Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 111088
Eingetragen
30.10.1998
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Informations- und Datenverarbeitungstechnologie, Insbesondere Farb-LCD's sowie optoelektronischen, mikrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen sowie die Nahme, Nutzung und Vergabe von Lizenzen und gewerblichen Schutzrechten. Zur Verfolgung der vorgenannten Zwecke ist die Gesellschaft berechtigt, sich an anderen Gesellschaften im In- und Ausland zu beteiligen oder Gesellschaften zu gründen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Wolf
seit 16.12.2024
Prokura
Daniel Habbe
seit 16.12.2024
Prokura
Mathias Bode
seit 16.1.2023
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CODIXX Aktiengesellschaft

Barleben

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen

1. Geschäftsmodell

Die CODIXX AG mit Sitz in Barleben entwickelt und produziert dichroitische Glaspolarisatoren, die unter dem Markennamen colorPol ® weltweit vertrieben werden. Die auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittenen Filter decken ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten im ultravioletten, sichtbaren und infraroten Spektralbereich ab. Eine Anpassung erfolgte im Bereich der Vertriebsstrategie, wie bereits im Ausblick des vorherigen Lageberichts angekündigt. Die Änderung bestand darin, von einem Key-Account Management, das sich auf einige wenige Schlüsselkunden konzentriert, zu einem strukturierten Area Sales Management überzugehen. Im Zuge dieser Umstrukturierung hat die CODIXX AG verschiedene neue Area Sales Manager (ASM) eingestellt und geografische Vertriebsregionen etabliert. Jede dieser Regionen wird von einem ASM betreut, was eine gezieltere und effektivere Marktbearbeitung ermöglicht.

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Entwicklung auf den Hauptabsatzmärkten EU (insb. Deutschland), Asien (insb. China) und USA ist unterschiedlich verlaufen. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 war weiterhin durch zahlreiche Herausforderungen geprägt, einschließlich einer anhaltend hohen Inflation und den Auswirkungen der Energiekrise. Diese Faktoren beeinflussten weiterhin die Investitionsplanung der Unternehmen und führten zu Verunsicherung im Geschäftsumfeld. Die globalen Lieferketten blieben gestört, und die geopolitischen Spannungen, insbesondere aufgrund von Kriegen, hielten an. Auch der Fachkräftemangel blieb eine kritische Variable. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2023 um -0,3 % (kalenderbereinigt -0,1 %) im Vergleich zum Vorjahr. Im Vorjahresvergleich steht Deutschland gemessen an den preis-, saison- und kalenderbereinigten BIP-Wachstumsraten international unterdurchschnittlich da.

Während die EU im Durchschnitt noch ein geringes Wachstum zu verzeichnen hatte, lag das Wirtschaftswachstum in den USA auf einem höheren Niveau (EU 0,4 %; USA 2,5 %).

Laut IMF hat sich das Wirtschaftswachstum des chinesischen Marktes im Vergleich zum Vorjahr verbessert und erreichte ein BIP-Wachstum von 5,2 % (2022: 3,0 %).

Die Erzeugnisse der CODIXX AG werden in verschiedenen Branchen und Anwendungen eingesetzt, wie Messgeräte- und Medizintechnik, Telekommunikation und Halbleitertechnik.

Wirtschaftsbericht

3. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Die CODIXX AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse von T€ 3.033 und lag damit um 35,7 % (absolut um T€ 1.681) unter dem Vorjahreswert von T€ 4.714. Es wird ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 1.714 ausgewiesen (VJ: Jahresüberschuss T€ 17). Geplant waren Umsatzerlöse und ein Jahresergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022. Die vorab aufgeführten Größen stellen die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren der CODIXX AG dar.

Im Geschäftsjahr 2023 sah sich die CODIXX AG einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld gegenüber, das von der anhaltendend schwachen Nachfrage nach unseren Produkten aus der Telekommunikationsbranche geprägt war. Diese globalen Einflüsse beeinflussten maßgeblich Entwicklungsprojekte und Kaufverhalten unserer Kunden und stellten unsere Widerstandsfähigkeit auf eine harte Probe.

Die CODIXX AG startete in das Jahr 2023 mit den gleichen herausfordernden Marktbedingungen, die bereits das Vorjahr geprägt hatten. Besonders schmerzhaft war der Wegfall unseres Absatzes im Telekommunikationsmarkt in der zweiten Hälfte des Jahres 2022, dessen Verlust sich als dauerhaft erweisen sollte. In der Erkenntnis, dass eine Rückkehr auf den chinesischen Telekommunikationsmarkt unwahrscheinlich sein würde, wurden in der zweiten Jahreshälfte 2023 weitere tiefgreifende Kosteneinsparungen umgesetzt. Diese beinhalteten unter anderem auch die schwierige Entscheidung, Mitarbeiter freizusetzen. Die Personalaufwendungen sanken folglich auf T€ 2.224 im Jahr 2023 gegenüber T€ 2.319 im Vorjahr (relativ 4,1 %). Der Großteil der Einsparungen wird erst in der Zukunft wirksam werden.

Parallel zu den getroffenen Einsparungsmaßnahmen wurde eine bedeutende Umstrukturierung im Vertrieb vollzogen. Ziel dieser strategischen Neuausrichtung war es, die Abhängigkeit von einem einzelnen Markt sowie von einigen wenigen Großkunden zu minimieren und die Lebensfähigkeit des Unternehmens unter den veränderten wirtschaftlichen Bedingungen zu stärken. Obwohl die Umwandlung von einem Key-Account Management zu einem straffen Area Sales Management mit deutlich definierten Zuständigkeiten bis zum Ende des Jahres noch nicht vollständig abgeschlossen war, ließen sich bereits die ersten positiven Effekte erkennen. Diese äußerten sich insbesondere im letzten Quartal 2023 in einer leicht positiven Tendenz der Umsätze.

Die in den letzten Jahren getätigten Investitionen führten zu einer leichten Erhöhung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf Erzeugnisse haben das Jahresergebnis mit T€ 352 belastet. Zudem sind Abfindungen von T€ 67 angefallen sowie nachlaufende Aufwendungen von T€ 49 aus bereits im Vorjahr gelösten Verträgen und andere periodenfremde Aufwendungen von T€ 26 entstanden.

4. Investitionen

Ersatzinvestitionen in Maschinen und Anlagen, wie bspw. die Automatisierung von Produktionsmaschinen, um sie auf den neusten Stand der Technik zu bringen, erforderten den größten Anteil des Investitionsbudgets. Zusätzlich wurde in die IT-Infrastruktur sowie weiterhin in die Erneuerung der Verkabelung der Büroräume im Erdgeschoss investiert. Hierfür wurden insgesamt Investitionen von T€ 48 (VJ: T€ 239), mit einem Anteil von T€ 4 (VJ: T€ 32) an aktivierten Eigenleistungen, getätigt. Die Finanzierung erfolgte aus Eigenmitteln.

5. Personal

Die Personalpolitik wurde seit Beginn des Geschäftsjahres 2023 und mit dem Wechsel des Vorstands überarbeitet und auf die Zukunft ausgerichtet. Im Zuge dieser Neuausrichtung konnte die Personalfluktuation, die im Vorjahr noch bei 21 % lag, deutlich auf 9 % reduziert werden. Diese positive Entwicklung ist insbesondere auf die Implementierung einer innovativen und mitarbeiterorientierten Personalpolitik zurückzuführen. Zur Förderung der Mitarbeiterzufriedenheit wurden unter anderem die Urlaubstage auf 30 Tage für alle Mitarbeiter erhöht, ein umfangreiches Corporate-Benefit-Programm eingeführt, regelmäßige Betriebsveranstaltungen wieder aufgenommen und die Kosten für Maßnahmen der Gesundheitsprävention vollständig vom Unternehmen übernommen. Zum 31. Dezember 2023 waren 42 Mitarbeiter (VJ: 46 Mitarbeiter) bei der Gesellschaft beschäftigt.

6. Vermögens- und Finanzlage

Das Bilanzvolumen ist um rund 19 % auf T€ 9.300 zurückgegangen. Kennzeichnend für die Vermögenslage sind die geringe Anlagenintensität (23 %), der hohe Anteil der Vorräte (60 %) und der niedrige Verschuldungsgrad (24 %).

Zur Aufrechterhaltung der Lieferbereitschaft der umfangreichen Produktpalette hält die CODIXX AG Vorräte in Höhe von T€ 5.539 mit einem Anteil von 56 % an unfertigen Erzeugnissen vor. Dadurch wird eine hohe Flexibilität in der Produktvielfalt erreicht, da Erzeugnisse individuell fertiggestellt werden können. Im Jahr 2023 verringerten sich die Bestände, unter Berücksichtigung der außerplanmäßigen Abschreibungen, um T€ 592.

Die Eigenkapitalquote liegt zum 31. Dezember 2023 bei 80 % (VJ: 81 %).

Die Finanzierung des laufenden Geschäftes sowie die Durchführung der geplanten Investitionen ist jederzeit sichergestellt. Die CODIXX AG verfügt neben dem verfügbaren Bestand an flüssigen Mitteln (T€ 632) über eine bisher nicht in Anspruch genommene Kontokorrentkreditlinie in Höhe von T€ 300. Zusätzlich hielt die CODIXX AG zum 31. Dezember 2023 eine Festgeldanlage in Höhe von T$ 600 (T€ 544) als Liquiditätsreserve, die unkündbar vom 16. Februar 2023 bis zum 12. Februar 2024 lief und mit einem Zinssatz von 4,3 % p.a. verzinslich war.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umfassen ratierlich zu tilgende Bankdarlehen in Höhe von T€ 1.431 (T€ 425 mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und T€ 1.006 mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren).

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.816 auf T€ -810 gesunken. Die Liquidität des Unternehmens ist mit flüssigen Mitteln in Höhe von T€ 632 und unter Berücksichtigung der Liquiditätsreserve (Festgeldanlage) solide.

Um eine solide finanzielle Basis für die geplante Wachstumsstrategie zu schaffen, hat die CODIXX AG in der Zeit vom 20. März bis zum 5. April 2024 eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital durchgeführt. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde um 219.777 neue, auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stammaktien (Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 je Stückaktie angehoben. Der Bezugspreis betrug € 2,00 je Aktie.

Ziel dieser Maßnahme war es, zusätzliche finanzielle Mittel zu mobilisieren, um das Unternehmenswachstum zu unterstützen, strategische Investitionen in Vertrieb und Marketing sowie die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen voranzutreiben und die Marktposition der CODIXX AG langfristig zu sichern. Weiterhin zielt die Maßnahme darauf ab, die Fertigungseffizienz durch eine Optimierung der energieintensiven Klimatechnik sowie durch weitere Verbesserungen im Konfektionierungsbereich nachhaltig zu steigern.

II. Forschung und Entwicklung

Im Berichtsjahr waren bei der CODIXX AG im Durchschnitt 3 Mitarbeiter mit Aufgaben im Bereich der produktionsnahen Forschung und Entwicklung beschäftigt. Schwerpunkte stellten die Steigerung der Effizienz bestehender Prozesse, die Sicherung der Prozessstabilität, die Verminderung des Energiebedarfs und die Forcierung zukunftsweisender Projekte zur Erschließung neuer Qualitäts- und Produkteinsatzsegmente dar.

III. Ausblick

Die CODIXX AG blickt nach einer Phase der Herausforderungen und einer umfassenden Restrukturierung optimistisch in das Geschäftsjahr 2024. Die letzten Jahre waren von einem signifikanten Umsatzrückgang geprägt, der durch den Verlust wichtiger Großkunden in einem der Kernmärkte verursacht wurde. Durch konsequente Kosteneinsparungen und die Einführung einer neuen Vertriebsstruktur in Form eines straffen Area Sales Managements konnte die CODIXX AG jedoch eine Stabilisierung erreichen. Das Vertriebsteam ist seit dem ersten Quartal 2024 auf Sollstärke und muss nun weiter etabliert und optimiert werden, um ihre volle Wirkung entfalten zu können.

Für das Geschäftsjahr 2024 plant die CODIXX AG mit einem Umsatz von € 4,0 Mio. Diese Prognose basiert auf den Potentialen des neu strukturierten Vertriebs. Die Umstrukturierung des Vertriebssystems auf ein Area Sales Management ermöglicht eine gezieltere Marktbearbeitung, die zu einem verbesserten Informationsfluss aus den Märkten zurück ins Unternehmen führt. Diese detaillierten Marktkenntnisse erlauben es, die Entwicklung der Produkte zielgerichteter und bedarfsgerechter zu gestalten. Durch diese strategische Neuausrichtung kann schneller und effizienter auf spezifische Kundenbedürfnisse und Markttrends reagiert werden.

Im Bereich der Personalpolitik hat die CODIXX AG deutliche Fortschritte gemacht und strebt weiterhin danach, die Mitarbeiter durch gezielte Incentives und ständige Verbesserungen in der Personalpolitik langfristig an das Unternehmen zu binden. Diese Maßnahmen sind in Zeiten des Fachkräftemangels von essenzieller Bedeutung.

Angesichts des aktuellen gesamtwirtschaftlichen Kontextes rechnet die CODIXX AG auch im Geschäftsjahr 2024 mit anhaltenden Kostensteigerungen bei Dienstleistungen, Materialien, Energie und anderen bezogenen Leistungen. Trotz dieser Herausforderungen ist die Lieferfähigkeit des Unternehmens durch die umfassende Bevorratung zeitkritischer Komponenten gewährleistet.

Zusätzliche negative Auswirkungen auf die Ertragslage sind aufgrund der aktuellen Situation nicht anzunehmen. Daher wird mit einem Jahresfehlbetrag von rund € 0,6 Mio bzw. einem positiven EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) von € 0,2 Mio geplant. Der bisherige Geschäftsverlauf bestätigt die Prognose der finanziellen Leistungsindikatoren.

Im Worst-Case-Szenario (Umsatz 15 - 20 % unter Plan) würde sich ein Jahresfehlbetrag von rund € 0,9 Mio einstellen, und es wären weitere signifikante Kostenreduktionen erforderlich.

IV. Risiko- und Chancenbericht

Das im Unternehmensprozess integrierte Risikofrüherkennungssystem der CODIXX AG zeigt zum Zeitpunkt der Lageberichterstellung keine den Bestand des Unternehmens gefährdenden Risiken auf. Als wesentliche Risiken, die permanent von der Unternehmensleitung beobachtet werden, sind im System die Nachfolgenden erfasst:

Mangelnde Profitabilität durch fortlaufende Verluste

(Mögliche Auswirkung: Verschlechterung der finanziellen Lage und der Vermögenslage)

Finanzierungs- und Liquiditätsrisiko

(Mögliche Auswirkung: Notwendigkeit von Kapitalaufnahmen unter möglicherweise nicht optimalen Bedingungen)

Risiken der negativen Geschäftsentwicklung

(Mögliche Auswirkung: Sollten die geplanten Einnahmen und Ergebnisse hinter den Erwartungen zurückbleiben, könnten signifikante Anpassungen der Kostenstruktur notwendig werden)

Entwicklung der Nachfrage in den wichtigsten Produktsegmenten und Märkten China, Europa und USA

(Mögliche Auswirkung: Reduzierung des Umsatzes unter Plan)

Fach - und Arbeitskräftemangel

(Mögliche Auswirkung: Erhöhung der Personalkosten, Einschränkungen in Vertrieb und Marketing, Verschlechterung der Produktivität)

Rohstoffmangel und Lieferkettenunterbrechungen

(Mögliche Auswirkung: geringe Auswirkung auf Kostensteigerung, da eine mittelfristige Bevorratung aller benötigten Komponenten erfolgt ist. Nachbestellungen können Preissteigerungen beinhalten, sind jedoch wegen des niedrigen Anteils an den Gesamtkosten nicht existenzbedrohend)

Risiken in Bezug auf Finanzinstrumente

(Mögliche Auswirkungen: Lieferungen von Produkten werden ab Werk gegen Vorkasse bzw. nach Bonitätsprüfung der Kunden vorgenommen, so dass Ausfälle sehr selten sind. In der Regel werden Umsatzerlöse und Einkäufe in Euro getätigt. Werden Umsätze in USD fakturiert, dann werden entsprechende Kurssicherungen bei Geschäftsabschluss vorgenommen und die Risiken zum großen Teil beseitigt.)

Chancen werden bei der CODIXX AG durch die neuausgerichtete Vertriebsstruktur gesehen. Durch das straffere Area Sales Management besteht die Chance, Markttrends schneller zu erkennen und sich effektiver auf wechselnde Kundenbedürfnisse einzustellen, was die Marktposition des Unternehmens stärken und zu einer Umsatzsteigerung über den Plan führen könnte. Die Kapitalerhöhung bietet zudem die Möglichkeit, zusätzliche finanzielle Ressourcen für strategische Investitionen zu mobilisieren, was die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit der CODIXX AG langfristig sichern kann.

 

Barleben, den 29. April 2024

Mathias Bode, Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Patente und Software 62.086,20 114.487,35
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten und Betriebsvorrichtungen 165.703,04 133.094,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.299.107,94 1.497.732,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 564.824,57 675.685,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 84.068,87 160.772,71
2.113.704,42 2.467.284,18
2.175.790,62 2.581.771,53
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 509.558,53 558.694,04
2. Unfertige Erzeugnisse 3.081.726,96 3.184.579,10
3. Fertige Erzeugnisse 1.946.900,64 2.386.656,38
4. Geleistete Anzahlungen 1.142,25 1.148,03
5.539.328,38 6.131.077,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 290.464,99 250.324,15
2. Sonstige Vermögensgegenstände 646.125,77 71.124,64
936.590,76 321.448,79
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 632.182,65 2.360.881,69
7.108.101,79 8.813.408,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.615,12 27.526,15
9.299.507,53 11.422.705,71

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.850.000,00 3.850.000,00
II. Kapitalrücklage 663.359,92 663.359,92
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 2.958.518,10 4.100.000,00
IV. Bilanzgewinn 0,00 572.700,23
7.471.878,02 9.186.060,15
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 9.609,00
2. Sonstige Rückstellungen 203.548,76 153.296,71
203.548,76 162.905,71
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.430.795,09 1.736.250,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 2.750,02
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 157.058,43 301.821,20
4. Sonstige Verbindlichkeiten 36.227,23 32.918,63
(davon aus Steuern € 18.979,91; 31.12.2022 € 32.323,05)
1.624.080,75 2.073.739,85
9.299.507,53 11.422.705,71

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 3.032.819,42 4.714.123,76
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -190.661,29 409.485,10
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 3.961,96 31.885,38
4. Sonstige betriebliche Erträge 66.805,96 216.316,10
(davon Erträge aus der Währungsumrechnung€ 5.945,37; im Vorjahr € 121.480,78)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 114.923,72 155.660,61
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 112.637,64 310.026,69
6. Rohergebnis 2.685.364,69 4.906.123,04
7. Personalaufwand
a) Gehälter 1.815.100,39 1.888.907,27
b) Soziale Abgaben 408.653,23 429.822,29
8. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 454.289,39 453.487,61
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 351.946,59 625.493,58
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.369.883,40 1.470.314,48
(davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung€ 46.726,63; im Vorjahr € 26.225,93)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.339,43 311,85
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 20.704,39 19.893,38
(davon Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen€ 308,00; im Vorjahr € 158,00)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 56,70 234,29
13. Ergebnis nach Steuern -1.713.929,97 18.281,99
14. Sonstige Steuern 252,16 1.302,43
15. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.714.182,13 16.979,56
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 572.700,23 4.055.720,67
17. Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen 1.141.481,90 0,00
18. Einstellungen in andere Gewinnrücklagen 0,00 -3.500.000,00
19. Bilanzgewinn 0,00 572.700,23

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma CODIXX AG mit Sitz in Barleben, Steinfeldstraße 3, im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer HRB 111088 eingetragen.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Zum 31. Dezember 2022 erfüllte die Gesellschaft die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft, so dass die Rechtsfolgen der Änderung der Größenklassen nach § 267 Abs. 4 HGB zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 noch nicht eingetreten sind. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie der ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes grundsätzlich nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. Für den Anhang wird teilweise von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften durch den Verzicht auf bestimmte Angaben Gebrauch gemacht.

Mietereinbauten und Betriebsvorrichtungen werden in Ergänzung der Gliederung in einem gesonderten Posten unter den Sachanlagen ausgewiesen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Das Rohergebnis i.S.v. § 276 Satz 1 HGB wird als gesonderter Posten ausgewiesen.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden Darstellungswahlrechte dergestalt ausgeübt, dass Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung grundsätzlich im Anhang erfolgen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu fortgeschriebenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die den Anlagegegenständen direkt zuordenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten. Angemessene Gemeinkostenanteile für Material und Fertigung sowie die allgemeine Verwaltung werden auf Grundlage von Stundenverrechnungssätzen einbezogen. Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten direkt abgesetzt.

Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt zwischen 2 und 10 Jahre. Die Nutzungsdauer für Mietereinbauten und Betriebsvorrichtungen beträgt zwischen 8 und 17 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 5 bis 16 Jahre und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 14 Jahre.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear verrechnet. Abschreibungen auf Zugänge werden pro rata temporis ab dem Monat der Anschaffung bzw. Herstellung vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe der festgestellten bzw. nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angenommenen Minderung des beizulegenden Wertes vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und nach drei Jahren als Abgang behandelt.

Geleistete Anzahlungen auf Anlage -und Umlaufvermögen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen auch allgemeine Verwaltungskosten auf der Grundlage von Zuschlagssätzen. Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht mit einbezogen. Geringe Gängigkeiten und lange Lagerdauern von Produkten werden bei den fertigen und unfertigen Erzeugnissen durch ein an der Lagerbewegung ansetzendes standardisiertes Bewertungsverfahren berücksichtigt. Produkte, die länger als 1 Jahr keine Lagerbewegung zeigen, werden um 20 %, für jedes weitere Jahr entsprechend um weitere 20 % abgewertet. Die Vorschriften zur verlustfreien Bewertung werden beachtet.

Das übrige Umlaufvermögen ist zu Nennwerten bilanziert. Zur Abdeckung latenter Risiken und des allgemeinen Kreditrisikos besteht eine pauschal ermittelte Wertberichtigung in Höhe von 0,5 % des Nettobestandes der Liefer- und Leistungsforderungen.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag in € umgerechnet. Laufende Geschäftsvorfälle werden mit dem historischen Kurs bei Einbuchung bewertet bzw. mit dem Terminkurs eingebucht.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Rückstellung für Jubiläen basiert auf einem versicherungsmathematischen Gutachten. Sie ist mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren (1,74 %) abgezinst. Bei der Berechnung kamen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und das versicherungsmathematische Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) zur Anwendung.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen zum Nennwert passiviert.

Latente Steuern beruhen auf Unterschieden in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die sich auf dieser Grundlage ergebende Steuerentlastung wird in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Bezüglich der Angaben zu latenten Steuern gem. § 285 Nr. 29 HGB wird von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie zum Vorjahresstichtag, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten kurzfristige, unkündbare Festgeldanlagen in Höhe von T€ 544, debitorische Kreditoren, Forderungen aus rechtlich noch nicht entstandenen Vorsteuererstattungsansprüchen in Höhe von T€ 16 sowie Ansprüche aus der Zinsabgrenzung in Höhe von T€ 21.

Das in das Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte Grundkapital ist eingeteilt in 3.850.000 Inhaber-Stammaktien ohne Nennwert (Stückaktien) im rechnerischen Wert von € 1,00.

Als Kapitalrücklage wird nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB das Aufgeld aus der Ausgabe von Aktien ausgewiesen.

Aus den anderen Gewinnrücklagen sind für das Geschäftsjahr zum Ausgleich des Jahresfehlbetrages T€ 1.141 entnommen worden.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von T€ 0 (VJ: T€ 556) enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für personalbezogene Aufwendungen, für Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie für Archivierungsverpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umfassen zwei ratierlich zu tilgende Bankdarlehen in Höhe von T€ 1.431. Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 425 (VJ: T€ 406) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, T€ 1.006 (VJ: T€ 1.331) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, von diesen haben T€ 0 (VJ: T€ 31) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten sind vollständig durch Sicherungsübereignungen von bestimmten Sachanlagen und durch beim Darlehensgeber unterhaltene Kontoguthaben, die als Pfand haften, gesichert.

Die übrigen Verbindlichkeiten haben wie zum Vorjahresstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden mit Polarisationsfiltergläsern weltweit erzielt. Hauptabsatzgebiete für die Polarisationsfiltergläser sind Länder in der Europäischen Union, Asien und Amerika.

Die Veränderungen des Bestands an unfertigen und fertigen Erzeugnissen enthalten keine Wertkorrekturen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind in Höhe von T€ 27 periodenfremd aus der Auflösung nicht benötigter Rückstellungen.

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens betreffen Wertkorrekturen bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen durch Gängigkeitsabschreibungen (T€ 352).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf die übrigen Aufwendungen des laufenden Geschäftsbetriebs, insbesondere Raumkosten, Rechts- und Beratungskosten, Reparaturen und Instandhaltung, Reise-, Werbe- und Versandkosten, Versicherungen und Kursdifferenzen. Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 29 und entfällt mit T€ 20 auf Abschlussprüfungs- und mit T€ 9 auf Steuerberatungsleistungen.

Von den Aufwendungen sind T€ 75 periodenfremd, davon T€ 49 aus Nachzahlungen von Aufwendungen für die Geschäftsführung im Jahr 2022.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet-, Beratungs- und Wartungsverträgen im Umfang von T€ 301. Innerhalb eines Jahres sind hiervon T€ 285 fällig. Das Bestellobligo aus offenen Bestellungen beläuft sich auf T€ 31.

Genehmigtes Kapital

Am 26. August 2019 hat die Hauptversammlung den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 30. August 2024 um bis zu € 1.500.000 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht entsprechend § 186 Abs. 5 AktG als mittelbares Bezugsrecht zu gestalten. Das Bezugsrecht der Aktionäre kann außerdem mit Zustimmung des Aufsichtsrates in bestimmten Fällen ausgeschlossen werden. Von der Ermächtigung wurde bis zum 31. Dezember 2023 kein Gebrauch gemacht. Das genehmigte Kapital beträgt somit zum Bilanzstichtag € 1.500.000.

In der Zeit vom 20. März bis 5. April 2024 hat die CODIXX AG eine Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital durchgeführt. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde um 219.777 neue, auf den Inhaber lautende nennwertlose Stammaktien (Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von € 1,00 je Stückaktie erhöht. Der Bezugspreis betrug € 2,00 je Aktie.

Vorstand

Mathias Bode, Diplom-Ingenieur, Hermsdorf.

Herr Bode hat mit der CODIXX AG keinen Anstellungsvertrag.

Hinsichtlich der Angaben zu den Geschäftsführerbezügen gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabea und b HGB wird von der Ausnahmeregelung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Aufsichtsrat

Klaus Gerber, Diplom-Bankbetriebswirt, Geschäftsführer der KG Invest GmbH, Lauterecken, Aufsichtsratsvorsitzender (stv. Aufsichtsratsvorsitzender bis 26. November 2023),

Dr. Paul-Frank Weise, Rechtsanwalt, Braunschweig, Aufsichtsratsvorsitzender (bis 13. Oktober 2023),

Dr.-Ing. Hans-Jürgen Gaudig, freiberuflicher beratender Bauingenieur, Berlin,

Harald Gabriel, Vorstand der Volksbank Lauterecken eG, Linden.

Frithjof Weber, Steuerberater, Magdeburg (seit 21. August 2023).

Für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 erhielten die Mitglieder des Aufsichtsrates Bezüge in Höhe von T€ 16.

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt und zum Bilanzstichtag betrug die Zahl der Arbeitnehmer:

2023 31.12.2023
Bereich Polarisatoren 37 35
Verwaltung 7 7
44 42

Nachtragsbericht

Unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2019/I sowie nach Maßgabe von § 5 Ziffer 4 der Satzung der Gesellschaft hat der Vorstand am 16. Februar 2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 19. Februar 2024 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von € 3.850.000,00 um bis zu € 550.000,00 auf bis zu € 4.400.000,00 durch Ausgabe von bis zu 550.000 neuen, auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stammaktien (Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von € 1,00 je Aktie aus dem Genehmigten Kapital 2019/I zu erhöhen. Die Neuen Aktien werden mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2023 ausgegeben. Für Spitzenbeträge wird das Bezugsrecht ausgeschlossen. Der Bezugspreis wurde durch Beschluss des Vorstands mit Zustimmung des Aufsichtsrats auf € 2,00 festgelegt. Die Neuen Aktien wurden den Aktionären der Gesellschaft im Wege des mittelbaren Bezugsrechts im Verhältnis 7:1 angeboten. Die Kapitalerhöhung ist mittlerweile durchgeführt worden. Weitere Erläuterungen sind im Abschnitt 'Genehmigtes Kapital' zu entnehmen.

Weitere Vorgänge mit besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses

Der Bilanzgewinn beträgt € 0,00; ein Gewinnverwendungsvorschlag entfällt daher.

 

Barleben, den 29. April 2024

Mathias Bode, Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Patente und Software 412.990,60 7.194,15 0,00 90.253,42 329.931,33
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten und Betriebsvorrichtungen 550.678,76 8.095,38 41.142,08 0,00 599.916,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.198.981,79 4.300,16 49.055,53 3.764,20 5.248.573,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.717.960,44 15.298,02 0,00 37.274,53 1.695.983,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 160.772,71 13.493,77 -90.197,61 0,00 84.068,87
7.628.393,70 41.187,33 0,00 41.038,73 7.628.542,30
8.041.384,30 48.381,48 0,00 131.292,15 7.958.473,63
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Patente und Software 298.503,25 59.555,30 90.213,42 267.845,13
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten und Betriebsvorrichtungen 417.584,48 16.628,70 0,00 434.213,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.701.249,62 251.978,92 3.763,20 3.949.465,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.042.275,42 126.126,47 37.242,53 1.131.159,36
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.161.109,52 394.734,09 41.005,73 5.514.837,88
5.459.612,77 454.289,39 131.219,15 5.782.683,01
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Patente und Software 62.086,20 114.487,35
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten und Betriebsvorrichtungen 165.703,04 133.094,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.299.107,94 1.497.732,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 564.824,57 675.685,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 84.068,87 160.772,71
2.113.704,42 2.467.284,18
2.175.790,62 2.581.771,53

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CODIXX AG, Barleben

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CODIXX AG, Barleben, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CODIXX AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 7. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Werner Horn, Wirtschaftsprüfer

ppa. Markus Salzer, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates 2023

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

das Geschäftsjahr 2023 stellte die CODIXX AG vor erhebliche Herausforderungen. Die anhaltend schwache Nachfrage aus der Telekommunikationsbranche sowie die globalen wirtschaftlichen Einflüsse hatten maßgebliche Auswirkungen auf das Kaufverhalten unserer Kunden. Trotz intensiver Anstrengungen und strategischer Neuausrichtungen musste die CODIXX AG einen signifikanten Umsatzrückgang und einen erheblichen Jahresfehlbetrag verzeichnen.

Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die CODIXX AG Umsatzerlöse in Höhe von T€ 3.033, was deutlich unter dem Vorjahreswert lag. Diese Entwicklung spiegelt die anhaltenden Schwierigkeiten wider, die bereits im Vorjahr begannen und im Berichtsjahr weiter anhielten.

Angesichts der schwierigen Marktbedingungen hat die CODIXX AG tiefgreifende Kosteneinsparungen umgesetzt. Diese Maßnahmen waren unumgänglich und beinhalteten unter anderem auch die schwierige Entscheidung, Mitarbeiter freizusetzen.

Parallel zu den getroffenen Einsparungsmaßnahmen wurde eine bedeutende Umstrukturierung im Vertrieb vollzogen. Ziel dieser strategischen Neuausrichtung war es, die Abhängigkeit von einem einzelnen Markt sowie von einigen wenigen Großkunden zu minimieren und die Lebensfähigkeit des Unternehmens unter den veränderten wirtschaftlichen Bedingungen zu stärken. Die Neuausrichtung des Vertriebs soll langfristig eine breitere Kundenbasis schaffen und die Umsatzstabilität erhöhen. Trotz dieser Maßnahmen konnte der signifikante Umsatzrückgang nicht im Berichtsjahr kompensiert, jedoch eine Stabilisierung erreicht werden.

Der Aufsichtsrat ist sich der schwierigen Lage bewusst, in der sich die CODIXX AG befindet und unterstützt die Geschäftsführung in ihren Bemühungen, das Unternehmen wieder auf einen erfolgreichen Kurs zu bringen. Die strategische Neuausrichtung und Kostenreduktion sind Schritte in die richtige Richtung. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Marktbedingungen entwickeln werden und welche weiteren Maßnahmen erforderlich sein könnten, um die langfristige Stabilität und Rentabilität der CODIXX AG zu gewährleisten.

Die Hauptversammlung wählte Frithjof Weber mit Wirkung zum 21. August 2023 neu in den Aufsichtsrat. Dr. Paul-Frank Weise legte sein Mandat am 13. Oktober 2023 nieder. Zum neuen Vorsitzenden wurde Klaus Gerber gewählt.

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung auch im Geschäftsjahr 2023 regelmäßig überwacht. Er hielt im abgelaufenen Geschäftsjahr acht Sitzungen als Hybridkonferenzen (Video-/Präsenzkonferenzen) ab. Ein Beschluss wurde im Umlaufverfahren gefasst. Über die jeweiligen Sitzungen hinaus, an denen der Vorstand als Gast teilnahm, wurde der Aufsichtsrat durch den Vorstand mündlich, fernmündlich sowie schriftlich umfassend und zeitnah über alle wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert.

Im Zuge der Erörterungen zwischen Aufsichtsrat und Vorstand konnte sich der Aufsichtsrat jeweils ein umfassendes Bild von den Chancen, Risiken und der weiteren Strategie des Unternehmens wie auch einzelner Geschäftsvorfälle machen. Geschäftsvorfälle, die nach Gesetz und Satzung der Genehmigung des Aufsichtsrates bedurften, sind mit dem Vorstand besprochen und vom Aufsichtsrat genehmigt worden.

Die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Leipzig, hat den Jahresabschluss der CODIXX AG für das Geschäftsjahr 2023 und den Lagebericht geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Die Abschlussunterlagen und der Prüfungsbericht standen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat die Dokumente geprüft und über den Jahresabschluss in der Sitzung am 17. Juni 2024 beraten. Der Abschlussprüfer nahm an der Sitzung teil, stellte die wesentlichen Prüfungsergebnisse vor, erteilte ergänzende Auskünfte und beantwortete Fragen. Der Aufsichtsrat hat sich nach eigener Prüfung der Unterlagen der Einschätzung des Abschlussprüfers angeschlossen und billigte den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der CODIXX AG für ihr Engagement und ihre harte Arbeit in einem herausfordernden Jahr. Wir wissen um die Anstrengungen, die jeder Einzelne unternommen hat, um die CODIXX AG wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. Unser Dank gilt auch den Stakeholdern für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Darüber hinaus dankt der Aufsichtsrat Herrn Dr. Paul-Frank Weise für seine langjährige Unterstützung, in der sein unschätzbarer Beitrag und seine Führungsqualitäten die Entwicklung der CODIXX entscheidend geprägt haben.

 

Barleben, im Juli 2024

Der Aufsichtsrat

Klaus Gerber, Vorsitzender

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 17.06.2024 festgestellt.

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