Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 46736
Eingetragen
15.9.2000
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Displays und Warenpräsentations- Einrichtungen sowie die Abwicklung sämtlicher damit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Dr. Schühle
seit 25.3.2024
Geschäftsführer
Thilo Markus Becher
seit 28.9.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (14)

NameAnteil
11.07%
E*** H*****
11.07%
11.07%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Deinzer Holding GmbHEigenbeteiligung
3.90%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Deinzer Holding GmbH
Germany
250.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deinzer GmbH

Langenfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Deinzer GmbH ist ein Hersteller kundenindividueller Verkaufsförderungsdisplays sowie von shop-in-shop Systemen für die Markenartikelindustrie und den Handel. Es kann hier ein großes Leistungsbündel angeboten werden. Die Deinzer GmbH ist ein full service Anbieter für diesen Bereich.

Neben der Entwicklung und dem Design der Displays, der Produktion mit verschiedensten Werkstoffen, werden auch die Einlagerung der produzierten Displays, die Konfektionierung und der Aufbau der produzierten Einheiten am Point-of-Sale angeboten und realisiert.

Inzwischen bietet die Deinzer GmbH im Rahmen des aftersales-Services auch Wartungseinsätze, Display-Rückholungen, -überarbeitungen sowie Recycling-Dienstleistungen an.

Wir verfügen über eine sehr hohe Fertigungstiefe und können daher, die von unseren Kunden eingeforderte hohe zeitliche Flexibilität anbieten.

Über unser weltweites Partnernetzwerk sind wir in der Lage anforderungsgerechte Lösungen mit wettbewerbsfähigen Preisen zu realisieren.

Forschung und Entwicklung

Unser Innovationscenter bietet auf 2.000 qm schnelle und ideenreiche Entwicklungen und einen flexiblen und leistungsfähigen Prototypenbau an.

Die Kreativität und Leistungsfähigkeit dieser Abteilung sichert zum einen die Auslastung im Produktionsbereich stellt aber immer mehr auch eine eigene Dienstleistung dar. In der Abteilung werden eigenständige Projekte für Messen aber auch Kleinserien gefertigt.

Die angefragten Lösungen werden technisch immer anspruchsvoller und hochwertiger.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage auf unserem Kernmarkt Deutschland hat sich in dem Geschäftsjahr 2018/19 durchweg positiv entwickelt. Die privaten Konsumausgaben im Kernmarkt sind im Geschäftsjahr, im stationären Handel, sehr stabil. Die Top Marken sind weiterhin ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung.

Der stationäre Handel behauptet seine Position zum online-Handel unter anderem durch hochwertige Verkaufsflächen. Die anhaltend gute Situation auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich weiterhin sehr positiv auf die Kaufbereitschaft der Shopper und damit im Nachgang auch positiv auf unser Geschäftsmodell aus.

Die Situation in anderen europäischen Märkten ist angespannt. Es sind momentan sehr viele internationale Handelsprozesse im Ungleichgewicht. Die Wettbewerbssituation in unserem Markt ist unverändert intensiv. Wir sind vermehrt durch europaweit agierende Wettbewerber konfrontiert.

Unsere Marktposition haben wir aus unserer Sicht gegenüber dem Vorjahr noch einmal verbessert. Dieses resultiert aus unserer Sicht im Wesentlichen aus der Internationalisierung unser Beschaffung und einer verbesserten Werkslogistik. Weiter profitieren wir von der Anbindung an die LEO Familienholding.

Geschäftsverlauf und Lage

Ertragslage

Wie in der Vorjahren war es unser vordringlichstes Ziel, unsere Stammkunden zuverlässig zu bedienen und Neukunden aufzubauen. Dies ist uns gelungen.

Wir konnten die Gesamtleistung aus dem Geschäftsjahr 2017/18 übertreffen.

Damit konnten wir einen leicht verbesserten Jahresüberschuss von EUR 404.632,62 erzielen.

Insgesamt sind wir mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden.

Finanzlage

Die Eigenkapitalquote liegt bei 44,84 %.

Längerfristige Darlehen konnten planmäßig zurückgeführt werden.

Die bewilligten Kreditlinien wurden in Ausnahmefällen zur Deckung von Kapitalbedarfsspitzen genutzt.

Zum Bilanzstichtag betrugen die Guthaben bei Kreditinstituten EUR 987.938,11. Demgegenüber standen Bankdarlehen in Höhe von EUR 0€.

Der Wert der unfertigen und fertigen Erzeugnisse ist zum Bilanzstichtag um EUR 49.087,88 auf gesamt EUR 1.374.102,00 gefallen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Unternehmenssteuerung bedienen wir uns im Unternehmen grundsätzlich des monatlichen Monitorings der Umsatzrendite, unseres EBITDA und unserer Liquidität. Unsere Umsatzrendite liegt in diesem Jahr bei 1,46%.

Gesamtaussage

Wir schätzen unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut ein. Die Umsatzentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres lag innerhalb unserer Erwartungen. Der Jahresüberschuss hat sich im langfristigen Vergleich zumindest zufriedenstellend entwickelt. Zukünftige Maßnahmen sind dahingehend auszulegen diese Zielgröße positiv zu beeinflussen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet die Liquidität jederzeit zu sichern und allen Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu bedienen und unsere Forderungen pünktlich zu vereinnahmen.

Die Liquidität des Unternehmens war jederzeit gesichert.

Prognosebericht

Weiterhin ist der zunehmende Anteil des Internethandels an den gesamten Konsumausgaben eine Herausforderung. Der stationäre Handel hat dennoch 2018 bewiesen, dass die hochwertigen ausgestatteten Verkaufsflächen, auch in Zukunft, weiter sehr bedeutsam sind.

Dies kommt uns als Hersteller von semipermanenten und permanenten Displaylösungen entgegen.

Die vorhandenen unterjährigen und auch durch Budgetverschiebungen entstehenden unterschiedlichen Auslastungen müssen wir weiterhin durch flexible Kapazitäten ausgleichen.

Dies Erreichen wir z.B. durch das Instrumentarium der Zeitarbeit, die wir zur Deckung von Spitzen gezielt einsetzen.

Durch Innovationskraft und Zuverlässigkeit bei günstigen Produktionskosten müssen wir unsere Marktposition in den kommenden Jahren behaupten.

Es bleibt weiter unser Ziel, unseren Kunden Lösungsvorschläge zuverlässig mit im Wettbewerbsumfeld sehr kurzen Vorlaufzeiten zu präsentieren.

Wir werden daher auch weiterhin die Strategie einer sehr hohen Wertschöpfungstiefe forcieren

Die Entwicklung unserer komparativen Wettbewerbsvorteile ist unser Ziel um einen USP zu generieren.

Ein Ausbau des Vertriebsteams, sowie unseres innovation centers, soll die Basis für künftiges Wachstum sein, welches wir in den kommenden Jahren zunehmend auch im benachbarten Ausland realisieren wollen.

Wir planen für das folgende Geschäftsjahr mit einem gegenüber dem letzten Geschäftsjahr leicht steigenden Umsatzvolumen von ca. 3% und einer verbesserten Ertragssituation (Umsatzrendite von ca. 1,6%).

Chancen- und Risikobericht

Neben der im Prognosebericht angesprochenen grundsätzlichen Veränderung unseres Marktes, müssen wir uns auch den Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung stellen.

Dies bedeutet für uns zum einen die Digitalisierung unserer Produkte am POS als auch unserer Prozesse zum Kunden, zum Lieferanten und intern.

Dem steigenden Lohnniveau müssen wir mit weiterer Automatisierung und effizienteren Produktionsverfahren entgegentreten.

Im Personalbereich müssen wir weiter und zusätzlich ausbilden, um auch in Zukunft über geeignete Facharbeiter zu verfügen. Die Einstellung von neuen, bereits qualifizierten Mitarbeitern gestaltet sich aktuell auf Grund der guten konjunkturellen Lage als außerordentlich schwierig.

Der Beschaffungsmarkt ist voll funktionsfähig. Die Preisentwicklung ist von uns jedoch in keinster Weise zu beeinflussen und stellt ein potentielles Risiko dar.

Die Bonität unserer Stammkunden ist sehr gut.

Vor diesem Hintergrund sehen wir aktuell keine Risiken, die unsere Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

 

Langenfeld, den 19.09.19

Bilanz

Aktiva

31.3.2019
EUR
31.3.2018
EUR
A. Anlagevermögen 894.447,04 1.004.030,04
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.088,50 17.911,50
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 20.088,50 17.911,50
II. Sachanlagen 407.271,89 453.531,89
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 186.606,39 191.887,39
2. technische Anlagen und Maschinen 86.407,00 114.263,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 134.258,50 147.381,50
III. Finanzanlagen 467.086,65 532.586,65
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 467.086,65 467.086,65
2. Beteiligungen 0,00 65.500,00
B. Umlaufvermögen 9.373.632,66 7.764.706,34
I. Vorräte 2.203.504,36 2.059.485,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.181.138,17 5.341.203,48
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 80.383,85 36.669,30
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.100.754,32 5.304.534,18
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 988.990,13 364.017,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 69.024,98 64.383,13
D. Aktive latente Steuern 167.122,32 133.027,38
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.504.227,00 8.966.146,89

Passiva

   
31.3.2019
EUR
31.3.2018
EUR
A. Eigenkapital 4.710.596,29 4.197.204,19
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 358.759,48 250.000,00
III. Gewinnvortrag 3.697.204,19 3.350.690,36
IV. Jahresüberschuss 404.632,62 346.513,83
B. Rückstellungen 889.542,54 678.545,30
C. Verbindlichkeiten 4.904.088,17 4.089.920,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 402.430,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.199.863,87 1.548.373,94
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.704.224,30 2.139.116,46
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 477,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.504.227,00 8.966.146,89

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2018 - 31.3.2019
EUR
1.4.2017 - 31.3.2018
EUR
1. Rohergebnis 8.663.870,78 8.037.177,26
2. Personalaufwand 4.383.270,86 4.678.447,52
a) Löhne und Gehälter 3.744.075,94 3.883.223,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 639.194,92 795.224,17
davon für Altersversorgung -12.413,56 177.660,01
3. Abschreibungen 103.608,34 112.316,15
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 103.608,34 112.316,15
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.329.550,39 2.779.520,79
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 391,07 0,00
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 27.021,00 27.021,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4,20 0,00
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 60.500,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 192.722,90 46.822,41
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 195.000,06 78.262,01
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 34.094,94 30.157,69
9. Ergebnis nach Steuern 399.222,43 341.808,38
10. sonstige Steuern -5.410,19 -4.705,45
11. Jahresüberschuss 404.632,62 346.513,83

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Deinzer GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 Euro wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte retrograd.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 1.040.022,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz verteilt sich wie folgt:

Immaterielle Vermögensgegenstände 8.523,00 Euro
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 5.281,00 Euro
Technische Anlagen und Maschinen 38.781,71 Euro
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.201,50 Euro

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: Euro 3.821,13.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 3,07 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
Rententrend 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafel 2018 G von Dr. Klaus Heubeck

Es wurde von der ratierlichen Ansammlung gem Art. 67 (1) EGHGB Gebrauch gemacht.

Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung beträgt 27.021,00 Euro.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 254.819,00 Euro.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.040.022,00
Aktivwert der verrechneten Vermögenswerte 622.400,00
verrechnete Aufwendungen 142.650,00
verrechnete Erträge 36.040,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 54.620,00).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Euro
aus Sicherheit für fremde Verbindlichkeiten der Deinzer Holding GmbH 4.750.000,00
Summe 4.750.000,00

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen wurden bestellt:

- Notarielle Verpfändung der Gesellschaftsanteile an der Firma Display Team GmbH

- Globalzession Forderungen

- selbstschuldnerische Bürgschaft

- Verpfändung von Kontenguthaben, Girokonto St Spk Langenfeld, IBAN DE78375517800000113134

- Verpfändung von Kontenguthaben, Girokonto Deutsche Bank, IBAN DE71300700100407909100

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Gewinnvortrag

Der Jahresabschluss wurde ohne Gewinnverwendung aufgestellt.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 167,122,32 und betrifft ausschließlich die Aktivierung latenter Steuern.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Dipl. oec. Thilo M. Becher
Geschäftsführer: Dipl. oec. Michael Becher

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe
%
Jahresergebnis
Euro
Eigenkapital
Euro
Displayteam GmbH 100,00% 213.103,09 2.365.838,24

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter   53
Angestellte   36
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 89  

Anlagespiegel

AHK 01.04.2018
EUR
Zuschreibungen - Kum. Abschreib. 31.03.2019
EUR
Buchwert
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten          
    125.703,46 10.700,00 116.314,96 20.088,50
Immaterielle Vermögensgegenstände          
    125.703,46 10.700,00 116.314,96 20.088,50
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken          
    752.077,47   565.471,08 186.606,39
technische Anlagen und Maschinen          
    2.592.832,88 11.054,71 2.517.480,59 86.407,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 650.767,36 47.726,71 560.414,44 134.258,50  
Sachanlagen 3.995.677,71 58.781,42 3.643.366,11 407.271,89  
Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen          
    467.086,65     467.086,65
Beteiligungen 65.500,00        
Finanzanlagen 532.586,65     467.086,65  
  4.653.967,82     3.759.681,07 894.447,04

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Oliver Segendorf

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.10.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Deinzer GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Deinzer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Deinzer GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.03.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Wuppertal, den 20. September 2019

Dr. Stefan Westenberger, Wirtschaftsprüfer

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