Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Homburg HRB 13768
Eingetragen
25.1.2017
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Erbringung folgender erlaubnispflichtiger Finanzdienstleistungen: Anlagevermittlung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG, Anlageberatung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG, die Abschlussvermittlung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 KWG, die Finanzportfolioverwaltung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG und die Anlageverwaltung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 11 KWG. Die Gesellschaft darf sich bei der Erbringung der Finanzdienstleistungen kein Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschaffen und nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handeln. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Beratung von Unternehmen, Unternehmensgründern, Kontrollorganen wie Aufsichtsräten und Beiräten mit Ausnahme von Steuer- und Rechtsberatung, die buchhalterische Erfassung und Controlling von Vermögensgegenständen wie Immobilien, Beteiligungen, Wertpapieranlagen und sonstigen Sachwerten sowie entsprechendes Reporting

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Conrad Lauterbach
seit 11.7.2017
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Allington Investors AG

Bad Homburg v. d. Höhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Allgemeine Angaben und Geschäftsverlauf
Die Allington Investors AG, geschäftsansässig in Bad Homburg v.d.H., ist als unabhängiger Vermögensverwalter und Vermögensberater für ausgewählte private Investoren mit Schwerpunkt in Deutschland aktiv. Sie ist u.a. mit den Geschäftsfeldern Anlagevermittlung, Anlageberatung, Abschlussvermittlung und Finanzportfolioverwaltung bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) als Finanzdienstleister registriert und mit einer Erlaubnis gem. § 32 KWG ausgestattet. Ihr Angebot umfasst maßgeschneiderte Anlagekonzepte für liquide und illiquide Investments sowie Family Office Beratung. Die Grundlage für sämtliche Dienstleistungen sind eigenständige Analysen der wirtschaftlichen Rahmendaten und der Rendite-Risiko-Eigenschaften der einzelnen Investments. Die Gesellschaft konzentriert sich auf die Beratung und Verwaltung ausgewählter Privatvermögen.
Die Allington Investors AG wurde am 12. Januar 2017 gegründet und erhielt am 04.05.2017 von der BaFin die Lizenz zur Finanzdienstleistung nach § 32 KWG. Die Aufnahme der Geschäftstätigkeit wurde von der Gesellschaft am 31.05.2017 gegenüber der Behörde angezeigt. Als alleinvertretungsberechtigte Vorstände sind seit dem 12.01.2017 Riklef von Schüssler und seit dem 01.07.2017 Conrad Lauterbach bestellt. Im Jahr 2023 gab es keine personellen Veränderungen im Vorstand.
Der Vorstand hat die Aufgaben zur Unternehmenssteuerung im Jahr 2023 unverändert gehalten: Riklef von Schüssler ist zuständig für die Mandantenbetreuung, Meldepflichten nach KWG, Planung und Organisation, Finanzen und Personal. Conrad Lauterbach ist zuständig für das Anlage-, Risiko- und Beschwerdemanagement, interne Revision und die IT. Zugleich ist Herr Lauterbach Risiko- und Compliance- und Geldwäschebeauftragter.
Die Allington Investors AG verfolgt aktiv den Nachhaltigkeitsansatz. Im Rahmen der eigenen Unternehmensführung werden alle Mitarbeiter angehalten, das eigene Verhalten im Unternehmen und alle Unternehmensprozesse im Hinblick auf eine positive Nachhaltigkeit zu gestalten. Im Rahmen des Anlagemanagements werden Investitionsempfehlungen explizit auf den positiven Beitrag zu umweltbezogenen, sozialen und/oder gesellschaftlichen Werten gesucht. Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren gemäß der Offenlegungsverordnung Artikel 4 Absatz 1 und 2 werden dagegen nicht berücksichtigt. Die Gründe dafür werden auf unserer Webseite https://allington.de/nachhaltigkeit/ erklärt.
Die konkrete Umsetzung ergibt sich aus den individuellen Mandatsvereinbarungen.
Im Rahmen der Risikoüberwachung werden Adressausfallrisiken, Markt- und Zinsänderungsrisiken sowie Liquiditätsrisiken fortlaufend überwacht. Die Allington Investors AG stellte in diesen Segmenten keine nennenswerten Risiken fest. Adressausfallrisiken beziehen sich auf Kontoguthaben bei der Sparkasse und Forderungen an Kunden deren Bonität allesamt als unbedenklich eingestuft werden. Nennenswerte Marktpreisrisiken bestehen ebenfalls keine, da weder Eigenhandel betrieben wird und die Mehrzahl der Kundenhonorarvereinbarung nicht von der Marktentwicklung abhängig sind.
Das Jahr 2023 war gekennzeichnet durch eine Entspannung an den Aktien- und Rentenmärkten. Die die Anlagemärkte verzeichneten entsprechend kräftige Kurszuwächse.
Der Allington Investors AG gelang es, ihre Geschäftstätigkeit auszuweiten und neue Mandanten hinzuzugewinnen.
Personell beschäftigte die Allington Investors im Jahresverlauf 2023 zwei Vorstände und fünf weitere Teilzeitmitarbeiter. Damit belief sich der Personalstand zum 31.12.2023 auf sieben Angestellte.
2. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
a) Darstellung der Vermögenslage
Die Bilanzsumme zum Jahresende 2023 beläuft sich auf € 406.679. Die Passivseite ist gekennzeichnet durch das Eigenkapital i.H.v. € 343.326 das sich aus dem gezeichneten Kapital i.H.v. € 300.000, der Kapitalrücklage i.H.v. € 360.000 sowie einem Bilanzverlust von € 316.673 ergibt.
b) Darstellung der Finanzlage
Der Zahlungsmittelbestand besteht aus einem Bankguthaben. Die Allington Investors AG unterhält Geschäftskonten bei der Taunus Sparkasse, Bad Homburg v.d.H. und der V-Bank AG in München.
c) Darstellung der Ertragslage
Provisionserträge und sonstige betriebliche Erträge lagen bei € 513.477 und befinden sich weiterhin im Aufbau.
3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
Im neuen Jahr hat die Allington Investors AG weitere Mandatsverträge sowie Beratungsverträge abgeschlossen. Auf der Aufwandsseite gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.
4. Prognosebericht
Die Erwartungen für das Jahr 2024 sind einerseits durch die Entwicklung der Finanzmärkte sowie andererseits durch die angestrebte Vergrößerung des Kundenstammes geprägt.
Noch bereiten Rezessionsrisiken eine leichte Verunsicherung bei Vermögensinhabern. Dazu kommen die zum Teil sehr anspruchsvollen Bewertungen bei Technologietiteln, die die Rückschlagrisiken am Aktienmarkt erhöhen.
Mit Spannung erwarten wir weiterhin sinkende Inflationsraten und damit die steigenden Chancen auf zeitnahe Zinssenkungen. Letzteres wird die Aktien- und Rentenmärkte weiterhin Aufwind geben. Unverändert interessant sind Liquid Alternatives, die weiterhin Bestandteil der Beratung sind.
Durch eine Fokussierung auf die zuvor genannten Segmente des Kapitalmarktes wird für das Jahr 2024 eine positive Wertentwicklung erwartet.
Die Allington Investors AG ist für die Herausforderungen des Jahres 2024 mit den vorhandenen Ressourcen personell und technisch hinreichend aufgestellt. Die personellen Kapazitäten und das vorhandene Know-how zeichnen sich durch gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter aus, die auch in dem erwarteten anspruchsvollen Umfeld im Sinne unserer Kunden erfolgreich agieren können. Dementsprechend liegt das Hauptaugenmerk im Jahr 2024 auf der weiterhin erfolgreichen Beratung und Verwaltung bestehender Mandate und ebenso auf der Gewinnung neuer Mandanten. Die Gesellschaft strebt mit dieser Ausrichtung eine Stärkung ihrer Ertragskraft an. Für das Jahr 2024 wird ein positives Ergebnis angestrebt.
5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Die Risikostrategie der Gesellschaft basiert auf der Analyse zum Gesamtrisikoprofil und zielt darauf ab, potenzielle Risiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen können, rechtzeitig zu erkennen, um Handlungsmöglichkeiten zu schaffen, die den kurz- und langfristigen Fortbestand der Gesellschaft sichern helfen. Da die Einnahmen der Gesellschaft grundsätzlich an die Höhe des betreuten Vermögens gebunden sind, haben die Kursbewegungen an den Anlagemärkten einen Einfluss auf die Ertragslage. Die Geschäftsführung führt regelmäßig sogenannte Stresstests durch, bei denen die Auswirkungen von Verwerfungen an den Kapitalmärkten, gemessen im Hinblick auf die Qualität der Dienstleistung, Reputation der Gesellschaft, Ertragskraft und Erhalt der Personalausstattung, überprüft werden.
Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen hält die Geschäftsführung die Risiken eines lange anhaltenden und tiefen Kurseinbruchs allerdings für gering. Zudem verfügt die Gesellschaft über nennenswerte Einnahmenteile, die nicht von der Entwicklung der Finanzmärkte abhängig sind. Umgekehrt bietet eine positive Kursentwicklung ergänzende Einnahmechancen, die in den Budgetplanungen der Gesellschaft aus Vorsichtsgründen regelmäßig unberücksichtigt bleiben.
Bedingt durch die Kundenstruktur sowie die Vertragsgestaltung sind das Adressenausfallrisiko sowie das Liquiditätsrisiko als vernachlässigbar einzuordnen. Ein eigenes Controlling-Instrument dient der ständigen Beobachtung und Fortschreibung der aktuellen Liquiditätslage. Zur Begrenzung des operationalen Risikos hat die Gesellschaft ausdifferenzierte Leitlinien zur Unternehmenssteuerung installiert, die ständig überprüft und weiterentwickelt werden. Die Gesellschaft verfügt über einen Risikomanagementprozess, mit dessen Hilfe Risiken identifiziert, analysiert und bewertet werden. Die Ergebnisse sowie gegebenenfalls Handlungsempfehlungen werden schriftlich festgehalten und umgesetzt. Risiken, die den Bestand bzw. die Existenz der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht ersichtlich.
Bad Homburg, den 12.03.2024
Riklef v. Schüssler     Conrad Lauterbach Vorstandsvorsitzender     Vorstand Allington Investors AG Allington Investors AG

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
1. Barreserve 87,42 104,72
a) Kassenbestand 87,42 104,72
3. Forderungen an Kreditinstitute 132.252,17 69.632,69
a) täglich fällig 132.252,17 69.632,69
4. Forderungen an Kunden 133.643,86 190.648,15
11. Immaterielle Anlagewerte 5.987,00 12.970,00
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.987,00 12.970,00
12. Sachanlagen 15.953,00 10.922,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 537,31 68,90
15. Rechnungsabgrenzungsposten 10.201,48 9.598,98
16. Aktive latente Steuern 108.016,26 106.638,36
Aktiva 406.678,50 400.583,80

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
5. Sonstige Verbindlichkeiten 47.352,24 25.784,09
7. Rückstellungen 16.000,00 16.100,00
c) andere Rückstellungen 16.000,00 16.100,00
12. Eigenkapital 343.326,26 358.699,71
a) Eingefordertes Kapital 300.000,00 300.000,00
Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
b) Kapitalrücklage 360.000,00 360.000,00
d) Bilanzverlust 316.673,74 301.300,29
Passiva 406.678,50 400.583,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Zinserträge aus   1.030,34
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften   1.030,34
2. Zinsaufwendungen 508,44 508,44
5. Provisionserträge 488.606,40 479.947,94
8. Sonstige betriebliche Erträge 24.871,55 23.495,92
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 518.681,29 461.285,76
a) Personalaufwand 214.971,74 170.646,60
aa) Löhne und Gehälter 191.757,80 151.755,62
ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 23.213,94 18.890,98
b) Andere Verwaltungsaufwendungen 303.709,55 290.639,16
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 10.632,36 11.778,46
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 260,33 474,08
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -16.604,47 30.427,46
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.377,90 10.609,29
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen 146,88  
27. Jahresfehlbetrag 15.373,45 -19.818,17
28. Gewinn- / Verlustvortrag aus dem Vorjahr -301.300,29 -321.118,46
34. Bilanzverlust 316.673,74 301.300,29

Anhangangaben

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den allgemeinen handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der §§ 264ff., §§340ff. HGB, der besonderen Vorschriften des WpIG sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert und in Staffelform dargestellt und entspricht § 2 Abs. 1 RechKredV.

Für die Gesellschaft besteht Prüfungspflicht gem. § 340 Abs. 4 S. 1 HGB i. V. m. §§ 76, 78 WpIG.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Allington Investors AG
Firmensitz laut Registergericht: Bad Homburg v. d. Höhe
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bad Homburg v.d.H.
Register-Nr.: HRB13768

Die Satzung der Gesellschaft wurde gem. Gründungsprotokoll vom 10.01.2017 (Urkundenrolle 228/2017 des Notars Dr. Thomas Scholz mit Amtssitz in Friedrichsdorf) festgestellt. Die Eintragung im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Homburg v. d. Höhe erfolgte am 25.01.2017.

Die Gesellschaft ist ein Wertpapierinstitut i.S. des WpIG. Sie besitzt die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zum Betreiben dieser Geschäfte.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert und in Staffelform dargestellt und entspricht § 2 Abs. 1 RechKredV.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Es wurde ein Bilanzierungswahlrecht für den Ansatz eines aktiven latenten Steuerüberhangs gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB in Anspruch genommen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden



Art der Forderung zum 31.12.2023
Gesamt- betrag
davon mit einer Restlaufzeit



1 bis 3 Monate
3 Monate bis 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
größer als 5 Jahre

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
Forderungen an Kreditinstitute
132.252,17
132.252,17
0,00
0,00
0,00
Forderungen an Kunden
133.643,86
133.643,86
0,00
0,00
0,00
Summe
265.896,03
265.896,03
0,00
0,00
0,00

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.


Anschaffungskosten


Abschreibung
Buchwerte

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
2023
31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
Immaterielle Anlagewerte






Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
32.303,48


32.303,48
26.316,48
5.987,00

32.303,48
0,00

32.303,48
26.316,48
5.987,00
Sachanlagen






Technische Anlagen
0,00


0,00
0,00
0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
48.084,70
8.680,36
2.377,95
54.387,11
38.434,11
15.953,00

48.084,70
8.680,36

54.387,11
38.434,11
15.953,00

80.388,18
8.680,36

86.690,59
64.750,59
21.940,00



Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zu Stichtag EUR 537,31 und gleichen sich im Folgejahr aus.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen vorausgezahlte Versicherungsbeiträge in Höhe von TEUR 3,3, Leasing Sonderzahlung für Kfz in Höhe von TEUR 3 sowie Software-Lizenzen in Höhe von TEUR 3,9, soweit diese auf das Folgejahr entfallen.

Latente Steuern

Steuerliche Verlustvorträge in Höhe von EUR 363.915,00 wurden bei der Berechnung aktiver latenter Steuern berücksichtigt.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 29,30%.

Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden wurde Gebrauch gemacht.

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt EUR 108.016,26.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Angaben zu den Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 47.352,24 (Vorjahr: EUR 25.784,09).

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Rückstellungen wurden für Jahresabschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 9,6, für Aufsichtsratvergütung in Höhe von TEUR 6 sowie für weiteren Kosten von rund TEUR 0,5 gebildet. Die ausgewiesenen Werte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene Eigenkapital beträgt TEUR 300 und ist vollständig eingezahlt.

Aktien
Anzahl
Nennwert
Gesamt
Inhaberaktien
300.000
EUR 1,00
EUR 300.000,00


Entwicklung der Kapitalrücklagen

Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 360. Im Jahr 2023 gab es weder Einstellungen noch Entnahmen.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 108.016,26 und ist auf den Ansatz aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge zurückzuführen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

 - Bankbürgschaft für Mietkaution in Höhe von EUR 25.000,00

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich
Umsatz

EUR
Vermögensverwaltung Inland steuerpflichtig
488.606,40



Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Im Geschäftsjahr gab es keine Erträge und keine Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung.

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 354,00 EUR enthalten.

Die Erträge wurden im Posten Sonstige betriebliche Erträge erfasst.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 162,24 EUR enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Angestellte

5,00
leitende Angestellte

0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit
5,00

vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter

0,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter

5,00



Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Riklef Georg von Schüssler
ausgeübter Beruf:
Dipl. Kaufmann
Conrad Lauterbach
ausgeübter Beruf:
B.A.



Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Prof. Dr. Claus Frhr. von Campenhausen
ausgeübter Beruf:
leitender Bankangestellter
Jens Klemann
ausgeübter Beruf:
Kaufmann
Claude Hellers
ausgeübter Beruf:
Dipl. Kaufmann



Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Prof. Dr. Claus Frhr. von Campenhausen.

Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit 7.000,00 EUR vergütet.

Gewährte Bezüge für frühere Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Dem früheren Mitglied des Aufsichtsrats Eileen von Schüssler wurden 633,00 EUR gewährt.

Gebildete Rückstellungen für frühere Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Rückstellungen für frühere Aufsichtsratsmitglieder betragen 633,00 EUR.
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats wurden nicht gewährt.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen keine Transaktionen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen durch.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 5.500,00 EUR und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers
EUR
a) Abschlussprüfungsleistungen
5.500,00



Riklef Georg von Schüssler Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats

Geschäftsjahr 2023 der Allington Investors AG, Bad Homburg v.d.H.

Während des Geschäftsjahres 2023 hat der Aufsichtsrat (AR) die Geschäftsleitung des Vorstands regelmäßig überwacht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend informiert. Alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen hat der AR eingehend mit dem Vorstand behandelt. In drei Präsenzsitzungen und anhand fernmündlicher Gespräche hat der Vorstands dem Aufsichtsrat die wirtschaftlichen Lage des Unternehmens, dem Geschäftsverlauf, der Geschäftspolitik sowie der Risikolage und dem Risikomanagement erörtert. Der AR­ Vorsitzende hat auch außerhalb der Sitzungen regelmäßigen Kontakt mit dem Vorstandsvorsitzenden, um wichtige geschäftspolitische und strategische Fragen sowie Themen des Risikomanagements zu besprechen.

Der AR-Vorsitzende beriet mit dem Vorstand ausführlich die neuesten regulatorischen Anforderungen sowie die strategische Positionierung.

Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet.

Der Jahresabschluss der Allington Investors AG zum 31.12.2023 sowie der Lagebericht wurden von der Prof. Dr. Nann Treuhand & Revisions-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Villingen-Schwenningen geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand für das Geschäftsjahr 2023 aufgestellten Jahresabschluss der Allington Investors AG. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt(§ 18 Nr. 4 der Satzung).

Den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzverlustes hat der Aufsichtsrat geprüft. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands an. Die Hauptversammlung hat über die Verwendung des Bilanzverlustes zu beschließen (§ 19 der Satzung). Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des AR sind keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für die Arbeit im Jahre 2023.

Bad Homburg, den 19.06.2024
Prof. Dr. Claus Frhr. v. Campenhausen

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers an die

Allington Investors AG
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Allington Investors AG - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allington Investors AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Überein- stimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen han- delsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, sofern einschlägig, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um angemessene und ausreichende Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Das Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Villingen-Schwenningen, den 31.05.2024
Prof. Dr. Nann Treuhand & Revisions-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Prof. Dr. Nann
Wirtschaftsprüfer

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