Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 218716
Eingetragen
26.5.2015
Branche
Architekturbüros für HochbauErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBauträger für Wohngebäude
Gegenstand
Entwicklung und Vertrieb (in Form einer sog. Software as a Service Lösung) einer von künstlicher Intelligenz getriebenen Technologie, um den frühestmöglichen Kontakt zwischen den verschiedenen Interessengruppen zu ermöglichen, die an der Planung und dem Bau von Bauprojekten beteiligt sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Leopold Neuerburg
seit 1.10.2015
Geschäftsführer
Paul Andreas Indinger
seit 26.5.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (21)

Ungelöste Beteiligungen (34)

NameAnteil
0.12%

Gesellschafter
Beta

5 von 17 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Socii Capital Ascent Fund L.P.
CYM
17.41%
Neuerburg Ventures UG (haftungsbeschränkt)
Germany
14.60%
Indinger UG (haftungsbeschränkt)
Germany
14.60%
PropTech1 Fund I GmbH & Co. KG
Germany
7.52%
BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
7.23%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Building Radar GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 318.053,71 21.258,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 299.855,71  
II. Sachanlagen 18.198,00 21.258,00
B. Umlaufvermögen 661.219,91 949.578,32
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 305.410,45 576.758,12
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 355.809,46 372.820,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.931,51 86.841,04
Aktiva 1.011.205,13 1.057.677,36

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 48.742,48 102.358,96
I. Gezeichnetes Kapital 50.651,00 50.651,00
II. Kapitalrücklage 9.626.025,15 9.626.025,15
III. Verlustvortrag 9.574.317,19 8.344.514,63
IV. Jahresfehlbetrag 53.616,48 1.229.802,56
B. Rückstellungen 77.400,00 84.848,82
C. Verbindlichkeiten 230.359,26 275.231,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 139.764,26 181.553,32
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 90.595,00 93.678,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 654.703,39 595.238,26
Passiva 1.011.205,13 1.057.677,36

Anhang

A. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN

1. Rechtliche Bilanzierungsgrundlagen

Die Building Radar GmbH mit Sitz in München (Amtsgericht München, HRB 218716) ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Der Bilanzierung und Bewertung liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften in der aktuellen Fassung sowie die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes zugrunde.

Für die Aufstellung des Anhangs werden die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB zum Teil in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sowie der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden sind wir vom Grundsatz der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.

Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit keine Jahresüberschüsse erzielt. Es handelt sich hierbei um planmäßige Verluste, die sich durch Produktentwicklung, Markteinführung und Wachstum des jungen Unternehmens ergeben. Die Gesellschaft ist im Prognosezeitraum von der erfolgreichen Umsetzung des Unternehmenskonzeptes und der Generierung entsprechender Umsatzerlöse abhängig. Sollte die Geschäftsentwicklung nicht wie geplant umgesetzt werden können, ist der Bestand von der Zuführung weiterer liquider Mittel durch Investoren bzw. der Aufnahme von Fremdkapital abhängig. Andernfalls wäre der Bestand der Gesellschaft gefährdet. Da wir vom Erfolg unseres Unternehmenskonzeptes ausgehen, haben wir den Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um plan­mäßige Abschreibungen angesetzt. In Entwicklung befindliche, selbst erstellte immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden gem. Bilanzierungswahlrecht § 248 Abs. 2 HGB aktiviert. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2a HGB, bestehend aus Personal- und Materialkosten sowie zu angemessenen Teilen der Verwaltungsgemeinkosten. Innerhalb der Herstellungskosten der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert die Gesellschaft keine Fremdkapitalzinsen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um plan­mäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear pro rata temporis über eine Nutzungsdauer zwischen einem und fünfundzwanzig Jahren ermittelt.
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von nicht mehr als € 800,00 werden im Jahr ihrer Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Abschreibungen wurden linear aufgrund der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 13 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt, wobei die Erfordernisse des strengen Niederstwertprinzips mittels angemessener Abschläge und Wertberichtigungen eingehalten werden.

Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gezeigt, sofern sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie wurden mit den Beträgen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsrückstand angesetzt. Alle zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Währungsumrechnung erfolgt unter Beachtung der Grundsätze gemäß § 256a HGB. Transaktionen in fremder Währung werden mit dem Tageskurs umgerechnet. Auf fremde Währung laufende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.
Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag für Leistungsverpflichtungen nach dem Bilanzstichtag mit ihrem anteiligen Nennwert angesetzt.

B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Selbst erstellt immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

Im Geschäftsjahr 2023 wurde erstmalig von dem Wahlrecht zur Aktivierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen im Sinne des § 248 Abs. 2 HGB Gebraucht gemacht und folglich wurden insgesamt Entwicklungsaufwendungen in Höhe von TEUR 300 im Berichtsjahr aktiviert. Die handelsrechtlichen Aktivierungsvoraussetzungen wurden erfüllt. Die planmäßige Abschreibung wird voraussichtlich im Laufe des Folgejahres mit Inbetriebnahme des Vermögensgegenstands erfolgen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Kautionen in Höhe von T€ 83 (im VJ: T€ 105) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Es besteht zudem eine Forderung aus Forschungs- und Entwicklungszulagen in Höhe von T€ 53 (im VJ: T€ 314).

Im Berichtsjahr bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter T€ 0 (im VJ: T€ 10).

3. Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Wandeldarlehen in Höhe von T€ 90 (im VJ: T€ 93) sowie erhaltene Kautionen in Höhe von T€ 21 (im VJ: T€ 38) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Sämtliche weitere Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

4. Materialaufwand

Erstmalig und abweichend zum Vorjahr, werden die Aufwendungen, welche aus der Untervermietung i.H.v. T€ 148 (im VJ: T€ 134) resultieren, im Materialaufwand anstelle der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Hintergrund der Ausweisänderung ist, dass der Umsatz und der Materialaufwand sich direkt gegenüberstehen, sodass das Rohergebnis sachgerechter dargestellt ist.
C. SONSTIGE ANGABEN

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus einem Mietvertrag mit einer Laufzeit bis Februar 2024 in Höhe von rund T€ 25 sowie aus einem Vertrag über Möbelmiete mit Laufzeit bis Januar 2025 in Höhe von rund T€ 22.

2. Personal

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 25 Mitarbeiter beschäftigt.

sonstige Berichtsbestandteile

 

München, den 19. April 2024;

gez. Paul Indinger

gez. Leopold Neuerburg


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.09.2024 festgestellt.

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