Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 381837
Eingetragen
11.5.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Entwicklung, der Betrieb und die Vermarktung von Medienangeboten aus den Bereichen Musik und Entertainment in elektronischen und sonstigen Medien sowie alle damit zusammenhängenden sonstigen Erzeugnisse und Dienstleistungen und alle sonstigen hiermit zusammenhängenden Geschäfte. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu fördern geeignet sind. Sie darf zu diesem Zweck im In- und Ausland Zweigniederlassungen errichten, andere Unternehmen gleicher oder verwandter Art im In- und Ausland gründen, erwerben oder sich an diesen beteiligen und deren Geschäftsführung übernehmen oder sich auf die Verwaltung der Beteiligung beschränken. Sie kann ihren Betrieb ganz oder teilweise in verbundene Unternehmen ausgliedern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rainer Henze
seit 13.11.2006
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LAUT Aktiengesellschaft

Konstanz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2022
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 719.652,72 129
2. geleistete Anzahlungen 0,00 491
719.652,72 620
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.020,00 1
727.672,72 621
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
fertige Leistungen 0,00 33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 323.259,11 382
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 23.497,95 18
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.837,26 1
349.594,32 401
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 229.115,02 68
578.709,34 469
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.326,41 12
1.311.708,47 1.135

PASSIVA

31.12.2022
T€
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 76.583,00 77
II. Kapitalrücklage 1.553.519,34 1.553
III. Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage 5.000,00 5
IV. Bilanzverlust -857.922,96 -825
777.179,38 810
B. RÜCKSTELLUNGEN
sonstige Rückstellungen 109.490,55 92
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 384.188,45 190
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.617,73 1
3. sonstige Verbindlichkeiten 38.232,36 42
davon aus Steuern € 39.565,83 (Vj. € 42.220,37) 425.038,54 233
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00 (Vj. € 83,29)
1.311.708,47 1.135

Anhang 2023

Inhaltsverzeichnis

I. Allgemeines

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

V. Sonstige Angaben

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

VII. Nachtragsberichterstattung

VIII. Anlagespiegel

I. Allgemeines

Die LAUT AG hat ihren Sitz in Konstanz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB Nr. 381837 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG unter grundsätzlicher Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 I HGB.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Soweit wir in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst haben, sind diese - ebenso wie die ergänzenden Angaben - im Folgenden einzeln dargestellt.

Die Angaben im Anhang erfolgen in Tausend Euro sofern nicht anders vermerkt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Den Abschreibungen beim beweglichen Anlagevermögen liegen die voraussichtliche Nutzungsdauer zugrunde (§ 253 I 1, III HGB). Die Abschreibungen werden nur nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgesetzt. Die Abschreibung auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zeitanteilig. Die steuerlich auf Zugänge ab 2020 bis 2022 und vom 01.10.2023 bis 2024 zulässige degressive Abschreibung wird nicht in Anspruch genommen. Die sog. digitale AfA für Computerhardware ab 2021 wurde angewendet, nicht jedoch für Computersoftware.

Die noch nicht abgerechneten fertigen Leistungen (Vorräte) werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die Vollkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, falls wesentlich, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB).

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 I 2 HGB).

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden, wenn vorhanden, grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet (§ 256a HGB). Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 I Nr. 4 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 I 1 HGB) beachtet.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen keine temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB, die zum Ansatz passiver latenter Steuern verpflichten. Das Wahlrecht zur Aktivierung von latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge wurde nicht in Anspruch genommen.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in Anlage 3/8+ (Anlagespiegel) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 76.583,00 (Vj. € 76.583,00) und ist eingeteilt in 76.583 (Vj. 76.583) auf den Namen lautende Aktien mit einem Nennwert von je EUR 1,00.

Gewinnrücklage

Die Gewinnrücklage hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

01.01.2023=31.12.2023 5.000,00

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

31.12.2022 1.553.519,34
Zuführung 2023 0,00
31.12.2023 1.553.519,34

Bilanzverlust

Der Bilanzverlust hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

31.12.2022 -824.696,67
Jahresfehlbetrag 2023 -33.226,29
31.12.2023 -857.922,96

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbedingte Rückstellungen, ausstehende Endabrechnungen für Vorjahre und das Berichtsjahr (GVL und GEMA) sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Ausschüttungssperre § 268 (8) HGB

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen keine ausschüttungsgesperrten Beträge.

IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zum Bilanzstichtag bestehenden Mietverträge haben nach aktuellen Vereinbarungen keine Mindestlaufzeiten, sondern laufen auf unbestimmte Zeit und sind mit einer Frist von sechs Monaten zum Monatsende kündbar.

Haftungsverhältnisse

Abgesehen von den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten der Lieferanten bestanden keine weiteren Eventualverbindlichkeiten und aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse.

Art und Zweck sowie Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz enthaltener Geschäfte

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden ohne den Vorstand durchschnittlich 10 (Vj. 10) Arbeitnehmer und ein geringfügig Beschäftigter beschäftigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehörten im Berichtsjahr 2023 an:

 

Jan Bauer, Dipl.-Verwaltungswissenschaftler, Konstanz (Vorsitzender)

 

Sebastian Roller, Softwareingenieur, Konstanz (stv. Vorsitzender)

 

Christopher Franzen, Geschäftsführer, Hamburg

 

Christoph Falke, Geschäftsführer, Hamburg

 

Sascha Oriwall, Kreativdirektor, Konstanz

 

Felix Kovac, Geschäftsführer, Augsburg

Vorstand

Dem Vorstand gehört zum Bilanzstichtag an:

 

Rainer Henze, Dipl.-Verwaltungswissenschaftler, Konstanz

Der Vorstand ist alleinvertretungsberichtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Prokura ist zum Bilanzstichtag keine erteilt.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. Nachtragsberichterstattung

Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland nach wie vor Krieg gegen die Ukraine. Auch in Deutschland wird dies aller Voraussicht nach weiterhin zu Folgen und deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft führen. Von einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist daher auszugehen. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft können nach wie vor noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Es ist jedoch mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur und absehbar steigenden Beschaffungspreisen bei Energie- und Rohstoffen/Material zu rechnen. Gleiches gilt für die finanziellen Auswirkungen auf unser Unternehmen, die wir nach wie vor noch nicht quantifizieren können. Die hieraus entstehenden Risiken werden Seitens der LAUT AG in 2024 permanent überwacht und beurteilt, um gegebenenfalls notwendige Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

 

Konstanz, im April 2024

Rainer Henze, Vorstand

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