Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 6795
Eingetragen
4.2.1997
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens: Handel mit und Vertrieb von Hebe- und Fördergeräten. Die GmbH ist im In- und Ausland zu allen Tätigkeiten im Interesse des Gesellschaftszwecks berechtigt, auch zur Gründung und zum Erwerb von Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Marcel Jakobs
seit 7.11.2025
Prokura
Mario Lindenau
seit 7.11.2025
Prokura
Rob Matti
seit 18.6.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Griptech B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Griptech B.V.
Netherlands
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Griptech GmbH

Herzogenrath

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

1. Wirtschaftliches Umfeld und allgemeine Rahmenbedingungen

Das wirtschaftliche Umfeld der Griptech GmbH war im Berichtsjahr im Wesentlichen durch die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges und des Nahost-Konfliktes sowie einer weiterhin sehr hohen Inflationsrate und den daraus resultierenden wirtschaftspolitischen Unsicherheiten geprägt. Das Bruttoinlandprodukt verzeichnete einen Rückgang um 0,3 % im 2023.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Griptech ist seit 1997 im Bereich Anbaugeräte, Wiege- und Kamerasysteme für Gabelstapler tätig. In jedem Industriezweig, wo Flurförderfahrzeuge eingesetzt werden, besteht Potential für die verschiedenen Produktgruppen der Firma Griptech. Das bedeutet, dass die allgemeine Wirtschaftslage für das Marktpotential bestimmend ist und Griptech daher nicht von einem einzelnen Industriebereich abhängig ist.

Die Griptech Gruppe umfasst drei Unternehmen, von denen zwei in den Niederlanden ansässig sind. Sie vertreibt ihre Produkte über einen eigenen Außendienst in den Ländern Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Spanien, Portugal, und die Benelux Länder. Darüber hinaus erfolgt der Export mobiler Wiegesysteme über ein Händlernetzwerk. Ein Teil der Anbaugeräte wird über Exklusivverträge von marktführenden Herstellern bezogen und ein Teil wird in eigener Regie entwickelt und in den Werken in den Niederlanden bzw. Herzogenrath produziert. Die Griptech Gruppe beschäftigt Ende 2023 ca. 80 Mitarbeiter. Davon beschäftigt die Griptech GmbH ca. 39 Mitarbeiter.

Im Jahre 2020 hatte die Corona Krise negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung, aber das Wachstum hat sich 2021 auf sein früheres Niveau erholt, im Jahr 2022 stieg der Umsatz um ca. 5%. Im Jahr 2023 ist der Umsatz mit ca. 16% auf 18.198 T€ und der Rohertrag (Summe der GuV-Posten bis einschließlich Materialaufwand) um ca. 16% auf 6.617 T€ weiter gestiegen.

Die übrigen Aufwendungen für die betriebliche Leistung sind um ca. 24% auf 4.583 T€ gestiegen (Vorjahr 3.684 T€). Nach Zinsen und Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 1.285 T€ (Vorjahr 1.296 T€).

Zum Bilanzstichtag belaufen sich die liquiden Mittel auf 1.079 T€ (Vorjahr 2.154 T€). Die Eigenkapitalquote beträgt ca. 82% (Vorjahr 75%). Im Geschäftsjahr konnten sämtliche Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllt werden.

Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem operativen Geschäftsverlauf mit dem Cashflow 2023 zufrieden.

3. Chancen- und Risikobericht

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken werden mit externem Beratern und auch im Managementteam regelmäßig Risiken definiert, versucht sie zu bewerten und gegebenenfalls werden Anpassungen durchgeführt.

Das Risiko von Zinsänderungen ist nicht von großer Bedeutung, da ausschließlich Darlehen mit einem Festzins vorhanden sind. Weil wir hauptsächlich im Europäischen Markt verkaufen besteht kein bedeutendes Währungsrisiko.

Ertrags- und Umsatzrisiken könnten entstehen, wenn Großkunden unerwartet wegfallen würden. Wir arbeiten ständig an Qualitätsverbesserungen und neuen Produkten, um die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Generell bewerten wir den Risikobereich "Markt" als "sicher", da wir sowohl geografisch als auch kundenbezogen in der Industrie breit aufgestellt sind und in einem soliden Umfeld bereits seit Jahren erfolgreich arbeiten. Das gilt auch für die Kunden unserer Kunden. Wir liefern u. a. an gleichermaßen solide wie auch solvente Unternehmen im Mittelstand wie auch im Bereich OEM-Original Equipment Manufacturer mit langer Kundentradition und guter Zahlungsmoral. In den für uns wichtigsten Märkten, sind wir mit eigenen Außendienstlern vor Ort aktiv und garantieren so Kundennähe und effizienten Service.

Weitere zukünftige Ergebnischancen sehen wir langfristig mit dem in 2017 übernommenen zusätzlichen Geschäftsbereich mobile Wiegetechnik, sowie in einer Erweiterung des Produktangebots und einer Ausweitung auf neue Märkte.

Die in 2019 abgeschlossene Investition in der Erweiterung der Produktion in den Niederlanden ermöglicht bessere Lieferzeiten sowie einen höheren Absatz.

Auch den Risikobereich "technologische Entwicklungen" bewerten wir als "sicher", da wir selber mit qualifizierten Mitarbeitern ständig nach Möglichkeiten der Weiterentwicklung suchen. Über die Weiterentwicklung bestehender Konzepte hinaus sind wir auf der Suche nach Innovationen, sogenannten game changers. Wenn es nach Marktforschungen und Tests eine Neuentwicklung gibt, die wir vermarkten möchten, werden Patente angemeldet.

Ein weiterer Risikobereich ist die Einhaltung behördlicher Regelungen und Vorschriften, wie zum Beispiel im Bereich der Zulassung technischer Produkte. Hier überprüfen wir in engstem Kontakt mit unseren Beratern fortlaufend die Relevanz neuer Vorschriften und Änderungen.

Wir arbeiten ständig an einer Qualitäts- und Prozess-Optimierung sowie an neuen Produkten, um die Kundenzufriedenheit zu verbessern und um konkurrenzfähig zu bleiben. Derzeit arbeiten wir mit einem Kunden an mehreren Projekten, um neue Lösungen zu schaffen.

4. Prognosebericht

Die geopolitische Lage birgt zusätzliche Risiken, die die zukünftige Entwicklung der Griptech GmbH beeinflussen könnten (u. a. die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, Inflation, Zinsentwicklung). Zukünftiges Ziel der Griptech GmbH ist es, die Marktanteile für die drei Produktgruppen jeweils auszubauen. Auch im Bereich Service/Montagen vor Ort beim Kunden wird die Kundenbindung verstärkt. Für den Bereich mobile Wiegetechnik werden Exportmärkte stetig weiterentwickelt. Wir haben zudem mit der Erweiterung einer Lagerhalle und Werkstatt in Herzogenrath begonnen.

In der Prognose für 2024 sind wir von einem beschränkten Umsatzrückgang ausgegangen, da der Markt dies erwartet. Das Jahresergebnis vor Steuern für 2024 wird voraussichtlich zwischen 1,8 und 2,0 Mio. € betragen.

 

Herzogenrath, den 11.07.2024

Gez. Robert Servaas Matti, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 425.740,50 550.457,00
Geschäfts- oder Firmenwert 412.087,00 527.083,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.891.458,10 1.927.413,10
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 495.834,52 347.765,99
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.781,00 0,00
2.434.073,62 2.275.179,09
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2.884.814,12 2.850.636,09
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.651.513,86 2.942.966,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.348.644,06 4.455.219,26
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 314.441,58 449.347,36
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.078.882,91 2.154.181,72
9.079.040,83 9.552.367,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 65.614,12 52.462,98
12.029.469,07 12.455.466,15

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnvortrag 8.563.143,18 8.046.931,14
III. Jahresüberschuss 1.284.576,96 1.296.212,04
9.873.320,14 9.368.743,18
B. Rückstellungen 151.787,61 540.910,06
C. Verbindlichkeiten 2.004.361,32 2.545.812,91
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 439.986,00 573.322,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.110.999,26 1.448.374,98
davon aus Steuern 101.147,17 197.071,39
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit -1.433,44 3.013,75
12.029.469,07 12.455.466,15

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 6.616.929,58 5.696.952,91
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.314.931,11 -1.765.045,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -503.211,71 -359.630,64
- davon für Altersversorgung (-12.978,01) (-1.742,48)
-2.818.142,82 -2.124.676,13
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -293.508,12 -297.157,90
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.455.194,77 -1.255.877,12
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (-9,82) (-3.817,90)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.116,18 244,86
- davon aus verbundenen Unternehmen: (43.733,62) (0,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -72.597,22 -63.536,58
- davon an verbundene Unternehmen: (-65.660,04) (-55.000,04)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -720.885,49 -653.971,56
8. Ergebnis nach Steuern 1.300.717,34 1.301.978,48
9. Sonstige Steuern -16.140,38 -5.766,44
10. Jahresüberschuss 1.284.576,96 1.296.212,04

ANHANG zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Griptech GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Herzogenrath
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Aachen
Register-Nr.: 6795

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaften finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265, 268-274a, 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt.

Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der § 266 und § 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend dem Gesamtkostenverfahren dargestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibung des entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwertes erfolgt nach der voraussichtlichen Lebensdauer der erworbenen Produkte linear über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 25.600,00 € und ist unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Anlagenspiegel

Bilanzposten Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsbestand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Endstand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.249.123,34 2.749,50 0,00 1.251.872,84
Geschäfts- oder Firmenwert 1.150.000,00 0,00 0,00 1.150.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2.185.960,45 21.153,00 0,00 2.207.113,45
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
989.972,59 276.132,65 61.168,00 1.204.937,24
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00 46.781,00 0,00 46.781,00
3.175.933,04 344.066,65 61.168,00 3.458.831,69
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
gesamt 4.450.056,38 346.816,15 61.168,00 4.735.704,53
Bilanzposten Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsbestand 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Endstand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
698.666,34 127.466,00 0,00 826.132,34
Geschäfts- oder Firmenwert 622.917,00 114.996,00 0,00 737.913,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
258.547,35 57.108,00 0,00 315.655,35
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
642.206,60 108.934,12 42.038,00 709.102,72
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00 0,00 0,00 0,00
900.753,95 166.042,12 42.038,00 1.024.758,07
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
gesamt 1.599.420,29 293.508,12 42.038,00 1.850.890,41
Bilanzposten Restbuchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
425.740,50 550.457,00
Geschäfts- oder Firmenwert 412.087,00 527.083,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
1.891.458,10 1.927.413,10
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
495.834,52 347.765,99
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
46.781,00 0,00
2.434.073,62 2.275.179,09
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
gesamt 2.884.814,12 2.850.636,09

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält zum Zeitpunkt des Bilanzstichtages folgende Beteiligungen:

Name der Gesellschaft: Griptech Iberica S.L.
Sitz: Valencia, Spanien
Anteil am gezeichneten Kapital in %: 100 %
Eigenkapital zum 10. Oktober 2023: Euro -75.248,22
Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023: Euro -24.716,01

Das Unternehmen wurde am 10. Oktober 2023 liquidiert.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 8.542,37 (Vorjahr Euro 10.942,53) enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von Euro 314.441,58 (Vorjahr Euro 449.347,36) aus Lieferungen und Leistungen.

Restlaufzeiten von Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag bis 1 Jahr größer 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 2.004.361,32 697.711,32 1.306.650,00 0,00
(Vorjahr) (2.545.812,91) (1.105.826,91) (1.439.986,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 439.986,00 133.336,00 306.650,00 0,00
(Vorjahr) (573.322,00) (133.336,00) (439.986,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen 1.110.999,26 110.999,26 1.000.000,00 0,00
(Vorjahr) (1.448.374,98) (448.374,98) (1.000.000,00) (0,00)

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dient eine Buchgrundschuld in Höhe von Euro 1.200.000,00 als Sicherheit. Für die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 1.000.000,00 werden dem Darlehensgeber alle Debitoren als Sicherheit gestellt.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 28.618,59 (Vorjahr: Euro 3.711,84) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von Euro 55.418,97 (Vorjahr: Euro 434.623,01) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von Euro 1.055.418,97 (Vorjahr 1.013.751,97) aus sonstigen Verbindlichkeiten. Davon entfallen Euro 1.000.000,00 (Vorjahr: Euro 1.000.000,00) auf Darlehensverbindlichkeiten.

Dem Darlehensgeber werden alle Debitoren als Sicherheit gestellt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Mitarbeiter betrug:

Vollzeitbeschäftigte 32,5 (Vorjahr: 26,3)
Teilzeitbeschäftige 3,3 (Vorjahr: 3,0)

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Robert Servaas Matti

Durch die Inanspruchnahme der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB erfolgen keine Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Die Kapitalgesellschaft, die den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Rogama BV, Valkenburg, Niederlande.

Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister der niederländischen Handelskammer veröffentlicht.

 

Herzogenrath, den 11. Juli 2024

gez. Robert Servaas Matti, Geschäftsführer

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Griptech GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Griptech GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Griptech GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, den 22. Juli 2024

Nexia GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dierdorf, vereidigter Buchprüfer

gez. Jüsgen, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 31. Oktober 2024 festgestellt.

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