DETAX Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Johannes Preiss seit 19.10.2023 | Geschäftsführer |
Ralf Späth seit 17.3.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 47.28% | |
GHS III Midco B.V. | 23.64% |
| 23.64% | |
| 3.47% | |
DETA X Beteiligungsgesellschaft mbH | 1.97% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DETAX GmbHEttlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis: Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Sonstige Berichtsbestandteile Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB; größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Die Gesellschaft ist unter der Firma DETAX GmbH im Handelsregister des Amtsgerichtes Mannheim unter der Nummer HRB 743145 eingetragen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Ettlingen. Die DETAX GmbH erwarb im Januar 2022 sämtliche Kommanditanteile an der DETAX GmbH & Co. KG, Ettlingen. Mit Ablauf des 31. Januar 2022 ist die REGNERI Beteiligungs-GmbH, Ettlingen, aus der DETAX GmbH & Co. KG als Komplementärin ausgetreten, so dass sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden, und damit deren gesamtes operatives Geschäft, im Wege der Gesamtrechtsnachfolge von der DETAX GmbH im Wege der Anwachsung übernommen worden sind. Insoweit bilden die Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung nur einen 11-Monatszeitraum ab und sind daher nur bedingt vergleichbar. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet: Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit bewertet. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Abnutzbare Vermögensgegenstände werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer beträgt bei entgeltlich erworbener Software drei Jahre. Die Fertigungstechnologien werden über eine Nutzungsdauer zwischen acht und 10 Jahren und der Firmenwert wird nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB über 10 Jahre linear abgeschrieben, da die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann. Das Sachanlagevermögen wird über eine Nutzungsdauer von 2 bis 20 Jahren abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei den Vorräten sind die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie die Bestände an Handelswaren mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Falls notwendig, erfolgen Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen kommen die Anschaffungskosten oder die Nennwerte zum Ansatz. Pauschalwertberichtigungen wurden in Höhe von 1% des Nettoforderungsbestandes gebildet. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten sind geleistete Zahlungen für bestimmte Zeiträume nach dem Abschlussstichtag zeitanteilig abgegrenzt. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen ab. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 sind in beiliegender Anlage dargestellt. Der entgeltlich erworbene Firmenwert wird nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB über 10 Jahre abgeschrieben. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von EUR 9.991.342,11, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 120.679,56. Die Forderungen gegen Gesellschafter sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen und betreffen, wie im Vorjahr, ausschließlich Darlehensforderungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen und betreffen, wie im Vorjahr, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Restlaufzeit der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt, wie im Vorjahr, mehr als ein Jahr. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Verpflichtungen zur Zahlung von Kundenboni und Kosten für die Aufbewahrung. D. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Die Geschäftsführung liegt bzw. lag bei
Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 a HGB wird in Anspruch genommen. 2. Anzahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug:
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen Die Gesellschaft hatte am Abschlussstichtag aus einem Mietvertrag finanzielle Verpflichtungen mit einem jährlichen Betrag von € 773.448,00 ohne Nebenkosten (Laufzeit bis 01. April 2024). 4. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat im Rahmen eines Konsortialkreditvertrags einen Sicherungsübereignungsvetrag über wesentliche Teile des Anlage- und Umlaufvermögens der Gesellschaft abgeschlossen und ist insoweit ein Haftungsverhältnis zugunsten der Muttergesellschaft DETAX Holding GmbH eingegangen. Die Verbindlichkeiten aus dem Konsortialkreditvertrag der DETAX Holding GmbH belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf € 30.500.000,00. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der positiven Geschäftsaussichten als gering eingeschätzt. 5. Angaben zu Beteiligungsunternehmen Die Gesellschaft war zum 31. Dezember 2023 an anderen Unternehmen wie folgt beteiligt: REGNERI Beteiligungs-GmbH; Ettlingen. Beteiligungsquote: 90% Eigenkapital zum 31.12.2023: € 217.946,30 Jahresfehlbetrag 2023: € - 3.968,90 6. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den freiwillig erstellten Konzernabschluss der DETAX Holding GmbH, Ettlingen, einbezogen, die zugleich das oberste Mutterunternehmen darstellt.
Ettlingen, den 26. Juni 2024 DETAX GmbH Dr. Sönke Rössing, Geschäftsführer Thorsten Preiss, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Vorbemerkung: Die DETAX GmbH ("DETAX") ist Teil der DETAX Gruppe und agiert als die Hauptgesellschaft des operativen Geschäfts und beschäftigt den größten Teil der Mitarbeiter des Konzerns. Die Gesellschaft beinhaltet alle geschäftsüblichen Funktionen, wobei die Geschäftsleitung und andere Hauptverwaltungsfunktionen durch die DETAX Holding GmbH ausgeführt werden. 1. Geschäftsmodell DETAX zählt eigener Einschätzung zu den weltweit führenden Herstellern dentaler und otoplastischer Verbrauchsmaterialien. Das mittelständische Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet biokompatible Silikone, lichthärtende Kunststoffe und 3D-Hochleistungspolymere für medizinische und andere Anwendungen. Als innovativer Spezialist der Polymerchemie bietet DETAX seinen Kunden ein hochwertiges und umfassend MDR-zertifiziertes Produktportfolio und positioniert sich als Vorreiter im hochdynamischen Umfeld medizinischer 3D-Druckmaterialien. DETAX bedient eine internationale, breit diversifiziere Kundenbasis, bestehend aus OEM- Materialpartnern, Wiederverkäufern, sowie Anwendern, wie Zahnarztpraxen, Dentallaboren, Hörgeräteherstellern, Otoplastik-Laboren und Hörgeräteakustikern. DETAX Medizinprodukte zeichnen sich durch hoch-differenzierte Materialeigenschaften aus und tragen so wesentlich dazu bei, die Produktionsprozesse der Anwender zu optimieren. Die globalen Endmärkte wachsen kontinuierlich und sind, getrieben durch Megatrends wie demographischen Wandel und Digitalisierung, überdurchschnittlich attraktiv. Das Marktumfeld ist nicht-zyklisch und hochreguliert. DETAX Markenprodukte werden durch ein weltweites Distributoren-Netzwerk vertrieben. Hauptmärkte sind Europa, Nordamerika und Asien. 2. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen tätigt in größerem Umfang eigene Forschung und Entwicklungen und positioniert sich im Markt laut eigenen Einschätzungen als Innovationsführer für Materialien mit medizinischer Anwendung im Dental- und Audiosegment. Bei den Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten handelt es sich um projektbasierte Arbeit, um das Portfolio in beiden Segmenten um zusätzliche Materialien zu erweitern, bzw. existierende Materialien in ihren Eigenschaften zu verbessern. Insgesamt waren im Jahr 2023 13 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt. Das Wahlrecht zur Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wird nicht in Anspruch genommen. 3. Beurteilung möglicher Risiken Die Geschäftsleitung und das Management Team beurteilen regelmäßig die wichtigsten Geschäftsrisiken von DETAX, die themenspezifisch auch mit dem Beirat besprochen werden. Im Berichtsjahr wurden potenzielle Risiken und die Möglichkeit zu deren Eingrenzung diskutiert. Der Fokus dabei lag auf Marktdynamiken und entsprechenden Umsatzrisiken, dem Umgang mit regulatorischen Anforderungen, Verfügbarkeit von Rohstoffen und Fachpersonal, Inflation sowie den zunehmenden IT-Risiken durch Cyberangriffe. 4. Strategische Einbindung Nachhaltigkeit Im Hinblick auf die wachsende Bedeutung des nachhaltigen Handelns beauftragte DETAX zum Ende des Geschäftsjahres 2023 die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC mit einer Bestandsaufnahme. Der Bericht gibt Aufschluss darüber, welche Bereiche interessant für Verbesserungen und Weiterentwicklungen sind. In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls eine Berichterstattung von Kennzahlen hinsichtlich Nachhaltigkeit und anderen ESG-Themen an die Gesellschafter des Unternehmens etabliert. Als wichtiger Schritt wurde die Einführung eines zertifizierten Umweltmanagementsystems nach DIN ISO 14001 angestoßen. Hierfür wurden zunächst interne Voraussetzungen geschaffen, um 2024 die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen und eine Zertifizierung anzustreben. Wichtige Projekte wie die Erweiterung der Photovoltaikanlage am Standort in Ettlingen werden im laufenden Jahr weiter initiiert und respektive fortgesetzt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. (Quelle: bmwk.de) Die Weltkonjunktur zeigte nach kräftigem Start in das Jahr 2023 eine deutliche Verlangsamung über den Sommer. Diese resultierte im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und den in den meisten Weltregionen stark gestiegenen Zinsen, welche vor allem die Wohnungsbauinvestitionen hemmten. Als weiterer dämpfender Faktor wird die verhaltene Entwicklung in China, die wesentlich aus der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor resultiert, ausgemacht. (Quelle: bmwk.de) Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich 2023 im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,1 Billionen US-Dollar auf insgesamt rund 104,8 Billionen US-Dollar erhöht. Allein die vier größten Volkswirtschaften der Welt, die USA, China, Deutschland und Japan vereinen mit ihrem Bruttoinlandsprodukt mehr als die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung auf sich. Für das Jahr 2024 wird ein Anstieg des globalen BIP auf rund 109,5 Billionen US-Dollar erwartet. (Quelle: statistica) 2. Branchensituation Die deutschen MedTech-Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen angesichts stetig steigender regulatorischer Anforderungen bspw. aus dem Umweltrecht oder durch die EU- Medizinprodukte-Verordnung (MDR). Gleichzeitig bietet dieses Umfeld Chancen für Unternehmen, die in diesem Bereich gut aufgestellt sind. Neben steigenden Preisen für Energie und Rohstoffe sowie Lieferengpässen, zählt vor allem die zunehmende Knappheit an Fachpersonal zu den Herausforderungen, denen sich alle MedTech-Unternehmen derzeit stellen müssen. Daher ist es besonders wichtig, sich mit einem angenehmen Arbeitsumfeld und attraktiven Zukunftsaussichten auf dem Arbeitsmarkt zu differenzieren. Grundsätzlich birgt der MedTech-Bereich diverse Chancen für Wachstum, da nicht nur Mega- Trends wie eine stetig alternde Gesellschaft, sondern auch erhöhter globaler Zugang zu medizinischer Versorgung sowie der Bedarf nach qualitativ hochwertigen Lösungen für Patienten stetiges Marktwachstum mit sich bringt. Ein proaktives und vorausschauendes Supply Chain Management gehörte bereits im letzten Jahr zu den Top-Prioritäten. Vorlaufzeiten haben sich geändert und müssen zukunftssicher geplant werden. Eine enge Verzahnung von Vertrieb, Einkauf, Produktion und Logistik ist dafür unerlässlich. Wichtig und wesentlich für eine weitere positive Entwicklung der Branche sind darüber hinaus pragmatische Lösungen, damit Produkte nach der EU-Medizinprodukte-Verordnung zertifiziert werden können und somit Anwendern und Patienten zur Verfügung stehen. Das Thema Cybersicherheit gewinnt in jeder Branche an Dringlichkeit, trifft MedTech- Unternehmen jedoch gleich mehrfach: Zunächst gilt es, Intellectual Property zu schützen - insbesondere, wenn Produkte zur Fertigung außer Haus gegeben werden. In der Produktion selbst gilt es, Anlagen und Standorte vor Cyberattacken wie Ransomware abzusichern. Und schließlich müssen Hersteller als Inverkehrbringer die Cybersicherheit ihrer medizinischen Produkte am Markt garantieren. 3. Geschäftsverlauf Nach einer außergewöhnlichen Umsatzsteigerung im Jahr 2022 waren die Verkaufszahlen im zwölfmonatigen Vergleich (bezogen auf eine zwölfmonatige Vergleichsperiode) im Jahr 2023 leicht rückläufig. Dies ist auf verstärkte Bevorratung im Jahr 2022 bei diversen Großkunden zurückzuführen, während das Basisgeschäft auch im Jahr 2023 ein mit den Vorjahren vergleichbares Wachstum aufweisen konnte. Grundsätzlich war eine Entspannung der Lieferkettenengpässe spürbar, so dass zuvor hoch bevorratete Kunden ihre Bestände wieder leicht reduzieren konnten und damit im Vergleich zum Vorjahr weniger Ware bezogen. Im Gegenzug konnten wir ebenfalls hohe Bestände von Mio. € 8,1 zum 31.12.2022 auf Mio. € 6,6 zum 31.12.2023 reduzieren. Das Rohergebnis (=Betriebsleistung abzüglich Materialaufwand zuzüglich sonstiger betrieblicher Erträge) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. € 1,9 und beläuft sich auf Mio. € 19,2. Die Rohertragsmarge im Verhältnis zum Output (Umsatzerlöse zuzüglich der Bestandsveränderung) konnte im Vergleich zum Vorjahr aufgrund sinkender Materialaufwendungen signifikant gesteigert werden. Auch im Geschäftsjahr 2023 haben wir bewusst in den weiteren Auf- und Ausbau qualifizierter Mitarbeiter investiert. Zudem wurden die Vertriebs- und Marketingaktivitäten insbesondere mit der Präsenz auf internationalen Fachmessen intensiviert. Das Betriebsergebnis (vor Abschreibungen auf den Firmenwert) lag im zwölfmonatigen Zeitraum auf dem Niveau des Vorjahres. Investitionen wurden zukunftsgerichtet vor allem in Produktionsmaschinen und -geräte, neue Betriebsvorrichtungen, IT-Ausstattungen sowie Schulungseinrichtungen getätigt. Um den steigenden Anforderungen hinsichtlich optimalem Wertefluss im Unternehmen gerecht zu werden, wurde ein Projekt zur Einführung eines neuen ERP-Systems gestartet. Ziel ist es, mit dem neuen ERP-System von ABAS zum 01.01.2025 produktiv zu gehen. Da sich die Situation um Lieferengpässen und steigende Transportkosten im Laufe des Geschäftsjahres etwas entspannt hat, konnten die Lagerbestände wie oben erwähnt deutlich gesenkt werden. Der Fokus liegt allerdings weiter darauf, kontinuierlichen Materialfluss zu gewährleisten und Kunden zeitnah beliefern zu können. Entsprechend werden existierende Lagerkapazitäten nach Ermessen genutzt. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage DETAX weist weiterhin eine sehr solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auf. Innerhalb des Geschäftsjahres 2023 war zum ersten Mal seit Eintreten der Corona-Pandemie eine gewisse Flaute in den Sommermonaten spürbar, begründet durch globale Urlaubszeiten auf Seiten der Kunden. Im Herbst zog das Auftrags- und Umsatzvolumen wieder sichtbar an. Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt Mio. € 92,4, wovon Mio. € 67,2 auf das Anlagevermögen entfallen. Das Umlaufvermögen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf Mio. € 25,1. Das Anlagevermögen ist geprägt durch den aus dem Erwerb der Vorgängergesellschaften entstandenen Geschäfts- oder Firmenwert. Die Reduzierung des Geschäfts- oder Firmenwerts ist auf dessen planmäßige Abschreibung zurückzuführen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen aktivierte Fertigungstechnologien, welche sich aufgrund planmäßiger Abschreibungen ebenfalls verminderten. Das Umlaufvermögen in Höhe von Mio. € 25,1 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. € 7,4. Der Anstieg ist auf ein Darlehen an die Muttergesellschaft zurückzuführen, was einen Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zur Folge hatte. Gegenläufig verminderte sich das Vorratsvermögen um Mio. € 1,5, was insbesondere auf den oben beschriebenen Abbau der Lagerbestände zurückzuführen ist. Auf der Passivseite beträgt das Eigenkapital Mio. € 90,9. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags ist das Eigenkapital zum Vorjahr unverändert. Die Rückstellungen verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. € 0,3. Der Rückgang der Rückstellungen betrifft die Steuerrückstellungen, die sich aufgrund der Organschaft mit der Muttergesellschaft reduzierten. Die Verbindlichkeiten verminderten sich um Mio. € 0,3 und betragen Mio. € 1,2 und liegen damit etwa auf Vorjahresniveau. Das Anlagevermögen von Mio. € 67,2 war zum Bilanzstichtag zu 100% durch Eigenkapital gedeckt. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i.d.R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch fristgerechte Zahlungen erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die Zahlungsmittel erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 um Mio. € 0,6 und betragen zum Bilanzstichtag Mio. € 5,2. Vorhandene Kreditlinien in Höhe von Mio. € 3,0 sind zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Die Ertragslage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 war zum einen geprägt durch die zuvor erwähnten leicht rückläufigen Umsatzerlöse (bezogen auf eine zwölfmonatige Vergleichsperiode) und zusätzlich durch den Abbau von Beständen. Die Umsatzerlöse betragen Mio. € 27,0 (i. Vj. Mio. € 26,5). Die Gesamtleistung verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. € 1,6. Dies ist im Wesentlichen auf die letztjährige Bevorratung und die damit zusammenhängende Bestandserhöhung zurückzuführen. Die Materialaufwendungen verminderten sich, trotz insgesamt steigender Umsatzerlöse, im Vergleich zum Vorjahr um Mio. € 3,4. Die Entwicklung der Materialintensität ist im Wesentlichen auf Preisanpassungen im Ein- und Verkauf sowie Änderungen im Produktmix zurückzuführen. Die im Vergleich zum Vorjahr höheren Personalkosten sind auf eine gestiegene Anzahl an Mitarbeitenden sowie allgemeine Gehaltserhöhungen zurückzuführen. Die Abschreibungen erhöhten sich um Mio. € 0,7 und betreffen im Wesentlichen die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich zum Vorjahr um Mio. € 0,7 und betragen Mio. € 5,5. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Aufwendungen aus einem Dienstleistungsvertrag mit der Muttergesellschaft. Der Anstieg der Zinserträge um Mio. € 0,3 auf Mio. € 0,3 resultiert aus Zinsen im Zusammenhang mit einem Darlehen an die Muttergesellschaft. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung beläuft sich auf Mio. € -0,4 (Vorjahr: Mio. € -0,2). Trotz des erzielten Jahresfehlbetrags (vor Ergebnisabführung) schätzt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als positiv ein. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung ziehen wir vor allem die Kennzahlen "Umsatz", "Adjusted EBITDA", sowie "Cash Flow" heran. Diese Kennzahlen werden in der jährlichen Budget-Planung projiziert und in den monatlichen Finanzberichten an den Beirat dargestellt und kommentiert. Der Umsatz, bzw. das Umsatzwachstum ist ein wesentlicher Erfolgsindikator für die Relevanz der DETAX-Produkte im Markt, sowie für die erfolgreiche Vertriebsarbeit. Auch die Abstimmung der internen Prozesse wie Einkauf, Produktion und Logistik fließt hier mit ein. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde als Jahresziel ein Umsatz von Mio. € 29,4 anvisiert. Aufgrund der weit hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Nachfrage durch einen unserer Schlüsselkunden im Dentalbereich blieb der tatsächliche Umsatz von Mio. € 27,0 jedoch hinter diesen Erwartungen zurück. Allerdings lag in fast allen anderen Bereichen der tatsächliche Umsatz über den geplanten Erwartungen, so dass die Entwicklung in unserem Basisgeschäft durchaus als erfolgreich bezeichnet werden kann. Zur Analyse der Profitabilität dient vor allem das "Adjusted EBITDA", also das Geschäftsergebnis vor Ergebnisabführung, Steuern und Abschreibungen, sowie Normalisierung von außergewöhnlichen und periodenfremden Aufwendungen. Aufgrund der oben beschriebenen fehlenden Nachfrage eines spezifischen Kunden im Dentalbereich lag auch diese Kennzahl mit Mio. € 8,2 unter den budgetierten Erwartungen. Allerdings wurde hier ein Teil des fehlenden Deckungsbeitrags durch geringere Investitionen in Personalkosten und andere betriebliche Aufwendungen ausgeglichen. Auf Seiten des Deckungsbeitrags im Verhältnis zum Umsatz machte sich die Preisgestaltung positiv bemerkbar, die gestiegene Rohstoffpreise und andere Kostensteigerung durch Verkaufspreisehöhungen im Wesentlichen ausgleichen konnte. Schlussendlich nutzen wir zur Liquiditätsplanung, sowie Steuerung von Investitionen die Kennzahl des Cash-Flow. Der tatsächliche Cash-Flow beträgt Mio. € 0,6. Damit wurde der Finanzmittelfonds der DETAX GmbH von Mio. € 4,6 zu Beginn des Jahres 2023 auf Mio. € 5,2 zum 31.12.2023 gesteigert. III. Prognosebericht DETAX startete zuversichtlich und mit einem ambitionierten Wachstumsplan in das Geschäftsjahr 2024. Eine Fokussierung auf größere Wachstumsmöglichkeiten, speziell im internationalen Umfeld und im stark wachsenden 3D Bereich verspricht deutliche organische Umsatzsteigerungen gegenüber 2023. Geplante Neukundengewinne sind bereits mit Maßnahmen untermauert und werden strukturiert bearbeitet. Zusätzlich zum organischen Wachstum kommt durch die Akquisition der Marke THERMOtec und die damit verbundenen höheren Verkaufspreise für diese Produkte eine weitere Steigerung im Umsatz wie in der Marge hinzu. Der Markenkauf wurde im Oktober 2023 vertraglich geschlossen und wurde zum 01.04.2024 wirksam. Der zuletzt stark gewachsene Kostendruck wird im laufenden Geschäftsjahr eher moderat ansteigen. Nichtsdestotrotz ist eine gewisse Preissensibilität auf Seiten unserer Kunden wahrzunehmen. In den Gesprächen werden daher Möglichkeiten erörtert, wie durch Volumensteigerung und erfolgsabhängige Preisgestaltung ein für beide Seiten vorteilhaftes Ergebnis erzielt werden kann. Durch die proaktive Gestaltung der Vertriebsarbeit ist bereits im ersten Quartal 2024 ein erheblicher Zuwachs im Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Trotz bestehender Risiken durch wirtschaftliche, geopolitische und pandemische Unwägbarkeiten rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin mit einer steigenden Nachfrage für DETAX- Medizinprodukte, sofern sich diese Risiken nicht stärker als derzeit erwartet auf das Weltwirtschaftsgeschehen auswirken. Durch starke Konvertierung des Umsatzwachstums planen wir trotz erhöhter Personalkosten mit einer leicht steigenden normalisierten EBITDA-Marge. Aufgrund der geplanten deutlichen Umsatzsteigerung wird auch für das adjusted EBITDA eine deutliche Steigerung für 2024 erwartet. Im Cash-Flow wird ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr erwartet (Mio. € 1,5). Die mittel- und langfristigen Aussichten bleiben für alle DETAX Markt-Segmente unverändert positiv und sollten in kontinuierlichem Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich und entsprechender Steigerung des absoluten Betriebsergebnisses bei gleichbleibend hoher normalisierter EBITDA-Marge münden. Ausblick Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet DETAX weiterhin mit einem volatilen ökonomischen und politischen Umfeld. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass sich die Realisierung strategischer Projekte wie zum Beispiel der weitere Ausbau unserer Präsenz im Dentalmarkt USA und die fortschreitende Digitalisierung positiv auf unseren Geschäftsverlauf auswirken wird. Durch eine gezielte Neukundenakquise soll das Umsatzpotenzial auch in diesem Jahr weiter gesteigert werden. Mittelfristig rechnet DETAX mit einem über dem relevanten Markt liegenden Umsatzwachstum. Ein vorausschauendes Kostenmanagement kombiniert mit strategischen Investitionen sehen wir als Grundvoraussetzung zur Erreichung der mittelfristig angestrebten normalisierte EBITDA-Marge von 15%. Um die Erreichung der mittelfristig gesteckten Ziele zu unterstützen, wird im Jahr 2024 ein Program Management Office (PMO) etabliert. Hauptaufgabe des PMO ist es, die angestoßenen Transformationsprojekte zu strukturieren und den laufenden Fortschritt abzubilden. Fokusbereiche sind unter anderem die strategische Ausrichtung und strategische Planung, die Neuausrichtung des Vertriebs, die Außendarstellung des Unternehmens, laufende Digitalisierungsprojekte und systematische Analyse und Aufbereitung der Geschäftsergebnisse. IV. Risiko- und Chancenbericht Die Gesellschaft ist den branchenüblichen Markt- und Geschäftsrisiken ausgesetzt. Diese werden durch die Geschäftsleitung mit Unterstützung des Management Teams beobachtet, analysiert und adressiert, sowie nach Bedarf mit dem Beirat besprochen. Vertriebs- und Innovationsrisiken wird durch eine kontinuierliche und aktive Marktbeobachtung begegnet. Dabei werden Aktivitäten von Wettbewerbern hinsichtlich Produktentwicklung und Marktverhalten genauso analysiert, wie Änderungen in den Kundenbedürfnissen und andere Marktdynamiken (Konsolidierung, Preissensitivität, Technologieänderungen). Wir sehen uns aufgrund der aktiven Beobachtung in der Lage, auf entsprechende Dynamiken zu reagieren und unsere Marktposition nicht nur zu verteidigen, sondern auszubauen. IT- und Datenschutzrisiken werden seit September 2023 durch Unterstützung mit eigenem IT- Fachpersonal adressiert. Dabei stehen uns Ressourcen unseres externen Dienstleisters weiter zur Verfügung, um möglichst breit, aber effektiv aufgestellt zu sein. Konkrete Maßnahmen beziehen sich auf die Absicherung und klare Strukturierung der IT- Infrastruktur, der Datensicherung und vor allem der kontinuierlichen Schulung der Mitarbeiter im Hinblick auf Cyberattacken. Diese Aktivitäten nehmen eine hohe Priorität ein und werden auch im neuen Geschäftsjahr verstärkt weiter vorangetrieben. Die physische Infrastruktur wurde in 2023 durch eine neue Brandschutzanlage erweitert und wird in 2024 durch ein neues Alarm- und Schließsystem gestärkt. Dem allgemeinen Risiko des Verlusts von Schlüsselpersonen und geschultem Personal wird durch die Schaffung einer angenehmen, aber fordernden Arbeitsatmosphäre entgegengewirkt. Dabei nehmen das im Jahr 2023 neu etablierte Management-Team und die regelmäßigen Mitarbeitergespräche eine wichtige Rolle ein. Durch regelmäßige Kommunikation von Seiten der Geschäftsführung in monatlichen Mitarbeiterversammlungen fühlen sich Angestellte über wichtige Ereignisse informiert und einbezogen. Als Ergebnis konnten wir einen Rücklauf in der Fluktuation erkennen. Offene Positionen konnten schnell erfolgreich besetzt werden, da uns von den Kandidaten eine positive Arbeitsatmosphäre in den Gesprächen und an Probetagen bescheinigt wurde. Dies wird auch in Zukunft für uns eine wichtige Maßnahme sein, um dem Fachkräftemangel im Markt zu begegnen. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Ertragssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Da ausschließlich in Euro fakturiert wird, bestehen keine Währungsrisiken. Die dargestellten Risiken schätzen wir jeweils als gering ein. Bestandsgefährdende Risiken liegen aufgrund der positiven Finanzlage nicht vor. Chancen sehen wir vor allem in der Gewinnung von Neukunden und Erweiterung unseres Vertriebsvolumens mit unseren Stammkunden. Diese Möglichkeiten werden strukturiert durch das Vertriebsteam bearbeitet. Die Entwicklung von neuen Produkten wird auf Basis der technischen Risiken und Marktchancen bewertet und entsprechend priorisiert vorangetrieben. Wie im Wirtschaftsbericht erwähnt, sehen wir auch die zunehmende Regulierung und damit einhergehende intensive Prüfung der Qualitätsstandards als Chance, da wir uns in dieser Funktion sehr gut aufgestellt sehen. Eine weitere Fokussierung auf die größten sich uns bietenden Chancen erfolgt in einem im ersten Halbjahr 2024 angestoßenen Strategieprozess. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen i. W. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen mit Skonto bezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Eigenmittel und Gesellschafterdarlehen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement. Die Auslands- und Inlandsumsätze sind wesentlich über eine Kreditversicherung abgesichert. VI. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Ettlingen, den 26. Juni 2024 DETAX GmbH Dr. Sönke Rössing Thorsten Preiss Sonstige Berichtsbestandteile § 245 HGB
Ettlingen, 26. Juni 2024, gez. Dr. Sönke Rössing Thorsten Preiss Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 29. Juli 2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DETAX GmbH, Ettlingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DETAX GmbH, Ettlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DETAX GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 26. Juni 2024 KPMG
AG
Schwebler, Wirtschaftsprüfer Bormann, Wirtschaftsprüfer |
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