Tierärztliche Praxen
MOOG REKOFA GmbH
Bergstraße 41, 53533 Antweiler, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Gerd Follmann seit 20.4.2017 | Geschäftsführer |
Matthias Richter seit 20.4.2017 | Geschäftsführer |
Michael Richard Pick seit 31.7.2014 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Moog European Holdings LLC | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MOOG REKOFA GmbHAntweilerJahresabschluss zum 30. September 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023der MOOG REKOFA GmbH, Antweiler1. Grundlagen des Geschäfts Das seit 1921 existierende und seit April 2017 zum US-amerikanischen Konzern Moog Inc. gehörende Unternehmen produziert und vertreibt Stromübertragungssysteme sowie elektrotechnische Komponenten. 2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im Kalenderjahr 2022 konnte sich die Weltwirtschaft in Summe letztlich besser erholen und ein moderates Wachstum von rund 3,3 % verzeichnen. Auch der Start in das Jahr 2023 verlief stärker als erwartet; hierzu trugen unter anderem niedrigere Energiepreise und die Wiedereröffnung des chinesischen Marktes bei. Allerdings wird sich das globale Wachstum nach neuesten Einschätzungen wieder deutlich abschwächen. Die Auswirkungen der strafferen Geldpolitik zur Eindämmung der Inflation sowie eine deutlich schwächer erwartete Entwicklung des chinesischen Marktes tragen zur abgeschwächten Wachstumserwartung bei. Derzeit wird das globale BIP-Wachstum für 2023 mit 3 % und für 2024 mit 2,7 % eingeschätzt und wird damit unterdurchschnittlich bleiben. Viele große Volkswirtschaften sehen sich großen Herausforderungen ausgesetzt und es wird ein sehr moderates Wachstum prognostiziert. So wird das jährliche BIP-Wachstum in den USA mit 2,2 % in 2023 und 1,3 % in 2024 prognostiziert. In der Eurozone erwartet man für 2023 nur 0,6 % und in 2024 ein Wachstum von 1,1 %. Für Deutschland geht man in 2023 von einem Rückgang von -0,2 % aus. In Folge der gedämpften Inlandsnachfrage und der Spannungen auf dem Immobilienmarkt in China geht man beim International Monetary Fund davon aus, dass die Wachstumsraten der chinesischen Volkswirtschaft gebremst werden und sich von 5,1 % in 2023 auf 4,6 % in 2024 reduzieren werden. Die erwarteten Wachstumsraten fallen damit erneut schwächer aus als noch im Juni 2023 in der Prognose des World Economic Outlook (WEO) angenommen. Neben den geopolitischen Unsicherheiten und der Inflation spielen auch die wirtschaftlichen Abschwächungen in China und den USA eine große Rolle, auch die rückläufigen Konsumausgaben tragen zu einer schwächeren Wachstumserwartung bei. Aufgrund dieser Entwicklungen wird ein schwächeres Wachstum für das Jahr 2023 und auch 2024 prognostiziert. Die Prognosen unterliegen aufgrund der globalen Spannungen und den weltweiten Auswirkungen von Preissteigerungsraten und der staatlichen Geldpolitik der verschiedenen Notenbanken erheblichen Unsicherheiten. Quelle: OECD Economic Outlook, Interim Report September 2023, Confronting Inflation and Low Growth 3. Wirtschaftsbericht In dem abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein Umsatz von TEUR 27.259 (i. V. TEUR 25.060) erzielt werden, wodurch die Erwartungen des Vorjahres übertroffen wurden. In dem für uns strategisch bedeutsamen Segment Baumaschinen steigerte sich der Umsatz auf TEUR 9.679 (i. V. TEUR 8.037). Der Auftragsbestand bei den großen Herstellern von Baumaschinen reicht weit ins Jahr 2024. Der Umsatz im Segment Schiffsantriebe (POD) hat sich nach den Russlandsanktionen deutlich erholt und liegt nun wieder bei 1.420 (i. V. TEUR 956). In diesem Zukunftsmarkt haben wir es mit Projekten zu tun, die lange Vorlauf- und Produktionszeiten haben. Da die modernen POD-Antriebe die konventionellen Schiffsantriebe immer mehr verdrängen und es sich um einen sehr attraktiven Wachstumsmarkt handelt, streben wir weiterhin den Gewinn von Projekten in diesem Bereich an. Wir akquirieren zurzeit weitere Neukunden in diesem Marktsegment, sodass wir in den Folgejahren mit starkem Umsatzzuwachs rechnen. Der Umsatz im Segment Medical ist erwartungsgemäß weiter gesunken auf TEUR 2.094 (i. V. TEUR 2.354). Der Umsatz war im Geschäftsjahr 2020/2021 durch die Covid-Krise und dem hohen Bedarf an Geräten für Laboruntersuchungen bedingt sehr hoch. Dies war ein vorübergehender Effekt der Corona-Krise, da medizinische Geräte für Laboruntersuchungen massenhaft gefertigt wurden. Ohne Berücksichtigung der Covid Testgeräte ist der Umsatz im medizinischen Bereich auf dem gleichen Niveau geblieben wie im letzten Jahr. Die übrigen eher kleineren Segmente entwickelten sich positiv und haben ebenfalls zu dem starken Umsatzwachstum beigetragen. 3.1. Investitionen Die Investitionen im Geschäftsjahr betrugen insgesamt TEUR 179 (i. V. TEUR 197). 3.2. Personal Am Ende des Geschäftsjahres beschäftigte das Unternehmen einschließlich Geschäftsführer 100 Mitarbeiter (Ende Vorjahr: 98), davon sind 89 Mitarbeiter in Antweiler und 11 in St. Memmie, Champagne/Frankreich, ansässig. 3.3. Vorkehrungen aufgrund der Covid-19-Pandemie Das umfangreiche Hygienekonzept wurde beibehalten. Sicherheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz wie z. B. die durchsichtigen Abtrennungen der Arbeitsplätze bleiben bestehen und werden auch nach der Pandemie zur Sicherheit der Mitarbeiter nicht mehr entfernt. Sollten die Inzidenzzahlen wieder anziehen, können wir die verschärften Schutzmaßnahmen schnell reaktivieren. Ersetzte Arbeitsplatzrechner wurden für Mitarbeiter, die auch im Homeoffice arbeiten können, grundsätzlich durch Notebooks ersetzt. Das Arbeiten im Homeoffice wurde in etwas eingeschränkter Form beibehalten. Die meisten Mitarbeiter arbeiten ein bis zwei Tage pro Woche im Homeoffice. Dies wird dauerhaft beibehalten. 3.4. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 3.4.1. Ertragslage Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Berichtsjahr TEUR 4.059 (i. V. TEUR 1.822). Der starke Zuwachs ist einerseits durch die besonderen Belastungen aus dem verlorenen Russlandgeschäft im Geschäftsjahr 2021/2022 und andererseits durch das Umsatzwachstum bedingt. Die intensive Bemühung um Reduzierung der Kosten durch Lean-Aktivitäten und individuelle Projekte zur Kostensenkung sowie neue Vereinbarungen mit Lieferanten zur Senkung der Materialkosten haben ebenfalls zur erfreulichen Ergebnisentwicklung beigetragen. Außerdem haben wir die ersten Schritte zur Produktionsverlagerung angestoßen, um zukünftig weitere Einsparungen zu erzielen oder Kostenerhöhungen zu vermeiden. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen bei TEUR 503 (i. V. TEUR 337). Die Höhe war mit TEUR 381 (i. V. TEUR 229) in der Auflösung von Rückstellungen begründet. Die Personalaufwendungen sind mit TEUR 7.123 (i. V. TEUR 7.132) geringfügig gefallen. Die Löhne und Gehälter stiegen durch moderate Gehaltserhöhungen und Neueinstellungen auf TEUR 6.289 (i. V. TEUR 5.823). Die Neubewertung der Pensionsrückstellungen im vorigen Geschäftsjahr 2021/2022 führten aufgrund gesunkener Abzinsung zu erhöhten Personalkosten. Diese besondere Belastung ist in dem Geschäftsjahr 2022/2023 ausgeblieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf TEUR 2.672 (i. V. TEUR 2.207) gestiegen. Der Anstieg war hauptsächlich in den gestiegenen Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 1.539 (i. V. TEUR 1.168) begründet. Die Abschreibungen lagen bei TEUR 115 (i. V. TEUR 162). Der Wegfall voll abgeschriebener Maschinen, die nicht ersetzt werden, führten zur geringeren Abschreibung. 3.4.2. Finanzlage Die flüssigen Mittel sind seit Geschäftsjahresbeginn auf TEUR 348 (i. V. TEUR 246) leicht gestiegen. Die erwirtschafteten flüssigen Mittel werden regelmäßig an die konzerneigene Bank in Irland, abgeführt. Zum Geschäftsjahresende betrugen die Forderungen aus Cash-Pooling TEUR 800 (i. V. TEUR 1.272). Neben eigenen Mitteln finanziert sich die Gesellschaft insbesondere über ein Konzerndarlehen in Höhe von TEUR 35.000 (i. V. TEUR 37.500), welches unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wird. 3.4.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme betrug zum Geschäftsjahresende TEUR 61.426 (i. V. TEUR 61.257). Sachanlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände betrugen zum Geschäftsjahresende TEUR 1.372 (i. V. TEUR 1.308). Die Finanzanlagen betrugen zum Geschäftsjahresende wie im Vorjahr TEUR 50.028. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen betrug 84 %. Die Vorratsbestände sind mit TEUR 5.540 um 9,6 % gestiegen (i. V. TEUR 5.053). Der Anstieg ist insbesondere dem Umstand geschuldet, die Beschaffung in Zeiten problematischer Lieferketten durch höhere Bestände zu sichern, aber auch mit Sicherheitsbevorratung aufgrund der Verlagerung der Produktion von Tschechien nach Lettland und Litauen. Der Lagerumschlag lag durchschnittlich bei 1,62 (i. V. 1,72). Die vergleichsweise niedrige Lagerumschlagshäufigkeit ist in erster Linie dem Umstand geschuldet, dass der Bereich rotierende Stromübertrager zu 40 % Kundenauftragsfertigung und somit Projektgeschäft ist. Somit müssen größere Lose beschafft werden, die z. T. erst nach Monaten verbraucht werden, um wirtschaftliche Beschaffungspreise am Markt zu erzielen. Bedingt durch den Anstieg der Geschäftstätigkeit sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ebenfalls um TEUR 68 auf TEUR 3.331 leicht angestiegen. Stichtagsbedingt verringerten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 266 auf TEUR 479. Die Laufzeit der Forderungen betrug durchschnittlich 44 Tage (i. V. 44 Tage) und die Laufzeit der Verbindlichkeiten 15 Tage (i. V. 17 Tage). Die Eigenkapitalquote (Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme) betrug zum Geschäftsjahresende 31,6 % (i. V. 27,0 %). Die Fremdfinanzierung erfolgte durch den Mutterkonzern Moog Inc. Für unmittelbare Pensionsverpflichtungen und andere Versorgungszusagen wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.370 gebildet (i. V. TEUR 2.396). Insgesamt wird die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft als solide betrachtet. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 4.1. Finanzbezogene Steuergrößen Für die Unternehmenssteuerung werden in erster Linie die finanzbezogenen Kennzahlen Umsatzerlöse und operativer Gewinn (EBIT) herangezogen. Der Umsatz lag mit TEUR 27.260 über Budget (TEUR 26.800). Der operative Gewinn (EBIT) mit TEUR 4.335 lag deutlich über Budget (TEUR 3.821). 4.2. Nicht-finanzbezogene Steuergrößen 4.2.1. Personal- und Sozialbereich Der Konzern bietet seit dem Geschäftsjahr 2019/2020 neben externen Schulungen die Möglichkeit zur Online-Weiterbildung (LinkedIn), die von den Mitarbeitern sehr gut angenommen wird. Mit TEUR 57 (i. V. TEUR 25) wurde wieder deutlich mehr in Schulungen und Weiterbildung investiert als in den Jahren zuvor, in denen die Teilnahme an externen Schulungsveranstaltungen aufgrund der Covid19-Pandemie eingeschränkt werden mussten. Im Geschäftsjahr 2022/2023 war kein meldepflichtiger Unfall zu verzeichnen. Im Unternehmen wird ein aufwendiges Health- and Safety-Programm betrieben, um die gute Sicherheitslage fortzusetzen. Im Konzern werden regelmäßig für alle Mitarbeiter Trainings in Ethik, allgemeinem Vertragswesen sowie Anti-Korruption und Anti-Bestechlichkeit durchgeführt und durch ergänzende E-Learning Module wiederholt. Das in 2010 begonnene Lean Management Programm wurde erfolgreich mit 259 (i. V. 222) neuen Verbesserungsvorschlägen fortgesetzt. 4.2.2. Umweltschutz Eine der vier Klassen von Verbesserungsvorschlägen ist die Klassifizierung "umweltrelevant", so dass die vorgegebenen Erfolge hinsichtlich des Umweltschutzes objektiv gemessen werden können. Das Unternehmen ist nach der Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert. Ziel ist es, in allen oben genannten Bereichen die höchsten Standards zu erzielen, einschließlich der regelmäßigen Überprüfung der internen Kontrollmechanismen und des Risikomanagements. 4.2.3. Forschung und Entwicklung In der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Gesellschaft sind sechs feste Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr belief sich der Forschungs- und Entwicklungsaufwand auf TEUR 585 (i. V. TEUR 452). Hier wurde das Personal um eine Stelle aufgestockt. Der Schwerpunkt lag weiterhin in Neuentwicklungen von neuen berührungslosen Übertragungstechnologien und der Weiterentwicklung von vorhandenen Technologien / Produkten. Für das Automobil-Segment konnte eine Platine zur Serienreife entwickelt werden, welche mit Hilfe von optischer Übertragung Ethernetraten von bis zu 1 GBit/s erreicht. Hierdurch konnte eine Komponente, welche bisher nur single source unterstütze, auf dual source-Übertragungen gebracht werden. Des Weiteren wird ein 1G Bit/s Contactless-Active Optical Rotary Joint entworfen, um in Zukunft in allen Industriebereichen eine sichere und kompakte Ethernet Übertragungslösung zu ermöglichen. Es konnten erste Teststände mit der Test-Automation erfolgreich umgesetzt werden. Bezüglich optischer Übertragung wurde eine Überarbeitung zwecks Volumenherstellung für den Windkraftbereich umgesetzt. Der Besuch von Fachmessen und die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen wie verschiedenen Universitäten und dem VDE in Offenbach sind weiterhin fester Bestandteil des Bereiches Forschung und Entwicklung. 5. Prognose-, Chancen und Risikobericht Mit Moog als Marktführer sehen wir im Bereich Schleifringübertragern weiterhin durch Nutzung des führenden technischen Knowhows und der vielfältigen Produktionsmöglichkeiten aber auch durch Nutzung der eigenen Stärken sehr gute Chancen, unser Geschäft weiter zu entwickeln und auszubauen. Der Fokus liegt in den nächsten beiden Jahren nicht nur auf neuen profitablen Kundenprojekten, sondern auch in der Optimierung der Kosten. Dafür verlagern wir z. Zt. unseren Produktionsstandort von Tschechien nach Litauen und Lettland. Die Produktion am Standort in Frankreich wird geschlossen. Der Standort in Frankreich wird nur noch mit einem kleinen Team aus Vertriebs- und Konstruktionsmitarbeitern fortgeführt. Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir die Anzahl der Kunden deutlich reduziert, um den Fokus auf unsere Schlüsselkunden und Schlüsselprojekte zu legen. Die Reduzierung der Kunden und Lieferanten werden wir auch im kommenden Geschäftsjahr fortführen. Mit der Standardisierung im Design aber auch mit der Zusammenfassung von Produktgruppen werden wir die Lieferanten reduzieren und Kosten senken. Hierbei werden wir auch unsere Fertigungspartner einbeziehen, indem sie eigenständig Produktionsmaterial beschaffen, das bisher noch von uns disponiert und angeliefert wird. Für MOOG REKOFA besteht neben den unten im Einzelnen beschriebenen Risiken ein allgemeines Risiko darin, dass die weitere Geschäftsentwicklung durch die globale wirtschaftliche und politische Situation (Ukraine-Krieg, Nahost Konflikt, wirtschaftliche Entwicklung in China/USA, Rezession usw.) beeinträchtigt werden könnte. Für 2023/2024 besteht ein Risiko, das budgetierte Umsatzwachstum nicht zu erreichen, da die Wirtschaftslage in vereinzelten Branchen einen sinkenden Auftragseingang zeigt. Mitte November haben wir bereits einen Auftragsbestand in Höhe von 14,1 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2023/2024. Das größte Wachstum ist im Markt Construction zu erwarten, in dem wir aufgrund von Projekten in der Elektrifizierung von Baumaschinen einen hohen Anteil von Neugeschäften sehen. Das neue Produkt Kabeltrommel werden wir weiter vermarkten und hier deutlich Marktanteil gewinnen. Auch im Bereich Schiffsantriebe oder Antriebsüberwachung sind Steigerungen zu erwarten. Projekte, die in den letzten Monaten gewonnen wurden, befinden sich bereits in den Auftragsbüchern mit festen Lieferterminen für die beiden kommenden Geschäftsjahre. Der Automobilbereich wurde nur mit einer sehr geringen Erhöhung budgetiert. Weiterhin erwarten wir, dass die Konzentration auf die Weiterentwicklung von Prototypen zur Serienreife ab dem Geschäftsjahr 2024/2025 zu einem deutlichen Wachstum führen wird. Risiken ergeben sich aus den kurzfristigen Anforderungen der Kunden, neue Produkte zu entwickeln und zu liefern, parallel zu der Notwendigkeit für MOOG REKOFA, zur Kompensation von Nachfragerückgängen bei bestimmten Produkten alternatives Geschäft zu generieren. Ebenfalls treten vermehrt chinesische Wettbewerber in den europäischen Markt ein. Leider müssen wir im Geschäftsjahr 2023/2024 noch mit Gewährleistungsansprüchen rechnen, welche sich aus Mängeln an Produkten im Feld ergeben. Hierfür wurden Rückstellungen gebildet. Ein zusätzliches Risiko ist aufgrund des allgemeinen Fachkräftemangels die Gewinnung von neuem Personal. Wachstumschancen sehen wir vorrangig in den von uns fokussierten Segmenten Schiffsantriebe (POD), FLOW PACK (Verpackungsmaschinen) und Construction. Hier können wir mit Standards und mit Neuentwicklungen den hohen technischen Anforderungen unserer Kunden gerecht werden. Ab dem Jahr 2025 wollen wir mit einer neuen Produktreihe im Bereich FLOW PACK größere Umsätze erzielen. Dazu laufen erste Prototypen in unserem Testcenter, und in 2024 wollen wir erste Serien im Feld testen und Umsätze erzielen. Durch die Integration in den Moog-Konzern, dem weltweit führenden Hersteller von Stromübertragern mit einem Umsatz von ca. 300 Millionen Dollar in diesem Segment und einem Gesamtumsatz von mehr als 3,0 Milliarden Dollar, ergeben sich durch die weltweite Vertriebsstruktur auch für MOOG REKOFA Chancen zur weiteren Umsatzsteigerung. Die allgemeinen Risiken hinsichtlich der Kundenstruktur und des Produktsortiments werden laufend beobachtet. Die Ertragslage wird permanent durch das interne Controlling überwacht. Das Kontrollsystem und das Risikomanagement basieren auf den monatlichen, detaillierten Geschäftsergebnissen mit Gegenüberstellung zu Budget und Forecast. Durch diese starke, durchgängige und konsistente Kosten- und Ergebnisaufgliederung erfolgt eine systembedingte Kontrolle, die monatlich konzernweit kommuniziert und überprüft wird. Für das am 1. Oktober 2023 beginnende Geschäftsjahr 2023/2024 ist ein steigender Umsatz in Höhe von 7,0 % bei deutlich höherer Umsatzrentabilität als im abgeschlossenen Geschäftsjahr geplant. In den folgenden Geschäftsjahren erwarten wir weiteres Wachstum, so dass wir voraussichtlich im Geschäftsjahr 2024/2025 die Marke von TEUR 30.000 übertreffen.
Antweiler, 15. Dezember 2023 MOOG REKOFA GmbH gez. Oliver Gerd Follmann gez. Matthias Richter Geschäftsführung Bilanz zum 30. September 2023der MOOG REKOFA GmbH, AntweilerAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023der MOOG REKOFA GmbH, Antweiler
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023der MOOG REKOFA GmbH, Antweiler1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 der MOOG REKOFA GmbH, Antweiler, (Amtsgericht Koblenz, HRB 13616) ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Die MOOG REKOFA GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen nach der linearen Methode vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen für Anschaffungen bis zum 1. Januar 2008 wurden überwiegend nach der degressiven Methode vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen auf den am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert, sofern eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt. Die Abschreibungssätze betragen:
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten einschließlich angemessener Material- und Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Die Waren sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bestandsrisiken sind durch entsprechende Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden auf der Basis von Einzelwertberichtigungen und auf die verbleibenden Forderungen pauschal mit 2 % angesetzt. Sie betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 68 (i. V. TEUR 86). Die Bewertung der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,00 % (i. V. 3,00 %) bei den Entgelten und von 2,10 % (i. V. 2,30 %) bei den Renten ausgegangen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Rechnungszinssatz basiert in 2023 - entsprechend der gesetzlichen Neuregelung in § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB - auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,81 % (i. V. 1,77 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 30. September 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen (Bewertungsänderung) in Höhe von TEUR 60 (i. V. TEUR 162) (Unterschiedsbetrag). Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet und grundsätzlich unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger finden Anschaffungskosten- und Realisationsprinzip gemäß § 256a HGB keine Anwendung. Die daraus resultierenden Umrechnungsdifferenzen werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, wie im Vorjahr, nicht. 3.3 Flüssige Mittel Der Posten enthält die Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 348 (i. V. TEUR 246). 3.4 Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 28,00 %. In 2022/2023 ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern. Diese wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. 3.5 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 26. 3.6 Pensionsrückstellungen Es bestehen Pensionszusagen an Arbeitnehmer. Für alle Zusagen sind zum 30. September 2023 Pensionsrückstellungen in Höhe von insgesamt brutto TEUR 2.370 (i. V. TEUR 2.396) gebildet worden. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (in Vorjahren: sieben Jahre) ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 60 (i. V. TEUR 162). Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 3.7 Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 35.000 (i. V. TEUR 37.500) eine Restlaufzeit zwischen 1 bis 5 Jahren. Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen überwiegend Eigentumsvorbehalte. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 381 (i. V. TEUR 229) insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 20 (i. V. TEUR 0) enthalten. 4.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 (i. V. TEUR 12) ausgewiesen, davon TEUR 0 (i. V. TEUR 12) aus Forderungsverlusten und TEUR 1 (i. V. TEUR 0) aus Verlusten von Anlagenabgängen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 50). 4.3 Finanzergebnis Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 42 (i. V. TEUR 38) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen. 5. Sonstige Angaben 5.1 Beteiligungsverhältnisse Zum 30. September 2023 stellt sich der Anteilsbesitz der Gesellschaft wie folgt dar:
5.2 Personal Im Jahresdurchschnitt 2022/2023 wurden 98 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt (i. V. 98). 5.3 Sonstige finanzielle Geschäfte Die Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen zum 30. September 2023 umfassen im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattung (IT-Ausstattung und Kfz) und werden wie folgt fällig:
5.4 Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Auf die Angabe des Geschäftsführergehalts wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5.5 Angaben zum Konzernabschluss Der Abschluss der MOOG REKOFA GmbH wird in den Konzernabschluss der MOOG Inc., East Aurora/USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. 5.6 Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 30. September 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. 5.7 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.844, der in Höhe von TEUR 60 ausschüttungsgesperrt ist, auf neue Rechnung vorzutragen.
Antweiler, 15. Dezember 2023 MOOG REKOFA GmbH gez. Oliver Gerd Follmann gez. Matthias Richter Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens der MOOG REKOFA GmbH, Antweiler,für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MOOG REKOFA GmbH, Antweiler Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MOOG REKOFA GmbH, Antweiler, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MOOG REKOFA GmbH, Antweiler, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, 15. Dezember 2023 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
gez. Uwe Harr, Wirtschaftsprüfer gez. Moritz Tack, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 30. September 2023 der MOOG REKOFA GmbH, Antweiler, erfolgte durch die Gesellschafterversammlung am 18. Juni 2024. |
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