BKM Straßen- und Wegebau GmbH
Selbe AdresseBau von Straßen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claudia Gothe seit 19.12.2025 | Prokura |
Hardy Hünich seit 19.12.2025 | Geschäftsführer |
Eva Kühn seit 13.4.2023 | Prokura |
Marco Reimann seit 25.5.2020 | Prokura |
Andreas Hannusch seit 9.5.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Torsten HannuschGIG Technology Group GmbH+1 | 60.00% |
Dr. Lisa HannuschGIG Technology Group GmbH+1 | 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GIG facility services GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen der Gesellschaft Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung von Dienstleistungen im Gebäudemanagement einschließlich der Planung und dem Betreiben der kompletten technischen und infrastrukturellen Dienste in und um das Gebäude, einschließlich Hausmeister- und Pflegedienste. Im Geschäftsfeld FM-Wohnen werden Leistungen im Bereich Hausmeisterdienste, Grünanlagenpflege, Winterdienst und Gebäudereinigung erbracht. Im Geschäftsfeld Kleinreparaturmanagement werden größere Aufträge für private Immobilieneigentümer (Investoren) und im Besonderen auch für kommunale Wohnungsbaugesellschaften erbracht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche 2.1.1 Angaben zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland kam im Jahr 2023 nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Dr. Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setze sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html). Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 % (Quelle: www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html). Der deutsche Facility Management Markt ist der größte innerhalb Europas. Die Wachstumsrate ist relativ konstant bei 3,6 % (Quelle: Facility Monitor 2023). 2.1.2 Angaben zur branchenspezifischen Entwicklung Deutschlandweit lag die Arbeitslosenquote im Dezember 2023 bei 5,7 % (Quelle: Statista Research Department, zitiert nach de.statsista.com). Der Fachkräftemangel im Handwerk stellte im Jahr 2023 und stellt für die GIG facility services GmbH und unsere Partnerunternehmen weiterhin eine der großen Herausforderungen dar. Die Folgen des Ukraine-Krieges, hohe Energiepreise, Lieferschwierigkeiten und Materialengpässe wirken konjunkturdämpfend. Die Entwicklung großer Energieprojekte, die steigende Anzahl an Wohn- und Geschäftsgebäuden bzw. umfangreiche outsourcing Aktivitäten des öffentlichen Sektors haben positive Einflüsse auf die Umsätze (Quelle: Facility Monitor 2023). Wachsende ESG regulatorische Anforderungen sowie steigende Betriebs- und Unterhaltungskosten fordern Investitionen in die Gebäude. Services im Bereich Gebäudetechnik und Facility Management profitieren von der wachsenden Nachfrage. 2.1.3 Angaben zu den wesentlichen Geschäftsfeldern Die Gesellschaft ist vorwiegend im Bereich der Wohnimmobilien aktiv, welcher sich auf die Geschäftsfelder Kleinreparaturmanagement und Facility Management untergliedert. Der Hauptstandort der Gesellschaft befindet sich in Berlin. Weitere Standorte mit Büros befinden sich in Potsdam, Dresden, Hamburg und Frankfurt am Main. 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Umsatzentwicklung Die Auftragslage entsprach im Geschäftsjahr 2023 der Planung, der Umsatz hat sich als Folge der Kündigung eines unwirtschaftlichen Auftrages um ca. 12 % verringert. Der Umsatz aus dem Geschäftsfeld KRM beträgt rund 21,2 Mio. EUR. Der Umsatz aus dem Geschäftsfeld FM-Wohnen beträgt 2,9 Mio. EUR. Die sonstigen Umsätze belaufen sich auf 0,11 Mio. EUR. Der Gesamtumsatz beträgt 24,2 Mio. EUR. Die Strategie sieht für die Zukunft vor allem den weiteren Ausbau des Geschäftsfeldes Kleinreparaturmanagement vor, dabei wird sich nach unserer Einschätzung der Digitalisierungsgrad sukzessive weiter erhöhen. Die Geschäftsentwicklung stufen wir im Ergebnis als positiv ein. 2.2.2 Investitionen und Finanzierung Im Geschäftsjahr wurden hauptsächlich branchenübliche Investitionen in die Digitalisierung, bzw. für Werkzeuge und Geräte vorgenommen, diverse KFZ wurden über Leasingverträge geordert. 2.3 Ertragslage Unter Berücksichtigung des geringeren Umsatzes sowie des damit einhergehenden gesunkenen Materialaufwands des Geschäftsjahres hat sich der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 0,3 Mio. EUR auf 13,6 Mio. EUR verbessert. Der Personalaufwand des Geschäftsjahres beläuft sich auf 8,3 Mio. EUR und hat sich somit geringfügig um 1,51% verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. EUR (-1,0 %) auf 4,9 Mio. EUR verringert, insbesondere aufgrund geringerer Forderungsverluste. In der Folge beträgt das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2023 472 TEUR gegenüber 81 TEUR im Vorjahr. Die Umsatzrendite beträgt rund 1,95 %. Die Ertragsteuern 2023 haben sich aufgrund dessen gegenüber dem Vorjahr um 112 TEUR erhöht. Das Jahresergebnis 2023 beträgt nach alledem 333 TEUR (Vorjahr: 54 TEUR). 2.4 Personalbereich Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 221 Mitarbeiter (Vorjahr: 238 Mitarbeiter) beschäftigt. 2.5 Vermögenslage Das Vermögen und die Schulden der Gesellschaft stellen sich in verkürzter Form wie folgt dar:
Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen von 1,5 % gekennzeichnet, 48,3 % der Bilanzsumme entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 3,4 %. Das Vermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.333 TEUR vermindert. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich um 333 TEUR auf 1,45 Mio. EUR erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich von 18,5 % im Vorjahr auf 30,9 % spürbar verbessert, was sowohl auf das positive Ergebnis als auch die verkleinerte Bilanzsumme zurückzuführen ist. Die Bankverbindlichkeiten sind tilgungsbedingt gegenüber dem Vorjahr um 750 TEUR gesunken. 2.5 Finanzlage Die Liquidität war im Berichtszeitraum durchgehend sichergestellt und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,31 Mio. EUR auf 1,76 Mio. EUR vermindert. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikobericht Gesamtwirtschaftliche Risiken Jüngste Konjunkturindikatoren zeigen eine allmählich wirtschaftliche Stabilisierung. So wird von Wirtschaftsforschungsinstituten von steigenden Löhnen und Einkommen, einer anhalten stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmenden Impulsen von der Außenwirtschaft ausgegangen. Dennoch bestehen weiterhin Unsicherheiten in der weiteren Entwicklung der Energie- und Materialpreise und auch mit Blick auf die geopolitischen Entwicklungen, zuletzt insbesondere hinsichtlich der Entwicklung im Nahen Osten. Branchenspezifische Risiken Da unsere Auftraggeber im Bereich Kleinreparaturmanagement zum größten Teil (ca. 80 %) öffentliche Wohnungsbauunternehmen sind und die Verträge mit ihnen in der Regel längerfristiger Natur sind, halten wir etwaige branchenspezifische Risken für überschaubar. Absatzrisiken Durch die längerfristigen Verträge sind die Absatzrisiken ebenfalls reduziert. Im Übrigen sind wir stets bemüht, auslaufende Verträge durch permanente Akquisitionsbemühungen zu kompensieren. Mit unseren Kundenverträgen sind planmäßige und jährliche Kostensteigerungen abgesichert. Um auf unplanmäßige Kostensteigerungen reagieren zu können, haben wir einen zentralen Einkauf für Lieferungen und Leistungen eingeführt. Finanzierungs- und Forderungsrisiken Aufgrund der guten Bonität unserer Kunden sowie unseres aktiven Forderungsmanagements und der vorausschauenden Liquiditätsplanung ist die Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft vergleichsweise robust. Sonstige Risiken Weitere Risken bestehen unter anderem darin, dass uns Mitarbeiter aufgrund der großen Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt verlassen, auch wenn die Fluktuation in unserer Gesellschaft relativ gering ist. Hier reagieren wir mit verschiedenen Personalbindungsprogrammen, Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, flexiblen Arbeitszeitmodellen bzw. attraktiven und interessanten Arbeitsstellen auf diese Herausforderungen. Es erfolge eine Neuaufstellung unseres Personalrecruitings. 3.2 Chancenbericht Im Bereich des Facility Managements erwartet die Branche - insbesondere aufgrund einer steigenden Zahl von Geschäfts- und Wohngebäuden in Großstädten - weiterhin ein konstantes Wachstum. Als Reaktion auf die ESG-Anforderungen gibt es ein verändertes Kundendenken und damit einhergehend neue Konzeptlösungen zur Immobilienbewirtschaftung. Auch durch unseren hohen Digitalisierungsgrad und unsere Marktkenntnisse rechnen wir uns gute Chancen aus, durch Neuakquisitionen auch zukünftig vermehrt Neuaufträge generieren zu können. 4. Prognosebericht Auch zukünftig werden durch politische Einflüsse, wie Gesetze zu Energiekosteneinsparungen, mögliche Mietpreisbremsen und stark steigende Material- und Logistikkosten die Eigentümer weniger Investitionen tätigen, vor allem im Bereich Neubau und Leerstandssanierung. Dies betrifft private wie öffentliche Eigentümer. Zukünftig werden Aufträge im gesamten Bereich Wohnen nur über eine hohe Digitalisierung alles Prozesse mit dem Ziel vergeben, Kostenreduzierungen sowohl für den Kunden als auch bei der Gesellschaft zu realisieren. Ausgehend von der bestehenden Auftragslage und der Laufzeit unserer Verträge sind wir zuversichtlich, auch im Jahr 2024 trotz der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen den geplanten Umsatz erzielen zu können. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass es gleichzeitig neue Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite bei Partnerunternehmen und Lieferanten geben wird. Aufgrund der angespannten Arbeitsmarktsituation und der niedrigen Arbeitslosenquote werden weiterhin steigende Personalaufwendungen erwartet. Um den Digitalisierungsgrad weiter steigern zu können, werden größere Investitionen in diesem Bereich notwendig sein. Ersatzinvestitionen in neue Werkzeuge werden ebenfalls im üblichen Rahmen erforderlich sein. Für das Geschäftsjahr 2024 wurde von einer leichten Umsatzsteigerung ausgegangen. Wir erwarten ein höheres Jahresergebnis als im Jahr 2023. Ausschlaggebend sind Optimierungsmaßnahmen im zentralen Einkauf und somit einer Erhöhung der Eigenleistungsquote und damit einhergehend die Verringerung von Fremddienstleistungen und deren Kosten. Gefährdungspotentiale, die den Fortbestand unserer Gesellschaft gefährden, sind nicht erkennbar. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der GIG facility services GmbH, Berlin, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Vorjahr aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Angeschaffte abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 Euro wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben, § 6 Abs. 2 EStG analog. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Die liquiden Mittel wurden zu Nennwerten bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2023 ist nachfolgend dargestellt.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von 41.186,67 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Diese Position beinhaltet Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 34.648,29 Euro (Vorjahr: 29.661,99 Euro und sonstige Forderungen in Höhe von 123.186,67 Euro (Vorjahr: 397.632,67 Euro). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten antizipative Beträge aus im Folgejahr abziehbaren Vorsteueransprüchen in Höhe von 59.600,78 Euro (Vorjahr: 75.864,41 Euro). Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten beinhalten ein Bankkonto mit einem Saldo zum 31.12.2023 in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr: 2.775,19 Euro), das zur Sicherheit einer Mietkaution an den Vermieter verpfändet wurde. Eigenkapital Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Die Bilanz wurde unter Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Bilanzgewinn In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag in Höhe von 808.821,14 Euro einbezogen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Diese Position beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 87.509,91 Euro (Vorjahr: 67.145,51 Euro) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 1.548,61 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Verbindlichkeitenspiegel Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Vojahr:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die Gesellschaft hat zusammen mit anderen Gesellschaften der GIG Gruppe die gesamtschuldnerische Haftung für ein Darlehen eines verbundenen Unternehmens in Höhe von 1,1 Mio. Euro übernommen. Im Zusammenhang mit einem Betriebsmittel-Rahmenkreditvertrag hat die Gesellschaft gemeinsam mit anderen Gesellschaften der GIG Gruppe als Gesamtschuldner eine weitere Haftung im Falle der Inanspruchnahme des Betriebsmittelkredites in Höhe von 0,5 Mio. Euro übernommen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass eine Inanspruchnahme aus der Mithaftung nicht droht, da die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der beteiligten Unternehmen nach dem Bilanzstichtag derzeit keinen Anlass dafür gibt, dass die Verpflichtungen aus den Verträgen nicht erfüllt werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus langfristigen Verträgen betragen 1.104 TEuro. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung - unbesetzt - V. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 221 Mitarbeiter (Vorjahr: 238 Mitarbeiter) beschäftigt. Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Mitglieder der Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch den Geschäftsführer Andreas Hannusch, Kaufmann. Die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung ist unter Beachtung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Nachtragsbericht Vorfälle von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. sonstige Berichtsbestandteile
Berlin, den 24. Juli 2024 GIG facility services GmbH vertreten durch den Geschäftsführer Andreas Hannusch Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 03.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GIG facility services GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GIG facility services GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GIG facility services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 31. Juli 2024 Treuhand- und Revisions- Aktiengesellschaft Niederrhein Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Dr. Pferdmenges, Wirtschaftsprüfer Bente, Wirtschaftsprüfer |
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