Papec trading UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Francois Bernard Coulon seit 19.8.2023 | Prokura |
Jan Oliver Kurt Dr. Pomplun seit 7.2.2019 | Geschäftsführer |
Jacqueline Hörnicke seit 22.2.2017 | Prokura |
Jorge Luis Guimet Haemmerle seit 3.12.2013 | Geschäftsführer |
Andreas Heino von Thun seit 11.2.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 45.00% | |
| 3.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BerlinerLuft. Technik GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BERLINERLUFT. TECHNIK GMBH, BERLINAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BERLINERLUFT. TECHNIK GMBH, BERLINI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss der BerlinerLuft. Technik GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaft mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft hat Ihren Firmensitz in Berlin. Zuständiges Registergericht ist das Amtsgericht Charlottenburg. Registernummer ist HRB 68834. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Die Ansatz- und Bewertungsmethoden aus dem vorhergehenden Jahresabschluss wurden stetig angewendet. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig zwischen 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den während der Entwicklung angefallenen Personaleinzel- und Personalgemeinkosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen ab der Fertigstellung. Solange die Entwicklungsleistungen nicht fertig gestellt sind, werden sie unter den geleisteten Anzahlungen innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände ausgewiesen. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 33 Jahren. Auf Zu- und Abgänge des Anlagevermögens innerhalb des Geschäftsjahres werden die Abschreibungen zeitanteilig vorgenommen. Die Neuzugänge an geringwertigen Vermögensgegenständen bis zu einem Betrag von EUR 800,00 wurden in voller Höhe abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse sowie der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten (inklusive Gemeinkosten). Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt. Erforderliche Abwertungen sind erfolgt. Zur Sicherung der verlustfreien Bewertung sind bei den Vorräten Bestandsrisiken aufgrund der Lagerdauer und verminderter Verwendbarkeit bzw. Realisierbarkeit durch Abwertungen angemessen berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen sind mit den Nettobeträgen angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Es wurden notwendige Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung (1 %) bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden teilweise auf Basis eines echten stillen Factorings an die TARGO Commercial Finance AG, Mainz, verkauft. Die flüssigen Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten sind mit den jeweiligen Nennwerten angesetzt. Saldiert werden insgesamt passive latente Steuern ausgewiesen, resultierend aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen und der Pensionsrückstellung. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte mit einem Gesamtsteuersatz von 29,97 % am Sitz der Gesellschaft. Das gezeichnete Kapital, der Gewinnvortrag und die Kapitalrücklagen sind zum Nennwert ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen sind in Höhe des Teilwerts passiviert und zum Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Die Steuerrückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet worden. III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens in 2023 werden im Anlagespiegel dargestellt. Die unter den geleisteten Anzahlungen ausgewiesenen selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände unterliegen der Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 1.775 (Vorjahr: TEUR 1.242). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 1.014 (Vorjahr: TEUR 567). Sie enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.014 (Vorjahr: TEUR 567). Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen die Gesellschafterin beträgt TEUR 458 (Vorjahr: TEUR 212) und resultiert aus Lieferungen und Leistungen. Gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, gibt es Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 23). Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 1.569 (Vorjahr: TEUR 904). Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr, außer die an die Firma CPM Car Professional Management, Hamburg, geleistete Anzahlung in Höhe von TEUR 96. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Abgrenzungen in Höhe von TEUR 230 (Vorjahr: TEUR 156) aus Kostenvorauszahlungen für das Jahr 2024. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 500 (Vorjahr: TEUR 500) und ist voll eingezahlt. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen ermittelten sich nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Teilwertmethode unter Anwendung der Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH. Folgende Parameter werden verwendet:
Das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen aufgrund der BilMoG-Umstellung auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wurde mit Einführung des BilMoG ausgeübt. Im Geschäftsjahr 2023 wird bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen ein Betrachtungszeitraum des Durchschnittszinssatzes von 10 statt 7 Jahren angewendet. Der daraus resultierende Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR 15. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Durch die Ausübung des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB zum 1. Oktober 2011, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen aufgrund der BilMoG-Umstellung auf maximal 15 Jahre zu verteilen, entstand ein Unterschiedsbetrag von TEUR 264. Im Geschäftsjahr wurden planmäßig TEUR 18 der Pensionsrückstellung zugeführt; die Unterdeckung zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 35. Der aus der regulären Aufzinsung resultierende Zinsaufwand beträgt TEUR 24 und wird im Finanzergebnis ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen u. a.:
Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bilanziert. Eine Abzinsung der sonstigen Rückstellungen ist nicht erfolgt, da sie eine Laufzeit von unter einem Jahr haben. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 3.300) mit Grundschulden besichert. Die bisher eingetragene Grundschuld zu Gunsten der Landesbank Baden-Württemberg wurde im Geschäftsjahr 2023 gelöscht, nachdem die besicherte Kontokorrentkreditlinie zurückgeführt bzw. gekündigt wurde. Die stillen Beteiligungen (TEUR 400, Vorjahr: TEUR 400) werden in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die stille Beteiligung in Höhe von TEUR 400 weist im Falle der Insolvenz eine Nachrangigkeit aus. Sie tritt in den Rang nach den in § 39 Abs. 1 Nrn. 1 - 5 InsO bezeichneten Forderungen oder in den Rang des § 39 Abs. 2 InsO. Sie kann zudem nicht vorzeitig gekündigt werden, solange und soweit durch deren Befriedigung bei der Gesellschaft eine Zahlungsunfähigkeit im Sinne des § 17 InsO, eine drohende Zahlungsunfähigkeit im Sinne des § 18 InsO oder eine Überschuldung im Sinne des § 19 InsO ausgelöst oder vertieft würde. Es bestehen innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 638 (Vorjahr: TEUR 534) aus Lieferungen und Leistungen. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt TEUR 7.556 (Vorjahr: TEUR 2.419). Davon werden TEUR 7.556 (Vorjahr: TEUR 2.419) unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Latente Steuern Als passive latente Steuern wird der passivische Überhang aus der Saldierung aller aktiven mit allen passiven latenten Steuern ausgewiesen. Im Ausweis der passiven latenten Steuern von TEUR 528 (Vorjahr: TEUR 217) sind passive latente Steuern mit einem Betrag von TEUR 759 (Vorjahr: TEUR 532) berücksichtigt, so dass vor dieser Saldierung die aktiven latenten Steuern einen Betrag in einer Gesamthöhe von TEUR 231 (Vorjahr: TEUR 315) aufweisen. Der im Geschäftsjahr ausgewiesene latente Steueraufwand beträgt TEUR 312 (Vorjahr: TEUR 92). Die aktiven latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf dem unterschiedlichen Wertansatz der Pensionsrückstellungen sowie der Urlaubs- und Überstundenrückstellungen. Die passiven latenten Steuern beruhen auf dem Aktivierungsverbot der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände in der Steuerbilanz. Bei der Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 29,97 % zugrunde gelegt. IV. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt unterteilen:
Im Geschäftsjahr wurden periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 333 (Vorjahr: TEUR 282) erzielt. Diese sind unter anderem in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 139) auf die Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen bzw. in Höhe von TEUR 123 (Vorjahr: TEUR 6) auf Erträge aus Anlagenverkäufen zurückzuführen. Periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 158 (Vorjahr: TEUR 184) sind im Wesentlichen aus Einzelwertberichtigungen von Forderungen in Höhe von TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 98) und Forderungsverzichten in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 39) entstanden. Aufwendungen aus Währungsumrechnungen wurden in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 3) verbucht. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten zinsähnliche Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 26). V. SONSTIGE ANGABEN Ausschüttungssperre Der ausschüttungsgesperrte Gesamtbetrag beträgt TEUR 1.790. Dieser setzt sich zusammen aus TEUR 1.775 aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen und dem Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 15 aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen mit einem Durchschnittszinssatzes von 10 statt 7 Jahren. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen, bestehen in Form von Miet-, Leasing- und Pachtverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 15.909. Diese gliedern sich wie folgt:
Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse, die nicht in der Bilanz ausgewiesen werden, bestehen in Form von Bürgschaften in Höhe von TEUR 3.023. Die Gesellschaft hat sich zudem für Ansprüche von Stahllieferanten gegenüber nahestehende Unternehmen in Höhe von TEUR 642 bzw. gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 58 verbürgt. Insgesamt beläuft sich der Betrag der Haftungsverhältnisse damit auf TEUR 3.723. Risiken zur Inanspruchnahme der Haftungsverhältnisse sind nicht bekannt, da den Zahlungsverpflichtungen nachgekommen wird. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist Tochtergesellschaft der BerlinerLuft. Holding GmbH, Berlin, die sämtliche Gesellschaftsanteile hält. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der BerlinerLuft. Holding GmbH, Berlin, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird und die sowohl den kleinsten als auch den größten Konsolidierungskreis bildet. Geschäftsführung Die Gesellschaft wurde vertreten durch Herrn Dr. Jan Pomplun (Vorsitzender der Geschäftsführung), Herrn Jorge Guimet Haemmerle (kaufmännischer Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender) sowie Herrn Andreas von Thun (technischer Geschäftsführer). Auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 285 Nr. 9 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Im Unternehmen waren im Jahr 2023 durchschnittlich 335 (Vorjahr: 326) Mitarbeiter, davon 171 (Vorjahr: 166) gewerbliche und 164 Angestellte (Vorjahr: 160), sowie 29 (Vorjahr: 32) Auszubildende beschäftigt. Am 31.12.2023 waren es 332 (Vorjahr: 333) Mitarbeiter und 29 (Vorjahr: 33) Auszubildende. Nachtragsbericht Das Unternehmen wurde am 15. März 2024 Opfer eines Cyberangriffs. Die operative Tätigkeit der Produktionsstandorte wurde daraufhin für einen Zeitraum von einigen Tagen bis zu einigen Wochen unterbrochen. Die Rückkehr zum Normalbetrieb erfolgte in unterschiedlichen Schritten bis Ende September 2024. Die von der Cyber-Versicherung beauftragten Gutachten kamen zu dem Schluss, dass dem Unternehmen kein eigenes Verschulden vorzuwerfen ist. Die vertraglich vereinbarte Entschädigung in Höhe von TEUR 1.000 wird bis zum Ende des ersten Quartals 2025 vollständig ausgezahlt und deckt einen großen Teil des Schadens ab. Anfang 2024 wurde beschlossen, das Regional-Center Nord als Produktionsstandort Ende 2024 zu schließen bzw. als Auftragszentrum weiterzuführen. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Konzernanhang beim Gesamthonorar des Abschlussprüfers angegeben. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 497.063,43 auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 28. Januar 2025 Dr. Jan Pomplun Jorge Guimet Haemmerle Andreas von Thun
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BERLINERLUFT. TECHNIK GMBH, BERLINI. Grundlage des Unternehmens 1. Unternehmensgegenstand Die BerlinerLuft. Technik GmbH entwickelt, fertigt und verkauft Geräte, Produkte und Komponenten für die Luft- und Klimatechnik in Gebäuden und Industrieanlagen und ist mit ihren Regional- und Competence-Centern in Deutschland im Geschäftsjahr 2023 an insgesamt sechs Standorten aktiv. BerlinerLuft. Technik GmbH, Competence-Center Komponenten / Prozesslufttechnik (PLT) Der Bereich Komponenten/PLT ist mit seinen fünf Regional-Centern der größte Geschäftsbereich der BerlinerLuft. Technik GmbH. Das Produktspektrum umfasst Kanalsysteme rund und eckig, gefalzt und geschweißt, lüftungstechnische Bauteile und Komponenten, Schalldämpfer und Schall Sonderkonstruktionen, Lüftungstürme und Kamine sowie Entrauchung und Brandschutz. BerlinerLuft. Technik GmbH, Competence-Center Klimatechnik Das Competence-Center Klimatechnik in Bexbach entwickelt und fertigt Lüftungs- und Klimazentralgeräte sowie hocheffiziente Kreislaufverbundsysteme für verschiedene Einsatzbereiche in Industrie und Gewerbe. Mit seinem Produktportfolio von Hygiene- und Kompaktklimageräten, integrierter Kälte- und Mess , Steuerungs- und Regelungstechnik sowie hocheffizienter Wärmerückgewinnungssysteme erfüllt das Competence-Center der BerlinerLuft. Technik GmbH höchste Ansprüche an moderne Klimatechnik. BerlinerLuft. Technik GmbH, Competence-Center Ventilatoren Im Competence-Center Ventilatoren werden leistungsstarke Radial- und Sonderventilatoren in verschiedenen Baureihen und Größen speziell für den industriellen Bedarf gefertigt. Dazu gehören insbesondere Hochleistungs- und Industrieventilatoren. Die branchenspezifischen Anforderungen werden bei Bedarf durch Montage- und Serviceleistungen ergänzt. 2. Forschung und Entwicklung Wie auch schon in den Vorjahren wurden im Berichtsjahr die Möglichkeiten zur Automatisierung und Digitalisierung von Konstruktion und Vertrieb weiterentwickelt. Das Projekt "Gerald4.0" kennzeichnet eine Software zur Konstruktion und Maschinensteuerung von Klimazentralgeräten. Ausgangspunkt ist die vom Vertrieb genutzte Software zur thermodynamischen Auslegung, die per Schnittstelle ausgelesen wird. Gerald4.0 wird daraus die CAD-Daten der Klimageräte mit vollständigen Informationen für das Gehäuse und die Komponenten erzeugen und verwalten und ferner bei Sondergeräten manuelle Bearbeitungen erlauben. Aus Gerald4.0 werden automatisiert Daten für die maschinelle Konstruktion, technische Zeichnungen für die Endmontage und Maschinendaten zur Fertigung erzeugt. Digitale geometrische und technische Informationen können für das zukünftige digitale Bauen, das Building Information Modelling, genutzt werden. Im Projekt "ProDuct4.0" wird der komplette Prozess in der Abwicklung des Kanalgeschäfts digitalisiert. Hier werden Schnittstellen für Kunden zur digitalen Platzierung von Bestellungen und deren automatisierte Verarbeitung und Aufteilung auf die Fertigungsstandorte entwickelt. Des Weiteren sollen für jedes produzierte Kanal- und Formteil der Bearbeitungs- und Fertigungsstand digital getrackt werden sowie Preiskonditionen für Kunden und Projekte verwaltet und angewendet werden. Zur Entwicklung der Produktpalette wurden im Jahre 2023 im Wesentlichen folgende Entwicklungsarbeiten durchgeführt:
Wesentliche Maßnahmen im Berichtsjahr waren außerdem:
Der Webshop sowie die Projekte ProDuct und Gerald4.0 sollen im Geschäftsjahr 2026 fertiggestellt werden. Im Laufe des Projektes haben sich erweiterte Anforderungen ergeben, die den Umfang der Projekte deutlich erhöht haben. Für den Kundenwebshop muss eine einheitliche Plattform geschaffen werden, die es dem Vertrieb ermöglicht, Konfigurationen mit dem Kunden auszutauschen. Zum Betrieb des Webshops als Webanwendung ist es zudem notwendig, bisherige Teile, die fest programmiert waren, z.B. Produktlogiken, über Schnittstellen konfigurierbar zu machen - entsprechend Low-Code Technologien. Damit wird es nicht notwendig sein, bei Änderungen z.B. auch an der Preisgestaltung etc., das Online-System neu auszuliefern und deutlich weniger Updates durchzuführen. Dies ist essentiell für einen Live-Online Betrieb. Zudem müssen für komplizierte Produkte und Eingabemöglichkeiten von Parametern erweiterte Features hinzugefügt werden. Im Projekt ProDuct 4.0 hat sich die prozessuale Umsetzung der Kanalabwicklung als deutlich komplizierter herausgestellt. Das Unternehmen hatte 2023 acht Produktionsstandorte, die jeweils ihre eigenen Produktions- und Fertigungsnormen implementiert hatten. Hier war u.a. zur effizienten Abwicklung des Kanalgeschäftes eine Vereinheitlichung der Produktlogiken notwendig. Dies sind jeweils eine Vielzahl einzelner, kleiner Programme, die in der Software "Viaduct" zur Fertigung ausgeführt werden. Die grundsätzliche Struktur dieser Produkte wurde überarbeitet, so dass ein einheitliches Regelwerk auf der einen Seiten entsteht, dies jedoch mit bestimmten Besonderheiten jedes Produktionswerks in Einklang gebracht werden können. Nach der Vereinheitlichung steht die Digitalisierung weiterer Prozesse wie Bestellungen als Handelsware, Übersicht über Lieferungen, Scannen zum Fertigungsstand, Behandlung und Bepreisung von Sonderkomponenten wie Revisionsklappen/Ausschnitten etc. an. Das Projekt Gerald4.0 muss u.a. auf die neue Fertigungsstraße angepasst werden. Es wird weiterhin an wichtigen Features wie Grundrahmen, Monoblöcken und der Anbindung an die Fertigungsstraße gearbeitet, da diese auch die Möglichkeit bietet, viele Zubehör Blechteile jenseits des Gehäuses automatisiert zu fertigen. Im Berichtsjahr 2023 wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 760 (Vorjahr: 615) aktiviert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das deutsche Bruttoinlandsprodukt sank im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,3 Prozent. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 konnte 2023 nicht weiter fortgesetzt werden. Nach wie vor hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur (Quelle: Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 | DESTATIS). In der Klima- und Lüftungstechnik stieg laut Statistik des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) der Umsatz der Branche im Jahr 2023 preisbereinigt um 1 % gegenüber 2022. Dabei stieg der Inlandsumsatz um 9 %, während der Auslandsumsatz um 7 % zurückging. Der Auftragseingang ging in demselben Zeitraum insgesamt, preisbereinigt, um 16 % zurück, wobei die inländischen Auftragseingänge um 11 % und die internationalen Auftragseingänge um 20 % sanken (Quelle: Auftragseingang und Umsatz des Maschinenbaus in Deutschland | VDMA). 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2023 fing verhalten an, entwickelte sich aber sehr gut ab dem zweiten Quartal. Trotz allgemeiner wirtschaftlicher Abschwächung und zum Teil extremer Verzögerungen auf den Baustellen ist es dem Unternehmen gelungen, das Niveau in allen Bereichen zu erhöhen, sowohl hinsichtlich der Gesamtleistung als auch hinsichtlich des Auftragseingangs und des Auftragsbestands. 2.1 Ertragslage Durch einen verstärkten Auftragseingang konnte die Gesamtleistung von 82 Mio. EUR auf 86 Mio. EUR gesteigert werden. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Auftragseingang in Höhe von TEUR 90.655 (Vorjahr: TEUR 86.214) verzeichnet, was einer Steigerung von 5,2 % zum Vorjahr entspricht. Der Umsatz im Berichtsjahr stieg um 7,3 % und betrug 85,5 Mio. EUR (Vorjahr: 79,7 Mio. EUR), davon wurden 77,6 Mio. EUR im Inland und 7,9 Mio. EUR im Ausland erzielt. Im Kanalbereich sowie in den Geschäftsfeldern Klimageräte und Ventilatoren liegt die Auslastung im Plan. Die Steigerung im Bereich der aktivierten Eigenleistungen um TEUR 145 auf TEUR 760 (Vorjahr: TEUR 615) ist auf eine weitere Intensivierung der Arbeit bei den unterschiedlichen Digitalisierungsprojekten des Unternehmens zurückzuführen. Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 49.379 (Vorjahr: TEUR 48.089) erhöhte sich um TEUR 1.290. Die Materialaufwandsquote beträgt 57,5 % und hat sich dank der Reduzierung der Einkaufspreise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Vergleich zum Vorjahr (59,0 %) verbessert. Die Personalaufwendungen sind bei durchschnittlich leicht gestiegener Mitarbeiterzahl im Berichtsjahr um TEUR 3.116 auf TEUR 22.951 (Vorjahr: TEUR 19.835) gestiegen. Dies resultiert vor allem aus Lohn- und Gehaltserhöhungen und Ausgleichszahlungen vor dem Hintergrund der im Jahr 2023 angestiegenen Inflation. Die Personalaufwandsquote hat sich von 24,3 % auf 26,7 % erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 48 auf TEUR 12.357 (Vorjahr: TEUR 12.309). Unter anderem erhöhten sich die Marketing-Kosten um TEUR 127 auf TEUR 488 (Vorjahr: TEUR 361), die Reisekosten um TEUR 97 auf TEUR 326 (Vorjahr: TEUR 229) und die Mietkosten für Fremdfahrzeuge (+ TEUR 64) und technische Maschinen (+ TEUR 56). Die Fremdleistungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.020 um TEUR 268 auf TEUR 1.752. Auch die Transportleistungen verringerten sich um TEUR 200 auf TEUR 2.785 (Vorjahr: TEUR 2.985). Die Gesellschaft weist im Berichtsjahr ein Betriebsergebnis von TEUR 1.351 aus, dieses liegt um 27,6 % über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR 1.059). Es wird ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 497 erzielt, der um TEUR 114 über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR 383) liegt. 2.2 Finanzlage Das Unternehmen konnte während des Geschäftsjahres seine Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen. Zum Stichtag sind TEUR 3.677 von den Verbundrahmenkreditlinien in Höhe von insgesamt TEUR 10.200 ungenutzt. Zur Sicherung des Liquiditätszuflusses wurde weiterhin Factoring mit dem gewohnten Partner TARGO Commercial Finance AG, Mainz, im Unternehmen eingesetzt. Bei den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um kurzfristige Verbindlichkeiten. Die Investitionen betrugen im Berichtsjahr TEUR 1.817 (Vorjahr: TEUR 1.290). Ein Großteil der getätigten Investitionen betraf im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände die Weiterentwicklung firmeneigener Software-Lösungen (TEUR 760). Weiterhin wurden Investitionen in Maschinen (TEUR 185), Fuhrpark (TEUR 124), Software-Lizenzen (TEUR 109) und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug per 31. Dezember 2023 24,6 Mio. EUR (Vorjahr: 21,5 Mio. EUR). Diese Steigerung der Bilanzsumme um 3,1 Mio. EUR ist vorrangig auf den Anstieg der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 3.560) sowie des Anlagevermögens (TEUR 743) zurückzuführen, der durch die Reduzierung des Niveaus der Vorräte (TEUR 1.324), hauptsächlich im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, teilweise kompensiert wurde. Die Eigenkapitalquote liegt bei 12,6 % und konnte im Vergleich zum Vorjahresniveau (12,0 %) leicht verbessert werden. Diese Entwicklung ist auf das positive Jahresergebnis zurückzuführen. Die Entwicklung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (6,5 Mio. EUR) um 62,5 % gegenüber dem Vorjahresniveau (4,0 Mio. EUR) resultiert zum einen aus der Steigerung des Umsatzes (Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte in Höhe von 1,6 Mio. EUR), zum anderen aus dem Anstieg der Forderungen an ein nahestehendes Unternehmen aus dem Verkauf der Restbestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe des geschlossenen Standorts Ottendorf-Okrilla (TEUR 873). Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 447 auf TEUR 1.014 (+ 78,8 %) ist vorrangig auf den Verkauf von Lizenzrechten an ausländische Konzerngesellschaften im Dezember 2023 (TEUR 312) zurückzuführen. Bei den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 1.644, Vorjahr: EUR 4.857), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 5.814, Vorjahr: TEUR 5.760) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 8.201, Vorjahr: TEUR 2.953) handelt es sich um kurzfristige Verbindlichkeiten. Die stille Beteiligung (TEUR 400, Vorjahr: TEUR 400) und die Verbindlichkeiten aus diversen Mietkaufverträgen (TEUR 588, Vorjahr: TEUR 835) in den sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 2.429, Vorjahr: TEUR 2.273) sind den langfristigen Verbindlichkeiten zuzurechnen. Die Rückstellungen sind mit TEUR 2.856 gegenüber dem Vorjahreswert insgesamt nahezu unverändert (TEUR 2.885). Die Pensionsrückstellung ist auf TEUR 1.400 angestiegen (Vorjahr: TEUR 1.350). Die Rückstellung für Überstunden und ausstehenden Urlaub ist ebenfalls angestiegen (TEUR 823, Vorjahr: TEUR 519). Die im Vorjahr gebildete Rückstellung für Drohverluste aus schwebenden Geschäften (TEUR 390) wurde im Geschäftsjahr in Anspruch genommen. Aufgrund der Umkehrung des Trends bei den Rohstoffpreisen wurden ähnliche Risiken wie im Vorjahr nicht identifiziert. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsführung nutzt zur Unternehmenssteuerung schwerpunktmäßig als wesentliche Leistungsindikatoren (§ 289 Abs. 1 S. 3 HGB) die Eigenkapitalquote, den Auftragseingang, den Jahresüberschuss und die Gesamtleistung. Eine Verbesserung der Eigenkapitalquote ist im Geschäftsjahr 2023 erreicht worden. Diese blieb allerdings unter der Erwartung. Bei der Gesamtleistung (TEUR 85.916) und dem Auftragseingang (TEUR 90.655) lag die BerlinerLuft. Technik GmbH 7,3 % bzw. 3,9 % über der Prognose (respektiv TEUR 80.054 und TEUR 87.220), bedingt durch starke Auftragseingänge und damit verbundene Umsätze. Der Jahresüberschuss ist besonders stark gewachsen und liegt damit über der Prognose. 4. Gesamtaussage Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden. Der Jahresüberschuss konnte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Die Gesellschaft hat die vielfältigen Herausforderungen, die ein Wachstum von fast 50 % seit dem Corona-Jahr 2020 in einem von vielen wirtschaftlichen und geopolitischen Unwägbarkeiten geprägten Umfeld mit sich bringt, souverän gemeistert. Auch im Vergleich zur Branche hat das Unternehmen sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene ein positives Wachstum erzielt. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt über folgende inländische Niederlassungen in:
Die im Oktober 2022 beschlossene Schließung des Regional-Centers Mitte als Produktionsstandort wurde im zweiten Quartal 2023 umgesetzt. Seitdem operiert das Regional-Center Mitte als Auftragszentrum (Entwicklung, Konstruktion und Vertrieb von Geräten und Komponenten an die lokale Kundschaft) aus Dresden. Die Fertigung für die vom Auftragszentrum akquirierten Aufträge erfolgt nun an den anderen Produktionsstandorten des Unternehmens in Köln und Obertaufkirchen oder werden als Produktionsauftrag an die BerlinerLuft. Technik Spolka z o.o. übergeben. Anfang 2024 wurde beschlossen, auch das Regional-Center Nord als Produktionsstandort Ende 2024 zu schließen bzw. als Auftragszentrum weiterzuführen. Im Unternehmen waren im Jahr 2023 durchschnittlich 335 (Vorjahr: 326) Mitarbeiter und 29 (Vorjahr: 32) Auszubildende beschäftigt, am 31.12.2023 waren es 332 (Vorjahr: 333) Mitarbeiter und 29 (Vorjahr: 33) Auszubildende. IV. Prognosebericht Die BerlinerLuft. Technik GmbH ist einer der führenden Anbieter der Lüftungs- und Klimatechnik in Deutschland. Für die kommenden Jahre wird eine überwiegend konstante Entwicklung erwartet. Es gibt einen steigenden Bedarf im energetischen Sanierungsbereich von Gebäuden und Industriehallen. Im Jahr 2024 wird von einem soliden Wachstum der Gesamtleistung um 3,6 % auf TEUR 89.127 ausgegangen, während sich der Auftragseingang kräftig rückläufig entwickeln wird. Bei der Eigenkapitalquote erwartet die Gesellschaft eine leichte Abnahme, wohingegen der Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau bleiben wird, nicht zuletzt durch die außerordentlichen Aufwendungen aufgrund des Cyber-Angriffs. Die Prognosen der finanziellen Leistungsindikatoren basieren auf den aktuellen Zahlen für das Geschäftsjahr 2024. Inwiefern sich der positive Trend der letzten Jahre in 2025 und 2026 fortsetzt, wird von vielen momentan nicht absehbaren Faktoren abhängen (Änderung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, Ausgang des Ukraine-Kriegs usw.). Die Gesellschaft wird die Modernisierung und den Ausbau des Maschinenparks als Vorbereitung auf "Industrie 4.0" weiter vorantreiben. Die Straffung der Anzahl der Produktionsstandorte wird ermöglichen, die Fixkosten zu reduzieren sowie eine Konzentration der Investitionstätigkeit und eine bessere Spezialisierung der einzelnen Standorte zu erreichen. Es wird außerdem erwartet, dass die eingeleiteten Maßnahmen der Digitalisierung in den Bereichen Administration, Vertrieb, Technik und Produktion einen positiven Beitrag in den kommenden Jahren durch Effizienzsteigerungen und Prozessoptimierungen bringen werden. V. Chancen- und Risikobericht Chancen ergeben sich gleichbleibend aus der steigenden Bedeutung der Energieeffizienzanforderungen; speziell im Gebäudesektor, der für etwa ein Drittel des Primärenergieverbrauchs in Deutschland steht, und den sich daraus ableitenden Anforderungen an die technische Gebäudeausrüstung. Steigende Anforderungen der Gesellschaft und die Verschärfung normativer Vorgaben der Politik für Energieeffizienz, Innenraumluftqualität (Indoor Air Quality) und Umweltschutz eröffnen weitere Möglichkeiten zum Ausbau des Geschäftes in einem wachsenden Markt, da umweltfreundliche und energieeffiziente Produkte der Lüftungs- und Klimatechnik verstärkt nachgefragt werden. Nicht zuletzt stellt die wachsende Nachfrage nach hoch effizienten Klimageräten im Zusammenhang mit der Errichtung von Rechenzentren für die in Bexbach (Saarland) angesiedelte Klimatechnik-Sparte des Unternehmens ein beträchtliches Potential dar. Die nachfolgenden bedeutsamsten Risiken sind nach Ihrer Bedeutung gegliedert: Der seit fast drei Jahren anhaltende Krieg infolge der russischen Aggression auf die Ukraine und die nicht absehbaren Folgen der weiteren Kriegshandlungen und der Sanktionen stellen besondere Umstände dar, die die Prognosefähigkeit aller Unternehmen beeinträchtigt. Insbesondere die infolge des Krieges erreichten Energiepreise bedeuten für viele Investoren, dass eine industrielle Investition in Deutschland in der aktuellen Situation nicht mehr rentabel sein kann. Dieser Krieg in Abhängigkeit von der künftigen Entwicklung kann entsprechend einen Ergebnisrückgang und eine Verschlechterung der Finanz-, Vermögens-, Ertrags- und Risikolage nach sich ziehen. Das Unternehmen hat auf der anderen Seite alle notwendigen Vorkehrungen bereits getroffen, um nach Kriegsende mit der gesamten Produktpalette umgehend am Wiederaufbau der Ukraine mitwirken zu können. Die weiteren Risiken liegen im Wesentlichen in der anhaltend hohen Staatsverschuldung und der Entwicklung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Volkswirtschaften. Hinzu kommt das spezielle Risiko der Stahlpreisentwicklung und der Auswirkungen der Strafzölle auf Importstahl aus China sowie Russland in Verbindung mit der fehlenden Möglichkeit, steigende Stahlpreise kurzfristig weitergeben zu können. Auch die angekündigten Maßnahmen der neuen US-amerikanischen Regierung könnten dazu führen, dass ursprünglich in Deutschland geplante Projekte in die USA verlegt werden, um die angekündigten Strafzölle zu vermeiden. Dies könnte zu einer weiteren Verschlechterung der Baukonjunktur in Deutschland führen. Die Arbeitsmarktsituation und der damit verbundene zunehmende Fachkräftemangel führen zu der Herausforderung, vakante Positionen zügig durch qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter zu besetzen. Dies führt weiterhin langfristig zu einer Erhöhung der durchschnittlichen Gehaltskosten, die das Gehaltsniveau im Unternehmen steigen lassen. Das Unternehmen hat sich entsprechend im Recruiting verstärkt, kooperiert außerdem mit der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der Kultusministerkonferenz, um vakante Stellen mit ausländischen Fachkräften zu besetzen. Auf betrieblicher Ebene kommen dazu die operationellen Risiken, d. h. Risiken eines unerwarteten direkten oder indirekten Verlustes, der durch menschliches Verhalten, technisches bzw. technologisches Versagen, Systemabstürze, Datensicherheit, Prozess- und Kontrollschwächen sowie durch externe Einflüsse wie z.B. Terroranschläge, Umweltkatastrophen, Virus-Pandemien und rechtliche Risiken und Konflikte hervorgerufen wird. Insbesondere das Cyberrisiko wurde kurz nach Ende des Geschäftsjahres mit einem Cyberangriff auf die IT-Infrastruktur des Unternehmens am 14. März 2024 zur Realität. Danach wurden umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Risiken zukünftiger Angriffe signifikant zu minimieren. Durch die Umsetzung eines umfassenden Sicherheitskonzepts konnte die gesamte IT-Landschaft deutlich robuster gestaltet werden. Die wesentlichen Maßnahmen umfassen folgende Punkte: 1. Gehostete Server und Geo-Backup: Der eigene Serverraum wurde aufgegeben, und die Server werden nun in einem gehosteten Rechenzentrum mit hohen Sicherheitsstandards betrieben. Zusätzlich wurde ein Geo-Backup-System etabliert, das Datensicherungen an zwei verschiedenen Standorten speichert. 2. Admin-Tiering und Rollenkonzepte: Ein Rollenkonzept für Administrator-Konten (Tier 0-2) wurde eingeführt, um Berechtigungen strikt zu regeln und administrative Zugriffe zu sichern. 3. Zwei-Faktor-Authentifizierung: Die Einführung der Zwei-Faktor-Authentifizierung wurde flächendeckend umgesetzt, um den Zugriff auf sensible Systeme und Daten zusätzlich abzusichern. 4. Private Key Infrastructure (PKI): Eine zentrale PKI wurde implementiert, um interne Zertifikate auszustellen und die sichere Kommunikation zu gewährleisten. 5. Gruppenrichtlinien und Firmwareupdates: Einheitliche Gruppenrichtlinien (GPOs) wurden erstellt, modernisiert und konsolidiert. Die regelmäßigen Firmwareupdates der Rechenzentrums-Komponenten werden nun von einem spezialisierten Dienstleister übernommen. 6. Datenintegrität und Schutzmechanismen: Mit der Lösung Retention Lock wird sichergestellt, dass Datensicherungen nicht mehr veränderbar sind. 7. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen:
Durch diese Maßnahmen wurde das Risiko eines erneuten Cyberangriffs nachhaltig reduziert und die IT-Landschaft der BerlinerLuft. Technik GmbH befindet sich nun auf einem sehr hohen Sicherheitsniveau. Die Finanzierung wird größtenteils über die BerlinerLuft. Holding GmbH abgewickelt. Die eingegangen Haftungsverhältnisse und Kreditlinien sind in dem im Anhang angegebenen Umfang für beide Gesellschaften in Form eines Verbundrahmenkredites eingerichtet. Hieraus ergibt sich für die BerlinerLuft. Technik GmbH ein Finanzierungsrisiko. Es besteht außerdem das generelle Risiko durch Forderungsausfälle. Die Gesellschaft minimiert solche Risiken durch den Abschluss von Warenkreditversicherungen in Verbindung mit dem Einsatz eines effektiven Forderungsmanagements. Zudem besteht das Risiko aus laufenden und zukünftigen Rechtsstreitigkeiten, die wir entsprechend durch Maßnahmen steuern. Wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Problembehandlung im Allgemeinen und der Risikobewältigung im Speziellen ist deren frühzeitige Erkennung, weshalb die Identifikation der Risiken eine kontinuierliche Aufgabe aller Prozesse und Mitarbeiter ist. Vor diesem Hintergrund gilt es, die Anstrengungen der Produktivitätserhöhung und Kostensenkung u.a. durch Automatisierung, Vereinheitlichung und Digitalisierung gezielt fortzuführen. Zugleich sind die internen Prozesse gezielt weiter zu rationalisieren. Es liegen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.
Berlin, den 28. Januar 2025 Dr. Jan Pomplun Jorge Guimet Haemmerle Andreas von Thun BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BERLINERLUFT. TECHNIK GMBH, BERLINBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BerlinerLuft. Technik GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BerlinerLuft. Technik GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BerlinerLuft. Technik GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Deggendorf, 03. Februar 2025 Dr.
Kittl & Partner GmbH
Andreas Schwarzhuber, Wirtschaftsprüfer Rebecca Duscher, Wirtschaftsprüferin BERLINERLUFT. TECHNIK GMBH, BERLINFESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND ERGEBNISVERWENDUNGSBESCHLUSSDie Gesellschafterversammlung vom 12. März 2025 hat die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 sowie den Vortrag des Jahresüberschusses auf neue Rechnung beschlossen. |
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