Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Wacker GmbH
Mercedesstraße 9, 70794 Filderstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heino Andreas Wörner seit 1.8.2024 | Prokura |
Oliver Kurt Wacker seit 22.5.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wacker GmbHFilderstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Wacker GmbH mit Sitz in Filderstadt ist ein Unternehmen, das in Deutschland, insbesondere im süddeutschen Raum, in den Geschäftsbereichen:
tätig ist. Der Geschäftsbereich "Dienstleistungen Gewinnungsrechte" wurde im laufenden Jahr eingestellt. II. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Auswirkungen der straffen Geldpolitik zur Eindämmung der anhaltend hohen Inflation, die restriktiven Kreditbedingungen und den daraus resultierenden geringeren Investitionen sowie die internationalen Spannungen im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und der jüngste Konflikt im Nahen Osten sind wesentliche Einflussfaktoren auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und der Welt. Die deutsche Volkswirtschaft verzeichnete 2023 einen BIP-Rückgang von 0,5 %. Nach mehr als einem Jahrzehnt der Niedrigzinspolitik stellt sich die Wirtschaft nun wieder auf merklich höhere Zinsen ein. Im internationalen Vergleich noch immer hohe Energiepreise gingen mit anhaltend hoher Inflation einher. Gleichzeitig stellten nationale und europäische Regulierungen in puncto Klimaschutzmaßnahmen Unternehmen vor große Herausforderungen. Nichtsdestotrotz erwartet Euroconstruct bereits für 2024 wieder ein leichtes Wachstum von 1,0 %. Auf mittlere Sicht dürfte sich die Zuwachsrate zwischen 1,0 % und 1,5 % p. a. einpendeln. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Bauwirtschaft registrierte 2023 einen Rückgang der Bauleistung um 2,3 % - allen voran durch die Situation im Hochbau und hier vornehmlich im Wohnbau. Neben der Zinswende der EZB sah sich der Bausektor mit Fachkräftemangel, deutlich gestiegenen Baukosten und weiterhin hoher Inflation konfrontiert. Im Wohnbau ging das Bauvolumen 2023 um 3,1 % zurück. Vor dem Hintergrund deutlich angestiegener Hypothekarkreditzinsen, geringerer öffentlicher Fördermittel und höherer Baupreise sahen sowohl private Auftraggeber als auch Wohnbauunternehmen von Neubauprojekten ab. Rückenwind erfuhr der Sektor hingegen durch die staatlichen Förderungen für Renovierungen und die thermische Sanierung von Gebäuden. Der sonstige Hochbau, der 2023 um 2,4 % schrumpfte, litt unter der ökonomischen Unsicherheit und der teilweisen Investitionszurückhaltung der Unternehmen sowie der öffentlichen Hand, vor allem der Gemeinden. Der Tiefbausektor verzeichnete 2023 einen leichten Zuwachs um 0,3 %. Die langfristigen staatlichen Investitionsprogramme in die Bahn- und Straßeninfrastruktur wirken weiterhin positiv. Durch Investitionen in Projekte der Energiewende erhält der Sektor neuen Rückenwind. III. Geschäftsverlauf der Wacker GmbH Die geplante betriebliche Gesamtleistung für das vergangene Geschäftsjahr 2023 lag bei 19,0 Mio. EUR und wurde mit 19,9 Mio. EUR deutlich erreicht. Im Geschäftsjahr wurden die Großprojekte mit einer Ausnahme restabgewickelt. Es wurde wieder zum Kerngeschäft mit kleineren und mittelgroßen Aufträgen in den Bereichen Abbruch und mobiler Aufbereitung für Kunden mit höherer Bonität übergegangen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die betriebliche Bauleistung (Umsatz und Bestandsveränderung) um rund 24 % gesunken. Einhergehend mit der eingeplanten Reduktion der Gesamtleistung konnten auch die Kosten planmäßig reduziert werden. Insgesamt konnten die Kosten für Material- und Personalaufwand sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rund 28 % gesenkt werden. IV. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Ertragslage Die betriebliche Gesamtleistung zum 31. Dezember 2023 betrug insgesamt 19,9 Mio. EUR. Darin enthalten ist ein im Vergleich zum Vorjahr stabiler Umsatz im Geschäftsbereich Schwertransporte von 2,0 Mio. EUR (Vj. 2,1 Mio. EUR). Mit den verminderten Leistungen und dem Fokus auf das Kerngeschäft mit kleineren und mittleren Aufträgen konnte das Ergebnis wieder nachhaltig in ein positives Ergebnis gedreht werden. Die Materialaufwendungen haben sich um 38,9 % auf 10.635 TEUR reduziert. Der Rückgang resultiert dabei u.a. mit 1.165 TEUR aus geringeren Kosten für Dieselkraftstoffe, die überwiegend aus geringeren Kraftstoffpreisen resultieren sowie mit 1.080 TEUR aus geringeren Kosten für die Anmietung von Baugeräten. Zudem wurde durch die Reduzierung der Bauleistungen deutlicher weniger Material für die Abwicklung der Aufträge benötigt. Bedingt durch eine im Jahresdurchschnitt geringere Zahl an Beschäftigten sind die Personalaufwendungen um 668 TEUR bzw. 13,0 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen sind um 41 TEUR auf 928 TEUR gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 4.407 TEUR auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBITDA erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr (-282 TEUR) um 1.520 TEUR auf 1.238 TEUR. Das EBIT erhöht sich von -1.169 TEUR um 1.479 TEUR auf 310 TEUR. 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 11.944 TEUR und entspricht damit in etwa dem Vorjahreswert. Während sich das Anlagevermögen bei überwiegend langfristig finanzierten Investitionen von 296 TEUR und Abschreibungen von 928 TEUR um 7,7% auf 7.889 TEUR im Vergleich zum Vorjahr reduziert hat, ist das Umlaufvermögen verglichen mit den Vorjahreszahlen um 727 TEUR auf 3.887 TEUR gestiegen. Stichtagsbedingt sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 299 TEUR und die Bestände an liquiden Mitteln um 342 TEUR gestiegen. Die Rückstellungen haben sich um 105 TEUR bzw. 8,3 % auf 1.153 TEUR vermindert, die Verbindlichkeiten sind mit 8.205 TEUR fast unverändert zum Vorjahr (Vj. 8.120 TEUR). Die Eigenkapitalquote hat sich bei einem Eigenkapital i. H. v. 2.586 TEUR (Vj. 2.438 TEUR) von 20,5% auf 21,7% erhöht. 3. Finanzlage Der Finanzmittelbestand konnte zum 31. Dezember 2023 auf 880 TEUR (Vorjahr 538 TEUR) erhöht werden. Zusätzlich stehen freie Kreditlinien mit 300 TEUR bei Kreditinstituten zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln, zur Verfügung. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3.174 TEUR (Vorjahr: 3.639 TEUR). Im Geschäftsjahr 2023 wurde der von einer Gesellschafterin gewährte Betriebsmittelkredit-rahmen i. H. v. insgesamt 1.950 TEUR vollständig in Anspruch genommen (Vj. 800 TEUR). V. Finanzielle Leistungsindikatoren Die betriebliche Bauleistung wurde im Berichtsjahr auf 19,9 Mio. EUR (Vorjahr 26,2 Mio. EUR) konsolidiert. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 konnten Aufträge in Höhe von 3,7 Mio. EUR gesichert werden, was nach der Konzentration auf das Kerngeschäft mit kleineren bis mittleren Aufträgen einer Auslastung von ca. 2 Monaten entspricht. VI. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Die Wacker GmbH ist in ihrer wirtschaftlichen Betätigung zahlreichen externen Einflüssen ausgesetzt, die sowohl Risiken als auch Chancen bieten können. Wir behalten die wesentlichen Chancen und Risiken stets im Blick und bewertet diese regelmäßig neu. 1. Risiko- und Chancenbericht Insbesondere der ausgewogene Mix an öffentlichen und privatwirtschaftlichen Auftraggebern lässt uns die Chancen am Markt nutzen. Im Bereich Tiefbau und Abbruch sehen wir vor allem Chancen in der von der Politik geplanten umfassenden Erneuerung von Infrastrukturobjekten (z.B. Brücken) und des verstärkten Ersatzneubaus aufgrund des politisch gewollten zurückgehenden Flächenverbrauchs. Da der neue Fokus auf die bisherigen Stärken gelegt wird, wurde kein weiteres Großprojekt mehr akquiriert. Die Bauleistung im Bereich soll in 2024 auf rund 7,6 Mio. EUR gesenkt werden. Im Bereich Baustoffrecycling gehen wir für das Jahr 2024 von einer vergleichbaren Ausgangslage wie im Jahr 2023 aus. Nach wie vor gewinnt das Rohstoffrecycling an Bedeutung und die geplanten Investitionen im Straßennetz sind hoch. Erfolgsfaktoren sind hier das Halten und die Gewinnung von erfahrenem Personal, um die Anlagen möglichst effizient einzusetzen und notwendige Wartungsmaßnahmen rechtzeitig durchzuführen. Die Bauleistung im Bereich soll in 2024 auf rund 7,3 Mio. EUR gesenkt werden. Im Bereich Transporte war bisher der Fokus auf Kunden aus der Bauindustrie und dem Transport von Baumaschinen. Durch eine optimierte Einsatzplanung der eigenen Baustellen sollen die dadurch freiwerdenden Transportkapazitäten weiter gewinnbringend am Markt positioniert werden. Die Leistung soll in 2024 auf einem ähnlichen Niveau wie 2023 bei rund 2,1 Mio. EUR beibehalten werden. Geeignete Fachkräfte zu finden und langfristig an das Unternehmen zu binden, bleibt weiterhin eine der großen Herausforderungen, um die weitere geplante positive Entwicklung umsetzen zu können. Aufgrund der enorm gestiegenen Wiederbeschaffungspreise für Geräte und sowie der gestiegenen Finanzierungskosten muss die Eigenfinanzierungskraft in den kommenden Jahren weiter gesteigert werden. Im Jahr 2024 hat sich die Gesellschafterstruktur durch das Ausscheiden eines Gesellschafters nachhaltig geändert. Die Änderung erforderte auch Anpassungen in der Organisation, Überwachung und Abwicklung von Aufträgen. Diese Umstellung der Abläufe stellt eine große Herausforderung für 2024 und 2025 dar, bietet aber auch die Chance, neue und schnellere Prozesse, die auf kurzen Wegen basieren, umzusetzen. Auch komplexere Bauvorhaben, gestiegene Anforderungen an Termine, Qualität und Kosten erfordern mehr denn je optimale Abläufe und Prozesse und eine intensive Betreuung unserer Kunden. Hierfür müssen die internen Abläufe und Prozesse weiter optimiert werden. Gestiegene rechtliche und behördliche Anforderungen erfordern einen höheren Schulungsbedarf und Sensibilisierung der Mitarbeiter. Zu guter Letzt ist ein technisch hochkomplexer Maschinenpark mit gut geschultem Personal sowie die Fähigkeit, Kunden von einfachen bis komplexen Bauvorhaben in den Bereichen Abbruch, Recycling und Aufbereitung beraten und bedienen zu können, eine unerlässliche Erfolgssäule von Wacker. 2. Prognosebericht Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest. Dabei belasten sowohl konjunkturelle als auch strukturelle Faktoren. Nach einem Rückgang um 0,3% im vergangenen Jahr wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2024 wohl nur stagnieren. In den kommenden beiden Jahren dürfte eine allmähliche Erholung einsetzten, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9% bzw. 1,4% zunehmen wird. Damit wurde die Wachstumsprognose gegenüber Sommer 2024 lt. Ifo-Institut deutlich um 0,4 Prozentpunkte für das laufende und um 0,6 Prozentpunkte für das Jahr 2025 gesenkt. Entgegen den Erwartungen können sich Industrie- und Konsumkonjunktur nur sehr langsam aus ihrer Starre befreien. Branche Steigende Baukosten, Inflation und Fachkräftemangel - die Bauindustrie steht nach ihrem Boom vor großen Herausforderungen. Die veröffentlichten Zahlen zur Baukonjunktur 2023 und 2024 zeigen Unsicherheiten besonders im Wohnungsbau. Doch der Umsatzrückgang betrifft nicht alle Bereiche: öffentliche Bauvorhaben konnten im vergangenen Jahr leicht zulegen. Durch die gestiegenen Baukosten sank die Nachfrage im Bausektor - und sorgt für zusätzlichen Wettbewerbsdruck um private wie öffentliche Bauaufträge. Der Fachkräftemangel ist trotz sinkender Nachfrage vakant. In einer Umfrage des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e. V. vom Dezember 2023 erwartet knapp jedes dritte Bauunternehmen für 2024 einen Beschäftigtenrückgang im eigenen Unternehmen. Für das aktuelle Jahr 2024 erwarten die Ökonomen des Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) ein Umsatzminus um preisbereinigte weitere 4 %. Nicht betroffen ist der Tiefbau. Der Wirtschaftstiefbau verzeichnet in beiden Jahren real positive Wachstumsraten von 9 Prozent (2024) bzw. 4,5 Prozent (2025). 3. Ausblick Im Jahr 2024 wurden Investitionen über rd. 325 TEUR getätigt. Darin enthalten war auch die Erneuerung des IT - Netzwerks über rd. 59 TEUR. Für das Jahr 2025 sind weitere Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von ca. 329 TEUR geplant. Im Gegenzug wird der Gerätepark im Baustoffrecycling aufgrund des Fachkräftemangels um ein bis zwei Systeme vermindert. Die ursprünglich zum 31. Dezember 2023 endfälligen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus dem Betriebsmittelkredit in Höhe von 1.950 TEUR wurden zur Sicherung der Liquidität verlängert. Unter Berücksichtigung eingeleiteter Restrukturierungsmaßnahmen, der Verlängerung der Gesellschafterdarlehensverbindlichkeit sowie der aktuellen Planung, verfügt Wacker über eine ausreichende Liquidität. Für 2024 ist nach der Reduzierung im Jahr 2023 eine weitere Reduzierung der betrieblichen Bauleistung auf rund 17 Mio. EUR und bei einer weiteren Reduzierung der Kosten ein positives Ergebnis von ca. 300 TEUR geplant. Für 2025 ist eine weitere Konsolidierung geplant, die mit einem erneuten Rückgang der Bauleistung um 20% eingeschätzt wird. Das Ergebnis wird aufgrund erneuter Kosteneinsparungen durch weniger Stillstandzeiten mit 300 TEUR eingeschätzt.
Filderstadt, 18.12.2024 Wacker GmbH Geschäftsführung Oliver Wacker Bilanz zum 31. Dezember 2023der Wacker GmbH, FilderstadtAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der Wacker GmbH, Filderstadt
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Wacker GmbH, Filderstadt (Amtsgericht Stuttgart, HRB 225928), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Für den Anhang wurden die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen, mit Ausnahme der vorgenommenen Ausweisänderung bei den Kraftstoffen und Gerätemieten von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Materialaufwand. Für eine bessere Vergleichbarkeit der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Vorjahreszahlen in Höhe von EUR 7.970.652,13 mit angepasst. Für Pensionsverpflichtungen, die unter den Anwendungsbereich des IDW Rechnungslegungshinweises "Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen (IDW RH FAB 1.021)" fallen, erfolgte die Bewertung unter Berücksichtigung des IVS-Ergebnisberichts des Fachausschusses Altersversorgung "Aktuarielle Umsetzung des IDW Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 zur handelsrechtlichen Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen" vom 26. April 2022. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 33 Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Berichtsjahr im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen Leistungen (Baustellen) sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Sie werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Das sonstige Aktivvermögen ist zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten dienen der periodengerechten Zuordnung von Aufwendungen und Erträgen. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem modifizierten Teilwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 %. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,82 % (i. V. 1,78 %). Die Bewertung des kongruenten Teils der Pensionsverpflichtungen, die unter den Anwendungsbereich des IDW Rechnungslegungshinweises "Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen (IDW RH FAB 1.021)" fallen, erfolgt nach Maßgabe des Aktivprimats. Dementsprechend wurde der kongruente Teil der Verpflichtung mit dem (ggf. anteiligen) Aktivwert der Rückdeckungsversicherung bewertet. Dabei kam das Deckungskapitalverfahren zur Anwendung. Aus der Abzinsung des inkongruenten Teils der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 3.277,00 (Unterschiedsbetrag). Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Bis zum Jahr 2010 wurden Pensionsverpflichtungen versicherungsmathematisch mit ihrem Teilwert gemäß § 6a EStG auf der Basis eines Zinssatzes von 6 % angesetzt. Durch die erstmaligen Anwendungen der Bestimmungen des BilMoG (Neubewertung Pensionsverpflichtungen, Saldierung mit zu Zeitwerten bewertetem Deckungsvermögen) hat sich zum 1. Januar 2010 eine Unterdotierung in Höhe von EUR 39.997,00 ergeben. In Anwendung des Übergangswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHBG wird der Unterschiedsbetrag über eine Laufzeit von 15 Jahren verteilt. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte entsprechend eine Zuführung in Höhe von EUR 1.637,74 die als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen ist. Zum 31. Dezember 2023 betragen die infolge der Übergangsregelung nicht in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen EUR 1.637,74. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen mit EUR 8.658,92 (i. V. EUR 55.495,79) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit EUR 16.958,11 (i. V. EUR 14.361,70) sonstige Vermögensgegenstände. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von EUR 859.994,32 (i. V. EUR 840.913,52) gegen Gesellschafter und haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Eigenkapital Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 3.277,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 5. Pensionsrückstellungen Durch die erstmalige Anwendung des IDW Rechnungslegungshinweises "Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen (IDW RH FAB 1.021)" verringert sich die Verpflichtung um EUR 884,00. Zum 31. Dezember 2023 bestehen nicht in der Bilanz ausgewiesene Pensionsverpflichtungen aus der im Jahr 2010 erfolgten Umstellung auf das BilMoG in Höhe von EUR 1.637,74. In Anwendung des Übergangswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB soll der ursprüngliche Unterschiedsbetrag über eine Laufzeit von 15 Jahren verteilt werden. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte entsprechend der Vorgehensweise der Vorjahre eine Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.637,74. Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 610), Rückstellungen aus dem Personalbereich (TEUR 189), Drohverlustrückstellungen (TEUR 65), Rechts und Beratungskosten (TEUR 45) sowie Prozesskosten (TEUR 35). 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
Alle anderen Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, stellen in Höhe von EUR 2.071.906,82 (i. V. EUR 847.277,77) sonstige Verbindlichkeiten dar. Davon betreffen EUR 2.035.906,82 (i. V. EUR 811.277,77) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
8. Latente Steuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten in Höhe von EUR 86.707,00 Erträge aus der Auflösung passiver latenter Steuern (i. V. EUR 65.950,00 Aufwendungen aus der Zuführung passiver latenter Steuern). II. Gewinn- und Verlustrechnung 1 Personalaufwendungen Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 13.692,05 (i. V. EUR 107.053,10) enthalten. In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 u. 2 EGHGB (BilMoG-Zuführungsbetrag für Pensionsrückstellung) in Höhe von EUR 1.637,74 (i. V. EUR 1.637,74) enthalten. 2. Finanzergebnis Das Finanzergebnis enthält Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes bei den Pensionsrückstellungen, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Aufwendungen des Deckungsvermögens. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 5.393,00 (i. V. EUR 3.706,00) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung:
C. Sonstige Angaben 1 Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine direkte Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 3.690. Es bestehen Haftungsverhältnisse aus einer selbstschuldnerischen Bürgschaft in Höhe von EUR 900.000,00 (i. V. EUR 900.000,00) gegenüber einem Kreditinstitut für einen Darlehensvertrag einer Beteiligung. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft wird als gering eingestuft, da es derzeit keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass der Darlehensnehmer seinen Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag nicht nachkommen wird. 4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind bzw. waren:
5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 148.385,97 auf neue Rechnung vorzutragen.
Filderstadt, 18.12.2024 Wacker GmbH Geschäftsführung Oliver Wacker Anlagespiegel 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Wacker GmbH, Filderstadt Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Wacker GmbH, Filderstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Wacker GmbH, Filderstadt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Nagold, den 18. Dezember 2024 gez. Andreas Lachmund, Wirtschaftsprüfer |
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