Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 799626
Vorher
INTEGA Innovative Technologie für Gase und Anlagenbau Hans Jürgen Jehl GmbHINTEGA Innovative Gase und Technologie Hans Jürgen Jehl GmbHINTEGA Innovative Technologie für Gase und Anlagenbau GmbH
Eingetragen
7.11.2001
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen, nicht für den HaushaltHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, Herstellung, Vertrieb sowie Vergabe von Montagearbeiten von Lüftungs-, Klima- und reinraumtechnischen Komponenten, Systemen und Anlagen, einschließlich Reinstmedientechnik, sowie Planung, Herstellung, Vertrieb sowie Service von innovativer Technologie für Gase und Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Alexandra Kuebler
seit 26.3.2026
Prokura
Waldemar Trumm
seit 12.9.2025
Geschäftsführer
Tanja Löhe
seit 1.9.2025
Prokura
Jochen Straub
seit 1.9.2025
Prokura
Matthias Poser
seit 1.9.2025
Prokura
Klaas Albrecht
seit 11.6.2025
Prokura
Alexander Schopf
seit 30.4.2025
Prokura
Frank Bauer
seit 30.4.2025
Prokura
Martin Geigle
seit 30.4.2025
Prokura
Paul Walter Metten
seit 30.4.2025
Geschäftsführer
Alexander Klaschka
seit 30.4.2025
Prokura
Felix Leonhard Alt
seit 30.4.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
770.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

INTEGA Innovative Technologie für Gase und Anlagenbau GmbH

Kirchheim b.München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht



INTEGA Innovative Technologie für Gase und Anlagenbau GmbH, Kirchheim

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 der Intega GmbH
 (im Folgenden auch "Intega" oder "Gesellschaft" genannt)

I. Grundlagen

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, der Vertrieb sowie Service von innovativer Technologie für Gase und Anlagenbau. Die Intega ist ein gefragter Anbieter in der Entwicklung und Ausführung von Anlagen der Reinstmedienversorgung. Bei der Entwicklung der Produkte legen wir großen Wert auf den Austausch mit unseren Kunden und Lieferanten. Als geprüftes und zertifiziertes Unternehmen (ISO 9001) garantieren wir die Qualität und Sicherheit der Systeme. Namenhafte Unternehmen der weltweiten Wirtschaft sowie anerkannte Forschungsinstitute zählen zu unseren Kunden.

II. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklungen

Die Entwicklung unserer Kundenbranchen ist generell weiterhin als sehr positiv zu betrachten. Der entstandene Chipmangel führt zu hohen Investitionen in Fertigungskapazitäten und Modernisierungen der bestehenden Fab's weltweit. Auch in Europa wird viel investiert, um Abhängigkeiten von Asien zu reduzieren.
Die Europäische Kommission will für die Halbleiterproduktion in der EU rund 43 Milliarden Euro an öffentlichen Investitionen reservieren. Die Initiative namens European Chips Act welches in Februar 2022 beschlossen wurde soll den EU-Marktanteil an der weltweiten Chip-Produktion bis 2030 auf ein Fünftel verdoppeln. In einem Weltmarkt, der sich an sich bis 2030 voraussichtlich verdoppeln wird, kommt das einer Vervierfachung der Produktion gleich. Wegen ihrer Bedeutung für die Herstellung vieler Güter im Technologiebereich wie Autos oder Smartphones gelten die Halbleiter zunehmend als Schlüsseltechnologie. Während der Pandemie ist es weltweit zu Engpässen gekommen. Mit dem European Chips Act will die EU nun dafür sorgen, dass die Unternehmen unabhängiger von den Zulieferern in Asien werden. 

Die komplett neuen Produktionswerke von Infineon in Villach und Bosch in Dresden als auch Erweiterungen der Kapazitäten bei Bosch Reutlingen, GlobalFoundries in Dresden und bei Intel in Irland sind einige nennenswerte Beispiele und immer noch im vollen Gange. 
Intel investiert in einem komplett neuen Halbleiterwerk in Magdeburg. Die Erdbewegung und der Rohbau sind gestartet.
Die Hohe Nachfrage ist leider verbunden mit Schwierigkeiten in den Lieferketten und mit Engpässen bei den Rohmaterialien. Lange Lieferzeiten und ein starker Anstieg der Einkaufskosten ist eine Folge dessen.

III. Verlauf des Geschäftsjahres 2021

1.  Wesentliche Ereignisse für die Gesellschaft in 2021
 
Das Unternehmen ist durch die effiziente Abwicklung von Projekten als auch durch ein sorgfältiges Projektportfoliomanagement weiterhin gewinnbringend. Die Ineffizienzen, verursacht durch  stockende Lieferketten, wirken sich vor allem auf höhere Working Capital Bedarfe aus.

In Dresden wurde eine neue Fertigungshalle und ein neues Bürogebäude errichtet. Es ermöglicht uns mehr Equipment Aufträge abzuwickeln.
Darüber hinaus haben wir die Reinraumkapazitäten in München verdoppelt, um mehr Fertigungsaufträge für unsere OEM Kunden zu bearbeiten.

Zur Bedienung des Österreichischen Marktes haben wir im Jahr 2020 eine Tochtergesellschaft in Österreich gegründet. Die Aktivitäten bei unserem Kunden Infineon sind hoch. Sowohl der Neubau der Halle 18 aber auch Investitionen in den bereits bestehenden Gebäuden fordern uns bei Intega Österreich stark. Wir sind weiterhin in der Entwicklung unseres Standortes verbunden mit der Suche nach guten Mitarbeitern.

Die Aktivitäten bei Intega AG Schweiz wurden im Geschäftsjahr sukzessive auf die Herstellung von Gas-Equipment fokussiert, welche bei Intega in Deutschland gefertigt wird. Unser ehemaliger Hauptkunde wurde durch einen Wettbewerber aus Asien übernommen und investierte deutlich weniger in Großprojekten. Die Bearbeitung verschiedener kleineren Installationsprojekten ist mit einer kleinen lokalen Mannschaft nicht machbar. Somit betrachten wir Intega AG seit 2022 als Vertriebsgesellschaft.

2.  Ertragslage

Durch die allgemeine hohe Nachfrage im Markt, konnten wir unsere Auftragslage im vergangenen Jahr gut ausbauen. In der jetzigen Auftragslage sind gutes Cash Management und sorgfältige Kapazitätsplanungen bei den jeweiligen Projekten von großer Bedeutung.

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2021 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr 
um TEUR 9.947 auf TEUR 41.324. Die Gesamtleistung (bestehend aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderungen für Halbfertige Erzeugnisse) ist um TEUR 11.894 gestiegen. Jährliche Umsatz-Schwankungen sind im projektbasierten Anlagenbau üblich. Es wurden im Jahr 2021 größere Installationsprojekte bei verschiedenen Kunden durchgeführt und abgerechnet.

Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzieren sich aufgrund von Sondereffekten im Vorjahr um TEUR 351 auf 385.

Der Materialaufwand ist aufgrund des Anstiegs der Gesamtleistung um TEUR 9.179 gestiegen. Die Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) ist von 54% auf 60% angestiegen. Diese Erhöhung begründet sich insbesondere durch die oben erwähnten gestiegenen Materialpreise und einem Anstieg der Leiharbeitskräfte.

Der Personalaufwand hat sich im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 415 erhöht. Neueinstellungen und Tariferhöhungen sind die Ursache. Der unterproportionale Anstieg bezogen auf den Anstieg der Gesamtleistung begründet sich durch den höheren Einsatz von Leiharbeitern, welche im Materialaufwand gezeigt werden. Das ist eine normale Entwicklung bei hoher Installationsnachfrage.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich aufgrund des Umsatzanstieges im Jahr 2021 um TEUR 1.002 gegenüber 2020 erhöht.

Das negative Finanzergebnis von TEUR 706 hat sich um TEUR 168 erhöht.

Im Geschäftsjahr 2021 wird ein Jahresüberschuss von TEUR 893 ausgewiesen. Eine langfristige Fokussierung auf gesundem Wachstum trägt dazu maßgeblich bei.

Das erwartete EBITDA konnte deutlich erreicht werden.

3.  Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 25.642 (Vj. TEUR 19.434). Mit einem Anteil von 62,8 % (Vj. 51,2%) der Bilanzsumme bildet der Vorratsbestand abzüglich erhaltener Anzahlungen einen wesentlichen Teil der Vermögenswerte ab. Der Anstieg der unfertigen Erzeugnisse begründet sich durch den guten Auftragsbestand und der Anarbeitung einzelner Projekte. Darüber hinaus konnten Aufträge aufgrund von fehlenden Materialien sowie kundeseitigen Personalengpässen auf Baustellen nicht immer rechtzeitig abgeschlossen werden. Die oben erwähnte Problematik der stockenden Lieferketten führt zu einer Situation in der Projekte nicht rechtzeitig finalisiert werden können, verbunden mit einer Erhöhung des Lagerbestandes.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Stichtag aufgrund eines höheren Dezemberumsatz im Jahr 2021 um TEUR 637 auf TEUR 3.550 erhöht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen gegenüber der Schweizer und Österreichischen Tochtergesellschaft. 

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um TEUR 1.840 auf TEUR 5.753 gestiegen und korrespondieren zum Anstieg des Vorratsvermögens.

Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 6.064.

4.  Finanzlage

Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag TEUR 2.154 (Vj. TEUR 2.408).

Die Gesellschaft ist im Wesentlichen mittelfristig durch neue Darlehen finanziert. Die finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich zum Bilanzstichtag um TEUR 4.425 auf TEUR 7.792 erhöht.
Das Gesellschafterdarlehen der ehemaligen Muttergesellschaft Air Liquide wurde dafür größtenteils abgebaut. 
Ursächlich für den Anstieg ist darüber hinaus die Erhöhung des Working Capitals aufgrund der aktuellen Auftragslage und Lieferkettenproblematik. Lange Lieferzeiten seitens Schlüssellieferanten, führen zu Vorlaufbestellungen damit die Abarbeitung der Projekte nicht verzögert wird. Die verstärkte Auftragslage bei unseren OEM Kunden, bringt eine Erhöhung der vertraglich vereinbarten sicherheitsbedingte Pufferbestände mit sich.

Die Gesellschaft erstellt Liquiditätspläne (13 Wochen), die monatlich laufend aktualisiert werden. Darüber hinaus wurden Planungs- und Liquiditätsmodelle aufgebaut, mithilfe deren wirtschaftliche und finanzielle Szenarien abgebildet werden können.

Die Finanzlage ist zum Bilanzerstellungszeitpunkt als gesichert zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf gerichtet, Verbindlichkeiten mindestens innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen sowie die Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Liquiditäts- und Working Capital Management stehen hoch im Fokus des (Finanz-)Managements.

5.  Forschung und Entwicklung

Intega beschäftigt sich in Zusammenarbeit mit Kunden mit der Entwicklung von neuen Versorgungsanlagen, um weiterhin die Qualität der Produkte zu verbessern sowie das zukünftige Umsatzpotential zu sichern und zu steigen.

Wir arbeiten kontinuierlich an Entwicklungen für modernes Gas Equipment und effiziente zukunftsweisende Gassteuerungssysteme und -Kabinette für sowohl Halbleiterkunden als auch für die Maschinen-Hersteller (OEM).  

6.  Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft ist in der Lage eine monatliche Kontrollinstanz und ein Reporting sicherzustellen sowie die betriebswirtschaftlichen und damit verbundenen unternehmerischen Risiken zu kontrollieren, frühzeitig zu erkennen und zu steuern.

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung, dem EBITDA und bilanziellen Kennzahlen, insbesondere dem Working Capital Management.

Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2021 auf TEUR 41.324 (Vorjahr: TEUR 31.377).

Im Geschäftsjahr 2021 konnte ein EBITDA von TEUR 2.958 (Vj. TEUR 2.111) erwirtschaftet werden.

7.  Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Geschäftsführung legt großen Wert auf angemessenen Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz. Unsere Arbeitsbedingungen, Prozesse und Verhaltensweisen orientieren sich kompromisslos an geltenden Sicherheitsstandards, um Menschen und Umwelt zu schützen. Schulungen auf den Baustellen und an den Standorten finden regelmäßig statt. Wir haben eine definierte Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltpolitik.

Im Jahr 2019 sind wir gestartet mit einem umfangreichen Programm im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Es beinhaltet sowohl physische als auch psychische Aspekte im Rahmen der Arbeitsbelastungen.

IV. Organisation

1.  Personalwesen

Im Geschäftsjahr 2021 wurden durchschnittlich 70 Angestellte, 86 gewerbliche Mitarbeiter und 8 Auszubildende beschäftigt.
Die Organisation der Gesellschaft wurde überarbeitet und an Marktgegebenheiten angepasst.

Risikomanagement

Für jedes Geschäftsjahr erfolgt eine Finanz- und Budgetplanung, die fortlaufend überprüft und der Entwicklung der tatsächlichen Ereignisse angepasst wird, um mögliche Liquiditätsrisiken frühzeitig zu erkennen.

Der Liquiditätsplan wird rollierend für die kommenden 3 Monate auf Wochenbasis und darüber hinaus auf Monatsbasis regelmäßig aktualisiert, um eventuelle "Going Concern" Risiken rechtzeitig zu erkennen und um frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Der aktuelle Detailplanungshorizont beinhaltet das Jahr 2022. Darüber hinaus arbeiten wir rollierend an einer Mittelfriststrategie und Finanzplanung bis 2025.

V. Prognose-, Künftige Chancen und Risiken

1.  Prognosebericht

Die momentane Weltlage ist geprägt von Unsicherheiten. Die Ukraine Krise verursacht neben viel menschlichem Leid, sehr hohe Energiekosten und Engpässe bei den Gas Verfügbarkeiten.

Intern haben wir die üblichen Sorgfaltspflichten wahrgenommen, um unsere Mitarbeiter und Geschäftspartner so gut wie möglich zu schützen.

Für 2022 und darüber hinaus sind wir weiterhin optimistisch, beobachten die Lage jedoch genaustens.

Wir beurteilen somit die Entwicklung des Unternehmens für 2022 positiv und rechnen durch weiteres Portfoliomanagement, verbunden mit der effizienteren Abwicklung von Projekten mit einer moderaten Verbesserung des operativen Jahresergebnisses für das kommende Wirtschaftsjahr 2022. Ein Wesentlicher Teil der geplanten Umsatzerlöse ist bereits durch den bestehenden Auftragsbestand gedeckt.

Auf Basis unserer Planung für das Geschäftsjahr 2022 und der bestehenden Finanzierungsstruktur sowie der hohen Akzeptanz unserer Produkte und Leistungen, sind wir in der Lage jederzeit unseren Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

2.  Chancen und Risikobericht

·   Konjunkturrisiken

Das Geschäftsfeld wird durch regionale, nationale und weltweite konjunkturelle Bedingungen beeinflusst. Lieferengpässe, gestiegene Material- und Energiekosten und nicht zuletzt eine allgemeine weltwirtschaftliche Verunsicherung kann zu einem Abwärtstrend bei unseren Kunden führen.

·   Kreditrisiko (Ausfallrisiko)

Ein Kreditrisiko entsteht, wenn ein Kunde oder die Gegenpartei eines Finanzinstruments nicht den vertraglichen Verpflichtungen nachkommt. Um das Ausfallrisiko zu verringern, werden für einzelne Projekte, abhängig von der jeweiligen Bedeutung, Anzahlungen angefordert und Meilensteine fakturiert. Kreditrisiken bestehen dann in der Regel nur über die Restforderung. Ein Forderungsmanagement auch zur Überwachung der Bonität seiner Kunden besteht.

·   Liquiditätsrisiko

Zur aktuellen Situation der Gesellschaft, die die Entwicklung und das Fortbestehen der Gesellschaft kurz- oder langfristig gefährden würden:

In unserem Geschäftsmodell ist es wichtig, die Projekte Cash positiv oder mindestens Cash Neutral abzuwickeln. Vorauszahlungen von Kunden, welche sofort in Material und Personalleistung investiert werden, sind dafür von sehr hoher Bedeutung. Die Erstellung abrechenbarer Teilrechnungen für eine Leistung oder für das bereits bezahlte Material und eine schnelle Durchführung des Projektablaufes sind ebenfalls notwendig für eine dementsprechende Sicherstellung der Liquidität. Durch fortlaufende Ausschöpfung möglicher Finanzierungsquellen wird dem Liquiditätsrisiko begegnet. Insbesondere wurde im Geschäftsjahr 2019 bereits eine Factoring-Linie erfolgreich abgeschlossen, deren Volumen im aktuellen Geschäftsjahr ausgeweitet wurde.

Die Geschäftsführung beobachtet die allgemeine Lage stetig, bewertet aktiv die Auswirkungen auf das Geschäft und leitet bei Bedarf unmittelbar entsprechende Maßnahmen wie sorgfältiges Liquiditätsmanagement oder Kostenreduzierungen ein.

Durch zeitnahe und vertrauensvolle Berichterstattung an Hausbanken und durch eine weitere Stabilisierung des Kerngeschäftes ist die Liquiditätslage als gesichert anzusehen.

·   Auftragsrisiken

Die Gesellschaft ist insbesondere durch Projektgeschäfte Produkthaftungsrisiken ausgesetzt, hat jedoch für bereits bekannte Risiken ausreichend Vorsorge getroffen.

·  Rechtliche Risiken

Sonstige Risiken außer den allgemeinen Marktrisiken sind uns nicht bekannt.

·  Chancen

Chancen bestehen insbesondere in der effizienteren Abwicklung von Aufträgen. Darüber hinaus verlagern wir Schwerpunkte unserer Aktivitäten zu weniger risikobehafteten, wie zum Beispiel In-House Fertigungen für OEM Kunden.

·   Gesamtaussage Chancen und Risiken

Wir sind intern stabil aufgestellt, im Markt gut positioniert und anerkannt und führen das Unternehmen kontinuierlich mit höchster Sorgfalt und Vorsicht.
Die Risiken einer Abschwächung im Markt sind da und Maßnahmen sind somit rechtzeitig zu definieren und umzusetzen.

Kirchheim, 3. Juli 2022

Paul Metten      
Geschäftsführer     

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 3.208.200,41 3.348.774,84
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 795.527,08 1.032.782,81
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 795.527,08 1.032.782,81
II. Sachanlagen 2.277.092,41 2.180.411,11
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 58.192,01 74.423,01
2. technische Anlagen und Maschinen 1.572.902,73 1.448.562,03
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 582.550,20 657.426,07
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 63.447,47 0,00
III. Finanzanlagen 135.580,92 135.580,92
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 135.580,92 135.580,92
B. Umlaufvermögen 22.413.685,76 16.067.985,33
I. Vorräte 16.091.691,17 9.952.063,64
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 2.400.519,13 1.476.799,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.168.245,51 3.708.014,03
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 300.000,00 738.027,55
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.868.245,51 2.969.986,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.153.749,08 2.407.907,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.893,90 17.125,17
Bilanzsumme, Summe Aktiva 25.641.780,07 19.433.885,34

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 6.063.695,70 5.171.264,56
I. gezeichnetes Kapital 770.000,00 770.000,00
II. Kapitalrücklage 682.000,00 682.000,00
III. Gewinnvortrag 3.719.264,56 3.200.122,58
IV. Jahresüberschuss 892.431,14 519.141,98
B. Rückstellungen 4.387.246,77 3.965.306,11
C. Verbindlichkeiten 15.190.837,60 10.297.314,67
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.792.106,97 3.366.581,35
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.569,57 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 7.375.161,06 6.930.733,32
Bilanzsumme, Summe Passiva 25.641.780,07 19.433.885,34

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 19.264.672,31 17.001.152,48
2. Personalaufwand 10.871.517,84 10.457.277,26
a) Löhne und Gehälter 8.877.389,09 8.502.437,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.994.128,75 1.954.839,52
davon für Altersversorgung 49.954,34 88.655,00
3. Abschreibungen 908.260,25 749.175,22
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 908.260,25 749.175,22
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.434.752,63 4.433.242,45
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 18.303,45 19.305,81
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.982,44 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 714.487,97 538.257,27
davon aus Abzinsung 189.197,00 183.399,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 432.053,12 282.372,34
8. Ergebnis nach Steuern 911.582,94 540.827,94
9. sonstige Steuern 19.151,80 21.685,96
Jahresüberschuss 892.431,14 519.141,98

Anhang


INTEGA Innovative Technologie für Gase und Anlagenbau GmbH,
Kirchheim bei München
Anhang für das Geschäftsjahr 2021

 
I. Allgemeine Hinweise
Die INTEGA Innovative Technologie für Gase und Anlagenbau GmbH ist im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter HRB 241789 eingetragen. Der vorliegende Jahres­abschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Gemäß § 267 Abs. 2 HGB gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz und Davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraus­sichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 und bis zu EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20% p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Fertigungsgrades. Dabei wurden neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurch­schnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit und der Abwicklung von Projekten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Erhaltene Anzahlungen werden unter Ausübung des Wahlrechts des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB zur besseren Darstellung der Vermögens‐, Finanz‐ und Ertragslage offen von den Vorräten abgegrenzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung von angemessenen Einzel­wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt.
Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden ausschließlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz aus den ver­gangenen 10 Jahren bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,9% (Vj. 2,3%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5% und erwartete Rentensteigerungen mit 2,0% berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate bis zu 2,0% berücksichtigt. In Anwendung des Wahlrechts nach Art. 75 Abs. 5 i. V. m. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.
Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.
Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wurde in Übereinstimmung mit § 274 Abs. 1 S.2 HGB verzichtet.

III. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.


Finanzanlagen


Anteil in
Eigenkapital
Ergebnis

%
31.12.2021
2021
INTEGA High Purity Systems AG,
Muttenz, Schweiz (Angaben in CHF)
 

100 

**231.545

**143.783
 
**Ergebnis 2020



INTEGA GmbH Villach, Villach, Österreich (Angaben in EUR)
100
42.531
14.382


Der Umrechnungskurs EUR/CHF beträgt am Bilanzstichtag  1 EUR=1,0331 CHF.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehensforderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Gesamtbetrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0).

Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für Anwartschaften und laufende Leistungen aus Altersversorgung gebildet. Durch die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 75 Abs. 5 i.V.m. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB besteht zum 31. Dezember 2021 eine Unterdeckung in Höhe von TEUR 19 (Vj. TEUR 25).
Der Unterschiedsbetrag bei den Altersversorgungsverpflichtungen zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Jahren beträgt TEUR 186 (Vj. TEUR 242) und unterliegt einer Ausschüttungssperre.
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für mitarbeiterbezogene Verpflichtungen, ausstehende Rechnungen und Gewährleistungsverpflichtungen gebildet.

Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 15.191

in TEUR
31.12.2021
31.12.2020

Restlaufzeit
gesichert/
gesamt
Restlauf-
gesamt

bis
über
mit

zeit bis

Art der Verbindlichkeit
1 Jahr
5 Jahre


1 Jahr

1. Verbindlichkeiten
2.165
0

7.792
741
3.367
 gegenüber Kreditinstituten






2. Verbindlichkeiten aus
5.753
0

5.753
3.914
3.914
 Lieferungen und Leistungen






3. Verbindlichkeiten gegenüber
24
0

24
0
0
 verbundenen Unternehmen






4. Sonstige Verbindlichkeiten
1.622
0

1.622
1.544
3.017
-  davon aus Steuern
151
0

151
472
472
-  davon im Rahmen der sozialen   Sicherheit
1
0

1
6
6


Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen.
Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die INTEGA GmbH hat einen Rahmenforderungskauf- und Verwaltungsvertrag mit einer Factoring Gesellschaft abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt TEUR 4.040 an den Factor veräußert.
An weiteren außerbilanziellen Geschäften liegen insbesondere Operating-Lease-Verträge über die Nutzung von Sachanlagen vor. Der Abschluss von Leasing-Verträgen dient der Verringerung der Kapitalbindung. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von TEUR 2.914. Zusätzlich bestehen Verpflichtungen aus Bestellobligos für Warenlieferungen in Höhe von TEUR 2.900.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 93 (Vj. TEUR 195) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von TEUR 6 (Vj. TEUR 6) resultierend aus der Anwendung der Übergangsvorschrift des BilMoG (Art. 75 Abs. 5 i. V. m. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB) bezüglich der Bewertung der Pensionsrückstellungen, nach der die Unterschiedsbeträge bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel erfolgswirksam zu erfassen sind.
Darüber hinaus sind periodenfremde Aufwendungen aufgrund von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 261 enthalten.


V. Sonstige Angaben

Geschäftsführung und Vertretung
Geschäftsführer war im Geschäftsjahr

    Paul Metten, Kaufmann, Holzkirchen

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Ebenso wird die Befreiungsvorschrift von § 286 Abs. 4 HGB in Bezug auf die Angabe der Bezüge und Pensionsverpflichtungen für ehemalige Geschäftsführer in Anspruch genommen.

Mitarbeiterzahl
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer:


2021

2020
Angestellte
70

63
Gewerbliche Arbeitnehmer
86

85

156

148
Auszubildende
8

9

164

157



Ergebnisverwendungsvorschlag
Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Kirchheim b. München, 3. Juli 2022

Paul Metten    
Geschäftsführer    

Anlagespiegel


Anschaffungskosten/Herstellungskosten

1.1.2021
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2021






A. Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.352.790,84
 49.851,27
0,00
0,00
1.402.642,11
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
1.352.790,84
 49.851,27
0,00
0,00
1.402.642,11
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
123.109,01
 1.243,00
0,00
0,00
124.352,01
2. Technische Anlagen und Maschinen
3.703.490,32
426.599,49
0,00
0,00
4.130.089,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.698.384,58
 226.544,59
0,00
0,00
 2.924.929,17
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
 63.447,47
0,00
0,00
63.447,47
Summe Sachanlagen
 6.524.983,91
717.834,55
0,00
0,00
7.242.818,46
III. Finanzanlagen





Anteile an verbundenen Unternehmen
135.580,92
0,00
0,00
0,00
135.580,92
Summe Finanzanlagen
135.580,92
0,00
0,00
0,00
135.580,92
Summe Anlagevermögen
8.013.355,67
767.685,82
0,00
0,00
8.781.041,49

Abschreibungen

1.1.2021
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2021






A. Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
 320.008,03
287.107,00
0,00
0,00
 607.115,03
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
 320.008,03
287.107,00
0,00
0,00
 607.115,03
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
48.686,00
17.474,00
0,00
0,00
66.160,00
2. Technische Anlagen und Maschinen
2.254.928,29
 302.258,79
0,00
0,00
 2.557.187,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.040.958,51
 301.420,46
0,00
0,00
 2.342.378,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
 4.344.572,80 
621.153,25
0,00
0,00
4.965.726,05
III. Finanzanlagen





Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
 4.664.580,83
908.260,25
0,00
0,00
 5.572.841,08 

Buchwerte

31.12.2021
31.12.2020



A. Anlagevermögen


I. Immaterielle Vermögensgegenstände


1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
 795.527,08
 1.032.782,81
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
 795.527,08
 1.032.782,81
II. Sachanlagen


1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
 58.192,01
74.423,01
2. Technische Anlagen und Maschinen
1.572.902,73
 1.448.562,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
 582.550,20
 657.426,07
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
 63.447,47
 0,00
Summe Sachanlagen
 2.277.092,41
 2.180.411,11
III. Finanzanlagen


Anteile an verbundenen Unternehmen
135.580,92
 135.580,92
Summe Finanzanlagen
 135.580,92
 135.580,92
Summe Anlagevermögen
 3.208.200,41
 3.348.774,84

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.07.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die INTEGA Innovative Technologie für Gase und Anlagenbau GmbH, Kirchheim bei München

Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der INTEGA Innovative Technologie für Gase und Anlagenbau GmbH, Kirchheim bei München, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INTEGA Innovative Technologie für Gase und Anlagenbau GmbH, Kirchheim bei München, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Düsseldorf, den 4. Juli 2022

ADKL AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Tobias Polka Wirtschaftsprüfer
Tim Blome Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.