Beteiligungsgesellschaften
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabian Dr. Schühle seit 25.3.2024 | Geschäftsführer |
Thilo Markus Becher seit 28.9.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (14)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 11.07% | |
E*** H***** | 11.07% |
| 11.07% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Deinzer Holding GmbHEigenbeteiligung | 3.90% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deinzer GmbHLangenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019LageberichtGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Deinzer GmbH ist ein Hersteller kundenindividueller Verkaufsförderungsdisplays sowie von shop-in-shop Systemen für die Markenartikelindustrie und den Handel. Es kann hier ein großes Leistungsbündel angeboten werden. Die Deinzer GmbH ist ein full service Anbieter für diesen Bereich. Neben der Entwicklung und dem Design der Displays, der Produktion mit verschiedensten Werkstoffen, werden auch die Einlagerung der produzierten Displays, die Konfektionierung und der Aufbau der produzierten Einheiten am Point-of-Sale angeboten und realisiert. Inzwischen bietet die Deinzer GmbH im Rahmen des aftersales-Services auch Wartungseinsätze, Display-Rückholungen, -überarbeitungen sowie Recycling-Dienstleistungen an. Wir verfügen über eine sehr hohe Fertigungstiefe und können daher, die von unseren Kunden eingeforderte hohe zeitliche Flexibilität anbieten. Über unser weltweites Partnernetzwerk sind wir in der Lage anforderungsgerechte Lösungen mit wettbewerbsfähigen Preisen zu realisieren. Forschung und Entwicklung Unser Innovationscenter bietet auf 2.000 qm schnelle und ideenreiche Entwicklungen und einen flexiblen und leistungsfähigen Prototypenbau an. Die Kreativität und Leistungsfähigkeit dieser Abteilung sichert zum einen die Auslastung im Produktionsbereich stellt aber immer mehr auch eine eigene Dienstleistung dar. In der Abteilung werden eigenständige Projekte für Messen aber auch Kleinserien gefertigt. Die angefragten Lösungen werden technisch immer anspruchsvoller und hochwertiger. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage auf unserem Kernmarkt Deutschland hat sich in dem Geschäftsjahr 2018/19 durchweg positiv entwickelt. Die privaten Konsumausgaben im Kernmarkt sind im Geschäftsjahr, im stationären Handel, sehr stabil. Die Top Marken sind weiterhin ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung. Der stationäre Handel behauptet seine Position zum online-Handel unter anderem durch hochwertige Verkaufsflächen. Die anhaltend gute Situation auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich weiterhin sehr positiv auf die Kaufbereitschaft der Shopper und damit im Nachgang auch positiv auf unser Geschäftsmodell aus. Die Situation in anderen europäischen Märkten ist angespannt. Es sind momentan sehr viele internationale Handelsprozesse im Ungleichgewicht. Die Wettbewerbssituation in unserem Markt ist unverändert intensiv. Wir sind vermehrt durch europaweit agierende Wettbewerber konfrontiert. Unsere Marktposition haben wir aus unserer Sicht gegenüber dem Vorjahr noch einmal verbessert. Dieses resultiert aus unserer Sicht im Wesentlichen aus der Internationalisierung unser Beschaffung und einer verbesserten Werkslogistik. Weiter profitieren wir von der Anbindung an die LEO Familienholding. Geschäftsverlauf und Lage Ertragslage Wie in der Vorjahren war es unser vordringlichstes Ziel, unsere Stammkunden zuverlässig zu bedienen und Neukunden aufzubauen. Dies ist uns gelungen. Wir konnten die Gesamtleistung aus dem Geschäftsjahr 2017/18 übertreffen. Damit konnten wir einen leicht verbesserten Jahresüberschuss von EUR 404.632,62 erzielen. Insgesamt sind wir mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden. Finanzlage Die Eigenkapitalquote liegt bei 44,84 %. Längerfristige Darlehen konnten planmäßig zurückgeführt werden. Die bewilligten Kreditlinien wurden in Ausnahmefällen zur Deckung von Kapitalbedarfsspitzen genutzt. Zum Bilanzstichtag betrugen die Guthaben bei Kreditinstituten EUR 987.938,11. Demgegenüber standen Bankdarlehen in Höhe von EUR 0€. Der Wert der unfertigen und fertigen Erzeugnisse ist zum Bilanzstichtag um EUR 49.087,88 auf gesamt EUR 1.374.102,00 gefallen. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Unternehmenssteuerung bedienen wir uns im Unternehmen grundsätzlich des monatlichen Monitorings der Umsatzrendite, unseres EBITDA und unserer Liquidität. Unsere Umsatzrendite liegt in diesem Jahr bei 1,46%. Gesamtaussage Wir schätzen unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut ein. Die Umsatzentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres lag innerhalb unserer Erwartungen. Der Jahresüberschuss hat sich im langfristigen Vergleich zumindest zufriedenstellend entwickelt. Zukünftige Maßnahmen sind dahingehend auszulegen diese Zielgröße positiv zu beeinflussen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet die Liquidität jederzeit zu sichern und allen Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu bedienen und unsere Forderungen pünktlich zu vereinnahmen. Die Liquidität des Unternehmens war jederzeit gesichert. Prognosebericht Weiterhin ist der zunehmende Anteil des Internethandels an den gesamten Konsumausgaben eine Herausforderung. Der stationäre Handel hat dennoch 2018 bewiesen, dass die hochwertigen ausgestatteten Verkaufsflächen, auch in Zukunft, weiter sehr bedeutsam sind. Dies kommt uns als Hersteller von semipermanenten und permanenten Displaylösungen entgegen. Die vorhandenen unterjährigen und auch durch Budgetverschiebungen entstehenden unterschiedlichen Auslastungen müssen wir weiterhin durch flexible Kapazitäten ausgleichen. Dies Erreichen wir z.B. durch das Instrumentarium der Zeitarbeit, die wir zur Deckung von Spitzen gezielt einsetzen. Durch Innovationskraft und Zuverlässigkeit bei günstigen Produktionskosten müssen wir unsere Marktposition in den kommenden Jahren behaupten. Es bleibt weiter unser Ziel, unseren Kunden Lösungsvorschläge zuverlässig mit im Wettbewerbsumfeld sehr kurzen Vorlaufzeiten zu präsentieren. Wir werden daher auch weiterhin die Strategie einer sehr hohen Wertschöpfungstiefe forcieren Die Entwicklung unserer komparativen Wettbewerbsvorteile ist unser Ziel um einen USP zu generieren. Ein Ausbau des Vertriebsteams, sowie unseres innovation centers, soll die Basis für künftiges Wachstum sein, welches wir in den kommenden Jahren zunehmend auch im benachbarten Ausland realisieren wollen. Wir planen für das folgende Geschäftsjahr mit einem gegenüber dem letzten Geschäftsjahr leicht steigenden Umsatzvolumen von ca. 3% und einer verbesserten Ertragssituation (Umsatzrendite von ca. 1,6%). Chancen- und Risikobericht Neben der im Prognosebericht angesprochenen grundsätzlichen Veränderung unseres Marktes, müssen wir uns auch den Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung stellen. Dies bedeutet für uns zum einen die Digitalisierung unserer Produkte am POS als auch unserer Prozesse zum Kunden, zum Lieferanten und intern. Dem steigenden Lohnniveau müssen wir mit weiterer Automatisierung und effizienteren Produktionsverfahren entgegentreten. Im Personalbereich müssen wir weiter und zusätzlich ausbilden, um auch in Zukunft über geeignete Facharbeiter zu verfügen. Die Einstellung von neuen, bereits qualifizierten Mitarbeitern gestaltet sich aktuell auf Grund der guten konjunkturellen Lage als außerordentlich schwierig. Der Beschaffungsmarkt ist voll funktionsfähig. Die Preisentwicklung ist von uns jedoch in keinster Weise zu beeinflussen und stellt ein potentielles Risiko dar. Die Bonität unserer Stammkunden ist sehr gut. Vor diesem Hintergrund sehen wir aktuell keine Risiken, die unsere Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.
Langenfeld, den 19.09.19 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Deinzer GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 Euro wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte retrograd. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 1.040.022,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz verteilt sich wie folgt:
Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: Euro 3.821,13. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Es wurde von der ratierlichen Ansammlung gem Art. 67 (1) EGHGB Gebrauch gemacht. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung beträgt 27.021,00 Euro. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 254.819,00 Euro. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 54.620,00). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen wurden bestellt: - Notarielle Verpfändung der Gesellschaftsanteile an der Firma Display Team GmbH - Globalzession Forderungen - selbstschuldnerische Bürgschaft - Verpfändung von Kontenguthaben, Girokonto St Spk Langenfeld, IBAN DE78375517800000113134 - Verpfändung von Kontenguthaben, Girokonto Deutsche Bank, IBAN DE71300700100407909100 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Gewinnvortrag Der Jahresabschluss wurde ohne Gewinnverwendung aufgestellt. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 167,122,32 und betrifft ausschließlich die Aktivierung latenter Steuern. Sonstige Pflichtangaben Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Oliver Segendorf Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.10.2019 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Deinzer GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Deinzer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Deinzer GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Wuppertal, den 20. September 2019 Dr. Stefan Westenberger, Wirtschaftsprüfer |
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