ACE Advanced Composite Engineering GmbH

In Oberwiesen 18, 88682 Salem, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 714062
Eingetragen
22.1.2001
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Die Entwicklung und Fertigung von Leichtbaustrukturen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Gröschl
seit 4.1.2016
Geschäftsführer
Jürgen Enz
seit 4.1.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
38.37%
Günther Erdl
26.74%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

3 von 4 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Jürgen Enz
88090 Immenstaad
38.37%
Günther Erdl
88697 Bermatingen
26.74%
Peter Gröschl
88048 Friedrichshafen
26.74%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ACE Advanced Composite Engineering GmbH

Salem

Zur Offenlegung gemäß §§ 325 ff. HGB bestimmer Jahresabschluss zum 31.12.2023 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 2,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.790,00 7.880,00
3.790,00 7.882,00
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremden Grundstücken 3.360,00 4.135,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.075.694,00 1.637.368,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.095.442,00 1.158.901,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 741.116,55 0,00
3.915.612,55 2.800.404,00
3.919.402,55 2.808.286,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.507.255,27 2.649.777,17
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.755.954,57 3.660.418,68
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 622.968,60 1.852.596,78
4. Abzüglich erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 -687.750,00
7.886.178,44 7.475.042,63
-
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.807.592,96 3.670.425,08
2. Sonstige Vermögensgegenstände 274.899,18 342.094,69
6.082.492,14 4.012.519,77
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.411.403,03 1.443.548,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 109.293,53 100.098,56
20.408.769,69 15.839.495,38

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 200.000,00 200.000,00
III. Gewinnvortrag 5.274.918,95 5.021.426,32
IV. Jahresüberschuss 690.690,54 253.492,63
6.665.609,49 5.974.918,95
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 225.114,70 82.168,36
2. Sonstige Rückstellungen 972.739,00 1.668.940,00
1.197.853,70 1.751.108,36
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.536.100,08 3.728.572,92
2. Erhaltene Anzahlungen 332.820,70 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.694.505,31 3.330.086,87
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 218.585,97 211.469,39
5. Sonstige Verbindlichkeiten 763.294,44 843.338,89
12.545.306,50 8.113.468,07
20.408.769,69 15.839.495,38

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 18.350.890,71 15.243.050,90
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.153.839,71 7.861.191,73
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.971.459,45 1.507.692,65
davon für Altersversorgung: EUR 10.755,70 (VJ: EUR 5.413,29) 11.125.299,16 9.368.884,38
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 796.061,29 794.567,05
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.294.661,45 4.697.061,91
5. Betriebsergebnis 1.134.868,81 382.537,56
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.304,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 201.353,44 104.636,97
8. Finanzergebnis -200.049,44 -104.636,97
9. Ergebnis vor Steuern 934.819,37 277.900,59
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 242.311,83 22.822,96
11. Sonstige Steuern 1.817,00 1.585,00
12. Jahresüberschuss 690.690,54 253.492,63

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden hinsichtlich der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des HGB und des GmbHG beachtet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewandt:

- Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

- Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Abschreibungen werden in Anlehnung an die jeweils steuerlich zulässigen Sätze nach der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens im Sinne des § 6 Absatz 2 EStG werden im Zugangsjahr jeweils voll abgeschrieben.

- Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden auf Gegenstände des Anlagevermögens außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Absatz 2 S. 3 i.V.m. §§ 279, 280 HGB vorgenommen.

- Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Für ungängige oder veraltete Bestände werden angemessene Abschläge vorgenommen.

- Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

- Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

- Vom Aktivierungswahlrecht aktiver latenter Steuern wird kein Gebrauch gemacht.

- Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

- Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Kursgewinne gegenüber dem Transaktionskurs werden jedoch nur bei Posten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

B. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

I. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Wie im Vorjahr bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Gewährleistungen, Nachlaufkosten und für Personalkosten.

4. Verbindlichkeiten

Wie im Vorjahr haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

5. Latente Steuern

Steuersatz für Körperschaftssteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 27,725 %.

Für 2023 bestehen nur aktive latente Steuern, für die das Ansatzwahlrecht nicht in Anspruch genommen wurde.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 380 (Vorjahr: TEUR 223) enthalten. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind aperiodische Erträge aus Folgewirkungen einer steuerlichen Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 63 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kursgewinne in Höhe von TEUR 1, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kursverluste in Höhe von TEUR 3.

III. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.361 (Vorjahr: TEUR 907) aus Miet- und Leasingverträgen.

2. Mitarbeiter

Im laufenden Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 228
Kaufmännische Angestellte 13
Auszubildende / Praktikanten 0
Gesamt 241

3. Zusammensetzung der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Jürgen Enz, Dipl.-Ingenieur, Immenstaad (Vorsitzender)

Peter Gröschl, Dipl.-Ingenieur, Friedrichshafen

Die Angaben zu den Geschäftsführerbezügen unterbleiben gem. § 286 Abs. 4 HGB.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2023

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach dem Abschluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen.

 

Salem-Neufrach, den 20.08.2024

ACE Advanced Composite Engineering GmbH

gez. Jürgen Enz, Geschäftsführer

gez. Peter Gröschl, Geschäftsführer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses auf den 31.12.2023 gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 HGB: 18.10.2024

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchung
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.287.544,00 0,00 2.287.544,00 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 637.361,16 0,00 81.408,99 0,00 555.952,17
2.924.905,16 0,00 2.368.952,99 0,00 555.952,17
II. Sachanlagen
1. Einbauten auf fremden Grundstücken 444.745,09 0,00 0,00 0,00 444.745,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.004.123,14 832.963,30 0,00 0,00 4.837.086,44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.019.820,36 333.109,99 0,00 0,00 6.352.930,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 741.116,55 0,00 0,00 741.116,55
10.468.688,59 1.907.189,84 0,00 0,00 12.375.878,43
13.393.593,75 1.907.189,84 2.368.952,99 0,00 12.931.830,60
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.287.542,00 0,00 2.287.542,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 629.481,16 4.080,00 81.398,99 552.162,17
2.917.023,16 4.080,00 2.368.940,99 552.162,17
II. Sachanlagen
1. Einbauten auf fremden Grundstücken 440.610,09 775,00 0,00 441.385,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.366.755,14 394.637,30 0,00 2.761.392,44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.860.919,36 396.568,99 0,00 5.257.488,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.668.284,59 791.981,29 0,00 8.460.265,88
10.585.307,75 796.061,29 2.368.940,99 9.012.428,05
Buchwert
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 2,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.790,00 7.880,00
3.790,00 7.882,00
II. Sachanlagen
1. Einbauten auf fremden Grundstücken 3.360,00 4.135,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.075.694,00 1.637.368,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.095.442,00 1.158.901,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 741.116,55 0,00
3.915.612,55 2.800.404,00
3.919.402,55 2.808.286,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

ACE Advanced Composite Engineering GmbH, Salem-Neufrach

A. Wirtschaftsbericht

1.1 Gesamtwirtschaftliche Lage im FVK-Markt

Unser Unternehmen ist auf dem Gebiet der Herstellung und Entwicklung von Leichtbaustrukturen aus faserverstärkten Kunststoffen (FVK) tätig und bietet die Konzeption und Entwicklung von FVK-Bauteilen sowie die dazugehörigen Fertigungsmittel an. Darüber hinaus produziert ACE FVK-Bauteile als Prototypen und in Serien. In der Serienproduktion hat ACE sich auf die RTM-Technologie ( R esin T ransfer M oulding), die Nasspresstechnik, die PCM-Technologie ( P repreg C ompression M oulding) und die Carbon-SMC-Technologie ( S heet M oulding C ompound) spezialisiert. Die Abnehmer kommen überwiegend aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie.

Der globale Bedarf an Carbonfasern (CF) betrug im Jahr 2023 circa 117.500 t. Für einen Betrachtungshorizont seit 2010 entspricht dies einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von +10,26% (CAGR 2010-2023). Für einen kürzer gefassten Entwicklungsbereich über die vergangenen fünf Jahre ergibt sich eine Wachstumsrate von +8,68% (CAGR 2019-2023).

Für die Folgejahre 2024 bis 2026 rechnet man mit einem weiteren Wachstum von 8-10%.

Die Produktionskapazität für Kohlefasern liegt derzeit bei einer theoretischen Menge von 200.000 t (+12% gegenüber Vorjahr). Anhand der ermittelten Prognose ist ein maßgeblicher Zuwachs der CF-Produktionskapazität für die kommenden Jahre zu erwarten. Diese Aktivitäten unterstreichen nicht nur das anhaltende Vertrauen der bislang marktführenden CF-Hersteller in eine weiter positive Branchenentwicklung, sondern auch die zunehmende Nachfolge zusätzlicher Akteure mit der Absicht Marktanteile zu übernehmen.

Mit einem Anteil von ca. 64.000 t bzw. 31,9% konnte die Toray-Gruppe seine Position als Marktführer weiter festigen. Weitere umfangreiche Erweiterungen sind bereits angekündigt. Kurzfristig soll hierbei ein Zuwachs um ca. 1.000 t/a in Frankreich geschaffen werden. Mittelfristig sind weitere +5.200 t/a für Standorte in den USA und in Südkorea angekündigt. Mit deutlichem Abstand folgt der Hersteller Hexcel auf dem zweiten Platz mit ca. 18.000 t.

Für das vorliegende Berichtsjahr zeichnet sich ein Wechsel der weltweit führenden Produktionsregion ab. Nachdem die nationalen Kapazitäten in China über die vergangenen Jahre konsequent weiter erhöht wurden, hatte sich diese Entwicklung bereits längerfristig angekündigt. Somit besitzt nun China den größten Anteil der globalen Produktionskapazität mit einem Anteil von ca. 25%. In knapper Folge hierzu liegen die USA mit ca. 22%. An dritter Stelle dieser Aufstellung folgt der historische Technologieführer Japan (ca. 14%).

Betrachtet man den Bedarf von Carbonfasern für verschiedene Anwendungen, so ist nach wie vor der Aerospace-Markt mit rund 32% (im Vorjahr 32%) das bedeutendste Einsatzgebiet des globalen CF-Gesamtbedarfs. Die Anwendungen im Bereich Windenergie liegen mit 23% (im Vorjahr 22%) auf Platz 2. Der Bereich Mobilität & Transport liegt mit 14% (im Vorjahr 15%) nur noch auf Platz 4 nach den Anwendungen im Sport mit 17%.

Nachdem im zivilen Flugzeugbau im historischen Rückblick der CF-Einsatz vorrangig für eine Reichweitenerhöhung von wide-body-Varianten bzw. Langstrecken-Modellen genutzt wurde, werden die Erkenntnisse inzwischen auch in den Bereich der Mittelstrecken-Modelle ausgeweitet. Ob zukünftig auch der Bereich der Kurzstrecken-Versionen in höheren Anteilen aus derartigen Materialien ausgelegt sind, bleibt abzuwarten. Insbesondere Aktivitäten rund um die zukünftigen Nachfolger der aktuellen A320 sowie B737 Varianten müssen hierfür weiterverfolgt werden.

Mit der Elektromobilität sowie dem Einsatz der Wasserstofftechnik tun sich neue Chancen für Leichtbauwerkstoffe in zukünftigen Fahrzeugen auf. In der Automobilindustrie zeichnet sich ab, dass sich künftig die hybride Strukturbauweise mit einem Materialmix aus metallischen und carbonfaserverstärkten Werkstoffen durchsetzen wird. Ein reiner CFK-Ansatz wird den sportiven High-End-Fahrzeugen vorbehalten bleiben.

Die ACE hat sich auf die zwei Branchen Aerospace und Automotive konzentriert, wobei sie aus den Erfahrungen in beiden Bereichen Synergien schafft.

Um dem steigenden Kostendruck gerecht zu werden, ist eine kontinuierliche Industrialisierung der Fertigungsprozesse für CFK-Bauteile erforderlich. Dafür sind in den nächsten Jahren weitere Entwicklungsanstrengungen und Innovationen erforderlich.

1.2 Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs

Im Flugzeugbau bleiben Leichtbau und Kohlefaseranwendungen ein Dauerthema und somit auch eines der wichtigsten Forschungs- und Entwicklungsgebiete. Die neuen Airbus-Langstrecken-Flugzeuge A350 XWB-900 und A350 XWB-1000 werden von ACE mit CFK-Fensterrahmen ausgestattet. Im Jahr 2023 waren die weltweiten Flugaktivitäten fast wieder auf Vor-Corona-Niveau, so dass auch die Fluggesellschaften wieder neue Langstreckenflugzeuge wie die A350 geordert haben. Der von Airbus für 2023 angekündigte Hochlauf fiel jedoch aufgrund Lieferkettenproblemen nicht so hoch wie ursprünglich geplant aus, so dass mit 4.500 Fensterrahmen nur eine Steigerung von 12% gegenüber Vorjahr erreicht wurde.

Um auch künftig dieses Produkt in die Luftfahrtbranche liefern zu können, befasst sich die ACE auch intensiv mit dessen Weiterentwicklung. ACE ist deshalb der Konsortialführer eines europäischen Forschungsprogramms, was sich mit neuen Technologien für CFK-Fensterrahmen der nächsten Generation befasst. Hierfür wurde bereits im Jahr 2022 ein Fortsetzungsprogramm begonnen und in 2023 mit positiven Zwischenergebnissen fortgeführt.

Im Automobilbau wurden die in den vorangegangenen Jahren begonnenen Serienprojekte weiter beliefert. Einige Fahrzeugprojekte hatten im Jahr 2023 ihr geplantes Serienende. Gleichzeitig war das Jahr 2023 stark durch vier Serienanläufen sowie durch Serienhochläufen geprägt. Für die neuen Projekte hat ACE wieder hoch innovative Technologien entwickelt und erfolgreich in die Serie gebracht.

Die Rezertifizierung des Qualitätsmanagementsystems IATF 16949 - einer Norm der Autohersteller - hat ACE wieder erfolgreich bestanden, womit wir den Kundenanforderungen und unseren eigenen Qualitätszielen noch besser entsprechen wollen.

Auch die Wiederholaudits für die Luft- und Raumfahrt-Norm ISO 9100 konnte ACE mit sehr gutem Ergebnis abschließen, womit ACE auch weiterhin für diese Branche zugelassen ist.

Zudem wurde ACE erfolgreich nach der ISO 14001:2015 für Umweltmanagement erfolgreich auditiert. Die diesbezüglich ermittelten Kennwerte konnten in 2023 weiter verbessert werden. Hiermit wollen wir unserer Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft nachkommen. Im Sinne der Nachhaltigkeit konnte ACE auch in 2023 die bei der Produktion anfallenden Kohlefaserverschnitte einer Wiederverwertung zuführen.

Die Gesamtleistung konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 40% (Vorjahr 50%) deutlich gesteigert werden. Die Jahre 2022 und 2023 waren sehr stark durch Preissteigerungen in den Bereichen Energie, Materialien, Dienstleistungen, Werkzeug- und Anlagenbau und Lohn geprägt. Trotz intensiver Verhandlungen mit allen unseren Kunden konnten diese Preissteigerungen nur teilweise an diese weitergegeben werden. Trotzdem konnten wir das Rohergebnis um 20% (Vorjahr 29%) steigern und das Betriebsergebnis auf TEUR 1.133 (Vorjahr 381 T€) verbessern. Das Jahresergebnis 2023 war mit TEUR 691 positiv.

Das Eigenkapital konnte durch die Thesaurierungspolitik auf TEUR 6.666 nochmals gesteigert werden, womit die Eigenkapitalquote bei rd. 33% liegt.

ACE ist weiterhin sowohl im Entwicklungs- als auch im Seriengeschäft tätig, wobei der größere Anteil des Umsatzes aus der Serie kommt. Im Vergleich zu unseren wesentlichen Branchen Automotive und Luftfahrt macht ACE den größeren Umsatz im Automobilbau.

Für potenzielle Garantie- und Nacharbeitsrisiken wurden ausreichende Rückstellungen gebildet.

Die Materialaufwandsquote erhöht sich von rd. 57% auf rd. 62%, was vor allem weiteren Materialpreiserhöhungen geschuldet ist. Die Personalaufwandsquote hat sich mit rd. 25% leicht reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich geringfügig.

Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr auf 20.409 T€ erhöht. Das Anlagevermögen macht nach planmäßigen Abschreibungen rd. 20% der Bilanzsumme aus (Vorjahr 18%). Die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen beliefen sich auf TEUR 796. Die Vorratsbestände lagen mit 7.886 T€ weiterhin auf hohem Niveau.

B. Bericht über zukünftige Entwicklungen sowie Chancen und Risiken

1.1 Entwicklung, Prognosebericht

Vor dem Hintergrund steigender Serienabrufe erwartet ACE für das Geschäftsjahr 2024 einen gegenüber 2023 nochmals höheren Umsatz und - unterstützt durch inflationsbedingte Preisnachverhandlungen - einen verbesserten Jahresüberschuss.

Für das Jahr 2024 stehen mehrere Serienentwicklungen, Prototypenfertigungen und Werkzeugbeschaffungen für neue Serienprojekte an. Hierfür setzt ACE wieder hoch innovative Techniken ein, womit wir unsere technologische Position im Markt weiter ausbauen wollen.

Die Anstrengungen zur Realisierung effizienterer Fertigungsprozesse werden auch 2024 weiter vorangetrieben, um dem steigenden Kostendruck in der Branche zu begegnen.

Die Positionierung als Entwicklungs- und Produktionspartner hat sich wiederholt als erfolgreich bewährt. Auch die Branchenausrichtung auf Automobilbau und Luftfahrt bleibt weiterhin bestehen.

Darüber hinaus bietet die Gesellschaft in Erweiterung der Leistungspalette auch Dienstleistungen für FVK-Konstruktionen und -Berechnungen sowie die Reparatur von Faserverbundbauteilen an.

Um das technologische Know-How weiter auszubauen, investiert die Gesellschaft kontinuierlich in eigene Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Zudem engagiert sich die ACE in mehreren geförderten Forschungsprojekten.

1.2 Chancen und Risiken

Analysten schätzen den CFK-Markt nach wie vor als einen soliden Wachstumsmarkt ein.

Alternative, energieeffiziente Antriebssysteme benötigen sowohl im Automobilbau als auch in der Luftfahrt konsequenten Leichtbau, wofür der CFK-Werkstoff herausragende Potentiale bietet.

Sowohl in der Flugzeugindustrie als auch im Automobilbau bestehen enorm hohe Qualitätsanforderungen, die naturgemäß mit Gewährleistungsrisiken behaftet sind. Diesem Risiko begegnen wir durch zertifizierte Standard-Prozesse und - soweit wirtschaftlich machbar - mit entsprechenden Sachversicherungen.

Entwicklungsaufträge werden meist zu Festpreisen vergeben. Insbesondere bei technologischen Neuerungen besteht hier das Risiko von nicht vorhergesehenen Kostenüberschreitungen. Hier steuern wir insbesondere durch eine stärkere Projektüberwachung entgegen. Hinzu kommen nicht planbare politische oder gesellschaftliche Ereignisse, welche sich wirtschaftlich negativ auswirken können.

Bedingt durch die Produktzyklen der Automobilindustrie haben unsere Serienaufträge begrenzte Laufzeiten. Hier gilt es, rechtzeitig Anschlussprojekte zu akquirieren und einzuplanen, damit die Auslastung der Entwicklungs- und Produktionsbereiche gewährleistet werden kann.

Dem Branchenwettbewerb wird ACE weiterhin durch Erfahrung und der Kombination aus Entwicklungs- und Fertigungskompetenz begegnen. Dabei wird die Gesellschaft weiterhin durch Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität überzeugen.

Bislang bezieht die Gesellschaft ihre Rohstoffe überwiegend aus der Eurozone, so dass Maßnahmen zur Währungsabsicherung noch nicht erforderlich sind.

Geburtenschwache Jahrgänge verknappen zunehmend den Arbeitsmarkt und erhöhen damit die Personalkosten. Hinzu kommt die andauernde Ukraine- und Nahost-Krise, wodurch Energiekosten weiter auf hohem Niveau bleiben, was sich auf die Produktions-, Transport- und indirekt auch auf Materialkosten stark auswirkt. ACE ist sehr darum bemüht, diese Kostenentwicklung an unsere Kunden weiterzugeben, was jedoch z. T. nur anteilig gelingt.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm und hatte seit Jahren keinerlei Forderungsausfälle zu verzeichnen. Zudem besteht eine langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit - meistens als Single-Source - mit einem Großteil der Kunden.

 

Salem, im August 2024

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

"An die ACE Advanced Composite Engineering GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ACE Advanced Composite Engineering GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACE Advanced Composite Engineering GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."

 

Stuttgart, den 20. August 2024

Dr. Vaih & Partner
Wirtschaftsprüfung Stuttgart GmbH
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gez. König, Wirtschaftsprüfer

gez. Bilger, Wirtschaftsprüfer

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