Allington
Investors AG
Bad Homburg
v. d. Höhe
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
1. Allgemeine Angaben und Geschäftsverlauf
Die Allington Investors AG, geschäftsansässig
in Bad Homburg v.d.H., ist als unabhängiger
Vermögensverwalter und Vermögensberater für
ausgewählte private Investoren mit Schwerpunkt in
Deutschland aktiv. Sie ist u.a. mit den Geschäftsfeldern
Anlagevermittlung, Anlageberatung, Abschlussvermittlung und
Finanzportfolioverwaltung bei der BaFin (Bundesanstalt
für Finanzdienstleistungsaufsicht) als
Finanzdienstleister registriert und mit einer Erlaubnis gem.
§ 32 KWG ausgestattet. Ihr Angebot umfasst
maßgeschneiderte Anlagekonzepte für liquide und
illiquide Investments sowie Family Office Beratung. Die
Grundlage für sämtliche Dienstleistungen sind
eigenständige Analysen der wirtschaftlichen Rahmendaten
und der Rendite-Risiko-Eigenschaften der einzelnen
Investments. Die Gesellschaft konzentriert sich auf die
Beratung und Verwaltung ausgewählter
Privatvermögen.
Die Allington Investors AG wurde am 12. Januar 2017
gegründet und erhielt am 04.05.2017 von der BaFin die
Lizenz zur Finanzdienstleistung nach § 32 KWG. Die
Aufnahme der Geschäftstätigkeit wurde von der
Gesellschaft am 31.05.2017 gegenüber der Behörde
angezeigt. Als alleinvertretungsberechtigte Vorstände
sind seit dem 12.01.2017 Riklef von Schüssler und seit
dem 01.07.2017 Conrad Lauterbach bestellt. Im Jahr 2023 gab
es keine personellen Veränderungen im Vorstand.
Der Vorstand hat die Aufgaben zur Unternehmenssteuerung
im Jahr 2023 unverändert gehalten: Riklef von
Schüssler ist zuständig für die
Mandantenbetreuung, Meldepflichten nach KWG, Planung und
Organisation, Finanzen und Personal. Conrad Lauterbach ist
zuständig für das Anlage-, Risiko- und
Beschwerdemanagement, interne Revision und die IT. Zugleich
ist Herr Lauterbach Risiko- und Compliance- und
Geldwäschebeauftragter.
Die Allington Investors AG verfolgt aktiv den
Nachhaltigkeitsansatz. Im Rahmen der eigenen
Unternehmensführung werden alle Mitarbeiter angehalten,
das eigene Verhalten im Unternehmen und alle
Unternehmensprozesse im Hinblick auf eine positive
Nachhaltigkeit zu gestalten. Im Rahmen des
Anlagemanagements werden Investitionsempfehlungen explizit
auf den positiven Beitrag zu umweltbezogenen, sozialen
und/oder gesellschaftlichen Werten gesucht. Auswirkungen von
Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren
gemäß der Offenlegungsverordnung Artikel 4 Absatz
1 und 2 werden dagegen nicht berücksichtigt. Die
Gründe dafür werden auf unserer Webseite
https://allington.de/nachhaltigkeit/ erklärt.
Die konkrete Umsetzung ergibt sich aus den
individuellen Mandatsvereinbarungen.
Im Rahmen der Risikoüberwachung werden
Adressausfallrisiken, Markt- und Zinsänderungsrisiken
sowie Liquiditätsrisiken fortlaufend überwacht. Die
Allington Investors AG stellte in diesen Segmenten keine
nennenswerten Risiken fest. Adressausfallrisiken beziehen
sich auf Kontoguthaben bei der Sparkasse und Forderungen an
Kunden deren Bonität allesamt als unbedenklich
eingestuft werden. Nennenswerte Marktpreisrisiken bestehen
ebenfalls keine, da weder Eigenhandel betrieben wird und die
Mehrzahl der Kundenhonorarvereinbarung nicht von der
Marktentwicklung abhängig sind.
Das Jahr 2023 war gekennzeichnet durch eine Entspannung
an den Aktien- und Rentenmärkten. Die die
Anlagemärkte verzeichneten entsprechend kräftige
Kurszuwächse.
Der Allington Investors AG gelang es, ihre
Geschäftstätigkeit auszuweiten und neue Mandanten
hinzuzugewinnen.
Personell beschäftigte die Allington Investors im
Jahresverlauf 2023 zwei Vorstände und fünf weitere
Teilzeitmitarbeiter. Damit belief sich der Personalstand zum
31.12.2023 auf sieben Angestellte.
2. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
a) Darstellung der Vermögenslage
Die Bilanzsumme zum Jahresende 2023 beläuft sich
auf € 406.679. Die Passivseite ist gekennzeichnet durch
das Eigenkapital i.H.v. € 343.326 das sich aus dem
gezeichneten Kapital i.H.v. € 300.000, der
Kapitalrücklage i.H.v. € 360.000 sowie einem
Bilanzverlust von € 316.673 ergibt.
b) Darstellung der Finanzlage
Der Zahlungsmittelbestand besteht aus einem
Bankguthaben. Die Allington Investors AG unterhält
Geschäftskonten bei der Taunus Sparkasse, Bad Homburg
v.d.H. und der V-Bank AG in München.
c) Darstellung der Ertragslage
Provisionserträge und sonstige betriebliche
Erträge lagen bei € 513.477 und befinden sich
weiterhin im Aufbau.
3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss
des Geschäftsjahres
Im neuen Jahr hat die Allington Investors AG weitere
Mandatsverträge sowie Beratungsverträge
abgeschlossen. Auf der Aufwandsseite gab es keine
Vorgänge von besonderer Bedeutung.
4. Prognosebericht
Die Erwartungen für das Jahr 2024 sind einerseits
durch die Entwicklung der Finanzmärkte sowie
andererseits durch die angestrebte Vergrößerung
des Kundenstammes geprägt.
Noch bereiten Rezessionsrisiken eine leichte
Verunsicherung bei Vermögensinhabern. Dazu kommen die
zum Teil sehr anspruchsvollen Bewertungen bei
Technologietiteln, die die Rückschlagrisiken am
Aktienmarkt erhöhen.
Mit Spannung erwarten wir weiterhin sinkende
Inflationsraten und damit die steigenden Chancen auf zeitnahe
Zinssenkungen. Letzteres wird die Aktien- und
Rentenmärkte weiterhin Aufwind geben. Unverändert
interessant sind Liquid Alternatives, die weiterhin
Bestandteil der Beratung sind.
Durch eine Fokussierung auf die zuvor genannten
Segmente des Kapitalmarktes wird für das Jahr 2024 eine
positive Wertentwicklung erwartet.
Die Allington Investors AG ist für die
Herausforderungen des Jahres 2024 mit den vorhandenen
Ressourcen personell und technisch hinreichend aufgestellt.
Die personellen Kapazitäten und das vorhandene Know-how
zeichnen sich durch gut ausgebildete und erfahrene
Mitarbeiter aus, die auch in dem erwarteten anspruchsvollen
Umfeld im Sinne unserer Kunden erfolgreich agieren
können. Dementsprechend liegt das Hauptaugenmerk im Jahr
2024 auf der weiterhin erfolgreichen Beratung und Verwaltung
bestehender Mandate und ebenso auf der Gewinnung neuer
Mandanten. Die Gesellschaft strebt mit dieser Ausrichtung
eine Stärkung ihrer Ertragskraft an. Für das Jahr
2024 wird ein positives Ergebnis angestrebt.
5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Die Risikostrategie der Gesellschaft basiert auf der
Analyse zum Gesamtrisikoprofil und zielt darauf ab,
potenzielle Risiken, welche die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen können,
rechtzeitig zu erkennen, um Handlungsmöglichkeiten zu
schaffen, die den kurz- und langfristigen Fortbestand der
Gesellschaft sichern helfen. Da die Einnahmen der
Gesellschaft grundsätzlich an die Höhe des
betreuten Vermögens gebunden sind, haben die
Kursbewegungen an den Anlagemärkten einen Einfluss auf
die Ertragslage. Die Geschäftsführung führt
regelmäßig sogenannte Stresstests durch, bei denen
die Auswirkungen von Verwerfungen an den Kapitalmärkten,
gemessen im Hinblick auf die Qualität der
Dienstleistung, Reputation der Gesellschaft, Ertragskraft und
Erhalt der Personalausstattung, überprüft werden.
Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen
hält die Geschäftsführung die Risiken eines
lange anhaltenden und tiefen Kurseinbruchs allerdings
für gering. Zudem verfügt die Gesellschaft
über nennenswerte Einnahmenteile, die nicht von der
Entwicklung der Finanzmärkte abhängig sind.
Umgekehrt bietet eine positive Kursentwicklung
ergänzende Einnahmechancen, die in den Budgetplanungen
der Gesellschaft aus Vorsichtsgründen
regelmäßig unberücksichtigt bleiben.
Bedingt durch die Kundenstruktur sowie die
Vertragsgestaltung sind das Adressenausfallrisiko sowie das
Liquiditätsrisiko als vernachlässigbar einzuordnen.
Ein eigenes Controlling-Instrument dient der ständigen
Beobachtung und Fortschreibung der aktuellen
Liquiditätslage. Zur Begrenzung des operationalen
Risikos hat die Gesellschaft ausdifferenzierte Leitlinien zur
Unternehmenssteuerung installiert, die ständig
überprüft und weiterentwickelt werden. Die
Gesellschaft verfügt über einen
Risikomanagementprozess, mit dessen Hilfe Risiken
identifiziert, analysiert und bewertet werden. Die Ergebnisse
sowie gegebenenfalls Handlungsempfehlungen werden schriftlich
festgehalten und umgesetzt. Risiken, die den Bestand bzw. die
Existenz der Gesellschaft gefährden können, sind
derzeit nicht ersichtlich.
Bad Homburg, den 12.03.2024
Riklef v.
Schüssler Conrad Lauterbach
Vorstandsvorsitzender Vorstand
Allington Investors AG Allington Investors AG
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| 1.
Barreserve |
87,42 |
104,72 |
| a)
Kassenbestand |
87,42 |
104,72 |
| 3.
Forderungen an Kreditinstitute |
132.252,17 |
69.632,69 |
| a)
täglich fällig |
132.252,17 |
69.632,69 |
| 4.
Forderungen an Kunden |
133.643,86 |
190.648,15 |
| 11.
Immaterielle Anlagewerte |
5.987,00 |
12.970,00 |
| b)
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
5.987,00 |
12.970,00 |
| 12.
Sachanlagen |
15.953,00 |
10.922,00 |
| 14.
Sonstige Vermögensgegenstände |
537,31 |
68,90 |
| 15.
Rechnungsabgrenzungsposten |
10.201,48 |
9.598,98 |
| 16.
Aktive latente Steuern |
108.016,26 |
106.638,36 |
| Aktiva |
406.678,50 |
400.583,80 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| 5.
Sonstige Verbindlichkeiten |
47.352,24 |
25.784,09 |
| 7.
Rückstellungen |
16.000,00 |
16.100,00 |
| c)
andere Rückstellungen |
16.000,00 |
16.100,00 |
| 12.
Eigenkapital |
343.326,26 |
358.699,71 |
| a)
Eingefordertes Kapital |
300.000,00 |
300.000,00 |
| Gezeichnetes
Kapital |
300.000,00 |
300.000,00 |
| b)
Kapitalrücklage |
360.000,00 |
360.000,00 |
| d)
Bilanzverlust |
316.673,74 |
301.300,29 |
| Passiva |
406.678,50 |
400.583,80 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Zinserträge aus |
|
1.030,34 |
| a)
Kredit- und Geldmarktgeschäften |
|
1.030,34 |
| 2.
Zinsaufwendungen |
508,44 |
508,44 |
| 5.
Provisionserträge |
488.606,40 |
479.947,94 |
| 8.
Sonstige betriebliche Erträge |
24.871,55 |
23.495,92 |
| 10.
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen |
518.681,29 |
461.285,76 |
| a)
Personalaufwand |
214.971,74 |
170.646,60 |
| aa)
Löhne und Gehälter |
191.757,80 |
151.755,62 |
| ab)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
23.213,94 |
18.890,98 |
| b)
Andere Verwaltungsaufwendungen |
303.709,55 |
290.639,16 |
| 11.
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle
Anlagewerte und Sachanlagen |
10.632,36 |
11.778,46 |
| 12.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
260,33 |
474,08 |
| 19.
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit |
-16.604,47 |
30.427,46 |
| 23.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
-1.377,90 |
10.609,29 |
| 24.
Sonstige Steuern, soweit nicht unter sonstige
betriebliche Aufwendungen ausgewiesen |
146,88 |
|
| 27.
Jahresfehlbetrag |
15.373,45 |
-19.818,17 |
| 28.
Gewinn- / Verlustvortrag aus dem Vorjahr |
-301.300,29 |
-321.118,46 |
| 34.
Bilanzverlust |
316.673,74 |
301.300,29 |
Anhangangaben
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den allgemeinen
handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der
§§ 264ff., §§340ff. HGB, der besonderen
Vorschriften des WpIG sowie der Verordnung über die
Rechnungslegung der Kreditinstitute,
Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute
(RechKredV) aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem
Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert
und in Staffelform dargestellt und entspricht § 2 Abs. 1
RechKredV.
Für die Gesellschaft besteht Prüfungspflicht
gem. § 340 Abs. 4 S. 1 HGB i. V. m. §§ 76, 78
WpIG.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Allington Investors
AG |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Bad Homburg v. d.
Höhe |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Bad Homburg v.d.H. |
| Register-Nr.: |
HRB13768 |
Die Satzung der Gesellschaft wurde gem.
Gründungsprotokoll vom 10.01.2017 (Urkundenrolle
228/2017 des Notars Dr. Thomas Scholz mit Amtssitz in
Friedrichsdorf) festgestellt. Die Eintragung im
Handelsregister des Amtsgerichts Bad Homburg v. d. Höhe
erfolgte am 25.01.2017.
Die Gesellschaft ist ein Wertpapierinstitut i.S. des
WpIG. Sie besitzt die Erlaubnis der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht zum Betreiben dieser
Geschäfte.
Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen,
diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im
Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der
Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.
Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem
Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert
und in Staffelform dargestellt und entspricht § 2 Abs. 1
RechKredV.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten
bewertet.
Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller
erkennbaren Risiken bewertet.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand
für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.
Es wurde ein Bilanzierungswahlrecht für den Ansatz
eines aktiven latenten Steuerüberhangs gem. § 274
Abs. 1 S. 2 HGB in Anspruch genommen.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden
Art der Forderung
zum 31.12.2023
|
Gesamt-
betrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
|
|
|
1 bis 3
Monate
|
3 Monate bis
1 Jahr
|
1 bis 5
Jahre
|
größer als
5 Jahre
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Forderungen an
Kreditinstitute
|
132.252,17
|
132.252,17
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Forderungen an Kunden
|
133.643,86
|
133.643,86
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe
|
265.896,03
|
265.896,03
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Sofortabschreibung geringwertiger
Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese
Beträge nicht.
|
Anschaffungskosten
|
|
|
Abschreibung
|
Buchwerte
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
2023
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Immaterielle Anlagewerte
|
|
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
32.303,48
|
|
|
32.303,48
|
26.316,48
|
5.987,00
|
|
32.303,48
|
0,00
|
|
32.303,48
|
26.316,48
|
5.987,00
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Technische Anlagen
|
0,00
|
|
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
48.084,70
|
8.680,36
|
2.377,95
|
54.387,11
|
38.434,11
|
15.953,00
|
|
48.084,70
|
8.680,36
|
|
54.387,11
|
38.434,11
|
15.953,00
|
|
80.388,18
|
8.680,36
|
|
86.690,59
|
64.750,59
|
21.940,00
|
Sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen
zu Stichtag EUR 537,31 und gleichen sich im Folgejahr aus.
Rechnungsabgrenzungsposten
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im
Wesentlichen vorausgezahlte Versicherungsbeiträge in
Höhe von TEUR 3,3, Leasing Sonderzahlung für Kfz in
Höhe von TEUR 3 sowie Software-Lizenzen in Höhe von
TEUR 3,9, soweit diese auf das Folgejahr entfallen.
Latente Steuern
Steuerliche Verlustvorträge in Höhe von EUR
363.915,00 wurden bei der Berechnung aktiver latenter Steuern
berücksichtigt.
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem
Steuersatz in Höhe von 29,30%.
Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für
latente Steuererträge zu bilden wurde Gebrauch gemacht.
Der Saldo der latenten Steuern am Ende des
Geschäftsjahres beträgt EUR 108.016,26.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5
Jahre und der Sicherungsrechte
Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten
mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.
Angaben zu den Restlaufzeitvermerken
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr beträgt EUR 47.352,24 (Vorjahr: EUR
25.784,09).
Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten
mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Rückstellungen wurden für Jahresabschluss-
und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 9,6, für
Aufsichtsratvergütung in Höhe von TEUR 6 sowie
für weiteren Kosten von rund TEUR 0,5 gebildet. Die
ausgewiesenen Werte zum Bilanzstichtag entsprechen den
ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der
Rückstellungen.
Eigenkapital
Das im Handelsregister eingetragene Eigenkapital
beträgt TEUR 300 und ist vollständig eingezahlt.
Aktien
|
Anzahl
|
Nennwert
|
Gesamt
|
Inhaberaktien
|
300.000
|
EUR 1,00
|
EUR 300.000,00
|
Entwicklung der Kapitalrücklagen
Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 360. Im Jahr
2023 gab es weder Einstellungen noch Entnahmen.
Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der
Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR
108.016,26 und ist auf den Ansatz aktiver latenter Steuern
auf steuerliche Verlustvorträge
zurückzuführen.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten sind die folgenden
Haftungsverhältnisse zu vermerken:
- Bankbürgschaft für Mietkaution in
Höhe von EUR 25.000,00
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des
§ 285 Nr. 3a HGB, die für die Beurteilung der
Finanzlage von Bedeutung sind, bestanden zum
Abschlussstichtag nicht.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden gemäß §
285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Tätigkeitsbereich
|
Umsatz
|
|
EUR
|
Vermögensverwaltung
Inland steuerpflichtig
|
488.606,40
|
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von
außergewöhnlicher Größenordnung oder
außergewöhnlicher Bedeutung
Im Geschäftsjahr gab es keine Erträge und
keine Aufwendungen von außergewöhnlicher
Größenordnung oder außergewöhnlicher
Bedeutung.
Erläuterung der periodenfremden Erträge
In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge
in Höhe von 354,00 EUR enthalten.
Die Erträge wurden im Posten Sonstige betriebliche
Erträge erfasst.
Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen
In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen
in Höhe von 162,24 EUR enthalten.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Angestellte
|
|
5,00
|
leitende Angestellte
|
|
0,00
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
5,00
|
|
vollzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
0,00
|
teilzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
|
5,00
|
Namen der Mitglieder des Vorstands und des
Aufsichtsrats
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Riklef Georg von
Schüssler
|
ausgeübter Beruf:
|
Dipl. Kaufmann
|
Conrad Lauterbach
|
ausgeübter Beruf:
|
B.A.
|
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Prof. Dr. Claus Frhr. von
Campenhausen
|
ausgeübter Beruf:
|
leitender Bankangestellter
|
Jens Klemann
|
ausgeübter Beruf:
|
Kaufmann
|
Claude Hellers
|
ausgeübter Beruf:
|
Dipl. Kaufmann
|
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im
Geschäftsjahr Prof. Dr. Claus Frhr. von Campenhausen.
Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des
Aufsichtsrats
Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit
7.000,00 EUR vergütet.
Gewährte Bezüge für frühere Mitglieder
des Vorstands und des Aufsichtsrats
Dem früheren Mitglied des Aufsichtsrats Eileen von
Schüssler wurden 633,00 EUR gewährt.
Gebildete Rückstellungen für frühere
Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
Die Rückstellungen für frühere
Aufsichtsratsmitglieder betragen 633,00 EUR.
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder
des Vorstands und des Aufsichtsrats
Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands
und des Aufsichtsrats wurden nicht gewährt.
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und
Personen
Im Laufe des Geschäftsjahres führte das
Unternehmen keine Transaktionen mit nahe stehenden
Unternehmen und Personen durch.
Honorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt
5.500,00 EUR und gliedert sich wie folgt:
Honorar des Abschlussprüfers
|
EUR
|
a)
Abschlussprüfungsleistungen
|
5.500,00
|
Riklef Georg von Schüssler Vorstand
Bericht
des Aufsichtsrats
Geschäftsjahr 2023 der Allington Investors AG, Bad
Homburg v.d.H.
Während des Geschäftsjahres 2023 hat der
Aufsichtsrat (AR) die Geschäftsleitung des Vorstands
regelmäßig überwacht. Der Vorstand hat den
Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend
informiert. Alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung
für das Unternehmen hat der AR eingehend mit dem
Vorstand behandelt. In drei Präsenzsitzungen und anhand
fernmündlicher Gespräche hat der Vorstands dem
Aufsichtsrat die wirtschaftlichen Lage des Unternehmens, dem
Geschäftsverlauf, der Geschäftspolitik sowie der
Risikolage und dem Risikomanagement erörtert. Der
AR Vorsitzende hat auch außerhalb der Sitzungen
regelmäßigen Kontakt mit dem
Vorstandsvorsitzenden, um wichtige geschäftspolitische
und strategische Fragen sowie Themen des Risikomanagements zu
besprechen.
Der AR-Vorsitzende beriet mit dem Vorstand
ausführlich die neuesten regulatorischen Anforderungen
sowie die strategische Positionierung.
Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet.
Der Jahresabschluss der Allington Investors AG zum
31.12.2023 sowie der Lagebericht wurden von der Prof. Dr.
Nann Treuhand & Revisions-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Villingen-Schwenningen
geprüft und mit dem uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat stimmt
dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat
billigt den vom Vorstand für das Geschäftsjahr 2023
aufgestellten Jahresabschluss der Allington Investors AG. Der
Jahresabschluss ist damit festgestellt(§ 18 Nr. 4 der
Satzung).
Den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des
Bilanzverlustes hat der Aufsichtsrat geprüft. Der
Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands
an. Die Hauptversammlung hat über die Verwendung des
Bilanzverlustes zu beschließen (§ 19 der Satzung).
Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des
AR sind keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat dankt
dem Vorstand für die Arbeit im Jahre 2023.
Bad Homburg, den 19.06.2024
Prof. Dr. Claus Frhr. v. Campenhausen
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers an die
Allington Investors AG
Vermerk über die Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Allington Investors AG -
bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom
01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der Allington Investors AG für
das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss
in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben
unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts in Überein- stimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen han- delsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unser
Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen
Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des
Jahresabschlusses, der den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, sofern einschlägig, Sachverhalte
in Zusammenhang mit der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um angemessene und ausreichende Nachweise für die
Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Das Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten
- falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus Verstößen oder
Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus · identifizieren und
beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher
Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund
von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese
Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus
Irrtümern resultierende wesentliche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den
Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Villingen-Schwenningen, den 31.05.2024
Prof. Dr. Nann Treuhand & Revisions-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Prof. Dr. Nann
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