Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 3004
Eingetragen
14.11.1979
Branche
Herstellung von Arbeits- und BerufsbekleidungHerstellung von Lederbekleidung und PelzwarenHerstellung von Krafträdern
Gegenstand
Die Herstellung von Handschuhen aller Art sowie die Verarbeitung von Leder und Geweben zu Bekleidung und Verbrauchsgegenständen und der Vertrieb und Handel mit den Erzeugnissen und mit Outdoor- und Motorradbekleidung einschließlich Helmen und Zubehör und der Betrieb einer Werbeagentur.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Held
seit 12.12.2016
Prokura
Stefan Held
seit 12.12.2016
Prokura
Sabine Heckelmiller
seit 12.12.2016
Prokura
Markus Held
seit 12.12.2016
Geschäftsführer
Bernd Werder
seit 15.3.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
25.00%
25.00%
25.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Markus Held
87545 Burgberg i. Allgäu-Häuser
65.000 €
25.00%
Stefan Held
87545 Burgberg
65.000 €
25.00%
Sabine Heckelmiller
87541 Bad Hindelang
65.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Held GmbH

Burgberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Bilanz zum 30. Juni 2023

mit Vergleichszahlen zum 30. Juni 2022

(Offenlegungsexemplar)

Aktiva

Stand 30.06.2023 Stand 30.06.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 83.930,06 121.716,96
II. Sachanlagen 643.571,00 645.487,80
- davon technische Anlagen und Maschinen € 104.058,00 (Vorjahr € 78.530,80)
- davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung € 539.513,00 (Vorjahr € 566.957,00)
III. Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
732.501,06 772.204,76
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 20.908.011,28 17.645.743,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.271.853,62 4.235.978,71
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 131.680,35 642.793,40
25.311.545,25 22.524.515,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 126.110,11 129.084,65
26.170.156,42 23.425.804,52

Passiva

Stand 30.06.2023 Stand 30.06.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
II. Kapitalrücklage 400.000,00 400.000,00
III. Gewinnrücklagen 149.033,50 149.033,50
IV. Gewinnvortrag 7.677.315,50 6.562.486,18
V. Jahresüberschuss 1.285.077,70 1.114.829,32
9.771.426,70 8.486.349,00
B. Rückstellungen 3.808.585,71 3.046.522,75
C. Verbindlichkeiten 12.588.031,76 11.892.932,77
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten € 9.026.711,25 (Vorjahr € 7.543.808,72)
- davon gegenüber Gesellschaftern € 151.282,12 (Vorjahr € 489.792,79)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.112,25 0,00
26.170.156,42 23.425.804,52

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

mit Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2021/2022

(Offenlegungsexemplar)

2022/2023 2021/2022
1. Rohergebnis + 12.837.693,44 + 11.921.288,33
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 4.839.728,10 - 4.476.778,75
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 942.136,66 - 5.781.864,76 - 919.335,54 - 5.396.114,29
- davon für Altersversorgung € 14.604,73 (Vj. € 44.781,55)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 246.556,55 - 236.452,38
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 4.327.467,86 - 4.279.123,97
- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnungen € 36.651,28 (Vj. € 4.154,07)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge + 24.563,03 + 14.482,49
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 636.121,43 - 414.267,48
- davon Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 22.008,00 (Vj. € 22.560,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 581.969,32 - 494.983,38
8. Ergebnis nach Steuern + 1.288.276,55 + 1.114.829,32
9. Sonstige Steuern - 3.198,85 0,00
10. Jahresüberschuss + 1.285.077,70 + 1.114.829,32

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

(Offenlegungsexemplar)

der Held GmbH

mit Sitz in Burgberg, eingetragen im Handelsregister B

des Amtsgerichts Kempten unter HRB 3004

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr wie folgt angewendet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer für die noch abzuschreibenden Vermögensgegenstände liegt bei 3 Jahren.

Sachanlagen

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. den handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauern für die noch abzuschreibenden Vermögensgegenstände liegen bei den technischen Anlagen und Maschinen zwischen 5 und 14 Jahren und bei der

Betriebs- und Geschäftsausstattung grundsätzlich zwischen 3 und 23 Jahren. Geringwertige Vermögensgegenstände (bei Anschaffung ab 01.07.2010 mit Anschaffungskosten bis

€ 410,00 und bei Anschaffung ab 01.01.2018 mit Anschaffungskosten bis € 800,00) wer-den im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Finanzanlagen

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesene sonstige Ausleihung wird mit dem Nennwert angesetzt.

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt im Rahmen der Einzelbewertung. Für Büromaterial wurde ein Festwert gebildet.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden je nach dem Grad der Fertigung mit den angefallenen handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Für nur noch eingeschränkt verwendbare Bestände sind angemessene pauschale Abschläge vorgenommen worden.

Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt; erkennbare Ausfallrisiken sowie Unverzinslichkeit sind durch individuelle Abschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesetzt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Ansatz des Kassenbestandes sowie des Guthabens bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

Rechnungsabgrenzungsposten

In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagio in Höhe von € 405,11 (Vj. € 1.247,65) enthalten. Es wurde von dem Bilanzierungswahlrecht für das Disagio gem. § 250 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen sind versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung der Sterbetafel 2018 G von Klaus Heubeck nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Zukünftige Rentensteigerungen sind bei der Ermittlung der Verpflichtungen gegenüber Geschäftsführern nicht zu berücksichtigen; bzw. gegenüber Angestellten mit 1,75 % berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 30.06.2023 auf 1,80 % (Vj. 1,78 %); es handelt sich um den durchschnittlichen Marktzinssatz gem. § 253 Abs. 2 HGB, der sich pauschal bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Ergebnisauswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes sind in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt unter Beachtung des Vorsichtsprinzips in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Ferner werden ggf. voraussichtliche künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 ist dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von € 122.918,04 (Vj. € 154.655,48) enthalten.

Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um eine Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Bei der Pensionsrückstellung beträgt der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB aufgrund der Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittssatzes von 1,80 % anstelle des 7-Jahres-Durchschnittssatzes von 1,57 % € 28.665,00 (Vj. € 54.643,00). In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre für den Bilanzgewinn.

Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgenden Tabellen:

30.06.2023:

Restlaufzeit
gesamt
Gesamtbetrag bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre über 1 Jahr
T€ T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten 12.588 8.119 4.392 77 4.469
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.027 5.044 3.906 77 3.983
Gesicherter Betrag
T€
Verbindlichkeiten s.u.
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten s.u.

30.06.2022:

Restlaufzeit
gesamt
Gesamtbetrag bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre über 1 Jahr
T€ T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten 11.893 6.842 4.666 385 5.051
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.544 3.018 4.141 385 4.526
Gesicherter Betrag
T€
Verbindlichkeiten s.u.
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten s.u.

Für die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 9.027 (Vj. T€ 7.544) bestehen folgende Sicherheiten: Forderungsabtretungen und Abtretung des Auszahlungsanspruches gegen eine Kreditversicherung, Sicherungsübereignung des Warenlagers und Sicherungsübereignung des in 2019 angeschafften Staplers und der Showroomausstattung.

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 802 (Vj. T€ 1.665) bestehen grundsätzlich die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren.

Verbindlichkeiten mit T€ 175 (Vj. T€ 295) sind durch Rangrücktrittsvereinbarungen nachrangig.

Die in den Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 151 (Vj. T€ 490) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 151 (Vj. T€ 140) und eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 350).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Im Rohergebnis (sonstige betriebliche Erträge) sind Erträge von außergewöhnlicher Grö-ßenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung aus einem Ertrag aus einer Entschädigung für die Aufgabe eines Vertriebsvertrages in Höhe von T€ 517 (Vj. T€ 0) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen

Für Darlehen der Sparkasse mit € 1.240.611,00 (Vj. T€ 1.388), für Kredite der UniCredit Bank AG mit € 1.297.023,00 (Vj. T€ 1.455) und für Darlehen der Commerzbank AG mit € 849.979,93 (Vj. T€ 946) an die Held Grundbesitz GmbH & Co. KG haftet die Gesellschaft als Gesamtschuldner mit. Diese Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen sind zugleich durch Sicherungsübereignung des Warenlagers (Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten) gesichert.

Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

Das Warenlager der Gesellschaft dient auch als Sicherheit für Darlehen der Sparkasse mit € 57.500,00 (Vj. T€ 68) an die Held Grundbesitz GmbH & Co. KG.

Eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird zum Bilanzstichtag aufgrund voraussichtlich ausreichender Eigenkapital- bzw. Vermögensausstattung der betreffenden Gesellschaft als nicht wahrscheinlich eingestuft.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte/Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Leasinggeschäften in Höhe von insgesamt T€ 666 (Vj. T€ 540). Davon sind im Folgejahr T€ 266 (Vj. T€ 230), in den darauffolgenden vier Jahren T€ 364 (Vj. T€ 310) und nach fünf Jahren T€ 36 (Vj. T€ 0) zu leisten. Zweck/Vorteil: Die Leasinggeschäfte tragen zur Bilanzneutralität und zur Schonung der Liquidität bei und ermöglichen es, das Sachanlagevermögen auf einem neuen Stand zu halten. Risiko: Bei Nichtnutzung der Leasingobjekte sind grundsätzlich die Leasingkosten bis zum Ende der Vertragslaufzeit zu entrichten.

Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Grundstückspachtverträgen gegenüber der Held Grundbesitz GmbH & Co. KG von jährlich T€ 122 (Vj. T€ 120) bis Juni 2029, von jährlich T€ 88 (Vj. T€ 86) bis April 2025, von jährlich T€ 156 (Vj. T€ 144) und von jährlich T€ 275 (Vj. T€ 270) mit unbestimmter Laufzeit. Des Weiteren bestehen Mietverpflichtungen für bewegliche Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 43 (Vj. T€ 67). Da-von sind im Folgejahr T€ 25 (Vj. T€ 26) und in den darauffolgenden vier Jahren T€ 18 (Vj. T€ 41) zu leisten.

Zahl der Beschäftigten

2022/2023 2021/2022
Angestellte 55 51
Arbeiter 71 69
126 120

Geschäftsführer

Herr Markus Held

Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag besteht folgendes derivatives Finanzinstrument:

Nominalwert Derivate mit positivem beizulegenden Zeitwert Derivate mit negativem beizulegenden Zeitwert Buchwert/Bilanzposten
T€ T€ T€ T€
Währungsbezogene Geschäfte
Devisentermingeschäft 644 0 - 26 - 26
Sonstige Rückstellung

Die Berechnung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt beim Devisentermingeschäft nach der mid-market price Bewertung anhand interner Berechnungsmodelle des entsprechenden Kreditinstituts.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 8.962.393,20 - davon Jahresüberschuss 2022/2023 € 1.285.077,70 - auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses nach § 245 HGB

 

Burgberg, den 9. Februar 2024

gez. Markus Held, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2022/2023

(Offenlegungsexemplar)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.07.2022 Zugänge 2022/2023 Umbuchung 2022/2023 Abgänge 2022/2023 Stand 30.06.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände 657.061,51 17.567,71 0,00 0,00 674.629,22
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 351.645,56 43.518,20 0,00 0,00 395.163,76
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.190.116,18 145.766,94 0,00 0,00 2.335.883,12
2.541.761,74 189.285,14 0,00 0,00 2.731.046,88
Finanzanlagen 5.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
3.203.823,25 206.852,85 0,00 0,00 3.410.676,10
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.07.2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres Auflösung durch Abgänge Stand 30.06.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände 535.344,55 55.354,61 0,00 590.699,16
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 273.114,76 17.991,00 0,00 291.105,76
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.623.159,18 173.210,94 0,00 1.796.370,12
1.896.273,94 191.201,94 0,00 2.087.475,88
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.431.618,49 246.556,55 0,00 2.678.175,04
Buchwerte
Stand 30.06.2023 Stand 30.06.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände 83.930,06 121.716,96
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 104.058,00 78.530,80
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 539.513,00 566.957,00
643.571,00 645.487,80
Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
732.501,06 772.204,76

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Geschäft, Gesamtwirtschaft und Branche

Die Gesellschaft vertreibt im Wesentlichen Handschuhe, Leder-, GoreTex- und Textilbekleidung, Stiefel sowie Motorradreisegepäck und technisches Zubehör an den Motorradfachhandel, Großhandel und im Direktvertrieb. Die Gesellschaft hat für die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von Motorrad- und Arbeitsschutzbekleidung die Zertifizierungen nach ISO 9001:2015 und nach ISO 14001:2015.

Die Folgen der globalen Krisen belasten die deutsche Wirtschaft. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr ab. Diese ungünstigen Rahmenbedingungen waren auch in der Motorradbranche bemerkbar.

2. Ertragslage

Im Geschäftsjahr ergab sich ein Umsatzrückgang von 2,3 % gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz verminderte sich im Inland um 2,0 % und im Ausland um 3,8 %.

Durch die Umsatzminderung saldiert mit der im Gegensatz zum Vorjahr ausgewiesenen Bestandserhöhung bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen sank die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) gegenüber dem Vorjahr um 1,4 %.

Die Materialaufwandsquote (im Verhältnis zur Gesamtleistung) verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozentpunkte.

Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 386 vor allem durch eine Lohnerhöhung und in Folge einer höheren durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl angestiegen.

Durch ein positives außergewöhnliches Ergebnis in Höhe von T€ 517 (Vj. T€ 0) verbesserte sich der Jahresüberschuss. Das außergewöhnliche Ergebnis beinhaltet die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesene Entschädigung für die Vertriebsvertragsaufgabe in Bezug auf einen Hersteller von technischen Artikeln. Der dadurch bedingte Rückgang des Vertriebsgeschäfts von technischen Artikeln führte auch zu entsprechenden Umsatz- sowie Rohertragseinbußen.

Der Jahresüberschuss verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 170 auf T€ 1.285.

Trotz Krisen, Kriege und Konsumflaute konnte die geplante Gewinnerwartung übertroffen werden, während die Umsatzziele nicht ganz erreicht werden konnten. Die Geschäftsführung war mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2022/2023 und dem erwirtschafteten Ergebnis sehr zufrieden.

3. Vermögens- und Finanzlage

Wegen den von der Held Grundbesitz GmbH & Co. KG gemieteten Grundstücken und Gebäuden beinhaltet das Sachanlagevermögen nur das bewegliche Anlagevermögen. Das Anlagevermögen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr durch die Abschreibungen von T€ 246 (Vj. T€ 237) saldiert mit den Investitionen von T€ 207 um T€ 39 auf T€ 733. Das Anlagevermögen entsprach 2,8 % (Vj. 3,3 %) der Bilanzsumme. Darüber hinaus ist das für den Geschäftsbetrieb erforderliche Anlagevermögen geleast oder gemietet.

Das Vorratsvermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.262. Das Vorratsvermögen entsprach 79,9 % (Vorjahr 75,3 %) der Bilanzsumme. Der Anstieg ist auf höhere Bestände bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, unfertigen Erzeugnissen, fertigen Erzeugnissen (Eigenproduktion) und Handelswaren zurückzuführen. Dem gegenüber steht eine Reduzierung der geleisteten Anzahlungen.

Die Minderung der Bankguthaben gegenüber dem Vorjahr um T€ 511 ist hauptsächlich auf geringere US-Dollar-Bankguthaben, die für die Bezahlung von Lieferantenverbindlichkeiten in US-Dollar verwendet wurden, zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,1 % - Punkte auf 37,3 % (Vj. 36,2 %) durch den erzielten Jahresüberschuss trotz gestiegener Bilanzsumme.

Die Rückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 762 durch höhere Steuer- und Sonstige Rückstellungen.

Die Bankverbindlichkeiten, die 34,5 % (Vj. 32,2 %) der Bilanzsumme ausmachten, erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.483 durch höhere kurzfristige Kredite zur Warenlagerfinanzierung.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 863 im Wesentlichen durch geringere Verbindlichkeiten aus schwimmenden Waren.

Der Finanzmittelfonds (Kapitalflussrechnung nach DRS 21) verminderte sich gegenüber dem Vorjahr zahlungsbedingt um T€ 3.135. Diese Verminderung resultierte aus Mittelabflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit mit T€ 1.353, aus der Investitionstätigkeit mit T€ 183 und aus der Finanzierungstätigkeit mit T€ 1.599

Der zukünftigen soliden Entwicklung der Gesellschaft steht derzeit nichts entgegen.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

Unserer Einschätzung lagen die Annahmen zugrunde, dass es zukünftig zu keinen weiteren kriegsbedingten Einschränkungen kommen wird.

Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir über unser Vertriebsnetz durch Fachhändler, Importeure, Filialisten deutlich sinkende Umsätze im Bereich Motorradbekleidung und -zubehör. Für den Vertriebsweg B2C erwarten wir einen leichten Umsatzzuwachs. Durch Zusatzgeschäfte im Bereich Arbeitsschutz sowie im Bereich öffentlicher Ausschreibungen kann der Umsatzrückgang teilweise kompensiert werden. Die Umsätze im OEM Bereich mit namhaften Motorradherstellern werden aufgrund der Ausweitung des Sortiments in den Bereichen Handschuhe, Lederbekleidung und Stiefel steigen. Im eigenen Held Flagship-Store erwarten wir Umsätze auf Vorjahresniveau. Durch die Neueröffnung eines Held-Centers am Standort Stuttgart-Filderstadt wird zusätzlicher Einzelhandelsumsatz generiert. In Summe gehen wir aber von einem spürbaren Umsatzrückgang gegenüber dem Geschäftsjahr 2022/2023 aus.

Die aktuell moderat steigenden Rohstoffpreise und Lohnkosten seitens der Lieferanten können an die Kunden weitergegeben werden. Durch die Tatsache, dass auch bei den Frachten weitestgehend stabile Konditionen vorherrschen, erwarten wir eine geringfügige Verbesserung der Rohertragsquote.

Aufgrund freier Kapazitäten bei unseren Lieferanten sowie im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduzierten Laufzeiten im Schiffs-Container-Segment für Warenanlieferungen kann die Lieferfähigkeit sowie -pünktlichkeit gesteigert werden.

Wir sind nach wie vor bestrebt, durch Sortimentsstraffung und Verringerung von Mindeststückzahlen im Einkauf Kosten einzusparen und die Lagerbestände deutlich unter das Niveau des letzten Geschäftsjahres 2022/2023 zu senken.

Aufgrund allgemeiner Lohnerhöhungen rechnen wir mit geringfügig steigenden Personalkosten. In den Bereichen Werbe- und Vertriebskosten sowie bei den Verwaltungskosten kalkulieren wir mit Kosten unter dem Vorjahresniveau.

Die in Summe geplanten Kosteneinsparungen werden den Umsatzrückgang nur teilweise kompensieren. Dadurch erwarten wir eine deutliche Verminderung des positiven Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr. Durch das geplante positive Ergebnis wird sich das Eigenkapital weiter verbessern.

Welche Auswirkungen die Kriege in Zukunft auf unsere Gesellschaft und auf unsere Kunden haben werden, ist derzeit nicht abschätzbar und verlässlich prognostizierbar.

Außerdem können durch die immer noch anhaltende instabile politische Lage in Pakistan Risiken beim Warenimport auftreten. Diese werden durch die sukzessive Verlagerung auf andere Lieferanten im asiatischen und europäischen Raum reduziert. Durch den Warenbezug von diversen Lieferanten und durch die Belieferung des in- und ausländischen Marktes sind momentan keine nennenswerten Risiken, die über das allgemeine Geschäftsrisiko hinausgehen, für die künftige Entwicklung zu sehen.

Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen, wenn eine der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten, oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen.

5. Risiken und Risikomanagement von Finanzinstrumenten

Die Geschäftsführung ist bestrebt, die Risiken des Geschäftes aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung frühzeitig zu erkennen, sie zu vermeiden oder soweit möglich zu begrenzen. Es findet ein regelmäßiger Austausch mit leitenden Angestellten, Lieferanten, Kunden und weiteren Brancheninsidern statt, so dass die Geschäftsführung über mögliche Risikosituationen frühzeitig informiert ist. Durch das bestehende Qualitätsmanagementsystem werden Risiken in verschiedenen Bereichen kontinuierlich bewertet. Unter anderem werden in diesem System Risiken in den Bereichen Datensicherheit, Produktqualität, Warenbeschaffung, Liquiditäts- und Personalentwicklung analysiert. Neu auftretende Risiken werden an die Geschäftsführung und die entsprechenden Stellen weitergegeben. Branchenunübliche Preisänderungs- oder Ausfallrisiken sind nicht erkennbar. Durch das Risikomanagement sollen im Finanzbereich insbesondere die Forderungs-, Währungs- und Finanzrisiken begrenzt werden.

Die Begrenzung der Forderungsrisiken erfolgt durch ein straffes Forderungsmanagement. Zusätzlich besteht für den überwiegenden Teil der Kunden eine Kreditversicherung zur Absicherung der Forderungen.

Den Währungsrisiken bei den Verbindlichkeiten wird dadurch begegnet, dass entsprechende Reserven auf Fremdwährungskonten gehalten werden oder entsprechende Devisentermingeschäfte abgeschlossen werden. Um die Währungsrisiken möglichst zu minimieren, erfolgt der Einkauf und der Verkauf so weit wie möglich in Euro.

Die Finanzierungsrisiken werden durch einen Mix aus kurz- und mittelfristigen Krediten begrenzt. Das damit verbundene Zinsrisiko wird durch feste Zins-sätze abgesichert.

 

Burgberg, den 09. Februar 2024

Held GmbH

gez. Markus Held, Geschäftsführer

Für den vollständigen Jahresabschluss der Gesellschaft wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Held GmbH, Burgberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Held GmbH, Burgberg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Held GmbH, Burgberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kempten (Allgäu), den 9. Februar 2024

A T G
Allgäuer Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Slabon, Wirtschaftsprüfer

gez. Lippert, vereidigter Buchprüfer

Protokoll über eine ordentliche Gesellschafterversammlung der Held GmbH, Burgberg

Unter Verzicht auf etwaige Frist- und Formvorschriften des Gesetzes oder des Gesellschaftsvertrages treten die Gesellschafter hiermit zu einer ordentlichen Gesellschafterversammlung zusammen und beschließen Folgendes:

1.

Der von der ATG Allgäuer Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Kempten, geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 der Gesellschaft, endend mit einer Bilanzsumme von € 26.170.156,42 und einem Bilanzgewinn von € 8.962.393,20 - davon Jahresüberschuss 2022/2023 € 1.285.077,70, wird festgestellt.

2.

Die Gesellschafter beschließen, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von € 8.962.393,20 einen Teilbetrag von € 200.000,00 auszuschütten. Der Restbetrag in Höhe von € 8.762.393,20 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Gewinnausschüttung in Höhe von € 200.000,00 wird am 10.07.2024 ausbezahlt.

3.

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2022/2023 Entlastung erteilt.

Die Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

 

Burgberg, den 20.02.2024

gez. Sabine Heckelmiller

gez. Markus Held

gez. Christian Held

gez. Stefan Held

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