Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 91716
Eingetragen
10.6.2009
Branche
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und BekleidungszubehörGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Gegenstand
Herstellung, Verkauf über Groß- und Einzelhandel, Reparatur, Import und Export von Bekleidung, diversen Kleidungsgegenständen, Bettwäsche, Taschen, bag cargos, Schuhen und Schuhwerk, Uhren, Brillen und Accessoires; Veredelung, Verkauf über Groß- und Einzelhandel, Import und Export von Edelmetallen und Schmuckstücken; Herstellung, Verkauf über Groß- und Einzelhandel, Import und Export von Kosmetikartikeln, diversen kosmetischen Produkten, Parfüm, Nahrungsergänzungsmitteln und Toilettenartikeln; Herstellung, Verkauf über Groß- und Einzelhandel, Import und Export von Spielwaren, Bürobedarf und Büromaterial, Sportausstattung und Tierbedarf; Herstellung, Verkauf über Großund Einzelhandel, Import und Export von Möbeln und Inneneinrichtungsgegenständen; Entwerfen, Erzeugen, Verkauf über Großund Einzelhandel, Import und Export von Photographien, Kaligraphischen Arbeiten und Gemälden, Drucken, visueller und akustischer Software wie CDs, Videos und DVDs; Verkauf über Groß- und Einzelhandel, Import und Export von Kunstgegenständen und Antiquitäten; Versandgeschäft; Beratung in einem der vorstehend benannten Geschäftsfelder; Ausarbeitung, Gebrauch von Lizenzen, Pflege und Verwaltung von gewerblichen Schutzrechten (wie Urheberrechten und Warenrechten); Informationsbeschaffungsservice; Design, Entwicklung, Anwendung und Management von Einzelhandelsgeschäften; Vermietung und Management von eigenen Gebäuden und Grundstücken; Geschäfte, die den vorgenannten entsprechen oder ihnen ähnlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gregory Henchel
seit 3.12.2020
Geschäftsführer
Andrea Balconi
seit 3.12.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Abfico Netherlands Distribution B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Abfico Netherlands Distribution B.V.
Netherlands
7.825.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AFH Germany GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

Gesellschafterbeschluss Shareholder Resolution
Niederschrift über eine Gesellschafterversammlung der Gesellschaft Minutes of a Shareholders' Meeting of the Company
Vorbemerkungen Preliminary Remarks
Abfico Netherlands Distribution B.V ., eingetragen im niederländischen Handelsregister unter Nummer 20150645 und mit der Geschäftsanschrift: Hoogoorddreef 9, 1101BA Amsterdam Zuidoost, Niederlande (nachfolgend "Gesellschafter") ist alleiniger Gesellschafter der im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf zu HRB 91716 eingetragenen AFH Germany GmbH mit Sitz in Düsseldorf (nachfolgend "Gesellschaft"). Abfico Netherlands Distribution B.V ., registered with the Dutch commercial register under no. 20150645, having its business address at Hoogoorddreef 9, 1101BA Amsterdam Zuidoost, The Netherlands (hereinafter referred to as "Shareholder") is the sole shareholder of AFH Germany GmbH, with registered office in Düsseldorf, registered with the commercial register of the local court of Düsseldorf under HRB 91716 (hereinafter, the "Company").
Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und satzungsmäßigen Frist- und Formvorschriften für die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung hält der Gesellschafter eine Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und beschließt einstimmig was folgt: Waiving any and all formalities and notice periods provided by law or by the articles of association of the Company, the Shareholder convenes a shareholder meeting of the Company and unanimously resolves what follows:
1. Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Januar 2024 1. Approval of the Annual Financial Statements per January 31, 2024
Einstimmig wird folgender Beschluss gefasst: Unanimously the following resolution is passed:
Die Geschäftsführer haben der Gesellschaft den Jahresabschluss zum 31. Januar 2024 gemäß Anlage 1 vorgelegt. Dieser wurde von der vom Gesellschafter als Prüfer bestellten PricewaterhouseCoopers AG, Frankfurt,, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der geprüfte Jahresabschluss wird somit festgestellt. The managing directors have submitted to the Company the annual financial statements per January 31, 2024 as set forth in Exhibit 1. The annual financial statements were audited and given an unqualified auditor's opinion by PricewaterhouseCoopers AG, Frankfurt, having been appointed by the Shareholder as auditor. The audited annual financial statements are hereby adopted.
2. Ergebnis 2. Result
Einstimmig wird festgestellt bzw. beschlossen: It is unanimously declared and resolved:
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres zum 31. Januar 2024 in Höhe von EUR The net income for the fiscal ending January 31, 2024 in the amount of EUR
1.812.099,00, zuzüglich eines Teils des Gewinnvortrags in Höhe von EUR 13.187.901,00, somit insgesamt EUR 15.000.000 (in Worten: Euro fünfzehn Millionen) wird an den Gesellschafter ausgeschüttet. 1,812,099, plus EUR 13,187,901.00 from the retained earnings, equaling EUR 15,000,000 (in words: Euro fifteen million) in total is distributed to the Shareholder.
Die Bilanzsumme beträgt EUR 50.661.334,00. The balance sheet amount is EUR 50,661,334.00
3. Entlastung der Geschäftsführer 3. Discharge of the Managing Directors
Einstimmig wird beschlossen, den Geschäftsführern Andrea Balconi und Gregory Henchel für das Geschäftsjahr, das am 31. Januar 2024 endet, Entlastung zu erteilen. It is unanimously resolved that the managing directors Andrea Balconi and Gregory Henchel are discharged for the financial year ending on January 31, 2024.
4. Bestellung Wirtschaftsprüfer 4. Appointment of Auditors
Einstimmig wird folgender Beschluss gefasst: Unanimously, the following resolution is passed:
PricewaterhouseCoopers GmbH, Frankfurt, wird zum Abschlussprüfer für das zum 31. Januar 2025 ablaufende Geschäftsjahr bestellt. PricewaterhouseCoopers GmbH, Frankfurt, is hereby appointed as auditor for the fiscal year ending January 31, 2025.
Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst. No further resolutions were passed.
Ausschließlich die deutsche Textfassung ist maßgeblich. Die englische Textfassung dient lediglich Übersetzungszwecken The German version of this resolution shall prevail. The English version merely serves translation purposes.

 

Mendrisio (CH), 20-01-2025

Abfico Netherlands Distribution B.V. (NL)

Name: Karin Anna Kristina Mollerstrom

Funktion / Title: Direktor / Director

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

Nachfolgend legen wir unseren Lagebericht für das am 31. Januar 2024 endende Geschäftsjahr vor.

AFH Germany GmbH (das "Unternehmen") wurde am 1. April 2009 (Notariatsakt Nr. 1717/2009) vom alleinigen Gesellschafter Abfico Netherlands Distribution B.V., Rosendaal/Niederlande (der "Gesellschafter") gegründet. Die Muttergesellschaft des Gesellschafters ist Abercrombie & Fitch Holding SAGL, deren oberste Muttergesellschaft Abercrombie & Fitch Co. (die "oberste Muttergesellschaft") ist, ein in Delaware, Vereinigte Staaten von Amerika, eingetragenes und an der New Yorker Börse notiertes Unternehmen.

1. Hauptaktivitäten und Geschäftsentwicklung

Am Ende des Geschäftsjahres, das am 31. Januar 2024 endete ("Geschäftsjahr 2023"), verfügte das Unternehmen über 32 Filialen in Deutschland (Bonn, Bremen, Köln, Dortmund, Dresden, Essen, Hannover, Karlsruhe, Koblenz, Konstanz, Leuna, Ludwigsburg, Mannheim, Neuss, Stuttgart und zwei Filialen in Berlin, Frankfurt, Oberhausen, Sulzbach, Weil am Rhein, Zweibrücken, München (drei Filialen in Hamburg). Davon 25 Hollister-Filialen, 6 Abercrombie & Fitch-Filialen und 1 Gilly Hicks- Filiale.

Das Unternehmen ist ein Fachhändler, der Geschäfte betreibt, die ein breites Sortiment an Bekleidung, Körperpflegeprodukten und Accessoires für Männer, Frauen und Kinder unter den Marken Abercrombie & Fitch, Hollister Co. und Gilly Hicks anbieten. Die Marken haben sich dem Ziel verschrieben, einzigartige Produkte von dauerhafter Qualität und außergewöhnlichem Komfort anzubieten, die es den Kunden ermöglichen, ihre eigene Individualität und ihren eigenen Stil zum Ausdruck zu bringen.

Die deutsche Wirtschaft schloss das Jahr 2023 im Minus. Im Schlussquartal wirkten rückläufige Investitionen dämpfend auf die Wirtschaftsaktivitäten, während der Konsum leicht zulegte. Als Bestätigung der schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen verzeichnete die deutsche Wirtschaft damit laut Destatis (Statistisches Bundesamt) für das Gesamtjahr 2023 einen Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) gegenüber dem Vorjahr (-0,2% in 2023 YoY gegenüber +1,8% in 2022). Der für das Unternehmen bedeutende private Konsum erholte sich nach seinem starken Rückgang im Jahresverlauf 2022/2023 im Jahresverlauf 2023 etwas. So stiegen die privaten Konsumausgaben leicht um 0,2% (Vorjahresrückgang: 1,0%). Die gestiegene Nachfrage nach Dienstleistungen leistete hierzu einen positiven Beitrag. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kam es im Jahr 2023 im aggregierten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Beherbergung und Gaststättengewerbe zu einem Rückgang von 1,1 %. Dabei war der Groß- und Einzelhandel im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.

2. Wichtige Leistungsindikatoren

Das Unternehmen betrachtet Umsatzerlöse normalerweise als bedeutsamster Leistungsindikator. Das Unternehmen verzeichnete einen Gesamtumsatzrückgang von 8 % im Vergleich zum Vorjahr.

3. Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Ergebnisse

Das Bilanzsumme des Unternehmens belief sich am Ende des Geschäftsjahres 2023 auf 50,7 Mio. EUR gegenüber 51,5 Mio. EUR im Vorjahr. Das Anlagevermögen verringerte sich auf 14,7 Mio. EUR gegenüber 19,0 Mio. EUR im Vorjahr. Die Lagerbestände verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 um 0,8 Mio. EUR auf 5,9 Mio. EUR. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen verringerte sich um 1,2 Mio. EUR. Der Zahlungsmittelbestand erhöhte sich aufgrund unterschiedlicher Zahlungszeitpunkte auf 14,3 Mio. EUR gegenüber 3,5 Mio. EUR im Vorjahr. Der Rückgang der Vermögensgegenständen ist hauptsächlich auf den Rückgang der Buchwerte des Anlagevermögens aufgrund der Stilllegung von Vermögensgegenständen zurückzuführen, die infolge der dauerhaften Schließung ausgewählter Geschäfte im Laufe des Jahres erfolgte. Die Salden aus Lieferungen und Leistungen weisen einen Rückgang im Jahresvergleich auf, der hauptsächlich auf den allgemeinen Umsatzrückgang im Laufe des Jahres zurückzuführen ist, einschließlich des enormen Rückgangs der Großhandelsforderungen.

Zum 31. Januar 2024 betrug das Eigenkapital 28,2 Mio. EUR (Vorjahr: 26,4 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote beträgt rund 56 % (Vorjahr rund 52 %). Die Rückstellungen blieben mit 9,7 Mio. EUR gegenüber 9,7 Mio. EUR im Vorjahr stabil. Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten (6,5 Mio. EUR, Vorjahr: 8,8 Mio. EUR) weist im Jahresvergleich einen Rückgang auf, der hauptsächlich auf die regelmäßige Auflösung von Verpflichtungen im Zusammenhang mit Mietverhältnissen zurückzuführen ist, die Verpflichtungen aus neuen Mietverhältnissen im Geschäftsjahr überstiegen haben.

Die Bilanzstruktur bleibt im Wesentlichen unverändert. Die Vermögensgegenständen bestehen hauptsächlich aus Anlagevermögen, konzerninternen Forderungen, liquiden Mitteln und Lagerbeständen, während die Verbindlichkeiten aus Leasing-Abgrenzungen, Miet- und Leasingrückstellungen, Mehrwertsteuerverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Geschenkkarten sowie konzerninternen Verbindlichkeiten bestehen.

Solange die Aktivitäten des Unternehmens erfolgreich sind, kann der Aktionär seine Anlagestrategie im Unternehmen nach eigenem Ermessen anpassen.

Der Umsatz sank im Geschäftsjahr 2023 von 85,0 Mio. EUR auf 78,5 Mio. EUR (die Prognosen lagen zwischen 70 und 80 Mio. EUR). Der Rückgang ist hauptsächlich auf einen enormen Rückgang der Einnahmen aus dem Großhandel mit Waren zurückzuführen. Der Materialaufwand sank auf 34,7 Mio. EUR gegenüber 42,4 Mio. EUR im Vorjahr. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die Reduzierung der Waren zurückzuführen, die mit der Reduzierung des Gesamtbestands zu Anschaffungskosten im Jahresvergleich aufgrund geringerer Gesamtumsätze einhergeht. Die Personalaufwendungen umfassen hauptsächlich Löhne, Gehälter, Sozialversicherung und andere Leistungen für Mitarbeiter in den 32 Filialen des Unternehmens. Die Personalaufwendungen sanken auf 15,6 Mio. EUR gegenüber 16,3 Mio. EUR im Vorjahr. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die Schließung einer ausgewählten Filiale im Land im Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Mieten, Nebenkosten und Versorgungskosten für die Filialen des Unternehmens. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 26,3 Mio. EUR (Vorjahr: 25,8 Mio. EUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern für das Geschäftsjahr 2023 stieg auf 2,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1,9 Mio. EUR). Die operative Marge beträgt rund 3 %.

4. Risiken und Chancen

Wir weisen darauf hin, dass alle in diesen Finanzberichten enthaltenen zukunftsorientierten Aussagen Risiken und Unsicherheiten beinhalten und sich aufgrund verschiedener Faktoren ändern können, von denen viele außerhalb unserer Kontrolle liegen.

Jeder dieser Risikofaktoren könnte zu erheblichen negativen Auswirkungen auf das Geschäft, die Betriebsergebnisse und die Finanzlage des Unternehmens führen. Weitere Risiken und Unsicherheiten, die uns derzeit nicht bekannt sind oder die wir derzeit nicht als wesentlich erachten, können sich in zukünftigen Perioden oder bei veränderten Umständen ebenfalls erheblich negativ auf unser Geschäft auswirken.

Zu den makroökonomischen und branchenspezifischen Risiken und Chancen zählen:

Änderungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzlage könnten sich erheblich negativ auf unser Geschäft auswirken und unsere Fähigkeit zur Finanzierung unseres Wachstums sowie unseren Zugang zu externen Finanzierungen auf den Kredit- und Kapitalmärkten beeinträchtigen.

Wenn wir es nicht schaffen, unsere Kunden einzubinden, die Kundennachfrage und sich ändernde Modetrends vorherzusehen und unser Inventar entsprechend zu verwalten, könnte dies erhebliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Sich ändernde Verbraucherpräferenzen und Modetrends sowie unsere Fähigkeit, diese vorherzusehen, zu erkennen und darauf zu reagieren, könnten sich negativ auf unseren Umsatz auswirken.

Unser Versagen, in einer hart umkämpften und sich ständig weiterentwickelnden Branche effektiv zu agieren, könnte erhebliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Die zunehmende Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt könnte unsere Fähigkeit beeinträchtigen, Umsätze zu halten und zu steigern.

Unsere Fähigkeit, Kunden in unsere Geschäfte zu locken, hängt zum Teil vom Erfolg der Einkaufszentren oder Attraktionen in der Umgebung ab, in denen sich unsere Geschäfte befinden. Wenn die Beliebtheit von Einkaufszentren bei unseren Kunden abnimmt, können unsere Umsätze zurückgehen.

Die Auswirkungen von Naturkatastrophen, negativen Klimabedingungen, Gesundheitskrisen, politischen Krisen und anderen unerwarteten und katastrophalen Ereignissen könnten zu Betriebsunterbrechungen bei uns und unseren Partnern führen und sich erheblich negativ auf unser Geschäft auswirken. Diese Ereignisse könnten zu einer Verringerung der Verfügbarkeit und Qualität der zur Herstellung unserer Waren verwendeten Rohstoffe, zu Verzögerungen bei der Warenabwicklung und -lieferung, zu Kunden- und Umsatzverlusten aufgrund von Ladenschließungen und zu Unfähigkeit, auf die Kundennachfrage zu reagieren, führen.

Das Unternehmen prüft weiterhin Chancen und ist nach wie vor bestrebt, die Bedürfnisse seiner Kunden zu erfüllen und Initiativen voranzutreiben, die das Geschäft auf nachhaltiges langfristiges Wachstum ausrichten. Dies geschieht durch die Steigerung der Geschwindigkeit und Effizienz des Produktlebenszyklus vom Konzept bis zum Kunden sowie durch die Verbesserung der Kundenbindung durch Kundeninspiration, Treueprogramme und die Entwicklung von Führungskräften.

Zu den strategischen Risiken und Chancen zählen:

Unfähigkeit, unseren langfristigen strategischen Plan erfolgreich umzusetzen. Die Unfähigkeit, die verschiedenen Elemente unseres strategischen Plans aufgrund von Veränderungen der Verbrauchernachfrage, des Wettbewerbs oder der makroökonomischen Bedingungen (einschließlich der Inflation) umzusetzen, könnte erhebliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben.

Unser Versagen beim Erwerb, der Erlangung und der effektiven Verwaltung strategischer Partnerschaften mit Drittparteien. Wir können strategische Partnerschaften mit Drittparteien eingehen, um die Reichweite unserer globalen Marke zu erweitern, beispielsweise im Großhandel. Diese und andere Initiativen, die wir möglicherweise ergreifen, um auf die äußerst wettbewerbsintensive und sich entwickelnde Branche, in der wir tätig sind, zu reagieren, könnten zu erheblichen finanziellen und betrieblichen Investitionen führen, die nicht die erwarteten Vorteile oder die gewünschten Renditen bringen, und es besteht keine Garantie dafür, dass die Verfolgung dieser Investitionen oder strategischen Partnerschaften zu verbesserten Betriebsergebnissen führen wird.

Unser Versäumnis, unser Filialnetz zu optimieren, könnte sich erheblich negativ auf unser Geschäft auswirken. Wenn es zu einer Zunahme von Ereignissen wie Insolvenzen von Vermietern oder Zwangsvollstreckungen von Einkaufszentren kommt, könnte der Wettbewerb zwischen Einzelhändlern um verbleibende geeignete Filialstandorte zunehmen. Das Verfolgen der falschen Gelegenheiten und etwaige Verzögerungen, Kostensteigerungen, Störungen oder andere Unsicherheiten im Zusammenhang mit diesen Gelegenheiten könnten sich negativ auf unsere Betriebsergebnisse auswirken.

Unsere Unfähigkeit, auf den lokalen Märkten effektiv Geschäfte zu tätigen, unter anderem aufgrund rechtlicher, steuerlicher, regulatorischer, politischer und wirtschaftlicher Risiken, könnte sich erheblich negativ auf unser Geschäft auf dem lokalen Markt auswirken. Wir unterliegen den lokalen Gesetzen. Wenn einer unserer Betriebe oder unsere Partner oder Vertreter gegen diese Gesetze verstoßen, könnten wir Sanktionen oder anderen Strafen unterliegen, die unseren Ruf, unser Geschäft und unsere Betriebsergebnisse negativ beeinflussen könnten.

Unser Versäumnis, soziale und Governance-Angelegenheiten angemessen zu berücksichtigen, könnte sich erheblich negativ auf unseren Ruf und infolgedessen auf unser Geschäft auswirken. Wir könnten es versäumen oder als unverantwortlich wahrgenommen werden oder wir könnten es versäumen, unsere Fortschritte bei solchen sozialen und Governance-Initiativen genau zu berichten. Infolgedessen könnten wir negative Schlagzeilen machen und unser Ruf könnte beeinträchtigt werden, was wiederum negative Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Verbraucher und die Akzeptanz unserer Produkte durch die Verbraucher haben könnte.

Zu den operativen Risiken und Chancen gehören:

Wenn wir unseren Ruf nicht schützen, kann dies erhebliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Eine Schädigung unseres Rufs und ein Verlust des Verbrauchervertrauens können zu negativen Verbraucherhandlungen führen, darunter auch negative Auswirkungen auf Investoren.

Wenn unsere Informationstechnologiesysteme gestört sind oder nicht mehr effektiv funktionieren, könnte dies erhebliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Wenn unsere Systeme beschädigt sind, nicht mehr richtig funktionieren oder im Vergleich zu denen unserer Konkurrenz veraltet sind, müssen wir möglicherweise Geld in die Reparatur oder den Austausch der Systeme investieren und es könnte zu Verzögerungen in unserem Betrieb kommen.

Wir sind möglicherweise Risiken und Kosten im Zusammenhang mit Cyberangriffen, Datenschutz, Kreditkartenbetrug und Identitätsdiebstahl ausgesetzt, die erhebliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben könnten. Wenn wir oder ein externer Partner Opfer eines erfolgreichen Cyberangriffs werden, könnte dies erhebliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben und negative Folgen wie Umsatzeinbußen und Kundenunzufriedenheit nach sich ziehen.

Unsere Abhängigkeit von unseren Vertriebszentren macht uns anfällig für Störungen oder widrige Umstände, die unsere Lieferkette beeinträchtigen. Wenn unsere Vertriebszentren nicht ausreichen, um unseren Betrieb zu unterstützen, beispielsweise aufgrund von Kapazitätsengpässen infolge steigender Umsätze oder einer erhöhten Retourenquote, könnten wir mit negativen Auswirkungen wie Lieferverzögerungen und/oder Kundenunzufriedenheit konfrontiert sein.

Änderungen bei Kosten, Verfügbarkeit und Qualität von Rohstoffen, Transport und Arbeitskräften, einschließlich Änderungen aufgrund von Handelsbeziehungen, könnten erhebliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Erheblicher Inflationsdruck hat die Kosten für Arbeitskräfte und Rohstoffe beeinflusst und kann dies auch weiterhin tun. Die zunehmende globale Unsicherheit hat sich auch auf die Kosten, Verfügbarkeit und Qualität der Stoffe oder anderer Rohstoffe ausgewirkt, die zur Herstellung unserer Waren verwendet werden, und kann dies auch in Zukunft tun.

Wir sind bei der Herstellung und Lieferung aller unserer Waren auf unabhängige Drittparteien angewiesen, und eine Unterbrechung der Herstellung oder Lieferung unserer Waren könnte sich erheblich negativ auf unser Geschäft auswirken. Politische, soziale oder wirtschaftliche Instabilität in den Regionen, in denen unsere Hersteller ansässig sind, könnte zu Handelsstörungen führen. Darüber hinaus könnte die Unfähigkeit von Lieferanten, auf Liquidität zuzugreifen, oder die Insolvenz von Lieferanten dazu führen, dass sie uns keine Waren liefern können.

Wir verlassen uns auf die Erfahrung und Fähigkeiten unserer Mitarbeiter. Wenn es uns nicht gelingt, diese Talente zu gewinnen oder zu halten, die Nachfolge effektiv zu regeln und eine vielfältige Belegschaft aufzubauen, könnte dies erhebliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Wir sind bestrebt, unsere Mitarbeiter zu gewinnen, zu halten und weiterzuentwickeln und weiterhin auf der Stärke unserer einzigartigen Kultur aufzubauen.

Wenn wir eine Schwäche in unserer internen Kontrolle der Finanzberichterstattung feststellen oder es uns nicht gelingt, eine wirksame interne Kontrolle der Finanzberichterstattung einzurichten und aufrechtzuerhalten, könnte unsere Fähigkeit, unsere Finanzergebnisse genau und zeitnah zu melden, beeinträchtigt werden. Die Wirksamkeit aller Kontrollen oder Verfahren unterliegt bestimmten inhärenten Beschränkungen, und daher kann nicht garantiert werden, dass unsere Kontrollen und Verfahren falsche Angaben verhindern oder aufdecken.

Zu den rechtlichen, steuerlichen, regulatorischen und Compliance-Risiken und -Chancen gehören:

Fehlverhalten oder illegale Aktivitäten unserer aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter, Geschäftsführer, Berater, externen Dienstleister oder anderer verbundener Unternehmen bzw. Personen, die als mit dem Unternehmen verbunden wahrgenommen werden, könnten zu einem Reputationsschaden für uns, zu aufsichtsrechtlicher Kontrolle oder Untersuchung oder zu einer rechtlichen Haftung führen.

Schwankungen unserer Steuerpflichten und unseres effektiven Steuersatzes können zu Schwankungen unserer Betriebsergebnisse führen und sich erheblich negativ auf unser Geschäft auswirken. Wenn wir die entsprechenden Steuerbeträge nicht richtig berechnen oder übermitteln, könnten uns erhebliche Geldbußen und Strafen auferlegt werden, die sich negativ auf unsere Finanzlage, Betriebsergebnisse oder Cashflows auswirken könnten.

Unser Prozessrisiko könnte sich erheblich negativ auf unser Geschäft auswirken. Infolgedessen könnten wir negative Schlagzeilen machen und unser Ruf könnte Schaden nehmen. Die Kosten eines Rechtsstreits können erheblich sein, unabhängig vom Ausgang.

Änderungen im regulatorischen Umfeld oder in der Compliance-Landschaft könnten sich erheblich negativ auf unser Geschäft auswirken. Jegliche Änderungen der Vorschriften, die Einführung zusätzlicher Vorschriften oder die Verabschiedung neuer oder strengerer Gesetze könnten sich negativ auf unser Geschäft und unsere Betriebsergebnisse auswirken.

Das Unternehmen prüft weiterhin Möglichkeiten zur Integration sozialer und Governance- Praktiken und -Standards durch die Organisation und Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern, Partnern und Gemeinden des Unternehmens.

Diese Risikofaktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in unseren zukunftsbezogenen Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen.

Das Unternehmen verwendet weder Finanzinstrumente noch Sicherungsgeschäfte, da die Mehrzahl seiner Transaktionen, insbesondere der Kauf und Verkauf seiner Waren, in seiner Landeswährung abgewickelt werden. Darüber hinaus ist das Unternehmen auch keinem Preisrisiko ausgesetzt, da es alle seine Waren gemäß einem Warenkaufvertrag mit Preisschutz für das Unternehmen von einer verbundenen Partei kauft.

Da alle Verkäufe des Unternehmens in bar oder per Kreditkarte (oder ähnlichen Instrumenten) getätigt werden, ist das Unternehmen keinem signifikanten Kreditrisiko ausgesetzt. Forderungen werden in der Regel innerhalb weniger Tage nach der Verkaufstransaktion beglichen. Unserer Ansicht nach ist das finanzielle Risiko des Unternehmens aufgrund des Vertriebsmodells mit begrenztem Risiko, nach dem es betrieben wird, gemindert. Es bestehen keine Risiken, die die Existenz des Unternehmens bedrohen oder seine Entwicklung beeinträchtigen könnten. Darüber hinaus sollten von allen zuvor genannten Risiken die möglichen negativen Auswirkungen eines Rückgangs der Verbrauchernachfrage aufgrund des Kaufkraftverlusts aufgrund der Inflation der Energiekosten zu den Herausforderungen für die nahe Zukunft gezählt werden.

5. Personal

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 626 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt (Vorjahr 717), davon 178 Vollzeitkräfte (Vorjahr 206) und 448 Teilzeitkräfte (Vorjahr 511). Dies entspricht 331 Vollzeitkräften (Vorjahr 457). Mit Ausnahme der Filialleitung, der Mitarbeiter der Personalabteilung, der Marketingleiter und der Lohnbuchhalter sind alle Mitarbeiter des Unternehmens Teilzeitkräfte, die auf Stundenlohnbasis bezahlt werden.

6. Angaben zur Frauenquote und Corporate Governance

Im Jahr 2023 waren 55 % unserer Top-Führungskräfte weiblich. 77 % unseres Führungsteams waren mit Frauen besetzt. Ziel ist es, dieses Verhältnis konstant zu halten.

Darüber hinaus hat das Unternehmen im Hinblick auf den Frauenanteil auf Geschäftsführungsebene das Ziel bis zum 31. Januar 2025 auf 0 % festgelegt. Das Unternehmen wird weiterhin Chancengleichheit für alle Geschlechter anstreben und Vorstandsmitglieder ausschließlich nach Verfügbarkeit und Qualifikation wählen. Geeignete Kandidaten werden unabhängig vom Geschlecht unter den Führungskräften des Konzerns auf der Grundlage des Titels und der Position dieser Führungskraft in der Unternehmensgruppe ausgewählt.

Das Unternehmen ist bestrebt, ein integratives und wertschätzendes Arbeitsumfeld zu fördern. Das Unternehmen wird weiterhin Chancengleichheit in Bezug auf die Vielfalt im Vorstand anstreben und bewerten.

7. Produktqualität und Lieferantenauswahl

Das Unternehmen kauft alle Waren zum Weiterverkauf von Abercrombie & Fitch Europe Sagl, die letztlich Abercrombie & Fitch Co. gehört, der "Muttergesellschaft" oder der "Gruppe". Die Gruppe, die für die Beschaffung der Waren verantwortlich ist, verfügt über bestimmte Qualitätskontrollverfahren. Alle Produktquellen, einschließlich unabhängiger Hersteller und Lieferanten, müssen die hohen Qualitätsstandards der Gruppe erreichen und aufrechterhalten, die ein wesentlicher Bestandteil ihrer Identität sind. Die Gruppe hat Produktqualitätsstandards für Lieferanten festgelegt, um die hohe Qualität der Stoffe und anderer Materialien sicherzustellen, die in den Produkten der Gruppe verwendet werden. Die Gruppe setzt sowohl Mitarbeiter in der Zentrale als auch im Außendienst ein, um die Einhaltung ihrer Produktqualitätsstandards zu überwachen.

Bevor die Gruppe mit einer Fabrik die Produktion aufnimmt, muss diese zunächst eine strenge Qualitätssicherungsprüfung durchlaufen, um sicherzustellen, dass sie den Unternehmensstandards entspricht. Dies gilt auch für Fabriken, die Subunternehmer der Fabriken und Lieferanten sind, mit denen die Gruppe zusammenarbeitet. Alle Geschäftspartner sind vertraglich verpflichtet, unseren Verhaltenskodex für Lieferanten einzuhalten, und alle neuen Fabriken durchlaufen zunächst ein Sozialaudit, das einen Fabrikrundgang umfasst, um die physischen Arbeitsbedingungen sowie die Gesundheits- und Sicherheitspraktiken zu beurteilen. Sozialaudits werden in der Regel jährlich oder halbjährlich auf Grundlage der Fabrikleistung durchgeführt. Jede neue Fabrik muss sich einem Sozialaudit unterziehen, bevor die Produktion beginnen kann. Die Gruppe ist bestrebt, mit Lieferanten zusammenzuarbeiten, die die örtlichen Gesetze einhalten und unser Engagement für die Anwendung der besten Praktiken in Bezug auf Menschenrechte, Arbeitsrechte und Arbeitssicherheit teilen.

8. Zukünftige Entwicklungen

Wir weisen darauf hin, dass alle in diesem Lagebericht enthaltenen oder von uns, unserem Management oder unseren Sprechern gemachten zukunftsgerichteten Aussagen Risiken und Unsicherheiten beinhalten und sich aufgrund verschiedener Faktoren ändern können, von denen viele außerhalb unserer Kontrolle liegen. Wörter wie "schätzen", "projizieren", "planen", "glauben", "erwarten", "vorwegnehmen", "beabsichtigen" und ähnliche Ausdrücke können zukunftsgerichtete Aussagen kennzeichnen.

Sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, übernehmen wir keine Verpflichtung, unsere zukunftsgerichteten Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu überarbeiten. Zukunftsgerichtete Aussagen sind keine Garantien für zukünftige Leistungen und beinhalten bestimmte Risiken, Unsicherheiten und Annahmen, die schwer vorherzusagen sind.

Zukünftige wirtschaftliche und branchenbezogene Trends, die sich potenziell auf Umsatz und Rentabilität auswirken könnten, sind schwer vorherzusagen. Daher kann nicht garantiert werden, dass sich die in diesem Managementbericht enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen als zutreffend erweisen werden.

Angesichts der erheblichen Unsicherheiten in den hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen sollte die Aufnahme dieser Informationen nicht als Zusicherung des Unternehmens oder einer anderen Person angesehen werden, dass die Ziele des Unternehmens erreicht werden. Die hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf Informationen, die dem Management des Unternehmens derzeit zur Verfügung stehen. Sofern nicht gesetzlich vorgeschrieben, übernimmt das Unternehmen keine Verpflichtung, seine zukunftsgerichteten Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu überarbeiten, selbst wenn die Erfahrung oder zukünftige Änderungen deutlich machen, dass die darin ausdrücklich oder implizit prognostizierten Ergebnisse nicht erreicht werden.

Angesichts der erheblichen makroökonomischen Unsicherheit ist sich das Management der makroökonomischen Risiken und Herausforderungen bewusst, die sich negativ auf bestimmte Geschäftsbereiche auswirken könnten. Daher bewertet das Unternehmen weiterhin die möglichen Auswirkungen dieser und ähnlicher Ereignisse auf das Geschäft in zukünftigen Perioden und entwickelt weiterhin Notfallpläne, um potenzielle Auswirkungen abzumildern. Angesichts der aktuellen Wirtschafts- und Branchentrends und des globalen wirtschaftlichen Inflationsdrucks wird für das am 31. Januar 2025 endende Geschäftsjahr ein Umsatz zwischen 80 und 90 Millionen Euro erwartet (gemäß vorläufigen Zahlen).

 

Düsseldorf, 17 - 01 - 2025

AFH Germany GmbH

Das Management

Handelsregister Düsseldorf HRB 91716

Bilanz zum 31. Januar 2024

AKTIVA

31/01/2024 31/01/2023
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.555.978 19.021.594
2. Anlagen im Bau 117.321 15.687
14.673.299 19.037.281
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Waren 5.866.547 6.675.812
5.866.547 6.675.812
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.992.239 4.676.488
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.936.375 13.165.658
3. Sonstige Vermögensgegenstände 580.620 2.426.761
14.509.234 20.268.907
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 14.291.804 3.495.821
34.667.585 30.440.540
C. RECHUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.320.450 2.008.316
50.661.334 51.486.137

PASSIVA

31/01/2024 31/01/2023
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 7.825.000 7.825.000
II. Kapitalrücklage 517.756 517.756
III. Gewinnvortrag 18.028.914 16.691.184
IV. Jahresüberschuss 1.812.099 1.337.730
28.183.769 26.371.670
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 2.190.180 1.067.892
2. Sonstige Rückstellungen 7.514.903 8.602.714
9.705.083 9.670.606
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 278.918 606.412
davon Restlaufzeit > 1 Jahr - -
davon Restlaufzeit < 1 Jahr 278.918 606.412
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.166.613 4.400.403
davon Restlaufzeit > 1 Jahr - -
davon Restlaufzeit < 1 Jahr 5.166.613 4.400.403
3. Sonstige Verbindlichkeiten 797.327 1.611.770
davon aus Steuern 699.281 1.286.253
davon Restlaufzeit > 1 Jahr 54.025 170.284
davon Restlaufzeit < 1 Jahr 743.302 1.441.486
6.242.858 6.618.585
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 6.529.624 8.825.276
50.661.334 51.486.137

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024

1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024 1. Februar 2022 bis 31. Januar 2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 78.508.619 85.029.992
2. Sonstige betriebliche Erträge 5.055.755 5.944.003
(davon aus Währungsumrechnung EUR 1.196.518, Vorjahr EUR 1.527.319)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -34.656.451 -42.409.546
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -12.908.818 -13.575.664
b) Soziale Abgaben -2.728.614 -2.760.486
-15.637.432 -16.336.150
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -4.861.947 -4.491.154
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -26.261.603 -25.834.254
(davon aus Währungsumrechnung EUR 1.213.525, Vorjahr EUR 1.324.132)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 277.260 5.891
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -379 -35.581
(davon Aufwendungen aus Aufzinsung EUR 379; Vorjahr EUR 33.101)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -611.723 -535.471
10. Ergebnis nach Steuern 1.812.099 1.337.730
11. Jahresüberschuss 1.812.099 1.337.730

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die AFH Germany GmbH mit Sitz in Düsseldorf (Amtsgericht Düsseldorf HRB 91716) ist zum Bilanzstichtag unverändert eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Gesetzes betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens (§ 275 Abs. 2 HGB) angewendet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen gemindert. Die Abschreibungen erfolgen dabei nach der linearen Methode.

Als Nutzungsdauer werden zugrunde gelegt:

• Mietereinbauten Kürzere der beiden Zeiträume aus der Laufzeit des Leasingverhältnisses und erwarteter Nutzungsdauer, welche 7 bis 10 Jahre beträgt
• Möbel- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre
• Computer- und sonstige Ausstattung 3 bis 5 Jahre

Die Waren werden unter Beachtung der verlustfreien Bewertung sowie unter Anwendung der Durchschnittsmethode zu Herstellungskosten angesetzt. Die Kosten für Waren zum Wiederverkauf/ Weiterverkauf sind zusammengesetzt aus dem Einkaufspreis zuzüglich der Kosten der Warenabgabe. Der Nettoveräußerungswert der Vorräte wird aus dem geschätzten Verkaufspreis abzüglich der Kosten bis zu Fertigstellung und der Vertriebskosten kalkuliert und zwar unter Berücksichtigung der Preisschutzmechanismen, die im Zusammenhang mit der Geschäftsbeziehung des Unternehmens mit Abercrombie & Fitch Europe Sagl als beschränkt haftender Handelsmittler vorgesehen sind.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten, Kassenbestand) werden zum Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bankguthaben enthalten EUR 313.014 (Vorjahr: EUR 313.014) nicht frei verfügbare Beträge.

Rechnungsabgrenzungsposten werden für vorab geleistete Zahlungen bzw. vorab vereinnahmte Zahlungen, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, gebildet und planmäßig aufgelöst.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden laufzeitadäquat im Sinne des § 253 Abs. 2 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahren abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Latente Steuern werden auf Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung von bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt der effektive Steuersatz der Gesellschaft zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird (28,58 % für das Geschäftsjahr 31. Januar 2024).

Zum Bilanzstichtag 31. Januar 2024 ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Die ermittelten aktiven latenten Steuern resultieren aus Unterschieden in der Bilanzierung und Bewertung der Rückstellungen zwischen der Handelsbilanz sowie Steuerbilanz.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Langfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Entstehungstag unter Beachtung des Imparitätsprinzips bewertet. Fremdwährungserträge und -aufwendungen wurden zu dem Kurs umgerechnet, der zum Zeitpunkt der Erstverbuchung maßgeblich war.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs dargestellt.

Sämtliche Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet hauptsächlich die Abgrenzung der Mietzahlungen für 2024 in Höhe von TEUR 1.291 (Vorjahr: 1.718).

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus mietfreien Zeiträumen (TEUR 1.636; Vorjahr: TEUR 2.207), für Rückbauverpflichtungen (TEUR 3.324; Vorjahr: TEUR 3.317) sowie Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 1.337; Vorjahr: TEUR 1.682).

Die Verbindlichkeiten setzen sich zum 31. Januar 2023 sowie 31. Januar 2024 nach Restlaufzeiten wie folgt zusammen:

Restlaufzeit 31. Januar 2024
bis zu einem Jahr von über einem bis fünf Jahren über fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 279 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.167 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 743 54 -
Total 6.189 54 -
Restlaufzeit 31. Januar 2023
bis zu einem Jahr von über einem bis fünf Jahren über fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 606 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.400 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 1.441 170 -
Total 6.448 170 -

Sämtliche Verbindlichkeiten sind ungesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.822 (Vorjahr: TEUR 2.787). Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Zuwendungen der Vermieter für die Eröffnung und den Betrieb der Geschäfte. Die Auflösung der Zuwendungen erfolgt über die Laufzeit der jeweiligen Mietverträge je nach Vertragsbestimmung.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Währungsgewinne und -verluste werden unsaldiert in den sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Der Umsatz des Jahres wurde durch Filial- und Großhandelsverkäufe erzielt. Filialverkäufe wurden in 32 Einzelhandelsgeschäften erzielt. Im Geschäftsjahr wurde 1 Geschäft in Deutschland geschlossen.

Das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 beinhaltet die Auswirkungen der dauerhaften Schließung einer Filiale im Laufe des Jahres. Dies führte zu einem Vermögensabgang aus Filialschließungen in Höhe von 167.344 EUR (Vorjahr: 339.420 EUR).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (TEUR 612; Vorjahr TEUR 535) enthalten Steueraufwand für das Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 769 und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 157 (Vorjahr TEUR 0).

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft mietet ihre Geschäftsräume. Der Hauptvorteil der Miete liegt in der geringeren Kapitalbindung. Risiken bestehen in der langfristigen Bindung an das Mietobjekt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich aus fälligen Mietverträgen wie folgt zusammen:

• innerhalb eines Jahres TEUR 11.526
• innerhalb von über einem bis fünf Jahren TEUR 30.045
• nach 5 Jahren TEUR 610

Insgesamt ergeben sich dadurch sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 42.181.

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das aktuell Geschäftsjahr beträgt TEUR 134 und entfällt mit TEUR 110 auf Abschlussprüfungsleistungen und mit TEUR 24 auf andere Bestätigungsleistungen.

Geschäftsführer der AFH Germany GmbH sind:

Andrea Balconi, Senior Manager Finance (Abercrombie & Fitch Europe Sagl, Schweiz), Mailand / Italien.

Gregory J. Henchel, Senior Vice President, General Counsel & Secretary (Abercrombie & Fitch Management Co.) Columbus, Ohio / USA.

Keiner der Geschäftsführer erhält/erhielt Bezüge von der Gesellschaft.

Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 626 (Vorjahr: 717) Mitarbeiter, davon 178 Vorjahr: 206) Vollzeitbeschäftigte und 448 (Vorjahr: 511) Teilzeitbeschäftigte. Dies entspricht umgerechnet 331 (Vorjahr: 457) Vollzeitkräften.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Für den Zeitraum vom 1. Februar 2024 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses sind keine wesentlichen Ereignisse und Transaktionen eingetreten, welche einen Einfluss auf den Abschluss für das am 31. Januar 2024 endende Geschäftsjahr haben.

Konzernzugehörigkeit

Alleiniger Anteilseigner der AFH Germany GmbH ist die Abfico Netherlands Distribution B.V. Der Jahresabschluss der AFH Germany GmbH wird in den Konzernabschluss von Abercrombie & Fitch Co., 6301 Fitch Path, New Albany, Ohio 43054 USA, welche den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite einsehbar.

Das Unternehmen agiert als beschränkt haftender Handelsmittler unter einer mit Abercrombie & Fitch Europe Sagl abgeschlossenen formalen Handelsvereinbarung ("die Vereinbarung") gemäß den Verrechnungspreisrichtlinien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development, "OECD"). In dieser Vereinbarung kommen die Vertragspartner überein, dass das Unternehmen sämtliche erforderlichen Vorräte von Abercrombie & Fitch Europe Sagl erwirbt. Das Unternehmen ist keinem Bestandsrisiko ausgesetzt, da die Vereinbarung Preisschutz sowie das Recht, Vorräte gegen vollständige Vergütung an Abercrombie & Fitch Europe Sagl zu retournieren, beinhaltet. Darüber hinaus wird die Vertriebsmarge des Unternehmens durch Abercrombie & Fitch Europe Sagl vertraglich garantiert. Demgemäß wären allfällige, dem Unternehmen während der Vertragslaufzeit aus dem Verkauf der Vorräte erwachsende Verluste erstattungsfähig.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde basierend auf den eigenen Unterlagen des Unternehmens erstellt und lässt nicht ohne weiteres Rückschlüsse auf solche Bedingungen oder Betriebsergebnisse des Unternehmens zu, die vorliegen würden, wenn das Unternehmen als nicht verbundenes Unternehmen geführt worden wäre.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von 1.812.099 € auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, 17 - 01 - 2025

AFH Germany GmbH

Andrea Balconi, Geschäftsführer

Gregory J. Henchel, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum vom 1 Februar 2023 bis zum 31 Januar 2024

Anschaffungskosten
01/02/2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31/01/2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 65.404.933 - -7.198.024 433.471 58.640.380
2. Anlagen im Bau 15.687 665.309 -130.204 -433.471 117.321
65.420.620 665.309 -7.328.228 - 58.757.701
Abschreibungen
01/02/2023 Zugänge Abgänge 31/01/2024
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung -46.383.339 -4.861.947 7.160.884 -44.084.402
2. Anlagen im Bau - - - -
-46.383.339 -4.861.947 7.160.884 -44.084.402
Buchwert
31.01.2024 31.01.2023
EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 14.555.978 19.021.594
2. Anlagen im Bau 117.321 15.687
14.673.299 19.037.281

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AFH Germany GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AFH Germany GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AFH Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 17. Januar 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Hartwig, Wirtschaftsprüfer

ppa. Bastian Otter, Wirtschaftsprüfer

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