Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kindermann GmbH
Mainparkring 3, 97246 Eibelstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Diana Gerner seit 6.12.2023 | Geschäftsführer |
Timo Meißner seit 20.10.2017 | Geschäftsführer |
Thomas Gerner seit 30.5.2016 | Prokura |
Paulinus Hohmann seit 26.10.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kindermann GmbHEibelstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Zweigniederlassungsbericht IV. Nachtragsbericht V. Prognosebericht VI. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Kindermann GmbH gehört zu den führenden Unternehmen in Deutschland in den Bereichen Präsentations- und Medientechnik. Das Unternehmen mit Sitz in Eibelstadt entwickelt, produziert und vertreibt Produkte der Präsentations- und Medientechnik europaweit. Als innovativer Anbieter für Präsentations- und Konferenztechnik hat Kindermann einen ausgezeichneten Ruf für qualitativ hochwertige und anwenderfreundliche Lösungen. Das umfangreiche Sortiment, das zu den größten seiner Art in ganz Europa zählt, bietet vom Projektor bis zur kompletten Konferenzraumausstattung ein sehr breites Spektrum an Produkten, die zu einem hohen Anteil von Kindermann entwickelt und produziert werden. Kindermann betreut als Hersteller und Distributor seine Fachhandelspartner mit kompetenter Beratung, individueller Projektunterstützung - von der Planung bis zur Ausstattung und Integration. Attraktive Sonderleistungen runden das Portfolio ab. 2. Forschung und Entwicklung Um zukünftig und langfristig wettbewerbsfähig zu sein, steht die Entwicklung und Verbesserung der Produkte im Fokus der Tätigkeit der Gesellschaft. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist mit ihren Kernkompetenzen "Präsentations- und Medientechnik" in der Branche weiterhin gut positioniert. Durch den Ausbau des Händlernetzes und der Händlerbindung wird der Geschäftsbetrieb in Zukunft weiter ausgebaut werden. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Die Ertrags- und Umsatzentwicklung wurde im Berichtszeitraum von der Veränderung des Produktportfolios, sowie der Entwicklung und Markteinführung von Eigenprodukten beeinträchtigt. Darüber hinaus zeigte sich die aktuell sehr volatile Zeit mit ihren globalen Krisen und Unsicherheiten in Form von schwankenderen Umsätzen und Ergebnissen während der Monate im Jahresverlauf.
b) Finanzlage Die Finanzlage ist zufriedenstellend. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist mit Skonto beglichen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.844 von T€ 4.140 auf T€ 2.297 reduziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um T€ 571 (von T€ 2.842 auf T€ 3.413) erhöht. Die laufende Fremdfinanzierung erfolgt im Rahmen einer bestandsorientierten Kreditgewährung durch die drei Hausbanken. Die Liquidität der Gesellschaft ist als befriedigend einzustufen. Das Unternehmen konnte seine finanziellen Verpflichtungen jederzeit termingerecht, bei weitgehender Einhaltung der Skontofrist, begleichen. Die Finanzierung der Investitionen und das Working Capital waren jederzeit gewährleistet. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 T€ 12.047 (Vorjahr: T€ 12.703). Das Stammkapital beträgt gegenüber dem Vorjahr unverändert T€ 300. Die Eigenkapitalquote in Höhe von 43,4% (Vorjahr 38,1%) hat sich erhöht. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 8,2% (Vorjahr 6,4%). Die Vorräte haben sich auf T€ 5.789 (Vorjahr T€ 6.808) reduziert. Die Vorräte stellen einen Anteil von 48,1% (Vorjahr 53,6%) am Gesamtvermögen dar. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 824 (Vorjahr T€ 1.074) sind um T€ 249 gesunken. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich zum Bilanzstichtag von T€ 184 auf T€ 218 erhöht. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf: - Umsatzentwicklung und - Betriebsergebnis Im Jahr 2023 ist der Umsatz leicht gesunken, das Betriebsergebnis gestiegen. Des Weiteren ziehen wir für unsere Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Eigenkapitalrendite, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Eigenkapitalrendite liegt bei 8,32% und damit über dem Kapitalmarktzins für langfristige Anlagen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,11 Prozentpunkte gestiegen. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als zufriedenstellend ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung beurteilen wir vor dem Hintergrund der vielen gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten wie dem anhaltenden Ukrainekrieg, der Energiewende, der weiterhin hohen Inflationsquote sowie des steigenden Leitzinses der EZB als gut. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. III. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden von der Firma nicht unterhalten. IV. Nachtragsbericht Nach wie vor sind auch in diesem Jahr zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung die konjunkturellen Unsicherheiten aufgrund des Ukrainekonfliktes, die allgemeinen Preissteigerungen, die Inflation sowie die gestiegenen Zinssätze als Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres zu nennen. Zu deren Auswirkungen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Prognosebericht, sowie Chancen- und Risikobericht. V. Prognosebericht Nach den ersten Monatsergebnissen zeichnet sich ein befriedigendes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ab. Für 2024 rechnet die Geschäftsleitung daher mit einem einigermaßen zufriedenstellenden Umsatz- und Ertragsergebnis. Die zukünftige Ertragslage soll dabei weiterhin, neben der Fokussierung auf margenträchtige Produktkategorien, durch eine kontinuierliche Kosten- und Prozesskontrolle stabilisiert und verbessert werden. Der Energiewende sehen wir zuversichtlich entgegen. Durch die Erweiterung der Photovoltaikanlage im Jahr 2023 produzieren wir pro Jahr mehr Strom, als wir selbst verbrauchen. Die laufenden Kosten reduzierten sich hiermit sogar nochmals in erheblichem Maße. Durch ein stetiges Bestandsmanagement konnten wir ebenfalls bereits erfolgreich auf Preissteigerungen, Lieferproblematiken und Nachfrageschwankungen reagieren und werden dies auch in Zukunft weiter fortführen. Konkretere Aussagen oder Prognosen lassen sich für uns, aufgrund der vielen vorherrschenden gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland und global, zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht treffen. Wir begegnen dieser volatilen Zeit umsichtig und handeln wohlüberlegt besonnen. VI. Chancen- und Risikobericht Die Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklungen ergeben sich weiterhin aus der Fähigkeit der Gesellschaft in allen Geschäftsbereichen im Rahmen der Markt- und Konkurrenzsituation erfolgreich zu wirtschaften. Risiken für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft ergeben sich neben den allgemeinen unternehmerischen Risiken durch die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland, Europa und weltweit. Insbesondere auch die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Arbeitswelt können und werden zu Herausforderungen auch bei uns führen. Die Geschäftsleitung wird demnach auch weiterhin auf die dynamischen Entwicklungen durch Kostenanpassungen, sowie Optimierung und Digitalisierung von Prozessen ebenso dynamisch reagieren, um somit den Bestand des Unternehmens zu sichern und das Unternehmen optimal für die Zukunft krisensicher und unabhängig aufzustellen. Aus der stetigen Ausweitung aller Produktbereiche, dem Ausbau der Eigenmarke und Neuentwicklungen verspricht sich das Unternehmen eine standfeste Ausrichtung. Lagerrisiken resultieren aufgrund der weltweiten Unsicherheiten der Lieferketten und der vom Fachhandel geforderten umgehenden Belieferung durch unsere Gesellschaft bei Auftragserteilung, weshalb ein entsprechender Warenlagerbestand vorgehalten werden muss. Durch ein optimiertes Bestellwesen, ein effizientes Warenwirtschaftssystem, langfristige Lieferverträge sowie langjährige Lieferantenbeziehungen muss diesem Risiko weiterhin beschaffungsseitig begegnet werden. Die Gesellschaft berücksichtigt die Lagerrisiken bilanziell dadurch, dass Bewertungsabschläge je nach Vorratsposition vorgenommen werden. In diesem Zusammenhang können typischerweise außerordentliche Bereinigungen zu berücksichtigen sein, die mit zusätzlichem Abwertungsbedarf verbunden wären. Die Fremdwährungsrisiken der Gesellschaft werden als gering eingestuft. Risiken aus Forderungsausfällen werden durch Factoring und eine Forderungsausfallversicherung minimiert. Die Gesellschaft verfügt zudem über ein effizientes Mahnwesen, wobei ein gewisses Ausfallrisiko nie ganz zu beseitigen ist. Der Erwartungswert dieses Risikos wird allerdings als unwesentlich eingestuft. Durch das Factoring wird zudem Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken begegnet und eine erhöhte Planungssicherheit erreicht. Durch das laufende Controlling sollen unternehmensinterne Risiken frühzeitig erkannt und möglichst umgehend nachhaltige Gegenmaßnahmen erarbeitet bzw. umgesetzt werden. Die informative und kontinuierliche Berichterstattung gegenüber den Kreditinstituten soll etwaigen Fremdfinanzierungsrisiken vorbeugen. Zusammenfassend sieht die Geschäftsleitung den vielfältigen Herausforderungen und komplexen Systemen durch ein achtsames Auge und die Stärkung von Anpassungsfähigkeit, Transparenz und Resilienz gewachsen, um den Fortbestand der Gesellschaft weiterhin nachhaltig zu gewährleisten.
Eibelstadt, den 30.10.2024 Paulinus Hohmann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Kindermann GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk weitgehend im Anhang gewählt. Unter Anwendung der Bestimmungen des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angaben gem. § 285 Nr. 9a HGB verzichtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren, § 275 Abs. 2 HGB, gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB unterbleibt gemäß § 288 Abs. 2 S. 2 HGB. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bilanzierung und Bewertung erfolgten unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Er wird entsprechend der voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer von 15 Jahren ("Marke Kindermann") planmäßig abgeschrieben. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit Nettoanschaffungskosten bis € 800,00 werden sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Fremdwährungsbeträge werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der Anschaffung bewertet. Vorräte werden mit den individuellen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos werden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur gebildet, soweit der abzugrenzende Einzelposten € 600,00 übersteigt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Ein Disagio für aufgenommene Darlehen innerhalb der Bilanzposten "sonstige Verbindlichkeiten" wird gem. § 250 Abs. 3 HGB aktiv abgegrenzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EUR Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Differenzen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagenwertes ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen beträgt € 222.729,69. Vorräte Die Vorräte sind zum 31.12.2023 durch eine vor- bzw. nachverlagerte Stichtagsinventur körperlich aufgenommen worden. Die Bewertung erfolgte mit den durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Es wurden bei den einzelnen Warengruppen auf Grund ihres Alters Abschläge vorgenommen. Diese Abschläge belaufen sich auf insgesamt € 154.598,84. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen i.H.v. € 2.453.920,60 (Vorjahr: € 2.205.489,54) enthalten, deren Restlaufzeit mehr als 1 Jahr beträgt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Einzelnen:
Verbindlichkeitenspiegel Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Raumsicherungsübereignung von Inventar und Vorräten gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 203.769,94 (Vorjahr € 355.269,36) und Verbindlichkeit aus sozialer Sicherheit in Höhe von € 0 (Vorjahr € 0). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Gebäudeleasing in Höhe von jährlich T€ 245 und aus Leasingverträgen in Höhe von jährlich T€ 156. Ein Guthabenkonto (Saldo per 31.12.2023: T€ 178) der Gesellschaft dient im Rahmen des Factoring als weitere Sicherheit. Gewinnvortrag Die Bilanzierung erfolgt vor Verwendung des Jahresabschlusses, wobei der Gewinnvortrag von € 3.895.090,14 einbezogen wurde. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Durchschnitt im Unternehmen beschäftigt (ohne Geschäftsführung und Auszubildende):
Personalaufwand Der Personalaufwand des Geschäftsjahres gliedert sich wie folgt:
Namen der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Herr Paulinus Hohmann, Kaufmann Geschäftsführer: Herr Timo Meißner, Kaufmann Nachtragsbericht Die weltweiten Krisen (v.a. Ukraine-Krieg und Nahost-Konflikt) bergen ein inhärentes Risiko. Zu möglichen Auswirkungen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht.
Eibelstadt, den 30.10.2024 Paulinus Hohmann, Geschäftsführer der Kindermann GmbH Verbindlichkeitenspiegel per 31.12.2023
Anlagenspiegel 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBESCHEINIGUNG Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach §§ 326, 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kindermann GmbH, Eibelstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kindermann GmbH, Eibelstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kindermann GmbH, Eibelstadt für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher, aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängende Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ochsenfurt, den 5.11.2024 HD
BAYERN AUDIT AG
Siegel Peter Deppisch, Wirtschaftsprüfer |
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