Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 6613
Eingetragen
7.12.2004
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art, Ersatzteilen, Zubehör, der Betrieb von Kfz-Werkstätten und die Durchführung aller damit zusammenhängenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hans Peter Lebmann
seit 16.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Jürgen SchusterJürgen Schuster GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto-Ringler-Service GmbH

Pocking

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind eine GmbH mit den Standorten Pocking und Fürstenzell, die hauptsächlich mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen der Marken Volkswagen, Seat, Cupra und Volkswagen-Nutzfahrzeuge handelt. Die Volkswagen-, Cupra- und Seat-Händlerverträge sind dem Standort Pocking zugeteilt.

Der Standort Pocking hat Service-Verträge für die Marken Volkswagen, Audi, Volkswagen-Nutzfahrzeuge, Seat und Cupra. Im Zweigbetrieb Fürstenzell bestehen in 2023 die Service-Verträge mit Volkswagen, Cupra und Seat.

Alle Verträge sind ohne zeitliche Begrenzung und werden im Rahmen der jeweiligen Bedingungen gepflegt.

2. Bericht über Zweigniederlassung

Die Gesellschaft unterhält neben dem Hauptbetrieb in Pocking eine Zweigstelle in Fürstenzell.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die weltwirtschaftliche Expansion schwächte sich im Jahr 2023 nach Angaben des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) erneut leicht ab. Die konjunkturelle Dynamik bleibt im Jahr 2023 gering angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik. Im Jahresergebnis erhöhte sich die Weltproduktion 2023 um 3,1 % gegenüber dem Vorjahr (+3,2 %). Negative Auswirkungen auf das weltweite Wachstum ergaben sich vor allem aus steigenden Energiepreisen sowie der in Reaktion auf die hohe Inflation deutlich restriktiveren Geldpolitik. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die deutsche Wirtschaftsleistung schwächte sich im gesamten Jahr 2023 ab. Für das Gesamtjahr 2023 lag die Zuwachsrate mit -0,3 % damit deutlich niedriger aus als vor Beginn des Krieges erwartet worden war.

Das Autojahr 2023 brachte leichte Umsatzgewinne im Neuwagenhandel, bei jungen Gebrauchtwagen und im Service. Der Handel mit älteren Gebrauchtwagen, aber auch das Geschäft mit Lastkraftwagen brachte deutliche Zuwächse. Daraus ergab sich eine Steigerung des Gesamtumsatzes im Kraftfahrzeuggewerbe von 11,99 Prozent auf rund 207,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Jahr 2022. Für das Jahr 2023 lag die Umsatzrendite im vorläufigen Durchschnitt bei 2,2 Prozent und damit um 0,9 Prozentpunkte über dem Wert des Jahres 2022.

Der Umsatz mit fabrikneuen Pkw im Markenhandel ist im Jahr 2023 um 2,6 Prozent auf 66,6 Milliarden Euro angestiegen. Der Umsatz im Gebrauchtwagenhandel stieg um 16,7 % auf 90,6 Milliarden Euro. (Quelle: https://www.kfzgewerbe.de/kfz-gewerbe-umsatz-waechst-auf-2073-mrd-euro).

Die Hersteller stellen das Produktportfolio aufgrund der CO 2 -Vorgaben von fossilen Brennstoffen auf elektrobetriebene Fahrzeuge um bzw. ergänzen das Produktprogramm.

Der europäische Automarkt im Bereich Neufahrzeuge verzeichnete nach vier Jahren kontinuierlichen Rückgangs erstmals wieder einen Anstieg und lag erstmals seit 2020 wieder über der Marke von zehn Millionen Pkw-Neuzulassungen.

Volkswagen und Seat konnten 2023 ihre Marktanteile leicht steigern gegenüber dem Vorjahr bei einem leicht steigenden Markt. Cupra konnte den Marktanteil und die abgesetzten Fahrzeuge deutlich steigern und ist die am schnellsten wachsende Automobilmarke in Europa.

2. Geschäftsverlauf

Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEuro 742 auf TEuro 419 reduziert. Die Absatzzahlen im Bereich der Neufahrzeuge, vor allem an Endkunden, sind im Vergleich zum Vorjahr gefallen; im Gegenzug sind die Absatzzahlen im Bereich Gebrauchtfahrzeuge deutlich gestiegen. Die Umsätze im Bereich Service und Werkstatt sowie die Provisionserlöse sind stabil geblieben.

Aufgrund der Verfügbarkeit von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen und der damit einhergehende Preisdruck im Bereich der Gebrauchtfahrzeuge führte zu einem deutlichen Anstieg der Wareneinsatzquote und somit zu einer reduzierten Rohertragsquote um 5,1 %-Punkte.

Die Erträge im Bereich Werkstatt sind stabil. Die technisch immer komplexeren Fahrzeuge erfordern speziell ausgebildetes Personal und spezielles Werkzeug. Diese Anforderungen erfüllen wir als Vertragshändler. Die Provisionserlöse waren leicht rückläufig zum Vorjahr.

Die weiterhin konsequente Marktbearbeitung und Erweiterung des produktiven Personals tragen im Wesentlichen dazu bei, die Erträge weiterhin hochzuhalten.

Die Auto-Ringler Service GmbH konnte eine Umsatzsteigerung von 24,9 % verzeichnen, was im Wesentlichen an dem Gebrauchtfahrzeugumsatz lag. Insgesamt konnte die Gesellschaft ihren regionalen Marktanteil behaupten.

Der Wareneinsatz und die Wareneinsatzquote sind absolut ebenfalls deutlich gestiegen.

Im Bereich Personal wurde investiert: Zum einen Teil in Löhne, um das allgemein steigende Lohnniveau auszugleichen, zum anderen in Weiterbildung, um die steigenden Anforderungen im Bereich Technik voll erfüllen zu können. Der Personalaufwand konnte absolut annähernd konstant gehalten werden und ist dementsprechend im Verhältnis zur gestiegenen Gesamtleistung um 1,6 %-Punkte gesunken.

Die Aufwendungen, vor allem im Bereich Arbeitssicherheit und Umweltschutz, steigen stetig weiter an und können nur zum Teil, wie auch die Löhne, in den Stundenverrechnungssatz eingerechnet werden. Die Anpassung erfolgt einmal jährlich und kann erhöhte Aufwendungen aus dem laufenden Geschäftsjahr nicht mehr auffangen.

Die Kostenstruktur ist geprägt von einem hohen Anteil an variablen Kosten. Der Zinsaufwand ist geprägt von dem Zinsniveau und einer leichten Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zu 2022 um TEuro 254 auf TEuro 199 reduziert.

3. Lage

Mit Ausnahme der Neufahrzeuge entwickelten sich der Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen positiv. In Summe ist das Unternehmen der Marktentwicklung gefolgt. Im Bereich des Teilehandels wird stets an einem weiteren Ausbau des Marktanteils gearbeitet. Im Bereich Service/Werkstatt wurde der Bereich Elektromobilität für die nahe Zukunft von der Gesellschaft ausgebaut.

Die Vermögenslage des Unternehmens ist im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Kapitals ist stabil. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. Die Lage des Unternehmens ist geprägt von der operativen Tätigkeit.

Die Gesellschaft weist weiterhin eine sichere Finanzlage auf. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss erhöht. Die Eigenkapitalquote liegt im Berichtsjahr bei 21,7 % und ist im Vergleich zum Vorjahr (18,9 %) gestiegen.

Das Fremdkapital gliedert sich in kurz- und langfristige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gegenüber dem Vorjahr konstant und machen 42,0 % der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns Finanzierungsdarlehen sowie der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden.

Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Die Investitionen im Wirtschaftsjahr beinhalten Ersatz von Miet- und Vorführwagen ebenso Erweiterung des technischen Equipments. Im Fuhrpark wurden Vorführfahrzeuge und Betriebsfahrzeuge in Höhe von TEuro 1.098 angeschafft.

Die Liquiditätslage ist stabil. Das Anlage- und Umlaufvermögen ist fristgerecht finanziert.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Umsatzentwicklung,

• Rohertrag/Deckungsbeiträge und

• Betriebsergebnis.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Standort und Geschäftsbereich, Deckungsbeiträge pro Standort und Geschäftsfeld sowie das Jahresergebnis heran.

Der gesamte Umsatz war im Berichtsjahr höher als im Vorjahr, wovon beide Standorte betroffen waren.

Die Deckungsbeiträge werden pro Geschäftsfeld und Standort ermittelt. Hier liegen die Roherträge im Branchenvergleich. Die Deckungsbeiträge lagen am Standort Fürstenzell unter denen des Standorts Pocking.

Das Jahresergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 254 TEuro gesunken und lag im Jahr 2023 bei 199 TEuro.

Der im Berichtsjahr generierte Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEuro -188 ist gegenüber dem Vorjahr (TEuro -999) deutlich gestiegen. Die Verbesserung ergab sich im Wesentlichen aufgrund der deutlichen Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Vorjahr.

III. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland ist von hoher Unsicherheit und schwacher Konjunktur geprägt. Die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine, die hohe Inflation und die steigenden Energiepreise haben die Wirtschaftsleistung und die Kaufkraft der privaten Haushalte belastet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2024 wird etwa 0,2 % schrumpfen. Die Inflationsrate wird voraussichtlich von durchschnittlich 5,9 % in 2023 auf 2,2 % in 2024 zurückgehen. Die Arbeitslosenquote wird sich von 6,2 % in 2023 auf 6,0 % in 2024 senken.

Die Aussichten für den Autohandel in Deutschland für das Jahr 2024 sind verhalten. Die Branche muss sich auf ein geringes Wachstum, einen hohen Wettbewerbsdruck und eine sinkende Nachfrage nach Elektroautos einstellen. Das Kraftfahrbundesamt dokumentiert Pkw Neuzulassungen in Höhe von 2,8 Mio. Fahrzeugen und somit ein Minus von 1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Nachfrage von rein elektrischen Fahrzeugen (BEV) ist um 27,4 % auf 380.609 Fahrzeuge eingebrochen.

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Das Jahr 2024 wird in der Auto Ringler Service GmbH weiterhin durch die Händlerverträge der Marken Volkswagen, Cupra und Seat beeinflusst, die auch für das Jahr 2024 verlängert wurden. Die Marken Seat und Cupra sind nach wie vor auf Wachstumskurs und stellen ein erhebliches Standbein in der Geschäftspolitik der Auto-Ringler-Service GmbH dar.

Die Auto-Ringler-Service GmbH als Vertriebspartner des VW-Konzerns mit den Marken VW, Seat und Cupra erwartet einerseits, dass sie in dem Marktverantwortungsgebiet den Marktanteil weiterhin ausbauen kann und andererseits, dass sie die regionale Marktführerschaft in dem wirtschaftlich schwierigen Umfeld festigen wird. Dies soll auch durch die neuen Räumlichkeiten für Seat in Pocking unmittelbar zum Stammhaus der Auto-Ringler-Service GmbH erreicht werden. Es wird in den Bereichen Neufahrzeuge mit Umsatzrückgängen und im Bereich der Gebrauchtwagen mit konstanten Umsätzen gerechnet, jedoch mit deutlichem Druck auf die Deckungsbeiträge im Neufahrzeugbereich. Im Bereich Service/Werkstatt wird mit konstanten Umsätzen geplant.

Um den Anforderungen im Bereich Service/Werkstatt weiterhin gerecht zu werden, sind weitere Fortbildungsmaßnahmen und personelle Verstärkungen geplant.

Insgesamt gehen wir davon aus, dass wir uns entsprechend des Markttrends leicht positiv entwickeln und beurteilen die Lage positiv.

Unsere guten Kontakte, aber auch die auf mehreren Säulen stehenden Einkaufsbeziehungen im In- und Ausland, geben die Grundlage unseres positiven Mehrmarkenhandels auch für die Zukunft.

Der Begriff Downsizing und Elektromobilität werden uns im Autohandel die nächsten Jahre prägen.

Dem Verdrängungswettbewerb der nächsten Jahre werden wir standhalten können, da wir als Mehrmarkenhändler und Dienstleister unsere Chancen und Vorteile nutzen werden.

Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr grundsätzlich nur ein leichtes Umsatzwachstum wegen der schwachen Konjunktur und des Ukrainekrieges. Wir erwarten in den Bereichen Werkstatt und Ersatzteilverkauf ebenfalls nur geringe Umsatzzuwächse. Die Umsatzentwicklung im Ausland wird insbesondere durch Großabnehmer getragen und als stabil eingestuft.

Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 gehen wir momentan von einem konstanten Betriebsergebnis aus. Insgesamt planen wir zwar mit einem leichten Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahr. Die Ertragslage wird sich aufgrund des leichten Umsatzzuwachses positiv entwickeln. Wir rechnen mit einem positiven Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024. Auch für das Jahr 2025 planen wir mit einem positiven Ergebnis.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Allgemeine Risiken

Als derzeit höchstes Risiko stufen wir die direkten und langfristigen Auswirkungen des Ukrainekriegs, die Inflation und die schwache Konjunktur ein. Die Auswirkungen der Krisen auf die weltweite Wirtschaftstätigkeit und haben auch direkte Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. In Abhängigkeit der weiteren Entwicklung kann es zu deutlich negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft kommen. Wie stark unsere Gesellschaft von diesen Entwicklungen und damit einhergehend rückläufigen Absätzen im aktuellen Geschäftsjahr und darüber hinaus betroffen sein wird, lässt sich aufgrund der aktuellen Unsicherheit nicht vollständig abschätzen.

Branchenspezifische Risiken

Die Gesellschaft unterliegt den allgemeinen wirtschaftlichen und konjunkturellen Risiken. Sie trägt kein Fremdwährungsrisiko.

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Auch die Megathemen Abgas-Prüfverfahren, Elektromobilität, Digitalisierung und Konnektivität werden die gesamte Wertschöpfungskette des Automobils beeinflussen. Die Risiken und Chancen sind momentan noch gar nicht abschätzbar.

Ertragsorientierte Risiken

Da unsere Dienstleistungen nach wie vor im Marktverantwortungsgebiet zu den günstigsten zählen, können wir davon ausgehen, dass die Risiken in diesen Bereichen eher sinken.

Der Verkauf von Fahrzeugen ist immer abhängig von der wirtschaftlichen Stimmung. Um diesen Stimmungsschwankungen besser entgegenzuwirken, wird der Bereich der Gebrauchtfahrzeuge in der Gesellschaft weiter ausgebaut und stabilisiert.

Die Ertragslage im Bereich Teilehandel und Bereich Service ist stabil. In beiden Bereichen ist das Risiko gering.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditätslage des Unternehmens sind Liquiditätsengpässe derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich über Eigen- und Fremdkapital. Der Bedarf an kurzfristigem Kapital ist über die Hausbanken gedeckt.

Aufgrund der stabilen Lage der Gesellschaft und der Lage auf dem Finanzmarkt sehen wir hier kein Risiko.

2. Chancenbericht

Der Wettbewerb am Markt wird weiterhin stark umkämpft sein, jedoch steigen die Ansprüche im Bereich Technik ständig, was die Bindung an Fachwerkstätten verstärkt.

Der Gebrauchtwagenmarkt im Marktverantwortungsgebiet wird sehr stark von der Gesellschaft bearbeitet. Dieser Bereich wird weiter ausgebaut und gepflegt. Hier sehen wir die Chance, die Ertragslage der Gesellschaft weiter zu verbessern.

Die Entwicklung der sparsamen Fahrzeuge ist bei den von uns vertretenen Marken in den letzten Jahren stark vorangetrieben worden. Die Unterhaltskosten für die Fahrzeuge bleiben annähernd gleich. Dies wird den Vertrieb unserer Marken unterstützen und positiv beeinflussen.

3. Gesamtaussage

Insgesamt gehen wir davon aus, dass wir uns entsprechend dem Markttrend konstant entwickeln und beurteilen die Lage positiv. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Der Gesamtmarkt wird weiter stark umkämpft sein, aufgrund der Struktur der Firma sehen wir in Zukunft die Lage der Gesellschaft als stabil an.

 

Pocking, 21. März 2025

gez. Geschäftsführung

Hans Peter Lebmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.332.405,75 1.532.487,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11,00 11,00
davon Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 2,00
II. Sachanlagen 1.329.890,00 1.529.972,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 84.915,00 106.452,00
2. technische Anlagen und Maschinen 149.810,00 178.174,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.095.165,00 1.245.346,00
III. Finanzanlagen 2.504,75 2.504,75
1. Beteiligungen 2.504,75 2.504,75
B. Umlaufvermögen 6.965.305,95 6.896.320,76
I. Vorräte 3.758.729,41 3.724.748,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.712.548,05 1.991.179,56
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 494.028,49 1.180.392,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.035,04 21.008,42
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.310.746,74 8.449.816,93

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.800.612,24 1.601.428,67
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 1.501.428,67 1.048.437,60
III. Jahresüberschuss 199.183,57 452.991,07
B. Rückstellungen 264.247,58 533.983,00
C. Verbindlichkeiten 6.089.116,92 6.304.280,26
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.487.013,19 3.448.801,07
D. Rechnungsabgrenzungsposten 156.770,00 10.125,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.310.746,74 8.449.816,93

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.056.230,82 5.496.991,64
2. Personalaufwand 2.702.070,10 2.638.176,49
a) Löhne und Gehälter 2.197.792,43 2.152.447,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 504.277,67 485.728,93
davon für Altersversorgung 8.002,84 6.722,27
3. Abschreibungen 396.240,88 354.742,01
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 396.240,88 354.742,01
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.537.688,58 1.761.359,62
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 483,88 348,37
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 180.454,26 93.249,90
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 21.900,85 176.539,46
8. Ergebnis nach Steuern 218.360,03 473.272,53
9. sonstige Steuern 19.176,46 20.281,46
Jahresüberschuss 199.183,57 452.991,07

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Firma Auto-Ringler-Service GmbH

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Auto-Ringler-Service GmbH hat ihren Sitz in Pocking. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Passau unter HRB 6613 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Auto-Ringler-Service GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungen der §§ 276 S. 1, 288 Abs. 2 und 327 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Der aktivierte Firmenwert wurde planmäßig über fünfzehn Jahre abgeschrieben. Die Schätzung dieser Nutzungsdauer basierte auf der Tatsache, dass durch die bestehenden Serviceverträge mit Volkswagen, Audi, Seat und Volkswagennutzfahrzeuge sowie durch die bestehenden Handelsverträge mit Volkswagen, Audi und Seat eine enge Verflechtung zu den größten europäischen Autoherstellern besteht. Daher war nachhaltig mit positiven Erträgen zu rechnen.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten werden unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen ermittelt.

Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht vorzunehmen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder zu ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet.

Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht gesicherten und den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen erfassen alle noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgte mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden wegen Geringfügigkeit nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden, gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

D. Erläuterungen zur Bilanz

D.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist aus dem Anlagespiegel zu ersehen (§ 284 Abs. 3 HGB).

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.681,21 0,00 0,00 0,00 0,00 8.681,21
Geschäfts- oder Firmenwert 18.500,00 0,00 0,00 0,00 0,00 18.500,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 27.181,21 0,00 0,00 0,00 0,00 27.181,21
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 195.713,13 0,00 0,00 11.563,19 0,00 184.149,94
technische Anlagen und Maschinen 511.037,73 13.525,60 0,00 29.337,72 0,00 495.225,61
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.945.534,62 1.201.727,28 0,00 1.280.874,16 0,00 1.866.387,74
Summe Sachanlagen 2.652.285,48 1.215.252,88 0,00 1.321.775,07 0,00 2.545.763,29
Finanzanlagen
Beteiligungen 2.504,75 0,00 0,00 0,00 0,00 2.504,75
Summe Finanzanlagen 2.504,75 0,00 0,00 0,00 0,00 2.504,75
Summe Anlagevermögen 2.681.971,44 1.215.252,88 0,00 1.321.775,07 0,00 2.575.449,25
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.672,21 0,00 0,00 0,00 0,00 8.672,21
Geschäfts- oder Firmenwert 18.498,00 0,00 0,00 0,00 0,00 18.498,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 27.170,21 0,00 0,00 0,00 0,00 27.170,21
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 89.261,13 13.429,00 0,00 3.455,19 0,00 99.234,94
technische Anlagen und Maschinen 332.863,73 41.873,60 0,00 29.321,72 0,00 345.415,61
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 700.188,62 340.938,28 0,00 269.904,16 0,00 771.222,74
Summe Sachanlagen 1.122.313,48 396.240,88 0,00 302.681,07 0,00 1.215.873,29
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.149.483,69 396.240,88 0,00 302.681,07 0,00 1.243.043,50
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 9,00 9,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 2,00 2,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 11,00 11,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 84.915,00 106.452,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 149.810,00 178.174,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.095.165,00 1.245.346,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.329.890,00 1.529.972,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 2.504,75 2.504,75
Summe Finanzanlagen 0,00 2.504,75 2.504,75
Summe Anlagevermögen 0,00 1.332.405,75 1.532.487,75

D.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen im Sinne von § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von TEuro 40 (Vorjahr: TEuro 23) enthalten.

D.3 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit zum 31. Dezember 2023 bis zu 1 Jahr
TEuro
1 bis 5 Jahre
TEuro
über 5 Jahre
TEuro
Gesamtbetrag
TEuro
bis zu 1 Jahr 2022
TEuro
über 1 Jahr 202
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 3.006 350 131 3.487 2.181 1.268
erhaltene Anzahlungen 35 0 0 35 57 0
aus Lieferungen und Leistungen 2.119 0 0 2.119 1.700 0
sonstige Verbindlichkeiten 448 0 0 448 1.099 0
Summe 5.608 350 131 6.089 5.037 1.268

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten im Sinne von § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 0) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Verpfändungen diverser Lebensversicherungen, Buchgrundschulden auf die Betriebsgrundstücke in Pocking und Fürstenzell, Sicherungsübereignung des Kfz-Bestandes, Globalabtretung der Ansprüche gegen Drittschuldner und selbstschuldnerische Bürgschaften besichert.

D.4 Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEuro 438 in Form einer Kreditnehmereinheit.

Nach unseren Erkenntnissen können die zugrunde liegenden Verpflichtungen von der betreffenden Gesellschaft erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nach unserer Einschätzung nicht zu rechnen.

D.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die nicht in der Bilanz erscheinenden Geschäfte betreffen diverse Miet- und Leasingverhältnisse. Die Vorteile dieser Geschäfte bestehen darin, dass sich durch die kürzere Bilanzsumme positive Effekte auf die Eigenkapitalquote ergeben und dass ein Teil der Neuinvestitionen risikoneutral finanziert werden kann.

Aus Miet- und Pachtverträgen entstehen jährlich Aufwendungen in Höhe von TEuro 131, davon betreffen TEuro 120 Verpflichtungen gegenüber verbundene Unternehmen.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

F. Sonstige Angaben

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Angestellte 39
Arbeiter 18
Geringfügig Beschäftigte 3
Gesamt 60

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Auto-Ringler-Service GmbH war im Berichtsjahr Herr Hans Peter Lebmann, Kaufmann.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 HGB wird entsprechend der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

G. Ergebnisverwendung

Die Gesellschaft schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von Euro 199.183,57 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Pocking, den 21. März 2025

Auto-Ringler-Service GmbH

DIE GESCHÄFTSLEITUNG

Hans Peter Lebmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Auto-Ringler-Service GmbH, Pocking

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto-Ringler-Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto-Ringler-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eggenfelden, den 24. März 2025

consaris AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Volkswirt Collin Späth, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Betriebswirt (FH) Albert Schick, Wirtschaftsprüfer

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