RINGFEDER POWER TRANSMISSION GmbH
Werner-Heisenberg-Straße 18, 64823 Groß-Umstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Louis seit 24.11.2021 | Prokura |
Timo Eggs seit 24.11.2021 | Prokura |
Thomas Reinold Moka seit 24.11.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
VBG Group AB | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RINGFEDER POWER TRANSMISSION GmbHGroß-UmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die RINGFEDER POWER TRANSMISSION GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RINGFEDER POWER TRANSMISSION GmbH, Groß- Umstadt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RINGFEDER POWER TRANSMISSION GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschborn/Frankfurt am Main, 16. Juni 2025 EY
GmbH & Co. KG
Mühleck, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01. bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Die Gesellschaft war unter der Firma RINGFEDER POWER TRANSMISSION TSCHAN GmbH mit Sitz in Neunkirchen/Saar im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken, HRB Nr. 91124, eingetragen. Die RINGFEDER POWER TRANSMISSION GmbH ("RPT") mit Sitz in Groß-Umstadt (Amtsgericht Darmstadt, HRB Nr. 90864) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 03. November 2021 und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen vom selben Tag mit dem berichtenden Unternehmen zum Verschmelzungsstichtag 31. Dezember 2021 verschmolzen. Die Gesellschafterversammlung hat ferner am 03. November 2021 die Änderung des § 1 (Firma und Sitz der Gesellschaft) des Gesellschaftervertrages beschlossen, so dass das Unternehmen nun unter RINGFEDER POWER TRANSMISSION GmbH mit Sitz in Groß-Umstadt firmiert. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 28. Januar 2022 unter der Nummer HRB 102750 beim Amtsgericht Darmstadt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter Berücksichtigung der Annahme der Unternehmensfortführung im Sinne des §252 Abs.1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs werden teilweise in Anspruch genommen. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. RINGFEDER POWER TRANSMISSION GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der VBG GROUP AB, Trollhättan/Schweden. Die VBG GROUP AB, Trollhättan/Schweden, stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den der Jahresabschluss der RPT einbezogen wird. Er ist am Sitz der Gesellschaft in Trollhättan/Schweden und im schwedischen elektronischen Unternehmensregister unter www.bolagsverket.se (Registernummer 556069-0751) erhältlich. Die Berichtsgesellschaft nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses gemäß § 291 Abs. 2 HGB in Anspruch. Der befreiende Konzernabschluss wird nach den von der EU übernommenen IAS/IFRS aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unter Beachtung der Unternehmensfortführungsprämisse maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 1 bis 10 Jahren, bewertet. Von dem Wahlrecht, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zu aktivieren, wurde kein Gebrauch gemacht. Geschäfts- und Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten angesetzt. Die abnutzbaren Sachanlagen werden planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 1 bis 25 Jahren linear abgeschrieben. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig und in gleichen Jahresbeträgen. Geringwertige Vermögensgegenstände, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten nicht mehr als 800 € betragen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zum gewogenen Einstandspreis oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind, einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerumschlagshäufigkeit oder der verminderten Verwertbarkeit ergeben, wurden durch Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken im Forderungsbestand wurden durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz berechnet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt auf Basis der Bewertungsvorgaben des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB, nach denen Rückstellungen zum abgezinsten, notwendigen Erfüllungsbetrag anzusetzen sind. Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G (Vorjahr: Richttafeln 2018 G) von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Abzinsung erfolgte gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %), der sich bei einer Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Weiterhin wurden bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,75 % p.a. (Vorjahr 2,75 % p.a.), Rentensteigerungen von 2,10 % p.a. (Vorjahr 2,10 % p.a.) sowie eine alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeit unterstellt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durch die Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre zum Bilanzstichtag abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Imparitätsprinzips. Die Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird in Ermangelung einer verlässlich schätzbaren voraussichtlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von zehn Jahren planmäßig abgeschrieben. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen.
* Gesellschaft hat kein operatives Geschäft
mehr
Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen ausschließlich Wandelanleihen, die im Geschäftsjahr im Rahmen der Akquisition der Rathi Transpower Pvt. Ltd. gezeichnet wurden. Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr ausnahmslos innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 12.546 (Vorjahr TEUR 9.841). Gegenüber dem Gesellschafter bestehen am Stichtag Forderungen in Höhe von TEUR 10.274 (Vorjahr TEUR 8.247), die ausschließlich aus dem Konzern-Cash-Pooling resultieren. Alle weiteren Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält im Wesentlichen vorausbezahlte Lizenzgebühren für Softwarenutzung. Eigenkapital Gemäß Gesellschaftsvertrag beträgt das gezeichnete Kapital TEUR 6.391 (TDM 12.500). In den Rücklagen sind ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr TEUR 38) enthalten. Diese resultieren aus dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB. Die Geschäftsanteile werden zum Bilanzstichtag von der VBG GROUP AB, Trollhättan/Schweden, in voller Höhe gehalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen im Gesamtwert von TEUR 1.530 (Vorjahr TEUR 1.230) enthalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen, ausstehende Rechnungen und andere Risiken im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäft. In den Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen sind Zinsaufwendungen von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 2) enthalten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 25.701 (Vorjahr TEUR 741). Darin enthalten sind TEUR 25.500 Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Die restlichen Verbindlichkeiten resultieren aus Lieferungen und Leistungen. In Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 309) bestehen diese gegenüber dem Gesellschafter. Passive Latente Steuern Die passiven latenten Steuern betragen TEUR 1.333 (Vorjahr TEUR 1.496). Es erfolgte eine Bewertung mit Steuersätzen von 15,83 % für Körperschaftssteuer sowie 14,50 % für Gewerbesteuer. Die passiven latenten Steuern resultieren aus Abstockungsbeträgen im Anlagevermögen bzw. aus einem steuerlichen Ausgleichsposten in der Steuerbilanz. Die Veränderung zum Vorjahr in Höhe von TEUR 163 ergibt sich aus der unterschiedlichen Abschreibungshöhe zwischen Handels- und Steuerbilanz. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Leasing- und Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:
Die Miet- und Leasingverträge betreffen Gebäude und den Fuhrpark. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Netto-Umsatzerlöse gliedern sich nach In- und Ausland wie folgt:
Bestandsveränderungen und Materialaufwand In den Bestandsveränderungen bzw. im Materialaufwand sind TEUR 69 (Vorjahr TEUR 12) Aufwendungen aus Verschrottungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halbfertigteilen und Fertigteilen enthalten, die im Rahmen einer Gängigkeitsbewertung als Ladenhüter ermittelt wurden. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge im Gesamtwert von TEUR 278 (Vorjahr TEUR 271) beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 73 (Vorjahr TEUR 61) und Erstattungen von Personalkosten. Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr TEUR 50) angefallen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Gesamtwert von TEUR 4.032 (Vorjahr TEUR 3.812) enthalten unter anderem Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen einschließlich Verkaufsfrachten, Fahrzeugkosten, Versicherungen und Instandhaltungen. Aufwendungen aus Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr TEUR 23) angefallen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge im Gesamtwert von TEUR 282 enthalten Zinserträge aus Bankguthaben im Rahmen des Konzern-Cash-Poolings in Höhe von TEUR 282 (Vorjahr TEUR 16). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Erträge aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 163 aus der Auflösung passiver latenter Steuern (Vorjahr TEUR 76). Diese wurden auf Abstockungsbeträge im Anlagevermögen bzw. auf einen steuerlichen Ausgleichsposten in der Steuerbilanz gebildet. Darüber hinaus wurden aktive latente Steuern auf bestehende Verlustvorträge angesetzt. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert. Es erfolgte eine Bewertung mit Steuersätzen von 15,83 % für Körperschaftssteuer sowie 14,50 % für Gewerbesteuer. Des Weiteren beinhaltet der Posten Aufwendungen für Körperschafts- und Gewerbesteuer. Ferner beinhalten die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 141). E. Ergänzende Angaben Angaben zu den Organen der Gesellschaft Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zu den Arbeitnehmern Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr:
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Ergebnisverwendung Der ausgewiesene Jahresüberschuss soll - vorbehaltlich der Zustimmung durch die Gesellschafter - auf neue Rechnung vorgetragen werden. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Groß-Umstadt, den 31. März 2025 Thomas Moka Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01. - 31.12.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die RINGFEDER POWER TRANSMISSION GmbH ist beim Handelsregister Darmstadt unter der HRB 102750 mit Sitz in Groß-Umstadt eingetragen. Unternehmensgegenstand ist die Entwicklung, Konstruktion, Vertrieb und Handel von Welle-Nabe- Verbindungen, Kupplungen und Komponenten der Dämpfungstechnik. RINGFEDER POWER TRANSMISSION GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der VBG GROUP AB, Trollhättan/Schweden. Die VBG GROUP AB, Trollhättan/Schweden, stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den der Jahresabschluss der RINGFEDER POWER TRANSMISSION GmbH einbezogen wird. Er ist am Sitz der Gesellschaft in Trollhättan/Schweden und im schwedischen elektronischen Unternehmensregister unter www.bolagsverket.se (Registernummer 556069-0751) erhältlich. II. Wirtschaftsbericht 1) Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Branchen-/Geschäftsverlaufs, der Umsatz- und Auftragsentwicklung Weltwirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3,0 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Deutsche Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 Prozent zurück. Entscheidend dafür war eine signifikant niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,3 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr. Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,5 Prozent). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 Prozent). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,4 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -2,2 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 Prozent). Im vierten Quartal 2023 wurde dabei mit durchschnittlich 46,2 Millionen Erwerbstätigen ein neuer Höchststand erreicht. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 10,2 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2022 bei 12,2 Monaten. Zudem darf der immer noch ungewöhnliche, Zweifel hegende Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 Prozent der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. Und 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo- Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im November etwa 20.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um 1,3 Prozent zulegen. Insgesamt wurden ca. 13.600 Stellen aufgebaut. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 264 Mrd. Euro. Die Gesellschaft konnte im Wirtschaftsjahr 2023 einen externen Auftragseingang von insgesamt TEUR 29.925 verzeichnen und lag somit exakt auf Vorjahresniveau (Vorjahr TEUR 29.899). Die Budgeterwartung (TEUR 31.869) konnten allerdings mit einer negativen Varianz von -6,1 % nicht erfüllt werden. Der Brutto-Umsatz (vor Skonti, exkl. Schrotterlöse und Kostenumlagen) betrug TEUR 33.887 (Vorjahr: TEUR 32.965) inklusive Intercompany-Sales und lag somit über den Vorjahreszahlen (+2,8 %) bzw. leicht unter den Budgetwerten (-2,1 %). Der mit Lieferterminen bestätigte Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 betrug TEUR 7.652 (Vorjahr: TEUR 7.652). RATHI TRANSPOWER PVT. LTD., unsere neueste Tochtergesellschaft mit Sitz im indischen Pune, entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige elastische und drehstarre Kupplungen sowie Fluid- und Reifenkupplungen für fortschrittlichste industrielle Anwendungen, bspw. in den Bereichen Zement, Stahl, Chemie, Öl und Gas. Dank hoher Fertigungstiefe, zweier ISO 9001:2015 zertifizierter lokaler Produktionsstandorte sowie umfassender Entwicklungskompetenz ist das Unternehmen heute einer der weltweit führenden Partner für verlässliche, leistungsstarke Antriebskomponenten - ob als bewährtes Standardprodukt oder als maßgeschneiderte Sonderanfertigung. In Indien werden RATHI-Produkte weiterhin unter der renommierten Marke LOVEJOY INDIA ® vertrieben, während sie im Rest der Welt mit der typischen Marke RINGFEDER® erhältlich sind. 2) Investitionen Im Berichtsjahr 2023 wurden insgesamt TEUR 24.742 investiert. Der Hauptantiel liegt dabei im Finanzanlagevermögen mit insgesamt TEUR 24.520. Um die Akquisition der Rathi Transpower Pvt. Ltd. Durchführen zu können wurde die bestehende indische Tochtergesellschaft der Ringfeder Power Transmission India Pvt. Ltd. mit einer Kapitalerhöhung von TEUR 13.061 und der Zeichnung von Wandelanleihen über TEUR 11.458 ausgestattet. Die weiteren Kapitalisierungen entfielen im Wesentlichen auf IT-Hardwarekomponenten und auf sonstige Erweiterungs- als auch Ersatzinvestitionen im Bereich Sachanlagen. 3) Personal Zum Ende des Berichtsjahres beschäftigte das Unternehmen 97 Personen, hiervon 26 Gewerbliche, 69 Angestellte und 2 Auszubildende. Insgesamt liegt die Zahl der Beschäftigten somit gegenüber dem Vorjahr auf leicht reduziertem Niveau. Während des Berichtsjahres wurden zwei Leiharbeiter beschäftigt. Allgemeine Tariferhöhungen im Personalbereich sind im Geschäftsjahr 2023 nicht erfolgt. 4) Beschaffung und Produktion Die Beschaffungs- und Produktionssituation verlaufen stabil. Alle weiteren Verbrauchsmaterialien verliefen im akzeptablen Preisrahmen vor dem Hintergrund der konjunkturellen Lage. 5) Finanz-, Vermögens- und Ertragslage Für die Gesellschaft steuerungsrelevante Finanzkennzahlen sind die Brutto-Umsatzerlöse von TEUR 33.887 (Vorjahr TEUR 32.965) und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR 2.150 (Vorjahr TEUR 2.791). Unter Berücksichtigung der Cash-Pool-Forderungen ist der Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 10.281 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 8.257) erneut deutlich gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Dividendenzahlung an die Muttergesellschaft bei gleichzeitigem positiven Geschäftsverlauf. Die Gesellschaft ist in das Cash-Pooling der VBG-Gruppe eingebunden. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Die Eigenkapitalquote ist deutlich von 74 % auf 37 % gesunken. Dies geht einher mit der gestiegenen Bilanzsumme, die vor allem im Zeichen der Akquisition der indischen Rathi Transpower Pvt. Ltd. steht. Für die Finanzierung der vorgenannten Transaktion wurde ein Intercompany-Darlehensvertrag mit der VBG Group AB geschlossen, der mit einer Restverbindlichkeit von TEUR 25.500 zum Bilanzstichtag valutiert. Die Materialaufwandsquote liegt mit 59 % nahezu auf Vorjahresniveau (58 %) und entspricht somit der stabilen Beschaffungssituation auf Seiten der Suppyl Chain. Gleiches Bild zeigt sich bei der Personalaufwandsquote, die mit 22 % dem Wert des Vorjahres entspricht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit entwickelte sich im Berichtszeitraum mit einem Wert von TEUR 3.107 positiv und spiegelte die solide Ertragslage sowie ein effizientes Working Capital Management wider. Insgesamt ist die dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Verlauf des Geschäftsjahres aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend. III. Chancen und Risikobericht 1) Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die zukünftige Entwicklung hängt im Hinblick auf den Auftragseingang maßgeblich vom Erfolg der RINGFEDER-Vertriebsorganisation und der allgemeinen Marktsituation ab. Die frühere Abhängigkeit der Geschäfte von einzelnen Marktsegmenten soll im Rahmen der RINGFEDER-Gruppe reduziert und das Geschäft auf eine breitere Kundenbasis gestellt werden. Dies wird weiter den nachhaltigen Geschäftserfolg unterstützen und eröffnet Chancen aus bisher nicht bedienten Kundensegmenten. Die interne Leistungsfähigkeit wird in allen Bereichen durch die Einbindung in die RINGFEDER-Gruppe unterstützt durch:
Potenzielle Gefahren könnten sich aus einer sich abzeichnenden globalen Rezession ergeben, hervorgerufen durch die Auswirkungen des Ukraine Krieges oder der Konfliktherde im nahen Osten mit allen mittelbaren Auswirkungen, wie Rohstoffverknappung, Mobilitätseinschränkungen, Inflation oder Energiekrise. Die genannten Risiken sind auf langfristige Sicht immer noch nicht absehbar, haben aber auch im laufenden Geschäftsjahr deutlichen Einfluss nicht nur auf das operative Geschäft genommen. Die RINGFEDER Division ist sehr gut auf den jeweiligen Märkten positioniert. Wir sind in einer Vielzahl regionaler Märkte vor Ort und bedienen hierbei verschiedenste Industriesegmente und Branchen. Für den Fall eines weiterhin angespannten Konjunkturumfelds, insbesondere in mehreren der bedienten Märkte gleichzeitig, ergibt sich für die RINGFEDER Division das Risiko einer anhaltend gedämpften oder rückläufigen Produktnachfrage. Derartige Volatilitäten in der Nachfrage können sowohl Margenrisiken als auch Preissteigerungen in der Supply Chain beinhalten, sofern diese Verteuerungen nicht in ausreichendem Maße über Vertriebswege kompensiert werden können. 2) Risikomanagementsystem Der kaufmännische Bereich des Unternehmens nimmt die Aufgaben der generellen Risikoanalyse wahr. Hierunter fallen u.a.
Das Unternehmen verfügt über ein eigenes Qualitätsmanagement und hat alle gesetzlich angeforderten Personen im Beauftragtenwesen benannt. Zudem wird vom Division Management eine regelmäßige Risikoanalyse durchgeführt und daraus abzuleitende Maßnahmen definiert. RINGFEDER POWER TRANSMISSON GmbH ist nach den neusten Qualitätsnormen DIN EN ISO 9001:2015 sowie DIN EN ISO 14001:2015 erfolgreich zertifiziert. Im Berichtsjahr sowie auch aus heutiger Sicht sind keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen könnten. IV. Prognosebericht Die Weltwirtschaft wuchs im Jahr 2024 laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erneut nur moderat um 3,2 Prozent und lag damit unter dem historischen Durchschnitt (2000-19) von 3,7 Prozent. Die globale Industrieproduktion erholte sich zögerlich. Sie wuchs mit 1,7 Prozent unterdurchschnittlich. Die globale Inflation ging zurück und lag im Jahresdurchschnitt bei 4,2 Prozent. Regional setzten sich die Trends des Vorjahres fort: Die US-Wirtschaft lieferte solide Wachstumszahlen und entwickelte sich mit 2,8 Prozent besser als erwartet. Der größte Wachstumsbeitrag kam hier aus dem Dienstleistungssektor, während sich der Güterkonsum nur schwach entwickelte. In China wuchs die Wirtschaft nach offiziellen Angaben des chinesischen Statistikamtes um 5,0 Prozent. Dies war möglich, weil die chinesischen Exporte ein Rekordniveau erreichten, wobei Vorzieheffekte wegen möglicher neuer Zölle im Jahr 2025 eine Rolle gespielt haben dürften. Die Inlandsnachfrage blieb schwach. Indien war mit 6,5 Prozent die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft der G20. Das Wachstum blieb allerdings unter den Erwartungen, da die Industrietätigkeit unerwartet an Dynamik einbüßte. Im Euro-Raum hielt die Wachstumsschwäche an, wobei insbesondere die deutsche Wirtschaft bremst. Für das Gesamtjahr 2025 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,3 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als 2024. Die Divergenzen zwischen den Ländern bzw. Regionen werden auch 2025 anhalten. In den USA dürfte die Wachstumsdynamik mit 2,7 Prozent erneut deutlich höher ausfallen als im Euro-Raum (+1,0 Prozent) und in Japan (+1,1 Prozent). Während in den beiden letztgenannten Wirtschaftsräumen die Prognoserisiken eher nach unten gerichtet sind, sind sie in den USA nach oben gerichtet. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie im Vorjahr auf 4,2 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden weiterhin überdurchschnittlich wachsen. Der Prognosewert für China zeigt aber auch, dass der ersehnte Aufschwung auf sich warten lässt. Im Mittleren Osten und Nordafrika soll sich das Wachstum auf +3,5 Prozent beschleunigen, in Subsahara-Afrika auf +4,2 Prozent. Für Lateinamerika prognostiziert der IWF +2,5 Prozent. Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in einer Verschärfung der protektionistischen Politik und zunehmenden geopolitischen Spannungen. Die erhöhte handelspolitische Unsicherheit könnte die Investitionstätigkeit in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, mit Ausnahme der USA, gedämpft halten. In den USA könnten angebotsseitige Schocks wie ein Rückgang der Migrationsströme das Produktionspotenzial dauerhaft verringern und die Inflation erhöhen. Die US-Wirtschaft könnte sich aber auch besser als prognostiziert entwickeln, wenn die Fiskalpolitik gelockert wird und eine mögliche Boom-Bust-Dynamik (ausgelöst durch einen übermäßigen Abbau von Regulierungen zur Eindämmung der Risikobereitschaft) eintritt. Eine weitere Aufwertung des US-Dollars könnte zu Kapitalabflüssen aus den Schwellen- und Entwicklungsländern führen, die Risikoprämien in die Höhe treiben und das Wachstum in diesen Ländern schwächer als prognostiziert ausfallen lassen. Der IWF betont, dass das Ausmaß der inflationären Wirkung von Zöllen besonders unsicher ist. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2024 um real 7,5 Prozent gesunken. Der preisbereinigte Auftragseingang verfehlte das Vorjahresniveau um 8 Prozent. Besonders enttäuschend im Auftragseingang verlief das Inland, das mit -13 Prozent sogar zweistellig im Minus war. Aus dem Ausland (-5 Prozent) kamen jedoch auch wenige Impulse. Die Produktion wurde im Jahresverlauf immer weniger gut durch noch vorhandene Auftragsbestände abgepuffert. Für den Maschinenbau in Deutschland dürfte 2025 abermals ein herausforderndes Jahr werden. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 2 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2024 - und es sind mit einem unberechenbaren Präsidenten in den USA und den vorgezogenen Neuwahlen in Deutschland weitere Unsicherheitsfaktoren hinzugekommen. Die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt weiterhin gedrückt, wie ein Blick auf die Ergebnisse der VDMA-Konjunkturerhebung Q4/2024 und das ifo-Geschäftsklima verraten. Der zunehmende Protektionismus in der Welt dürfte den Welthandel beeinträchtigen und den exportorientierten deutschen Maschinen- und Anlagenbau dabei besonders hart treffen. Das schwierige Umfeld und die erschwerte Planbarkeit schlagen sich auch in der Beschäftigung nieder: Jedes vierte Unternehmen plant aufgrund der schwierigen und Verhältnisse die Stammbelegschaft im ersten Halbjahr 2025 abzubauen. 60 Prozent sagen aber auch, dass die Stammbelegschaft in diesem Zeitraum gleichbleiben wird. Der hartnäckige Fachkräftemangel und der demografische Wandel bleiben eine große Herausforderung für die Unternehmen. In Deutschland muss die neu gewählte Regierung schnell Reformen anpacken, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Unternehmen in Deutschland zu verbessern. Die RINGFEDER-Gruppe ist im Hinblick auf regionale und internationale Kunden- und Marktsegmente, als auch im Bereich der Produktbreite außerordentlich diversifiziert aufgestellt. Auch aufgrund des neuen Produktprogrammes der Industriebremsen sowie der akquirierten Rathi-Kupplungen können die vorgenannten negativen Entwicklungen des Wirtschaftsumfeldes kompensiert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 konnte die Gesellschaft ein nahezu konstantes Umsatzniveau von EUR 34,5 Mio. und ein EBIT in Höhe von EUR 5,6 Mio. (jeweils ungeprüft) erzielen. Für das Jahr 2025 wird mit einer konstanten Umsatzbasis von rund EUR 35 Mio. bei einem EBIT von EUR 2,7 Mio. geplant.
Groß-Umstadt, 31. März 2025 Die Geschäftsführung Thomas Moka |
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