Textil-Service Mecklenburg GmbH
Am Spargelacker 9, 19370 Parchim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexandra Brandt seit 3.2.2016 | Prokura |
Knut Wetzig seit 5.7.2010 | Geschäftsführer |
Jana Bertelmann seit 23.7.2007 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 5 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Textil-Service Mecklenburg GmbHParchimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023In dem nachstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Textil-Service Mecklenburg GmbH, Parchim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Textil-Service Mecklenburg GmbH, Parchim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Textil-Service Mecklenburg GmbH, Parchim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften sowie bestimmten Personenhandelsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 13. Mai 2024 rt
Revision + Treuhand GmbH & Co. KG
Butenschön, Wirtschaftsprüfer ppa. Gluba, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023der Textil-Service Mecklenburg GmbHSitz Parchim, Amtsgericht Schwerin, HRB 1188AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der Textil-Service Mecklenburg GmbH, Parchim
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeines Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB, da die dort genannten Größenmerkmale nicht überschritten wurden. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Abweichend vom Gliederungsschema gem. § 266 HGB bzw. § 275 Abs. 2 HGB werden Mietgegenstände und die Abschreibungen auf Mietgegenstände im Zugangsjahr wegen der absoluten Bedeutung und zur Erhöhung der Aussagefähigkeit in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Im Jahr 2009/2010 hat die Gesellschaft einen Investitionszuschuss von TEUR 733 erhalten und im Jahr 2014 bis 2016 einen weiteren in Höhe von TEUR 1.900, die jeweils die Anschaffungskosten der jeweiligen Wirtschaftsgüter gemindert haben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Nutzungsdauer wird in Anlehnung an die zulässigen Höchstsätze der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen ermittelt. Anlagegüter von geringem Wert (im Wesentlichen Mietgegenstände) bis EUR 800,00 werden unabhängig von ihrer tatsächlichen Nutzungsdauer im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten auf Basis des Einstandspreises oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine ausreichende bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz vorgenommen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel gemäß Anlage A dargestellt. Beteiligungsunternehmen Die Gesellschaft ist am 31. Dezember 2023 an folgenden Gesellschaften beteiligt:
Hinsichtlich der Sonderposten wurde von dem Wahlrecht der Beibehaltung gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB Gebrauch gemacht. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel gemäß Anlage B dargestellt. D. Sonstige Angaben a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 203.
b) Zahl der Beschäftigten Im Geschäftsjahr 2023 wurden 207 Arbeitnehmer durchschnittlich beschäftigt.
c) Mitglieder der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 war Mitglied der Geschäftsführung:
d) Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. e) Gewährte Kredite an Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Im Geschäftsjahr 2022 wurde dem Geschäftsführer Herrn Knut Wetzig ein Darlehen in Höhe von TEU 300 zu einem Zinssatz von 2,5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz gewährt. Dieses Darlehen ist durch eine Grundschuld besichert. Im Geschäftsjahr wurden TEUR 113 zurückgeführt. f) Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.500 auszuschütten und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen.
Parchim, den 13. Mai 2024 Knut Wetzig Anlagenspiegel zum 31.12.2023der Textil-Service Mecklenburg GmbH, Parchim
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023der Textil-Service Mecklenburg GmbH, Parchim
Lagebericht zum Jahresabschluss 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Seit 1990 bietet die Textil - Service Mecklenburg GmbH, als Vertragswerk der DBL - Deutsche Berufskleider Leasing GmbH, die Dienstleistungen Mietberufskleidung sowie Mietfußmatten bei Firmen und Einrichtungen im gesamten Raum Mecklenburg - Vorpommern sowie im nördlichen Brandenburg und Berlin an. Eine deutschlandweite Versorgung von überregionalen Kunden mit Mietberufskleidung und Mietfußmatten wird über den DBL Verbund erreicht. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keinerlei Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch eine deutliche Ausweitung des Angebots gekennzeichnet. Der Gesamtumsatz der Branche beträgt nach Schätzungen des DTV ca. 4,3 Mrd. EUR. Verlässliche Zahlen sind nach Angabe des DTV nur schwer verfügbar, da im Zuge von Änderungen der Wirtschaftskennziffern Unternehmen der Textil-Dienstleistungsbranche teilweise anderen Wirtschaftszweigen zugeordnet werden. Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3% niedriger als im Vorjahr. 2. Geschäftsverlauf Entgegen der prognostizierten Stagnation der Umsatzerlöse für das Jahr 2023 konnten diese um knapp 4,5% auf TEUR 21.362 gesteigert werden. Das tatsächliche Wachstum ist unter anderem auf Neugeschäft und Preiserhöhungen zurückzuführen. Abweichend von einem leicht rückläufig geplanten Rohergebnis konnten wir durch zielgerichtete und planmäßige Akquise im Jahr 2023 unser Rohergebnis um TEUR 1.030 erhöhen. Dies gelang durch unsere Teams im Verkauf und in der Kundenbetreuung. Nach wie vor sind ein starker Verdrängungswettbewerb und Bestrebungen zur Sicherung von Marktanteilen durch unsere Marktbegleiter zu beobachten. Die damit einhergehenden Auswirkungen wie Preisverfall und Erhöhung der Artikelvielfalt wirken sich nachteilig auf die Gewinnsituation aus. Diese Risiken beeinflussen unsere Verkaufsstrategien mit dem Ziel, unsere sehr gute Marktposition zu erhalten. Vor allem international agierende Konzerne üben einen großen Preisdruck aus. Die Besetzung offener Stellen stellte uns im Jahr 2023 vor mittlere bis größere Herausforderungen. Wir konnten nicht alle offenen Stellen besetzen. Insgesamt bleibt die Fachkräftesituation auf dem Markt aus unserer Sicht angespannt und verschärft sich teilweise. Selbst die Personalsuche für Mitarbeiter/innen im Produktionsbereich ist herausfordernd, obwohl es sich dabei teilweise um ungelernte Kräfte handelt. Im Bereich der Näherei versuchen wir zusätzlich Quereinsteiger für uns zu gewinnen und diese dann zu qualifizieren. Bei zahlreichen vor Ort geführten Kundengesprächen, in allen Branchen, konnten wir erkennen, dass in den bestehenden Verträgen weitere Mitarbeiter angemeldet wurden und damit eine vorteilhafte Entwicklung bei einigen unserer Kunden feststellbar ist. Nach wie vor sehen wir die hohe Qualität und die sachgerechte Bearbeitung der Bekleidung als wichtigen Bestandteil unserer Dienstleistung, mit der wir unsere Kunden an uns binden. Durch vorausschauende Personalplanung versuchen wir unseren hohen Standard bei unserem Wachstum beizubehalten. Auch die interne Qualifizierung von Mitarbeitern spielt eine immer größere Rolle. Dessen ungeachtet bestehen mit einem großen Teil der Kunden bereits langfristige Geschäftsverbindungen. Auch die Lieferantenverbindungen bestehen zum großen Teil seit Jahren unverändert. 3. Lage a) Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 hat sich das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.030 (Vj: TEUR 1.124) erhöht. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,3% (Vj: 6,1 %). Dies ist hauptsächlich bedingt durch die im Vergleich zum Vorjahr um rd. 4,5% gestiegenen Umsatzerlöse. Die betrieblichen Aufwendungen, einschließlich Materialaufwand, haben sich um TEUR 2.052 erhöht, welches im Wesentlichen auf die erhöhten Ausgaben für Personal um TEUR 774, die erhöhten Abschreibungen auf Mietgegenstände um TEUR 1.097 sowie die höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 262 zurückzuführen ist. Das Jahresergebnis beträgt TEUR 2.169 (Vj: TEUR 3.059). Der Umsatz pro Mitarbeiter hat sich von TEUR 111 auf 108 verringert. Der Mitarbeiterbestand (exkl. Geschäftsführung) ist 2023 mit 211 (Vj: 211) nach Köpfen gerechnet gegenüber dem Vorjahr unverändert. b) Finanzlage Liquidität war das ganze Jahr über ausreichend vorhanden. Die liquiden Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.056 auf TEUR 3.855 verringert. Aus der operativen Tätigkeit wurde nach vereinfachter Ermittlung ein positiver Cashflow in Höhe von TEUR 8.171 erzielt. Die Investitionstätigkeit ist geprägt durch Auszahlungen für Investitionen in Höhe von TEUR 8.830, deren Einzahlungen aus Rückzahlung von Ausleihungen in Höhe von TEUR 113 gegenüberstehen. Die Finanzierungstätigkeit ist geprägt durch eine Kreditaufnahme in Höhe von TEUR 3.000 zur Finanzierung der Darlehensgewährung an ein Beteiligungsunternehmen, Gewinnausschüttungen in Höhe von TEUR 3.000 sowie Darlehensrückführungen in Höhe von TEUR 510. c) Vermögenslage Das Vermögen unserer Gesellschaft stieg um TEUR 1.512, hauptsächlich begründet durch den Anstieg der Finanzanlagen um TEUR 2.887. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Darlehen an ein Beteiligungsunternehmen in Höhe von TEUR 3.000 gewährt. Dagegen verzeichneten wir insbesondere einen Rückgang der liquiden Mittel um TEUR 1.056 und des Sachanlagevermögens um TEUR 230 durch Abgänge und Abschreibungen, die das Investitionsvolumen überstiegen haben. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen (ohne geringwertige Wirtschaftsgüter) in Höhe von TEUR 907 getätigt, denen Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.132 und Abgänge in Höhe von TEUR 5 gegenüberstehen. Im Geschäftsjahr ist das Gesamtkapital durch Eigenmittel gekennzeichnet. Diese betragen 76,3 % (Vj.: 86,8 %) von der Bilanzsumme. Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Kreditaufnahme zurückzuführen. III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht Die Chancen für den mittelfristigen Zeitraum sehen wir insbesondere in der Landwirtschaft, in den lebensmittelverarbeitenden und -vertreibenden Firmen sowie im Pflegebereich bzw. Gesundheitswesen. Mecklenburg macht sich als Gesundheitsland und Land der regenerativen Energien einen Namen. In diesen Bereichen sehen wir auch Chancen für unser Unternehmen. Als Risiko im Jahr 2024 sehen wir die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Konjunktur in unserem Versorgungsgebiet sowie in ganz Deutschland. Der anhaltende Fachkräftemangel sowie die gestiegenen Kosten in vielen Teilen der Wirtschaft können dazu führen, dass unsere Kunden sich mit Expansionen und Neueinstellung von Mitarbeitern zurückhalten. Auch potenzielle Neukunden könnten dem Abschluss eines Vertrages skeptisch gegenüberstehen, sollten sich diese gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten weiter fortsetzen. Dementsprechend fällt es den Unternehmen schwer, verlässliche Planungen aufzustellen. Dies führt insgesamt zu wirtschaftlicher Zurückhaltung, welche sich direkt auf unser Ergebnis auswirkt. Die weitere Entwicklung in den Konflikten in der Ukraine als auch in Israel bleibt abzuwarten. Auch aus diesen beiden Krisen können sich negative Auswirkungen auf unser Unternehmen ergeben. Den größten Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit 2024 hat die Kündigung einer unserer langjährigen Großkunden, die sich voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2024 auswirken wird. Den so entgangenen Umsatz wieder aufzufangen, wird kaum möglich sein. Darüber hinaus hat im Dezember 2023 ein Großkunde Insolvenz angemeldet und dann im Januar 2024 den Geschäftsbetrieb eingestellt. Diese Einstellung hat ebenfalls einen großen negativen Einfluss auf unser Ergebnis. Der anhaltende Konflikt in der Ukraine sowie der Konflikt in Israel mit den daraus resultierenden Folgen wirken sich negativ auf unsere Umsatzerwartung aus. Die Entwicklung der Inflation und der Zinsumgebung sehen wir dagegen positiv. Die gesamte wirtschaftliche Entwicklung hängt von sehr vielen Einzelfaktoren ab, vor allem aber von der Entwicklung des Ukrainekonfliktes, des Konfliktes in Israel und der gesamtwirtschaftlichen Situation in Deutschland und Europa. Durch die Kündigung unseres Großkunden und den oben genannten Faktoren gehen wir von einem Umsatzrückgang im Jahr 2024 aus, im besten Fall von einer Stagnation. Dazu gehen wir von einem leicht rückläufigen Rohergebnis im Vergleich zum Jahr 2023 aus. Dementsprechend gehen wir von einer ähnlichen Entwicklung wie die des Umsatzes sowie des Rohergebnisses auch für das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr aus. Diese Prognose ist durch viele Unsicherheiten geprägt, da insgesamt eine hohe Unsicherheit herrscht. Dies hat auch Einfluss auf unser Ergebnis, jedoch gibt es auch prosperierende Branchen wie Pflege- und Rettungsdienste, die eine negative Entwicklung unseres Umsatzes konterkarieren, weiterhin haben wir interessante Gespräche mit potenziellen Neukunden. Wir betreiben ein aktives Forderungsmanagement bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und führen dieses hausintern. Durch eine nachhaltige und konstante Kommunikation mit unseren Kunden, können wir unsere Zahlungsausfälle auf einem niedrigen Niveau halten, sowie die Verzögerung der Zahlungseingänge reduzieren. Deutlich zugenommen haben die Fälle der selbstverwalteten Insolvenzen. Die dadurch entstandenen Zahlungsausfälle haben sich im Jahr 2023 erhöht. Weitere bedeutsame Finanzinstrumente sind die Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus denen aus unserer Sicht keine besonderen Risiken resultieren. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 28.05.2024 festgestellt. |
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