Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 725919
Vorher
Kronen zweitausend139 GmbH
Eingetragen
12.8.2015
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Gegenstand
Dienstleistungen, Planung und Vertrieb von: 1. Elektrotechnik 2. Gebäudetechnik mit Gebäudeautomation und Gefahrenmeldetechnik 3. Kommunikationstechnik und IT 4. Verfahrenstechnik und Automatisierungstechnik 5. Netzwerk- und Datentechnik 6. Schwachstromtechnik 7. Medientechnische Anlagen 8. Zeiterfassung und Zutrittskontrolle

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

7 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 7 angezeigt

Elisabeth Dollinger
Ulm
518.000 €
64.75%
Eltoso Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG
Germany
80.000 €
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Volz E.K.T. GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Volz E.K.T. GmbH in Mannheim ist tätig im Bereich Dienstleistungen, Planung und Vertrieb von Elektrotechnik, Gebäudetechnik mit Gebäudeautomation, Gefahrenmeldetechnik, Kommunikationstechnik und IT, Verfahrens- und Automatisierungstechnik sowie Netzwerk- und Datentechnik.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Trotz angespannter konjunktureller Lage in der deutschen Gesamtwirtschaft ist die Stimmung in den Elektrotechnischen Handwerken (E-Handwerken) -dank solider Auftragspolster und steigender Umsätze- vergleichsweise gut, berichtet der ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke) in seinem Frühjahrsgutachten 2024. Es zeigen sich aber vermehrt Anzeichen einer konjunkturellen Abkühlung. Der Anteil der Betriebe mit offenen Stellen ist leicht rückläufig, bleibt aber immer noch auf einem hohen Niveau. Aktuell gehen weniger Betriebe von einer Verbesserung der Geschäftssituation in den nächsten sechs Monaten aus.

2. Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren die wirtschaftlichen Kennzahlen weiter positiv. Zur Umsatzsicherung und zum Ergebnis haben alle Bereiche und Kundensegmente beigetragen. Für das Geschäftsjahr 2024 ist aktuell eine positive Auslastung gegeben. Der Jahresüberschuss des Vorjahres konnte verbessert werden. Die Gesamtleistung des Unternehmens lag mit 19.296 T€ um 4.363 T€ über dem Vorjahreswert.

Zum Jahresende waren 140 Mitarbeiter beschäftigt, davon 27 Auszubildende. Der Mangel an Fachkräften ist ein ernst zu nehmender Faktor für die weitere Gesamtleistungsbetrachtung der Firma Volz GmbH. Wir bilden weiter konstant Jugendliche im Elektro- sowie im kaufmännischen Bereich aus. Eine wichtige und erfolgreiche Maßnahme der Mitarbeitergewinnung ist unsere Aktion "Mitarbeiter werben Mitarbeiter" sowie die Vorstellung unseres Unternehmens bei mehreren Azubimessen in der näheren Umgebung von Mannheim. Derzeit sind das die Einzigen erfolgreichen Werkzeuge zur Mitarbeitergewinnung. Zusätzlich investieren wir zunehmend mehr in Mitarbeiterbindungsmaßnahmen. Wir investieren auch wieder verstärkt in technische Fortbildungen und in Führungskräfteseminare.

3. Lage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.080 T€ [Vorjahr Jahresüberschuss 1.036 T€] erzielt. Alle Abteilungen waren ausgelastet. Auf Kurzarbeit konnte verzichtet werden. Das Ergebnis ist im Wesentlichen auf die gute Auftragslage bei unseren Stammkunden zurückzuführen. Durch die oben genannten Umstände konnte kein besseres Ergebnis erzielt werden.

a) Ertragslage

Die Auftragslage ist zufriedenstellend. Der Materialaufwand incl. Fremdleistungen belief sich 2023 auf 7.395 T€ [Vorjahr 4.375 T€], die Personalkosten auf T€ 8.500 [Vorjahr 7.789 T€], die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 1.770 T€ [Vorjahr 1.476 T€].

Geschäftsjahr 2023 2022
TEUR TEUR
Ertragszahlen
Rohertrag 12.141 10.840
Jahresergebnis 1.080 1.036
Abschreibungen 240 196
Bilanzziffern
Bilanzsumme 7.800 8.456
Eigenkapital 4.163 3.582
Anlagevermögen 1.348 1.227
Liquide Mittel 1.833 3.058
Finanzziffern
1. Cash-Flow nach DVFA/SG 1.468 1.356
2. Operativer Cash-Flow -131 1.023
3. Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -361 -132
4. Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -733 -747
Zahlungswirksame Veränderung
des Finanzmittelbestandes
(Summe 2. - 4.) -1.225 144

Die Liquiditätsbindung im Net Working Capital erhöhte sich per Saldo um 13 T€ auf 3.603 T€. Der Operative Cashflow lag bei 1.468 T€. Im Jahr 2023 lag der Investitions-Cashflow im Anlagevermögen bei -361€.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum 31.12.2023 661 T€ [Vorjahr 854 T€].

Unsere Zahlungen haben wir jeweils erfüllt und innerhalb der Fristen ausgeglichen.

c) Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich im Jahr 2023 um 11,0 % und erreichte 53,4 % [2022 = 42,4 %]. Die Bilanzsumme liegt bei T€ 7.800 [2022 = 8.456 T€]. Die absolute Eigenkapitalausstattung des Unternehmens erhöhte sich um 580 T€ auf 4.163 T€.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Ergebnis vor Steuern und den Cashflow heran.

Den Cashflow berechnen wir anhand der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibung und der Berücksichtigung der Veränderungen aus den Rückstellungen.

Der erfolgswirksame Cashflow belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf -131 T€ [Vorjahr 1.023 T€].

Das Ergebnis vor Steuern betrug 1.562 T€ [Vorjahr 1.512 T€].

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Nach den Auswertungen konnten unsere angestrebten Unternehmensziele für das Berichtsjahr weitgehend erreicht werden. Die Ausbildungsquote liegt bei ca. 19,5 %

III. Prognosebericht

In unserer Planung für das kommende Jahr 2024 gehen wir von einer weiter reduzierten Gesamtleistung aus. Das Jahr 2024 stellt die Volz E.K.T. GmbH vor erhebliche Herausforderungen, insbesondere durch den Fachkräftemangel, die steigende Inflation, den Rückgang in der Baubranche und die allgemein gedämpfte Wirtschaftslage. Das Unternehmen wird gezwungen sein, seine Kostenstruktur zu überprüfen, innovative Lösungen zur Rekrutierung und Bindung von Fachkräften zu finden und strategisch auf weniger konjunkturabhängige Geschäftsfelder zu setzen, um diese schwierige Phase zu überstehen und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Beim Ergebnis vor Steuern erwarten wir für 2024 keine wesentlichen Änderungen. Dem Fachkräftemangel möchten wir entgegenwirken, in dem wir die Ausbildungsquote auf 20% erhöht haben. Die organisatorischen, räumlichen und personellen Voraussetzungen haben wir geschaffen, um unsere Bestandskunden in der sich veränderten Welt zu begleiten und zudem an neue Kundenkreise zu gelangen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Auch im Jahr 2024 wird unsere Branche von der allgemeinen Verteuerung der Rohstoffe, der Inflation und der allgemeinen Verteuerung von Material und Dienstleistungen beeinflusst. Eine Investitionszurückhaltung ist die Folge. Die Gebäudetechnik ist nach wie vor von den steigenden Rohstoffpreisen betroffen und muss diese an die Kunden weitergeben. Dies gilt auch für Steuerungs-Komponenten. Die Lieferfähigkeit von Steuerungs-Komponenten ist derzeit kein Thema und gut gewährleistet.

Die Herausforderung bleibt, zukünftig gutes Personal zu gewinnen und zu halten. Der Weg der eigenen Ausbildung wird beibehalten und weiter ausgebaut und sorgt für einen kontinuierlichen stabilen Anteil an Nachwuchs.

Ertragswirtschaftliche Risiken

Es besteht das Risiko, dass keine entsprechend guten Folgeprojekte gewonnen werden können. Dies könnte entsprechende Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung haben.

Bei einem Ausfall bestimmter primärer Energieträger wird das unmittelbare Auswirkungen auf unser Geschäft haben da unsere Kunden dadurch keine Fertigung mehr betreiben können.

Technische Risiken und mögliche Gewährleistungsverpflichtungen können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden halten sich jedoch schon seit Jahren auf einem minimalen Niveau.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungs- und Zinsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sehen wir derzeit nicht. Die Liquiditätslage ist derzeit sehr gut. Es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Wenn es uns weiter gelingt, neue Mitarbeiter zu gewinnen, Bestehenden zu entwickeln und zu halten werden wir unseren erfolgreichen organischen Wachstumskurs fortsetzen können. Wir haben in all unseren Bereichen ein breites Fachwissen und können unterschiedlichste Kundenanforderungen bedienen. Durch unsere komplette Aufstellung in der Elektrotechnik sind wir für viele Bestandskunden ein wichtiger Lieferant und es gelingt uns weitere Neukunden zu gewinnen. Unsere Ausrichtung wird sich noch stärker an den alternativen Energien und der E- Mobilität ausrichten ums so den Risiken eines Ausfalls von Industriekunden abzumindern.

3. Gesamtaussage

Aus Unternehmenssicht haben wir alles getan, um den von unseren Kunden an uns gestellten technischen und organisatorischen Anspruch zu erfüllen. Risiken liegen im Wettbewerbsumfeld und in den derzeitigen weltwirtschaftlichen Turbulenzen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung eventueller künftiger Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Volz E.K.T. GmbH gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen: Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Volz E.K.T. GmbH verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind derzeit nicht zu erkennen. Zudem besteht eine langjährige fast partnerschaftliche Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Auch für kurzfristige Finanzierungen benötigten wir im abgelaufenen und derzeitigen Geschäftsjahr kaum den Kreditrahmen der Banken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eher eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen ein eventuelles Liquiditätsrisiko stehen die Kreditlinien unserer Geschäftsbanken weiterhin zur Verfügung.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar wären, würden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt Volz E.K.T. GmbH über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Beginn neuer Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

 

Mannheim, den 09.10.2024

Volz E.K.T. GmbH

gez. Thomas Jung

gez. Barbara Martin

gez. Torsten Ullrich

Bilanz

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 57.157,00 71.717,00
II. Sachanlagen 1.285.893,74 1.150.536,00
III. Finanzanlagen 5.000,00 1.348.050,74 5.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.359.080,27 1.787.180,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.253.624,26 2.374.546,48
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.832.730,18 6.445.434,71 3.058.434,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.131,71 8.381,72
Summe 7.799.617,16 8.455.796,61

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
II. Gewinnvortrag 2.282.482,40 1.746.899,02
III. Jahresüberschuss 1.080.398,41 1.035.583,38
B. Rückstellungen 1.131.625,29 1.086.752,97
C. Verbindlichkeiten 2.505.111,06 3.786.561,24
- davon aus Steuern Euro 462.861,77 (Euro 866.487,16)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 80.328,29 (Euro 82.510,60)
Summe 7.799.617,16 8.455.796,61

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023-31.12.2023 01.01.2022-31.12.2022
1. Rohertrag 12.140.521,15 10.839.798,95
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.064.699,92 -6.455.032,21
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.434.999,76 -8.499.699,68 -1.334.304,05 -7.789.336,26
- davon für Altersversorgung Euro -10.987,99 (Euro -11.515,35)
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -239.635,80 -196.286,25
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.793.262,04 -1.283.118,79
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 150,00 150,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.227,99 2.123,77
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 4.185,99 (Euro 2.123,77)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -40.332,40 -53.708,68
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -481.759,81 -475.564,36
9. Ergebnis nach Steuern 1.090.209,41 1.044.058,38
10. Sonstige Steuern -9.811,00 -8.475,00
11. Jahresüberschuss 1.080.398,41 1.035.583,38

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Volz E.K.T. GmbH, Mannheim

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma Volz E.K.T. GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Volz E.K.T. GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Mannheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Registernummer: HRB 725919

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 3 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind.

Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur Ab- geltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt.

Flüssige Mittel wurden zum Nominalwert bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend dem nicht dem Geschäftsjahr zuzurech- nenden Aufwand abgegrenzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei den Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt geben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Entwicklung der Abschreibungen Euro
kumulierte Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres 1.139.300,78
+ Abschreibungen des Geschäftsjahres 239.635,80
- Abschreibungen aus Abgängen des Geschäftsjahres -56.668,91
kumulierte Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres 1.322.267,67

3.2 Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 5 Jahre festgelegt.

3.3 Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verteilen sich wie folgt:

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
31.12.2022 TEuro TEuro TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 3.191,9 3.191,9 0,00
Vorjahr 2.319,2 2.319,2 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 61,7 61,7 0,00
Vorjahr 55,4 55,4 0,00
Summe 3.253,6 3.253,6 0,00
Vorjahr 2.374,6 2.374,6 0,00

3.4 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022
Euro Euro
Personalaufwendungen 591.244,00 562.261,00
Gewährleistung 90.500,00 71.600,00
Abschluss- und Prüfungskosten 32.800,00 32.750,00
Berufsgenossenschaft 50.000,00 40.000,00
Boni 0,00 75.000,00
Prozessrisiko 30.000,00 0,00
Altersteilzeit 296.383,04 148.545,59
sonstige Rückstellungen 34.500,00 25.500,00
Sonstige Rückstellungen 1.125.427,04 955.656,59

3.5 Angabe zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 2.036.911,06 (Vorjahr: Euro 2.875.401,24).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 468.200,00 (Vorjahr: Euro 911.160,00).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
31.12.2023
31.12.2022 TEuro TEuro TEuro TEuro
gegenüber Kreditinstituten 661,2 193,0 468,2 0,0
Vorjahr 854,1 193,0 661,1 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 580,4 580,4 0,0 0,0
Vorjahr 516,1 516,1 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.263,5 1.263,5 0,0 0,0
Vorjahr 2.416,4 2.166,4 250,0 0,0
Summe 2.505,1 2.036,9 468,2 0,0
Summe Vorjahr 3.786,6 2.875,5 911,1 0,0

3.6 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag in Euro
31.12.2023
aus Gewährleistungsverträgen 1.084.985,00

3.7 Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

3.8 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 601.971,99 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Mietvertrag für Grundstück (Euro 344.796,00)

- Miet- und Leasinggebühren (Euro 257.175,99)

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

5. Sonstige Angaben

5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 71
Angestellte 38
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 109

5.2 Namen der Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Firma Volz E.K.T. GmbH durch

Herrn Thomas Jung, Ingenieur.

5.3 Vergütungen der Geschäftsführer

Zur Angabe der Vergütungen der Geschäftsführer wird die Vergünstigung gem. § 286 Abs. 4 HGB genutzt.

5.4 Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ein, über die zu berichten wäre.

5.5 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung legt über die Ergebnisverwendung einen gesonderten Beschluss vor.

5.6 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Mannheim, den 9. Oktober 2024

Volz E.K.T. GmbH

gez. Thomas Jung

gez. Barbara Martin

gez. Torsten Ullrich

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 100.800,00 5.030,08 0,00 0,00 105.830,08
2. Geschäfts- oder Firmenwert 445.738,38 0,00 0,00 0,00 445.738,38
546.538,38 5.030,08 0,00 0,00 551.568,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 893.761,07 0,00 0,00 0,00 893.761,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 224.923,90 16.149,89 0,00 0,00 241.073,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 696.330,43 268.697,83 78.157,91 0,00 886.870,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 92.044,74 0,00 0,00 92.044,74
1.815.015,40 376.892,46 78.157,91 0,00 2.113.749,95
III. Finanzanlagen 5.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
2.366.553,78 381.922,54 78.157,91 0,00 2.670.318,41
kumuliere Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.084,00 19.590,08 0,00 0,00 48.674,08
2. Geschäfts- oder Firmenwert 445.737,38 0,00 0,00 0,00 445.737,38
474.821,38 19.590,08 0,00 0,00 494.411,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 90.523,07 37.951,00 0,00 0,00 128.474,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 115.818,90 25.020,89 0,00 0,00 140.839,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 458.137,43 157.073,83 56.668,91 0,00 558.542,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
664.479,40 220.045,72 56.668,91 0,00 827.856,21
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.139.300,78 239.635,80 56.668,91 0,00 1.322.267,67
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.156,00 71.716,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
57.157,00 71.717,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 765.287,00 803.238,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 100.234,00 109.105,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 328.328,00 238.193,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 92.044,74 0,00
1.285.893,74 1.150.536,00
III. Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
1.348.050,74 1.227.253,00

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Volz E.K.T. GmbH, Mannheim mit einer Bilanzsumme von Euro 7.799.617,16 und einem Jahresüberschuss von Euro 1.080.398,41 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Volz E.K.T. GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Volz E.K.T. GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Volz E.K.T. GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schwäbisch Gmünd, den 31. Oktober 2024

ALP Lutz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. oec. Heinz Lutz, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandteile

Hinweis nach § 328 HGB:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 29. November 2024 festgestellt.

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