Allgemeine Aspekte Wirtschaftslage weltweit Das World Economic Outlook Update prognostiziert ein globales Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent im Jahr 2024 und 3,2 Prozent im Jahr 2025. Die Vorhersage liegt jedoch unter dem historischen Durchschnitt, von 2000 - 2019, von 3,8 Prozent. Die Inflation wird voraussichtlich auf 5,8 Prozent im Jahr 2024 und auf 4,4 Prozent im Jahr 2025 sinken. Quelle: https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/01/30/world-economic-outlook-update-january- 2024 Wirtschaftslage IT-Branche Deutschland Für das Jahr 2024 wird prognostiziert, dass der ITK-Markt in Deutschland weiterhin auf Wachstumskurs bleibt. Weltweit wird ein Zuwachs von 5,6 % auf 4,91 Billionen Euro erwartet. Deutschland behält mit einem Anteil von vier Prozent am Marktvolumen den fünften Platz hinter den USA, China, Japan und Großbritannien. Diese Prognose zeigt eine positive Entwicklung und bestätigt die Stabilität des deutschen ITK-Marktes trotz globaler Konjunkturkrisen. Quelle: https://www.heise.de/news/ITK-Markt-bleibt-auf-Wachstumskurs-trotz-Konjunkturkrise-9593253.html Mit Blick auf die deutsche ITK-Branche und das prognostizierte Wachstum ist für uns als innovatives IT-Unternehmen eine weiterhin positive Gesamtentwicklung zu erwarten. Chancenmanagement im Geschäftsbereich CRM Wettbewerb im Geschäftsbereich CRM Der Wettbewerb insbesondere mit Salesforce ist weiterhin hoch. Wir bauen unsere Cloud-Angebote aus und erweitern fortlaufend die branchenspezifischen Prozesse für die Energiewirtschaft. Dies erfolgt sowohl im Geschäftskunden-Management (B2B) als auch bei den Prozessen für Privatkunden (B2C). Einsatz von Kundenportalen Kundenportale sind heute ein häufig genutzter Weg, um Kunden zu bedienen. Dies beeinflusst auch den CRM-Einsatz. Somit verlagert sich die Kundenkommunikation vom direkten Dialog mit dem Kundenservice zum Kundenportal. Diese Entwicklung verfolgen wir im Energiemarkt mittels einer Standard-Integration zum führenden Portalhersteller ITC, mit dem wir eng zusammenarbeiten - bereits seit über 20 Jahren. Darüber hinaus planen wir die Integration des Ecoplan-Portals für Unternehmen außerhalb der Energiewirtschaft. Dies wird unser Portalportfolio weiter stärken. Standardisierte TINA-CRM-Lösung für Verteilnetz-, Übertragungs- und Fernleitungsnetzbetreibern Mit TINA für Netzbetreiber fahren wir in der Energiebranche eine Absicherungs- und gleichzeitig Wachstums- Strategie. In diesem Marktsegment besteht hoher CRM-Bedarf. TINA ist mehrfach erfolgreich im Einsatz in den Netzbetreiber-Marktrollen - allerdings bisher nicht standardisiert, sondern individuell auf den Unternehmensbedarf ausgeprägt. Unser Ziel ist, TINA mit einer standardisierten Präsentations- und Auslieferungsversion ein zweites EVI wird, die sukzessive in die Breite ausgerollt wird. Der Bedarf innerhalb der 865 Netzbetreiber in Deutschland ist aus unserer Sicht groß. Dafür sorgen u. a. laufend neue Vorgaben seitens des Gesetzgebers. Netzbetreiber befinden sich erfahrungsgemäß in der Kategorie "beste" Kunden: Hohem Investitionsbedarf steht hohe Investitionsbereitschaft gegenüber, und die Unternehmen schätzen unser energiewirtschaftliches Beratungs-Knowhow und "Software Made in Germany". Der erforderliche Ressourcenaufbau in Produktmanagement und Produktentwicklung ist im letzten Jahr erfolgt. Die Einbeziehung von Partnern, die Implementierung einer TINA-Usergroup und weitere Schritte sind durchgeführt worden. Das TINA-Modul Einspeiser-Management wird im 2. Quartal 2024 voraussichtlich freigegeben. Chance im Geschäftsbereich Solution Management Während die Nachfrage nach IBM-Datenbanken zurückgeht, steigt der Administrationsbedarf der im Einsatz befindlichen Systeme. Hier sind wir mit unseren Admin- und Serviceangeboten erfolgreich. Wir sorgen für eine außerordentlich performante Anwendungen mit hoher Verfügbarkeit, und das 24 x 7 x 365. Diese Alleinstellungsmerkmale werden kundenseitig sehr geschätzt und entsprechend honoriert. Chancenmanagement übergreifend Personal Der Wettbewerb um IT-Fachkräfte bleibt hoch. CURSOR profitiert in Mittelhessen durch die Nähe zu zwei Hochschulen in Gießen und weiteren Bildungseinrichtungen in den Nachbarstädten Wetzlar und Marburg, die zusammen eine hohe Dichte an Studierenden und damit potenziellen Fachkräften bieten. Aktive Recruiting-Strategien in Kooperation mit diesen Hochschulen sowie die Nutzung moderner Plattformen helfen, qualifiziertes Personal zu gewinnen, während Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogramme die Qualität und Sicherheit in allen Geschäftsbereichen gewährleisten und das Personalrisiko minimieren. Finanzbuchhaltung Wir freuen uns, dass die Implementierung unseres neuen Finanzbuchhaltungssystems eGecko und des ERP-Systems Project Facts Ende 2023 erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Integration beider Systeme verlief reibungslos und ohne nennenswerte Unterbrechungen unserer geschäftlichen Abläufe. Diese erfolgreiche Einführung verspricht signifikante Verbesserungen in Effizienz und Prozesssteuerung innerhalb unseres Unternehmens. Produktentwicklung und Künstliche Intelligenz Die neuen CRM-Kacheln 2.0 verbessern mit einfacherer Konfiguration, neuen Features und strengeren Sicherheitsstandards die Kundenzufriedenheit. "Admin im Web" rationalisiert die Entwicklung, indem es den Support für nur einen statt zwei Clients erforderlich macht, um neue Funktionen schneller bereitzustellen. Durch Standardisierungsprozesse werden optionale Erweiterungen leichter skalierbar, was die Software flexibler und benutzerfreundlicher macht. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat Priorität: Bereits auf dem CRM-Kongress 2023 stellte CURSOR KI-basierte Module für die Energiewirtschaft vor. Dazu gehören Tools zur Kündigungsprävention, entwickelt in Partnerschaft mit Energieforen Leipzig, und ein sprachgesteuerter KI-ServiceBot mit A/V/E in Halle. Beides sind heute bereits verfügbare Lösungen für die digitale Zukunft des Kundenmanagements. Die im Geschäftsjahr 2023 mit hoher Intensität gestarteten fachlichen und technischen Maßnahmen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz werden sich zukünftig auszahlen. Sowohl die in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Simon Kiesel erarbeite Masterthesis zum KI-Einsatz in EVI-Prozessen als auch die generische softwareseitige Anbindung von KI in CURSOR-CRM sind für uns bedeutende Meilensteine in dem äußerst bedeutenden Thema KI. 4.3 Risikobericht Risikomanagement und Transparenz im Unternehmen Nach § 91 II AktG hat der Vorstand geeignete Maßnahmen zu treffen, damit Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, früh erkannt und mit geeigneten Maßnahmen abgewendet werden können. Diese gesetzlichen Regelungen zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen (KonTraG) hatte CURSOR bereits direkt nach der AG-Gründung umgesetzt. Die durch Vorsicht geprägte Risikostrategie wurde im vergangenen Geschäftsjahr beibehalten. Mögliche allgemeine Risiken Cyberkriminalität Für CURSOR bleibt Cyberkriminalität einer der größten Risikofaktoren. Der zielgerichtete externe Angriff auf die Infrastruktur mit dem Ziel der Sabotage, der Gewinnung von Informationen und der Erpressung, betraf im Geschäftsjahr 2023 eine Reihe von Unternehmen und Institutionen, einschließlich IT-Spezialisten und einzelnen CURSOR-Kunden. Cyberangriffe stellen eine ernsthafte Bedrohung für Wirtschaft, Staat und die Gesellschaft als Ganzes dar. Wir bekämpfen dieses Risiko mit einem engagierten Team von internen Spezialisten sowie durch gezielte Maßnahmen wie regelmäßigen Trainings und kontinuierlicher Sensibilisierungsarbeit. Dabei sind wir uns der erheblichen Schwierigkeiten bewusst, die damit verbunden sind, alle potenziellen Schwachstellen zu eliminieren. Diese Herausforderung wird unsere kontinuierliche Aufmerksamkeit in den kommenden Jahren erfordern. Wirtschaftslage Eine negative Entwicklung der gesamten Wirtschaftslage könnte sich nachteilig auf die Geschäftstätigkeit der CURSOR Software AG auswirken. Daher verfolgen wir ein konsequentes Kostenmanagement und sorgen durch eine fortlaufende Anpassung von Organisation und Prozessen für eine stetige Steigerung der Effizienz. Personalrisiken Der Wettbewerb um IT-Fachkräfte ist weiter außerordentlich hoch. Dies betrifft sowohl junge Talente als auch bestehende MitarbeiterInnen. Die Risiken: • Freie Stellen können nicht bzw. nicht mit der gewünschten Qualifikation besetzt werden. • MitarbeiterInnen könnten das Unternehmen verlassen. • Die Erlöse aus der Beratung könnten sinken. Werkvertrags- und Prozessrisiken Es liegen keine Werkvertrags- und Prozessrisiken vor. Risiken im Geschäftsbereich CRM Genereller Wettbewerb im Geschäftsbereich CRM Ein kontinuierliches Risiko ist die Wettbewerbsposition gegenüber Salesforce, Microsoft, SAP und weiteren etwa 600 Mitbewerbern. Cloud-Einsatz in den Zielmärkten Der zentrale IT-Trend in unseren Zielmärkten liegt im Einsatz von Cloud-basierter Software as a Service (SaaS), wobei CURSOR bestrebt ist, den damit verbundenen Erwartungen gerecht zu werden. Dies umfasst die Erfüllung funktionaler Anforderungen wie Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Funktionalität, kaufmännischer Kriterien einschließlich Betriebskosten und SLAs sowie zeitlicher Aspekte bezüglich der Verfügbarkeit von Cloud-Services. Wir setzen uns kontinuierlich dafür ein, diesen Ansprüchen vollständig zu entsprechen. Digitalisierung der Märkte Marktveränderungen werden den CRM-Einsatz beeinflussen. Insbesondere der Produkteinkauf über Portale und Online-Shops führt dazu, dass ein Teil der Kundenkommunikation sich verlagert. Hier ist Abhilfe über Kooperationen mit Portal- und Shop-Anbietern möglich. Risiken im Geschäftsbereich Solution Management Die steigende Nachfrage nach unseren 24x7 Services muss personell weiter untermauert werden, d. h. wir werden das Team ausbauen. Gesamtrisiko • Cyberkriminalität ist ein großes Risiko, sowohl für uns als auch für unsere Kunden, • Die bestehenden Veränderungen im Energiemarkt und die ERP-seitigen Marktveränderungen, • der Wettbewerb gegen weltweit agierende Konzerne und andere IT-Unternehmen, • die technischen Anforderungen bei der Umstellung unserer Lösungen auf Cloud-Betrieb, • und die Personalkapazitäten im Bereich Softwareentwicklung, Consulting und Services sind Aspekte, die ein Gesamtrisiko darstellen. Alle Einzelfaktoren werden laufend geprüft, bewertet und unter Chancen- und Risikoaspekten quartalsweise an den Aufsichtsrat berichtet. Die durch Vorsicht geprägte Risikostrategie wird fortgesetzt. Vorausschauende Aussagen Dieser Lagebericht enthält zukunftsorientierte Aussagen. Sie beruhen auf Einschätzungen und Annahmen des CURSOR-Vorstands und der Geschäftsleitung. Diese Erwartungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen auf Basis einer Vielzahl von Informationen erarbeitet. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse von den Prognosen abweichen können. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Zusammenfassung Das CURSOR-Team verfügt über eine hohe Qualifikation und zeigt außerordentliches Engagement. Die innovativen Lösungen und die ausgezeichnete Beratung spiegeln die Anforderungen der Märkte in den Zielgruppen wider. Aus beiden Aspekten resultiert eine gleichbleibend hohe Kundenzufriedenheit. Parallel ist die Zufriedenheit des CURSOR-Teams eine wesentliche Basis unseres Unternehmenserfolgs. Aus ihr resultiert eine geringe Fluktuation, d. h. das Know-how bleibt im Unternehmen. Unsere Wachstums-Chancen und Perspektiven Unsere Perspektiven basieren weiterhin auf folgenden Grundwerten: • Konsequente Kunden- und Team-Orientierung • Innovative Produktentwicklung und Beratung • Ausbau des Partner-Netzwerks • Aufbau eines Cloud-Angebots mit Bereitstellung der CRM-Anwendung und zusätzlichen Services (SaaS). Der Vorstand ist für das Geschäftsjahr 2024 und die kommenden Jahre sehr zuversichtlich.
Gießen, den 31. März 2024 / 14. Mai 2024 gez. Thomas Rühl, Vorstandsvorsitzender gez. Andreas Lange, Vorstand gez. Jürgen Heidak, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAngaben zur Bilanzierung und Bewertung Allgemeine Angaben zur Bilanzierung Der Jahresabschluss der CURSOR Software AG zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft firmiert unter CURSOR Software Aktiengesellschaft mit Sitz in Gießen. Sie wird beim Amtsgericht Gießen unter HRB 3396 im Handelsregister geführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß §§ 279, 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Die Gesellschaft nimmt für die Aufstellung und Offenlegung des Anhangs die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 sowie § 327 HGB in Anspruch. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen aufgestellt. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 15 Jahren. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, welchen unfertige Projekte in den Vorräten gegenüberstehen, werden offen unter den Vorräten abgesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen, der Höhe nach ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit den ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bank veröffentlichten Zinssätzen zum 31. Dezember 2023 abgezinst worden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den angefügten Anlagenspiegel. Finanzanlagen Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die CURSOR Software AG Anteile von mehr als 20 % hält:
* Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 liegt aufgrund eines abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages mit der CURSOR Software AG bei 0,00 EUR. Vorräte Der Posten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfasst im Wesentlichen den zum Bilanzstichtag vorrätigen Bestand an Präsenten und wird mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Außer den direkt zurechenbaren Einzelkosten werden anteilige Gemeinkosten berücksichtigt. Der Posten umfasst noch nicht abgeschlossene Aufträge in Höhe von 109 TEUR. Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nennwert angesetzt. Der Posten umfasst geleistete Anzahlungen für laufende Kickoffveranstaltungen und Projektteamschulungen in Höhe von 100,4 TEUR. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind bis auf Mitarbeiterdarlehen innerhalb eines Jahres fällig. Die Mitarbeiterdarlehen haben in Höhe von TEUR 54 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 28 aus Lieferungen und Leistungen sowie TEUR 135 aus dem mit der Nonne & Schneider Informationssysteme GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag. Die Forderungen wurden mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 28 saldiert. Flüssige Mittel TEUR 35 der flüssigen Mittel sind als Mietsicherheit an den Vermieter verpfändet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält folgende Abgrenzungen:
Grundkapital Das Grundkapital beträgt 250.000,00 EUR. Die 250.000 Aktien lauten auf den Inhaber. Bilanzgewinn Die Bilanz wurde vor Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. In den Bilanzgewinn wurde der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr (4.904.564,97 EUR) einbezogen. Rückstellungen Seit 2010 sind Pensionsrückstellungen nach den Vorschriften des § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB i. V. mit Art. 28 Abs. 1 EGHGB zu passivieren. Danach hat die Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem zu erwartenden Erfüllungsbetrag zu erfolgen. Dieser wurde in dem zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Gutachten nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt. Die Versicherungsansprüche gegenüber der Cosmos Lebensversicherungs AG und der Hannoversche Lebensversicherung AG (Deckungsvermögen) sind zugunsten des Pensionsberechtigten verpfändet und wurden daher unter Berücksichtigung der Vorschriften des § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB mit den Werten der Pensionsrückstellung saldiert. Im Jahr 2020 wurden TEUR 12 der Rückdeckungsversicherungen ausgezahlt. Dieses Konto ist an den Versorgungsberechtigten verpfändet und wurde mit den Werten der Pensionsrückstellung entsprechend saldiert. Der daraus resultierende Betrag setzt sich aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 747, Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 288 sowie dem verpfändeten Konto in Höhe von TEUR 12 zusammen. Zinserträge aus den Rückdeckungsversicherungen (TEUR 19) sind mit Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen (TEUR 13) in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge saldiert ausgewiesen. Zum Bewertungsstichtag ergibt sich durch die Änderung des Zinssatzes für die Abzinsung von Pensionsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB unter Berücksichtigung der Organschaft mit der Nonne & Schneider Informationssysteme GmbH eine Ausschüttungssperre i. H. v. € 15.871. Davon betreffen € 8.298 die CURSOR Software AG und € 7.573 die Nonne & Schneider Informationssysteme GmbH. Auf den Ausweis von aktiven latenten Steuern gem. § 274 HGB, resultierend aus dem differenzierten Ansatz der Pensionsrückstellung in der Handels-/Steuerbilanz, wird verzichtet. Es wird jedoch nachrichtlich mitgeteilt, dass diese für das Jahr 2023 insgesamt ca. 30 % von 553.476 € = (gerundet) 166.043 € betragen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages und der einhergehenden körperschaftsteuerlichen Organschaft werden die latenten Steuern der Organgesellschaft (Nonne & Schneider Informationssysteme GmbH) in die Berechnung des Organträgers mit einbezogen. Die sonstigen Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und sind daher nicht abgezinst. Verbindlichkeiten Gegenüber Kreditinstituten bestehen keine Verbindlichkeiten. Bei Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 348 bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten beinhaltet im Wesentlichen erhaltene Wartungsgebühren der Informix Datenbank Software. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. In den Zinseaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen (TEUR 0,4) sowie in den Zinserträgen Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen (TEUR 5) enthalten. Sonstige Angaben Mitglieder der Unternehmensorgane Mitglieder des Vorstandes waren im Geschäftsjahr 2023 Herr Thomas Rühl (Vorsitzender), Herr Jürgen Heidak und Herr Andreas Lange. Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB wird unter Anwendung der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB aufgrund der Feststellbarkeit der Bezüge verzichtet. Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten in 2023 an: • Prof. Dr. Axel Schwickert, Universitätsprofessor (Vorsitzender) • Klaus Nonne, Geschäftsführer a. D. (stellvertretender Vorsitzender) • Jürgen Topp, Vorstand im Ruhestand (Mitglied) Die Bezüge des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 betrugen 13,5 TEUR. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden 106 Arbeitnehmer, davon 80 Festangestellte, 26 Teilzeitbeschäftigte sowie 6 Auszubildende beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von rd. TEUR 316 jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Geschäftsräume und Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge und andere bewegliche Wirtschaftsgüter. Daneben bestehen Bestellobligo in Höhe von TEUR 38 für bestellte Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Mitglieder des Vorstands schlagen vor, hinsichtlich der Ergebnisverwendung den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Daneben schlägt der Vorstand vor, aus dem entstandenen Bilanzgewinn in Höhe von 5.810.145 EUR eine Ausschüttung in Höhe von 375.000,00 EUR vorzunehmen. Diese soll im August 2024 ausgezahlt werden. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir verweisen auf die Ausführungen im Abschnitt 4.1 "Prognosebericht" des Lageberichts.
Gießen, 22. April 2024 / 14. Mai 2024 gez. Thomas Rühl, Vorstandsvorsitzender gez. Andreas Lange, Vorstand gez. Jürgen Heidak, Vorstand
Bericht des AufsichtsratsBericht des Vorsitzenden des Aufsichtsrats der CURSOR Software AG über das Geschäftsjahr 2023 Der Aufsichtsrat ist im Berichtsjahr 2023 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben nachgekommen. Er nahm seine Funktion als Überwachungsorgan wahr und fasste die in seinen Verantwortungsbereich fallenden Beschlüsse. In fünf Sitzungen von Aufsichtsrat und Vorstand am 24. Januar 2023, 9. Mai 2023, 11. Juli 2023 und 6. November 2023 und 14. November 2023 wurde gemeinschaftlich über die geschäftliche Entwicklung der CURSOR Software AG beraten. Ebenso hat sich der Aufsichtsrat mit strategischen Fragestellungen der Unternehmensentwicklung befasst und sich über die Geschäftslage detailliert informieren lassen. Innerhalb dieser Sitzungen haben wir uns mit der Geschäftsentwicklung anhand der Quartalsbilanzen und der unterjährigen Gewinn- und Verlustrechnung, mit dem Abgleich dieser Zahlen mit der Jahresgeschäftsplanung einschließlich der Investitions-, Ergebnis- und Personalplanung sowie der Risiko-, Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmens befasst. Berichte der einzelnen Geschäftsbereiche sowie ein Risikobericht wurden ebenfalls vorgelegt und behandelt. Zu jeder Sitzung informiert der Vorstand den Aufsichtsrat in Form von ausführlichen schriftlichen Ausarbeitungen sowie mündlichen Informationen vollumfänglich. Dokumentiert werden die einzelnen Sitzungen in einem vom Aufsichtsrat angefertigten Protokoll. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss des Jahres 2023 einstimmig festgestellt und gebilligt. Dem Lagebericht und den darin festgehaltenen Aussagen stimmt der Aufsichtsrat einstimmig zu. Auf den Jahresabschluss und den Lagebericht bezogene Informationen aus dem Steuerbüro Mehling & Klemke lagen dazu vor. Der Aufsichtsrat schließt sich einstimmig dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Jahresgewinns an. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der CURSOR Software AG für ihr herausragendes Engagement und die geleistete Arbeit im Geschäftsjahr 2023.
Gießen, 15. Mai 2024 gez. Prof. Dr. Axel Schwickert, Vorsitzender des Aufsichtsrats sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 Abs. 2 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CURSOR Software AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CURSOR Software AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CURSOR Software AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der für die Überwachung Verantwortlichen für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die für die Überwachung Verantwortlichen sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/ verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Gießen, den 14. Mai 2024 THEOBALD
JUNG SCHERER AG
gez. Prof. Dr. Hubert Jung, Wirtschaftsprüfer gez. Sebastian Jung, Wirtschaftsprüfer |
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