Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 490358
Vorher
Normbau Beschläge und Ausstattungs GmbH
Eingetragen
28.10.1993
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Beschlägen und Ausstattungsartikeln aller Art. Die Gesellschaft kann in der Bundesrepublik Deutschland und im Ausland Schutzrechte erwerben und darüber verfügen, sowie Vertretungen, Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften im In- und Ausland errichten oder erwerben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
John Fischer Ward
seit 23.7.2020
Geschäftsführer
Denise Isabell Böhm
seit 23.7.2020
Geschäftsführer
Boris Brandstetter
seit 2.4.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Allegion Deutsche Holding I GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Allegion Deutsche Holding I GmbH
Germany
8.293.000 DM
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Normbau GmbH

Renchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A Grundlagen der Gesellschaft

1 Geschäftsmodell und rechtliche Grundlagen

Gegenstand des Unternehmens der Normbau GmbH sind die Herstellung und der Vertrieb von Tür- und Fensterbeschlägen sowie Sanitärartikeln für den Nasszellenbereich.

Am Unternehmensstandort in Renchen/Ortenaukreis werden alle Produkte über die firmeninterne Konstruktionsabteilung entwickelt und zur Marktreife gebracht.

Die Produkte bestehen hauptsächlich aus den Materialien Edelstahl und Nylon, die Sanitärserie "cavere" wird aus Aluminium gefertigt. Die Beschaffung der Rohstoffe und Halbfabrikate erfolgt weltweit. Die Produktion, Montage und Verpackung werden in Renchen durchgeführt. Hierzu stehen dem Unternehmen eine Kunststoffspritzgießerei, der Werkzeugbau, eine Pulverlackieranlage sowie diverse Montageabteilungen zur Verfügung.

Die Gesellschaft gehört seit dem 1. Dezember 2013 zum Allegion-Konzern. Die Allegion plc, Dublin/Irland, ist das oberste Mutterunternehmen der Normbau GmbH und ist an der New York Stock Exchange registriert.

Seit dem 18. Dezember 2017 besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Allegion German Holding I, welcher seit dem Geschäftsjahr 2018 Anwendung findet.

2 Forschung und Entwicklung

Normbau plant und entwickelt alle Neuprodukte am Standort in Renchen in einer eigenen Entwicklungs- und Konstruktionsabteilung. Gleichzeitig steht dem Unternehmen im Bedarfsfall und als Unterstützung ein internationales Ingenieurteam des Allegion Konzerns zur Verfügung, welches auch koordinierend auf die gesamte Strategie der Neuprodukte im europäischen Markt Einfluss nimmt.

Der Schwerpunkt der Neuentwicklungen für Normbau lag 2023 im Wesentlichen im Bereich der Sanitärausstattung für den deutschen und europäischen Markt.

Neben der Entwicklung von Neuprodukten ist ein Schwerpunkt der Entwicklungsabteilung die permanente Verbesserung der Produkte aus fertigungstechnischer Sicht.

B Wirtschaftsbericht

1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt zeigt 2023 gegenüber dem Jahr 2022 eine negative Entwicklung in Höhe von -0,3% (preisbereinigt).

Der Umsatz im Ausbaugewerbe ist im Jahr 2023 gegenüber 2022 um 14,4 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten 2023 gegenüber dem Vorjahr um 4,2 %.

Der Absatzmarkt für unsere Produkte befindet sich allerdings im Bereich der Alten- und Pflegeheime sowie in Krankenhäusern. Für diese Spezialbauten ist kein separates verlässliches statistisches Material für den Berichtszeitraum verfügbar. Die Marktsituation im Normbau GmbH Produktsegment war im Jahre 2023 sehr angespannt.

Das Marktpotential für unsere Healthcare-Produkte lässt sich jedoch über die Bevölkerungspyramide ableiten. Bis zum Jahr 2030 wird sich die Anzahl der über 60-Jährigen von 24,1 Millionen auf 27,8 Millionen erhöhen (15%) und sich in den darauffolgenden beiden Jahrzehnten bei bis zu 28,5 Millionen bewegen (Quelle: Statista 2021 1 ).

Ausgehend von dem für die kommenden 3 Jahrzehnte erkennbaren Zuwachs der Bevölkerung in der Altersgruppe, der über 60-Jährigen kann man auch in den kommenden Jahren von einer kontinuierlichen Neubautätigkeit von Alten- und Pflegeheimen ausgehen. Auch im Privatsektor rechnen wir mit verstärkten Investitionen in barrierefreie Produkte.

Unsere Erfahrung zeigt auch, dass andere für uns wichtige europäische Märkte, und hier besonders Frankreich und Belgien, diesem Trend folgen, wenngleich dort eher der Trend zur Renovierung anstatt eines Neubaus sichtbar ist.

2 Personal

Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl (inklusive Auszubildenden) von 181 für 2022 ist im Vergleich zu 2023 um 10 Mitarbeiter gesunken. Die gewerblichen Mitarbeiter haben sich von 93 auf 84 reduziert, die angestellten Mitarbeiter haben sich auf 88 reduziert.

Im Jahr 2023 wurde eine Gehaltserhöhung von 4% vorgenommen und eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von € 1.000 gewährt (Auszubildende € 500). Das Unternehmen ist tarifseitig nicht gebunden, die Erhöhung erfolgte im Rahmen des arbeitgeberseitigen Direktionsrechts.

Die regelmäßige Wochenarbeitszeit beträgt 40 Stunden.

3 Geschäftsverlauf

Insgesamt ergibt sich im Geschäftsjahr 2023 ein Bruttoumsatz vor Abzug von Erlösschmälerungen wie Skontoaufwand und Boni von € 19,2 Mio.

Das bedeutet eine Reduzierung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 in Höhe von € 6,8 Mio.

Der Nettoumsatz nach Abzug von Erlösschmälerungen, Skontoaufwand und Boni hat sich im Vergleich zu 2022 im Geschäftsjahr 2023 um € 6,5 Mio auf € 17,6 Mio gesunken.

Der Auftragsbestand zum Geschäftsjahresende 2023 beträgt € 1,106 Mio und ist gegenüber dem Vorjahr um € 1,103 Mio gesunken.

Der Wechselkurs EUR zu USD Dollar bewegte sich zwischen MIN 1 Euro=1,0476 USD und MAX 1 Euro=1,1257 USD. Der Mittelwert lag bei 1,0815 USD und ist somit um etwa 2,6% höhler als im Vorjahr (1,0533 USD), was sich etwas günstiger auf unsere Beschaffung in Asien auswirkte, da wir dort in USD bezahlen.

Zum Geschäftsjahresende wurden alle anstehenden und lieferbaren Aufträge ausgeführt. Die Lieferbereitschaft ist eine wichtige Kennzahl für unsere Leistungsfähigkeit und für die Kundenzufriedenheit. Im Jahr 2023 haben wir im Mittel 97,1% der Aufträge termingerecht erfüllt und in Bezug auf unsere Liefertreue ein sehr gutes Ergebnis erzielt.

Prognose-Ist-Vergleich

Für das Geschäftsjahr 2023 hatte die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 23,95 Mio. EUR geplant. Diese Budgetzahlen konnten nicht erreicht werden. Ursachen für die Abweichung waren in erster Linie die Unsicherheiten bei den Kunden infolge des Ukrainekriegs und den daraus resultierenden Problemen mit hohen Energiepreisen, Lieferproblemen und Inflation, wodurch sich teilweise andere Prioritäten und Entscheidungen ergaben. Hauptgrund für die Abweichung zum Jahresergebnis vor Ergebnisabführung war, dass die Kostensteigerung im Materialbereich nicht vollumfänglich/zeitversetzt an die Kunden weitergegeben werden konnte.

4 Operatives Management

Unser flexibles Fertigungsverfahren wird kontinuierlich ausgebaut und ermöglicht eine flexible Ressourcenplanung und eine auf Produktivität ausgerichtete Weiterentwicklung der Montagebereiche. Die Liefertreue gegenüber unseren Kunden hat für Normbau ein hohes Gewicht und ist eine wichtige Kennzahl für unsere Performance und für die Zufriedenheit unserer Kunden.

Alle eingehenden Reklamationsfälle werden in einem CAQ System erfasst und intern weiterbearbeitet. Zur Beseitigung der Ursachen werden erforderliche Gegenmaßnahmen und langfristig präventive Maßnahmen intern beauftragt und überwacht. Der Anteil der Kundenreklamationen lag im Jahr 2023 bei 0,60% bei einer sehr guten Qualitätskennzahl von 545ppm (parts per million). Die produktbezogenen Qualitätskosten (COPQ) können mit 0,44% der materialbezogenen Ausgaben beziffert werden, womit sich die Ergebnisse zu dieser Qualitätskennzahl im Vergleich zum Vorjahr 2022 weiter verbessert haben.

Eine präventive Prozessüberwachung findet auch bei der Auswahl von potenziellen neuen Lieferanten statt. Die konsequente Bewertung und Risikoermittlung werden sich langfristig positiv auf alle unsere Partnerschaften auswirken. Sowohl vor Warenausgang bei unseren Lieferanten als auch bei Warenannahme von Zukaufteilen für unsere Produktion werden notwendige Kontrollen und vorbeugende Messungen geplant durchgeführt, um eine Konformität mit den Anforderungen der Einzelteile und somit auch die Qualität der gesamten Produktpalette in der Fertigung gewährleisten zu können.

Managementsysteme

Die Messung von Daten und Ermittlung von Kennzahlen in Prozessen, in einzelnen Bereichen oder an einzelnen Arbeitsplätzen findet statt, so dass eine ständige Weiterentwicklung und Verbesserung der industriellen Infrastruktur und der Strategie unserer Organisation ermöglicht werden.

Die Zertifizierungen unserer Managementsysteme werden weiterhin erfolgreich aufrechterhalten und alle Hinweise oder Empfehlungen aus den Auditgesprächen werden intern bearbeitet und umgesetzt. Es wurden im vergangenen Jahr mehrere Überwachungen durch externe Dienstleister bei NORMBAU jeweils mit positiven Ergebnissen durchgeführt.

Überwachung Dienstleister
DIN EN ISO 9001:2015 TÜV Rheinland
DIN EN ISO 14001:2015 TÜV Rheinland
DIN EN ISO 45001:2018 TÜV Rheinland
Fertigungsstätten Produktaudit TÜV Süd
Fertigungsstätten Produktaudit PIV Institut

5 Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 € 75,4 Mio und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um € 4,9 Mio erhöht.

Das Sachanlagevermögen mit € 3,7 Mio ist gegenüber dem Vorjahr um 0,1597 Mio angestiegen.

Das Umlaufvermögen hat sich von € 7,219 Mio im Jahr 2022 auf € 10,983 Mio im Geschäftsjahr 2023 erhöht. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen € 2.475, Erhöhung der Forderungen an verbundene Unternehmen um € 3,495 Mio sowie die Zunahme an flüssigen Mitteln um € 1,322 Mio und dem Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um € 43.817.

Die Forderung an verbundene Unternehmen enthalten die Ergebnisübernahme 2023 durch den Gesellschafter.

Auf der Passivseite resultieren die Veränderungen vor allem aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um € 0,575 Mio, der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um € 5,051 Mio sowie der Erhöhung der sonstigen Rückstellungen um 19 TEUR.

Das Eigenkapital beträgt unverändert € 66,1 Mio. Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 87,6%, im Vorjahr lag sie bei 93,7%.

Finanzlage

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einer kurzfristigen Nettoliquidität (Saldo aus kurzfristigen Forderungen zuzüglich der liquiden Mittel und abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten) von € 0,234 Mio (Vorjahr € -0,346 Mio) ab.

Eine Außenfinanzierung war nicht notwendig. Kurzfristiger Finanzbedarf oder Finanzüberschüsse wurden über kurzfristige Darlehenskonten des Allegion Konzerns abgewickelt.

Ertragslage

Die Darstellung der Umsatzentwicklung erfolgte im Abschnitt zum Geschäftsverlauf.

Die sonstigen betrieblichen Erträge bewegen liegen bei T€ 97 (Vorjahr € 283).

Die Materialaufwendungen reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um € 2,9 Mio, bedingt durch den stark reduzierten Umsatz.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 492 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um € 0,613 Mio reduziert.

Der Jahresfehlbetrag von € -4,463 Mio. (Vorjahr: € -0,689 Mio.) wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages von der Allegion German Holding I übernommen.

C Chancen- und Risikobericht

1 Risikobericht

a) Risikomanagementsystem

Ziel unseres Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg unserer Gesellschaft sicherzustellen und etwaige weitere, die Entwicklung beeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Unser Risikomanagementsystem umfasst dabei zunächst die detaillierte Finanz- und Budgetplanung zu Beginn des Geschäftsjahres. Die Planung wird im Rahmen einer fortlaufenden Planung ("Forecast") an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie die Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst. Ferner werden im Rahmen der Erstellung unserer Monatsabschlüsse die Soll/Ist-Abweichungen zu den Planzahlen analysiert, um mögliche Risiken in den Geschäftsbereichen frühzeitig zu erkennen. Schließlich werden regelmäßige bereichsübergreifende Sitzungen der ersten Führungsebene durchgeführt.

Als weitere Komponente des Risikomanagementsystems wurden im Jahr 2004 konzernweit die Prüfmechanismen des US Sarbanes-Oxley-Act eingeführt, anhand derer zusätzliche monatliche oder vierteljährliche Kontrollen und Dokumentationen stattfinden.

b) Risiken

Produktionsrisiken betreffen technische Störungen oder menschliches Versagen an unseren Produktionsanlagen. Daher existieren klar definierte Prozess- und Qualitätsstandards, deren Schulung für unsere Belegschaft in den entsprechenden Bereichen verpflichtend ist. Das Unternehmen ist zertifiziert nach DIN-ISO 9001 und 14001.

Informationstechnologien bilden die Basis nahezu aller Geschäfts- und Kommunikationsprozesse der Normbau GmbH. Auf Ausfälle oder Störungen von IT-Systemen können weitreichende Beeinträchtigungen in allen Wertschöpfungsstufen der Gesellschaft folgen, die wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben können (IT-Risiken). Durch die Nutzung eines modernen ERP-Systems (Infor LN) und einer professionellen Konzern-Infrastruktur bewegt sich das Unternehmen auf einer modernen und zuverlässigen Plattform.

Sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht bekannt.

Das Gesamtrisiko der Gesellschaft im Hinblick auf die Liquidität stellt sich vor dem Hintergrund der dargestellten Vermögens- und Finanzlage als moderat dar. Auch in der jetzigen Situation auf Grund der herrschenden Materialknappheit/Inflation steht Normbau vor keinem bestandsgefährdenden Risiko.

2 Chancenbericht

Die demographische Entwicklung in Deutschland und Europa ermöglicht weiteres Wachstum mit unseren barrierefreien Sanitärprodukten für Alten- und Pflegeheime und Krankenhäuser. Gleichzeitig wird es einen steigenden Bedarf für barrierefreie Produkte (Care Solutions) im privaten Bereich geben.

Hier wird man sicherlich durch die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie über neue Vertriebswege im digitalen Zeitalter nachdenken müssen und darüber, wie diese Zielgruppen effizient beraten und bedient werden können.

3 Prognosebericht

Die ursprünglich prognostizierte positive Entwicklung der Gesamtwirtschaft für 2024 wird durch den Russland-/Ukraine-Krieg deutlich negativ beeinflusst. Wir erwarten eine leichte Umsatzsteigerung im Jahr 2024 und ein leicht positives Jahresergebnis vor EAV.

Davon ist ebenfalls das Baugewerbe betroffen.

Wie bereits im Wirtschaftsbericht beschrieben, befindet sich der Absatzmarkt für unsere Produkte allerdings im Bereich der Alten- und Pflegeheime sowie in Krankenhäusern. Für diese Spezialbauten ist kein separates verlässliches statistisches Material für den Berichtszeitraum verfügbar. Positives Marktpotential kann aus der Bevölkerungspyramide abgleitet werden. Hier verweisen wir auf Abschnitt B.1.

Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung können wir trotz der allgemeinen Entwicklung eine optimistische Markstimmung in unserem Markt der Alten- und Pflegeheime und Krankenhäuser feststellen, sofern die Engpässe auf dem Materialsektor gelöst werden können.

Eventuelle Risiken für die Einhaltung der vorliegenden Gesamtjahresplanung 2024 sind insoweit nur sehr schwer prognostizierbar oder quantifizierbar. Die herrschenden geopolitischen Einflüsse auf die Materialverfügbarkeit und Energiesicherheit zwingen uns mehr denn je zu einem situativen Geschäftsgebaren.

 

Renchen, den 7. Juni 2024

Normbau GmbH

Die Geschäftsführung

Denise Lauer

John Fisher Ward

1 Quelle: Statista 2021

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.020.912,52 66.319,51
1.020.912,52 66.319,51
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.859.783,19 2.592.134,92
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
189.006,74 144.704,60
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 727.236,65 879.487,03
3.776.026,58 3.616.326,55
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 59.469.832,35 59.469.832,35
64.266.771,45 63.152.478,41
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.843.652,99 2.680.094,63
2. Unfertige Erzeugnisse 821.523,03 1.005.238,90
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 75.487,46 62.852,41
2.740.663,48 3.748.185,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.261.689,24 1.264.165,17
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.600.394,59 1.104.902,78
(davon gegen Gesellschafter € 4.463.053,20; Vorjahr € 689.685,30)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 247.505,43 291.322,40
6.109.589,26 2.660.390,35
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.133.093,49 810.321,32
10.983.346,23 7.218.897,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 191.326,08 149.320,60
75.441.443,76 70.520.696,62

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (DM 8.293.000) 4.240.143,57 4.240.143,57
II. Kapitalrücklage 61.411.668,65 61.411.668,65
III. Gewinnvortrag 399.938,58 399.938,58
66.051.750,80 66.051.750,80
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 1.766.058,87 1.341.223,78
1.766.058,87 1.341.223,78
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 426.232,86 1.001.028,12
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 426.232,86; Vorjahr € 1.001.028,12)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
C. Unternehmen 6.958.926,14 1.907.205,34
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 6.958.926,14; Vorjahr € 1.907.205,34)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 238.475,09 219.488,58
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 238.475,09; Vorjahr € 219.488,58)
(davon aus Steuern € 150.216,17 Vorjahr € 86.340,86)
7.623.634,09 3.127.722,04
75.441.443,76 70.520.696,62

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 17.635.383,13 24.144.956,30
2. Erhöhung/Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -171.080,82 105.671,01
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 40.916,00 5.808,00
17.505.218,31 24.256.435,31
4. Sonstige betriebliche Erträge 96.734,88 283,21
(davon aus der Währungsumrechnung € 10.523,31; Vorjahr 0,00 €)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -5.474.813,18 -8.409.618,08
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 0,00
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.218.418,29 -8.743.032,40
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.936.577,49 -2.028.834,75
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -614.506,21 -450.256,04
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.662.809,16 -5.276.134,66
(davon aus der Währungsumrechnung € 18.387,70; Vorjahr € 3.718,38)
-21.810.389,45 -24.907.592,72
9. Betriebsergebnis -4.305.171,14 -651.157,41
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -142.302,89 -20.573,77
(davon an verbundene Unternehmen € 142.302,89 Vorjahr € 17.071,55)
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 0,00; Vorjahr € 0,00)
11. Finanzergebnis -142.302,89 -20.573,77
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 0,00
13. Ergebnis nach Steuern -4.447.474,03 -671.731,18
14. Sonstige Steuern -15.579,17 -17.954,12
15. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags übernommener Verlust 4.463.053,20 689.685,30
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Normbau GmbH hat ihren Sitz in Renchen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau (HRB 490358).

Der Jahresabschluss ist entsprechend den für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB geltenden Vorschriften der §§ 242 bis 256a und §§ 264 bis 288 HGB sowie den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft nimmt teilweise die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsverfahren sind weitgehend unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, sind weitestgehend in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist der Anhang in überwiegend Tausend Euro (T€) aufgestellt.

II. Konzernbeziehungen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten.

Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:

Kauf/Verkauf von Vermögensgegenständen

Bezug/Erbringung von Dienstleistungen

Nutzung/Nutzungsüberlassung von Vermögensgegenständen

Finanzierungen

Abreden im Ein- oder Verkauf

Wesentliche Geschäftsbeziehungen bestehen zu Normbau France S.A., Bischwiller/Frankreich, mit einem Umsatzvolumen von 1,6 Mio. € im Jahr 2023, und zur Interflex Datensysteme GmbH, Stuttgart, mit einem Umsatzvolumen von 0,244 Mio. €.

Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine weiteren Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 800 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die veranschlagten Nutzungsdauern betragen:

Jahre
Konzessionen und Lizenzen 3 bis 5
Technische Anlagen 5 bis 12
Werkzeuge 5 bis 12
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 13

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Normbau GmbH ist zum Bilanzstichtag als Gesellschafter zu 94% am Kapital der Interflex Datensysteme GmbH beteiligt. Der Buchwert der Beteiligung in Höhe von € 59.469.832 (Vorjahr € 59.469.832) entspricht dem von der Normbau GmbH ursprünglich getragenen Kaufpreis inklusive Anschaffungsnebenkosten, nachträglichen Anschaffungsnebenkosten sowie Anschaffungskostenminderungen. Abschreibungen erfolgen nach dem gemilderten Niederstwertprinzip.

Die Vorräte sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den Anschaffungskosten des letzten Wareneingangs (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren) bzw. zu Herstellungskosten (unfertige und fertige Erzeugnisse) unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Diese umfassen neben den direkten Material- und Fertigungskosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Auf Bestände mit eingeschränkter Verwertbarkeit sind entsprechende Wertabschläge vorgenommen worden.

Für Artikel und Produkte, deren Bestandsmengen über dem Bedarf der nächsten 36 Monate liegen, erfolgt eine Wertberichtigung in Höhe von 50%, für Bestandsmengen, die über dem Bedarf der nächsten 100 Monate liegen, erfolgt eine Wertberichtigung in Höhe von 100%. Zudem wird die Bewegung in den letzten 24 Monaten berücksichtigt. Nicht mehr verwendbare Posten wurden zum Schrottwert angesetzt.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Der Wertberichtigungsbedarf wird auf Basis von altersstrukturabhängigen Überfälligkeiten ermittelt. Forderungen mit einer Überfälligkeit zwischen 180 - 360 Tagen werden mit 50% und Überfälligkeiten ab 361 Tagen werden mit 100% berichtigt. Die Abwertung erfolgt damit auch in Übereinstimmung mit den im Jahr 2020 geänderten Vorgaben des Allegion-Konzerns.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Latente Steuern werden auf Ebene der Normbau GmbH nicht ausgewiesen, da die Gesellschaft zum Organkreis der Allegion Deutsche Holding GmbH, Stuttgart, gehört.

Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklagen werden zum Nennwert bilanziert.

Zum Abschlussstichtag 31.12.2023 bestanden keine Pensionsverpflichtungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Geschäftsvorfälle in Fremdwährungen werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

IV. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Die Angaben zu den Finanzanlagen (§ 285 Nr. 11 HGB) stellen sich wie folgt dar:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteile am Kapital
%
Eigenkapital
T€
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
T€
Interflex Datensysteme GmbH, Stuttgart 94 16.225 Vorläufig 15.844 **
Mittelbare Beteiligungen über die Interflex Datensysteme GmbH:
Allegion BV Vianen/Niederlande *** 100 3.141 71
Interflex Datensysteme Ges.m.b.H., Wien/Österreich 100 4.179 1.298
Allegion NV, Groot Bijgaarden/Belgien * 100 448 54

** Vor Ergebnisabführung

*** Letzter verfügbarer Abschluss zum 31.12.2022

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen folgende Posten:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Normbau France S.A. Bischwiller/Frankreich 62 210
SimonsVoss Technologies GmbH 49 0
Interflex Datensysteme GmbH & Co KG, Stuttgart 10 97
Allegion NV 8 0
Sonstige 8 108
137 415

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und beinhalten Forderungen aus Ergebnisübernahme in Höhe von insgesamt T€ 4.463 (Vorjahr T€ 690). Des Weiteren sind Forderungen aus Lieferungs- und Leistungsverkehr enthalten in Höhe von T€ 137 (Vorjahr T€ 415).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Mit Gesellschafterbeschluss vom 18. Dezember 2017 wurde dem Aufhebungsvertrag vom 18. Dezember 2017 zum Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der ADH und der Normbau uneingeschränkt zugestimmt. Damit wird der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2017 aufgehoben.

Zwischen der Normbau als beherrschter Gesellschaft und der Allegion German Holding I GmbH als herrschender Gesellschaft besteht seit dem 18. Dezember 2017 ein Ergebnisabführungsvertrag, dem die Gesellschafterversammlung am 21. Dezember 2017 zugestimmt hat. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 17. Januar 2018. Der Vertrag wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2018 abgeschlossen. Der ausgewiesene Gewinnvortrag betrifft den Zeitraum vor Abschluss dieser Verträge.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Bestehen zum Abschlussstichtag 31.12.2023 nicht mehr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Restrukturierungsrückstellungen, Kundenboni, Urlaubs- und Bonusverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, Überstundenausgleich, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Beratungskosten, Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie Garantie- und Kulanzverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 6.959 resultieren hauptsächlich aus einem Betriebsmittelkredit der SimonsVoss GmbH in Höhe von T€ 6.700 und laufendem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 202.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 19 auf T€ 238 erhöht und bestehen hauptsächlich aus kreditorischen Debitoren und Lohnsteuerverbindlichkeiten.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:

2023
T€
2022
T€
Bruttoerlöse
Inland 10.772 12.893
Europa 7.838 12.861
Übriges Ausland 605 300
19.215 26.054
Erlösschmälerungen -1.579 -1.909
17.635 24.145

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen aus Vorjahren.

Personalaufwand

Im Jahr 2023 erhielten wir T€ 122 (Vorjahr: T€ 151) Kurzarbeitergeld. Die Erstattungen der vom Arbeitgeber zu tragenden Beiträgen zur Sozialversicherung durch die Bundesagentur für Arbeit wurden mit dem Personalaufwand saldiert.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Weiterbelastungen von Konzerngesellschaften, EDV-Kosten, Instandhaltungs- und Reparaturaufwendungen, Handelsvertreterprovision, Ausgangsfrachten, Werbe- und Messekosten, Miet- und Leasingaufwendungen, Verwaltungs- und Vertriebskosten, Rechts- und Beratungskosten, Büro- und Kommunikationskosten, sowie Reise- und Bewirtungskosten.

Wie im Vorjahr sind im aktuellen Geschäftsjahr keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen angefallen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 142 (Vorjahr T€ 21) enthalten im Wesentlichen Zinsen aus einem kurzfristigen Liquiditätsvorschuss des Konzerns.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt T€ 4.290. Ihre Fälligkeit ergibt sich wie folgt:

bis 1 Jahr
T€
über 1 Jahr bis 5 Jahre
T€
Über 5 Jahre
T€
sonstige finanzielle Verpflichtungen 1.033 2.426 831
davon gegen verbundene Unternehmen 322 1.288 644

Mit den Miet- und Leasingverträgen wird die Kapitalbindung der Gesellschaft reduziert und damit die Bilanz- und Finanzierungsstruktur verbessert. Risiken könnten sich aus der Vertragsbindung bei längeren Laufzeiten ergeben, soweit eine künftige Nutzung dieser Gegenstände nicht mehr möglich wäre, wofür derzeit aber keine Anhaltspunkte bestehen.

Gegenüber verbundenen Unternehmen besteht ein Mietvertrag mit der Allegion Immobilien GmbH, Stuttgart. Die Jahresmiete beträgt T€ 322, der Vertrag läuft bis zum 01.11.2027.

Mitarbeiter

Die Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug:

2023 2022
Mit Auszubildende
Anzahl
Ohne Auszubildende
Anzahl
Mit Auszubildende
Anzahl
Ohne Auszubildende
Anzahl
Gewerbliche 84 82 93 91
Angestellte 87 79 88 81
171 161 181 172

Organe der Gesellschaft und Aufwendungen für Organe

Geschäftsführer waren bis zum Berichtszeitpunkt die folgenden Personen

Denise Isabelle Lauer, Betriebswirtin, Bühl

John Fisher Ward, Vice President Home&Work, Goostrey (UK)

John Fisher Ward ist einzelvertretungsberechtigt, Denise Lauer vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem Prokuristen, beide jeweils mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben.

Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen / Konzernverhältnis

Über die Allegion German Holding I GmbH, Stuttgart, die 100% der Anteile am Kapital unserer Gesellschaft hält, ist die Gesellschaft in den Allegion-Konzern eingebunden.

Das oberste Mutterunternehmen ist die Allegion Public Limited Company, Dublin/Irland, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Normbau sowie deren Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens einbezogen. Daher hat die Gesellschaft darauf verzichtet, einen Teilkonzernabschluss aufzustellen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Allegion plc, Dublin/Irland, sowie im irischen CRO (Companies Registration Office) unter der Registernummer 527370 und über die Internetseite "www.cro.ie" erhältlich und wird in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der Konzernabschluss der Allegion Public Limited Company wird nach geltendem irischem Recht sowie in Übereinstimmung mit den US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellt und geprüft. Unterschiede zwischen den US-GAAP und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich im Wesentlichen aus der Leasing-Bilanzierung, der Abwertung der Vorräte und der Bilanzierung der Pensionsrückstellungen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von der Allegion German Holding I GmbH, Stuttgart, übernommen. Eine entsprechende Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen ist erfasst.

Nachtragsbericht

Der sich durch den Russland-Ukraine-Krieg abzeichnenden Inflation im Energie- und Materialbereich werden wir durch eine Anpassung der Verkaufspreise entgegenwirken. Insofern sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

Vorgänge von besonderer Bedeutung für das Geschäftsjahr 2023, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Renchen, den 7. Juni 2024

Normbau GmbH

Denise Lauer, Geschäftsführerin

John Fisher Ward, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 604.014,26 0,00 0,00 114.784,25 489.230,01
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 10.884.833,80 131.826,69 556.635,37 3.148.428,05 8.424.867,81
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 793.856,08 97.035,24 0,00 211.900,06 678.991,26
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 879.487,03 1.088.101,66 -1.240.352,04 0,00 727.236,65
12.558.176,91 1.316.963,59 -683.716,67 3.360.328,11 9.831.095,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 59.469.832,35 0,00 0,00 0,00 59.469.832,35
72.632.023,52 1.316.963,59 -683.716,67 3.475.112,36 69.790.158,08
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 537.694,75 32.491,01 0,00 570.185,76
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 8.292.698,88 420.688,70 3.148.302,96 5.565.084,62
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 649.151,48 51.481,89 210.648,85 489.984,52
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.941.850,36 472.170,59 3.358.951,81 6.055.069,14
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
9.479.545,11 504.661,60 3.358.951,81 6.625.254,90
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.020.912,52 66.319,51
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.859.783,19 2.592.134,92
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 189.006,74 144.704,60
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 727.236,65 879.487,03
3.776.026,58 3.616.326,55
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 59.469.832,35 59.469.832,35
64.266.771,45 63.152.478,41

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Normbau GmbH, Renchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Normbau GmbH, Renchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Normbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 21. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Landau, Wirtschaftsprüfer

ppa. Bernd Adamaszek, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 21. Juni 2024 festgestellt.

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