Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 470187
Eingetragen
29.5.1973
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind die Entwicklung, Herstellung sowie der Vertrieb elektrotechnischer Produkte der Bereiche Medizintechnik und Wellness, darüber hinaus die Beteiligung an anderen Gesellschaften und deren Übernahme.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wei Jing
seit 24.10.2025
Geschäftsführer
Frank Marti
seit 6.5.2024
Prokura
Hans Adolf Müller
seit 4.4.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Jiangsu Xunjie Medical Technology Co. Ltd. (Deutsche Bezeichnung: Jiangsu Xunjie Medizintechnik GmbH)
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Yuwell Germany GmbH
Germany
2.050.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Metrax GmbH

Rottweil

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Allgemeine Unternehmensdarstellung

Die Metrax GmbH ist ein Unternehmen mit Sitz in Rottweil. Das Unternehmen entwickelt und produziert externe Defibrillatoren direkt am Standort Rottweil. Der Vertrieb ist über ein Händler-Netzwerk national und international organisiert.

Zum 17. Februar 2017 wurden die Geschäftsanteile der Metrax GmbH zu 100 % von der Yuwell Germany GmbH, ab August 2021 mit Sitz in Rottweil, (seit Juli 2017: Primedic GmbH) übernommen. Durch den Gesellschafterwechsel wird die Marktposition der Metrax GmbH weiter gestärkt.

Aufgrund der Zugehörigkeit zum Yuwell-Konzern wurde im Berichtsjahr 2017 der Stichtag, analog den Konzerngesellschaften, auf den 31. Dezember umgestellt. Der Berichtszeitraum ist der 1. Januar eines jeden Jahres bis zum 31. Dezember.

2. Allgemeine globale Wirtschaftslage

Nach dem durch die Covid-19-Pandemie verursachten Schock und den anschließenden wirtschaftlichen Turbulenzen erlebte die Weltwirtschaft zwischen 2023 und 2024 eine Phase der Erholung. In ihren jüngsten Prognosen zur globalen Wirtschaftsentwicklung haben sowohl der Internationale Währungsfonds (IWF) als auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ihre Vorhersagen für 2024 gegenüber dem vorherigen Zeitraum um 2 % auf 3,1 % bzw. 2,9 % erhöht. 1 Die Prognose für 2025 bleibt unverändert bei 3,0 %. 1

In vielen Ländern wurde ein bescheidenes Wirtschaftswachstum erzielt, wobei die Raten in den einzelnen Regionen unterschiedlich ausfielen. In den USA ist das Wirtschaftswachstum trotz steigender Zinsen und restriktiverer Kreditbedingungen mit 3,1 % im Jahr 2023 stark geblieben 2. Aufgrund der verzögerten Auswirkungen der geldpolitischen Straffung, der allmählichen Verknappung der Finanzpolitik und der Verlangsamung des Arbeitsmarktes wird das Wirtschaftswachstum jedoch 2024 auf 2,7 % und 2025 auf 1,9 % zurückgehen. 3

Die europäische Wirtschaft befindet sich seit einem Jahr im Stillstand. Nach den Prognosen von IWF könnte sich das Wirtschaftswachstum in der Eurozone von 0,5 %

1 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/03/10-globale-wachstumsperspektive.html#:~:text=Januar%202024%20aktualisierten%20World%20Economic,2%20%punkte%20(PP)%20angehoben, am 29.05.2024
2 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197319/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-bip-in-den-usa-nachquartalen/#:~:text=Im%201., gesch%C3%A4tzt%203%2C1%20Prozent%20gewachsen, am 29.05.2024
3 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14558/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-den-usa/, am 29.05.2024

im Jahr 2023 auf 0,8 % 4 (2024) und 1,7 % (2025) verbessern. 5 In der Frühjahrsprognose geht die Bundesregierung davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im Laufe des Jahres 2024 allmählich erholt und durch eine geringere Inflation, eine Lockerung der Geldpolitik, steigende Löhne und Einkommen, eine weiterhin stabile Arbeitsmarktentwicklung und stärkere Impulse vom Außenhandel wieder an Fahrt gewinnt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr voraussichtlich um 0,3 % wachsen; im nächsten Jahr dürfte sich die Wachstumsrate auf 1,0 % erhöhen. 6

In China kommt es Anfang 2023 aufgrund der Aufhebung der pandemiebedingten Restriktionen nur zu einer kurzen wirtschaftlichen Belebung. Der Immobiliensektor war stark rückläufig, da die Immobilienpreise und -verkäufe gesunken waren. Die geringe globale Nachfrage und das langsamere Wachstum der Inlandsnachfrage dämpften die Importe, einschließlich der Metalle. Obwohl die Regierung einige Konjunkturmaßnahmen ergriffen hat, werden die Belastungen bis ins Jahr 2024 anhalten. 7 Aktuellen Prognosen zufolge wird sich das Wachstum in China verlangsamen, wobei der IFW für 2024 ein Wachstum von 5,0 % und für 2025 eine weitere Abschwächung prognostiziert. 8 Im Gegensatz dazu wird Indien sowohl 2024 als auch 2025 voraussichtlich ein starkes Wachstum beibehalten. Es wird erwartet, dass das Wirtschaftswachstum in den Jahren 2024 und 2025 mehr als 7 % erreichen dürfte. 9

Die Inflation ist ein Schlüsselfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023, wobei hohe Energiepreise, Unterbrechungen der Versorgungskette und die Nachfrage nach Konsumgütern zu höheren Preisen führen. Aufgrund der positiven Entwicklung des globalen Angebots ging die Inflation schneller zurück als erwartet. 10

Laut IWF-Schätzungen lag die globale Gesamtinflation im vierten Quartal 2023 etwa 0,3 % unter der Prognose vom Oktober 2023 für das gesamte Quartal auf saisonbereinigter Basis. 11

Der Rückgang der Inflation hat sowohl eine Verringerung der Teuerungsrate als auch eine Entspannung auf den Arbeitsmärkten zur Folge. Unter anderem durch Zuwanderung und einem damit verbundenen erhöhten Angebot von Arbeitskräften ist ein Rückgang offener Stellen erkennbar. Es wird erwartet, dass die Inflation in den Schwellenländern im Allgemeinen höher bleiben wird als in den Industrieländern, aber bis 2024-2025 schrittweise zurückgehen dürfte.

4 https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/iwf-weniger-wirtschaftsleistung-in-deutschland-als-erwartet, UA76beJ, am 29.05.2024
5 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/03/10-globale-wachstumsperspektive.html#:~: text=Januar%202024%20aktualisierten%20World%20Economic,2%20Prozentpunkte%20(PP)%20angehoben, am 29.05.2024
6 https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/fruehjahrsprognose-bundesregierung-wachstum- 100.html#:~:text=Fr%C3%BChjahrsprognose%20angehoben%20Bundesregierung%20rechnet%20mit%20etwas%20mehr%20Wachstum&text=Statt%20mit%200%2C2%20Prozent,Wachstum%20von%201%2C0%20Prozent, am 29.05.2024
7 https://www.wko.at/aussenwirtschaft/china-wirtschaft#:~:text=Die%20chinesische%20Wirtschaft%20wird%20weiterhin,Wirtschaftswachstum%20von%20etwa%205%25%20prognostiziert, am 29.05.2024
8 https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/iwf-china-wachstumsprognose-100.html#:~:text=Die%20chinesische%20Wirtschaft%20wird%20nach,5%2C0%20Prozent%20zu%20rechnen, am 29.05.2024
9 https://dzresearchblog.dzbank.de/content/dzresearch/de/2024/03/11/indien-hohes-tempo-der-wirtschaft-gibt-politik-viele-moeglichke.html, am 29.05.2024
10 https://www.deutschlandfunk.de/inflation-warum-steigen-die-preise-100.html, am 29.05.2024
11 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/03/10-globale-wachstumsperspektive.html# :~: text=Januar%202024%20aktualisierten%20World%20Economic,2%20Prozentpunkte%20(PP)%20angehoben, am 29.05.2024

Ein weiterer großer Einfluss, der sich derzeit auf die globale Wirtschaftsentwicklung auswirkt, sind geopolitische Konflikte. Konfrontationen und Konflikte zwischen wichtigen Mächten, die Verlängerung der Krise in der Ukraine und die anhaltenden und schwer einzudämmenden ausufernden Auswirkungen des israelisch-palästinensischen Konflikts könnten die Weltwirtschaft und die Kapitalmärkte beeinträchtigen. Darüber hinaus könnten einige Länder im Jahr 2025 zusätzliche Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung ergreifen, die das Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr beeinflussen könnten. Gleichzeitig könnte eine nachlassende Sparneigung das Konsumwachstum fördern, die Investitionen in den Wohnungsbau dürften sich schneller erholen und die mit dem Klimawandel verbundenen Risiken wirken sich zunehmend auf die Wirtschaftsaussichten aus. 12 13

3. Branchenentwicklung

Die deutsche Medizintechnikindustrie leistet einen bedeutenden Beitrag zur Volkswirtschaft und zur globalen Gesundheitsversorgung. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes belief sich der Umsatz der deutschen Medizintechnikindustrie im Jahr 2023 auf 40,4 Milliarden Euro. Der nominale Umsatz stieg im Zeitraum Januar bis Februar 2024 im Vergleich zum Vorjahr um rund 4 %. Zwei Drittel des Umsatzes erwirtschaftete die deutsche Medizintechnikindustrie im Jahr 2023 im Ausland. Das Auslandsgeschäft ist um rund 6 % auf einen Wert von knapp 27,4 Milliarden Euro gewachsen. Die Exporte in die übrige Europäische Union erhöhten sich um 10 % und in die USA um 4 %. 14

Auch in den Jahren 2023 und 2024 wird sich die Medizintechnik in Deutschland deutlich weiterentwickeln. Die Integration von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz spielt dabei eine zentrale Rolle. 15 Diagnostische und individualisierte Versorgungslösungen, die auf künstlicher Intelligenz basieren, werden weiterentwickelt und kommen zunehmend in der klinischen Praxis zum Einsatz. 16 Ein weiterer wichtiger technologischer Fortschritt sind minimalinvasive Operationstechniken. Die robotergestützte Chirurgie und innovative Bildgebungstechnologien machen Operationen präziser und weniger belastend für die Patienten, was zu kürzeren Genesungszeiten und höheren Erfolgsquoten bei Operationen führt. 17 18

Die EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR), die 2021 in Kraft trat, stellt die Unternehmen weiterhin vor Herausforderungen, da die MDR strengere Zulassungsverfahren und höhere Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit und Sicherheit von Medizinprodukten verlangt. Die Unternehmen haben hohe Investitionen getätigt, um ihre Prozesse und Produkte an die neuen Anforderungen anzupassen. Dies hat zu Verzögerungen bei der Markteinführung einiger Produkte geführt, aber auch Chancen für Innovationen und Qualitätsverbesserungen gebracht. 19 Die deutsche Regierung und die Industrieverbände arbeiten eng zusammen, um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Umsetzung der Medizinprodukte-Zulassungsverordnung zu unterstützen. 20

12 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2023/12/11-weltwirtschaft.html, am 29.05.2024
13 https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/konjunkturprognose-2023.html, am 29.05.2024
14 https://www.spectaris.de/verband/aktuelles/detail/deutsche-medizintechnik-2023-5-prozent-umsatzplus-mit-schattenseiten#:~:text=Die%20deutsche%20Medizintechnikindustrie%20hat%20nach,um%205%2C9%20Prozent%20gestiegen, am 29.04.2025
15 https://www.it-p.de/blog/ki-digitale-transformation/#:~:text=Der%20Einsatz%20von%20KI%20in%20der%20Digitalisierung,-KI%20ist%20ein&text=Sie%20bietet%20einen%20strategischen%20Vorteil,Unternehmen%20bei%20der%20digitalen%20Transformation, am 29.05.2024
16 https://www.kas.de/documents/252038/4521287/Taschenbuch+Digitalisierung+und+K%C3%BCnstliche+Intelligenz.pdf/864e3c1d-1273-a2a4-18c4-c5699f19900a, am 29.05.2024
17 https://klinikradar.de/magazin/op-roboter-im-krankenhaus-ueberblick-ueber-aktuelle-entwicklungen/, am 29.05.2024
18 https://www.tomorrow.bio/de/post/zukunft-der-robotik-werden-roboter-letztendlich-alle-operationss%C3%A4le-%C3%BCbernehmen-2023-08-4957468926-futurism, am 29.05.2024

19 https://www.ihk.de/pfalz/infrastruktur-und-digitale-wirtschaft/gesundheitswirtschaft/veranstaltungen-und-termine/veranstaltungsrueckblick2/rueckblick-einfluss-der-eu-mdr-6124404, am 29.05.2024
20 https://www.atlas-digitale-gesundheitswirtschaft.de/blog/2023/11/20/mdr-einschaetzung-und-informationsbedarf/, am 29.05.2024

Trotz der positiven Entwicklungen der deutschen Medizinwirtschaft steht die Branche noch vor einer Reihe von Herausforderungen. Derzeit herrscht auf dem Markt ein Fachkräftemangel, der durch den hohen Bedarf an qualifiziertem Personal in Forschung und Entwicklung sowie in der Produktion noch verschärft wird. Darüber hinaus wird die globale Lieferkette immer komplexer. Die COVID-19-Pandemie hat die Anfälligkeit der Lieferkette deutlich vor Augen geführt, und viele Unternehmen setzen auf Diversifizierung und lokalisierte Produktion, um ihre Widerstandsfähigkeit zu erhöhen.

4. Umsatz- und Auftragsentwicklung der Metrax GmbH

Im Vergleich zum Vorjahr war der Umsatz im Jahr 2023 rückläufig (15.764 T €). Der Umsatz entfällt zu 22,6 % auf das Inland und zu 77,4 % auf das Ausland.

Der anteilige Umsatz in Deutschland ist um 12,7 % gestiegen, der Auslandsumsatz ist um 20,3 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

Die Auftragslage ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Im Jahr 2023 wurden Aufträge von insgesamt T€ 15.302 (2022 T€ 17.020) generiert. Der offene Auftragsbestand am Ende des Jahres 2023 hatte ein Volumen von T€ 215. 2022 lag der offene Auftragsbestand bei T€ 195.

Die Umsätze in China im Jahr 2023 waren mit T€ 4.586 um 53,9 % niedriger als im Jahr 2022. Der wichtigste Grund dafür ist, dass die Produktionslinie für M250 von Jiangsu Primedic Medical Technology Co. bereits in Betrieb ist. Im Jahr 2022 wurde eine große Anzahl von Bauteilen für die M250 bei Metrax GmbH erworben.

Im Vergleich zum letzten Jahr sind die Umsätze durch unsere Repräsentanz in Russland leicht auf T€ 1.318 gestiegen. Das ist jedoch viel niedriger als der Umsatz vor dem Krieg. Die Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine auf die Weltwirtschaft halten an.

Im Jahr 2023 haben wir ein starkes Wachstum von 43,1 % in der EMEA-Region (ohne DE) mit einem Umsatz von T€ 5.775. Davon erreicht die EU (ohne DE) T€ 3.743. Im Vergleich zu 2022 verdoppelt sich der Umsatz in der Middle East-Region auf T€ 1.735.

Die Entwicklung von Umsatz und Auftragslage ist ein wesentlicher finanzieller Leistungsindikator und wird vom Management regelmäßig beobachtet bzw. überwacht.

Die Fakturierung des Umsatzes erfolgt meist in EURO, was ein vermindertes Währungsrisiko zur Folge hat.

5. Beschaffung und Produktion

Die Lage am Beschaffungsmarkt hat sich zwar etwas entspannt. Bei Bestandsprodukten sind jedoch Änderungen von Teilen und Lieferanten nahezu ausgeschlossen. Die Vorlaufzeiten für Bestellungen einiger elektronischer Komponenten sind teilweise deutlich größer als ein Jahr. Dem wirkt Metrax GmbH durch frühzeitige Rahmenverträge entgegen, und bei kritischen Teilen hat Metrax GmbH die Lagerbestände erhöht. Auf das bekannte weltweite Problem von Lieferketten hat Metrax GmbH jedoch keinen Einfluss.

6. Personal- und Sozialbereich

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter in Rottweil hat sich im Kalenderjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um vier Personen verringert. Das praktizierte flexible Arbeitszeitmodell dient dem Ausgleich von Auftragsspitzen, ein erforderlicher Ausgleich erfolgt in der Zeit. Die Lohn- und Gehaltsbestandteile sind mehrheitlich fix, in geringem Umfang sind Prämien im Management und bei Vertriebsmitarbeitern als Leistungsanreiz vereinbart. Als zusätzliche private Rentenvorsorge wird neben der Möglichkeit zur Einbringung von Direktversicherungen auch der Abschluss von Verträgen über die Pensionskasse der MetallRente (Allianz) angeboten und von den Mitarbeitern auch teilweise angenommen. Durch das Angebot "JobRad!" seit 2019 halten sich die Mitarbeiter fit und schützen die Umwelt.

7. Gesamteinschätzung durch die Geschäftsführung

Die ursprünglichen Umsatzziele für das Jahr 2023 wurden nicht erreicht. Geplant war ein Wachstum von über 38 %, ergeben hat sich jedoch ein Rückgang von 14,6 %. In Anbetracht der Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine und der hohen Inflation ist das Ergebnis aber nicht negativ zu bewerten.

Das Betriebsergebnis für das Jahr 2023 der Metrax GmbH ist negativ. Neben dem Umsatzrückgang war die hohe Materialaufwandsquote dafür ein entscheidender Faktor. Unsere alten Produkte sind sehr lange im Markt, daher sind wir zunehmend mit Produktabkündigungen von Bauteilen konfrontiert. Zudem steigen die Einkaufspreise der Komponenten, da die Serienlose verkleinert werden. Trotz der gestiegenen Materialkostenquote konnten die Gerätepreise nicht erhöht werden. Auch dies ist ein bekanntes Phänomen am Ende der Lebensdauer eines Produktes. Der neue AED/M600, der in China produzierte wird, wurde ab Mitte 2023 auf dem Markt eingeführt. Momentan ist die Materialaufwandsquote für diesen AED ebenfalls noch hoch, da die lokale Produktion noch nicht realisiert wurde.

Die Maßnahmen zur Optimierung der Kostenstruktur haben im zweiten Halbjahr 2023 begonnen. Die Effekte sind bereits sichtbar. Im Jahr 2023, als die Inflation im Vergleich zu 2022 um 5,9 % 21 anstieg, reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 24,2 %. Aufgrund der Kündigungsfristen von Verträgen werden diese Effekte im Jahr 2024 noch deutlicher erkennbar.

Die Geschäftsführung arbeitet eng mit dem bestehenden Management-Team zusammen, um Ziele festzulegen. Die Budgetpläne für 2024 wurden verabschiedet und werden regelmäßig in Management-Meetings überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Die Geschäftspolitik der Gesellschafter sieht den Schwerpunkt in der mittel- und langfristigen Planung. Die existierenden Produkte sind in der Auslaufphase. Neue Produkte, sowohl im Laien- als auch im Profibereich, müssen als Nachfolger für die Bestandsprodukte entwickelt werden. Die Altprodukte können bis Ende 2027 weiter vertrieben werden. Die MDR-Zertifizierung des M600 haben wir im April 2025 erhalten und es sind zusätzlich optionale wichtige Funktionen verfügbar, wie eine IOT- Verbindung und Geräte mit Monitor. Für das zweite Quartal 2025 erwarten wir den M670 (HeartSave myPad), ein kleines kompaktes und günstiges Gerät. Der M670 (HeartSave myPad) ermöglicht die Erschließung neuer Märkte, insbesondere der Home-Care Markt liegt hier im Fokus.

B. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Im Jahr 2023 ist die Bilanzsumme um T€ 1.985 auf T€ 16.366 gestiegen.

Vom Gesamtvermögen entfallen auf das Anlagevermögen 34% (Vorjahr: 39 %).

Die Anlagendeckung (Eigenkapital in Relation zum Anlagevermögen) beträgt 59 % (Vorjahr: 104 %).

Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.113 erhöht.

In Folge der Fehlplanung von China aus dem Jahr 2022 haben sich die Vorräte im Vergleich zum Vorjahr um T€ 742 erhöht.

Aufgrund der verlängerten Zahlungsfristen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.416 gestiegen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 255 auf T€ 353 gestiegen.

Seit 2019 wird der Verkauf nach China nicht mehr über einen Händler abgewickelt, sondern direkt über den Mutterkonzern (Intercompany).

21 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html#:~:text=WIESBA-DEN%20%E2%80%93%20Die%20Verbraucherpreise%20in%20Deutschland,%2B6%2C9%20%25%20gelegen, am 10.06.2024

Der Kassenbestand ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 159 gesunken.

Der Anteil des Umlaufvermögens liegt bei 66,0 % (Vorjahr: 60,5 %) der Bilanzsumme.

Die Höhe des Eigenkapitals beträgt T€ 3.235 (Vorjahr: T€ 5.826), die Eigenkapitalquote 19,8 % (Vorjahr: 40,5 %).

Auf der Passivseite sind die Rückstellungen um T€ 107 auf T€ 656 gestiegen. Die Aufteilung ist im Anhang detailliert dargestellt.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 2.380 auf T€ 1.329 gesunken.

Die Kennzahlen über die Vermögenslage werden kontinuierlich dem Management-Team berichtet. Das Management-Team verwendet diese Kennzahlen, um Strategien zu entwickeln und evtl. Korrekturmaßnahmen einzuleiten.

2. Finanzlage

Die Entwicklung der Finanzlage ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten und vereinfacht hergeleiteten operativen Cashflow.

KJ 2023 KJ 2022
T€ T€
Jahresergebnis - 2.591 - 3.437
+Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens + 238 + 307
- 2.353 - 3.130

Am 23.06.2023 schloss Metrax GmbH mit der Muttergesellschaft Primedic GmbH einen Darlehensvertrag in Höhe von 9,65 Mio. mit einem Zinssatz von 5 % pro Jahr und einer Laufzeit von 10 Jahren ab. Dadurch konnte die finanziell schwierigste Zeit überbrückt werden.

Darüber hinaus hat Metrax GmbH unverändert von der Muttergesellschaft die Zusage erhalten, dass das Darlehen in den nächsten 24 Monaten nicht fällig gestellt wird.

3. Ertragslage

Das Jahresergebnis beträgt im Jahr 2023 minus T€ 2.591 (Vorjahr: minus T€ 3.437). Der Umsatz ist gegenüber 2022 um T€ 2.777 auf T€ 15.764 gesunken und die Bestandsveränderung beträgt im Jahr 2023 T€ 175 (Vorjahr: T€ 86).

Die Gründe für das negative Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) liegen darin, dass einerseits der Umsatz gegenüber 2022 um 14,6 % gesunken ist und andererseits die Materialaufwandsquote noch hoch ist.

Im Vergleich zum Jahr 2022 hat sich das Betriebsergebnis im Jahr 2023 positiv entwickelt. Diese ist vor allem auf die Senkung der Materialaufwandsquote zur Gesamtleistung und die Optimierung der betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen.

In der Materialbeschaffung ziehen die Einkaufspreise an. Diesem Preisanstieg versuchen wir durch langfristige Rahmenverträge entgegenzuwirken.

Die Materialaufwandsquote in Relation zur Gesamtleistung betrug im Jahr 2023 63,4 % gegenüber dem Vorjahr von 67,7 %.

Durch verbesserte Fertigungsabläufe sank die Anzahl der Fertigungsmitarbeiter und somit der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr um T€ 125.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen in Relation zur Gesamtleistung 21,1 % im Jahr 2023, zum Vergleich im Vorjahr 23,9 %. Davon sind die Aufwendungen für Entwicklung und technische Beratung zum Vorjahr um T€ 789 gesunken.

Zu weiteren Erläuterungen wird auf die Gesamteinschätzung durch die Geschäftsführung verwiesen.

C. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

1. Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

Zu den Risiken und dem Risikomanagement bezüglich der verwendeten originären Finanzinstrumente ist folgendes zu berichten:

a)

Für die Kundenforderungen besteht ein Ausfallrisiko. Wie in den Vorjahren wird dieses Ausfallrisiko bei Inlandsforderungen gegen Neukunden durch vorhergehende Einholung von Informationen bei Inkassobüros und Auskunfteien abgedeckt. Die Auslandsforderungen werden überwiegend abgesichert durch Vorkasse oder Akkreditiv.

b)

Zur Minderung des Preisänderungsrisikos im Beschaffungsbereich sind für wesentliche Komponenten Rahmenverträge, die den Bedarf für etwa 12 Monate abdecken, abgeschlossen. In den Jahren 2022 und 2023 hat sich die Beschaffungssituation etwas verbessert. Die im Jahr 2024 neu abgeschlossenen Rahmenverträge sind vom Preisniveau etwas höher, da die Rahmenvolumen nicht mehr den früheren Mengen entsprechen.

Weitere wesentliche Risiken in Bezug auf die originären Finanzinstrumente der Gesellschaft sind nicht erkennbar.

2. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2023

Die Umstrukturierung der Metrax GmbH in die Produktionsgesellschaft und der Primedic GmbH in die Vertriebsgesellschaft erfolgte ab dem 2. Quartal 2024. Die Arbeitsverträge sowohl der zuständigen Geschäftsführer als auch der Marketing- und Vertriebsmitarbeiter wurden angepasst und die Handelsregister entsprechend ergänzt. Frau Cheng ist weiterhin Geschäftsführerin und Herr Marti wurde mit der Einzelprokura der Metrax GmbH beauftragt.

Aufgrund der strategischen Erfordernisse der gesamten Gruppe hat die Metrax GmbH in der ersten Hälfte des Jahres 2024 ihre Geschäftsanteile der Jiangsu Primedic Medical Technology Co., Ltd. zu 100 % an die Muttergesellschaft Jiangsu Xunjie Medical Technology Co., Ltd verkauft. Gründe für diese Vorgehensweise sind die bessere und direktere Führung der Jiangsu Primedic Medical Technology Co., Ltd. Damit wird die Implementierung die Stellung im chinesischen Markt stärken. Außerdem sind die Kapitalzufuhr an Jiangsu Primedic Medical Technology Co., Ltd und der Transferpreis ihrer Anteile im Wesentlichen äquivalent, sodass sich für Metrax GmbH aus bilanzieller Sicht keine negativen Auswirkungen ergeben. Gleichzeitig wird sich der Cashflow dadurch verbessern, da die Mittel im Jahr 2024 an Metrax GmbH übertragen werden.

Um das neue Produkt so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen, hat Metrax GmbH Mitte 2024 Jiangsu Primedic Medical Technology Co., Ltd. mit der Entwicklung des M670 (HeartSave myPad) für EU-Markt beauftragt. Es wurde ein entsprechendes Entwicklungsverfahren eingerichtet, in dem der Verantwortungsbereich und die Abnahmekriterien festgelegt wurden.

3. Forschung und Entwicklung

Im April 2025 erhielt Metrax GmbH die MDR-Zertifizierung für den M600 vom TÜV Süd. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt Metrax GmbH die Produktion des M600 in Eigenregie. Zusätzlich wird das Produkt wichtige optionale Funktionen wie eine IOT-Verbindung und Geräte mit Monitor anbieten können.

Wir planen, im zweite Quartal 2025 weitere neue AED-Geräte auf den Markt zu bringen, darunter den M670 (HeartSave myPad). Dieser ist kompakt, handlich, preiswert und verfügt über innovative Funktionen. Der HeartSave myPad wird eine wichtige Rolle bei der Erschließung neuer Märkte spielen, insbesondere im Bereich des Home-Care Marktes.

Darüber hinaus planen wir für das Jahr 2026 eine neue Serie professioneller Defibrillatoren (M700) auf den Markt zu bringen, die den Anforderungen der MDR entspricht. Die Entwicklungsabteilung arbeitet dabei eng mit dem Team in Shenzhen zusammen.

Die Entwicklungskosten im Jahr 2023 ohne Personal lagen bei T€ 1.247. Der Mitarbeiterstand betrug Ende 2018 10 Mitarbeiter, am 31. Dezember 2019 9 Mitarbeiter, am 31. Dezember 2020 8 Mitarbeiter, am 31. Dezember 2021 8 Mitarbeiter, am 31. Dezember 2022 10 Mitarbeiter und am 31. Dezember 2023 8 Mitarbeiter.

D. Voraussichtliche Entwicklung/Chancen/Risiken

1. Voraussichtliche Entwicklung

Metrax GmbH treibt in den Jahren 2023 bis 2025 weiterhin ihre Kernproduktstrategie, Marktpositionierung und organisatorische Transformation voran und tritt insgesamt in eine Phase des qualitativ hochwertigen Wachstums ein.

Im Jahr 2023 erzielte Metrax GmbH T€ 11.882 Umsatz in Regionen außerhalb Chinas, was einem Wachstum von 19 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Umsatz in China verringerte sich um T€ 4.586. Die Umstellung auf den neuen M600 AED ist in China bereits vollzogen, früher als ursprünglich geplant.

Im Jahr 2024 konnte der Umsatz außerhalb Chinas um 4 % gesteigert werden, was in diesem Bereich zu einem Umsatz von T€ 12.356 führte. Besonders Deutschland und die EU verzeichneten einen starken Zuwachs von 20 %. Allerdings sind die Umsätze in allen anderen Gebieten wie Russland, Mittlerer Osten, Mittel- und Südamerika rückläufig gewesen. Die Gründe dafür liegen in noch fehlenden Zulassungen in manchen Regionen sowie darin, dass die älteren Produkte M250 und M290 kaum noch verkauft werden können, da ihre Spezifikationen nicht mehr zeitgemäß sind. Auch in China ist der Umsatz um 18 % zurückgegangen, da die M250- und M290-Geräte, die Metrax als Einzelteile geliefert hat, selbst montiert werden. Zudem produziert China die M600-Geräte für ihre Märkte ebenfalls eigenständig.

Im Jahr 2024 wurden insgesamt Umsätze in Höhe von T€ 15.507 realisiert, die allerdings zu einen negativen Betriebsergebnis in Höhe von T€ 2.365 führten. Dies ist vor allem auf die Umsetzung von Kostenoptimierungsmaßnahmen zurückzuführen. Dabei wurden die Personalkosten unter Beibehaltung des normalen Geschäftsbetriebs um T€ 880 reduziert.

Für das Jahr 2025 sehen die Umsatz- und Ergebnisprognosen deutlich besser aus, da ein bedeutender Meilenstein im April 2025 mit der erfolgreichen MDR-Zertifizierung des M600 beim TÜV Süd erreicht wurde. Dies zeigt, dass die Metrax GmbH nun in der Lage ist, das Modell eigenständig zu produzieren und die neuesten EU-Vorschriften zu erfüllen. Die Einführung der MDR-Version verbessert nicht nur die Produktkonformität auf globalen Märkten und das Marktimage, sondern führt auch zu einer signifikanten Steigerung der Rentabilität der Firma. Auf Basis aktueller Marktanalysen erwartet die Metrax GmbH für das Jahr 2025 den Verkauf von über 17.000 Stück, was einem Umsatzvolumen von rund 10 Mio. Euro entspricht. Dieser Wert stellt etwa 50 % des gesamten erwarteten Jahresumsatzes dar und unterstreicht die strategische Relevanz des Produkts.

Auf der Grundlage des M600 beschleunigt das Unternehmen die Entwicklung des HeartSave myPad. Der Erhalt der MDR-Zertifizierung ist auch für das zweite Quartal 2025 vorgesehen. Die klinische Phase konnte bereits zwei Wochen vor dem ursprünglich geplanten Zeitrahmen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Markteinführung des HeartSave myPad wird ebenfalls positive Effekte auf die Marktpräsenz und die Ertragslage haben, da auch der HeartSave myPad in Rottweil unter "Made in Germany" produziert wird. Obwohl das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung für 2025 planmäßig noch nicht profitabel sein wird, wird sich das Ergebnis für 2025 aufgrund der höheren Margen dieser beiden neuen Produkte gegenüber 2024 deutlich verbessern.

Die im April 2022 aus China geplanten Absatzmengen der M250/M290 Serie wurden um ca. 9.000 Stück zu hoch angesetzt, diese Planzahlen wurden dann sukzessive bis zum Jahresende zurückgefahren. Aus dieser Fehlplanung resultieren zu hohe Lagerbestände und ebenfalls zu hohe, noch laufende Bestellungen bei Lieferanten. Es wird mit den Lieferanten verhandelt, die Bestellungen zu stornieren oder zu verschieben. In der Planung wird das Material bis Ende 2027 verbraucht werden. Danach wird die Produktion der M250 und M290 aus regulatorischen Gründen eingestellt werden.

Im Einklang mit der strategischen Planung begann Metrax GmbH im August 2023 mit der globalen Auslieferung des Modells M600 mit MDD-Zertifizierung. Einzige Ausnahme bildet die Region APAC, in der die Versorgung weiterhin über China erfolgt. Nach der Markteinführung zeigte das Produkt eine positive Resonanz, mit einem Absatz von 2.007 Stück im Jahr 2023 und einem weiteren Anstieg auf 7.072 Stück im Jahr 2024, was das starke Marktpotenzial und die gute Kundenakzeptanz zeigen.

Zur Unterstützung der strategischen Umsetzung hat Metrax GmbH 2024 die organisatorische Struktur angepasst und sich als Fertigungsunternehmen positioniert, während die Primedic GmbH auf den Vertrieb fokussiert ist. Im Jahr 2025 sind gezielte Personalaufstockungen in den beiden Bereichen Produktion und Vertrieb geplant, um das schnelle Wachstum des Unternehmens zu unterstützen.

Zusätzlich arbeitet das Unternehmen an der Entwicklung eines vernetzten AED-Dienstes auf Basis von IOT-Technologie, dessen Markteinführung ebenfalls für das zweite Quartal 2025 geplant ist, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu eröffnen.

Gleichzeitig implementiert das Unternehmen kontinuierlich Kostenoptimierungsmaßnahmen, die bereits in die Unternehmensstrategie integriert sind, um Metrax GmbH zu helfen, Potenziale zu nutzen und Risiken zu managen.

2. Chancen

Metrax GmbH befindet sich in einer Phase schnellen Wachstums, die durch globale Gesundheitstrends, Digitalisierung und demografische Veränderungen angetrieben wird.

Das weltweit steigende Gesundheitsbudget führt zu einer starken Nachfrage nach innovativen Medizintechnologieprodukten, sowohl im professionellen Bereich als auch für den allgemeinen öffentlichen Gebrauch. Metrax' Produkte erfüllen diesen Trend durch hohe technologische Reife und regulatorische Konformität.

Das Forschung- und Entwicklungsteam treibt kontinuierlich die Entwicklung neuer Produkte voran, die sowohl den professionellen als auch den zivilen Markt abdecken, und erschließt weiteres Wachstumspotenzial in verschiedenen Nischenmärkten. Das Produkt HeartSave myPad, das im zweiten Quartal 2025 auf den Markt kommen soll, wird voraussichtlich ein neues Wachstumsfeld darstellen.

Mit der erfolgreichen MDR-Zertifizierung des M600 und der zunehmenden Lokalisierung der Lieferkette in Europa wird das Unternehmen seine Rentabilität steigern und die Abhängigkeit von nicht-europäischen Lieferketten verringern. Die kontinuierlich umgesetzten Kostenoptimierungsmaßnahmen werden zudem die operative Effizienz weiter verbessern.

Metrax GmbH ist zudem aktiv in die Entwicklung von digitalen IOT-basierten Defibrillationsdiensten involviert, die in dem zweiten Quartal 2025 auf den Markt kommen und neue Geschäftsmodelle sowie Kundenakquisitionen ermöglichen werden.

Die strengen regulatorischen Anforderungen im europäischen Markt schaffen Eintrittsbarrieren, die dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, insbesondere im Hinblick auf den begrenzten Zugang neuer Unternehmen. Die Produkte des Unternehmens haben sich in den Märkten über Jahre hinweg bewährt und genießen das langfristige Vertrauen der Kunden, was eine solide Grundlage zur Wahrung des Marktanteils bietet.

Darüber hinaus wird die steigende Kaufkraft in Schwellenländern und die zunehmende Nachfrage nach hochwertiger Gesundheitsversorgung dem Unternehmen beträchtliches internationales Wachstumspotenzial verschaffen.

3. Risiken

Trotz der positiven Entwicklungsperspektiven sieht sich Metrax GmbH verschiedenen potenziellen Risiken gegenüber, die das Unternehmen mit einem systematischen Bewertungs- und Risikomanagementprozess aktiv steuert.

Die Unsicherheit der internationalen politischen Lage, insbesondere die Situation in der Ukraine, Konflikte im Nahen Osten und die sich verändernden Beziehungen zwischen China und Deutschland, könnten die Stabilität der internationalen Geschäftstätigkeit des Unternehmens beeinträchtigen.

Das Unternehmen ist in Bezug auf einige spezialisierte Komponenten, die von bestimmten Werkzeugen oder technischen Anforderungen abhängig sind, weiterhin auf einzelne Lieferanten angewiesen. Trotz der etablierten Marktüberwachung könnte eine Unterbrechung der Lieferung dieser Komponenten Risiken hinsichtlich der Lieferfähigkeit mit sich bringen. Darüber hinaus könnte die Abhängigkeit von bestimmten Schlüsselzulieferern die Stabilität der Lieferkette des Unternehmens beeinträchtigen.

Die Preisstrategie asiatischer Wettbewerber ist aggressiv, was den Wettbewerb auf dem Markt verschärft und möglicherweise den Produktpreis sowie die Gewinnmargen unter Druck setzt. Zudem stellt die neue MDR-Verordnung höhere Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem und die Personalressourcen des Unternehmens.

Der vorübergehende Rückgang der Einnahmen im chinesischen Markt erhöht den Finanzdruck in anderen Regionen. Darüber hinaus könnten regionale politische Maßnahmen, wie Förderungen für lokale Hersteller, Ungewissheiten mit sich bringen.

Das Unternehmen steht vor der Herausforderung eines Fachkräftemangels sowie einer steigenden Mitarbeiterfluktuation, was zu einem Verlust von Know-how führen könnte. Als Medizintechnikunternehmen ist Metrax auf hochqualifizierte Mitarbeiter angewiesen, um regulatorische Anforderungen und Prozessstabilität zu gewährleisten.

Mit der schrittweisen Umstellung von einem mittelständischen Unternehmen auf eine konzernartige Struktur erhöhen sich die Komplexität der Entscheidungsprozesse und die Abstimmung mit der Zentrale.

Externe Schockereignisse wie die COVID-19-Pandemie haben die Verwundbarkeit globaler Lieferketten unter außergewöhnlichen Umständen aufgezeigt. Sollte ein ähnliches Ereignis oder internationale Konflikte erneut auftreten, könnte dies den Betrieb und die Marktnachfrage des Unternehmens beeinträchtigen.

Aktuell bestehen keine unmittelbaren Risiken, die die Fortführung der Geschäftstätigkeit gefährden. Das Risikomanagement ist in den strategischen Planungsprozess integriert und wird regelmäßig von einem interdisziplinären Risikokontrollteam überwacht und adressiert, um einen stabilen Geschäftsbetrieb zu gewährleisten.

 

Rottweil, den 14. April 2025

Yun Cheng, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 108.303,00 144.745,67
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 22.448,00 25.113,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 352.942,00 373.144,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen 12.452,16 40.135,16
387.842,16 438.392,16
III. Beteiligungen 5.000.000,00 5.000.000,00
5.496.145,16 5.583.137,83
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.758.784,84 4.991.275,64
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 653.743,82 562.354,57
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 234.315,50 212.856,16
4. Geleistete Anzahlungen 88.642,38 227.291,81
6.735.486,54 5.993.778,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.829.593,99 413.170,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 352.620,50 97.974,30
3. Sonstige Vermögensgegenstände 248.732,03 389.435,94
2.430.946,52 900.580,75
III. Schecks, Kassenbestand, Bundesbankguthaben Guthaben bei Kreditinstituten 1.642.974,13 1.801.640,78
10.809.407,19 8.695.999,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.507,09 101.719,38
16.366.059,44 14.380.856,92

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.050.000,00 2.050.000,00
II. Kapitalrücklage 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.134.546,00 1.134.546,00
IV. Bilanzverlust -4.949.464,07 -2.358.413,00
3.235.081,93 5.826.133,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 655.889,69 548.516,14
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 63.466,16 261.817,84
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.329.497,97 3.709.030,19
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.941.824,34 3.962.827,29
4. Sonstige Verbindlichkeiten 140.299,35 72.532,46
12.475.087,82 8.006.207,78
16.166.059,44 14.380.856,92

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Zum Vergleich 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.763.784,21 18.540.402,67
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 175.406,55 85.501,03
3. Sonstige betriebliche Erträge 180.741,73 181.694,25
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -10.007.627,03 -12.433.164,64
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -103.385,73 -180.845,58
-10.111.012,76 -12.614.010,22
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.010.654,55 -4.118.827,74
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -724.168,53 -741.087,07
-4.734.823,08 -4.859.914,81
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -237.614,94 -307.173,38
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.364.065,53 -4.448.389,22
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 96,32 629,39
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -242.281,51 0,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -9.797,43 0,00
11. Ergebnis nach Steuern -2.579.566,44 -3.421.260,29
12. Sonstige Steuern -11.484,63 -15.738,84
13. Jahresfehlbetrag -2.591.051,07 -3.436.999,13
14. Verlustvortrag (Vorjahr: Gewinnvortrag) -2.358.413,00 1.078.586,13
15. Bilanzverlust -4.949.464,07 -2.358.413,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Metrax GmbH, Rottweil (Amtsgericht Stuttgart, HRB 470187), zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Zur Klarheit der Darstellung werden "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, sondern im Anhang vorgenommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Für Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie für Zugänge von beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung linear und "pro rata temporis". Seit dem 1. Januar 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis € 800,00 (bis 2017 € 410,00) im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten und soweit erforderlich bei dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Roh -, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem Umfang vorgenommen. Im Rahmen der Inventurbewertung wurde ein Festwert gem. § 256 Satz 2 HGB i. V. m. § 240 Abs. 3 HGB gebildet.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die direkten Material- und Lohnkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Für unfertige Erzeugnisse und Erzeugnisse mit verminderter Verwertbarkeit werden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen.

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennwert bewertet.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % auf alle offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, außer die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, berücksichtigt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind gebildet für Zahlungen, die Aufwand für Folgejahre darstellen. Sie werden entsprechend dem Aufwandsverlauf verteilt.

Das Eigenkapital ist zu Nominalwerten angesetzt. Gemäß § 266 HGB ist die Kapitalrücklage eine Position im Gliederungsschema des Eigenkapitals. Anfang 2021 hat die Yuwell- Group 5 Mio. € als Kapitalrücklage zum Eigenkapital zugerechnet.

Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Bewertung erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB umgerechnet.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handels- und steuerrechtlicher Betrachtungsweise (§ 274 HGB). Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechtes.

C. Angaben zum Jahresabschluss

Die Entwicklung der Anlagepositionen im Geschäftsjahr ist in einem Anlagespiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB gesondert dargestellt.

Zur Besicherung etwaiger Ansprüche aus dem Mietvertrag mit der Moldara Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rottweil KG wurden sämtliche bewegliche Vermögensgegenstände (Technische Anlagen, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) an die Moldara Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rottweil KG sicherungsübereignet.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestanden im Berichtszeitraum Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 353 (Vorjahr: T€ 98). Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrafen den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Gewährleistungen T€ 9 (Vorjahr: T€ 9), für nicht genommenen Urlaub, Jubiläen, Mitarbeiterbonus und Überstunden T€ 315 (Vorjahr: T€ 309), für Berufsgenossenschaft T€ 19 (Vorjahr: T€ 20) ausstehende T€ T€ 253 (Vorjahr: 162) zusammen.

Die Verbindlichkeiten sind in dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel erläutert.

Verbindlichkeitenspiegel 31.12.2023:

Art der Verbindlichkeit Gesamt bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahren
Erhaltene Anzahlungen 63.466,16 63.466,16 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.329.497,97 1.329.497,97 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.941.824,34 10.941.824,34 0,00 0,00
davon gegenüber Gesellschafter 9.895.696,84 9.895.696,84
Sonstige Verbindlichkeiten 140.299,35 140.299,35 0,00 0,00
davon aus Steuern 51.299,88 51.299,88 0,00 0,00
davon i. R. d. sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00
12.475.087,82 12.475.087,82 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus der Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit und den Vertriebsvertrag für Anzahlungen.

Verbindlichkeitenspiegel 31.12.2022:

Art der Verbindlichkeit Gesamt bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahren
Erhaltene Anzahlungen 261.817,84 261.817,84 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.709.030,19 3.709.030,19 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.962.827,29 3.962.827,29 0,00 0,00
davon gegenüber Gesellschafter 1.822.827,29 1.822.827,29
Sonstige Verbindlichkeiten 72.532,46 72.532,46 0,00 0,00
davon aus Steuern 59.411,15 59.411,15 0,00 0,00
davon i. R. d. sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00
8.006.207,78 8.006.207,78 0,00 0,00

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 wurde das Gliederungsschema gem. § 275 HGB zugrunde gelegt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 14 (Vorjahr: T€ 2) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Mietaufwendungen (T€ 387), Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen (T€ 450), technische und sonstige Beratung (überwiegend rund um Entwicklung) (T€ 798), Aufwendungen für Instandhaltung (T€ 259), Marketing- und Messekosten (T€ 312), Ausgangsfrachten (T€ 190) sowie Kfz- Kosten (T€ 98).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 13 (Vorjahr: T€ 45).

E. Sonstige Angaben

Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB:

Anfang 2021 hat die Metrax GmbH mit dem Betrag von 5 Mio. € ein 100%iges Tochterunternehmen, Jiangsu Primedic Medical Technology Co., Ltd., in Jiangsu Danyang, China, als zweiten Standort gegründet. Die Höhe des Eigenkapital beträgt T€ 5.442 mit dem Umrechnungskurs vom Jahr 2022 7,08 CNY/EUR. Das Jahresergebnis beträgt im Jahr 2023 T€ 671.

Angaben nach § 285 Nr. 3 und 3a HGB:

Die Gesellschaft nutzt Gegenstände auf Grundlage von Überlassungsverträgen (z.B. Miet- und Leasingverträge) mit dem Zweck einer bilanzneutralen, liquiditätsschonenden Finanzierung.

Per anno fällig in KJ 2024 fällig in KJ 2025 fällig in KJ 2026 fällig in KJ 2027
T€ T€ T€ T€
Grundstück- und Gebäudemieten *) 504 477 470 470
Mieten Repräsentanzen **) 2 0 0 0
Fahrzeug- und Maschinenleasing
(Restlaufzeiten zwischen einem und fünf Jahren) 40 26 15 15

*) jeweils in voller Höhe gegenüber Moldara nach Saldierung mit Mietansprüchen gegen Muddy Rivers GmbH & Co. KG
**) zum Teil unbefristet, zum Teil Restlaufzeit von einem Jahr

Des Weiteren bestehen Forderungsverzichtsvereinbarungen mit Besserungsschein in Höhe von insgesamt T€ 3.256 gegenüber der Gesellschafterin. Vereinbarungsgemäß sind die erlassenen Verbindlichkeiten dann zu tilgen, wenn die Gesellschaft einen Bilanzgewinn ausweist und die Liquiditätslage der Gesellschaft eine Rückzahlung der Verbindlichkeiten ermöglicht. Durch die anstehende Erneuerung unseres Produktportfolios ist auch eine Teil- Öffnung des Besserungsscheines nicht vor 2025 vorgesehen.

Die Gesellschaft hat bis 31.12.2023 Abnahmeverpflichtungen gegenüber Lieferanten in Höhe von T€ 1.330. Diese Abnahmeverpflichtungen ergeben sich aus geschlossenen und teilweise schon belieferten Rahmenverträgen.

Nachtragsbericht:

Die Umstrukturierung der Metrax GmbH in die Produktionsgesellschaft und der Primedic GmbH in die Vertriebsgesellschaft erfolgte ab dem 2. Quartal 2024. Die Arbeitsverträge sowohl der zuständigen Geschäftsführer als auch der Marketing- und Vertriebsmitarbeiter wurden angepasst und die Handelsregister entsprechend ergänzt. Frau Cheng ist weiterhin Geschäftsführerin und Herr Marti wurde mit der Einzelprokura der Metrax GmbH beauftragt. Aufgrund der strategischen Erfordernisse der gesamten Gruppe hat die Metrax GmbH in der ersten Hälfte des Jahres 2024 ihre Geschäftsanteile der Jiangsu Primedic Medical Technology Co., Ltd. zu 100 % an die Muttergesellschaft Jiangsu Xunjie Medical Technology Co., Ltd verkauft. Gründe für diese Vorgehensweise sind die bessere und direktere Führung der Jiangsu Primedic Medical Technology Co., Ltd, da die Implementierung die Stellung im chinesischen Markt stärken wird. Außerdem sind die Kapitalzufuhr an Jiangsu Primedic Medical Technology Co., Ltd und der Transferpreis ihrer Anteile im Wesentlichen äquivalent, sodass sich für Metrax GmbH aus bilanzieller Sicht keine negativen Auswirkungen ergeben. Gleichzeitig wird sich der Cashflow dadurch verbessern, da die Mittel im Jahr 2024 an Metrax GmbH übertragen werden.

Um das neue Produkt so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen, hat Metrax GmbH Mitte 2024 Jiangsu Primedic Medical Technology Co., Ltd. mit der Entwicklung des M670 (HeartSave myPad) für den EU-Markt beauftragt. Es wurde ein entsprechendes Entwicklungsverfahren eingerichtet, in dem der Verantwortungsbereich und die Abnahmekriterien festgelegt wurden.

Angaben zu Haftungsverhältnissen:

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB liegen nicht vor.

Angaben zur Geschäftsführung:

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

 

Herr Tobias Mohry, Villingen, Betriebswirt (VWA) (bis 31.03.2024),

 

Frau Yun Cheng, Shanghai, Kauffrau.

Auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Personalstand:

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt: (einschl. MA der Repräsentanz)

Geschäftsjahr 2023 Geschäftsjahr 2022
Angestellte 48 49
Gewerbliche Arbeitnehmer 24 27
72 76

Angaben zu Konzernverhältnissen:

Das Mutterunternehmen ist die Primedic GmbH mit Sitz in Rottweil (seit Aug. 2021), die auf Grund der Größenkriterien nicht dazu verpflichtet ist, einen Konzernabschluss zu erstellen. Daher wird die Metrax GmbH in keinen deutschen Konzernabschluss einbezogen.

Das Tochterunternehmen Jiangsu Primedic Medical Technology Co., Ltd. muss aufgrund der Größenkriterien nicht in deutschen Konzernabschluss einbezogen werden.

Die Jiangsu Yuyue Medical Equipment & Supply Co., Ltd, Danyang/China, als oberstes Mutterunternehmen, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Jiangsu Yuyue Medical Equipment & Supply Co., Ltd wird auf der Homepage der Muttergesellschaft veröffentlicht.

 

Rottweil, den 14. April 2025

Metrax GmbH

- vertreten durch die Geschäftsführerin -

Yun Cheng

Entwicklung des Anlagevermögens per 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 640.909,79 42.647,00 529,00 0,00 683.027,79
640.909,79 42.647,00 529,00 0,00 683.027,79
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 253.872,56 1.145,20 0,00 0,00 255.017,76
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.414.058,26 138.997,07 13.636,26 0,00 3.539.419,07
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.135,16 0,00 0,00 27.683,00 12.452,16
3.708.065,98 140.142,27 13.636,26 27.683,00 3.806.888,99
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.000.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000.000,00
5.000.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000.000,00
9.348.975,77 182.789,27 14.165,26 27.683,00 9.489.916,78
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 496.164,12 78.780,67 220,00 574.724,79
496.164,12 78.780,67 220,00 574.724,79
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 228.759,56 3.810,20 0,00 232.569,76
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.040.914,26 155.024,07 9.461,26 3.186.477,07
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.269.673,82 158.834,27 9.461,26 3.419.046,83
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
3.765.837,94 237.614,94 9.681,26 3.993.771,62
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 108.303,00 144.745,67
108.303,00 144.745,67
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 22.448,00 25.113,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 352.942,00 373.144,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.452,16 40.135,16
387.842,16 438.392,16
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.000.000,00 5.000.000,00
5.000.000,00 5.000.000,00
5.496.145,16 5.583.137,83

Bescheinigung

Den vollständigen Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Metrax GmbH, Rottweil, haben wir geprüft.

Diesem einzureichenden Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 erteilen wir folgende Bescheinigung:

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 30. April 2025 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Metrax GmbH, Rottweil

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Metrax GmbH, Rottweil, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metrax GmbH, Rottweil, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidelberg, den 30.04.2025

FALK GmbH & Co KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Gerhard Meyer, Wirtschaftsprüfer

Bastian Wenk, Wirtschaftsprüfer"

Feststellung des Jahresabschlusses der Metrax GmbH, Rottweil

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 14. Mai 2025 festgestellt.

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