Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuruppin HRB 9610
Eingetragen
21.5.2012
Branche
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungGroßhandel mit PhotovoltaikmodulenElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ohne Verteilung
Gegenstand
Vertrieb von Produkten und Leistungen im Bereich der erneuerbaren Energien, insbesondere, jedoch nicht abschließend, von Photovoltaikanlagen, Batteriespeichersystemen, Ladeinfrastruktur, Wärmepumpen und ähnlichen Anlagen und Systemen, die Installation dieser Anlagen bei Kunden sowie das Erbringen von Serviceleistungen für diese Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Plenk
seit 28.4.2026
Prokura
Michael Keil
seit 28.4.2026
Geschäftsführer
Bianca Swanston
seit 28.4.2026
Geschäftsführer
Robert Buschmann
seit 22.4.2026
Geschäftsführer
Ines Bodenmüller
seit 12.2.2025
Prokura
Susan Käppeler
seit 17.3.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
SHELL Overseas Investments B.V.NLD
98.33%
sonnen Holding GmbHEigenbeteiligung
1.67%

Gesellschafter

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 8 angezeigt

Leonard Grätsch
Berlin
8.875 €
35.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Energieinsel GmbH

Oberkrämer

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Energieinsel GmbH, Oberkrämer

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Energieinsel GmbH mit Sitz in Oberkrämer OT Vehlefanz möchte Menschen mit intelligenten erneuerbaren Energiekonzepten unabhängig machen, um saubere Energie für alle zugänglich zu machen. Die Energieinsel GmbH ist deshalb im Bereich des Elektrohandwerks tätig. Wir befähigen Menschen, sauberen Strom wirtschaftlich zu erzeugen und bei Bedarf selbst zu verbrauchen oder auch in das öffentliche Stromnetz abzugeben.

Aktuell fokussierte Zielkunden sind überwiegend Privatkunden mit Einfamilienhäusern sowie kleine und mittelständische Unternehmen, die einen hohen Anspruch an hochwertige Produkte, eine saubere handwerkliche Leistung und eine qualitativ hochwertige Kundenberatung schätzen.

Regional fokussiert das Unternehmen sich auf den östlichen Teil Deutschlands mit einem Verkaufsbüro in Leipzig zur Abdeckung im Süden sowie einer neu eröffneten Niederlassung in Waren an der Müritz zur Abdeckung im Norden. Der zentrale Bereich Berlin/Brandenburg wird weiterhin aus der Zentrale in Oberkrämer abgedeckt.

Für das Unternehmen stand das Jahr 2023 im Zeichen der Übernahme durch und Integration in die sonnen Gruppe. Die administrativen und organisatorischen Herausforderungen führten zu einer deutlichen Mehrbelastung der Belegschaft. Jedoch konnten nahezu alle gesetzten Ziele erreicht werden.

Das wirtschaftliche Umfeld im Jahr 2023 war geprägt von steigenden Zinsen, die durch die Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank verursacht wurden. Diese Zinserhöhungen haben die Finanzierungskosten erheblich erhöht, was sowohl private als auch gewerbliche Investitionsentscheidungen beeinflusst hat. Die gestiegenen Kreditzinsen führten zu höheren Gesamtkosten für die Finanzierung von Photovoltaikprojekten und beeinträchtigten somit teilweise die Rentabilität und Attraktivität neuer Investitionen.

Darüber hinaus bleibt der anhaltende Mangel an qualifizierten Fachkräften in der Bau- und Solarbranche eine Herausforderung. Der Fachkräftemangel hat die Kapazität zur Installation neuer Anlagen begrenzt und die Kosten für Arbeitskräfte erhöht. Dies hat das Wachstumspotenzial in einigen Regionen verlangsamt und die Kosten für die Projektumsetzung erhöht.

Insgesamt hatten diese Faktoren im Geschäftsjahr 2023 sowohl positive als auch herausfordernde Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung des Unternehmens. Während regulatorische und politische Maßnahmen die Nachfrage nach Photovoltaiklösungen deutlich förderten, bremsten das wirtschaftliche Umfeld und der Fachkräftemangel das Wachstum teilweise.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Der Markt für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher entwickelte sich auch im Jahr 2023 deutlich positiv. Im Jahr 2023 wurden 14,3 GW an Photovoltaikleistung neu installiert. Das entspricht einen Anstieg von etwa 20 % gegenüber dem Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2023 wurden 250.000 neue Heimspeichersysteme installiert, was mehr als die gesamte Anzahl des Vorjahres ist. (Quellen: SHK-Magazin, Destatis)

2.2 Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft konnte erneut den Umsatz steigern und führte ihre auf Wachstum aus eigener Kraft und rasche Marktdurchdringung gerichtete Strategie konsequent fort. Das Umsatzwachstum als finanzieller Leistungsindikator lag bei 49,6 % und führte zu einem Umsatzanstieg um TEUR 8.369 von TEUR 16.888 im Vorjahr auf TEUR 25.257 im Geschäftsjahr 2023. Nach einem Jahresüberschuss von TEUR 1.088 im Geschäftsjahr 2022 wurde im aktuellen Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 868 erzielt. Das obere Ende der prognostizierten Umsatzsteigerung von 20 % - 50 % konnte erreicht werden, was auf die höher als ursprünglich geplante Nachfrage sowie auf die Auf- und Ausbauaktivitäten der Gesellschaft zurückzuführen ist. Die prognostizierte Roh-Marge zwischen 30 % und 40 % konnte mit 44,9 % übertroffen werden. Der gestiegene Materialaufwand hat sich durch Weitergabe der Preiserhöhungen an die Kunden nicht negativ auf die Roh-Marge ausgewirkt.

2.3 Lage der Gesellschaft

2.3.1 Ertragslage

Der Umsatzanstieg in Höhe von TEUR 8.369 bzw. 49,6 % von TEUR 16.888 im Vorjahr auf TEUR 25.257 im Geschäftsjahr 2023 lag vor allem an der gestiegenen Marktnachfrage.

Der Materialaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.159 auf TEUR 13.054 unterproportional zu dem gestiegenen Umsatz erhöht. Der gestiegene Materialaufwand wurde durch Preiserhöhungen an die Kunden weitergegeben, wodurch sich die Roh-Marge (definiert als Umsatzerlöse zuzüglich Veränderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen abzüglich des Materialaufwands) von 41,2 % im Vorjahr auf 44,9 % stabil gehalten hat.

Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um 74,5 % von TEUR 3.396 im Vorjahr auf TEUR 5.925. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf verstärkten Einstellungen von neuen Mitarbeitern. Insgesamt beschäftigte die Gesellschaft am Ende des Geschäftsjahrs 2023 111 Arbeitnehmer im Vergleich zum Jahresanfang mit 86 Arbeitnehmern. Mit dem Ausbau der Mitarbeiter soll das weitere Wachstum der Gesellschaft vorangetrieben werden.

Der Anstieg der Abschreibungen von TEUR 194 im Vorjahr auf TEUR 220 im Geschäftsjahr 2023 ist auf planmäßige Abschreibungen im Zusammenhang mit Investitionen in die Infrastruktur zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 752 auf TEUR 3.507 im Geschäftsjahr 2023 gestiegen. Dies ist unter anderem auf stark gestiegene Raumkosten, Versicherungen, betriebliche Steuern sowie Werbe- und Reisekosten zurückzuführen.

Dies führte zu einem Jahresüberschuss von TEUR 868 im Geschäftsjahr 2023.

2.3.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 10.461 auf TEUR 10.292 leicht gesunken.

Auf der Aktivseite wurde das Vorratsvermögen leicht reduziert, um hier nicht unnötig Kapital zu binden da sich insbesondere die Lieferketten zunehmend stabilisieren. Weiterhin mindernd wirkte sich die Abwertung des Vorratsvermögens aufgrund neuer Konzernrichtlinien aus.

Die Passivseite ist insbesondere durch erhaltene Anzahlungen geprägt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Eigenkapital durch Einlagen der neuen Gesellschafterin von TEUR 1.958 auf TEUR 5.176 erhöht. Das langfristige Fremdkapital wurde im Zuge der Übernahme durch die sonnen Gruppe aufgelöst (im Vorjahr TEUR 1.397). Die Eigenkapitalquote beträgt nun 50,3 % nach 18,7 % zum Vorjahres-Bilanzstichtag.

Investitionen

Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 127 in die Betriebs- und Geschäftsausstattung, TEUR 5 in das unternehmenseigene Grundstück, TEUR 66 in sog. geringwertige Wirtschaftsgüter sowie TEUR 102 für Einbauten in fremde Grundstücke investiert.

Kapitalfluss

Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR - 445. Dies ist insgesamt durch den Anstieg der Lagerbestände und der laufenden Kosten, vor allem durch die Erhöhung von Personalaufwendungen zu erklären.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR -288. Dies hängt insbesondere mit Mieteinbauten im zweiten Firmengebäude am Standort Oberkrämer, sowie mit weiteren Mieteinbauten an der neu gegründeten Unternehmenszweigstelle am Standort Waren zusammen.

Damit ergab sich im Geschäftsjahr 2023 ein Free Cashflow von TEUR - 733.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 939. Dies hängt insbesondere mit dem Wechsel der Gesellschafter und der damit verbundenen Tilgung des aufgenommenen Fremdkapitals zusammen.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Zu den wesentlichsten Leistungsindikatoren gehören das Umsatzwachstum im Jahresvergleich sowie die Entwicklung der Roh-Marge, die in Abschnitt 2.3.1 erläutert werden.

Insgesamt sind der Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft nach Ansicht der Geschäftsführung als positiv zu beurteilen

3. Prognose, Chancen- und Risikobericht

3.1 Risikomanagement und Risikobericht

Die Energieinsel GmbH passt ihr Risikomanagement ständig an die aus dem Wachstum der Gesellschaft resultierenden Bedürfnisse an. Die Geschäftsführung überwacht die Energieinsel GmbH durch regelmäßig erstellte kurz- und langfristige Umsatz-, Liquiditäts- und Finanzplanungen. Diese Planungen werden mit den tatsächlichen Ergebnissen verglichen und Abweichungen werden sorgfältig auf ihre Ursachen hin untersucht. Erkennbare Risiken werden von der Geschäftsführung frühzeitig aufgegriffen und, soweit erforderlich, Gegenmaßnahmen eingeleitet. Risiken in Bezug auf Produktentwicklung, regulatorische Änderungen in Märkten und Branchentrends bedingt durch Technologien und Innovationen werden in regelmäßigen Abständen sorgfältig von der Geschäftsführung analysiert.

Globale und deutschlandweite Rahmenbedingungen (Risikokategorie A) - hohes Risiko

Als Installations- und Handelsunternehmen ist auch die Energieinsel GmbH auf globale Lieferketten angewiesen, sodass politische Unsicherheiten, geopolitische Auseinandersetzungen (Ukraine-Russland-Konflikt, Auftreten Chinas als Aggressor gegenüber Taiwan) und daraus resultierende Lieferkettenprobleme, die sich bis hin zu ausbleibenden Lieferungen zuspitzen können, eine reelle Gefahr für das Geschäftsmodell darstellen. Auch der Fachkräftemangel, speziell im Bereich der Elektro- und Dachmontage muss berücksichtigt werden.

Steigende bzw. hohe Zinsen und damit teure Kredite wirken hemmend auf die Investitionsbereitschaft unserer Kunden und haben negative Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen (Risikokategorie B) - mittleres Risiko

Durch die hohe Nachfrage nach Photovoltaik- und Speichertechnologie wächst der Markt, was zu einem intensiveren Wettbewerb führt. Neue Marktteilnehmer und sinkende Preise könnten die Margen unter Druck setzen.

Obwohl politische Maßnahmen und Regulierungen oft förderlich sind, besteht immer das Risiko unvorhergesehener Änderungen, die die Rahmenbedingungen für Photovoltaik- und Speicherprojekte verändern können. Dies kann entscheidenden Einfluss auf die Kaufentscheidung unserer Interessenten haben.

3.2 Chancenbericht

Mit dem Jahressteuergesetz 2023 wurden wichtige steuerliche Änderungen eingeführt, die insbesondere für den Privatsektor relevant sind. Dazu gehören die Einführung des Nullsteuersatzes für Photovoltaikanlagen auf bestimmten Gebäuden, die Einkommensteuerbefreiung kleiner Photovoltaikanlagen bis 30 kWp auf Einfamilienhäusern und Gewerbegebäuden sowie eine vereinfachte steuerliche Behandlung des Eigenverbrauchs. Diese Maßnahmen haben die Attraktivität von Investitionen in Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher insbesondere für Privatpersonen erhöht, indem sie die Gesamtkosten für die Installation und den Betrieb solcher Systeme in Höhe des zurzeit geltenden Umsatzsteuersatzes von 19 % reduziert haben.

Neue regulatorische Vorgaben wurden eingeführt, die den Eigenverbrauch von Solarstrom fördern und die Netzintegration erleichtern. Diese Regelungen zielen darauf ab, den Anteil des lokal verbrauchten Stroms zu erhöhen und die Belastung der Netzinfrastruktur zu reduzieren. Solche Maßnahmen tragen dazu bei, dass Haushalte mehr Anreize haben, ihren eigenen Solarstrom zu nutzen und gleichzeitig ihre Abhängigkeit vom öffentlichen Netz zu verringern.

3.3 Prognosebericht

Die folgenden Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf der Energieinsel GmbH basieren auf bestimmten Annahmen über die künftige wirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung, die die Energieinsel GmbH als realistisch ansieht. Diese sind jedoch mit Unsicherheiten behaftet und bergen das Risiko, dass die prognostizierten Entwicklungen nicht wie erwartet eintreten.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Energieinsel GmbH geht von einer wieder steigenden Nachfrage nach Photovoltaikanlagen und Batteriespeichersystemen in Deutschland aus. Positive Impulse geben die Einführung bzw. Ausweitung der Photovoltaik-Pflicht in verschiedenen Bundesländern, die Fortführung bestimmter Förderprogramme sowie die im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2023 eingeführten steuerlichen Entlastungen und Vereinfachungen.

Wir gehen davon aus, dass das Bedürfnis der Kunden nach energetischer Unabhängigkeit, trotz der sich der seit Anfang des Geschäftsjahres 2023 stabilisierenden Strom- und Energiekosten sowie der allgemeinen Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt weiterhin auf einem hohen Niveau liegt.

Es ist jedoch ein zunehmender Gewöhnungseffekt bezüglich der Ukraine-Krise zu erkennen. Dies kombiniert mit der Hochzinspolitik der Zentralbanken lässt uns einen Rückgang der Nachfrage erkennen.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024

Die Energieinsel GmbH legt weiterhin ihr besonderes Augenmerk auf die Stärkung ihrer Marktposition als Anbieter qualitativ hochwertiger Photovoltaik- und Speicherlösungen und den Ausbau ihrer Präsenz in den neuen Bundesländern.

Durch den Zusammenschluss mit der Sonnen-Gruppe erwarten wir starke Synergie-Effekte im Bereich der Administration sowie starke Unterstützung in den Bereichen Marketing und Vertrieb.

Durch die in 2023 erreichte ISO 9001 Zertifizierung können wir nun verstärkt im B2B Segment tätig werden und damit neben dem Ausbau der Projektanzahl auch das Projektvolumen erhöhen. Dazu werden wir einen Bereich für die Abwicklung von Großprojekten schaffen.

Die Anzahl der Mitarbeiter werden wir vorsichtig entsprechend der Auftragslage erhöhen. Die neuen Bedarfe müssen vor dem Hintergrund der Aktivitäten des Zusammenschlusses mit der sonnen Gruppe ständig neu evaluiert werden.

Durch die Einführung von SAP als neue ERP Software im letzten Quartal 2024 werden wir einen weiteren Schritt in die Richtung integrierter Prozesse machen und nach erfolgreicher Integration die Durchlaufzeiten verringern sowie die Effizienz im Projektablauf steigern.

Die Gesellschaft prognostiziert unter Annahme der beschriebenen Marktsituation und der sich damit einhergehend gegenseitig aufhebenden Faktoren für das Jahr 2024 einen, um ca. EUR 7,7 Mio. im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 geringeren Gesamtumsatz in Höhe von EUR 17,5 Mio. Dies entspricht einem Rückgang von ca. 30 %. Die Roh-Marge soll dabei zwischen 35 % und 40 % vom Umsatz betragen.

Insgesamt schätzt die Geschäftsführung den Ausblick als herausfordernd ein, schätzt aber die langfristige Entwicklung als positiv ein.

 

Oberkrämer, den 9.8.2024

Rico Rückstadt, Geschäftsführer

Thomas Habetha, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.018.390,75 1.962.663,68
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8,00 479,00
II. Sachanlagen 2.016.382,75 1.960.184,68
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.298.597,75 1.342.592,75
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 717.785,00 605.516,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.075,93
III. Finanzanlagen 2.000,00 2.000,00
1. Beteiligungen 2.000,00 2.000,00
B. Umlaufvermögen 8.121.891,95 8.385.265,49
I. Vorräte 6.639.953,32 7.229.925,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 976.047,24 770.974,96
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.457,26
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 65,54 8,53
3. sonstige Vermögensgegenstände 956.524,44 770.966,43
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 93.435,28
III. Wertpapiere 0,00 84.427,88
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 505.891,39 299.936,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 151.495,06 113.012,65
davon Disagio 1.250,00 1.750,00
Aktiva 10.291.777,76 10.460.941,82

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.175.808,17 1.957.628,69
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.350.000,00
III. Gewinnvortrag 1.932.628,69 844.906,54
IV. Jahresüberschuss 868.179,48 1.087.722,15
B. Rückstellungen 1.894.057,91 742.788,40
C. Verbindlichkeiten 3.162.300,48 7.708.668,83
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.396.695,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 158.013,77
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 1.238.681,89
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.162.300,48 6.311.973,17
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.162.300,48 6.295.670,30
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 16.302,87
D. Rechnungsabgrenzungsposten 17.625,00 0,00
E. Passive latente Steuern 41.986,20 51.855,90
Passiva 10.291.777,76 10.460.941,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.844.194,97 7.820.586,95
2. Personalaufwand 5.924.836,81 3.396.279,25
a) Löhne und Gehälter 5.030.502,73 2.757.991,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 894.334,08 638.287,55
davon für Altersversorgung 4.089,91 3.641,02
3. Abschreibungen 220.299,74 194.317,63
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 220.299,74 194.317,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.507.020,76 2.754.478,47
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 57,01 1.213,64
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.304,21 28.881,38
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 4.656,27
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.286,50 42.675,27
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 295.869,43 365.591,46
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 9.869,70 4.944,10
10. Ergebnis nach Steuern 875.242,95 1.092.683,62
11. sonstige Steuern 7.063,47 4.961,47
12. Jahresüberschuss 868.179,48 1.087.722,15

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft wird mit der Firma Energieinsel GmbH unter der Registernummer HRB 9610 NP beim zuständigen Registergericht Neuruppin geführt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz Im Gewerbepark 24 in 16727 Oberkrämer OT Vehlefanz.

Die Energieinsel GmbH (im Folgenden kurz "Energieinsel" oder Gesellschaft) weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Sämtliche Bilanzposten wurden in der Eröffnungsbilanz mit den Werten angesetzt, mit denen sie in der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres ausgewiesen waren. Die im Vorjahr unter den Steuerrückstellungen ausgewiesenen latenten Steuern wurden im Berichtszeitraum gemäß § 266 HGB als eigener Posten ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und bei den Sachanlagen erfolgt die Abschreibung linear. Geringwertige Vermögensgegenstände in der Definition des EStG wurden aus Vereinfachungsgründen gemäß § 6 Abs. 2a EStG sofort abgeschrieben.

Bei der Berechnung der Normalabschreibung des Sachanlagevermögens hat die Gesellschaft für die einzelnen Anlagegruppen, von Ausnahmen abgesehen, die folgenden Nutzungsdauern und Abschreibungsmethoden zu Grunde gelegt

Nutzungsdauer Jahre Abschreibungsmethode
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
- Geschäftsbauten 33 linear
- Außenanlagen 10 - 19 linear
Technische Anlagen und Maschinen
- Maschinelle Anlagen 4 - 10 linear
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
- Fuhrpark 3 - 9 linear
- Betriebsausstattung 3 - 15 linear
- Büroeinrichtung 3 - 13 linear

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Die im Umlaufvermögen unter den Vorräten ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Als Wertansatz für die Bestände an Handelsware wurde unterstellt, dass die zuerst angeschafften Vermögensgegenstände zuerst veräußert worden sind (§ 240 HGB i. V. m. § 256 Satz 1 HGB).

Die unfertigen Erzeugnisse sind auf Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei direkt zurechenbare Materialgemeinkosten berücksichtigt wurden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB nicht aktiviert. Unfertige Erzeugnisse werden aktiviert, wenn am Bilanzstichtag noch keine Abnahme der Montage und entsprechend noch keine Umsatzrealisierung erfolgt ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Der Grundsatz zur Abgrenzung von Aufwendungen und Erträgen wurde durch die Bildung von Rechnungsabgrenzungsposten beachtet.

Die auf den Jahresabschluss zum 31.12.2022 angewandten Bewertungsmethoden wurden im Geschäftsjahr 2023 grundsätzlich beibehalten. Im Bereich der unfertigen Erzeugnisse und der Inventurbewertung wurde von den Bewertungsmethoden der Vorjahre abgewichen. So wurde der Gemeinkostenzuschlag im Rahmen der Bewertung an die Konzernvorgaben angepasst.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend in der Anlage dargestellt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt TEUR 2.350 in die Kapitalrücklage eingestellt.

Die sonstigen Rückstellungen zum 31.12.2023 setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
Abgaben / sonstige Verpflichtungen 113.665,96
Personalkosten 1.187.779,13
Gewährleistung 14.263,00
Abschluss und Prüfung 114.000,00
Aufbewahrung 4.357,13
1.434.065,22

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern vorhanden, mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind.

Sämtliche Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 745 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind bis auf die üblichen Eigentumsvorbehalte unbesichert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen passive latente Steuern in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr TEUR 52).

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Dabei ist die Gesellschaft ausschließlich im Bereich des Vertriebs und der Montage einschließlich Wartung und Service von Photovoltaik-Anlagen sowie Batteriespeichersystemen in Deutschland tätig, so dass die Umsätze nahezu sämtlich auf diesen Tätigkeitsbereich entfallen.

In den Erträgen und Aufwendungen sind keine Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung bzw. wesentliche periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen enthalten.

IV. Sonstige Angaben

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus bestehenden Miet- und Pachtverträgen in Höhe von T€ 279 p. a. insgesamt T€ 1.800. Die Verträge können i.d.R. während der festen Vertragsbindung nicht gekündigt werden.

Geschäftsführer sind Herr Rico Rückstadt (Kaufmann) sowie Frau Susan Käppeler (bis Dezember 2023 - Dipl. Kaufmann FH). Seit dem 01.01.2024 ist Herr Thomas Habetha zum zweiten Geschäftsführer bestellt worden. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschüsse oder Kredite wurden den Geschäftsführern nicht gewährt.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug 96 (Vorjahr 72). Hiervon entfallen auf:

2023 2022
Technischer Bereich 33 43
Kaufmännischer Bereich 63 29
96 72

V. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Berichtsjahres sind bisher keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Lieferengpässe auf Grund des Ukrainekrieges sind bisher nicht eingetreten, aber zukünftig nicht auszuschließen.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 868 zzgl. Gewinnvortrag in Höhe von T€ 1.933 auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. Konzernabschluss

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Shell plc, Sitz: London/Großbritannien, einbezogen. Die Shell plc stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich, sowie unter https://reports.shell.com/annual-report/2023/ abrufbar.

 

Oberkrämer, den 9. August 2024

Rico Rückstadt, Geschäftsführer

Thomas Habetha, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.493,55 0,00 0,00 0,00 18.493,55
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 18.493,55 0,00 0,00 0,00 18.493,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 1.532.826,89 4.618,69 0,00 0,00 1.537.445,58
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.050.445,87 294.989,03 43.905,16 7.580,85 1.309.110,59
3. geleiste Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.075,93 0,00 12.075,93 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.595.348,69 299.607,72 55.981,09 7.580,85 2.846.556,17
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.000,00 0,00 0,00 0,00 2.000,00
Summe Beteiligungen 2.000,00 0,00 0,00 0,00 2.000,00
2.615.842,24 299.607,72 55.981,09 7.580,85 2.867.049,72
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.014,55 471,00 0,00 0,00 18.485,55
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 18.014,55 471,00 0,00 0,00 18.485,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 190.234,14 48.613,69 0,00 0,00 238.847,83
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 444.929,87 175.149,88 28.754,16 0,00 591.325,59
3. geleiste Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 635.164,01 223.763,57 28.754,16 0,00 830.173,42
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
653.178,56 224.234,57 28.754,16 0,00 848.658,97
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8,00 479,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 8,00 479,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 1.298.597,75 1.342.592,75
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 717.785,00 605.516,00
3. geleiste Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.075,93
Summe Sachanlagen 2.016.382,75 1.960.184,68
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.000,00 2.000,00
Summe Beteiligungen 2.000,00 2.000,00
2.018.390,75 1.962.663,68

sonstige Berichtsbestandteile

 

10.08.2024

Herr Rico Rückstadt Oberkrämer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Energieinsel GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Energieinsel GmbH, Oberkrämer, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Energieinsel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

München, den 9. August 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christ, Wirtschaftsprüfer

Schefzyk, Wirtschaftsprüfer

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