Moochies Germany UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseHerstellung von Uhren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Damon A. Fletcher seit 27.4.2018 | Geschäftsführer |
Keenan Michael Conder seit 25.4.2016 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tableau Germany GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht1. Allgemeine Informationen und Geschäftsmodell Tableau Software Inc. ("TSI") und ihre Tochterunternehmen (zusammen: "Tableau-Gruppe") bieten Softwareprodukte und dazugehörige Dienstleistungen an, die Menschen dabei helfen, Daten zu sehen und zu verstehen. Unsere Software gibt die Macht der Daten in die Hände gewöhnlicher Leute und verändert damit die Art, wie Menschen Daten nutzen, um Probleme zu lösen. Die vornehmlichen Tätigkeiten von Tableau Germany GmbH ("die Gesellschaft") während des Geschäftsjahres waren weiterhin die der Erbringung von Verkaufs- und Marketingdienstleistungen für die unmittelbare Muttergesellschaft, Tableau International, Unlimited Company ("TIUC"). Gemäß der konzerninternen Leistungsvereinbarung vergütet TIUC die Gesellschaft für ihre Leistungen anhand der Kosten der Gesellschaft, die im Einklang mit US-GAAP ermittelt werden, zuzüglich eines vereinbarten Aufschlags. Die Gesellschaft erbringt weiterhin vertraglich vereinbarte Forschungs- und Entwicklungsleistungen für ein anderes verbundenes Unternehmen, Tableau Holdings, Unlimited Company ("THUC"), für welche die Gesellschaft auf ähnliche Weise vergütet wird. Die wesentlichen Kennzahlen der Gesellschaft sind Umsatzerlöse und Jahresüberschuss. Die Sitzadresse ist: An der Welle 4, An der Alten Oper, 60322 Frankfurt am Main. Die Gesellschaft hat außerdem ein Büro in München. Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB105130. 2. Bewertung des Geschäftsverlaufs und der Vermögens- und Ertragslage Die konjunkturelle Lage in Deutschland war laut dem Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung 2019 im Jahr 2018 gekennzeichnet durch ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent. Damit habe sich das Wirtschaftswachstum gegenüber den wachstumsstarken Jahren 2016 und 2017 mit je 2,2 Prozent deutlich verlangsamt. Belastet wurde die Entwicklung insbesondere durch das sich verschlechternde wirtschaftliche Umfeld. Der Umsatz der Gesellschaft für das am 31. Dezember 2018 endende Geschäftsjahr betrug EUR 27.563.953,89 (2017: EUR 29.775.115,10), wovon EUR 19.445.426,99 aus Verkaufs- und Marketingleistungen an TIUC bestanden (2017: EUR 15.132.325,48). Mit Ausnahme eines unbedeutenden Betrags bestand der verbleibende Umsatz aus vertraglich vereinbarten Forschungs- und Entwicklungsleistungen für die THUC. Der Rückgang des Umsatzes in 2018 ist hauptsächlich auf einen Rückgang der Kosten für Forschung und Entwicklung zurückzuführen, die bei der Gesellschaft anfielen und die gemäß der konzerninternen Leistungsvereinbarung an THUC weiterberechnet werden konnten. Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft lag bei EUR 22.730.687,56 (2017: Jahresüberschuss EUR 1.689.009,17). Der Verlust war hauptsächlich auf aktienbasierte Vergütungsaufwendungen zurückzuführen, die während des Jahres anfielen und nach der konzerninternen Leistungsvereinbarung nicht an TIUC weiterberechnet werden konnten. Zusätzlich beinhalteten die Personalaufwendungen für 2018 noch EUR 8.687.389,02 an Aufwendungen, die eine Korrektur der aktienbasierten Vergütungsaufwendungen für 2017 darstellen. Für nähere Erläuterungen wird auf den Anhang zum Jahresabschluss verwiesen. Der Jahresfehlbetrag enthält außerdem einen latenten Steueraufwand von EUR 4.189.602,00 aus der Auflösung von aktivierten latenten Steuern, die aufgrund der Verlustsituation vorgenommen wurde. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag lag zum 31. Dezember 2018 bei EUR 20.392.635,23 (2017: Eigenkapital EUR 2.338.052,33). Der Rückgang des Eigenkapitals ist auf den im Geschäftsjahr entstandenen Jahresfehlbetrag zurückzuführen. Die Bilanzsumme hat sich von EUR 14.195.097,01 auf EUR 42.621.527,42 erhöht. Dies resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus dem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag (EUR 20.392.635,23) sowie aus dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 16.003.504,96, Vorjahr: EUR 8.563.516,88). Dieser Anstieg ist auf zusätzliche im Geschäftsjahr 2018 erbrachte Leistungen, zum Bilanzstichtag aber noch nicht bezahlte Forderungen für gegenüber der TIUC erbrachte Auftragsforschungs- und Entwicklungsdienstleistungen zurückzuführen. Auf der Passivseite haben sich insbesondere die sonstigen Rückstellungen um EUR 7.428.396,63 auf EUR 15.986.759,54 sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um EUR 22.494.542,34 auf EUR 22.524.554,42 erhöht. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen bezieht sich in erster Linie auf die Korrektur der Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen für 2017. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bezieht sich auf Zahlungen an die TIUC für die bereits in Rechnung gestellten unverfallbaren aktienbasierten Vergütungsprämien. Abgesehen von dem durch die aktienbasierten Vergütungen entstandenen Jahresfehlbetrag und negativen Eigenkapital sind wir mit dem operativen Geschäftsverlauf der Gesellschaft in 2018 vor dem Hintergrund des Anstiegs der Umsätze aus Verkaufs- und Marketingdienstleistungen zufrieden. 3. Going Concern / Finanzlage Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft für das Geschäftsjahr lag bei EUR 22.730.687,56 (2017: Jahresüberschuss EUR 1.689.009,17). Aufgrund des Verlusts, der der Gesellschaft in 2018 entstanden ist, hat sich zum 31. Dezember 2018 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von EUR 20.392.635,23 gebildet. Die Schulden der Gesellschaft bestehen zum größten Teil aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Rückstellungen aus aktienbasierten Vergütungen, die ebenfalls Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen darstellen. Die Geschäftsführer haben mit Datum vom 9. Januar 2020 eine Patronatserklärung von TSI eingeholt, in der die TSI weiterhin die finanzielle Unterstützung zusichert, um es ihr zu ermöglichen, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Dementsprechend sind die Geschäftsführer überzeugt, dass der Jahresabschluss unter Annahme der Unternehmensfortführung aufzustellen ist. 4. Wesentliche Risiken und Chancen Die vornehmlichen Tätigkeiten der Gesellschaft waren weiterhin die der Erbringung von Verkaufs- und Marketingdienstleistungen, außerdem vertraglich vereinbarte Forschung und Entwicklung, jeweils bezogen auf Software, für die Unternehmen der Gruppe im Rahmen konzerninterner Vereinbarungen. Die Entwicklung der Gesellschaft ist von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung der Tableau-Gruppe abhängig. Aufgrund ihrer Eigenkapitalsituation ist die Gesellschaft außerdem von ihrer obersten Muttergesellschaft finanziell abhängig. Das Marktrisiko der Gesellschaft hängt mit der Stärke der deutschen und europäischen Wirtschaft, und hier insbesondere mit der Entwicklung der Digitalisierung, zusammen. Die Geschäftsführer ermitteln im Interesse der verbundenen Unternehmen regelmäßig Chancen und Risiken am deutschen Markt und teilen diese mit den verbundenen Unternehmen. Die grundlegenden geschäftlichen Risiken der Gesellschaft hängen weiterhin von der Fähigkeit der Gesellschaft ab, weiterhin qualifiziertes Personal einzustellen und zu halten. Die Gesellschaft ist weiterhin finanziellen Risiken aus dem normalen Geschäftsbetrieb ausgesetzt, einschließlich Währungsschwankungsrisiken aufgrund bestimmter Vereinbarungen mit verbundenen Unternehmen, die in US-Dollar abgeschlossen wurden. Die Gesellschaft ist weiterhin den Schwankungen des Aktienpreises ihrer obersten Muttergesellschaft ausgesetzt, die den Betrag der aktienbasierten Vergütungsaufwendungen bestimmen, der im Jahresabschluss erfasst werden muss. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Tableau-Gruppe eingebunden. Das Verfahren der Risikoerkennung und des Risikomanagements ist durch einen Rahmen von Strategien, Verfahren und interner Steuerung bestimmt. Alle Strategien werden laufend bewertet und in der Gruppe geprüft. Die Beachtung von Regularien, Gesetzen und ethischer Standards hat hohe Priorität für die Gruppe, und die Gruppe nimmt eine wichtige überwachende Funktion in dieser Hinsicht ein. Die Gesellschaft hat die Chance, ihr Geschäft weiter zu vergrößern, indem sie den Umfang ihrer Verkaufs- und Marketingaktivitäten und vertraglichen Forschungs- und Entwicklungsleistungen erhöht. Abgesehen von der Eigenkapitalsituation hat sich das Risiko- und Chancen-Profil der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. 5. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern, die während des Jahres bei der Gesellschaft beschäftigt waren, betrug:
Zum 31. Dezember 2018 wurde den meisten Mitarbeitern die Teilnahme am aktienbasierten Vergütungsplan angeboten. 6. Ausblick Die Geschäftsführer planen, das Geschäft der Gesellschaft weiterhin zu entwickeln. Die Geschäftsführer der Gesellschaft werden weiterhin alle notwendigen Änderungen bewerten, um das Geschäft der Gesellschaft zu entwickeln und dabei zum Gesamtwachstum der obersten Konzernmuttergesellschaft beizutragen. Dazu gehört auch die Prüfung von Maßnahmen, wie die Gesellschaft künftig wieder positive Ergebnisse erzielen und die Eigenkapitalsituation verbessert werden kann. Abgesehen von den Effekten der aktienbasierten Vergütung, die aufgrund der Komplexität der Berechnung und der Unsicherheit über die weitere Aktienkursentwicklung schwer einschätzbar sind, erwarten wir aufgrund der weiter ansteigenden Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter in 2019 und 2020 einen moderaten Anstieg der Umsätze und betrieblichen Aufwendungen der Gesellschaft.
gez. die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Tableau Germany GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist beim Registergericht Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 105130 eingetragen. Der Jahresabschluss der Tableau Germany GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstellt. Zusätzlich zu diesen Grundsätzen sind die Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu beachten. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018 wurden unter Beachtung der Anforderungen nach §§ 266 and 275 HGB erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Angaben nach § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB Zur Klarstellung der tatsächlichen Verhältnisse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tableau Germany GmbH geben wir folgende ergänzende Erläuterung: Die Gesellschaft erbringt Verkaufs- und Marketingleistungen für ihre unmittelbare Muttergesellschaft, Tableau International, Unlimited Company ("TIUC"), und vertragliche Forschungs- und Entwicklungsleistungen für ein anderes verbundenes Unternehmen, Tableau Holdings, Unlimited Company ("THUC"). Nach den konzerninternen Leistungsvereinbarungen erstatten die verbundenen Unternehmen der Gesellschaft für ihre Leistungen die Kosten der Gesellschaft, die anhand von US-GAAP ermittelt werden, zuzüglich eines vereinbarten Aufschlags. Der Ansatz von Aufwendungen für die meisten Kosten der Gesellschaft nach US-GAAP entspricht allgemein dem Ansatz nach deutschem Handelsrecht, mit der Ausnahme des aktienbasierten Entgeltaufwands. Für das Geschäftsjahr 2018 übertraf der nach deutschem Handelsrecht angesetzte aktienbasierte Entgeltaufwand den nach US-GAAP angesetzten Aufwand. Vor allem aufgrund des nicht abrechenbaren Anteils des aktienbasierten Entgeltaufwands erzielte Tableau Germany im Geschäftsjahr 2018 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 22.730.687,56. Zusätzlich wurden EUR 8.687.389,02 als aktienbasierter Entgeltaufwand in 2018 erfasst als Korrektur zum aktienbasierten Entgeltaufwand aus 2017. Going Concern Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft für das abgelaufene Geschäftsjahr betrug EUR 22.730.687,56 (2017: Jahresüberschuss EUR 1.689.009,17). Aufgrund der Verluste, die der Gesellschaft in 2018 entstanden sind, hat sich zum 31. Dezember 2018 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von EUR 20.392.635,23 gebildet. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft bestehen zum größten Teil aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Rückstellungen aus aktienbasierten Vergütungen, die ebenfalls gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen. Die Geschäftsführer haben von der obersten Konzernmuttergesellschaft und obersten Steuerungseinheit, Tableau Software, Inc. ("TSI") die schriftliche Bestätigung eingeholt, dass TSI weiterhin der Gesellschaft finanzielle Unterstützung bereitstellt, um es ihr zu ermöglichen, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Dementsprechend sind die Geschäftsführer überzeugt, dass der Jahresabschluss unter Annahme der Unternehmensfortführung aufzustellen ist. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen über die Nutzungsdauer von 3 Jahren vermindert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt und soweit erforderlich mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Flüssige Mittel werden mit ihrem Nennbetrag bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Vorauszahlungen für Aufwendungen der folgenden Jahre. Die Bewertung erfolgt zu Nominalwerten. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind und bis zum Tag der Bilanzerstellung erkennbar waren. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags bemessen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen der folgenden Jahre. Die Bewertung erfolgt zu Nominalwerten. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. TSI unterhält einen aktienbasierten Vergütungsplan, nach dem Restricted Stock Units von TSI an Mitarbeiter der Gesellschaft ausgegeben werden. Die Gesellschaft vergütet TIUC die Aktien für ihre Mitarbeiter gemäß einer Erstattungsvereinbarung anhand des Marktwertes einer jeden Prämie zu dem betreffenden Datum der Anspruchsentstehung. Der Gesamtbetrag, der während des Jahres aufgewendet werden muss, setzt sich zusammen aus dem Marktwert einer jeden Prämie, die während des Jahres zugesprochen wurde, und der Bewegung innerhalb der betreffenden Rückstellung während des Jahres. Wir bemessen diese Rückstellung zu jedem Bilanzstichtag anhand der Prämien, die während des Jahres zugesagt und zum Jahresende nicht in Anspruch genommen wurden. Leistungsbeziehungen bezüglich der Zusage von Optionen und Restricted Stock Units wurden in diesem Verfahren berücksichtigt, nicht aber Erfüllungsbedingungen. Der Marktwert der Prämie wurde anhand des Aktienpreises zum Anspruchsentstehungszeitpunkt ermittelt. Aufgrund der bisherigen Volatilität des Marktpreises von Tableau-Aktien wäre die Schätzung eines Aktienwerts zu einem künftigen Anspruchsentstehungszeitpunkt mit einer hohen Unsicherheit behaftet, so dass der Aktienpreis zum Bilanzstichtag als Marktwert nicht in Anspruch genommener Prämien zugrunde gelegt wurde. Latente Steuern sind angesetzt im Hinblick auf alle zeitlichen Differenzen, die zum Bilanzstichtag bereits entstanden und noch nicht erloschen sind. Zeitliche Differenzen sind Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen. Zum Bilanzstichtag bestehen im Wesentlichen keine Differenzen, sondern steuerliche Verlustvorträge, auf die keine latenten Steuern angesetzt wurden. Aktive latente Steuern werden nur als erzielbar anerkannt und entsprechend angesetzt, wenn auf Basis aller Indizien angenommen werden kann, dass es hinreichend wahrscheinlich ist, dass künftig entsprechende steuerliche Gewinne erzielt werden, von denen die künftige Umkehr der zugrundeliegenden zeitlichen Differenzen abgezogen werden können. Latente Steuern wurden anhand bestehender Steuersätze und Gesetze berechnet, die am Jahresende in Kraft oder weitestgehend in Kraft waren und deren Anwendung zum Zeitpunkt der Umkehr der zeitlichen Differenzen erwartet wird. Zum Bilanzstichtag 31.12.2017 erfolgte dies mit einem Steuersatz von 32,29%. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand, mit Ausnahme der Bewertung der Rückstellungen aus Aktienvergütungen, nicht statt. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Detaillierte Informationen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres 2018 sind in dem Anlagenspiegel zu finden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Forderungen gegen Tableau Holdings, Unlimited Company für Beträge, die von der Gesellschaft nach der Forschungs- & Entwicklungsleistungsvereinbarung berechnet wurden. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich folgendermaßen zusammen:
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten gegenüber TIUC nach der Erstattungsvereinbarung für aktienbasierte Vergütungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit EUR 1.880.239,77 (Vorjahr: EUR 1.132.493,61) Verbindlichkeiten aus Steuern und mit EUR 61.145,34 (Vorjahr: EUR 39.015,21) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten besteht aus erhaltenen Zahlungen für Leistungen, die in 2019 erbracht wurden. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten ausschließlich Erträge aus der Währungsumrechnung Außergewöhnliche Aufwendungen Die Personalaufwendungen sind von EUR 25.256.273,72 in 2017 auf EUR 40.441.147,73 in 2018 gestiegen, vornehmlich aufgrund eines Anstiegs der im Geschäftsjahr angesetzten aktienbasierten Vergütungsaufwendungen. EUR 8.687.389,02 an aktienbasierten Vergütungsaufwendungen wurden in 2018 als Korrektur der aktienbasierten Vergütungsaufwendungen aus 2017 erfasst. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 49.805 (Vorjahr EUR 49.054). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In 2017 setzte die Gesellschaft aktive latente Steuern anhand erwarteter zukünftiger Steuervorteile vorrangig aufgrund der aktienbasierten Vergütung an. Allerdings erzielte die Gesellschaft in 2018 einen erheblichen Jahresfehlbetrag und löste zum 31. Dezember 2018 sämtliche aktiven latenten Steuern auf. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber der Gesellschafterin bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Sonstige Angaben Finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Die Gesellschaft weist die folgenden finanziellen Verpflichtungen für nicht kündbare Miet- und Leasingverträge für 2019 und die Folgejahre aus:
Der Zweck und Vorteil der vorgenannten betrieblichen Miete ist die Verringerung von gebundenem Kapital. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer gem. § 285 Nr. 7 HGB
Vergütung der Geschäftsführer gem. § 286 Abs. 4 HGB Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr keine Vergütung von der Gesellschaft erhalten. Namen der Geschäftsführer gem. § 286 Nr. 10 HGB
Vergütung der Wirtschaftsprüfer gem. § 285 Nr. 17 HGB Die Vergütung für die Jahresabschlussprüfung, die von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt a.M., ausgeführt wurde, betrug EUR 25.000,00 (2017: EUR 0,00). Geschäfte mit nahestehenden Gesellschaften und Personen gem. § 285 Nr. 21 HGB Die Gesellschaft unterhält Beziehungen mit verbundenen Unternehmen für das Anbieten von Dienstleistungen. Alle diese Geschäfte erfolgen auf Basis eines Fremdvergleichs und werden zwischen Gesellschaften ausgeführt, die mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz der TSI stehen. Alle diese Gesellschaften sind in den Konzernabschluss der Tableau Software, Inc. eingebunden. Daher sind keine weiteren Erläuterungen im Jahresabschluss zu machen. Konzernzugehörigkeit gem. § 285 Nr. 14 HGB Die Gesellschaft ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Tableau International, Unlimited Company, Dublin/Irland. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss von TSI, Seattle/USA einbezogen. Der offengelegte Konzernabschluss zum 30. Juni 2019 ist auf der Website der U.S. Securities and Exchange Commission unter www.sec.gov abrufbar. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag gem. § 285 Nr. 33 HGB Am 1. August 2019 wurde die Konzernmuttergesellschaft und oberste Steuerungseinheit, Tableau Software, Inc., von salesforce.com, inc. gekauft. Der veröffentlichte konsolidierte Jahresabschluss von salesforce.com ist auf der website www.salesforce.com abrufbar. Vorschlag zur Ergebnisverwendung gem. § 285 Nr. 34 HGBDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 22.730.687,56 gemeinsam mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.313.052,33 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.02.2020 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Tableau Germany GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tableau Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tableau Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 24. Februar 2020 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer ppa. Benedikt Goldschmidt, Wirtschaftsprüfer |
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