Eckert & Ziegler Therapeutics GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Andreas Daugs seit 4.10.2024 | Geschäftsführer |
Michael Heinz Jarnig seit 4.10.2024 | Geschäftsführer |
geb. Barba-Rasa Dr. Seidl seit 13.11.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
GE Medical Systems Information Technologies, Inc. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
General Electric Deutschland Holding GmbHFrankfurt am MainKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Konzernkapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Konzerneigenkapitalspiegel
Amtsgerichts Frankfurt am Main, HRB 98088Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020(1) Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. (2) Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden einschließlich der General Electric Deutschland Holding GmbH (im Folgenden: GEDH) 17 Unternehmen (i.Vj. 19) vollkonsolidiert einbezogen, wovon eine Gesellschaft ihren Sitz im Ausland (Montenegro) hat. Im Konsolidierungskreis sind wie im Vorjahr auch fünf assoziierte Gesellschaften enthalten, die at-Equity einbezogen werden. Die unter Abschnitt 5.1 genannten und in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften nehmen, soweit die Voraussetzungen gegeben sind, Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB bzw. des § 264b HGB in Anspruch. Die jeweiligen Gesellschaften sind in der Anteilsbesitzliste angegeben. Mit Verschmelzungsvertrag vom 1. September 2020 wurde die GE Lighting GmbH, Frankfurt am Main, rückwirkend zum 1. Januar 2020 auf die GEDH verschmolzen. Darüber hinaus wurde mit Verschmelzungsvertrag vom 1. Dezember 2020 die GE Capital Funding Services GmbH, Frankfurt am Main, rückwirkend zum 1. Januar 2020 auf die GEDH verschmolzen. Mit Wirkung zum 1. November 2020 hat die GEDH alle Factoring Vermögensgegenstände und damit verbundene Verbindlichkeiten, welche im Rahmen der oben genannten Verschmelzung zum 1. Januar 2020 übernommen wurden, an die GE Capital Commercial Finance B.V., Breda, Niederlande, verkauft. Der Verkauf erfolgte zu Buchwerten. Da die übergegangenen Verbindlichkeiten höher als die Vermögenswerte waren, musste die GEDH an die Käuferin kEUR 921 und kUSD 27 zahlen. Mit Wirkung zum 31. März 2020 wurde weltweit der Healthcare Geschäftsteil "Life Sciences / BioPharma" von der General Electric Company Inc. an die Danaher Corporation, Washington, USA, verkauft. Die GEDH verkaufte somit im Rahmen eines Asset Deals die Vermögenswerte und Schulden der ehemaligen Whatman GmbH, welche zum 01. Januar 2019 auf die GEDH verschmolzen worden war. Der Verkaufspreis betrug EUR 215,4 Mio. und wurde am 31. März 2020 bezahlt. Durch die Veränderung des Konsolidierungskreises ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur geringfügig beeinträchtigt. (3) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, die im Wesentlichen einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei Jahren entsprechen, bewertet. Das Aktivierungswahlrecht für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird nicht in Anspruch genommen. Forschungs- und Entwicklungskosten werden sofort im Aufwand erfasst. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um Zuschüsse, Skonti und sonstige Anschaffungskostenminderungen, bewertet. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen zwischen einem und 50 Jahren. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Bei Zugängen von beweglichen Anlagegegenständen werden die Abschreibungen beginnend mit dem Monat der Aktivierung anteilig auf das Jahr berechnet. Nach dem 1. Januar 2018 angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 800 werden sofort und in voller Höhe abgeschrieben. Erworbene Anlagegüter, deren Anschaffungskosten größer als EUR 800 sind, werden planmäßig linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden vorgenommen, soweit mit einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gerechnet wird. Zuschreibungen erfolgen, sofern die Gründe für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft angesehen wird. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung entfallen sind. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Waren sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Andere wertmindernde Umstände werden durch entsprechende Wertabschläge berücksichtigt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Für die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die unfertigen Leistungen wird eine verlustfreie Bewertung durchgeführt. Die Herstellungskosten werden hierbei mit dem beizulegenden Wert (voraussichtlicher Veräußerungspreis abzüglich der bis zur Veräußerung noch anfallenden Kosten) verglichen. Im Falle eines niedrigeren verlustfreien Wertes wird auf diesen abgeschrieben. Soweit die ermittelten projektbezogenen Verluste den Wertansatz der Bestände übersteigen, werden Rückstellungen für drohende Verluste gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Den erkennbaren Risiken wird durch entsprechende Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen werden brutto ausgewiesen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen, ermittelt. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß der §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts beziehungsweise eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises der GEDH von 29,37 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende künftige Steuerlast wird als passive latente Steuer angesetzt. Liquide Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 2,3 % (i. Vj. 2,71 %) und unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Des Weiteren wurden eine jährliche Einkommens- bzw. Rentendynamik von bis zu 3,00% (i. Vj 3,00%) bzw. 1,65% (i. Vj 2,00%) sowie eine durchschnittliche Mitarbeiterfluktuation von 5,00 % (i. Vj 5,00 %) angenommen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre (2,3%) und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen sieben Jahre (1,6 %) beträgt EUR 48,8 Mio. (i. Vj. EUR 49,4 Mio.). Der im Pensionsaufwand enthaltene Zinsanteil wird in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen, sind mit ihren Zeitwerten mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen verrechnet. Die Zeitwerte dieser Vermögensgegenstände entsprechen den fortgeführten Anschaffungskosten. Die Erträge aus Planvermögen werden mit den Zinsaufwendungen aus Pensionen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet worden. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB gesondert unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung des § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. (4) Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs ab dem Jahr 2010 erstmals konsolidiert werden, wird nach der Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert. Ein nach der Verrechnung entstehender passivischer Unterschiedsbetrag wird unter Berücksichtigung der Voraussetzungen des § 309 Abs. 2 HGB ergebniswirksam aufgelöst. Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1.Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge wurden dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zugeordnet; verbleibende aktivische Unterschiedsbeträge wurden mit der Kapitalrücklage verrechnet. Sofern die Rücklagen aufgrund von Unterschiedsbeträgen aus der Erstkonsolidierung nicht ausreichten, wurde der übersteigende Betrag entsprechend § 309 Abs. 1 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Passivische Unterschiedsbeträge wurden als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen und gemäß § 309 Abs. 2 HGB ergebniswirksam aufgelöst. Bei den assoziierten Gesellschaften, die sämtlich vor dem 1. Januar 2010 erworben wurden, wird die Buchwertmethode gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung des Buchwerts der Beteiligung mit dem anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung angewandt. Der erstmalige Einbezug erfolgte zum Zeitpunkt des Erwerbs. Die Wertansätze werden in den Folgejahren fortgeschrieben. Von den konzerneinheitlichen Grundsätzen abweichende Bewertungsansätze bei assoziierten Unternehmen wurden in Einzelfällen beibehalten, wenn die Auswirkungen von untergeordneter Bedeutung sind. Sofern das anteilige buchmäßige Eigenkapital der assoziierten Gesellschaft negativ geworden ist, wird der Wert der Beteiligung bis zum Wert von EUR 0,00 fortgeschrieben. Die weitere Fortschreibung erfolgt in diesem Fall in einer Nebenrechnung. Fremdanteile werden als Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile ausgewiesen. Forderungen, Verbindlichkeiten, Aufwendungen, Erträge und die Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. (5) Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 313 Abs. 2 HGB 1. In den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen - Vollkonsolidierung
[1] Exklusive Jahresergebnis 2020
EAV - Ergebnisabführungsvertrag direkt oder mittelbar mit GEDH bzw. im Falle der GE Healthcare GmbH, GE OEC Medical Systems GmbH sowie The Radiochemical Centre GmbH mit der GE Medical Systems Information Technologies GmbH abgeschlossen. 2. In den Konzernabschluss at-Equity einbezogene Unternehmen
[1] Exklusive Jahresergebnis 2019
(6) Erläuterungen zur Konzernbilanz Wir verweisen auf die im Anlagespiegel dargestellte Entwicklung des Konzernanlagevermögens. Die Zuschreibungen bei den Sachanlagen von EUR 7,9 Mio. (i. Vj. Null) betreffen ein Gebäude in Garching. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von TEUR 28 (i. Vj. EUR 0,1 Mio.) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von EUR 2.106,6 Mio. (i. Vj. EUR 1.745,8 Mio.) innerhalb eines Jahres fällig. Hiervon betreffen EUR 1.776,6 Mio. (i. Vj. EUR 1.348,1 Mio.) Forderungen aus Cashpool, EUR 295,6 Mio. (i. Vj. EUR 348,1 Mio.) Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und EUR 34,3 Mio. (i. Vj. EUR 49,6 Mio.) sonstige Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 48,9 Mio. (i. Vj. EUR 56,0 Mio.) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die flüssigen Mittel betreffen Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten und werden zum Nennwert bilanziert. Ferner bilden sie einen Teil des Finanzmittelfonds des Konzerns, dessen Veränderung in der Konzernkapitalflussrechnung dargestellt wird. Im Jahr 2020 ergaben sich keine aktiven latenten Steuern auf Konzernebene. Im Vorjahr ergaben sich aktive latente Steuern auf Konzernebene in Höhe von EUR 0,2 Mio. aus den Konsolidierungsmaßnahmen der Zwischenergebniseliminierung. Auf Einzelabschlussebene ergibt sich zum Bilanzstichtag nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Dieser wird nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 HGB bilanziell nicht angesetzt wird. Aktive latente Steuern auf Einzelabschlussebene resultieren im Wesentlichen aus Differenzen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz in Bezug auf die unterschiedliche Bewertung von Pensionsrückstellungen, aus der unterschiedlichen Bewertung von Beteiligungen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Passive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus Differenzen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz in Bezug auf die unterschiedliche Behandlung von Beteiligungen und Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 29,37 % zugrunde (15,83 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 13,54 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Die detaillierte Zusammensetzung des Konzerneigenkapitals und des Konzerngesamtergebnisses wird im separaten Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem zum Zeitwert bewerteten Deckungsvermögen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, betrug EUR 3,3 Mio. (i. Vj. EUR 3,4 Mio.). Der dazugehörige Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen belief sich auf EUR 204,3 Mio. (i. Vj. EUR 193,8 Mio.). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 293,9 Mio. (i. Vj. EUR 250,3 Mio.) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für bereits bezogene Leistungen und Lieferungen sowie Rückstellungen für Mitarbeiterboni und Abfindungen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen über EUR 1.088,4 Mio. (i. Vj. EUR 1.142,1 Mio.) haben wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten wie im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen über EUR 1.380,3 Mio. (i. Vj. EUR 1.617,9 Mio.) haben wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen EUR 265,8 Mio. (i.Vj. EUR 160,3 Mio.) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, EUR 50,8 Mio. (i. Vj. EUR 50,8 Mio.) betreffen Darlehensverbindlichkeiten, EUR 998,5 Mio. (i.Vj. EUR 1.123,9 Mio.) beinhalten Verbindlichkeiten aus dem Cashpool sowie EUR 65,1 Mio. sonstige Verbindlichkeiten (i. Vj. EUR 282,9 Mio.). Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrafen im Vorjahr in Höhe von EUR 250,6 Mio. Verbindlichkeiten, die durch Übertragung des rechtlichen Eigentums von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in dieser Höhe besichert sind. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten wie im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen die im aktuellen Geschäftsjahr bereits zugeflossenen Einnahmen aus Serviceverträgen des Healthcare- und Renewable Energy-Bereichs, die Erträge in zukünftigen Geschäftsjahren darstellen, ausgewiesen. (7) Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden abzüglich von Erlösschmälerungen, wie z. B. Skonti und Preisnachlässe, ausgewiesen. Sie gliedern sich nach Segmenten wie folgt:
Umsatzaufteilung nach geographisch bestimmten Märkten:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 14,3 Mio. (i. Vj. EUR 11,3 Mio.) enthalten. Diese betreffen Gewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 39 (i. Vj. EUR 0,6 Mio.), Erträge aus Zuschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von EUR 7,9 Mio. (i. Vj. EUR 0,0 Mio.), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von EUR 4,5 Mio. (i. Vj. EUR 9,4 Mio.), Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen von EUR 1,4 Mio. (i. Vj. EUR 0,0 Mio.) und Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen und der Herabsetzung von Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von EUR 0,5 Mio. (i. Vj. EUR 1,3 Mio.). Aus dem Verkauf des Biopharma-Geschäftsbereichs ergab sich ein Ertrag in Höhe von EUR 210,4 Mio. Im Vorjahr wurde zudem ein sonstiger betrieblicher Ertrag aus der Entkonsolidierung von Gesellschaften in Höhe von EUR 0,5 Mio. ausgewiesen. In den Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen enthalten (i.Vj. EUR 0,2 Mio.). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 2 (i.Vj. EUR 1,4 Mio.) periodenfremde Aufwendungen aus Verlusten aus Anlagenabgängen enthalten. Darüber hinaus waren im Jahr 2019 Aufwendungen aus Entkonsolidierung über EUR 4,1 Mio. angefallen. Die in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthaltenen Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen wurden in Höhe von EUR 5,1 Mio. (i. Vj. EUR 5,6 Mio.) mit den Erträgen aus dem dazugehörigen Deckungsvermögen von TEUR 51,9 (i. Vj. EUR 0,1 Mio.) saldiert. Zusätzlich werden periodenfremde Zinsen auf Steuern in Höhe von EUR 4,0 Mio. (i.Vj. EUR 3,4 Mio.) ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten insgesamt Steueraufwand für Vorjahre in Höhe von EUR 1,9 Mio. (i. Vj. EUR 0,3 Mio.). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Veränderung von aktiven latenten Steuern von TEUR 199 (i. Vj. TEUR 12) enthalten. Die Sonstigen Steuern betragen EUR 2,7 Mio. (i.Vj. EUR 8,7 Mio.). Der Rückgang entfällt mit EUR 8,1 Mio. auf das Mutterunternehmen. Der Vorjahresbetrag betraf Aufwendungen auf sonstige Steuern im Zusammenhang mit sonstigen betrieblichen Erträgen aufgrund einer Erstattung im Rahmen einer Umsatzsteuerprüfung für ehemalige Tochtergesellschaften aus dem Capital Bereich. (8) Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Finanzmittelfonds Der Finanzmittelfonds entspricht dem Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie den kurzfristigen Cashpool-Forderungen und -verbindlichkeiten abzüglich der jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (im Vorjahr). (9) Sonstige Angaben Bezüge der Organmitglieder Die Geschäftsführung der GEDH hat im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von EUR 1,0 Mio. (i. Vj. EUR 0,7 Mio.) erhalten. Die ehemaligen Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von EUR 0,4 Mio. erhalten (im Vorjahr wurde von § 314 Abs. 3 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur ein früheres Organmitglied Ruhebezüge erhielt). Die Pensionsrückstellungen für frühere Organmitglieder und ihre Hinterbliebenen betragen EUR 9,4 Mio. (i. Vj. EUR 8,3 Mio.). Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben im Geschäftsjahr für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben in der GEDH sowie den Tochterunternehmen Gesamtbezüge über EUR 2,5 Mio. (i. Vj. EUR 2,2 Mio.) erhalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt EUR 117,7 Mio. (i. Vj. EUR 143,7 Mio.) und betrifft mit EUR 58,7 Mio. (i. Vj. EUR 62,9 Mio.) Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, mit EUR 28,5 Mio. (i. Vj. EUR 50,3 Mio.) Verpflichtungen aus Bestellobligos sowie mit EUR 30,5 Mio. (i. Vj. EUR 30,5 Mio.) sonstige Verpflichtungen. Die Verpflichtungen aus Bestellobligos betreffen abgeschlossene Verträge mit Auslieferungsterminen in 2021. Außerbilanzielle Geschäfte Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Finanzierungszwecken seit dem Jahr 2020 jeweils am Monatsende im Rahmen des Factorings an das verbundene Unternehmen GE Capital Commercial Finance B.V. verkauft. Soweit die verkauften Forderungen einer Rückgriffsklausel unterliegen, werden sie in der Bilanz unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die nicht mehr der Rückgriffsklausel unterliegenden verkauften Forderungen belaufen sich zum 31. Dezember 2020 auf EUR 120,1 Mio. Im Vorjahr erfolgte die Abwicklung des Factorings mit der zum 1.Januar 2020 verschmolzenen Konzerngesellschaft GE Capital Funding Services GmbH. Besondere Risiken bestehen in diesem Zusammenhang nicht. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 2.950 (i.Vj. 3.112) Mitarbeiter beschäftigt, bei denen es sich überwiegend um Angestellte handelt. Die Aufteilung auf die einzelnen Segmente war wie folgt:
Finanzinstrumente nach § 314 Abs. 1 Nr. 10 und 11 HGB Im Segment Industrial werden zukünftige Einnahmen aus Umsätzen und Ausgaben aus Einkäufen in Fremdwährungen durch derivative Finanzinstrumente abgesichert. Dabei werden ausschließlich Devisentermingeschäfte mit einer ausreichenden Marktliquidität verwendet. Die Sicherungsgeschäfte werden im Rahmen des Konzernverbundes der internationalen GE-Gruppe durch eine zentrale Konzern-Treasury-Gesellschaft abgeschlossen. Insgesamt bestanden zum Bilanzstichtag Devisentermingeschäfte über einen Nominalbetrag von US-Dollar 80,3 Mio. (ca. EUR 65,4 Mio.), von PLN 25,0 Mio. (ca. EUR 5,5 Mio.) sowie von CNH 1.090,9 Mio. (ca. EUR 136,5). Der durch eine mark-to-market Bewertung zum Bilanzstichtag ermittelte Zeitwert ist - als Saldo aus positiven und negativen Beträgen - positiv und beträgt insgesamt EUR 2,0 Mio. Zum Bilanzstichtag wurden Rückstellungen für drohende Verluste aus solchen Devisentermingeschäften in Höhe von EUR 2,6 Mio. gebildet. Angaben über das Abschlussprüferhonorar Das auf das Geschäftsjahr 2020 entfallende Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 863 und betrifft ausschließlich Leistungen im Rahmen der Abschlussprüfung. Geschäftsführung Die Geschäftsführung der General Electric Deutschland Holding GmbH setzt sich wie folgt zusammen:
Der Aufsichtsrat der General Electric Deutschland Holding GmbH setzt sich wie folgt zusammen:
(10) Nachtragsbericht Mit Handelsregistereintragung vom 26. April 2021 wurde die Zweigniederlassung GE Global Research Center Europe, GRC, in Garching bei München in GE Aviation Advanced Technology, Zweigniederlassung der GEDH umbenannt. Mit Wirkung zum 2. August 2021 hat die General Electric Financing C.V. ihren Geschäftsanteil an der General Electric Financing (Germany) GmbH an die GEDH zu einem Kaufpreis von TEUR 177 verkauft und abgetreten. Mit Verschmelzungsurkunde vom 8. November 2021 wurde die General Electric Financing (Germany) GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2021 auf die GEDH verschmolzen. Mit Verschmelzungsurkunde vom 2. August 2021 wurde die GE Digital Germany GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2021 auf die GEDH verschmolzen. Mit Verschmelzungsurkunde vom 1. November 2021 wurde die GE Capital Real Estate Beteiligungs-GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2021 auf die GE Capital Real Estate Germany GmbH verschmolzen. Mit Verschmelzungsurkunde vom 8. November 2021 wurde die GE Capital Real Estate Germany GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2021 auf die GEDH verschmolzen. Mit Eintragung der Verschmelzung der GE Capital Real Estate Beteiligungs-GmbH auf die GE Capital Real Estate Germany GmbH am 4. November 2021 im Handelsregister der GE Capital Real Estate Germany GmbH wurde die Verschmelzung rechtlich wirksam und die GE Capital Real Estate GmbH & Co. KG verlor dadurch ihre persönlich haftende Gesellschafterin. Dadurch ist das Vermögen der GE Capital Real Estate GmbH & Co. KG auf die verbleibende Gesellschafterin GE Capital Real Estate Germany GmbH angewachsen und die GE Capital Real Estate GmbH & Co. KG wurde aufgelöst. Mit Schreiben vom 10. November 2020 hat die Fagus GmbH der The Radiochemical Centre GmbH mitgeteilt, dass sie die gemäß Gesellschaftsvertrag vereinbarte Verkaufsoption ihres Kommanditanteils an der GE Healthcare Buchler GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2021 ausüben wird. Die in den Konzernabschluss at-Equity einbezogenen Unternehmen Artemis Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Beteiligungs KG, Artemis Zweite Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. Beteiligungs KG, Artemis Dritte Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Beteiligungs KG, Artemis Vierte Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Bad Homburg v. d. Höhe, und Artemis Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, Bad Homburg v.d. Höhe, wurden im September bzw. Dezember 2021 aus dem Handelsregister gelöscht. Am 9. November 2021 hat die General Electric Company Inc. angekündigt, drei globale gelistete Unternehmen zu formieren, die unabhängig geführt werden und sich auf die Segmente Luftfahrt, Gesundheit und Energie fokussieren. In diesem Zusammenhang soll der Geschäftsbereich Healthcare Anfang 2023 und die Geschäftsbereiche Renewable Energy und Power Anfang 2024 abgespalten werden. Als Folge wird sich GE auf den Geschäftsbereich Aviation konzentrieren. Im März 2021 hat General Electric Company Inc. die Beendigung der meisten Factoringprogramme des Konzerns verkündet. Dies wird sich voraussichtlich negativ auf die kurzfristige Liquidität der Gesellschaft auswirken, da Kundenforderungen nicht mehr am Ende eines jeden Monats unabhängig von den Kundenzahlungen monetarisiert werden. Ein Liquiditätsrisiko nach der Einstellung der Factoringprogramme besteht für den Konzern aufgrund der Einbindung in das konzerninterne Cash Pooling auch in Zukunft nicht. Die Auswirkungen auf das Konzernergebnis aufgrund der Einsparungen von Factoringgebühren werden nicht wesentlich sein. (11) Angabe nach § 313 Abs. 2 Nr. 7, 8 HGB Der Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis wird von der General Electric Company Inc., Boston, USA, aufgestellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft und im Internet unter www.ge.com erhältlich.
Frankfurt am Main, den 20. Dezember 2021 General Electric Deutschland Holding GmbH --Geschäftsführung-- Dr. Andreas Leßmann Oliver Peters Nadine Lazarus Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020
Zusammengefasster Lagebericht für den Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20201 Einführung Der Lagebericht der General Electric Deutschland Holding GmbH und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2020 sind nach § 315 Abs. 5 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 2 HGB zusammengefasst. Der Jahresabschluss der General Electric Deutschland Holding GmbH und der zusammengefasste Lagebericht sollen zeitgleich beim elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden. 2 Grundlagen des Konzerns 2.1 Geschäftsmodell des General Electric Deutschland Holding GmbH Konzerns Geschäftstätigkeit General Electric Company Inc. (GE) ist ein weltweit agierender Technologie- und Servicekonzern, welcher in den Bereichen konventioneller und erneuerbarer Energiegewinnung, Gesundheit sowie Flugzeug- und Transporttechnologien tätig ist. In Deutschland ist GE seit über 130 Jahren aktiv und derzeit an mehr als 14 Standorten mit rund 5.000 Mitarbeitern vertreten. Unternehmensschwerpunkte sind Energie, Medizintechnik und additive Fertigung. Deutschland ist für GE ein Schlüsselmarkt von weltweitem Rang. GE wird deshalb auch in Zukunft in Deutschland investieren, mit dem Ziel, nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. GE entwickelt Spitzentechnologien in den Bereichen regenerative Energiegewinnung, innovative Medizintechniklösungen, effiziente Flugzeug- und Transporttechnologien und engagiert sich in Forschung und Entwicklung. Mit lokaler Kompetenz, innovativen Produkten und herausragenden Technologien unterstützt GE deutsche Unternehmen dabei, Herausforderungen zu bewältigen und nachhaltig zu wachsen (ungeprüft). Im Jahr 2021 hat GE mit tatkräftiger Unterstützung von GE Aviation Advanced Technology einen Meilenstein der Luftfahrtgeschichte gesetzt: Ein mit dem GE Catalyst-Triebwerk angetriebenes Testflugzeug absolvierte seinen Erstflug über Berlin. Das Triebwerk ermöglicht es, Treibstoff einzusparen und damit die CO2-Emissionen zu vergleichbaren Triebwerken, um bis zu 20% zu senken. Mit der Verwendung von Sustainable Aviation Fuels (SAF) können Flüge auch komplett klimaneutral stattfinden. Dieser erste Flug ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Zertifizierung von Catalyst. 16 der 33 GE-Gesellschaften in Deutschland sind aufgrund der rechtlichen Beziehungen in den hier vorliegenden deutschen Konzernabschluss der General Electric Deutschland Holding GmbH (GEDH) einbezogen. Im Geschäftsjahr 2020 wurden zwei Gesellschaften verschmolzen, die jedoch unterjährig zum Konzernergebnis beigetragen haben. Die übrigen 16 Gesellschaften in Deutschland stehen außerhalb des deutschen Konzernkreises. Daher repräsentiert der Konzernabschluss der GEDH nur einen Teil der deutschen Aktivitäten von GE. Des Weiteren wird eine weitere Gesellschaft aus Montenegro in den GEDH-Konzernabschluss einbezogen. Geschäftsbereiche des Konzerns: GE Deutschland unterteilt seine Aktivitäten in sechs Geschäftsbereiche.
In Deutschland stellt sich die Aktivität in den einzelnen Geschäftsbereichen folgendermaßen dar: Power Conversion, ein Teilbereich des Geschäftsbereichs GE Power, ist einer der führenden Anbieter (ungeprüft) im Bereich der intelligenten Netzlösungen sowie geeigneten Informations- und Kommunikationstechnologien zwecks Übertragung und Verwaltung von Daten. GE Renewable Energy unterstützt die Energiewende durch ein breites, integriertes Produktportfolio wie beispielsweise Windenergieanlagen. Die diesem Geschäftsbereich angehörende GE Wind Energy GmbH gehört zu den führenden Anbietern (ungeprüft) von Produkten im Bereich Onshore Wind. Darüber hinaus bietet das Unternehmen ein umfassendes Serviceangebot, von Unterstützung bei der Projektentwicklung über Betrieb und Wartung bis hin zu Lösungen für die Netzintegration und zur kommerziellen Nutzung von Windenergieanlagen. GE entwickelt, produziert und vertreibt Windenergieanlagen (WEA) mit einer Leistung zwischen 1,7 und 6 MW. GE Healthcare liefert medizintechnische Systeme, Dienstleistungen sowie umfassende Beratungs- und IT-Lösungen. Unser Angebotsportfolio reicht von medizinischer Bildgebung, Informationstechnologien, medizinischer Diagnostik, Patientenüberwachung, Arzneimittelforschung, biopharmazeutischen Fertigungstechnologien bis hin zu Lösungen zur Effizienzsteigerung in Kliniken und Krankenhäusern. In den Geschäftsbereichen GE Aviation und Corporate werden neben den Holding-Gesellschaften die Geschäftsfelder von Hightech-Unternehmen zusammengefasst, die Kunden aus vielen Bereichen der Industrie wie Luftfahrt und additiver Fertigung mit innovativen Produkten und Dienstleistungen helfen, ihre Energieeffizienz und Produktivität kostengünstig und umweltfreundlich zu erhöhen (ungeprüft). Darüber hinaus umfasst dieser Bereich die Trainings- sowie Forschungs- und Entwicklungszentren. Aufgrund der globalen Strategie von GE werden Finanzierungsleistungen des Geschäftsbereichs GE Capital nur noch zur Unterstützung der operativen Geschäftsaktivitäten erbracht. Das innerhalb des GEDH-Konzerns betriebene Factoringgeschäft wurde zum 1. November 2020 an eine GE-Gesellschaft außerhalb des GEDH-Konzerns verkauft. Unternehmensstruktur sowie Veränderungen im Konzern Der deutsche GE-Konzern umfasst zum Bilanzstichtag die GEDH als Muttergesellschaft, 16 Tochtergesellschaften sowie 5 assoziierte Unternehmen. Der Sitz der GEDH ist Frankfurt am Main. Die Konzernstruktur der GEDH ist maßgeblich durch die Beschaffenheit der steuerlichen Organschaft der gesellschaftsrechtlichen Einheiten geprägt. Die gesellschaftsrechtliche Struktur in Deutschland entspricht nicht der Struktur der jeweiligen Geschäftsbereiche. Die Geschäftsbereiche untergliedern sich in selbständige Management Entities, welche unabhängig voneinander agieren und berichten, und deren jeweilige deutsche Divisionen bzw. Departments in deutsche GE-Gesellschaften oder deutsche Zweigniederlassungen von ausländischen GE-Gesellschaften eingebettet sind. Der Großteil der in den Konzernabschluss der GEDH einbezogenen Unternehmen führt eine reine Vertriebstätigkeit in Deutschland aus, deren Produkte von GE-Gesellschaften außerhalb Deutschlands entwickelt und produziert werden. Bereits in den vergangenen Jahren wurde begonnen, die Struktur der deutschen GE-Gruppe zu optimieren, um die Anzahl der rechtlichen Einheiten mittels Verschmelzungen oder Liquidationen zu reduzieren. Darüber hinaus wurden global Entscheidungen über die Geschäftstätigkeit in den einzelnen Geschäftsbereichen getroffen, welche Auswirkungen auf die GEDH haben. In diesem Zusammenhang wurden die GE Capital Funding Services GmbH sowie die GE Lighting GmbH auf die GEDH verschmolzen. Dies hatte keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist. 2.2 Forschung und Entwicklung Im Jahr 2020 waren insgesamt 315 Mitarbeiter in dem Bereich der Forschung und Entwicklung in den deutschen Standorten tätig. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen dabei insgesamt EUR 60,3 Mio. Das Forschungszentrum GE Aviation Advanced Technology in Garching bei München, eine Zweigniederlassung der General Electric Deutschland Holding GmbH, Frankfurt am Main, richtet seine Forschung aufgrund einer Entscheidung der General Electric Company nach erfolgter Restrukturierung im Geschäftsjahr 2017 insbesondere auf den Bereich Aviation aus. Die zum Bereich GE Power gehörenden Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten am Standort in Berlin sind in die weltweiten Strukturen der Power Conversion-Gruppe eingebunden. Im Rahmen dieser Organisation sind bei der Gesellschaft die Kompetenzzentren für Niedrigspannungsantriebe, z.B. Windumrichter und Solarumrichter, sowie für Anwendungen zur Verbesserung der Netzqualität angesiedelt. Für den Bereich Renewable Energy betreibt die GE Wind Energy GmbH in Deutschland in den Engineeringabteilungen im Geschäftsbereich Onshore Wind anwendungs- und produktbezogene Forschung. Forschungsschwerpunkte sind derzeit unter anderem Anlagenvermessung und hybride Energiesysteme, Antriebstechnik sowie Mess- und Regelungstechnik. Im Bereich Healthcare unterhält GE am Standort München eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die Softwarelösungen für Ultraschallgeräte des Applikationsbereichs Frauenheilkunde entwickelt. Am Standort Freiburg im Breisgau werden zudem im Rahmen der diagnostischen Kardiologie neue Lösungen entwickelt. 3 Wirtschaftsbericht 3.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2020 ergab sich aufgrund der Corona-Pandemie eine der schwersten Rezessionen der Nachkriegszeit. Das Coronavirus wurde am 11. März 2020 von der Weltgesundheitsorganisation zur Pandemie erklärt, so dass die meisten Regierungen restriktive Maßnahmen eingeleitet haben, um die weitere Ausbreitung einzudämmen. Infolge dessen wurde im ersten Halbjahr 2020 weltweit ein deutlicher Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität verzeichnet. Dabei ergaben sich in den großen Volkswirtschaften teils erhebliche Unterschiede in den einzelnen Quartalen des Jahres 2020: Während in China vor allem im ersten Quartal 2020 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von ca. 10% gemeldet wurde, traten diese Rückgänge in Ländern wie den USA (-9%), Deutschland (-9,7%), Spanien (-18%) und Großbritannien (-20%) erst verstärkt im zweiten Quartal 2020 auf. Im dritten Quartal 2020 konnte dann weltweit eine Erholung festgestellt werden, die die Rückgänge teilweise kompensieren konnte. Die im vierten Quartal wieder stark steigenden Infektionszahlen dämpften jedoch diese Erholung. Insgesamt ergab sich ein Rückgang des weltweiten BIP um rund 4,0%. In den Schwellenländern ergab sich nach ersten Prognosen pandemiebedingt ein Rückgang des BIP um ca. 1,8%, während im Vorjahr noch ein Anstieg von 4,5% zu verzeichnen war. Die Länder des Euro-Raums befanden sich bereits vor der Corona-Pandemie in einem Abschwung. Im Frühjahr 2020 ergaben sich dann erhebliche Rückgänge des BIP, mit einer jeweils deutlichen Erholung im Sommer und einer darauffolgenden Abschwächung wieder im vierten Quartal 2020. 1 Der Wachstumskurs der deutschen Wirtschaft aus den Vorjahren konnte sich aufgrund der Corona-Pandemie nicht fortsetzen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt verringerte sich nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 4,9 % (2019: +0,6 %). Dabei musste insbesondere im zweiten Quartal 2020 ein starker Einbruch um 9,7% verzeichnet werden, welcher im dritten Quartal mit einem Anstieg um 8,5% teilweise wieder ausgeglichen werden konnte. Im vierten Quartal lag der Anstieg aufgrund des erneuten Lockdowns nur noch bei 0,3%. Hierbei liegt Deutschland aber noch über der durchschnittlichen Veränderung des BIP im Euroraum (-0,6%). 2
1 Vgl. Jahresgutachten 2020/21 des
Sachverständigenrats zur Begutachtung der
wirtschaftlichen Entwicklung, S.1
Die deutschen Exporte verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 9,3 %, während die Importe um 7,1 % zurückgegangen sind. Dies führte dazu, dass die Außenhandelsbilanz im Jahr 2020 mit einem Überschuss von EUR 179,1 Mrd. abschloss (i. Vj.: EUR 224,0 Mrd.). 3 Die Inflationsrate ist im Vorjahresvergleich im Jahresdurchschnitt nur um 0,5 % gestiegen und fällt damit deutlich geringer aus als noch im Vorjahr (2019: +1,4%), im Dezember 2020 wurde sogar ein Rückgang um 0,3% verzeichnet. Hierbei trug die zeitweise Absenkung der Mehrwertsteuer insgesamt zu einem Rückgang der Jahresteuerungsrate bei, jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt in den einzelnen Bereichen. Haupttreiber für den Rückgang der Inflationsrate waren vor allem geringere Energiepreise (-4,8 %). Gegenläufig erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel um 2,4%. 4 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Geschäftsbereich Power Die Branchenentwicklung im Bereich Power Conversion war im Jahr 2020 insgesamt rückläufig. Laut dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) sind die Auftragseingänge der deutschen Elektrobranche im Jahr 2020 im Vorjahresvergleich um 3,3% gesunken, wobei die Inlandsaufträge um 1,9% angestiegen und die Auslandsaufträge um 7,3 % rückläufig waren. Der Branchenumsatz war in 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 5,1% rückläufig und belief sich auf EUR 180,5 Mrd. Die Inlandserlöse reduzierten sich um 4,7% auf EUR 85,9 Mrd., die Auslandserlöse sanken um 5,4% auf EUR 94,6 Mrd. Geschäftsbereich Renewable Energy Im Jahr 2020 hatte die Windenergie in Deutschland als erneuerbarer Energieträger mit 25,6 % erstmalig den höchsten Anteil an der eingespeisten Strommenge. Im Jahr 2020 wurde 5,4 % mehr Strom aus Windkraft erzeugt als im Jahr 2019. Laut dem Bundesverband Windenergie wurden 2020 bundesweit 420 Onshore-Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamtleistung von 1.431 MW errichtet. Im Vergleich zum Jahr 2019 ist der Zubau um 46 % gestiegen. Zudem wurden im Jahr 2020 102 WEA mit 339 MW identifiziert, die als Repoweringanlagen alte WEA ersetzten. In Europa wurden 2020 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von rund 14.700 MW (On- und Offshore) in Betrieb genommen, was einem Rückgang von rund 6% im Vergleich zu 2019 entspricht. 13% aller europäischen Neuinstallationen fanden in den Niederlanden statt, dicht gefolgt von Deutschland mit 11% und Norwegen mit 10%.
3 Vgl. Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung
Nr. 054 vom 09. Februar 2021
In der Windenergieindustrie ist weiterhin ein Technologiefortschritt zu beobachten. Zunehmend an Bedeutung gewinnt der Einsatz von Anlagen, die einen weiteren Anstieg der jährlichen Energieproduktion ermöglichen. Hier stehen große Rotordurchmesser und hohe Nabenhöhen im Fokus. Des Weiteren verbessert der Einsatz von digitalisierten Prozessen sowohl das Lastenmanagement dieser neuen Windenergieanlagen als auch die Effizienz und Qualität bei der Wartung der existierenden Anlagenflotte (ungeprüft). Geschäftsbereich Healthcare Der Absatzmarkt für medizinische Bildgebungs- und Informationstechnologien war pandemiebedingt in 2020 von großer Volatilität geprägt. Während Beatmungs- und Ultraschall-Systeme, als auch CT Geräte, teils deutlich stärker als üblich nachgefragt wurden, ging die Nachfrage nach weiteren bildgebenden Systemen kurzfristig stark zurück und erholte sich in der zweiten Jahreshälfte wieder. Unabhängig von diesen kurzfristigen Ausschlägen ist die Marktumgebung eher stabil. Der Trend bei den Kunden geht immer mehr in Richtung von "good enough" Produkten und zur Nutzung von Geräten bis weit über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer hinaus (ungeprüft). Die angespannte finanzielle Situation in Krankenhäusern führt zu einer Konsolidierung im Krankenhausmarkt mit Schließungen und Zusammenschlüssen. Eine Verbundbildung bei privaten Praxen findet über eine Zunahme von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) statt. Der hohe technologische Anspruch der Kunden in Deutschland, die relative Vergleichbarkeit der Produkte und die intensive Wettbewerbssituation führen zu einem ausgeprägten Preiskampf. Die Nachfrager sind andererseits, um selbst wettbewerbsfähig zu bleiben, nach wie vor zu Effizienzsteigerungen und damit grundsätzlich auch zu Investitionen in neue Geräte und Software gezwungen. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Magnetresonanz und Röntgen sowie den Bereich der Vaskularen Modalität (z.B. Kardio-Routineuntersuchungen). Besondere Wachstumschancen bestehen in den expandierenden privaten Klinikketten und in MVZ (ungeprüft). Der Markt ist insgesamt stark konsolidiert, so dass schätzungsweise 70 % des Marktvolumens auf General Electric, Siemens, Philips, bei der Computertomographie auch Canon, zusammen entfallen. Neuere Anbieter wie Samsung oder Mindray finden insbesondere im Bereich Ultraschall positive Resonanz, (ungeprüft). Die großen Anbieter optimieren ihre Wettbewerbsposition auf vielfältige Weise. Dies erfolgt z.B. durch horizontale Akquisitionen, um die Angebotspalette im Bereich Diagnostik zu erweitern, durch Integration innovativer Informationstechnologie, um Datenverwaltung und -übertragung zu vereinfachen und zu beschleunigen, und durch das Angebot spezifischer Beratungskonzepte, um effiziente Workflows zu ermöglichen. Darüber hinaus entwickeln sich diese Hersteller zunehmend zu integrierten Healthcare-Anbietern, um den Kunden gegenüber einheitlicher aufzutreten und interne Synergien besser zu nutzen ("One GE Healthcare") (ungeprüft). 3.2 Geschäftsverlauf des Konzerns Nachfolgend wird die Entwicklung der Geschäftsbereiche dargestellt. Teilweise stehen Geschäftsbereiche miteinander in Geschäftsbeziehungen, die zu entsprechenden Auftragseingängen, Umsatzerlösen und Aufwendungen in den jeweiligen Bereichen führen. Diese Effekte, soweit sie die Geschäftsbeziehungen zwischen Konzernunternehmen betreffen, wurden im Rahmen der Konzernkonsolidierung eliminiert und werden an dieser Stelle nicht weiter erläutert. Da der Vorjahresabschluss verspätet aufgestellt wurde, wurde im zusammengefassten Lagebericht für das Jahr 2019 keine Prognose für das Jahr 2020 abgegeben. Daher beziehen wir uns im Folgenden auf die entsprechenden Ist-Zahlen für 2020, wie sie im zusammengefassten Lagebericht für 2019 beschrieben wurden. Geschäftsbereich Power Dieser Geschäftsbereich beinhaltet ausschließlich die GE Energy Power Conversion GmbH. Die GE Energy Power Conversion GmbH betätigt sich vor allem in den Geschäftsfeldern Erzeugung und Anwendung elektrischer Energie, Grundstoffindustrie sowie Prüfstände. Das Projektgeschäft unterliegt dabei grundsätzlich jährlichen Schwankungen. Die Entwicklung der Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Power blieb mit EUR 101,5 Mio. (+1,6 %) im Vorjahresvergleich stabil. Geschäftsbereich Renewable Energy Die diesem Geschäftsbereich zugehörige GE Wind Energy GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Onshore-Windenergieanlagen. Weltweit sorgen derzeit über 49.000 Windenergieanlagen von GE in mehr als 35 Ländern mit einer installierten Leistung von mehr als 62.000 Megawatt für die Produktion von sauberem Strom. Davon wurden über 7.300 Anlagen mit einer Leistung von mehr als 15.000 Megawatt in Salzbergen produziert - damit gehört das Unternehmen zum Rückgrat der Dekarbonisierung der Energiewirtschaft (ungeprüft). Im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Umsatzerlöse EUR 802,0 Mio. betrugen, kam es zu einem Anstieg des Umsatzes um EUR 716,9 Mio. bzw. 89,4% auf EUR 1.518,9 Mio. Der Anstieg lässt sich mit der Abrechnung von Großprojekten sowie Neuerungen im Produktportfolio begründen. Geschäftsbereich Healthcare Im Geschäftsbereich Healthcare ergab sich für das Geschäftsjahr 2020 ein Umsatzanstieg von 14,6 % bzw. EUR 91,8 Mio., was zu einem Gesamtumsatz im Geschäftsjahr von EUR 719,4 Mio. führte. Die einzelnen Konzerngesellschaften dieses Bereichs bedienen im Wesentlichen den deutschen Markt mit unterschiedlichen Produkten. So werden im Geschäftsfeld Healthcare Systems insbesondere Ultraschallgeräte vertrieben und damit einhergehende Dienstleistungen angeboten. Ein weiteres Geschäftsfeld ist Medical Diagnostics, dessen Geschäftstätigkeit die Entwicklung, Herstellung, den Vertrieb und die Wartung wissenschaftlicher und medizinischer Apparate und Geräte sowie Maschinen, Werkzeuge und Einzelteile jeder Art einschließlich der Entwicklung und den Vertrieb von Software für die vorbezeichneten Geräte umfasst. Dabei werden die Sparten Kardiologie und Überwachungstechnik (Monitoring Solutions) unterschieden. Ergänzt werden diese Produkte um IT-Lösungen des Bereichs Healthcare IT. Ebenfalls im Geschäftsfeld Medical Diagnostics werden Röntgenkontrastmittel und Kontrastmittel für die Herstellung bzw. den Vertrieb von radioaktiven und nichtradioaktiven Präparaten für die magnetische Resonanz-Diagnose und -Therapie vertrieben. Der Umsatz im Bereich Healthcare Systems ist im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 7,7 % auf EUR 488,0 Mio. gestiegen. Im Bereich der Medical Diagnostics - medizinische Bildgebung konnte ein Umsatzanstieg von EUR 62,3 Mio. bzw. 59,8 % auf EUR 166,4 Mio. verzeichnet werden, was insbesondere darauf zurückzuführen ist, dass im Jahr 2020 eine überdurchschnittliche Zunahme der Auftragseingänge verzeichnet werden konnte. Die Bereiche Medizintechnik und die Produktion von Radiopharmazeutika, die ebenfalls dem Bereich Medical Diagnostics zuzuordnen sind, erwirtschafteten in 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 % niedrigere Umsätze von insgesamt EUR 65,0 Mio., welche im Wesentlichen aus dem Geschäftsbereich Nuklearmedizin resultierten. Geschäftsbereiche Corporate und Aviation Die Geschäftsbereiche Corporate sowie Aviation erwirtschafteten in 2020 Umsatzerlöse von EUR 42,0 Mio. im Vergleich zu EUR 72,8 Mio. in 2019. Der Rückgang steht vor allem im Zusammenhang mit den um EUR 6,7 Mio. geringeren Umsätzen im Forschungszentrum in Garching aufgrund der in den Vorjahren vorgenommenen Umstrukturierungen sowie aufgrund von um EUR 3,7 Mio. geringeren Umsätzen im Bereich Corporate aufgrund geringerer Kosten und damit verbundener Weiterbelastungen. Des Weiteren kam es zu einem Rückgang der Umsatzerlöse um EUR 20,4 Mio. aufgrund des Verkaufs des Biopharma-Geschäftsbereichs. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Unser Ziel ist es, das Wachstum der Umsatzerlöse kontinuierlich zu steigern. Daher ist dies unser wichtigster Leistungsindikator. Dieser wird sowohl auf Einzelgesellschaftsebene als auch auf Geschäftsbereichsebene nach US-GAAP gesteuert. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren im Sinne des § 289 Abs. 3 HGB werden von uns zur Unternehmenssteuerung nicht verwendet. Der Umsatzanstieg von 48,5 % war im Wesentlichen bedingt durch die Entwicklungen im Geschäftsbereich Renewable Energy und Healthcare, während sich der Umsatzrückgang im Geschäftsbereich Corporate, Aviation und übrige gegenläufig auswirkte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ergebnis vor Steuern bereinigt um das Finanzergebnis - Zinsaufwand und Zinserträge und Ergebnisse aus Beteiligungen und sonstigen Finanzanlagen) erhöhte sich um EUR 270,3 Mio. auf EUR 180,9 Mio. Im laufenden Geschäftsjahr wurde ein Konzernjahresüberschuss von EUR 132,9 Mio. erzielt, was eine Erhöhung im Vorjahresvergleich um EUR 264,1 Mio. darstellt. Die Ertragslage hat sich insbesondere aufgrund des Verkaufs des Biopharma-Geschäftsbereichs, der höheren Umsätze und niedrigeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen verbessert. In der Prognose des Vorjahres für 2020 wurde zutreffend von einer erheblichen Verbesserung des Konzernjahresergebnisses ausgegangen. Zusammenfassend hat die Geschäftsentwicklung in 2020 die Erwartungen erfüllt. 3.3 Ertragslage des Konzerns Die folgende Darstellung gibt einen Überblick über die Ertragslage des Konzerns für das zum 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr.
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 48,5 % bzw. EUR 778,2 Mio. gestiegen. Diese Entwicklung resultiert mit einem Anstieg von EUR 716,9 Mio. im Wesentlichen aus dem Geschäftsbereich Renewable Energy aufgrund der Abrechnung von Großprojekten sowie Neuerungen im Produktportfolio sowie mit einem Anstieg von EUR 91,8 Mio. aus dem Geschäftsbereich Healthcare aufgrund der überdurchschnittlichen Auftragseingänge. Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Power stiegen um 1,6 % auf EUR 101,5 Mio. Gegenläufig hierzu kam es im Geschäftsbereich Corporate, Aviation und übrige zu einem Rückgang von EUR 30,8 Mio. aufgrund von Umstrukturierungen, geringeren Weiterbelastungen sowie des Verkaufs des Biopharma-Geschäftsbereichs. Die Gesamtleistung ist im Geschäftsjahr 2020 um 5,0 % bzw. EUR 100,2 Mio. angestiegen. Der Umsatzanstieg wurde im Jahr 2020 teilweise kompensiert durch den höheren Bestandsabbau. Der Bestandsabbau insgesamt resultiert im Wesentlichen aus dem Geschäftsbereich Renewable Energy. Der Materialaufwand erhöhte sich in 2020 gleichlaufend mit der Gesamtleistung um 5,1 % bzw. EUR 73,4 Mio. Aufgrund der oben beschriebenen Effekte ist die Rohmarge um 5,0 % bzw. EUR 26,8 Mio. angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vorjahresvergleich um EUR 192,3 Mio. gestiegen. Diese Entwicklung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im März 2020 die Vermögenswerte und Schulden der ehemaligen Whatman GmbH verkauft wurden und ein Ertrag in Höhe von EUR 210,4 Mio. entstanden ist. Der im Vorjahresvergleich geringe Rückgang der Abschreibungen um EUR 0,9 Mio. korrespondiert mit der Entwicklung des Anlagevermögens. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Rückgang von 12,2 %, bzw. EUR 45,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen gesunkene Weiterbelastungen von verbundenen Unternehmen (- EUR 21,9 Mio.), Headquarter- und Lizenzgebühren (- EUR 10,4 Mio.), Reisekosten (- EUR 6,4 Mio.) sowie geringere Wertberichtigungen (- EUR 3,2 Mio.). Darüber hinaus waren im Jahr 2019 Aufwendungen aus Entkonsolidierung über EUR 4,1 Mio. angefallen. Gegenläufig hierzu sind die Factoringgebühren (+ EUR 3,0 Mio.) und Währungsverluste (+ EUR 7,2 Mio.) angestiegen. Darüber hinaus kam es durch die Verschiebung der Eröffnung des Endlagers Konrad zu zusätzlichen Einlagerungs- und Entsorgungsaufwendungen von schwach radioaktiven Abfällen (+ EUR 7,6 Mio.). Das Finanzergebnis ist mit EUR -18,1 Mio. um EUR 0,4 Mio. vor allem aufgrund von um EUR 2,6 Mio. gesunkener Zinserträge niedriger als im Vorjahr. Einen gegenläufigen Effekt hatten die im Vorjahresvergleich um EUR 2,0 Mio. niedrigeren Zinsaufwendungen. Der Anstieg der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist im Wesentlichen auf um EUR 4,9 Mio. höhere Körperschaftsteuer für das laufende Jahr und für vergangene Jahre sowie um EUR 6,6 Mio. höhere Gewerbesteuer für das laufende Jahr und für vergangene Jahre zurückzuführen. Der Konzernjahresüberschuss beträgt EUR 132,9 Mio. (i. Vj. Konzernjahresfehlbetrag EUR 131,2 Mio.). Die Ertragslage hat sich insbesondere aufgrund des Verkaufs des Biopharma- Geschäftsbereichs, der höheren Umsätze und niedrigeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen verbessert. 3.4 Finanzlage des Konzerns Liquidität Im Folgenden analysieren wir unsere Mittelzu- und -abflüsse im Geschäftsjahr 2020. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 242,8 Mio. resultiert neben dem Konzernjahresüberschuss insbesondere aus der Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Aktiva in Höhe von EUR 117,9 Mio. Hier wirkte sich insbesondere der niedrigere Bestand an unfertigen Leistungen aus dem Bereich Renewable Energy aus. Darüber hinaus kam es zu einer Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Passiva von EUR 113,7 Mio. Der Zahlungsmittelzufluss im Zusammenhang mit der Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2020 in Höhe von EUR 202,3 Mio. ist überwiegend auf die Einzahlung aus dem Verkauf des Biopharma-Geschäftsbereichs in Höhe von insgesamt EUR 215,4 Mio. zurückzuführen. Gegenläufig wirkten sich hierbei Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen über EUR 18,8 Mio. aus. Der Zahlungsmittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2020 insgesamt EUR 108,2 Mio. und ist überwiegend auf Einzahlungen aus Factoring innerhalb des GE-Konzerns zurückzuführen. Die Auszahlungen aus Finanzkrediten innerhalb des GE-Konzerns betragen in 2020 EUR 0,9 Mio. und resultieren aus der Zahlung der GEDH an die GE Capital Commercial Finance B.V., welche sie im Rahmen des Verkaufs aller Factoring Vermögensgegenstände und damit verbundener Verbindlichkeiten getätigt hat. Der Finanzmittelfonds in Höhe von EUR 792,9 Mio. beinhaltet Geldbestände und Bankguthaben (EUR 14,8 Mio.) sowie kurzfristige Finanzforderungen und -verbindlichkeiten innerhalb des GE-Konzerns (Cash-Pool; EUR 778,1 Mio.). Die Finanzierung des GEDH-Konzerns erfolgt im Wesentlichen durch Darlehen und Cash-Pool Konten innerhalb der weltweiten General Electric-Gruppe. 3.5 Vermögenslage des Konzerns Die folgende Darstellung gibt einen Überblick über die Vermögenslage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahr.
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben. Die Erhöhung der Sachanlagen um EUR 1.249,5 Mio. wurde im Wesentlichen durch den Rückgang der Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von EUR 958,5 Mio. kompensiert. Der Rückgang des Umlaufvermögens um EUR 62,9 Mio. bzw. 1,8 % ist vor allem bedingt durch einen um EUR 321,6 Mio. gesunkenen Vorratsbestand. Die Veränderung der Vorräte resultiert im Wesentlichen aus dem Geschäftsbereich Renewable Energy. Gegenläufig hierzu erhöhten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, insbesondere diejenigen aus Cash-Pool (EUR +428,6 Mio.), was vor allem auf den Geschäftsbereich Corporate zurückzuführen ist. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt EUR 129,4 Mio. auf EUR 25,6 Mio. gesunken. Diese Veränderung resultiert aus dem Konzernjahresüberschuss von EUR 132,9 Mio. Das Fremdkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt EUR 199,2 Mio. bzw. 5,5% zurückgegangen. Dabei ergab sich insbesondere ein Rückgang bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR -237,7 Mio.), vor allem aufgrund des Verkaufs der Factoringverbindlichkeiten. Des Weiteren sind die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um EUR 53,8 Mio. zurückgegangen, vor allem im Geschäftsbereich Renewable Energy. Gegenläufig erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 39,9 Mio. und die sonstigen Rückstellungen um EUR 43,6 Mio., insbesondere betreffend Gewährleistungen (EUR 31,4 Mio.). Die Pensionsrückstellungen erhöhten sich um EUR 21,3 Mio. aufgrund laufender Zuführungen sowie aufgrund gesunkener Zinssätze. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ist verglichen zum Vorjahr um EUR 7,9 Mio. gestiegen. Die Abgrenzungen resultieren im Wesentlichen aus den Bereichen Renewable Energy und Healthcare aufgrund von im Geschäftsjahr 2020 zugeflossenen Einnahmen, deren Leistungs- und Umsatzrealisierungszeitpunkt erst nach dem Bilanzstichtag liegt. 4 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognose Konzernentwicklung Die operative Planung erfolgt durch den General Electric-Konzern in den USA aufgrund der Steuerung der Geschäftsbereiche auf Basis des US-GAAP Reportings. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2021 eine leichte Umsatzsteigerung in den Geschäftsbereichen Renewable Energy und Power, welche die Umsatzrückgänge in den Bereichen Corporate und Healthcare überwiegend kompensieren wird. Insgesamt erwarten wir einen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Für das Geschäftsjahr 2021 gehen wir von einer Verschlechterung des Konzernjahresergebnisses im Vergleich zu 2020 mit einem Konzernjahresfehlbetrag im unteren zweistelligen Millionenbereich aus. In 2020 wirkte sich wesentlich der Gewinn aus dem Verkauf des Biopharma-Geschäftsbereichs aus. Der erwartete Fehlbetrag ergibt sich vor allem aus der verbesserten, jedoch weiterhin negativen Ergebnisentwicklung im Geschäftsbereich Renewable Energy. Wir erwarten keine wesentlichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie sowohl auf den Umsatz insgesamt als auch das Jahresergebnis des GEDH Konzerns. 4.2 Prognose Geschäftsbereichsentwicklung Geschäftsbereich Power Im Teilbereich Power Conversion sind Schwankungen in den Umsatzerlösen vor dem Hintergrund der Besonderheiten im Projektgeschäft mit teilweise mehrjährigen Projektlaufzeiten nicht ungewöhnlich. Für 2021 erwarten wir eine Umsatzsteigerung im einstelligen Prozentbereich, da wir trotz Corona-Pandemie das Testgeschäft sowie den Service-Bereich ausbauen konnten. Geschäftsbereich Renewable Energy Im Inland wird für 2021 eine Umsatzsteigerung im niedrigen einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Änderung des Produktportfolios erwartet. Der Trend zu größeren Projekten, bei denen die Umsatzerlösrealisierung erst gegen Projektende erfolgt, hält weiterhin an und kann zu erheblichen Umsatzverschiebungen zwischen verschiedenen Geschäftsjahren führen. Geschäftsbereich Healthcare Im Bereich Healthcare Systems erwarten wir für 2021 einen Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Im Jahr 2020 wurden vergleichsweise hohe Umsätze aufgrund von COVID-19 erreicht. Trotz positiver Auftragslage im Vorjahresvergleich erwarten wir Versorgungsengpässe, so dass Aufträge nicht wie erwartet ausgeliefert werden können. Für die Bereiche Kardiologie und Überwachungstechnik (Monitoring Solutions) erwarten wir für 2021 insgesamt einen Umsatzrückgang im mittleren zweistelligen Prozentbereich, da in 2020 vergleichsweise hohe Umsätze im Bereich der Krankenhaustechnik aufgrund von COVID-19 erreicht werden konnten. Im Bereich Nuklearmedizin, der ebenfalls dem Bereich Monitoring Solutions angehört, erwarten wir eine Umsatzsteigerung im einstelligen Prozentbereich. Geschäftsbereich Corporate Für das Forschungszentrum GE Aviation Advanced Technology in Garching erwartet die Geschäftsführung in 2021 aufgrund einer erwarteten geringeren Auslastung der Gebäude einen Rückgang der Umsatzerlöse um ca. 20 %. Dies liegt darin begründet, dass das Forschungs- und Entwicklungszentrum nunmehr auf den Bereich Aviation ausgerichtet wird. Im Bereich Corporate (Managementdienstleistungen) gehen wir für 2021 von nahezu gleichbleibenden Umsatzerlösen aus, da die in den Vorjahren vorgenommenen Umstrukturierungen weitestgehend abgeschlossen sind und somit eine stabile Kostenbasis erwartet wird. Aufgrund des zum Ende März 2020 erfolgten Verkaufs des Biopharma-Teilbereichs erwarten wir für diesen Bereich keine Umsatzerlöse mehr. Die Geschäftsführung geht für das Jahr 2021 aufgrund der oben beschriebenen Entwicklungen insgesamt im Geschäftsbereich Corporate von einem Umsatzrückgang von ca. 20% auf Basis der bisherigen Geschäftstätigkeit aus. 4.3 Chancenbericht Die Einbindung der GE-Gesellschaften in den deutschen Konzernverbund sowie die enge weltweite Verknüpfung der GE-Gesellschaften stellt die wichtigste Chance der Konzerngesellschaften dar. Die Struktur des globalen GE-Konzerns befindet sich weltweit permanent in der Weiterentwicklung und bietet so Chancen im Hinblick auf Wachstum und Stabilität der einzelnen Tochtergesellschaften. Durch die breite Diversifizierung sollen Schwankungen in der Geschäftsentwicklung der einzelnen Bereiche sowie Risiken und Verluste ausgeglichen werden. Am 9. November 2021 hat die General Electric Company angekündigt, drei globale gelistete Unternehmen zu formieren, die unabhängig geführt werden und sich auf die Segmente Luftfahrt, Gesundheit und Energie fokussieren. In diesem Zusammenhang soll der Geschäftsbereich Healthcare Anfang 2023 und die Geschäftsbereiche Renewable Energy und Power Anfang 2024 abgespalten werden. Als Folge wird sich GE auf den Geschäftsbereich Aviation konzentrieren Über die interne Finanzierungstätigkeit (Cash-Pool) werden Risiken der Fremdfinanzierung reduziert. 4.4 Risikobericht Ein strukturierter und disziplinierter Ansatz im Umgang mit Risiken ist in einer globalen und diversifizierten Organisation wie GE wichtig, um sicherzustellen, dass die strategischen Ziele erreicht werden und ausschließlich solche Risiken akzeptiert werden, die angemessen ausgeglichen werden. GE beurteilt Risiken auf Ebene der Einzeltransaktionen, aggregiert auf Kunden-, Industrie- und Geographieebene sowie nach Kollateralarten, wenn angemessen. Ziel ist es, sowohl strategische als auch geschäftsspezifische Risiken aufzudecken, zu überwachen und durch geeignete Maßnahmen zu steuern. Die Beurteilung von Risiken sowie das Risikomanagement liegen in der Verantwortung des jeweiligen Managements und werden von Risk Managern durchgeführt, die in die jeweiligen Geschäftsbereiche integriert sind. Die GE-Gruppe verfügt insgesamt über bewährte Planungs-, Kontroll- und Steuerungssysteme, die ein effektives Risikomanagement gewährleisten sollen. Der deutsche GE-Konzern ist in diese Sicherungssysteme einbezogen. Verwendete Instrumente sind unter anderem monatliche Risk-Portfolio-Metrics und regelmäßige Plan-Ist-Analysen. Die aufgeführten Risiken sind entsprechend ihrer Bedeutung für den GEDH-Konzern aufgeführt, wobei das wesentlichste Risiko - gemessen am Schadenspotential - als erstes genannt ist und die nachfolgenden Risiken entsprechend ihrer Bedeutung in absteigender Reihenfolge aufgeführt werden. Die im Rahmen von Fremdwährungsfinanzierungen gegebenen Währungsrisiken spielen eine untergeordnete Rolle, weil sie mittels einer fristen- und währungskongruenten Refinanzierung im Wesentlichen abgedeckt werden. Liquiditätsrisiken Die Sicherstellung der Finanzierung der GEDH und deren Tochtergesellschaften hängt wesentlich von der Bereitstellung finanzieller Mittel im Rahmen des Cash Poolings durch die GE-Gruppe ab. Hieraus ergibt sich das Risiko einer Abhängigkeit der Konzerngesellschaften vom US-Mutterkonzern. Aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit und des starken GE-Verbunds geht die Geschäftsführung davon aus, dass auch in Zukunft die Bereitstellung finanzieller Mittel durch den US-Konzern und damit die Finanzierung der GE-Gesellschaften sichergestellt ist. Über die interne Finanzierungstätigkeit (Cash-Pool) werden Risiken der Fremdfinanzierung reduziert. Operationelle Risiken Alle Risiken im Hinblick auf Menschen, Prozesse, Systeme und externe Ereignisse werden bei der Gesellschaft als operationelle Risiken definiert. Für das Management dieser Risiken sind klare Prozesse, Verantwortungen und Kontrollen integriert. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur werden potenzielle Risiken identifiziert, analysiert und Maßnahmen zur Prävention der Risiken festgelegt und umgesetzt (ungeprüft). Kreditrisiken Kreditrisiken für Geldanlagen werden begrenzt, indem nur Transaktionen mit GE-Gesellschaften oder mit Banken guter Bonität im Rahmen festgelegter Limits abgewickelt werden. Auch der Zahlungsverkehr erfolgt über solche Banken. Entsorgungsrisiken Im Bereich Healthcare ergeben sich Risiken aufgrund der Vorschriften des Atomgesetzes und der Strahlenschutzverordnung in Bezug auf Dekontaminierungs- und Entsorgungsverpflichtungen von radioaktiven Abfällen. Die für diese Verpflichtungen anfallenden Kosten werden regelmäßig überwacht und sind teilweise durch unabhängige Sachverständigengutachten unterlegt. Produkt- und Umweltschutzrisiken wird mit Qualitätssicherungsmaßnahmen begegnet. Risiken hinsichtlich Absatz- und Kundenstruktur Ferner bestehen allgemein im Healthcare-Bereich aufgrund der schwierigen Bedingungen im Gesundheitswesen besondere Risiken für die weitere Geschäftsentwicklung in Bezug auf Absatz- und Kundenstruktur. Einfluss haben hier auch gesundheitspolitische Maßnahmen, welche im Inland von den politischen Kräfteverhältnissen zwischen Bund und Ländern abhängen. Darüber hinaus führt ein steigender Wettbewerbsdruck auf dem deutschen Markt zu Preissenkungen, insbesondere im Bereich der Patientenüberwachungssysteme. Dem wird durch regelmäßige Analysen Rechnung getragen. Diesem Risiko begegnen wir darüber hinaus durch einen guten Kundenkontakt, einen hohen Qualitätsstandard sowie durch entsprechende Forschungsaktivitäten zur Entwicklung neuer Produkte sowohl im Konzernkreis der GEDH als auch im weltweiten General Electric Verbund. Qualitätsrisiken Die Qualität der Produkte und Dienstleistungen ist ein kritischer Faktor für das erfolgreiche Bestehen am Markt. Das Risiko besteht hier vor allem darin, aus vertraglich vereinbarten Garantieleistungen in Anspruch genommen zu werden. Um einen hohen Qualitätsstandard zu erreichen und diesen ständig zu verbessern, werden regelmäßig Qualitätskontrollen und Instandhaltungen an den verkauften Anlagen durchgeführt. Während der Produktionsphase untersuchen Experten die verwendeten Materialien auf ihre Langlebigkeit und Qualität. In der Vergangenheit verwendete Materialien werden durch qualitativ hochwertigere ersetzt. Durch solche und ähnliche Maßnahmen konnte bereits in der Vergangenheit das Risiko der Inanspruchnahme aus Regressansprüchen minimiert werden. Beschaffungsseitig tragen Rahmenvereinbarungen und genaue Qualitätsvorgaben gegenüber Lieferanten zu Lieferbereitschaft und -zuverlässigkeit sowie der Einhaltung von Qualitätsstandards zu einer Verringerung von Risiken bei. Betriebsrisiken Prozessrisiken, Kostenrisiken, Fraud-Risiken und IT-Risiken stellen weitere Betriebsrisiken der GE-Gesellschaften dar. Zur Überwachung dieser Risiken haben die Gesellschaften umfassende integrierte Kontrollen, Prüfungen der internen Revision und ständige Analysen der Kostenstruktur installiert. Ein umfangreiches Regelwerk steuert in Notfällen die Vorgehensweise. Realisierten Risiken stehen zum Zwecke der Schadensbegrenzung verschiedene Versicherungsabschlüsse gegenüber (ungeprüft). Strategischen Risiken aufgrund der Marktpositionierung bzw. Geschäftsrisiken wird durch Diversifizierung Rechnung getragen. Regelmäßige Portfolio- und Plan-Ist-Analysen sollen ein regelmäßiges Monitoring gewährleisten (ungeprüft). COVID-19 Die COVID-19 Pandemie stellt ein Risiko dar, welchem durch einen globalen sowie einen lokalen spezifischen Pandemieplan Rechnung getragen wird; dies mit dem vorrangigen Ziel, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen sowie die Arbeitsfähigkeit der Gesellschaften innerhalb des GEDH-Konzerns aufrecht zu halten (etwa durch Homeoffice sowie flexiblen Arbeitszeitlösungen vor Ort). Die wirtschaftlichen Auswirkungen bzw. Risiken der Pandemie auf den GEDH-Konzern bzw. GE im Allgemeinen werden unter Einbeziehung des lokalen Managements global koordiniert und analysiert. Bestehende Verträge werden hinsichtlich der zu erwartenden Verzögerungen in der Abarbeitung und deren finanziellen Konsequenzen analysiert ebenso wie bestehende Lieferantenbeziehungen hinsichtlich Abnahmeverpflichtungen. Gegenwärtig wird nicht mit einer Verzögerung der Abarbeitung der laufenden Projekte gerechnet, weshalb insgesamt keine negativen Auswirkungen für die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern des Jahres 2021 erwartet werden. Compliance Risiken Die Einhaltung von gesetzlichen Rahmenbedingungen stellt ein wesentliches Element der Geschäftspolitik dar. Die Konzernunternehmen sind einer Vielzahl von gesetzlichen Vorgaben ausgesetzt. Die Mitarbeiter mit Kontakt zu Kunden und Lieferanten im In- und Ausland werden seitens der Rechtsabteilung in Seminaren geschult. Hierbei wird über die Regelungen des nationalen Wettbewerbsrechts sowie insbesondere des EU-Rechts informiert. Zusätzlich wird die Umsetzung der internen Anweisungen und implementierten Compliance Prozesse durch die Compliance Organisation unter der Leitung von Executive Compliance Managern überwacht. Zusätzliche Risiken, die derzeit noch nicht bekannt sind oder die noch nicht als wesentlich eingeschätzt werden, könnten die Geschäftstätigkeit in der Zukunft beeinträchtigen. Insgesamt erwarten wir keinen Eintritt von Risiken, die eigenständig oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten. Risikoberichterstattung in Bezug auf Finanzinstrumente Währungsrisiken, die aus dem operativen Geschäft entstehen (beispielsweise als Grundgeschäft Einkäufe oder Verkäufe in fremder Währung), werden durch Terminkontrakte abgesichert. 5 Erläuterungen zum Jahresabschluss der General Electric Deutschland Holding GmbH 5.1 Grundlagen der Gesellschaft Die (GEDH) ist die Muttergesellschaft des deutschen GE-Konzerns mit Sitz in Frankfurt am Main sowie einer Zweigniederlassung in Garching unter der Firma GE Aviation Advanced Technology (ehem. GE Global Research), Zweigniederlassung der General Electric Deutschland Holding GmbH. Neben ihrer Funktion als Holding und dem damit verbundenen direkten und indirekten Erwerb, Halten und Verwalten von Beteiligungen an deutschen GE-Gesellschaften sowie dem Erbringen von Managementdienstleistungen aller Art für diese Gesellschaften betreibt die GEDH die oben genannte Zweigniederlassung am Standort Garching bei München. Diese erbringt Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Auftrag von anderen GE-Gesellschaften sowie von externen Kunden. Die GEDH hält zum Bilanzstichtag jeweils 100% der Anteile an 7 verbundenen Unternehmen. Mit fünf dieser Gesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge, so dass sich deren Geschäftsentwicklung direkt auf das Ergebnis der GEDH auswirkt. Bereits in den vergangenen Jahren wurde begonnen, die Struktur der deutschen GE-Gruppe zu optimieren, um die Anzahl der rechtlichen Einheiten mittels Verschmelzungen oder Liquidationen zu reduzieren. Darüber hinaus wurden global Entscheidungen über die Geschäftstätigkeit in den einzelnen Geschäftsbereichen getroffen, welche Auswirkungen auf die GEDH haben. In 2020 wurden die Vermögensgegenstände und Schulden der ehemaligen Whatman GmbH verkauft. Des Weiteren wurden die GE Lighting GmbH und die GE Capital Funding Services GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2020 auf die GEDH verschmolzen. 5.2 Forschung und Entwicklung Das Forschungszentrum GE Aviation Advanced Technology (ehem. GE Global Research Center Europe, GRC) in Garching bei München, eine Zweigniederlassung der General Electric Deutschland Holding GmbH, Frankfurt am Main, richtet seine Forschung aufgrund einer Entscheidung der General Electric Company insbesondere auf den Bereich Aviation aus. Die im Geschäftsjahr 2020 in Garching angefallenen Personalaufwendungen für Forschungs- und Entwicklungsleistungen betrugen EUR 4,0 Mio. Die GEDH beschäftigt in der Zweigniederlassung insgesamt 35 Mitarbeiter und erzielt aus der Erbringung dieser Forschungs- und Entwicklungsleistungen Umsatzerlöse mit anderen GE-Gesellschaften. 5.3 Wirtschaftsbericht Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen entsprechen aufgrund der Konzernstruktur denen der in 3.1. erläuterten Rahmenbedingungen. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der Gesellschaft resultieren im Wesentlichen aus der Erbringung von Leistungen im Verwaltungs- und Vertriebsbereich für andere GE-Gesellschaften und dem per 1. Januar 2019 durch die Verschmelzung der Whatman GmbH erworbenen Biopharma Geschäftsbereich. Darüber hinaus werden Umsätze aus der Forschungs- und Entwicklungsarbeit generiert, die die Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology überwiegend für andere GE-Gesellschaften erbringt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse insbesondere wegen der fortgeführten Umstrukturierung des Forschungszentrums, des Verkaufs des Biopharma-Geschäftsbereichs sowie aufgrund geringerer Kosten und damit verbundener Weiterbelastungen gesunken. Die Entwicklung des Jahresergebnisses der GEDH ist insbesondere bedingt durch die Ergebnisentwicklung der Tochtergesellschaften. Sie hat mit insgesamt fünf Tochtergesellschaften Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen, aus denen sowohl Erträge aus Gewinnabführungen als auch Aufwendungen aus dem Ausgleich von Verlusten resultieren. Erträge aus Gewinnabführungen wurden in 2020 überwiegend im Geschäftsbereich Healthcare (EUR 30,9 Mio.) erwirtschaftet. Ein Verlust aus Ergebnisabführung ergab sich in 2020 in den Geschäftsbereichen Renewable Energy (EUR -78,6 Mio.), Power (EUR -10,9 Mio.) und Aviation (EUR -0,3 Mio.). Insgesamt ergab sich ein Verlust aus Ergebnisabführung von EUR 89,9 Mio. Das Jahresergebnis der GEDH im Jahr 2020 wurde im Wesentlichen durch den Ertrag aus dem Verkauf des Biopharma-Geschäftsbereichs und die Erträge aus Beteiligungen positiv beeinflusst. Diese Entwicklung wurde teilweise kompensiert durch die Verlustübernahme aus Ergebnisabführung. 5.4 Ertragslage Die Ertragslage der GEDH für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 weist im Vergleich zum Vorjahr folgende Entwicklung auf.
Die Umsatzerlöse des Bereichs Corporate beliefen sich auf EUR 22,7 Mio. (i. Vj. EUR 31,7 Mio.). Zusätzlich erwirtschaftete die Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology Umsatzerlöse in Höhe von EUR 6,9 Mio. (i. Vj. EUR 13,6 Mio.), der Biopharma-Geschäftsbereich in Höhe von EUR 8,4 Mio. und die zum 1. Januar 2020 verschmolzenen GE Capital Funding Services GmbH (EUR 2,7 Mio., i. Vj. EUR 0). Im Materialaufwand sind im Wesentlichen Aufwendungen für Fremdleistungen der Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology im Zusammenhang mit deren Forschungs- und Entwicklungstätigkeit (EUR 2,1 Mio.; i. Vj. EUR 4,0 Mio.) sowie für bezogene Leistungen des Bereichs Corporate im Zusammenhang mit Kostenweiterbelastungen an andere GE-Unternehmen (EUR 1,1 Mio.; i. Vj. EUR 4,1 Mio.) enthalten. Der Biopharma-Geschäftsbereich weist aufgrund der Veräußerung im März 2020 wesentlich geringere Materialaufwendungen über EUR 0,2 Mio. (i. Vj. EUR 7,8 Mio.) aus. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind vor allem aufgrund des im März 2020 durchgeführten Verkaufs der Vermögenswerte und Schulden der ehemaligen Whatman GmbH gestiegen, der zu Erträgen von EUR 210,4 Mio. geführt hat. Weiterhin haben Zuschreibungen auf Grundstücke und Gebäude in Höhe von EUR 7,9 Mio. (i. Vj. EUR 0) bei der Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology und der Verkauf des Anteils an der Biodot Inc. mit einem Ertrag von EUR 1,4 Mio. zu einer Erhöhung des Saldos beigetragen. Der Rückgang des Personalaufwands um EUR 8,0 Mio. bzw. 26,5% gegenüber 2019 ist zum einen darauf zurückzuführen, dass im März 2020 der Biopharma-Geschäftsbereich mit 110 Mitarbeitern veräußert wurde. Zum anderen waren die Mitarbeiterzahlen in der Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology sowie bei den Mitarbeitern der Holding rückläufig. Darüber hinaus sind die Pensionsaufwendungen im Zusammenhang mit dem Transfer an andere Gesellschaften im Healthcare bzw. Renewable-Geschäftsbereich gesunken. Die ausschließlich planmäßigen Abschreibungen haben sich im Vorjahresvergleich um EUR 3,2 Mio. vermindert, was vor allem auf die Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology und den Verkauf der Vermögensgegenstände des Biopharma-Geschäftsbereichs zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen inklusive sonstiger Steuern sind im Vorjahresvergleich um EUR 112,1 Mio. gesunken, was vor allem auf den in 2019 entstandenen Verschmelzungsverlust der Whatman GmbH zurückzuführen ist. Des Weiteren ergab sich in 2019 ein Aufwand aus sonstigen Steuern über EUR 7,4 Mio. aufgrund der Weiterreichung von Umsatzsteuererstattungen an die frühere Organträgerin GE International Inc., Zweigniederlassung Deutschland. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten vor allem Instandhaltungsaufwendungen (EUR 8,9 Mio.), Kostenweiterbelastungen (EUR 3,3 Mio.), Aufwendungen für Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (EUR 3,0 Mio.), Aufwendungen für Miete und Leasing (EUR 2,6 Mio.), Aufwendungen für bezogene Personaldienstleistungen (EUR 1,5 Mio.), Aufwendungen für Währungsverluste (EUR 0,4 Mio.), Reisekosten (EUR 0,2 Mio.), Telekommunikationskosten (EUR 0,1 Mio.) sowie andere betriebliche Aufwendungen. Das Finanzergebnis umfasst das Beteiligungsergebnis sowie das Zinsergebnis. Das Beteiligungsergebnis beinhaltet die Aufwendungen aus Verlustübernahmen sowie Erträge aus Gewinnabführungen diverser Tochtergesellschaften. Insgesamt ergab sich ein Verlust aus Ergebnisabführung in Höhe von EUR 59,0 Mio. (i. Vj. EUR 142,9 Mio.). Aufgrund der ebenfalls im Anhang unter "Allgemeine Hinweise" beschriebenen Vorabdividende aus dem Gewinnvortrag der Tochtergesellschaft GE Medical Systems Information Technologies GmbH, Freiburg im Breisgau, ergab sich gegenläufig ein Beteiligungsertrag in Höhe von EUR 45,9 Mio. Das Zinsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr vor allem aufgrund von Zinsen auf Steuern um EUR 0,4 Mio. angestiegen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um EUR 25,0 Mio. gestiegen, da im Jahr 2019 keine Ertragsteueraufwendungen aufgrund eines negativen steuerlichen Ergebnisses angefallen waren. Insgesamt erwirtschaftete die GEDH im Jahr 2020 einen Jahresüberschuss von EUR 168,0 Mio. (i. Vj. Jahresfehlbetrag über EUR 204,5 Mio.). Dieses Ergebnis ist maßgeblich durch den Ertrag aus dem Verkauf des Biopharma-Geschäftsbereichs, das Beteiligungsergebnis sowie die Verlustübernahmen aufgrund bestehender Ergebnisabführungsverträge mit Tochtergesellschaften beeinflusst. 5.5 Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der GEDH zum 31. Dezember 2020 hat sich im Vergleich zum Vorjahresabschluss wie folgt entwickelt.
Das Sachanlagevermögen beinhaltet überwiegend Gebäude sowie technische Anlagen und Maschinen der Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology. Der Rückgang des Sachanlagevermögens ist auf den Verkauf der Vermögenswerte der ehemaligen Whatman GmbH sowie auf planmäßige Abschreibungen zurückzuführen. Das Finanzanlagevermögen ist im Vorjahresvergleich um EUR 6,3 Mio. auf EUR 127,7 Mio. gesunken. Der Rückgang resultiert aus der Verschmelzung der GE Lighting GmbH sowie der GE Capital Funding Services GmbH. Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 307,7 Mio. gestiegen, was im Wesentlichen auf höhere Cash Pool-Forderungen zurückzuführen ist (EUR 1.360,0 Mio.; i.Vj. EUR 1.065,9 Mio.). Der Anstieg des Eigenkapitals um insgesamt EUR 168 Mio. ist auf den Jahresüberschuss zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2019 war das Eigenkapital in Höhe von EUR 138,7 Mio. negativ und auf der Aktivseite als nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag ausgewiesen. Der Anstieg der Rückstellungen um insgesamt EUR 16,9 Mio. beruht im Wesentlichen auf den Pensionsrückstellungen. Die Pensionsrückstellungen sind um EUR 15,7 Mio. vor allem aufgrund der Verschmelzung der GE Lighting GmbH sowie der GE Capital Funding Services GmbH angestiegen. Dem gegenüber sind die sonstigen Rückstellungen nahezu unverändert. Die Steuerrückstellungen in Höhe von EUR 12,2 Mio. betreffen vor allem Steuerverpflichtungen aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für den Organkreis der GEDH. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 115,9 Mio. angestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen mit EUR 70,4 Mio. aus der Erhöhung von Verbindlichkeiten aus dem Cash Pool sowie aus Verbindlichkeiten aus der Ergebnisübernahme im Jahr 2019. Bei den ausgewiesenen passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich vor allem um einen erhaltenen Ausbaukostenzuschuss für angemietete Büroräumlichkeiten. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über die Cash Pool-Konten bei der GE Capital European Treasury Services Ireland Ltd. Der Saldo der Cash Pool-Forderungen zeigte zum 31. Dezember 2020 eine Forderung von EUR 1.360,0 Mio. (i. Vj. EUR 1.065,9 Mio.). Gleichzeitig bestehen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2020 aus Cash Pooling in Höhe von EUR 1,257,1 Mio. (i. Vj. EUR 1.186,7 Mio.). 5.6 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren entsprechen aufgrund der Konzernstruktur denjenigen, die in 3.2 erläutert wurden. Im Geschäftsjahr 2020 waren die Umsatzerlöse um 45,1 % rückläufig. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus um EUR 6,7 Mio. geringeren Umsätzen aus der Zweigniederlassung GE Aviation Advanced Technology aufgrund der fortgeführten Umstrukturierung sowie aus um EUR 9,0 Mio. geringeren Umsätzen im Bereich Corporate aufgrund geringerer Kosten und damit verbundenen Weiterbelastungen. Durch den Verkauf des Biopharma-Geschäftsbereichs sanken die Umsatzerlöse zusätzlich um EUR 20,4 Mio. Der Jahresüberschuss wurde maßgeblich von den Ergebnisabführungsverträgen beeinflusst. Im Jahr 2020 ergaben sich insbesondere in den Bereichen Renewable Energy und Power weiterhin negative Beiträge. Zur Ergebnisverbesserung hat der Verkauf des Biopharma- Geschäftsbereichs beigetragen, welcher zu einem positiven Ergebniseffekt von EUR 210,4 Mio. führte. Darüber hinaus ergab sich ein Beteiligungsertrag von EUR 45,9 Mio. aus einer Vorabdividende einer Tochtergesellschaft. 5.7 Prognosebericht, Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsentwicklung der GEDH unterliegt über die bestehenden Ergebnisabführungsverträge im Wesentlichen den gleichen Risiken und Chancen wie der GEDH-Konzern. An den Risiken seiner Beteiligungen und Tochterunternehmen partizipiert die GEDH grundsätzlich entsprechend der jeweiligen direkten oder indirekten Beteiligungsquote. Für weitere Informationen siehe "4.3 Chancenbericht" sowie "4.4 Risikobericht". Die Geschäftsführung sieht gegenwärtig und auf absehbare Zeit weder einzeln noch aggregiert den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken. Neben der Entwicklung der unterschiedlichen Bereiche der GEDH sind das Ergebnis und die weitere Entwicklung der Gesellschaft strukturbedingt stark abhängig von der zukünftigen Entwicklung der Tochtergesellschaften der GEDH. An dieser Stelle verweisen wir auf die unter Abschnitt 4.2 dargestellte Prognose für den Bereich "Corporate". Für das Geschäftsjahr 2021 erwarten wir einen Jahresfehlbetrag im unteren zweistelligen Millionenbereich. Im Rahmen der Ergebnisabführungsverträge erwarten wir für das Jahr 2021 insbesondere aus dem Bereich Renewable Energy weiterhin einen negativen Beitrag. Aus dem Geschäftsbereich Healthcare werden positive Ergebnisbeiträge erwartet. 5.8 Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus zwölf Mitgliedern, darunter vier Frauen. In der Sitzung des Aufsichtsrats vom 16. Dezember 2016 wurden 30% als Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat festgelegt, welche bereits erreicht worden ist. Als Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsführung legte der Aufsichtsrat 25% fest, die im September 2021 erreicht wurde. Da sich nach Einschätzung der gesetzlichen Vertreter aufgrund der Organisationsstruktur der Gesellschaft sich keine erste und zweite Führungsebene identifizieren lassen, konnten für diese Ebenen keine Zielgrößen festgelegt werden. 6 Hinweise und zukunftsgerichtete Aussagen Die Ausführungen zur voraussichtlichen Entwicklung stellen eine Prognose dar, die auf Annahmen beruht und naturgemäß Unsicherheiten unterliegt. Die tatsächliche Entwicklung kann wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.
Frankfurt am Main, den 20. Dezember 2021 General Electric Deutschland Holding GmbH --Geschäftsführung-- Dr. Andreas Leßmann Oliver Peters Nadine Lazarus Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die General Electric Deutschland Holding GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der General Electric Deutschland Holding GmbH, Frankfurt am Main, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns (im Folgenden "zusammengefasster Lagebericht") der General Electric Deutschland Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des zusammengefassten Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des zusammengefassten Lageberichts:
Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 20. Dezember 2021 KPMG
AG
Kunz, Wirtschaftsprüfer Büßis, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsratsder General Electric Deutschland Holding GmbHDer Aufsichtsrat der General Electric Deutschland Holding GmbH hielt im Jahr 2020 vier Sitzungen ab, am 30. März 2020, am 22. Juni 2020, am 21. September 2020 und am 14. Dezember 2020. Er nahm im Geschäftsjahr 2020 die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben wahr und beschäftigte sich insbesondere mit der Konzernstruktur, den aktuellen Entwicklungen an den verschiedenen Standorten in Deutschland, dem Stand der aktuellen und den Folgen der vorherigen Abschlussprüfung sowie den Personalthemen innerhalb der Geschäftsführung. Während des Jahres 2020 ergaben sich keine Wechsel bei den Mitgliedern des Aufsichtsrates. Der Geschäftsführer Roman Strecker legte sein Amt als Geschäftsführer mit Wirkung zum Ablauf des 18. September 2020 nieder. Der Geschäftsführer Dr. Wolfgang Dierker legte sein Amt als Geschäftsführer mit Wirkung zum Ablauf des 30. September 2020 nieder. In der Sitzung vom 14.12.2020 wurde Dr. Andreas Leßmann zum Vorsitzenden der Geschäftsführung gewählt. Der in der Sitzung vom 21. September 2016 eingesetzte Vermittlungsausschuss gemäß §27 Abs. 3 MitbestG kam im Geschäftsjahr 2020 nicht zusammen. Weitere Ausschüsse bestehen derzeit nicht.
Frankfurt am Main, den 29. März 2021 Für den Aufsichtsrat: Markus Becker, Vorsitzender |
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