Abwicklungsgesellschaft Cloud GmbH

Lise-Meitner-Straße 5, 89081 Ulm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 3220
Vorher
ScanPlus GmbH
Eingetragen
15.12.1995
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Tätigkeiten im Bereich der Telekommunikation, insbesondere auf IP basierende Dienste; Handel mit Hard- und Software, EDV- Projektierungen im Bereich Planung, Entwicklung, Realisierung, Wartung und Betrieb, Consulting zu allen Geschäftsbereichen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Jürgen Hörmann
89275 Elchingen
776.000 €
50.00%
Andreas Werther
89275 Elchingen
776.000 €
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ScanPlus GmbH

Ulm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht

ScanPlus GmbH

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Wir sind ein inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen mit Stammsitz in Ulm und bieten unseren Kunden ein breites Angebot an IT- und Cloud-Services, die rund um die Uhr vom eigenen 24×7-Service Desk überwacht werden.

Wir sehen uns als führenden Premium-Anbieter für Cloud-Services in Deutschland. Mit einem ausgereiften Portfolio begleiten wir seit mehr als 20 Jahren Kunden auf ihrem Weg in die Digitalisierung und sorgen mit Cloud-Sourcing-Produkten dafür, dass sie stets auf der sicheren Seite sind. Unsere Zertifizierungen ISO 9001 und ISO 27001 bescheinigen das höchste Niveau unserer Arbeit in Bezug auf Qualität und Sicherheit.

Durch die langjährige Vertriebspartnerschaft mit der Deutschen Telekom haben wir einen soliden Kundenstamm mit mehr als 700 Kunden aufbauen können. Unser Zielkunde ist der gehobene Mittelstand der zur Zeit vor großen Herausforderungen steht: Modernisierung der IT-Landschaft, Nutzung von modernen Cloud-Technologien und nicht zuletzt die eigene Digitalisierung. Hierbei unterstützen und begleiten wir die Kunden als Partner, der viele Gewerke der IT- und Cloudlandschaft sicher betreibt.

Unser Portfolio unterliegt einer stetigen Weiterentwicklung um den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Entscheidend war und ist eine klare Fokussierung auf den Kundennutzen und das ständige Verproben von neuesten Technologien. Dies leben wir seit Jahren in enger Kooperation mit unseren Vertriebspartnern und vor allem den Kunden selbst. Die Investition in zukünftige Portfolioelemente stellt die Grundlage für das Geschäft der kommenden Jahre.

Neueste Technologien und höchste Qualität stehen in unserer eigenen Produktion an erster Stelle. Hier arbeiten wir ausschließlich mit den jeweiligen Marktführern seit Jahren erfolgreich zusammen. Cisco im Bereich von Networking-, Compute- und Security-Produkten und DellEMC im Bereich Storage, Virtualisierung und Compute. Die klare Fokussierung auf wenige starke Partner und der "Best-of-Breed" Ansatz heben unser Portfolio klar vom Wettbewerb ab. Absolut kompromisslose Premiumservices zu marktfähigen Preisen und möglichst nicht vergleichbare Produkte, sondern durchgehende Lösungen mit Ende zu Ende Verantwortung.

Unsere eigene Digitalisierung, sprich die konsequente Automatisierung unserer Produktion, ist in unserer Strategie fest verankert und wird mit hoher Priorität vorangetrieben. Hier haben wir nach einer SDN Einführung im Jahre 2016 einen weiteren Schritt in 2017 mit automatisierten Deployments von Kundenumgebungen gemacht. Dies gestattet es uns Kundengewerke vollautomatisiert bereitzustellen und somit die Qualität zu erhöhen und die eigenen Kosten zu senken. Auf dieser Basis wurde, zusammen mit der Deutschen Telekom, seit 2018 eine Vertriebsoffensive im Bereich Managed Connectivity gestartet.

Einhergehend wurde im Jahr 2018 auch der Rechenzentrumsstandort Frankfurt ausgebaut und mit den modernsten Software definierten Technologien ausgestattet.

Anfang 2019 stellte uns ein langwieriger Speicherbackendausfall vor neue Herausforderungen. Eine Erweiterung unseres Portfolios um aktive georedundante Varianten für besonders kritische Services und Workloads befindet sich in der Umsetzung.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Kundenportale zu einem zentralen Portal mit direkten Buchungsmöglichkeiten und vollautomatisierter Abrechnung stellt einen weiteren Baustein unserer eigenen Digitalisierung dar. Besonders stolz sind wir, dass die Deutsche Telekom dieses Portal auch für Abrechnung und Orchestrierung vor ihren Kunden ausgewählt hat.

Unser Motto vor Kunden:

Sicher, skalierbar, technisch immer auf dem neuesten Stand und deutlich günstiger als vergleichbare Lösungen in Eigeninvestition: Die Ulmer Cloud-Factory ScanPlus ist mit ihren ausgereiften Services und Lösungen der beste Partner, wenn mittelständische Unternehmen ihre digitale Zukunft in die Hand nehmen oder ihr eigenes virtuelles Rechenzentrum betreiben wollen.

Unsere Portfoliobereiche:

Networking Services: "Am Anfang war das Netz" - und es spielt bei uns noch immer die erste Geige! Als Cloud-Integrator kümmern wir uns um die sichere Integration von Private und Public Cloud-Services in die Netzwerkinfrastruktur (MPLS, VPN, Internet …) und schützen die Unternehmensnetzwerke mit Firewall- und Security-Services.

Infrastructure Services: Mit unseren Speicher-Services bieten wir den Kunden stets das passende Angebot für die Applikationen. Ob Big Data-Szenario, ERP-System oder Datenbank - wir haben für jeden Workload und Dateityp die passenden Compute- und Storage-Varianten parat. Das Spektrum reicht vom VMware Private Cloud-Modell mit Objekt-, Block-, File- oder Big Data-Storage bis zur Microsoft Azure- oder AWS-Cloud.

Plattform & Application Services: Wir optimieren das Business mit unseren Managed Enterprise-Applications. Ob gemanagtes Exchange-System, virtuelle Desktops oder Telefonanlagen aus der Private Cloud. Wir helfen Kunden das volle Potenzial der Daten zu erkennen und beschleunigen Projekte und Prozesse mit PaaS-Plattformen wie der Dynamic App Factory (Red Hat OpenShift Container Plattform) oder Enterprise File Sync and Share-Lösungen.

Professional Services - Made in Germany: Herzstück unserer Cloud-Factory ist der eigene 24×7 Service Desk der ScanPlus GmbH. Rund um die Uhr erfüllt unser hoch qualifiziertes Fachpersonal direkt am Firmensitz im Ulmer Science Park höchste Ansprüche an Verfügbarkeit, Kontinuität und Sicherheit vom Self Service bis hin zum Full Managed Service: die optimale Unterstützung durch unsere Erbringung von Cloud-Operations - gezielt ausgerichtet für IT-Abteilungen mittelständischer Unternehmen.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Jahr 2018 konnten wir eine Steigerung von 33,0 % unserer Umsatzerlöse erzielen. Die Quote der bezogenen Leistungen (einschließlich Waren) ist von 25,4 % in 2017 auf 29,7 % in 2018, bezogen auf den Umsatz, gestiegen. Die Personalkostenquote sank dagegen von 38,9 % in 2017 auf 35,4 % in 2018. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank um etwa 1/3 auf 575,2 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen auf 992 T€, während die Guthaben bei Kreditinstituten um mehr als 80 T€ stiegen. Die Eigenkapitalquote (EK + nachrK), sank von 49,6 % in 2017 auf 40,8 % in 2018, die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten sind in die Quote eingeflossen, die kurzfristigen Guthaben aber nicht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen enorm um 44,1 % auf 6.189 T€ - diesen standen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.585 T€ gegenüber. Der hohe Forderungsbestand baute sich aber innerhalb des 1. Quartals 2019 ab. Darüber hinaus verfügen wir über einen ausreichend großen Kontokorrentrahmen, der im gesamten Berichtszeitraum nur teilweise in Anspruch genommen werden musste.

3. Personallage

Unser Unternehmen wird von den beiden Gesellschaftergeschäftsführern verantwortlich geleitet. Wir können auf einen langjährigen und bewährten Mitarbeiterstamm zurückgreifen. Dies ist in unserer Branche aufgrund des bestehenden Know-hows im Personalstamm von besonderer Bedeutung. Regelmäßige Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, sei es durch interne Weiterbildungsmaßnahmen oder durch externe Schulungen, werden nachhaltig im Unternehmen gelebt.

ScanPlus Professional Academy

Mit einer Gesamtzahl von 111 fest Angestellten und 86 Auszubildenden bereitet sich unser Unternehmen jetzt schon auf den wachsenden IT-Markt der zukünftigen digitalen Gesellschaft vor und sorgt dafür, dass das zukünftig notwendige Know-how im eigenen Unternehmen entsteht.

Die bewährte Ausbildung zum Fachinformatiker und zur/zum IT-Kauffrau/-mann ist z.B. deutlich aufgewertet worden. Vermittelt werden zusätzlich zum bewährten Berufsschulwissen Fachkenntnisse, die auf weltweit anerkannten Standards der Zertifikatsausbildung der Hersteller Microsoft, Cisco, EMC oder VMware basieren, abgerundet durch LINUX. Damit sichert sich das Unternehmen mittel- und langfristig die notwendigen Fachkräfte.

4. Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2018 und der Entwicklung der IT-Branche

Die deutsche Wirtschaft befindet sich, nun schon im zehnten Jahr in Folge, in einem stetigen und breit angelegten Aufschwung mit einem soliden binnenwirtschaftlichen Fundament. Die Kapazitäten sind gut ausgelastet, die Beschäftigung ist auf Rekordniveau und die Verbraucherpreise sind stabil. Im Jahr 2018 nahm das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um rund 1,5 % zu. Für das Jahr 2019 wird ein Zuwachs von 1,0 % erwartet.

Die IT-Branche wächst im Jahr 2018 weiterhin auf stabilem Niveau. Im Bereich der IT-Hardware wurde ein Wachstum von 1,5 %, bei der Software von 6,3 % und bei den IT-Services von 2,3 % erreicht. Die Prognosen für 2019 bewegen sich auf ähnlichem Niveau, wobei bei der IT-Hardware mit einem Einbruch von 0,7% gerechnet wird.

5. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht)

Prognosebericht

Im IT-Markt, insbesondere innerhalb des von uns angebotenen Portfolios, erwarten wir weiteres überdurchschnittliches Wachstum, was auch im Jahr 2019 zu einem starken Umsatzwachstum in unserem Unternehmen führen sollte, allerdings rechnen wir damit, dass die Wachstumsquote bei um die 25 % liegen wird. Der beschleunigte Ausbau unserer Plattformen 2019 hin zur Georedundanz, soll das nach einem Incident im ersten Quartal 2019 gesunkene Vertrauen unserer Kunden wiederherstellen und ist, zusammen mit dem ständig weiterentwickelten Portfolio und den jedes Jahr neu präsentierten Services oder der sich ergebenden entsprechenden Erweiterung, unser Garant für kontinuierlich wachsende Umsätze, auf Basis der bestehenden Dauerschuldverhältnisse. In Anbetracht des steigenden Umsatzes rechnen wir trotz steigender Kosten, insbesondere im Personalbereich, trotz massiver Investitionen, mit einem Ergebnis vor Steuern, das dem Vorjahresergebnis entspricht.

Änderungsrisiken bei Preisen, Liquidität und Zahlungsströmen

Die Einkaufspreise in der IT-Branche sind relativ stabil und es ist zwar mit leichten Preissteigerungen zu rechnen, welche aber durch intelligenten Einkauf zum Großteil kompensiert werden können. Hinzu kommen neue Einkaufsmöglichkeiten bei denen mit gezielter Bündelung letztendlich günstigere oder liquiditätsschonende Konditionen erreicht werden können. Auf der Verkaufsseite ist mit Preissteigerungen vor allem bei den Stunden- bzw. Tagessätzen zu rechnen, da diese seit fast zehn Jahren unverändert sind. Im Bereich der Liquidität ist eine deutliche Verbesserung in Sicht, da durch die Umstellung des Service Portals die entsprechenden kaufmännischen Prozesse beim Vertriebspartner vollautomatisiert ablaufen und somit letztendlich der Zeitablauf von der Dienstleistungsbereitstellung bis zum Zahlungseingang deutlich verkürzt wird, was im Ergebnis die Liquidität verbessert.

Chancen- und Risikobericht

Als mittelständisches Unternehmen haben wir ein Risikomanagementsystem, das in einem angemessenen Verhältnis zum hieraus erwartenden Nutzen steht. Unser Risikomanagementsystem umfasst neben der Festlegung der Verantwortlichkeiten eine u. E. ausreichende Anzahl interner Kontrollen. Der konsequente Aufbau eines klar umrissenen Portfolios an Serviceangeboten, welches neueste technische Entwicklungen integriert und einsetzt und damit Zukunftsthemen besetzt, vor allem, wenn die Basis ein hervorragend ausgebildetes Personal ist und das Serviceangebot durch ein eigenes "Produktdesign" im Unternehmen selbst entwickelt wird, führt mittel- bis langfristig zur Steigerung des Unternehmenswerts. Hohes technisches Niveau, verknüpft mit einer umfassend verankerten Kundenorientierung, gepaart mit einer Professional Academy die den zukünftigen Personalbedarf umfänglich deckt, ist die Basis um in der Abwägung Risiko und Chance in Einklang zu bringen.

Für ersichtliche Risiken ist ausreichend bilanzielle Vorsorge getroffen. Darüber hinausgehende interne und externe Risiken der zukünftigen Entwicklung mit bestandsgefährdendem Charakter, haben wir im Rahmen unseres Risikomanagements nicht festgestellt.

6. Getätigte und geplante Investitionen

Die Investitionen im Jahr 2018 lagen bei etwas mehr als 7,5 Mio. €. Damit lagen die Investitionen im Plan. Die Investitionsplanung für 2019 sieht ein Investitionsvolumen von 10,0 Mio. € vor und schließt die Investition in eine weitere Plattform, die SDP09, mit ein. Vor allem der Ausbau unserer Plattformen hin zur Georedundanz hat hohe Priorität und kann im Ergebnis dazu führen, dass das Investitionsvolumen höher ausfällt.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Der Ausfall eines Storagesystems im ersten Quartal 2019, von dem etwa 250 Kunden betroffen waren, kann Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach Schluss des Geschäftsjahres haben, allerdings haben wir bei unseren Umsatzprognosen für 2019 diesen Umstand schon berücksichtigt.

 

Ulm, den 01. April 2019

Geschäftsführer Andreas Werther

Geschäftsführer Jürgen Hörmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 1.821.676,24 1.674.626,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 153.290,36 379.443,23
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 153.290,36 379.443,23
II. Sachanlagen 1.668.385,88 1.295.183,62
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.243.110,99 984.941,78
2. technische Anlagen und Maschinen 12.539,21 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 412.735,68 310.241,84
B. Umlaufvermögen 6.561.744,73 4.547.641,13
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.238.408,80 4.304.822,26
1. sonstige Vermögensgegenstände 6.238.408,80 4.304.822,26
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 323.335,93 242.818,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 349.070,47 227.635,11
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.732.491,44 6.449.903,09

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 2.564.815,27 2.197.271,29
I. gezeichnetes Kapital 1.552.000,00 1.552.000,00
II. Gewinnvortrag 645.271,29 0,00
III. Jahresüberschuss 367.543,98 645.271,29
B. Einlagen stiller Gesellschafter 1.000.000,00 1.000.000,00
C. Rückstellungen 545.747,53 472.411,85
D. Verbindlichkeiten 4.621.928,64 2.752.452,63
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 991.984,58 822.157,01
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.629.944,06 1.930.295,62
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 27.767,32
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.732.491,44 6.449.903,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 17.069.144,72 13.636.251,36
2. Personalaufwand 8.407.785,41 6.933.383,49
a) Löhne und Gehälter 6.919.496,31 5.708.004,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.488.289,10 1.225.379,34
3. Abschreibungen 368.481,50 230.445,84
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 368.481,50 230.445,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.545.664,45 5.373.105,33
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 18.223,30 8.070,04
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,45 1,68
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 172.040,30 150.215,19
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 207.630,53 303.831,90
8. Ergebnis nach Steuern 367.543,98 645.271,29
9. Jahresüberschuss 367.543,98 645.271,29

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ScanPlus GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Ulm

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Ulm

Register-Nr.: HRB 3220

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr und das laufende Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zu Beginn des Geschäftsjahres: 652.126,39 Euro

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.015.524,26 Euro

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält diese Beträge nicht. Im Geschäftsjahr wurde keine Sofortabschreibung vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 277 Abs. 3 HGB sind nicht erfolgt.

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2018
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 454.481,26 -277.196,80 138.592,89
2. Geschäfts-oder Firmenwert 0 0,00 0,00
Immaterielle Vermögens   114.598,79  
gegenstände 454.481,26 -277.196,80 138.592,89
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der   440.988,03  
Bauten auf fremden Grundstücken 1.422.256,62 0,00 620.133,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und   237.140,88  
Geschäftsausstattung 450.015,36 -5.083,63 256.797,71
    678.128,91  
Sachanlagen 1.872.271,98 -5.083,63 876.931,37
    792.727,70  
  2.326.753,24 -282.280,43 1.015.524,26
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2018
EUR
Buchwert 31.12.2018
EUR
Buchwert 31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.554,86 291.883,25 153.290,36 379.443,23
2. Geschäfts-oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögens        
gegenstände 63.554,86 291.883,25 153.290,36 379.443,23
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der        
Bauten auf fremden Grundstücken 182.818,82 1.863.244,65 1.243.110,99 984.941,78
2. andere Anlagen, Betriebs- und        
Geschäftsausstattung 122.107,82 682.072,61 425.274,90 310.241,84
         
Sachanlagen 304.926,64 2.545.317,26 1.668.385,89 1.295.183,62
         
  368.481,50 2.837.200,51 1.821.676,25 1.674.626,85

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 285 Abs. 9 c HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2018
Euro
2017
Euro
Forderungen gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,13 6.206,70

Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich um noch nicht vollständig ausgezahlte Ausschüttungen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 40.000,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Es handelt sich um Kautionen für das Rechenzentrum Frankfurt.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Die Rechnungsabgrenzungsposten setzen sich wie folgt zusammen:

Disagio 4.120,00 Euro
Werbekosten 80.000,00 Euro
Einmalzahlungen aus Leasingverträgen 76.852,20 Euro
Lizenzverträge 46.222,81 Euro
Software-Pflege-Verträge 130.734,27 Euro
Sonstiges 11.141,19 Euro
349.070,47 Euro

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2018 TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 992,0 951,6 40,3
aus Lieferungen und Leistungen 1.584,7 1.584,7 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 2.045,2 2.045,2 0,0
Summe 4.621,9 4.581,5 40,3

In den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Lohnzahlungen, Umsatzsteuer- und Lohnsteuerverbindlichkeiten sowie ein kurzfristiges Darlehen.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 1.584.700,62 (üblicher Eigentumsvorbehalt).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 3.241 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Mietverträge mit einer Laufzeit von 1 - 5 Jahren 601 TEuro Jahresleistung
Leasingverträge mit einer Laufzeit von 1 - 5 Jahren 2.640 TEuro Jahresleistung

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist eine Versicherungsentschädigung in Höhe von Euro 21.702,46 enthalten

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen aus der Altersvorsorge in Höhe von Euro 134.642,96.

In den Kfz-Kosten sind Kfz-Steuern in Höhe von TEuro 48,3 enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte (zum Stichtag) 111,00
leitende Angestellte 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 106,75

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Jürgen Hörmann ausgeübter Beruf: Technischer Geschäftsführer
Geschäftsführer: Andreas Werther ausgeübter Beruf: Kaufmännischer Geschäftsführer

Von den Erleichtungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Im 1. Quartal 2019 ist ein Storagesystem ausgefallen, von dem ca. 250 Kunden betroffen waren. Nach Aussage der Geschäftsleitung kann das Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss 2017 wurde am 02.05.2018 festgestellt. Der Geschäftsführung wurde Entlastung erteilt. Das Ergebnis 2017 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung 2018

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

 

Ulm, 17. April 2019

gez. Andreas Werther, Gesellschafter-Geschäftsführer

gez. Jürgen Hörmann

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.04.2019 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Firma ScanPlus GmbH, Ulm

Prüfungsurteile

"Wir haben den Jahresabschluss der Firma ScanPlus GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Firma ScanPlus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften haben wir die lageberichtsfremden Bestandteile des Lageberichts inhaltlich nicht geprüft. Das Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt dieser Bestandteile Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ulm, 17.04.2019

Revision Alb-Donau GmbH
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