DRWN AI GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
| Geschäftsführer | |
Marion Jaeger seit 1.2.2016 | Prokura |
Dirk Egemann seit 26.3.2015 | Geschäftsführer |
Peter Theobald seit 23.5.2013 | Geschäftsführer |
Rainer Riediger seit 25.5.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
S***** P*******ELMOS GmbH | 2.45% |
P**** A*** P*******ELMOS GmbH | 0.05% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 89.00% | |
| 8.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ProTec Polymer Processing GmbHBensheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019Allgemeine Angaben Die ProTec Polymer Processing GmbH, Bensheim (Amtsgericht Darmstadt, HRB 9113) ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorjahresgrundsätzen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entwicklungsleistungen werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile zugehöriger Gemeinkosten. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren vorgenommen. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts und Firmenwerte beträgt 15 Jahre. Dies begründet sich auf der langfristigen Ausrichtung, die mit dem Unternehmenskauf der MANN+HUMMEL ProTec GmbH zum Vollzugstag einhergeht. Das erworbene und auf die Ohl Engineering GmbH verschmolzene Unternehmen, fungiert als Headquarter in der bestehenden Gruppe. Außerdem wurden langjährige Schlüsselkunden und Mitarbeiter mit langjähriger Betriebszugehörigkeit übernommen, die das Fundament der Gesellschaft bilden. Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte, die mit dem Erwerb des Geschäftsbetriebs für die Herstellung von LFT-Anlagen in 2015 zusammenhängt, beträgt 5 Jahre. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EstG analog angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 250 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 250 und bis zu EUR 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten entsprechend § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die verlustfreie Bewertung wurde beachtet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Zinsen für Fremdkapital werden nicht angesetzt. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert übersteigen, werden Abschreibungen auf den niedrigeren Wert zum Bilanzstichtag vorgenommen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden berücksichtigt. Die erhaltenen/geleisteten Anzahlungen auf Vorräte werden zu Nettowerten (ohne Umsatzsteuer) bilanziert. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 2,71 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,48 % zugrunde gelegt. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2019 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen (Bewertungsänderung) in Höhe von EUR 79.832 (Unterschiedsbetrag). Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Archivierungskosten wurde eine durchschnittliche Restaufbewahrungsdauer von 5,5 Jahren angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt grundsätzlich unter Beachtung des § 256a HGB. Erläuterungen zu Bilanzposten AKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Im Geschäftsjahr 2019 wurden Entwicklungskosten nach § 248 Abs. 2 HGB in Höhe von TEUR 207 als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die Abschreibung erfolgt planmäßig über 5 Jahre. Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der ProTec Polymer Processing (Shanghai) Co., Ltd; Shanghai/China. Das gezeichnete Eigenkapital beträgt EUR 120.000,00 und ist voll einbezahlt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2019 beträgt EUR -131.575,28 (bzw. -1.027.602,95 RMB / Umrechnungskurs 0,128 EUR/RMB). Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2019 beträgt EUR -200.555,12 (bzw. RMB -1.566.335,45 / Umrechnungskurs 0,128 EUR/RMB). Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der PROTEC POLYMER PROCESSING (ASIA) PTE. LTD, Singapur. Das gezeichnete Eigenkapital beträgt SGD 50.000,00 und ist voll einbezahlt. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2019 beträgt EUR -14.632,00. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2019 beträgt EUR -302.473,00. Umlaufvermögen Erläuterungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 1.818.875,53 (Vj.: EUR 273.800,48) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie in Höhe von EUR 544.053,36 (Vj.: EUR 526.553,36) aus gewährten Darlehen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. PASSIVA Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00. Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 508.522,93 einer Ausschüttungssperre. Passive latente Steuern infolge der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände sind in der Bilanz aufgrund des Aktivüberhangs latenter Steuern nicht ausgewiesen. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich - im Vergleich zu der derzeitigen Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten zehn Jahre - ein Unterschiedsbetrag zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 79.832. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzten sich wie folgt zusammen:
Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 109.480,72 (Vj.: EUR 208.096,98). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung resultieren EUR 40.291,35 (Vj.: EUR 19.833,59) für die Altersversorgung. Finanzergebnis Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind nicht entstanden. Zinsen und ähnlichen Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind nicht entstanden. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind keine Steuerzahlungen bzw. Steuererstattungen erfolgt. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2019 waren durchschnittlich beschäftigt: Mitarbeiter
Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2019
Haftungsverhältnisse Folgende Haftungsverhältnisse werden unter Angabe der gewährten Pfandrechte und sonstigen Sicherheiten gesondert angegeben:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen den Standort in Bensheim, den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Schoeller Polymer Industries GmbH mit Sitz in Pullach einbezogen. Nachtragsbericht Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2020 bestehen, bedingt durch den Ausbruch des Coronavirus, erhebliche konjunkturelle Unsicherheiten. Nach gegenwärtiger Einschätzung der Geschäftsführung der ProTec Polymer Processing GmbH könnte es dadurch im ersten Halbjahr 2020 zu erheblichen Verschiebungen von Projektrealisierungen kommen. Je nach Intensität der Coronakrise könnten sich in der Folge Nachfrage- und Projektausfälle ergeben. Eine Schätzung der gesamten finanziellen Auswirkungen ist aufgrund der aktuellen Dynamik und der nicht absehbaren Dauer dieser Situation derzeit nicht möglich.
Bensheim, den 21. April 2020 ProTec Polymer Processing GmbH -Geschäftsführung- Peter Theobald Dirk Egemann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20191. Darstellung des Geschäftsverlaufes, einschließlich des Geschäftsergebnisses 1.1. Marktsituation Die ProTec ist ein international tätiger Systemlieferant für die Kunststoffindustrie. Mit unserem Know-how und praktizierter Flexibilität sind wir führend in den Bereichen Material-Handling, Komplettanlagen für die Produktion von Langfaserthermoplasten (LFT-Pultrusionsanlagen) und Kunststoffveredelung/Recycling. Für die Kunststoffindustrie startete die Nachfrage nach Produkten deutscher Maschinen- und Anlagenbauer Anfang 2019 bereits 10% unter dem Niveau von 2018, der Auftragseingang verfehlte das Vorjahresniveau dann insgesamt um real 13 %. Der Umsatz hat in 2019 das Vorjahresergebnis um 3 % unterschritten (Quelle: VDMA, "Auftragseingang und Umsatz des Maschinenbaus in Deutschland", Seite 2, Sonst. Kunststoff- u, Gummimaschinen, AE und Umsatz EUR). Die Entwicklung für LFT-Compounds am Weltmarkt ist seit 10 Jahren stetig wachsend (Quelle: "AVK-Marktbericht 2019", Seite 12, Abb. 5, Grafik in orange GMT/LFT). Es ist daher zu erwarten, dass der Bedarf an LFT-Pultrusionsanlagen auch in den nächsten Jahren um durchschnittlich 3% ansteigt. 1.2. Auftragseingang Die Auftragseingänge der ProTec im Jahr 2019 lagen auf Vorjahresniveau. Zum Jahresende lag der Auftragsbestand bei EUR 6,5 Mio. 1.3. Ergebnissituation Die ProTec weist im Jahresabschluss zum 31.12.2019 ein Rohergebnis in Höhe von EUR 9,8 Mio. (2018: EUR 10,5 Mio.) und einen Jahresfehlbetrag von TEUR -1.160 aus. Das EBITDA (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr EUR -0,3 Mio. Im Prognosebericht des Jahresabschlusses 2018 sind wir davon ausgegangen, dass eine positive Entwicklung des Auftragseingangs und eine Steigerung des Umsatzes um 10 - 13 % sowie ein EBITDA von EUR 1,0 Mio. erreicht werden kann. Die Prognose konnte beim Auftragseingang, Umsatz und EBITDA nicht erreicht werden. Im Übrigen verweisen wir hierzu auf die Erläuterungen unter 1.1 und 3.2. 1.4. Investitionen Im Jahr 2019 wurden Investitionen in Höhe von EUR 0,3 Mio. getätigt. 1.5. Beteiligungen ProTec hält an zwei Vertriebsgesellschaften in Asien unverändert einen Anteil von jeweils 100 %. ProTec Polymer Processing (Shanghai) Co., Ltd; Shanghai / China hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Jahresfehlbetrag abgeschlossen. PROTEC POLYMER PROCESSING (ASIA) PTE. LTD, Singapur hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Jahresfehlbetrag abgeschlossen. 1.6. Personal Im Geschäftsjahr 2019 beschäftigte die ProTec durchschnittlich 109 Personen (effektive Vollzeit). 1.7. Forschung und Entwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr stand die Neu-/Weiterentwicklung ausgewählter Produkte im Vordergrund. Die Kostenoptimierung und Standardisierung von vorhandenen Produkten und Baugruppen ist weiterhin ein Schwerpunkt zur Stärkung der Ertragskraft der Gesellschaft. Der weitere Ausbau des Geschäftsfeldes LFT wird als ein wichtiger Schritt in richtungsweisende Technologien und Systeme zur Zukunftssicherung der Gesellschaft betrieben. 2. Darstellung der Lage 2.1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2019 hat sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,4 Mio. verringert. Das EBITDA beträgt EUR - 0,3 Mio. (2018: EUR 0,1 Mio.). Die Gesamtleistung lag mit EUR 20,9 Mio. um rd. 8 % unter Vorjahr. Der Materialaufwand ist um rd. 9 % geringer ausgefallen. Die beiden zuvor genannten Entwicklungen haben zu einem niedrigeren Rohergebnis in Höhe von EUR 9,8 Mio. geführt (2018: EUR 10,5 Mio.). Der Personalaufwand und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um rd. 4 % reduziert werden und haben somit den Rückgang beim Rohergebnis teilweise kompensiert. 2.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme liegt nahezu unverändert bei EUR 11,0 Mio. Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,8 Mio. verringert und lag zum Jahresende bei EUR 2,6 Mio. Das Vorratsvermögen ist bedingt durch den überproportionalen Rückgang bei den erhaltenen Anzahlungen um EUR 0,5 Mio. angestiegen. Die flüssigen Mittel haben sich um EUR 0,2 Mio. erhöht. Die sonstigen Rückstellungen haben sich insbesondere aufgrund geringerer ausstehender Rechnungen um EUR 0,1 Mio. reduziert. Die Bankverbindlichkeiten haben sich um EUR 1,8 Mio. erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich von 25,3 % auf 14,5 % verringert. Am 31.12.2019 ergibt sich ein positives Eigenkapital von EUR 1,6 Mio. Ausgenommen von Bankverbindlichkeiten i.H.v. EUR 54.663,56, welche eine Restlaufzeit von 1-5 Jahren aufweisen, sind die ausgewiesenen Verbindlichkeiten innerhalb von einem Jahr fällig. 2.3. Finanzlage Der Cash Flow (Jahresergebnis plus Abschreibungen) beträgt EUR -0,5 Mio. Die Investitionen lagen bei insgesamt EUR 0,3 Mio. Zur Vorfinanzierung größerer Projektaufträge werden durch Kunden entsprechende Anzahlungen geleistet, so dass Kreditlinien hierfür nur in geringem Maße in Anspruch genommen werden. 2.4. Gesamtbeurteilung Die Vermögenslage liegt auf vergleichbarem Vorjahresniveau, wobei sich die Finanz- und Ertragslage gegenüber Vorjahr verschlechtert hat. In den kommenden Geschäftsjahren wird eine substantielle Verbesserung erwartet. 3. Finanzielle und wirtschaftliche Chancen und Risiken 3.1. Risikomanagementziele und -methoden Die Gesellschaft ist bestrebt, durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten in den Zielmärkten, Marktstudien und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen. ProTec verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle waren in der Vergangenheit nur in unwesentlichem Umfang zu verzeichnen. Dieses ist begründet durch langjährige Geschäftsbeziehungen mit einem Großteil der Kunden. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über Lieferantenkredite, Kontokorrentkredite und Anzahlungen von Kunden. 3.2. Chancen- und Risikobericht Die ProTec ist ein international tätiger Systemlieferant für die Kunststoffindustrie. Mit unserem Know-how und praktizierter Flexibilität sind wir führend in den Bereichen a) Material-Handling, b) Komplettanlagen für die Produktion von Langfaserthermoplasten (LFT-Pultrusionsanlagen) und c) Kunststoffveredelung/Recycling. Konkrete, den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken oder Belastungen sind derzeit nicht erkennbar. Nachfolgend geben wir einen Überblick über die für die Gesellschaft wesentlichen Risiken und Chancen. Die Reihenfolge der Einzelrisiken spiegelt dabei unsere gegenwärtige Einschätzung des relativen Risikomaßes für die Gesellschaft nach Berücksichtigung risikobegrenzender Maßnahmen in absteigender Reihenfolge wider. Im Bereich a) als Hersteller von Geräten und Systemen für die Aufbereitung von Schüttgütern, insbesondere für die kunststoffverarbeitende und kunststoffherstellende Industrie, verstehen wir uns als Nischenanbieter auf einem Weltmarkt mit einem Marktpotenzial von ca. 3 Milliarden EUR (Quelle: VDMA - Exporte von Maschinen und Anlagen in der Kunststoffindustrie und eigene Bewertungen). Die ProTec ist hier derzeit überwiegend in den inländischen und europäischen Märkten tätig. Damit ist ProTec in der aktuellen Situation der Corona-Epidemie weniger abhängig von einer Lieferkette aus Fernost, als andere Marktteilnehmer. In der Folge sieht das Management weiterhin die Möglichkeit verlorenen Marktanteile zurückzugewinnen. Ebenso bleibt das latente Risiko von kurzfristigen konjunkturellen Marktschwankungen gegeben und beeinflusst die wirtschaftliche Situation im Bereich Material-Handling. Der Marktanteil in der D-A-CH Region ist infolge der Belieferung hier ansässiger Schlüssel- und OEM-Kunden am höchsten. Ein Risiko stellt der hohe Inlandsanteil von ca. 56 % an den gesamten Auftragseingängen dar. Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass ein erheblicher Teil der an deutsche Kunststoffmaschinenhersteller gelieferten Anlagen bei ausländischen Endkunden zum Einsatz kommen. Die deutschen Kunststoffmaschinenhersteller haben am Weltexportvolumen der Kunststoffindustrie einen Anteil von ca. 25 % (Quelle: VDMA und eigene Bewertungen). Ein weiteres Risiko stellt die Stagnation im Automobilsektor und deren Zulieferern für uns dar. Beispielsweise wurden bei größeren Key-Accounts die Aufträge verschoben bzw. Projekte eingefroren, die ursprünglich zur Vergabe in 2019 geplant waren. Ein wirtschaftliches und finanzielles Risiko besteht grundsätzlich in einem möglichen Preisrückgang in einigen Absatzmärkten. Die ProTec ist derzeit aufgrund der Marktstellung nur bedingt in der Lage, Kostenerhöhungen in Form von Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben. Kostenerhöhungen müssen vollständig durch Produktivitätsgewinne, Produktverbesserungen infolge Wertanalysen, Gewinnung neuer Absatzmärkte und weitere Kostensenkungen insbesondere im Materialbeschaffungsbereich ausgeglichen werden. Die in den vorangegangenen Jahren durchgeführten Rationalisierungsmaßnahmen haben zur Kostenreduzierung und damit einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit beigetragen und werden permanent fortgesetzt. Des Weiteren bestehen erhebliche Risiken durch den Ausbruch des Coronavirus. Die OECD sieht aktuell in der Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) die größte Gefahr für die Weltwirtschaft seit der globalen Finanzkrise. Die am 11. März 2020 von der WHO als Pandemie eingestufte Verbreitung von Covid-19 wird zu wirtschaftlichen Brüchen führen. Maßgeblich für die wirtschaftlichen Einbußen sind Vorsichtsmaßnahmen, die Teile des Wirtschaftslebens ebenso hemmen, wie die hohe Unsicherheit über Dauer und Schwere der Pandemie. Eine konkrete Schätzung der konkreten Auswirkungen ist aufgrund der aktuellen Dynamik und der nicht absehbaren Dauer dieser Situation derzeit nicht möglich. Unsere Prognose beruhen jedoch auf der Annahme, dass die Pandemie zur Mitte des Jahres abflaut und es danach zu wirtschaftlichen Aufholeffekten kommt. Unter dem Ausbruch des Corona Virus wird ebenso die Liquidität leiden, da Kunden aufgrund der nicht absehbaren wirtschaftlichen Risiken, ihren Zahlungsverpflichtungen nicht zeitgerecht nachkommen werden. Insoweit werden derzeit Maßnahme zur Kostenreduzierung vorangetrieben. Die Personalkosten werden im Rahmen von Kurzarbeit gesenkt sowie die Sicherstellung zusätzlicher Liquidität durch Absprachen mit den finanzierenden Banken über weitere Kreditfazilitäten forciert. Letzteres könnte ebenso durch die Inanspruchnahme, der von Bund und Ländern derzeit geplanten unterstützenden Maßnahmen für die Gesamtwirtschaft gesichert werden. Große Chancen für das Geschäftsjahr 2020 liegen im Geschäftsfeld b) LFT-Pultrusion mit der Lieferung kompletter Produktionsanlagen weltweit zur Herstellung von LFT-Pellets, UD-Tapes und endlosfaserverstärkte Thermoplast-Profile in einem noch wettbewerbsarmen Umfeld. Die Nachfrage nach Langfaser-Compounds insbesondere in der Automotive-Industrie steigt weltweit um >5 % pro Jahr (Quelle: AVK-Marktbericht 2019). Ein Risiko ist hier in einer restriktiven Haltung der US-Regierung und dem Handelsstreit mit China zu sehen. So befinden sich potentielle Kunden momentan im Entscheidungsprozess, ihre Fertigungen von USA nach China zu verlegen. Einige Aufträge wurden daher noch nicht erteilt, sondern auf 2020 verschoben. Neue Chancen ergeben sich wieder im Geschäftsfeld c) Kunststoffveredelung/Recycling, einem Nischenmarkt, der durch ein überarbeitetes Konzept mit neuem Design reanimiert werden konnte. In 2019 nahm das Anfragevolumen nach Taumelreaktoren und Recyclinganlagen zu, jedoch konnte noch kein Auftrag realisiert werden. Weitere Projekte diesbezügliche lassen ein bis zwei Aufträge in 2020 erwarten. Im Spritzgießmarkt haben wir mit zwei Partnerfirmen ein neues Verfahren zum physikalischen Schäumen entwickelt, ein neues Geschäftsfeld, welches in den nächsten Jahren ein Wachstumspotential von 10-15% beinhaltet. 4. Ausblick für die Folgejahre In der Kunststoffindustrie hat sich die konjunkturelle Lage in der zweiten Hälfte 2019 abgeschwächt. Unsicherheiten auf den Wirtschaftsmärkten bedingt durch "Dieselskandal", "drohendes AUS für den Verbrennungsmotor", "BREXIT" und Handelsstreit der beiden Großmächte USA und China erhöhen das Risiko auf weitere Konjunktureinbußen. Diese Einschätzung wurde in der Planung für 2020 Rechnung getragen. Positiv anzumerken ist, dass verschiedene bereits realisierte sowie geplante markt- und vertriebsorientierte Aktivitäten in die weitere Umsetzungsphase kommen. Ein Schwerpunkt für 2020 liegt im weiteren Ausbau des Geschäftes im Spritzgussbereich, wobei sowohl mit Endkunden als auch mit führenden Spritzgieß-Maschinenherstellern eine engere Zusammenarbeit vorgesehen ist. Hier nimmt das neue physikalische Schäumen eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des Marktes ein. Zusätzliche Umsatzpotenziale erwarten wir vor allem durch den Ausbau der Geschäfte im Bereich LFT-Pultrusion. Weitere Wachstumspotenziale und eine Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit bieten sich durch die in den beiden letzten Jahren erfolgte Markteinführung von neuen sowie komplett überarbeiteten Produkten in den Bereichen Dosieren und Trocknen inklusive Kristallisation und die verstärkte Standardisierung des Produktprogramms. Die Synergien, die sich dadurch ergeben, dass unsere neuen LFT-Produktlinien mit vorgenannten Produkten (Dosieren, Trocknen, Fördern) komplettiert werden, eröffnen uns zusätzliche Marktchancen. Auch in 2020 wird weiterhin intensiv daran gearbeitet, die interne Produkt- und Lieferqualität weiter zu verbessern, damit die Kundenzufriedenheit kontinuierlich gesteigert werden kann. Für das Jahr 2020 rechnen wir damit, dass wir für eine abgeschwächte Konjunktur gerüstet sind und die durch uns eingeleiteten Vertriebsaktivitäten auf diversen ausländischen Märkten sowie positive Referenzen unserer LFT-Produktionsanlagen in Verbindung mit dem neuen Produkt Perfoamer zu zusätzlichen positiven Ergebnissen führen werden. Wir halten daher ein Umsatzwachstum von etwa 15 % gegenüber 2019 für realistisch. Der Auftragsbestand hat sich gegenüber dem 31.12.2019 erhöht und lag per Ende Februar bei EUR 9,0 Mio. Kostenseitig sind in unserer Planung stabile Preise für Rohmaterialien sowie ein moderat erhöhter Personalaufwand insbesondere aufgrund der höheren Kapazitätsauslastung berücksichtigt. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, im Geschäftsjahr 2020 unter Berücksichtigung der erläuterten Einflussfaktoren ein EBITDA von rd. EUR 0,7 Mio. zu erreichen und die Rückkehr zu einem positiven Jahresergebnis möglich ist. Es bestehen jedoch erhebliche konjunkturelle Unsicherheiten, vor allem bedingt durch den, im oberen Abschnitt beschriebenen Ausbruch des Coronavirus. Es könnte in der Folge zu erheblichen Nachfrage- und Produktionsausfällen kommen. Diese würden zu einer erheblichen Reduktion des Umsatzes und des EBITDA führen.
Bensheim, den 21. April 2020 Peter Theobald, Geschäftsführer Dirk Egemann, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ProTec Polymer Processing GmbH, Bensheim Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ProTec Polymer Processing GmbH, Bensheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ProTec Polymer Processing GmbH, Bensheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen An-forderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als not-wendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-treffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 21. April 2020 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Marcus Grzanna, Wirtschaftsprüfer Thomas Klemm, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschlüsse zum Jahresabschluss 2019 Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde am 28. Mai 2020 festgestellt. |
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