Construction Tools GmbHLiquidiert

Helenenstraße 149, 45143 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 11704
Vorher
Krupp Berco Bautechnik GmbHAtlas Copco Construction Tools GmbH
Eingetragen
2.1.1996
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen StoffenHerstellung von Handwerkzeugen
Gegenstand
Die Entwicklung, die industrielle Herstellung und der Vertrieb von hydraulisch betriebenen Anbaugeräten und Systemen für die Bergbau-, Abbruch- und Bauindustrie sowie die Ausführung damit zusammenhängender technischer Dienstleistungen und Forschungsvorhaben.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Martina Schierholz
seit 6.7.2021
Geschäftsführer
Sebastian Jansen
seit 6.7.2021
Prokura
Ralf Kühl
seit 25.6.2020
Prokura
Thorsten Ahr
seit 1.3.2019
Prokura
Reiner Koch
seit 14.12.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Epiroc Rock Drills ABSWE
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Atlas Copco Holding GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Construction Tools GmbH (vormals: Atlas Copco Construction Tools GmbH)

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Allgemeine Wirtschaftsentwicklung

In 2013 wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,4 %, nachdem im Vorjahr ein Wachstum von 0,7 % erzielt werden konnte (Statistisches Bundesamt). Die Prognosen für das Jahr 2013 lagen zum Jahreswechsel 2012/2013 zwischen 0,3 % und 1,1 %, sind jedoch im Jahresverlauf 2013 auf Werte zwischen 0,3 % und 0,6 % korrigiert worden. Das Jahr 2013 war geprägt von der anhaltenden Rezession in einigen europäischen Ländern und von einer insgesamt gebremsten weltwirtschaftlichen Entwicklung. Die starke Binnennachfrage konnte dies nur bedingt kompensieren. Im Laufe des Jahres 2013 hat sich die konjunkturelle Lage jedoch verbessert. Insgesamt hat sich die deutsche Wirtschaft im Jahresdurchschnitt 2013 als stabil erwiesen.

Das deutsche BIP-Wachstum 2013 lag mit 0,4 % erneut deutlich über dem Durchschnitt der EU-Länder. Für die 18 Mitglieder der Eurozone wurde ein Rückgang von 0,4 % prognostiziert (Vorjahr:

-0,7 %). Für die insgesamt 28 EU-Staaten ergab sich weitestgehend eine Stagnation (Vorjahr: -0,4 %). Verantwortlich hierfür zeichnete insbesondere der private Konsum mit einer Steigerung von 0,9 % (Vorjahr: 0,8 %). Die Exporte stiegen lediglich um 0,6 %, nachdem im Vorjahr noch ein Anstieg von 3,4 % erzielt werden konnte. Ausschlaggebend für den moderaten Anstieg der Exporte waren die anhaltende Rezession in einigen europäischen Ländern sowie eine insgesamt gebremste Weltwirtschaft. Anhand des vierten Quartals 2013 ist jedoch zu erkennen, dass sich die deutsche Wirtschaft im Aufschwung befindet. Die Exporte stiegen im vierten Quartal um 2,6 %, während die Ausrüstungsinvestitionen und die Bauinvestitionen einen Anstieg von jeweils 1,4 % verzeichnen konnten. Dieser Trend hat sich auch im Jahr 2014 weiter fortgesetzt.

Die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands hat sich in 2013 weiter verbessert. Das internationale Ranking der Wettbewerbsfähigkeit verbesserte sich von Position 6 in 2012 auf Position 4 in 2013 (The Global Competitiveness Report 2013 - 2014).

Trotz des konjunkturellen schwierigen Umfelds zeigte sich der deutsche Arbeitsmarkt stabil. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2013 genauso wie im Dezember 2012 bei 6,7 % (Statistisches Bundesamt). Qualifiziertes Personal wird im deutschen Markt rar, die Akquisition ist erschwert. Dies betrifft auch die Akquisition von Auszubildenden. Die Attraktivität der Arbeitgeber gewinnt in dieser Entwicklung zunehmend an Bedeutung.

Zu Beginn des Jahres 2013 waren die Wachstumsaussichten verhalten. Im ersten Quartal stagnierte das BIP, insbesondere weil die Bruttoanlageninvestitionen um 1,4 % und die Exporte um 1 % zurückgingen. In dieser Phase war insbesondere die Binnennachfrage für das stabile BIP verantwortlich. In den darauf folgenden Quartalen erholte sich die gesamtkonjunkturelle Lage. Insbesondere im vierten Quartal trugen Bruttoanlageinvestitionen und Exporte zu einer Steigerung des BIP um 0,4 % im Vergleich zum Vorquartal bei. Die Bruttoanlageinvestitionen stiegen im Vergleich zum Vorquartal um 1,4 %. Die Exporte nahmen um 2,6 % zu (Statistisches Bundesamt). Ferner deuteten die Aufhellung der Stimmungsindikatoren und einzelner Konjunkturindikatoren darauf hin, dass die weltwirtschaftliche Schwächephase überwunden zu sein schien, wodurch auch die deutsche Wirtschaft an Dynamik gewinnen konnte. Im letzten Quartal 2013 konnte der Welthandel an Schwung gewinnen. Die weltwirtschaftliche Entwicklung hängt auch weiterhin davon ab, dass die Euro-Staaten die Staatsschuldenkrise mit geeigneten Strukturreformen in den Griff bekommen. Seit dem zweiten Quartal 2013 verzeichnet die Eurozone wieder ein leichtes Wachstum. Die anderthalbjährige Phase der Rezession wurde überwunden.

Die Verbraucherpreise sind in 2013 um 1,5 % (Vorjahr: 2,0 %) gestiegen (Statistisches Bundesamt). Eine derart niedrige Teuerungsrate im Jahresdurchschnitt hatte es zuletzt im Jahr 2010 gegeben. Grund für den moderaten Anstieg ist im Wesentlichen die gedämpfte Entwicklung der Mineralölpreise. Die Erzeugerpreise sind um 0,1 % gesunken (Vorjahr: +2 %), während die Importpreise um 2,6 % gesunken sind (Vorjahr: +2,1 %).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Aufgrund der Geschäftstätigkeit und der Einbindung in die Abläufe innerhalb des Atlas-Copco-Konzerns stellen die Auftragslage und die Umsatzerlöse die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren dar.

Auftragslage

Unser Geschäft ist die Herstellung von hydraulischen Anbaugeräten und Einsteckwerkzeugen für die Bauindustrie. In 2013 fiel der Auftragseingang geringfügig gegenüber dem Vorjahr um -4,6 % auf Mio. EUR 57,9 (Mio. EUR 60,6). Die Verringerung resultiert insbesondere aus einer veränderten Legung von Verrechnungspreisen. Der Auftragseingang ist mit rund 2.300 Einheiten nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr und entspricht damit den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2013.

Gewollt kurze Lieferzeiten gegenüber unseren Kunden sorgen zudem für geringe Auftragsbestände.

Umsatzentwicklung

Unser Umsatzerlöse fielen in 2013 um 1,29 % auf Mio. EUR 57,9 (Vorjahr: Mio. EUR 58,7), auch hier resultiert die Verringerung auch aus einer veränderten Legung von Verrechnungspreisen.

Die Umsatzentwicklung stellt sich wie folgt dar:

2013 Vorjahr Veränderung
Mio. EUR Mio. EUR in %
Anbaugeräte und Einsteckwerkzeuge 57,98 58,73 -1,29

Die Absatzmenge ist mit rund 2.300 Einheiten nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr und entspricht damit ebenfalls den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2013.

Ertragslage

Das Jahresergebnis weist im Geschäftsjahr 2013 einen Überschuss in Höhe von Mio. EUR 12,5 (Vorjahr: Mio. EUR 10,5) aus. Die Veränderung des Jahresergebnisses ist dabei im Wesentlichen auf einen normalen Verlauf des Geschäftes und der Produktion und keinerlei weiteren Bedarfs einer Rückstellung für eine Restrukturierung wie in 2012 zurückzuführen.

Bedingt durch den geringeren Auftragseingang sowie die leicht rückläufigen Umsatzerlöse haben sich auch die Herstellungskosten um Mio. EUR 1,2 oder 3,2 % reduziert.

Der Anstieg der Vertriebskosten um Mio. EUR 1,1 bzw. 40,6 % resultiert im Wesentlichen aus höheren Vertriebskostenumlagen aus dem Atlas-Copco Konzern.

Die allgemeinen Verwaltungskosten konnten im Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahres stabilisiert werden.

Die höheren sonstigen betrieblichen Erträge gehen insbesondere auf gestiegene Weiterbelastungen an andere Unternehmen des Atlas-Copco-Konzerns zurück.

Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen bezieht sich vor allem auf höhere Kostenumlagen aus dem Atlas-Copco-Konzern.

Das Finanzergebnis ist wie im Vorjahr im Wesentlichen durch die Aufzinsung der Altersversorgungsverpflichtungen geprägt.

Die außerordentlichen Aufwendungen des Vorjahres gehen ausschließlich auf eine im Vorjahr beschlossene Restrukturierungsmaßnahme zur Kapazitätsanpassung zurück. Die Restrukturierung umfasste im Wesentlichen einen geplanten Personalabbau von rund 30 Mitarbeitern.

Das Jahresergebnis weist im Geschäftsjahr 2013 einen Überschuss in Höhe von Mio. EUR 12,5 (Vorjahr: Mio. EUR 10,5) aus, welcher im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin abgeführt wurde.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 2,5.

Auf der Aktivseite ist die Entwicklung der Bilanzsumme im Wesentlichen durch den um Mio. EUR 2,7 verringerten Vorratsbestand, durch die um Mio. EUR 1,6 verringerten Anlagen und Maschinen sowie die um Mio. EUR 2,0 höheren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gekennzeichnet.

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 1,8 auf Mio. EUR 5,6 reduziert. Dabei stehen Investitionen in Höhe von Mio. EUR 0,9 laufende Abschreibungen von Mio. EUR 2,1 und Buchwertabgänge von Mio. EUR 0,6 gegenüber.

Der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist weiter auf die bereits im Mai 2012 veränderten Zahlungsbedingungen (von 30 auf 90 Tage) von Seiten unseres Kunden in Belgien zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich darum auch der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit weiter.

Auf der Passivseite führte insbesondere die Inanspruchnahme der Restrukturierungsrückstellungen i.H.v. Mio. EUR 1,9 zu einem Rückgang der sonstigen Rückstellungen um Mio. EUR 1,7 auf Mio. EUR 3,8. Im Bereich der Verbindlichkeiten haben sich die Verpflichtungen im Verbundbereich um Mio. EUR 1,4 reduziert. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die geänderte Finanzierung der Gesellschaft. Dem gegenüber steht ein stichtagsbedingter Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um Mio. EUR 0,6.

Externer Finanzierungsbedarf bestand wie auch in den Vorjahren nicht.

Die Eigenkapitalquote hat sich infolge der geringeren Bilanzsumme von 20,5 % auf 22,0 % erhöht.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Unter Berücksichtigung der vorstehend gemachten Angaben ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als gut zu bezeichnen.

Forschung und Entwicklung

Bei der Construction Tools GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten weiterhin auf die Steigerung der Produktivität der Maschinen für den Kunden und auf den Ausbau des Produktprogramms ausgelegt. Darüber hinaus rückt zunehmend die Entwicklung energieeffizienter Produkte in den Fokus. Die Aufwendungen für F & E blieben konstant.

Personal

Die Gesellschaft beschäftigte zum Jahresende 226 (Vorjahr: 244) Mitarbeiter und 25 Auszubildende.

Gemäß der Firmenpolitik wurde fortwährend stark in Weiterbildung investiert. Zielsetzung sind durchschnittlich mindestens 40 Stunden Weiterbildung pro Mitarbeiter im Jahr.

Die Ausbildungsquote ist im Vergleich weiter überdurchschnittlich.

Umwelt, Qualität und Arbeitssicherheit

Qualität, Umweltschutz und Arbeitssicherheit sind im besonderen Fokus des Konzerns. Für alle Produktionsbetriebe gilt die Vorgabe der Zertifizierungen nach Qualität (ISO 9001), Umweltschutz

(ISO 14001) und Arbeitssicherheit (OHSAS 18001). Wir als Fertigungsbetrieb sind in allen drei Bereichen zertifiziert.

Arbeitsunfälle liegen weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Krankenstand und Verminderung der ohnehin auf niedrigem Niveau liegenden Arbeitsunfälle stehen im besonderen Fokus der Gruppe. Maßnahmen zur weiteren Verringerung laufen in allen Betrieben.

Corporate Social Responsibility (ISO 26000) wird in der Gruppe als wichtige Verantwortung und Aufgabe gesehen. Die Atlas-Copco-Gesellschaften engagieren sich in ihrem lokalen Umfeld an geeigneten Maßnahmen. Als Teil der Atlas-Copco-Gruppe unterstützten wir die Organisation "Water for All", eine von den Mitarbeitern getragene Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Versorgung mit Trinkwasser in Entwicklungsländern zu verbessern.

Investitionen und Akquisitionen

Es erfolgte eine Reihe von kleineren Investitionen mit dem Ziel der Verbesserung der Kommunikationssysteme und der Programmerweiterung.

Risikomanagement und Frühwarnsystem

Innerhalb der Atlas-Copco-Gruppe existiert ein ausgeprägtes IT-gestütztes Risikomanagement und Frühwarnsystem. Zentrale Inhalte und Vorgaben sind im Atlas-Copco-Konzern in einem Richtlinienhandbuch zusammengefasst. Die Einhaltung wird durch die zentrale Abteilung "Internal Audit &

Assurance" u.a. in internen Audits überprüft. Landesspezifische Regelungen ergänzen diese und werden durch zusätzliche, auch externe Audits überprüft. Die Beschäftigten werden nach Maßgabe der Regelungen geschult.

Die Gesellschaft hat, den Erfahrungen aus dem jüngsten Geschäftsrückgang folgend, ihre bestehenden Risiko-Management-Systeme ("Desaster Recovery", "Business Contingency", ISO etc.) und Konzernrichtlinien weiterentwickelt und ausgebaut.

Kommerzielle und nichtkommerzielle Maßnahmenpläne und Kennzahlen werden durch Business Boards and Legal Boards auf Compliance überprüft.

Ein zentral bei der Holding angesiedeltes Compliance-Management unterstützt und überprüft die Maßnahmen der Gesellschaften.

Nachtragsbericht

Nach dem 31. Dezember 2013 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ausgeht. Mit Gesellschafterbeschluss vom 5. März 2014 wurde die Firma in Construction Tools GmbH geändert.

Ausblick, Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Für 2014 wurde vom IWF ein globales Wirtschaftswachstum von 3,7 % vorhergesagt. In 2015 kommen die Wachstumsimpulse vornehmlich aus den Industriestaaten, allem voran den USA. Für eine Reihe größerer Schwellenländer wie Brasilien, China, Indien, Indonesien oder Russland zeichnete sich keine Belebung ab. Für 2015 rechnete der IWF jetzt mit einem Wachstum von 3,3 % und für das Jahr 2016 mit 3,8 %.

Das deutsche BIP-Wachstum war 2014 bei 1,6 % und wurde vom ifo 2015 auf 1,9 % prognostiziert. Die Inflationsrate wird im Jahr 2015 bei 0,9 % erwartet und der Arbeitsmarkt sich weiter leicht stabilisiert. Zinsen sollten im Laufe des Jahres 2014 leicht steigen, blieben aber weiterhin auf niedrigem Niveau.

Tarifabschlüsse in 2014 und 2015 waren in der Tendenz höher als in den vergangenen Jahren. Trotz der durchaus freundlichen Konjunkturindikatoren gab es eine Reihe von Risiken für die Entwicklung.

Nach wie vor belasteten die Sparzwänge öffentlicher Haushalte das Wirtschaftswachstum in vielen Industrienationen. In vielen Krisenländern des Euroraums hat die erfolgreiche Bekämpfung der Staatsverschuldung in Kombination mit Konjunkturprogrammen eine Trendwende eingeleitet. Für eine nachhaltige Trendwende fehlte es den Krisenländern jedoch an Wettbewerbsfähigkeit.

Für uns als Produktionsgesellschaft sind insbesondere die Aussichten auf den Exportmärkten weiter wichtig. Risiken drohten von geopolitischen Entwicklungen, aber das gesamtwirtschaftliche internationale Umfeld birgt immer erhebliche Risiken.

Das Geschäftsjahr 2014 konnte mit einem vergleichbaren Umsatz von Mio. EUR 58,4 abgeschlossen werden. Der Auftragseingang belief sich auf Mio. EUR 56,0. Die Restrukturierungsmaßnahmen wurden planmäßig durchgeführt und führten zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung. Für das Geschäftsjahr 2014 wurde ein Ergebnis von Mio. EUR 14,5 an die Gesellschafterin abgeführt.

Das Geschäftsjahr 2015 wurde mit einem Umsatz von Mio. EUR 50,2 abgeschlossen. Für das Geschäftsjahr 2015 wurde ein Ergebnis von Mio. EUR 17,7 an die Gesellschafterin abgeführt. Positiv wirkten sich auch im Geschäftsjahr 2015 die in Vorjahren durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen aus.

Für 2016 und 2017 erwarten wir jeweils einen gleichbleibenden Umsatz, bei einem leicht verbesserten Jahresergebnis, nicht zuletzt als Ergebnis unserer stetigen Prozessverbesserungen im stabilen wirtschaftlichen Umfeld.

Das gesamtwirtschaftliche internationale Umfeld birgt jedoch erhebliche Risiken, die auch diese Erwartungen beeinflussen.

Die Construction Tools GmbH hat in den letzten Jahren gezeigt, dass die Strukturen schnell auf Veränderungen reagieren können: Organisations- und Kostenstrukturen wurden und werden auch in 2015 weiter angepasst. Die Prozesse wurden seit dem Start unserer ProS 3000 Aktivität verbessert, was auch die Kapazitätsausweitung bei anziehendem Bedarf erlaubt. Ausbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen in Verbindung mit Aufstiegsmöglichkeiten in den internationalen Strukturen machen uns auf dem Arbeitsmarkt attraktiv.

Auftragseingang und Umsatz der Jahre 2013 bis 2016 sowie die Entwicklung der Ertragslage haben unsere Annahmen und Erwartungen für den Zeitraum bestätigt.

 

Essen, den 14. April 2016

Construction Tools GmbH

Lothar Sprengnetter

Bilanz zum 31. Dezember 2013

AKTIVA

31.12.2013 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 41.520,00 123
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 8.671,00 22
  50.191,00 145
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 74.914,00 94
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.117.919,32 5.664
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 848.200,95 958
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 536.671,63 537
  5.577.705,90 7.253
  5.627.896,90 7.398
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.187.859,34 2.927
2. Unfertige Erzeugnisse 10.364.103,19 11.770
3. Fertige Erzeugnisse 443.828,47 993
  12.995.791,00 15.690
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 162.148,34 177
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 17.471.875,23 15.859
3. Sonstige Vermögensgegenstände 806.226,23 361
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)    
  18.440.249,80 16.397
  31.436.040,80 32.087
C. Rechnungsabgrenzungsposten 142.963,24 262
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 62.264,00 61
  37.269.164,94 39.808

Passiva

   
  31.12.2013 Vorjahr
  EUR TEUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 4.857.272,87 4.857
II. Kapitalrücklage 3.323.397,23 3.323
  8.180.670,10 8.180
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 8.537.852,00 8.659
2. Sonstige Rückstellungen 3.784.664,23 5.537
  12.322.516,23 14.196
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.637.400,93 982
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.637.400,93 (Vorjahr: TEUR 982)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.823.338,14 16.179
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 14.823.338,14 (Vorjahr: TEUR 16.179)    
davon gegenüber Gesellschafter: EUR 1.120.380,00 (Vorjahr: TEUR 9.014)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 305.239,54 271
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 305.239,54 (Vorjahr: TEUR 271)    
davon aus Steuern: EUR 257.946,46 (Vorjahr: TEUR 233)    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 37.831,77 (Vorjahr: TEUR 37)    
  16.765.978,61 17.432
  37.269.164,94 39.808

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

2013 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 57.975.147,70 58.731
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 39.632.333,54 40.870
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 18.342.814,16 17.861
4. Vertriebskosten 3.827.264,36 2.723
5. Allgemeine Verwaltungskosten 5.732.373,64 5.546
6. Sonstige betriebliche Erträge 5.512.131,87 3.635
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.073.189,75 57
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.989,42 63
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 717.295,60 749
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 673.056,00 (Vorjahr: TEUR 612)    
davon an verbundene Unternehmen: EUR 44.240,00 (Vorjahr: TEUR 128)    
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 12.535.812,10 12.484
11. Außerordentliche Aufwendungen = Außerordentliches Ergebnis 0,00 -2.009
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -12.535.812,10 -10.475
13. Jahresergebnis 0,00 0

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2013 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software 2.012.964,21 57.830,00 0,00 2.070.794,21
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 625.752,05 0,00 0,00 625.752,05
  2.638.716,26 57.830,00 0,00 2.696.546,26
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 832.416,66 0,00 0,00 832.416,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 31.253.906,57 69.633,02 117.352,06 31.206.187,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.617.501,76 798.625,23 762.938,33 8.653.188,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 536.671,63 0,00 0,00 536.671,63
  41.240.496,62 868.258,25 880.290,39 41.228.464,48
  43.879.212,88 926.088,25 880.290,39 43.925.010,74
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2013 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software 1.890.316,21 138.958,00 0,00 2.029.274,21
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 604.003,05 13.078,00 0,00 617.081,05
  2.494.319,26 152.036,00 0,00 2.646.355,26
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 738.440,66 19.062,00 0,00 757.502,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 25.589.630,07 1.613.594,02 114.955,88 27.088.268,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.659.255,15 307.254,23 161.521,67 7.804.987,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  33.987.325,88 1.939.910,25 276.477,55 35.650.758,58
  36.481.645,14 2.091.946,25 276.477,55 38.297.113,84
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2013 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 41.520,00 123
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 8.671,00 22
  50.191,00 145
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 74.914,00 94
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.117.919,32 5.664
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 848.200,95 958
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 536.671,63 537
  5.577.705,90 7.253
  5.627.896,90 7.398

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

I. Allgemeine Angaben

Der Abschluss der Construction Tools GmbH (vormals: Atlas Copco Construction Tools GmbH), Essen, für das Geschäftsjahr 2013 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Immateriellen Vermögensgegenstände betreffen entgeltlich erworbene Software und gewerbliche Schutzrechte. Sie sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt drei Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Nutzungsdauer beträgt für Bauten auf fremden Grundstücken fünfundzwanzig bis fünfzig Jahre, für technische Anlagen und Maschinen drei bis zwanzig Jahre und für Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis fünfzehn Jahre. Soweit niedrigere beizulegende Werte erforderlich waren, wurden diese angesetzt. Bewegliche Vermögensgegenstände von EUR 150,00 bis EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit dem gleitenden Durchschnittspreis unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens berechnet. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 3,0 % p.a., eine jährliche Fluktuationsquote von 2,0 % sowie die jährliche Rentenanpassung mit 2,0 % entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 4,91 % zum Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens im Dezember 2013. Es wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung beträgt EUR 438.972 (Vorjahr: EUR 449.908). Aus der unterjährigen Zinssatzänderung resultiert ein Aufwand von EUR 152.407 (Vorjahr: EUR 66.706).

Die Altersteilzeitrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens berechnet. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 3,0 % p.a. entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde ein der durchschnittlichen Restlaufzeit entsprechender Zinssatz von 3,44 % zugrunde gelegt. Es wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Zinsaufwand aus der Altersteilzeitverpflichtung beträgt EUR 22.803 (Vorjahr: EUR 41.662). Aus der unterjährigen Zinssatzänderung resultiert ein Aufwand von EUR 648 (Vorjahr: EUR 282).

Die Jubiläumsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens berechnet. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 3,0 % p.a., eine jährliche Fluktuationsquote von 2,0 % sowie die jährliche Steigerung der Lebenshaltungskosten mit 2,0 % entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 4,91 % zum Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens im Dezember 2013. Es wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Der Zinsaufwand aus der Jubiläumsverpflichtung beträgt EUR 49.611 (Vorjahr: EUR 49.620). Aus der unterjährigen Zinssatzänderung resultiert ein Aufwand von EUR 8.615 (Vorjahr: EUR 3.440).

Entsprechend § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind Rückdeckungsversicherungen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, mit diesen Verpflichtungen verrechnet worden. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen belaufen sich auf EUR 330.962, die hieraus resultierenden Erträge auf EUR 30.943 (Vorjahr: EUR 62.730). Der Zeitwert der Vermögenswerte, welche zum Ansatz eines aktiven Unterschiedsbetrages aus der Vermögensverrechnung i.H.v. TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 61) geführt haben, beläuft sich auf TEUR 114 (Vorjahr: TEUR 110), der Erfüllungsbetrag der entsprechend verrechneten Schulden beträgt TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 49). Der Zeitwert wurde für die Rückdeckungsversicherungen durch Ableitung aus den garantierten Rückkaufswerten bzw. aus dem geschäftsmäßigen Deckungskapital abgeleitet.

Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Der Zeitpunkt der Umsatzrealisierung liegt grundsätzlich bei Lieferung und Gefahrenübergang an den Endkunden.

Aufgrund des Organschaftsverhältnisses zur Atlas Copco Holding GmbH werden keine latenten Steuern ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen i.H.v. EUR 6.767.683 (Vorjahr: EUR 14.933.933) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie i.H.v. EUR 10.704.192 (Vorjahr: EUR 925.368) aus Cash-Pool-Forderungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Steuerforderungen, debitorischen Kreditoren, Mietkautionen, Pensionsverpflichtungen für Expatriates sowie ein Dauervorschuss für Pensionszahlungen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen, Gewährleistungsverpflichtungen und ausstehende Rechnungen.

Für Altersteilzeitverhältnisse werden entsprechend den Vorgaben des IDW neben Erfüllungsrückständen aus Lohn und Gehalt auch die zukünftigen Aufstockungsbeträge (bewertet mit dem Barwert) zurückgestellt. Zur Insolvenzsicherung der Altersteilzeitverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern wurden entsprechende Rückdeckungsversicherungen erworben und der Verfügung durch die Gesellschaft entzogen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen i.H.v. EUR 2.239.078 (Vorjahr: EUR 2.118.333) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie i.H.v. EUR 0 (Vorjahr: EUR 5.045.845) aus Finanzierungen und sonstigen Leistungsbeziehungen. Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. EUR 48.448 (Vorjahr: EUR 58.967) sowie aus dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag i.H.v. EUR 12.535.812 (Vorjahr: EUR 10.474.547), welche mit sonstigen Forderungen i.H.v. EUR 0 (Vorjahr: EUR 1.519.075) (Umsatzsteuer und Cash-Pool-Guthaben) saldiert wurden. Die Ergebnisabführungsverpflichtung des Vorjahres wurden mit Forderungen gegen Gesellschafter verrechnet.

Haftungsverhältnisse

31.12.2013 Vorjahr
EUR EUR
Bürgschaften 367.845 25.250

Bei den herausgelegten Bürgschaften handelt es sich um Miet- und Zollbürgschaften. Aufgrund der Erfahrung aus der Vergangenheit sowie der aktuellen Geschäftsentwicklung ist das Risiko der Inanspruchnahme als sehr gering einzustufen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

fällig innerhalb
< 1 Jahr 1 bis 5 Jahren über 5 Jahre gesamt
EUR EUR EUR EUR
Mietverpflichtungen 1.626.251 1.626.251 0 3.252.502

Bei der abgeschlossenen Mietverpflichtung handelt es sich um finanzielle Verbindlichkeiten aus dem Grundstücks-/Gebäudemietvertrag.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse fallen in den Tätigkeitsbereich der Bautechnik und gliedern sich geographisch wie folgt:

2013 Vorjahr
EUR EUR
Belgien 54.330.532 56.492.398
Deutschland 305.580 200.781
Sonstige EU-Länder 14.755 428.191
Europäische Union 54.650.868 57.121.370
Übriges Europa -15.719 207.373
Asien 2.641.570 1.402.902
Vereinigte Staaten von Amerika 2.908 62.338
Australien und Ozeanien 0 -15.336
Afrika 400 -47.737
  57.975.147 58.730.910

Materialaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB

2013 Vorjahr
EUR EUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.023.798 17.181.629
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.111.905 719.750
  14.135.703 17.901.379

Personalaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB

2013 Vorjahr
EUR EUR
Löhne und Gehälter 15.398.770 15.560.650
Soziale Abgaben 2.404.259 2.791.615
Aufwendungen für Altersversorgung 26.777 48.387
  17.829.806 18.400.652

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus Strom- und Gassteuerrückerstattungen für 2011 und 2012, sowie Auflösungen von Rückstellungen i.H.v. EUR 497.689 (Vorjahr: EUR 1.188.374) und Erträge aus Anlagenabgang i.H.v. EUR 13.407 (Vorjahr: EUR 44.906).

Die übrigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen aktivierte Eigenleistungen i.H.v. EUR 695.121 (Vorjahr: EUR 1.323.721), Währungskursgewinne i.H.v. EUR 48.038 (Vorjahr: EUR 65.856) und Erträge aus Kostenweiterbelastungen in Höhe von EUR 3.999.912 (Vorjahr: EUR 1.006.878).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus Anlagenabgängen i.H.v. EUR 1.570 (Vorjahr: EUR 19.763).

Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Darlehnszinsen i.H.v. EUR 44.240 (Vorjahr: EUR 128.280) sowie Zinsen für Personalrückstellungen i.H.v. EUR 673.056 (Vorjahr: EUR 611.564).

Außerordentliches Ergebnis

Die außerordentlichen Aufwendungen enthalten ausschließlich die Aufwendungen zur Bildung einer Rückstellung für Strukturmaßnahmen i.H.v. EUR 0 (Vorjahr: EUR 2.008.519).

V. Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Die Anzahl der Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) betrug im Jahresdurchschnitt:

2013 Vorjahr
Angestellte 124,0 107,7
Gewerbliche Arbeitnehmer 131,7 133,2
  255,7 240,9

Gesellschaftsorgane

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer des Unternehmens ist Herr Lothar Sprengnetter.

Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen

Der vorliegende Abschluss wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 der Atlas Copco Holding GmbH, Essen/Deutschland einbezogen, der am Sitz dieser Gesellschaft unter der Handelsregister-Nummer HRB 7550 offengelegt wird. Die Atlas Copco Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis an Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss wird in den Konzernabschluss der Atlas Copco Aktiebolag, Stockholm/Schweden, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten Kreis an Unternehmen aufstellt, der am Sitz dieser Gesellschaft unter der Handelsregister-Nummer 556014-2720 offengelegt wird.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2013 betrug EUR 40.688 (Vorjahr: EUR 46.928).

 

Essen, den 14. April 2016

Construction Tools GmbH

Lothar Sprengnetter

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Construction Tools GmbH (vormals: Atlas Copco Construction Tools GmbH), Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Construction Tools GmbH (vormals: Atlas Copco Construction Tools GmbH), Essen, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 14. April 2016

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Feldhoff

Wirtschaftsprüfer

gez. Bennewitz

Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.